Der Tag begann für Arghromyk wie jeder andere auch: Ein kräftiges Frühstück,bestehend aus einem Dutzend Eiern, einem Pfund Schinken und dazu einer schönen Mass. Munter ging es auf die Morgenpatrouille, in welcher fünf Oger und einem Dutzend Orks das Leben lassen mussten. Mittags wurde frischer Orkbraten in Bier-Hirn-Sauce aufgetischt.
Das köstliche Mittagsmahl war im Magen noch am Herumdümpeln, als es an der Türe klopfte. Wie vom wilden Goblin gebissen sprang Argh von seinem Stuhl auf und rannte eilig auf die mächtigen und stahlverstärkten Eichenportale des Sippenhauses zu, nur um im nächsten Moment von ihnen abzuprallen, dass die Portale nur so zitterten. Vor ihnen stand eine sichtlich erschrockene Garahnys, im einen Moment die Hand noch zum Klopfen erhoben, im anderen hastig einen Schritt zurückweichend. Der Schlachtenwühler zog von innen die Portale auf und im nächsten Moment dröhnte Gara bereits sein üblicher Gruß entgegen: „CIRMIAS UND FEUERKLINGE ZUR EHRE!“ Gleich darauf entgegnete Garahnys: „Cirmias langer und wallender Bart zum Gruße Bruder.“ Sie unterstreicht ihre Worte mir einem Klopfen der rechten Hand gegen die Brust und Arghromyk nickt ihr zu, sodass sein Geweih am Kopfe wackelt und schlägt sich mit der Faust gegen die Brust.
„Wie kann ich dir helfen Schwester?“
Langsam tritt Gara einen Schritt nach vorne und sagt dann mit feierlicher Stimme: „Ich bin bereit die Ausbildung der Schlachtenwühler auf mich zu nehmen! Und ich bin gekommen, um dich darum zu bitten.“ Ein wenig geistesabwesend murmelt er noch „Dreckige Türe...“, ehe er nickt und sich ein ernster Ausdruck in seinem Gesicht zeigt. „Na dann komm mal herein.“ Er dreht sich um und begibt sich in die Eingangshalle hinein. Garahnys nickt kurz und setzt ihm dann stapfend hinterher.
Auf den Pfaden des Wahns: Schlachtenwühlerausbildung
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Garahnys Hammersglut
Sie nahmen Platz, um genauer zu sagen, am Beratungstische der Sippe Feuerklinge. Argh nahm am Sippenoberhauptsplatz Platz und deutete mit einer Geste an, sich ihm genau gegenüber zu setzten, was nach einem festen Nicken auch vollbracht wurde. Unter einem strengem Blick wurde Garahnys gemustert.
"Was genau hat dich zum Entschluss gebracht, der Wühlerausbildung nachzugehen und was weißt du bereits über die Schlachtenwühler?"
, entfuhr es mit ernster Stimme Arghs Mund.
Nicht lange dauerte es, bis die Antwort Garahnys Mund verließ.
"Schon damals stand der Entschluss fest. Mein Vater wollte zwar, dass ich eine angesehene Schmiedin, wie er selbst ein angesehener Schmied war, werde, doch schien Cirmias andere Pläne mit mir zu haben. Ich habe bereits damals, als der Eingang zur Außenwelt freigelegt wurde, die Wühler und ihre Techniken gesehen und es hat mich fasziniert. Selbst die Verbannung aus meiner Sippe habe ich gewählt, um den Weg zum Wühler zu gehen.."
, entgegnete Garahnys und jene Worte wurden durch die Griff zu ihrem blutunterlaufenem Auge kommentiert, welches sie durch einen Fehlhieb auf das Metall sie sich zugezogen hatte. Ein festes Nicken wurde erneut von Argh gesetzt.
"Du bist es wert die Ausbildung der Schlachtenwühler zu genießen, Schwester. Folge mir zur Arena, damit ich sehe, was du bereits weist und damit ich deine Fähigkeiten zum Schlachtenwühler analysieren kann."
, waren die Worte, die Garahnys mit einem gewissen Maß an Stolz und Zufriedenheit empfangen wurden. Arghromyk erhob sich und schritt bereits raschen Schrittes die Treppen herauf, ehe sich Garahnys sich an der Stuhllehne abdrücken vermochte, sodass sie in den sicheren Stand gelangte, ehe sie diesem, ebenso raschen Schrittes folgen vermochte.
Schnell mwar der Weg zu jener Arena gefunden, sodass Arghromyk vor der Übungspuppe zum Stehen kam. Fest wurde gegen die Brust der Puppe geklopft, sodass diese zu scheingen begann, ehe das Schwingen mit einem erneuten Klopfen zum Stehen kam.
"Nun erzähle mir..",
,kommentierte Arghromyk sein Handeln und trat einen Schritt gen Seite, sodass Garahnys genug Platz hatte, ihre Worte auch druch Handeln zu unterstreichen. Sie hatte gewiss Arghromyk bei einer Jagd beobachtet und wusste genau, wie sie einen Kampf zu eröffnen hatte. Mit einer knappen Schlussfolgerung ihrer Beobachtungen setzte sie einige Schritte zurück, nahm kurz Ma?, ehe sie es Arghromyk, wie bei jener Jagd gleichtat und sich mit voller Wucht gegen die Puppe warf, nur um sich mit Beinen und Armen fest an jene zu klammern. Die Puppe riss unter dem Gewicht der Zwergin und der Kettenrüstung, welche sie zu tragen pflegte, und sie landete rücklinks auf ihrem Hintern, die Puppe weiterhin fest umklammert und biss fest jener Puppe in den Nasenbereich.
" Für den Anfang nicht schlecht, jedoch solltest du, sobald du das Beine eines Ogers umklammerst, dich ruckartig und fest bewegen, sodass sich die Stacheln und Lammelen der Rüstung tief in das Fleisch des Untiers bohren und diesem tiefe Wunden reissen. Beissen istn natürlich nicht, nicht erlaubt-"
, brummte Arghromyk mit ein wenig nachdenklich ihr entgegen, was von einem Grinsen seinerseits begleitet wurde. Da die Puppe abgerissen war und das Seil, welches die Puppe gehoben hatte, nicht erneut verwendet wurde, musste ein anderes Seil herbeigeschafft werden, mit welchem man jene Puppe erneut an die Halterung anbringen konnte. Sogleich fiel der Einfall, dass man das Seil des Ringes dazu benutzen konnte, welches Garahnys abbeißen sollte. Ihre Zähne schlossen sich fest um das Tau, ehe sie an jenem Riss. Das Seil wollte jedoch nicht nachgeben, sodass jenes reissen nicht den Erfolg erzielte, welcher gedacht war.
"Kauen Schwester, dass ich das Ziel zum Erfolg!",
kaum gesagt, begann Garahny bereits an zu kauen, ehe das Tau unter der Wucht jener kauens nachgab und sie erneut rücklinks auf ihren Hintern fiel. Ein stolzer Gesichtsausdruck zeichnete sich auf Arghs Zügen ab und als sie nähertrat, um ihn jenes Seil zu reichen, klopfte er ihr stolz auf die Schulter.
"Sehr gut hast du das gemacht!",
entgegnete er und ein festes Nicken war erneut zu erkennen. Jener entließ sie, mit den Worten, dass er die Puppe alleine festmachen würde und er sie das nächste Mal erwarten würde, wenn sie sich ausgeruht hätte. Mit einem festen:
"Cirmias und Feuerklinge zu Ehr!",
entließ er sie und sie wandte sich, an ihm vorbei, gen der Türe um, um Schritt gen ihrem Hause und dem hartem Bett zu fassen. Schon auf dem Weg nach Hause stand ihr Entschluss, ihn ein weiteres Mal aufzusuchen, fest.....
"Was genau hat dich zum Entschluss gebracht, der Wühlerausbildung nachzugehen und was weißt du bereits über die Schlachtenwühler?"
, entfuhr es mit ernster Stimme Arghs Mund.
Nicht lange dauerte es, bis die Antwort Garahnys Mund verließ.
"Schon damals stand der Entschluss fest. Mein Vater wollte zwar, dass ich eine angesehene Schmiedin, wie er selbst ein angesehener Schmied war, werde, doch schien Cirmias andere Pläne mit mir zu haben. Ich habe bereits damals, als der Eingang zur Außenwelt freigelegt wurde, die Wühler und ihre Techniken gesehen und es hat mich fasziniert. Selbst die Verbannung aus meiner Sippe habe ich gewählt, um den Weg zum Wühler zu gehen.."
, entgegnete Garahnys und jene Worte wurden durch die Griff zu ihrem blutunterlaufenem Auge kommentiert, welches sie durch einen Fehlhieb auf das Metall sie sich zugezogen hatte. Ein festes Nicken wurde erneut von Argh gesetzt.
"Du bist es wert die Ausbildung der Schlachtenwühler zu genießen, Schwester. Folge mir zur Arena, damit ich sehe, was du bereits weist und damit ich deine Fähigkeiten zum Schlachtenwühler analysieren kann."
, waren die Worte, die Garahnys mit einem gewissen Maß an Stolz und Zufriedenheit empfangen wurden. Arghromyk erhob sich und schritt bereits raschen Schrittes die Treppen herauf, ehe sich Garahnys sich an der Stuhllehne abdrücken vermochte, sodass sie in den sicheren Stand gelangte, ehe sie diesem, ebenso raschen Schrittes folgen vermochte.
Schnell mwar der Weg zu jener Arena gefunden, sodass Arghromyk vor der Übungspuppe zum Stehen kam. Fest wurde gegen die Brust der Puppe geklopft, sodass diese zu scheingen begann, ehe das Schwingen mit einem erneuten Klopfen zum Stehen kam.
"Nun erzähle mir..",
,kommentierte Arghromyk sein Handeln und trat einen Schritt gen Seite, sodass Garahnys genug Platz hatte, ihre Worte auch druch Handeln zu unterstreichen. Sie hatte gewiss Arghromyk bei einer Jagd beobachtet und wusste genau, wie sie einen Kampf zu eröffnen hatte. Mit einer knappen Schlussfolgerung ihrer Beobachtungen setzte sie einige Schritte zurück, nahm kurz Ma?, ehe sie es Arghromyk, wie bei jener Jagd gleichtat und sich mit voller Wucht gegen die Puppe warf, nur um sich mit Beinen und Armen fest an jene zu klammern. Die Puppe riss unter dem Gewicht der Zwergin und der Kettenrüstung, welche sie zu tragen pflegte, und sie landete rücklinks auf ihrem Hintern, die Puppe weiterhin fest umklammert und biss fest jener Puppe in den Nasenbereich.
" Für den Anfang nicht schlecht, jedoch solltest du, sobald du das Beine eines Ogers umklammerst, dich ruckartig und fest bewegen, sodass sich die Stacheln und Lammelen der Rüstung tief in das Fleisch des Untiers bohren und diesem tiefe Wunden reissen. Beissen istn natürlich nicht, nicht erlaubt-"
, brummte Arghromyk mit ein wenig nachdenklich ihr entgegen, was von einem Grinsen seinerseits begleitet wurde. Da die Puppe abgerissen war und das Seil, welches die Puppe gehoben hatte, nicht erneut verwendet wurde, musste ein anderes Seil herbeigeschafft werden, mit welchem man jene Puppe erneut an die Halterung anbringen konnte. Sogleich fiel der Einfall, dass man das Seil des Ringes dazu benutzen konnte, welches Garahnys abbeißen sollte. Ihre Zähne schlossen sich fest um das Tau, ehe sie an jenem Riss. Das Seil wollte jedoch nicht nachgeben, sodass jenes reissen nicht den Erfolg erzielte, welcher gedacht war.
"Kauen Schwester, dass ich das Ziel zum Erfolg!",
kaum gesagt, begann Garahny bereits an zu kauen, ehe das Tau unter der Wucht jener kauens nachgab und sie erneut rücklinks auf ihren Hintern fiel. Ein stolzer Gesichtsausdruck zeichnete sich auf Arghs Zügen ab und als sie nähertrat, um ihn jenes Seil zu reichen, klopfte er ihr stolz auf die Schulter.
"Sehr gut hast du das gemacht!",
entgegnete er und ein festes Nicken war erneut zu erkennen. Jener entließ sie, mit den Worten, dass er die Puppe alleine festmachen würde und er sie das nächste Mal erwarten würde, wenn sie sich ausgeruht hätte. Mit einem festen:
"Cirmias und Feuerklinge zu Ehr!",
entließ er sie und sie wandte sich, an ihm vorbei, gen der Türe um, um Schritt gen ihrem Hause und dem hartem Bett zu fassen. Schon auf dem Weg nach Hause stand ihr Entschluss, ihn ein weiteres Mal aufzusuchen, fest.....
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Garahnys Hammersglut
Erneut verhallte das dumpfe, metallene Geräusch als der Kopf auf die blanke Metallplatte traf und ein Schmerz durchzuckte ihre Schädeldecke, doch war sie noch nicht weitergekommen. Die Metallplatte vor der Steinwand, so wie ihr Mentor ihr es geraten hatte, wollte einfach nicht nachgeben. Vielleicht fehlte ihr der Schwung oder die nötige Kraft. Vielleicht hatte sie aber auch das falsche Metall für diese Übung gewählt.
Es half alles nichts, denn sie hatte die Übung begonnen und jetzt musste sie diese auch zu Ende führen. Der Eimer, gefüllt mit grobkörnigem Sand, hatte auch seinen Platz gefunden und lag an ihrem Hintern, festgebunden.
Arghromyk hatte gesagt, dass der Sand mit seinem Gewicht zum Ausgleich der Balance sich als vorteilhaft erweisen würde, denn mit einer ganzen Schlachtenwühlerplattenrüstung wäre der Ansturm, mit dem dornenbesetzten Helm, noch schwerer zu erreichen.
Er hatte ihr doch gezeigt, wie man jenen richtig verrichtet...
Die Gedanken schweiften ab, gen gestrigen Tage, als Arghromyk und sie vor der Übungspuppe standen und diese Übung, ohne Sand, immer und immer wieder wiederholt hatten. Sie durfte sich nicht kurz vor dem Aufprall mit den Füßen abstoßen.. oder sollte sie es vielleicht doch tun?
Es schien jedoch nicht klappen zu wollen, selbst wenn sie sich nicht abstoßen würde.
Der Blick hob sich erneut und fiel auf auf die Metallplatte, die von Blut und einigen Haaren besetzt war. Ihren Blut... und ihren Haaren....
Sie konnte, nein, sie wollte nicht aufgeben! Selbst wenn der Schmerz noch so groß war, konnte sie ihren Mentor nicht enttäuschen, denn dieser setzte großes Potenzial in sie! So wurden zum erneuten Male die Zähne fest zusammengebissen, am heutigen Tage, und der Ansturm begann von neuem. Die Schritte waren druch das Echo noch weiträumig zu hören; der Sand schwappte aus den Seiten des Fasses, ehe sie sich erneut, kurz vor der Wand, mit einem Satzt gegen diese warf und erneut dieser höllische Schmerz ihren Kopf durchzuckte. Doch diesesmal schien irgendetwas anderst du sein. Die Platte gab unter dem Ruck, welcher entstand, nach und ein lautes Bersten drang an ihr Ohr. Garahnys stolperte rücklinks und glitt gen Boden, die Arme und Beine weit von sich gestreckt, verharrte sie liegend in jener Position und ein Lächeln zierte ihre schweißbedeckten Züge.
Geschafft, endlich geschafft! Das Blut sammelte sich in dünnen Rinnsalen auf ihrem Kopf und lief ihre Stirn hinab und die Augen wollten ihr zufallen, jedoch stemmte sich Garahnys gegen den erholenden Schlaf, denn eine weitere Übung wartete darauf verrichtet zu werden.
Um ihrem Kopf mehr Durchschlagskraft zu geben, mussten ihre Beine noch einige Übungen über sich ergehen lassen...
Arghromyk hatte ihr befohlen jeden Tag einmal, samt ihrem Gepäck, durch den ganzen Berg zu wandern und alle 500 Schritte Kniebeugen in der Anzahl von 20 Stück zu verrichten und heute hatte sie dies noch nicht getan...
So erhob sie sich und ein erneuter Anfall von Schmerz durchdrang ihre Schädeldecke. Vielleicht war diese angebrochen..? Sie würde Ungerim aufsuchen, jedoch erst, nachdem sie den Marsch hinter sich hatte! Das Gepäck wurde gepackt und Bier und etwas Pökelfleisch fanden einen Weg in ihren Magen, ehe sie den Beutel fest um ihre Schultern surrte und sich gen Außen begab... Es werden höllige Schmerzen werden, dass war ihr bereits von vorneein bewusst...
Es half alles nichts, denn sie hatte die Übung begonnen und jetzt musste sie diese auch zu Ende führen. Der Eimer, gefüllt mit grobkörnigem Sand, hatte auch seinen Platz gefunden und lag an ihrem Hintern, festgebunden.
Arghromyk hatte gesagt, dass der Sand mit seinem Gewicht zum Ausgleich der Balance sich als vorteilhaft erweisen würde, denn mit einer ganzen Schlachtenwühlerplattenrüstung wäre der Ansturm, mit dem dornenbesetzten Helm, noch schwerer zu erreichen.
Er hatte ihr doch gezeigt, wie man jenen richtig verrichtet...
Die Gedanken schweiften ab, gen gestrigen Tage, als Arghromyk und sie vor der Übungspuppe standen und diese Übung, ohne Sand, immer und immer wieder wiederholt hatten. Sie durfte sich nicht kurz vor dem Aufprall mit den Füßen abstoßen.. oder sollte sie es vielleicht doch tun?
Es schien jedoch nicht klappen zu wollen, selbst wenn sie sich nicht abstoßen würde.
Der Blick hob sich erneut und fiel auf auf die Metallplatte, die von Blut und einigen Haaren besetzt war. Ihren Blut... und ihren Haaren....
Sie konnte, nein, sie wollte nicht aufgeben! Selbst wenn der Schmerz noch so groß war, konnte sie ihren Mentor nicht enttäuschen, denn dieser setzte großes Potenzial in sie! So wurden zum erneuten Male die Zähne fest zusammengebissen, am heutigen Tage, und der Ansturm begann von neuem. Die Schritte waren druch das Echo noch weiträumig zu hören; der Sand schwappte aus den Seiten des Fasses, ehe sie sich erneut, kurz vor der Wand, mit einem Satzt gegen diese warf und erneut dieser höllische Schmerz ihren Kopf durchzuckte. Doch diesesmal schien irgendetwas anderst du sein. Die Platte gab unter dem Ruck, welcher entstand, nach und ein lautes Bersten drang an ihr Ohr. Garahnys stolperte rücklinks und glitt gen Boden, die Arme und Beine weit von sich gestreckt, verharrte sie liegend in jener Position und ein Lächeln zierte ihre schweißbedeckten Züge.
Geschafft, endlich geschafft! Das Blut sammelte sich in dünnen Rinnsalen auf ihrem Kopf und lief ihre Stirn hinab und die Augen wollten ihr zufallen, jedoch stemmte sich Garahnys gegen den erholenden Schlaf, denn eine weitere Übung wartete darauf verrichtet zu werden.
Um ihrem Kopf mehr Durchschlagskraft zu geben, mussten ihre Beine noch einige Übungen über sich ergehen lassen...
Arghromyk hatte ihr befohlen jeden Tag einmal, samt ihrem Gepäck, durch den ganzen Berg zu wandern und alle 500 Schritte Kniebeugen in der Anzahl von 20 Stück zu verrichten und heute hatte sie dies noch nicht getan...
So erhob sie sich und ein erneuter Anfall von Schmerz durchdrang ihre Schädeldecke. Vielleicht war diese angebrochen..? Sie würde Ungerim aufsuchen, jedoch erst, nachdem sie den Marsch hinter sich hatte! Das Gepäck wurde gepackt und Bier und etwas Pökelfleisch fanden einen Weg in ihren Magen, ehe sie den Beutel fest um ihre Schultern surrte und sich gen Außen begab... Es werden höllige Schmerzen werden, dass war ihr bereits von vorneein bewusst...
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Garahnys Hammersglut
Schon seit Tagen plagten sie die Kopfschmerzen, die aberzu, wie ein kleiner Dämon, in ihrem Kopf pochten und somit ihre eigene Sprache sprachen. Sie hatte Ungerim nicht aufgesucht, wie sie es sich vorgenommen hatte, denn die Übungen hatten vorrang. Da ihr Kopf durch den Anbruch ihrer Schädeldecke nicht mehr einzusetzten war und sich dieser zudem entzündet hatte, hatte sie sich für den heutigen Tag eine andere Übung vorgenommen. Sie würde noch einmal den Schulterrempler wiederholen, den Argh ihr gezeigt hatte, als sie ihn das letzte Mal aufgesucht hatte. Diese Methode war gegen Schildtragende, große und schwere Gegner gerichtet und bot die Möglichkeit einen dieser Gegner gen Boden zu stoßen und diesen dann, da er durch sein Gewicht gezwungen war am Boden zu verharren und somit seine Waffenhand nur schwer einsetzten konnte, mit den Fäusten zu bearbeiten, sobald man einen Weg gefunden hatte, sich auf den Gegner setzten zu können. Garahnys hatte hierzu ihre eigene Technik gefunden und dies erfüllte sie mit Stolz. Immer mehr begann sie in ihrem Denken den Schlachtenwühler aus großen Zeiten näher zu kommen. Eine Waffe, wie eine Axt, nutzte sie schon seit langem nicht mehr! Ihre Waffe war ihr Körper und dessen musste sie sich bewusst werden und wissen, diesen richtig einzusetzten, sobald sie ihre Schlachtenwühlerrüstung trug. Ihre derzeitige Rüstung hatte sie seit Tagen nicht mehr abgelegt, denn je mehr Gewicht sie trug, umso kräftiger würden ihre Beine werden und umso leichter würde es ihr fallen, eine Schlachtenwühlerrüstung zu tragen und mit dieser kämpfen zu können. Sicherlich stank sie fürchterlich nach Schweiß, was die anderen Zwergenbrüder jedoch mehr anzog, als dass es sie abstieß... Doch ihr interesse an der männlichen Gattung ihrer Rasse war seit geraumer Zeit verflogen.. Sie hatte einen Fehler begangen sich in ihren Lehrmeister zu verlieben...Auch wenn sie sich nach außenhin nichts anmerken ließ, quälten sie der Gedanke, dass sie sich nie auf ihren Lehrmeister einlassen konnte, von dürfen war ganz zu schweigen! Arghromyk würde sich niemals auf sie einlassen! Er durfte es, bis sie mindestens ihre Ausbildung abgeschlossen hatte, nicht erfahren!
Um ihren Kopf etwas von diesen Qualen zu befreien, wurde die Übungspuppe, die sie mit Eisenspänen gefüllt hatte, sodass diese fester und schwerer war, in die Halterung eingerastet. Ihre Schritte entfernten sich von der Puppe, ehe sie sich auf ihren Stiefelabsätzen umwandte und die Puppe mit ernstem Blick anvisierte. Rasch wurden erneut Schritte gesetzt, ehe sie, kurz vor der Puppe zur Seite wich, um diese mit ihrer Schulter anzurempeln. Die Puppe schwang in einem hohen Bogen, ehe sie aus der Halterung riss und gen Boden glitt. Beim ersten Versuch war es ihr gelungen! Sie bremste ihr Rennen ab, riss sich herum und sprang in hoch in die Luft, ehe sie mit einem lauten Aufprall auf der Puppe landete.
Einem lebenden Wesen hätte diese Attacke sicherlich die Luft aus der Lunge gepresst, doch die Puppe war nicht mit Leben erfüllt!
Sie drückte sich mit ihren Händen ab, sodass sie über der Puppe kauerte und mit einem lauten "Cirmias!!!" schoss ihre Faust herab und traf die Puppe in die Gesichtspartie...
Sollte Arghromyk sie aufsuchen, so wird er ihr Brüllen und das schwere Keuchen vernehmen, während sie mit irrem Blick auf die Puppe einschlägt...
Um ihren Kopf etwas von diesen Qualen zu befreien, wurde die Übungspuppe, die sie mit Eisenspänen gefüllt hatte, sodass diese fester und schwerer war, in die Halterung eingerastet. Ihre Schritte entfernten sich von der Puppe, ehe sie sich auf ihren Stiefelabsätzen umwandte und die Puppe mit ernstem Blick anvisierte. Rasch wurden erneut Schritte gesetzt, ehe sie, kurz vor der Puppe zur Seite wich, um diese mit ihrer Schulter anzurempeln. Die Puppe schwang in einem hohen Bogen, ehe sie aus der Halterung riss und gen Boden glitt. Beim ersten Versuch war es ihr gelungen! Sie bremste ihr Rennen ab, riss sich herum und sprang in hoch in die Luft, ehe sie mit einem lauten Aufprall auf der Puppe landete.
Einem lebenden Wesen hätte diese Attacke sicherlich die Luft aus der Lunge gepresst, doch die Puppe war nicht mit Leben erfüllt!
Sie drückte sich mit ihren Händen ab, sodass sie über der Puppe kauerte und mit einem lauten "Cirmias!!!" schoss ihre Faust herab und traf die Puppe in die Gesichtspartie...
Sollte Arghromyk sie aufsuchen, so wird er ihr Brüllen und das schwere Keuchen vernehmen, während sie mit irrem Blick auf die Puppe einschlägt...
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Arghromyk Feuerklinge
Seine rechte Hand schoss nach vorne und packte die Kehle des vor ihm stehenden Orks. Voller Wut und mit Schaum vor dem Mund rammte er die Faust in das Gesicht seines Gegners. Er war zornig, ja, zornig und wütend, wie es nur ein Schlachtenwühler es sein konnte. Doch unter dieser für ihn typischen Wut lag etwas anders. War es Verunsicherung, oder gar Angst, ein Gefühl, dass er eigentlich schon seit dem Beginn seiner Ausbildung als tot erachtet hatte?
Es ging um Garahnys, Garahnys aus der Sippe der Hammersgluts, einer niederen, aber im Aufschwung begriffenen Sippe. Garahnys war nun schon einige Monate seine Schülern und voller Stolz und Freundschaft hatte er sie und ihre Fortschritte bisher betrachtet. Doch in diese, für einen Khaz-Aduir sehr normalen und gewöhnlichen Gefühle, stellte sich bald ein weiteres ein. Für Arghromyk war dieses Gefühl fremd. Es fühlte sich zwar auf der einen Seite sehr gut an, doch auf der anderen Seite verunsicherte es ihn auch zutiefst. Und in seinem zerrüttetem Inneren begann sich bald ein Konflikt abzuspielen:
- Du liebst sie doch, das sieht doch ein Blinder!
- Ich weiß, aber sie ist immer noch meine Schülerin und ich bin ihr Meister. Es ist nicht gut, dass Du Dich in sie verliebt hast, Du alter Narr. Du musst erst um sie werben, und ihre Sippe überzeugen, dass Du ihr ein guter Mann sein kannst und sie beschützen wirst.
-Pah. Du willst sie und ob sie Dich will ist doch vollkommen egal. Ihre unbedeutende Sippe sollte sich freuen, dass Du sie erwählt hast und nicht irgendein anderer aus einer anderen Sippe. Und Du liebst sie doch! Sie will bestimmt keinen Beschützenden, der ihr vorschreiben will, was sie zu tun und zu lassen hat.
- So will es aber die Tradition und wir Khaz-Aduir halten es schon seit Jahren so!
- Dann mach, was Du willst, aber ich würde mich beeilen, ehe ein anderer Zwerg auf die Idee kommt, um Garahnys zu werben.
- Dann soll es so sein... Ich werde ihre Ausbildung ein wenig beschleunigen und dann um sie werben, wie es sich gehört.
Mit diesem Gedanken prügelte er noch einmal auf den Ork ein und zermanschte seinen Kopf, beziehungsweise das, was noch davon übrig war, zu einer klumpförmigen Masse. Die Leichte zur Seite tretend stürzte er sich in den nächsten Kampf, ohne weiter zu denken, oder etwas anderes zu tun, als das, wofür er bestimmt war: Den heiligen Berg vom Abschaum zu reinigen, der Nilzadan in seine Klauen gerissen hat.
Es ging um Garahnys, Garahnys aus der Sippe der Hammersgluts, einer niederen, aber im Aufschwung begriffenen Sippe. Garahnys war nun schon einige Monate seine Schülern und voller Stolz und Freundschaft hatte er sie und ihre Fortschritte bisher betrachtet. Doch in diese, für einen Khaz-Aduir sehr normalen und gewöhnlichen Gefühle, stellte sich bald ein weiteres ein. Für Arghromyk war dieses Gefühl fremd. Es fühlte sich zwar auf der einen Seite sehr gut an, doch auf der anderen Seite verunsicherte es ihn auch zutiefst. Und in seinem zerrüttetem Inneren begann sich bald ein Konflikt abzuspielen:
- Du liebst sie doch, das sieht doch ein Blinder!
- Ich weiß, aber sie ist immer noch meine Schülerin und ich bin ihr Meister. Es ist nicht gut, dass Du Dich in sie verliebt hast, Du alter Narr. Du musst erst um sie werben, und ihre Sippe überzeugen, dass Du ihr ein guter Mann sein kannst und sie beschützen wirst.
-Pah. Du willst sie und ob sie Dich will ist doch vollkommen egal. Ihre unbedeutende Sippe sollte sich freuen, dass Du sie erwählt hast und nicht irgendein anderer aus einer anderen Sippe. Und Du liebst sie doch! Sie will bestimmt keinen Beschützenden, der ihr vorschreiben will, was sie zu tun und zu lassen hat.
- So will es aber die Tradition und wir Khaz-Aduir halten es schon seit Jahren so!
- Dann mach, was Du willst, aber ich würde mich beeilen, ehe ein anderer Zwerg auf die Idee kommt, um Garahnys zu werben.
- Dann soll es so sein... Ich werde ihre Ausbildung ein wenig beschleunigen und dann um sie werben, wie es sich gehört.
Mit diesem Gedanken prügelte er noch einmal auf den Ork ein und zermanschte seinen Kopf, beziehungsweise das, was noch davon übrig war, zu einer klumpförmigen Masse. Die Leichte zur Seite tretend stürzte er sich in den nächsten Kampf, ohne weiter zu denken, oder etwas anderes zu tun, als das, wofür er bestimmt war: Den heiligen Berg vom Abschaum zu reinigen, der Nilzadan in seine Klauen gerissen hat.
Zuletzt geändert von Arghromyk Feuerklinge am Freitag 1. Februar 2008, 16:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Garahnys Hammersglut
Sie musste wütend sein hatte ihr Meister ihr in der letzten Übungsstunde gesagt! Wütend wie noch nie
zuvor! Ein Schlachtenwühler kämpfte schließlich mit Wut! Er bezog seine
Kraft aus der Wut! Doch.. sie wusste nicht wie. Arghromyk sprach davon
die Wut in ihre Gliedmaße zu steuern, doch zuerst galt es überhaupt ihr Wutzentrum zu finden.
Sie wusste nicht, wo sie anfangen sollte zu suchen, welchen Anhaltspunkt sie aufgreifen sollte.
Sie musste etwas finden, was sie wütend machte! Ab und an kam die Wut fast von alleine!
Wie zum Beispiel während der letzten Übungsstunde, als Arghromyk sie angebrüllt hatte, weswegen
sie keine Wut in ihrem Körper spürte und wie sie nur leichthin sagen konnte, dass man die Kreaturen, die viele Khaz-Aduir in den Höhlen ihres Heiligen Berges getötet hatten, beseitigen konnte, ohne beim Gedanken an diese Wesen wütend zu werden! Es machte sie mehr traurig als wütend, ihren Meister auf diese Weise enttäuscht zu haben. Es enttäuschte sie zutiefst ihn nicht stolz auf sie zu sein, zu sehen.
Sie genoss es jedes Mal, wenn ihr Meister sie lobte und diesen Gesichtsausdruck hatte, der sie jedes Mal verlegen machte, sodass sie den Blick abwenden musste, damit er nicht ihre rötlichen Wangen sah.
Doch.. sie erinnerte sich ebenso an einen Abend, der ihr wohl ihr Leben lang in das Gedächtniss eingebrannt seien würde. Es war ein Abend nach einer der achsovielen Übungsstunden gewesen. Ein Abend von solcher Schönheit und Zärtlichkeit! Sie hatten sich geliebt.. Es war Garahnys erstes Mal gewesen und seit diesem Abend spürte sie, dass sich etwas in ihrem Körper veränderte. Ihr Bauch wurde immer dicker, sie hatte sehr großen Hunger und schlang das Pökelfleisch herunter, sobald sie dieses in die Finger bekam, nur um daraufhin zu brechen und sich wieder so hungrig wie zuvor zu fühlen. Und ihre Vermutung verstärkte sich zunehmend, als das neue Leben in ihr begann gegen die Magendecke zu treten und zu schlagen. Sie war schwanger! Schwanger von Arghromyk Feuerklinge, ihrem Meister! Er hatte sicherlich bemerkt, dass sie zunehmend zunahm, doch behielt sie weiterhin Schweigen, denn sie wollte ihre Ausbildung nicht in den Sand setzten, nur um das Kind auszutragen, doch musste sie sich schonen, des Kindes wegen. Das Kind hatte Vorrang, sodass ihre Leistung innerhalb der Übungen mit Arghromyk nachließ. Sie trat nur die Übungen an, bei denen sie nicht den Einsatz ihres Bauches benötigte und die anderen Übungen wurden lediglich mit einigen Worten abgewimmelt. Von Zeit zu Zeit nahm sie immer mehr zu, sodass ihr Kettenhemd eng an ihr anlag und sie dermaßen einengte, dass sie dieses ablegen musste, ob es ihr bekam oder nicht. So trat sie oft ohne Rüstung zu den Übungsstunden an, was Arghromyk's Unwohlsein bestärkte. Sie jedoch kommentierte ihr Handeln damit, dass sie eine Schlachtenwühlerrüstung in Auftrag gegeben hatte und darauf wartete, dass diese fertig ist, sodass sie sie sogleich anziehen und mit ihr zu den Übungen antritt.
Doch am nächsten Tag kam sie nicht zur Übungsstunde.. Sie hatte am Abend zuvor an einem Humpen Bier gesessen, als sich Wasser aus ihrem Unterleib ergoss! Ihre Fruchtblase war geplatzt! Der erste Gedanke, der ihren Kopf durchzuckte war, Ungerim aufzusuchen. Ihre Füße trugen sie schwerfällig, wohl des Gewichts wegen, über den rauen Boden der Hallen von Nilzadan. Die Hände hielt sie gepresst an ihrem Unterleib, dass nicht noch mehr Wasser aus ihr austrat, als sie das Heim von Ungerim Goldspalter erreichte...
Sie klopfte fest mit einer Faust, die andere war weiterhin an den Unterleib gepresst, gegen die hohe Pforte. Ungerim öffnete diese mit einem verschlafenem Blick und als sein Augenlicht Garahnys traf, die ihm verzweifelt entgegenblickte, war er sogleich wach und bat sie hinein. Er hatte sogleich erkannt was vor sich ging und half ihr bei der Entbindung, sodass das Kind zur Welt kam.. Sie musste es Arghromyk erzählen.. schließlich hatten sie ein Kind! Sobald er davon erfahren hatte, würden sie ihm einen Namen geben und diesen von Ungerim absegnen lassen. Ungerim war sie zu großem Dank verpflichtet! Die Übungen würde sie weiterhin absolvieren, doch zuerst würde sie Arghromyk aufsuchen...
zuvor! Ein Schlachtenwühler kämpfte schließlich mit Wut! Er bezog seine
Kraft aus der Wut! Doch.. sie wusste nicht wie. Arghromyk sprach davon
die Wut in ihre Gliedmaße zu steuern, doch zuerst galt es überhaupt ihr Wutzentrum zu finden.
Sie wusste nicht, wo sie anfangen sollte zu suchen, welchen Anhaltspunkt sie aufgreifen sollte.
Sie musste etwas finden, was sie wütend machte! Ab und an kam die Wut fast von alleine!
Wie zum Beispiel während der letzten Übungsstunde, als Arghromyk sie angebrüllt hatte, weswegen
sie keine Wut in ihrem Körper spürte und wie sie nur leichthin sagen konnte, dass man die Kreaturen, die viele Khaz-Aduir in den Höhlen ihres Heiligen Berges getötet hatten, beseitigen konnte, ohne beim Gedanken an diese Wesen wütend zu werden! Es machte sie mehr traurig als wütend, ihren Meister auf diese Weise enttäuscht zu haben. Es enttäuschte sie zutiefst ihn nicht stolz auf sie zu sein, zu sehen.
Sie genoss es jedes Mal, wenn ihr Meister sie lobte und diesen Gesichtsausdruck hatte, der sie jedes Mal verlegen machte, sodass sie den Blick abwenden musste, damit er nicht ihre rötlichen Wangen sah.
Doch.. sie erinnerte sich ebenso an einen Abend, der ihr wohl ihr Leben lang in das Gedächtniss eingebrannt seien würde. Es war ein Abend nach einer der achsovielen Übungsstunden gewesen. Ein Abend von solcher Schönheit und Zärtlichkeit! Sie hatten sich geliebt.. Es war Garahnys erstes Mal gewesen und seit diesem Abend spürte sie, dass sich etwas in ihrem Körper veränderte. Ihr Bauch wurde immer dicker, sie hatte sehr großen Hunger und schlang das Pökelfleisch herunter, sobald sie dieses in die Finger bekam, nur um daraufhin zu brechen und sich wieder so hungrig wie zuvor zu fühlen. Und ihre Vermutung verstärkte sich zunehmend, als das neue Leben in ihr begann gegen die Magendecke zu treten und zu schlagen. Sie war schwanger! Schwanger von Arghromyk Feuerklinge, ihrem Meister! Er hatte sicherlich bemerkt, dass sie zunehmend zunahm, doch behielt sie weiterhin Schweigen, denn sie wollte ihre Ausbildung nicht in den Sand setzten, nur um das Kind auszutragen, doch musste sie sich schonen, des Kindes wegen. Das Kind hatte Vorrang, sodass ihre Leistung innerhalb der Übungen mit Arghromyk nachließ. Sie trat nur die Übungen an, bei denen sie nicht den Einsatz ihres Bauches benötigte und die anderen Übungen wurden lediglich mit einigen Worten abgewimmelt. Von Zeit zu Zeit nahm sie immer mehr zu, sodass ihr Kettenhemd eng an ihr anlag und sie dermaßen einengte, dass sie dieses ablegen musste, ob es ihr bekam oder nicht. So trat sie oft ohne Rüstung zu den Übungsstunden an, was Arghromyk's Unwohlsein bestärkte. Sie jedoch kommentierte ihr Handeln damit, dass sie eine Schlachtenwühlerrüstung in Auftrag gegeben hatte und darauf wartete, dass diese fertig ist, sodass sie sie sogleich anziehen und mit ihr zu den Übungen antritt.
Doch am nächsten Tag kam sie nicht zur Übungsstunde.. Sie hatte am Abend zuvor an einem Humpen Bier gesessen, als sich Wasser aus ihrem Unterleib ergoss! Ihre Fruchtblase war geplatzt! Der erste Gedanke, der ihren Kopf durchzuckte war, Ungerim aufzusuchen. Ihre Füße trugen sie schwerfällig, wohl des Gewichts wegen, über den rauen Boden der Hallen von Nilzadan. Die Hände hielt sie gepresst an ihrem Unterleib, dass nicht noch mehr Wasser aus ihr austrat, als sie das Heim von Ungerim Goldspalter erreichte...
Sie klopfte fest mit einer Faust, die andere war weiterhin an den Unterleib gepresst, gegen die hohe Pforte. Ungerim öffnete diese mit einem verschlafenem Blick und als sein Augenlicht Garahnys traf, die ihm verzweifelt entgegenblickte, war er sogleich wach und bat sie hinein. Er hatte sogleich erkannt was vor sich ging und half ihr bei der Entbindung, sodass das Kind zur Welt kam.. Sie musste es Arghromyk erzählen.. schließlich hatten sie ein Kind! Sobald er davon erfahren hatte, würden sie ihm einen Namen geben und diesen von Ungerim absegnen lassen. Ungerim war sie zu großem Dank verpflichtet! Die Übungen würde sie weiterhin absolvieren, doch zuerst würde sie Arghromyk aufsuchen...
-
Garahnys Hammersglut
Lange hatte sie Zeit ihre einzelnen Muskelpartien zu trainieren und so
hatte sie viele Stunden damit verbracht, den Schmieden der Zwerge dabei
zu hellfen, die Steinbloecke, die beim Schurfen nach dem Erz freigelegt
worden sind, abzutragen und auf einem Haufen nahe der Miene zu stapeln,
sodass diese dann zu Bloecken verarbeitet worden konnten. Nach und nach
wurde ihr Koerperbau staehlener und sie hatte im Vergleich zu damals ein
deutlich breiteres Kreuz. Sie wirkte vom Koerperbau her mehr wie ein Mann,
als wie eine Frau. Den Menschen gegenueber gleich Garahnys schon vorher
mehr einem Mann, denn die Frauen der Menschen wirkten im Vergleich zu ihr
zu gebraechlig. Ihre Uebungen ist sie trotz ihrer muetterlichen Pflichten
nachgekommen, denn Alur war meist in den verzweigten Hoehlen des heiligen
Berges auf der Jagd nach Trollen und anderem Gesindel, sodass sie ihn selten
zu Gesicht bekam und es lediglich reichte, ihm das gekochte Essen auf den
Tisch innerhalb der Kueche zu stellen. Sie beherrschte die Techniken, die ihr
Arghromyk gezeigt und ihr aufgetragen hatte, diese sich einzupraegen, bereits
sehr gut, jedoch lernte ein Schlachtenwuehler nie aus, wie ihr die letzte Stunde
deutlich gezeigt hatte...
Alur hatte sie aufgesucht und es war gewiss eine Freude ihn wieder einmal
zu Gesicht zu bekommen. Jedoch kam Alur nicht, um sie zum Essen machen zu
bitten, nein, er kam, um ihr die Kunde zu ueberbringen, dass Arghromyk sie
zu sich riefen lies. Ihre taeglichen Uebungen hatte Arghromyk ueberzeugt,
ihr die letzte Lehrstunde im Schlachtenwuehlertum zukommen zu lassen.
Worum es sich handelte, vernmochte sie selbst nicht sagen, doch ihr Herz
drohte bei den Worten ihres Sohnes aus der Brust zu springen. Hatte er das
ernst gemeint? War sie wikrlich bereit auf dem Pfad eines Schlachtenwuehlers
zu wandeln? Sie selbst war sich sicher, dass sie einen betraechtlichen Schlachten-
wuehler abgeben wuerde, ganz gewiss! Ihre Schritte trugen sie, wie in den letzten
Stunden zuvor, rasch durch die Hallen ihres heiligen Reiches, zielstrebig den
Hallen der Feuerklinge entgegen. Als sie an den hohen Toren ankam und diese hinaufblickte,
musste sie erst einmal tief Luft holen, um ihre Aufgeregtheit aus ihrem Koerper zu
verbannen. Ihre rechte Hand ballte sich zu einer Faust, ehe sie mit dieser fest
gegen die Torfluegel klopfte, sodass der Laut hallend durch die Hallen schallte.
Einen kurzen Moment war nichts ausser diesem Geraeusch zu vernehmen, doch daraufhin
hallten Schritte von gepanzerten Stiefeln, ehe der linke Torfluegel aufschwang
und ihr das ernste Gesicht Arghromyk`s entgegenblickte, worauf ein knappes Nicken
seinerseits folgte. Er wandt sich um und Schritt gen dem Steintisch, an welchem sie
bereits am ersten Tag ihrer Ausbildung gesessen hatten und nahm dort Platz.
Garahnys nahm ihm gegenueber Platz und sass am heutigen Tage recht unruhig auf dem
Stuhl, welchen die handwerker der Sippe Hammergrund mit Lobpreisungen an Cirmias
verziert hatten. Arghromyk sprach.. er sprach einiges, doch Garahnys hoerte ihm nicht
zu.. so aufgeregt war sie! Das einzige, was sie vernahm, war "der Kodex der Schlachtebnwuehler"..
Die Stunde ging rasch vorueber und Garahnys nahm sich fest vor, in der Bibliothek nach
dem Kodex zu suchen, um sich jenen Naeher bringen zu koennen.. Denn Argh hatte ihr gesagt,
er habe ihr alles beigebracht, was er wusste und sie sei bereit ihre Pruefung anzutreten.
Nachdem sie die Hallen verlassen hatte, bekam sie erneut einen klaren Kopf.. und schalt sich
selbst einen Ork, nicht aufgepasst zu haben, sodass sie diesen Stoff wohlmoeglich
nicht bei der Pruefung zu beantworten wusste.. Sie musste in die Bilbithek und begab sich ebenso
dort hin..
Ihr Blick blieb in der Rubrik "Auf den Pfaden des Wahns" haengen und sie ueberflog die einzelnen
Steinplatten, nach dem Kodex der Schlachtenwuehler suchend, welchen sie schnell gefunden hatte.
Ihr Blick schweifte ueber die eingemeiselten Schriftzuege, welche folgenden Inhalt preisgaben und sie
diesen Laut, wenn auch etwas muehvoll (sie konnte nicht lesen) vorlas:
1.) Der Schutz des heiligen Berges ist die wichtigste Aufgabe im Leben eines jeden Schlachtenwühlers.
2.) Das Leben eines Khaz-Aduir ist das höchste Gut, dass ihnen vom Seelenschmied gegeben ward. Ein Schlachtenwühler darf niemals absichtlich einem Bruder Schaden zufügen.
3.) Dem Befehl eines höher stehenden Schlachtenwühlers ist ohne zu fragen Folge zu leisten, es sei denn, dieser Befehl verstößt gegen den Kodex der Schlachtenwühler oder das Gesetz des heiligen Berges.
4.) Die Schlachtenwühler zeichnen sich vor allem durch Mut und Stärke aus. Ihr Leben und Sterben soll ein Vorbild für alle anderen Khaz-Aduir sein.
5.) Als wildeste Krieger des Heeres und des Reiches und als erste Krieger im Kampf sollen die Schlachtenwühler immer auf die schützende Pranke des Seelenschmiedes vertrauen und sich immer auf den nächsten Gegner stürzen.
6.) Ein Schlachtenwühler geht lieber in die ewigen Hallen des Seelenschmiedes, als feige vor einem Kampf davonzulaufen.
7.) Der Oberste Schlachtenwühler wird bei Abwesenheit durch den Hauptmann mit der meisten Erfahrung vertreten.
8) Das mutwillige Missachten des Kodex der Schlachtenwühler wird mit unehrenhafter Ausstoßung aus dem Bund der Schlachtenwühler, der Rückgabe der Schlachtenwühlerrüstung und der Verbannung aus dem heiligen Berg bestraft.
Sie las den verwitterten Schriftzug einige Male laut vor, um sich die Zeilen genau einzupraegen, denn
der Zeitpunkt der Pruefung war nicht fern und sie wollte Arghromyk mit Stolz erfuellen... ihren Mann.. den Vater ihres Sohnes!
hatte sie viele Stunden damit verbracht, den Schmieden der Zwerge dabei
zu hellfen, die Steinbloecke, die beim Schurfen nach dem Erz freigelegt
worden sind, abzutragen und auf einem Haufen nahe der Miene zu stapeln,
sodass diese dann zu Bloecken verarbeitet worden konnten. Nach und nach
wurde ihr Koerperbau staehlener und sie hatte im Vergleich zu damals ein
deutlich breiteres Kreuz. Sie wirkte vom Koerperbau her mehr wie ein Mann,
als wie eine Frau. Den Menschen gegenueber gleich Garahnys schon vorher
mehr einem Mann, denn die Frauen der Menschen wirkten im Vergleich zu ihr
zu gebraechlig. Ihre Uebungen ist sie trotz ihrer muetterlichen Pflichten
nachgekommen, denn Alur war meist in den verzweigten Hoehlen des heiligen
Berges auf der Jagd nach Trollen und anderem Gesindel, sodass sie ihn selten
zu Gesicht bekam und es lediglich reichte, ihm das gekochte Essen auf den
Tisch innerhalb der Kueche zu stellen. Sie beherrschte die Techniken, die ihr
Arghromyk gezeigt und ihr aufgetragen hatte, diese sich einzupraegen, bereits
sehr gut, jedoch lernte ein Schlachtenwuehler nie aus, wie ihr die letzte Stunde
deutlich gezeigt hatte...
Alur hatte sie aufgesucht und es war gewiss eine Freude ihn wieder einmal
zu Gesicht zu bekommen. Jedoch kam Alur nicht, um sie zum Essen machen zu
bitten, nein, er kam, um ihr die Kunde zu ueberbringen, dass Arghromyk sie
zu sich riefen lies. Ihre taeglichen Uebungen hatte Arghromyk ueberzeugt,
ihr die letzte Lehrstunde im Schlachtenwuehlertum zukommen zu lassen.
Worum es sich handelte, vernmochte sie selbst nicht sagen, doch ihr Herz
drohte bei den Worten ihres Sohnes aus der Brust zu springen. Hatte er das
ernst gemeint? War sie wikrlich bereit auf dem Pfad eines Schlachtenwuehlers
zu wandeln? Sie selbst war sich sicher, dass sie einen betraechtlichen Schlachten-
wuehler abgeben wuerde, ganz gewiss! Ihre Schritte trugen sie, wie in den letzten
Stunden zuvor, rasch durch die Hallen ihres heiligen Reiches, zielstrebig den
Hallen der Feuerklinge entgegen. Als sie an den hohen Toren ankam und diese hinaufblickte,
musste sie erst einmal tief Luft holen, um ihre Aufgeregtheit aus ihrem Koerper zu
verbannen. Ihre rechte Hand ballte sich zu einer Faust, ehe sie mit dieser fest
gegen die Torfluegel klopfte, sodass der Laut hallend durch die Hallen schallte.
Einen kurzen Moment war nichts ausser diesem Geraeusch zu vernehmen, doch daraufhin
hallten Schritte von gepanzerten Stiefeln, ehe der linke Torfluegel aufschwang
und ihr das ernste Gesicht Arghromyk`s entgegenblickte, worauf ein knappes Nicken
seinerseits folgte. Er wandt sich um und Schritt gen dem Steintisch, an welchem sie
bereits am ersten Tag ihrer Ausbildung gesessen hatten und nahm dort Platz.
Garahnys nahm ihm gegenueber Platz und sass am heutigen Tage recht unruhig auf dem
Stuhl, welchen die handwerker der Sippe Hammergrund mit Lobpreisungen an Cirmias
verziert hatten. Arghromyk sprach.. er sprach einiges, doch Garahnys hoerte ihm nicht
zu.. so aufgeregt war sie! Das einzige, was sie vernahm, war "der Kodex der Schlachtebnwuehler"..
Die Stunde ging rasch vorueber und Garahnys nahm sich fest vor, in der Bibliothek nach
dem Kodex zu suchen, um sich jenen Naeher bringen zu koennen.. Denn Argh hatte ihr gesagt,
er habe ihr alles beigebracht, was er wusste und sie sei bereit ihre Pruefung anzutreten.
Nachdem sie die Hallen verlassen hatte, bekam sie erneut einen klaren Kopf.. und schalt sich
selbst einen Ork, nicht aufgepasst zu haben, sodass sie diesen Stoff wohlmoeglich
nicht bei der Pruefung zu beantworten wusste.. Sie musste in die Bilbithek und begab sich ebenso
dort hin..
Ihr Blick blieb in der Rubrik "Auf den Pfaden des Wahns" haengen und sie ueberflog die einzelnen
Steinplatten, nach dem Kodex der Schlachtenwuehler suchend, welchen sie schnell gefunden hatte.
Ihr Blick schweifte ueber die eingemeiselten Schriftzuege, welche folgenden Inhalt preisgaben und sie
diesen Laut, wenn auch etwas muehvoll (sie konnte nicht lesen) vorlas:
1.) Der Schutz des heiligen Berges ist die wichtigste Aufgabe im Leben eines jeden Schlachtenwühlers.
2.) Das Leben eines Khaz-Aduir ist das höchste Gut, dass ihnen vom Seelenschmied gegeben ward. Ein Schlachtenwühler darf niemals absichtlich einem Bruder Schaden zufügen.
3.) Dem Befehl eines höher stehenden Schlachtenwühlers ist ohne zu fragen Folge zu leisten, es sei denn, dieser Befehl verstößt gegen den Kodex der Schlachtenwühler oder das Gesetz des heiligen Berges.
4.) Die Schlachtenwühler zeichnen sich vor allem durch Mut und Stärke aus. Ihr Leben und Sterben soll ein Vorbild für alle anderen Khaz-Aduir sein.
5.) Als wildeste Krieger des Heeres und des Reiches und als erste Krieger im Kampf sollen die Schlachtenwühler immer auf die schützende Pranke des Seelenschmiedes vertrauen und sich immer auf den nächsten Gegner stürzen.
6.) Ein Schlachtenwühler geht lieber in die ewigen Hallen des Seelenschmiedes, als feige vor einem Kampf davonzulaufen.
7.) Der Oberste Schlachtenwühler wird bei Abwesenheit durch den Hauptmann mit der meisten Erfahrung vertreten.
8) Das mutwillige Missachten des Kodex der Schlachtenwühler wird mit unehrenhafter Ausstoßung aus dem Bund der Schlachtenwühler, der Rückgabe der Schlachtenwühlerrüstung und der Verbannung aus dem heiligen Berg bestraft.
Sie las den verwitterten Schriftzug einige Male laut vor, um sich die Zeilen genau einzupraegen, denn
der Zeitpunkt der Pruefung war nicht fern und sie wollte Arghromyk mit Stolz erfuellen... ihren Mann.. den Vater ihres Sohnes!
Zuletzt geändert von Garahnys Hammersglut am Donnerstag 29. Mai 2008, 19:09, insgesamt 1-mal geändert.