Die angenehme Stille, die sich um die Burg der Arkorither gelegt hatte, empfing auch Kelaino und bettete sie sanft in einen der Stühle der Bibliothek. Niemand außer ihr war hier, eine ganze Weile lauschte sie nur schweigend den Geschichten der einzelnen Bücherregale, ohne selbst darauf zu antworten - reden kostete zu viel Kraft. Schreibfeder und Kerzenlicht sprachen zu ihr, berichteten von ihrem trüben Tag und verstummten erst, nachdem sie sämtliche Einzelheiten erwähnt und ausführlich ausgeschmückt hatten.
Längst war der Schnee auf der schwarzen Kleidung des Winterkindes geschmolzen und selbst die vielen nassen Stellen, waren bereits wieder durch die angenehme Temperatur verscheucht worden. Trotzdem versuchte Kelaino mit den schlanken Fingern immer wieder vergeblich die letzten Reste zu erhaschen, als fürchte sie sonst die Erinnerungen an die vergangene Nacht zu verlieren. Hier und da ertappte sie sich dabei, ein wenig wegzutreten und abermals in ihrer eigenen Wirklichkeit zu verschwinden. Das war in Ordnung, man kannte sie dort. Apathisch starrten die tiefbraunen Augen der jungen Arkorithern auf das schwarze Tintenfass vor sich, wo immer sich der Großteil ihres Bewusstseins gerade auch befand, die Realität hatte sie vollständig ausgeblendet. Nur einmal huschte ihr Blick wie ein zerrissener Schatten über das Stückchen Pergament vor sich, die Feder lag noch zärtlich darauf. Und trotz des winzigen Moments, war sie sich sicher, die geschriebenen Worte hätte eben für sie getanzt. Langsam und kreisend hatte sich jeder Buchstabe gelöst und eine sanfte Drehung in der Luft vollführt, wie um Kelaino eine Freude zu machen. Tatsächlich zuckten die fliederfarbenen Mundwinkel der jungen Frau, des Mädchens, sie versuchte sich an einem schmalen Lächeln, scheiterte jedoch auf halber Strecke.
"Ein Ort der Macht umschreibt eine Umgebung, die die idealen Lebensbedingungen der zu beschwörenden Kreatur erfüllt und zudem nur einen sehr leichten Schleier zwischen den Sphären besitzt. Eine Lavaschlange wird sich leichter in der sengenden Mittagshitze einer Wüste rufen lassen, als auf dem frostigen Fuachtero". Merkwürdigerweise sind ein paar Tintenspuren nach dem letzten Wort zu sehen, als habe die Feder über das Pergament gekratzt. Der folgende Text scheint jedoch wie gewohnt sauber, obwohl es beinahe den Eindruck erweckt, als habe die Schreibhand gezittert. "Der Vorhang ist sogar so durchsichtig, dass es Kreaturen gibt, die die Sphären ohne Beschwörung durchschreiten können, sei es aus Zufall oder eigener Willenskraft."
Stubsend rollte dann die Feder über den Tisch, in Gedanken kullerte sie gerade einen Berghang hinunter. Sie lachte dabei und entlockte Kelaino einen nicht definierbaren Laut, sei es aus Entzücken oder dem kläglichen Versuch, ein Lachen anzudeuten. Vorsichtig tasteten sich hierbei die blütenweißen Finger über das Pergament und fuhren die Umrandungen der Buchstaben nach, streichelnd und zärtlich, wie um die Qualen der Bannung auf das Schriftstück zu lindern.
Fürsorglich strich sie über jede noch so kleine Ecke der Erklärung, die von Tinte erfüllt worden war, was wiederum den zweiten Teil des Pergaments eifersüchtig machte. Und so bedachte sie auch jenen mit einem vorsichtigen Tasten, ähnlich einem Blinden, der zum ersten Mal einen Gegenstand erfühlt.
"Die Elegida führte Lucan und mich in das Wäldchen in der Nähe von Bajard, um meine Erläuterung zu einer Beschwörung einer Riesenspinne zu hören. Spinnen verfügen im Allgemeinen über acht Augen und acht Beine. Sie besitzen ein Paar Cheliceren, die aus einem Grundglied, den Klauen zum Töten und Zerkleinen und der Giftdrüse bestehen. Befindet sich die Spinne in einer Ruhephase, sind die Cheliceren wie ein Fächer zusammengeklappt. Direkt hinter den Augen befindet sich das Gehirn - das Herz ruht jedoch im Hinterleib. Weiterhin verfügen sie über Spinnendrüsen, die ihnen das Ausschaden von verschiedenen Spinnenfäden ermöglichen. Spinnen sind sehr selten organisiert, jedoch nicht gierig und können ohne Bedenken eine Weile ohne Nahrung auskommen, sowie sie nicht den ständigen Jagdtrieb verspüren. Zusammenrotten würden sie sich vermutlich nur, um die Erhaltung ihrer Art zu erhalten, oder bei drohender Gefahr. Bei der Fortpflanzung können sowohl einzelne Eier abgelegt werden, wie jedoch auch direkt auf dem Hinterteil des Muttertieres ausgebrütet werden. Jungtiere sind in der Regel wilder veranlangt als die Alteren ihrer Art.
Als Donarien wählte ich etwas Hasenfleisch oder generell Fleisch von Kleintieren, über das sich die Spinnen hermachen. Zwar können sie derart aggressiv werden, dass sie sich an Menschen wagen, ich halte Fleisch von Tieren jedoch für die sichere Variante, da es einen Großteil ihrer Nahrung ausmacht. Bei Paraphernalien würde ich eine brennende Fackel vorschlagen. Feuer zerstört die gesponnen Netze der Spinnen und schädigst auch sie selbst, nimmt ihnen dazu den Lebensraum, indem es Unterschlupfmöglichkeiten vernichtet. Als Alternative würden sich vielleicht kaputte Spinneneier anbieten, die eine Gefährdung ihrer Art symbolisieren, wie jedoch auch die Macht über ihr Leben und den Tod entscheiden zu können."
Ein lautloser Gute-Nacht-Gruß entwich Kelaino in Richtung der Feder, ein schwaches Hauchen tötete auch die Kerzenflamme und schließlich stützte sie den Kopf ein wenig auf die ausgestreckten Arme. Die kleine Nase fuhr ein wenig in den letzten nassen Fleck auf ihrem Oberarm, anscheinend waren doch noch nicht alle verschwunden, und sie schloss nach mehrmaligem Blinzeln dann die Augen.
Feder und Flamme
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Lanaya Shevanor
Aufmerksam hatte sie die Beiden angesehen. War mit ihnen die Thematik nochmals durchgegangen und hatte sogar einen Schubs in die richtige Richtung gegeben. Zufriedenstellend waren die Antworten und Hintergedanken alle mal. Doch sie konnten mehr, alle beide. Nachdenklich glitt der Blick aus dem Fenster. Lanaya hatte sich zurückziehen wollen doch nun ließ es ihr keine Ruhe. Tastend fuhren die blassen Finger über den dunklen Stoff. Der Kontrast hatte sie schon immer fasziniert und einen Augenblick verlor sie sich in der Betrachtung der eingestickten Runen. Jede hatte eine Bedeutung und jede war selbst gewoben worden. Wie erfuhr man ab einem gewissen Grad der Einweihung des Ordens. Leise war das Seufzen jenes über ihre Lippen klang und in einer einzigen Bewegung zog sie die Ordenskleidung wieder an.
Die Schritte vielen ihr Heute sonderbar leicht und ein gewisses Gefühl der Verbundenheit machte sich breit kaum das sie den Burghof betreten hatte. In der Bibliothek brannte eine Kerze und zauberte zuckende Lichter auf das Steinfenster. Gelassen verweilte der Blick einige Momente dort dann sah man sie im Inneren des Gemäuers verschwinden. Leise ging es die Treppen hinauf, an der Bibliothek vorbei bis auf das Dach. Von hier hatte man einen traumhaften Blick über das Meer, konnte jede Welle beobachten und war überaus ungestört. Es gab nur einen Platz von dem sie das ohne mit der Wimper zu zucken ebenfalls behauptet hätte. Geraume Zeit verstrich, man vernahm keine Geräusche aus dem Inneren der Burg und kurz dachte sie darüber nach nachzusehen. Warum eigentlich nicht? Doch keinesfalls so offensichtlich, sie sollten ungestört arbeiten, Schlüsse mussten alleine erkannt und gezogen werden. Man kaute im Orden nur wenige Dinge vor.
Sich herumdrehend öffnete sie mit Leichtigkeit den Schleier zu einer anderen Ebene noch ehe jedoch ein einziger Laut aufklingen konnte hatten sich die blassen Finger um das Maul des Wesens geschlossen. Warnend gruben sich die eisblauen Augen der Maga in die schwarzen des Flügelaffens. Viel mehr als ein Flüstern war die Stimme nicht als sie ihm Anweisung gab. Wenigstens blieb sie so vor dem lästigen Keckern verschont das sie so hasste. Der kleine Diener jedoch flatterte an eines der Burgfenster die nicht vom Kerzenschein erhellt wurden. Dort verharrte er und beobachtete wie befohlen was sich im Inneren des Raumes vollzog. Einige Meter über ihm stand die Maga, die Augen waren auf das Meer gerichtet als könne sie dort sehen was er sah. Ihre Haltung war vollkommen gerade und nur jemand in ihrer unmittelbaren Nähe hätte es vermocht die flüsternden Worte zu verstehen. Kelaino also. Zufrieden mit dem Affen schickte sie ihn Herzschläge später dorthin zurück woher sie ihn gerufen hatte. Die Schwester schien die Worte durchaus ernst zu nehmen. Wahrlich sie hatte einiges nachzuholen. Wenn sie so weiter machte würden die Herren jedoch rasch wieder in Konkurrenz mit einer Dame stehen. Amüsiert kräuselten sich die Mundwinkel bei diesem Gedanken und sie war schon jetzt auf den Abschluss der Aufgabe gespannt. Man würde sehen wann die drei Schüler es schafften ihnen die Ausarbeitung zu präsentieren. Bis dahin würde sie sich gedulden.
Die Schritte vielen ihr Heute sonderbar leicht und ein gewisses Gefühl der Verbundenheit machte sich breit kaum das sie den Burghof betreten hatte. In der Bibliothek brannte eine Kerze und zauberte zuckende Lichter auf das Steinfenster. Gelassen verweilte der Blick einige Momente dort dann sah man sie im Inneren des Gemäuers verschwinden. Leise ging es die Treppen hinauf, an der Bibliothek vorbei bis auf das Dach. Von hier hatte man einen traumhaften Blick über das Meer, konnte jede Welle beobachten und war überaus ungestört. Es gab nur einen Platz von dem sie das ohne mit der Wimper zu zucken ebenfalls behauptet hätte. Geraume Zeit verstrich, man vernahm keine Geräusche aus dem Inneren der Burg und kurz dachte sie darüber nach nachzusehen. Warum eigentlich nicht? Doch keinesfalls so offensichtlich, sie sollten ungestört arbeiten, Schlüsse mussten alleine erkannt und gezogen werden. Man kaute im Orden nur wenige Dinge vor.
Sich herumdrehend öffnete sie mit Leichtigkeit den Schleier zu einer anderen Ebene noch ehe jedoch ein einziger Laut aufklingen konnte hatten sich die blassen Finger um das Maul des Wesens geschlossen. Warnend gruben sich die eisblauen Augen der Maga in die schwarzen des Flügelaffens. Viel mehr als ein Flüstern war die Stimme nicht als sie ihm Anweisung gab. Wenigstens blieb sie so vor dem lästigen Keckern verschont das sie so hasste. Der kleine Diener jedoch flatterte an eines der Burgfenster die nicht vom Kerzenschein erhellt wurden. Dort verharrte er und beobachtete wie befohlen was sich im Inneren des Raumes vollzog. Einige Meter über ihm stand die Maga, die Augen waren auf das Meer gerichtet als könne sie dort sehen was er sah. Ihre Haltung war vollkommen gerade und nur jemand in ihrer unmittelbaren Nähe hätte es vermocht die flüsternden Worte zu verstehen. Kelaino also. Zufrieden mit dem Affen schickte sie ihn Herzschläge später dorthin zurück woher sie ihn gerufen hatte. Die Schwester schien die Worte durchaus ernst zu nehmen. Wahrlich sie hatte einiges nachzuholen. Wenn sie so weiter machte würden die Herren jedoch rasch wieder in Konkurrenz mit einer Dame stehen. Amüsiert kräuselten sich die Mundwinkel bei diesem Gedanken und sie war schon jetzt auf den Abschluss der Aufgabe gespannt. Man würde sehen wann die drei Schüler es schafften ihnen die Ausarbeitung zu präsentieren. Bis dahin würde sie sich gedulden.
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Lucan Linari
Das Kratzen des Federkiels auf dem Papier sowie das Brodeln einer Flüssigkeit waren wohl an diesem Abend das Einzige, was das Alchemielabor an diesem Abend mit Klang erfüllte. Einige vergilbte, zerknitterte Papiere hatte der junge Adeptus auf der Arbeitsplatte vor sich ausgebreitet., vollgeschrieben mit einer krakeligen und zugleich verschmierten Schrift. All diese Notizen und Gedanken, die er über dieses Thema galt es nun in einen verständlichen und nachvollziehbaren Vortrag zu formen. Sein Schreibinstrument legte er sich zwischen die Lippen, aber nur um seine langen blauen Haare zu einem Zopf zu binden, welche ihn bis eben noch die Sicht auf seine Arbeiten versperrte und immer wieder in seinen Blickwinkel rückten. Kleinigkeiten wie diese konnten ihn rasend machen, auch wenn es äußerlich nicht immer den Anschein hat, dass es ihn nur jucken oder er gar darüber nachdenken würde. Kurz darauf erhebt er sich um eine kleine Zange zu ergreifen und die brodelnde Flüssigkeit von Brenner herunterzunehmen. Dicht über ein Sieb, welches ein kleines Glasgefäß krönte, hielt er die heisse Flüssigkeit und begann langsam aber sich die Flasche schräge zu halten, damit nun gar die groben Klumpen aus der Flüssigkeit gefiltert werden kann. In Gedanken an die Orte der Macht schwelgend, schien er die Konzentration auf sein Tun für einen Moment zu verlieren und die erhitze Flüssigkeit ergoss sich über die Tischplatte, wobei sie sich ihren Weg zu seinen Dokumenten bahnte und sich schließlich von diesen aufsaugen ließ.
Fluchend ließ er das Gefäß an der nächst besten Wand zerspringen und hastete rasch zu seinem Platz um wenigstens seine Notizen vor dem Schlimmsten zu bewahren. Krachend trat er den Hocker zur Seite, woraufhin der ganze Tisch zu wackeln begann und die ganzen gläserenen Gerätschaften zu klirren begannen. Mit dem Schutz seiner Handschuhe versuche er das das dampfe Papier anzuheben, doch gelang es ihm nurnoch es in mehreren Fetzen vom Tisch zu kratzen. Murrend ergriff er seine Notizen und verließ den Raum um sich einen trockenen Ort für seine Unterlagen zu suchen.
Auf dem Pult in der Bibliothek der Burg macht er sich nun breit um seine Gedanken weiterführen zu können…
„Die Flügelaffen sind eine Art Chimärenwesen, welche vermutlich auf magischen oder dämonischen Weg zu einer Mischart zwischen Fledermaus und Affen pervertierten….“
Begann er erneut seinen Bericht anzusetzen…doch sollte er die Orte der Macht nicht außer Acht lassen und begann auf einem anderen Pergament mit den Worten.
„Orte der Macht sind Orte, an denen die Übergänge zu den Sphären sehr leicht überschritten werden können, wodurch Beschwörungen begünstigt werden und sogar Wesen ohne Hilfe übertreten können, sofern…“
Er hielt kurz inne ehe er seine Gedanken weiter ausführte. Zuerst hätte man sein vorgehen nicht gerade als strukturiert ansehen können, doch begannen die Sätze immer mehr und mehr Sinn sowie Zusammenhang zu finden. Wohl länger als gedacht verharrte er über seinen Dokumenten, nur schweifte er immer wieder mit seinen Gedanken ab. Sie führten ihn einige Stunden zurück, wo er mit Kelaino und Lanaya in den Höhlen nahe Bajards verweilte und sogar etwas von der Elegida erhielt, was man ein Kompliment nennen konnte. Diese Gedanken zauberten ein sachtes triumphierendes Lächeln auf seine Lippen.
Kurz darauf kramte er all seine Dokumente wieder in seine Tasche, nur sein Vortrag wurde sorgfältigst gefaltet und extra verstaut. Hinter seiner vorgehaltenen Hand begann er leise zu gähnen, als sein Blick auf die Kerze fiel, welche er doch eben erst frisch angezündet hatte und nun fast gänzlich hinuntergebrannt war. Dies war wohl das Zeichen, dass er sich wohl oder übel mal ins Bett begeben sollte…
Fluchend ließ er das Gefäß an der nächst besten Wand zerspringen und hastete rasch zu seinem Platz um wenigstens seine Notizen vor dem Schlimmsten zu bewahren. Krachend trat er den Hocker zur Seite, woraufhin der ganze Tisch zu wackeln begann und die ganzen gläserenen Gerätschaften zu klirren begannen. Mit dem Schutz seiner Handschuhe versuche er das das dampfe Papier anzuheben, doch gelang es ihm nurnoch es in mehreren Fetzen vom Tisch zu kratzen. Murrend ergriff er seine Notizen und verließ den Raum um sich einen trockenen Ort für seine Unterlagen zu suchen.
Auf dem Pult in der Bibliothek der Burg macht er sich nun breit um seine Gedanken weiterführen zu können…
„Die Flügelaffen sind eine Art Chimärenwesen, welche vermutlich auf magischen oder dämonischen Weg zu einer Mischart zwischen Fledermaus und Affen pervertierten….“
Begann er erneut seinen Bericht anzusetzen…doch sollte er die Orte der Macht nicht außer Acht lassen und begann auf einem anderen Pergament mit den Worten.
„Orte der Macht sind Orte, an denen die Übergänge zu den Sphären sehr leicht überschritten werden können, wodurch Beschwörungen begünstigt werden und sogar Wesen ohne Hilfe übertreten können, sofern…“
Er hielt kurz inne ehe er seine Gedanken weiter ausführte. Zuerst hätte man sein vorgehen nicht gerade als strukturiert ansehen können, doch begannen die Sätze immer mehr und mehr Sinn sowie Zusammenhang zu finden. Wohl länger als gedacht verharrte er über seinen Dokumenten, nur schweifte er immer wieder mit seinen Gedanken ab. Sie führten ihn einige Stunden zurück, wo er mit Kelaino und Lanaya in den Höhlen nahe Bajards verweilte und sogar etwas von der Elegida erhielt, was man ein Kompliment nennen konnte. Diese Gedanken zauberten ein sachtes triumphierendes Lächeln auf seine Lippen.
Kurz darauf kramte er all seine Dokumente wieder in seine Tasche, nur sein Vortrag wurde sorgfältigst gefaltet und extra verstaut. Hinter seiner vorgehaltenen Hand begann er leise zu gähnen, als sein Blick auf die Kerze fiel, welche er doch eben erst frisch angezündet hatte und nun fast gänzlich hinuntergebrannt war. Dies war wohl das Zeichen, dass er sich wohl oder übel mal ins Bett begeben sollte…
Zuletzt geändert von Lucan Linari am Samstag 18. August 2007, 14:36, insgesamt 2-mal geändert.