[PestQuest] Der Tod kehrt nach Varuna ein!
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Nuria Mondin
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- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Nachdenklich blickte sie auf das große Feuer... viel war geschehen, viel hatte sie den Göttern zu verdanken und um so stärker drückte die Last der Verantwortung auf ihren Schultern. Kaum Zeit hatte sie in der letzten Woche finden können um an jenem Elixier zu forschen, dass der Pest Einhalt gebieten sollte... doch Taralea hatte fleißig und ohne zu Murren ihr Bestes gegeben. Die Götter stellten sie vor eine harte Probe: Eine, die am morgigen Tage als dritte in dem zurückliegenden Mond in das Geheimnis der Schwesternschaft eingeweiht werden sollte, jener Schatten von Krankheit, der Varuna überzog und das Gleichgewicht ins Wanken brachte... und der erste Verlust der Schwesternschaft, den sie hinnehmen musste. Das erste Mal in ihrem Leben hatte sie das besondere Wasser des Vergessens brauen müssen... jenes, dass die Gemeinschaft auf ewig aus dem Gedächtnis Einer tilgte, der ihr Weg bei den Schwestern zu steinig, die Bürde zu schwer war. Für jene wäre sie in Zukunft eine fremde Frau... die aufblühende Knospe hatte sich auf ewig geschlossen. Doch sie musste weiter, weiter, jenen Verlust akzeptieren... es war der Wille der Götter. Mit Salbei hatte sie gegurgelt, um jenen dicken Kloß im Hals zu bekämpfen, bevor sie die Nachricht an die Schwestern weiterleitete... und hatte aufgemerkt. So bitter auch der Kummer schmeckte... da war noch eine Nuance im Klang dieser Reagenzie, dem sie sie bisher keine größere Beachtung geschenkt hatte... und jener würde mit seiner den Hals reinigenden, desinfizierenden Wirkung auch bei der Suche nach dem Elixier helfen. Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht. Wieder ein Schritt zur Lösung... Taralea würde sich mit den Heilern austauschen und auch ihre Entdeckung preis geben, ein weiterer Schritt. Doch die Forschung war nicht alles... Nuria wusste, dass die Schwesternschaft noch eine andere Aufgabe in diesem Todestanz hatte: Sie würden seine letzten Takte spielen. Die Heiler Varunas mochten das Elixier, wenn es fertig war, allen Patienten verabreichen, die sie finden konnten, in den Brunnen geben... die letzte Ratte, die letzte Zecke und das letzte Insekt würden sie damit niemals erreichen. Immer wieder von Neuem würde die Krankheit an anderen Orten Gerimors ausbrechen... und das Land in Chaos stürzen. Sie blickte zum Platz der Kraft. Wenn das letzte Kraut für das Mittel gefunden würde, so würde es auch Zeit für ein Ritual sein. Ein Ritual mit Eluives Hilfe. Und in jener Nacht würde ein heilsamer Regen die Spuren des schwarzen Todes fortspülen...
doch bis dahin mussten die Schwestern bereit sein. Es gab noch viel zu tun...
doch bis dahin mussten die Schwestern bereit sein. Es gab noch viel zu tun...
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Kilyan Carnova
Er nahm mit etwas verwirrtem Blick das Schreiben von Darna in die Hand. Was wollte sie nur von ihm? Als er die Nachricht las, runzelte er sichtlich die Stirn.
Eine Epedemie? Die Pest? Hilfe?
Kilyan war vollkommen entschlossen zu helfen, natürlich würde er dem Ruf der Ritterin folgen und versuchen das Leben in Varuna zu schützen, natürlich würde er seine Dienste anbieten.
Er antwortete so schnell es ging, eilte dann zurück in den Hain. Das erste, was er dort tat, war die Nachricht im Hain auszuhängen, sodass jeder seiner Brüder ebenfalls die schreckliche Nachricht um die Pest erhalten würde.
Dann packte er eilig Sachen ein, die er vielleicht gebrauchen könnte.
Seine Gedanken kreisten um die Pest...gut er war nicht so bewandert in Alchemie, wie es vielleicht Serendo war, aber er war entschlossen mit seiner Gabe zumindest die Heiler zu unterstützen wo es ihm möglich war. Auch konnte, das wusste er genau, ein Außenstehender manchmal wichtige Impulse geben.
Seine Miene war ernst und er entschied sich, Serendos Aufgabe erst einmal ruhen zu lassen. Keine Aufgabe, die seine persönliche Meisterschaft betraf erschien ihm so wichtig, wie die Leidenden in Varuna....
Eine Epedemie? Die Pest? Hilfe?
Kilyan war vollkommen entschlossen zu helfen, natürlich würde er dem Ruf der Ritterin folgen und versuchen das Leben in Varuna zu schützen, natürlich würde er seine Dienste anbieten.
Er antwortete so schnell es ging, eilte dann zurück in den Hain. Das erste, was er dort tat, war die Nachricht im Hain auszuhängen, sodass jeder seiner Brüder ebenfalls die schreckliche Nachricht um die Pest erhalten würde.
Dann packte er eilig Sachen ein, die er vielleicht gebrauchen könnte.
Seine Gedanken kreisten um die Pest...gut er war nicht so bewandert in Alchemie, wie es vielleicht Serendo war, aber er war entschlossen mit seiner Gabe zumindest die Heiler zu unterstützen wo es ihm möglich war. Auch konnte, das wusste er genau, ein Außenstehender manchmal wichtige Impulse geben.
Seine Miene war ernst und er entschied sich, Serendos Aufgabe erst einmal ruhen zu lassen. Keine Aufgabe, die seine persönliche Meisterschaft betraf erschien ihm so wichtig, wie die Leidenden in Varuna....
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Selissa von Appelthane
Kaum bist du da, bist du auch schon wieder fort..
Selissa seufzte leise und starrte auf den Brief, den Lady Darna dagelassen hatte. Die Verantwortung über das Haus, solange bis ihr Vater wieder hier wäre. Und dieser Schrieb war die Bestätigung dessen, sollte es irgendjemand anzweifeln. Sie fragte sich ob Savea oder Shaya überhaupt auf sie hören würden im Ernstfall und hoffte gleichzeitig, es nie herausfinden zu müssen. Wo Adrian war, wußte sie auch nicht, sie konnte nur beten dass es ihm gut ging und dass er bald auftauchen würde. Wieder folgte ein Seufzen und sie faltete den Brief ordentlich zusammen, um ihn dann in der Geheimlade zu verstauen. Nachdem sie einen abschließenden Blick in das Fach geworfen hatte, murmelt sie leise zu sich selbst.
-Brief ungelesen verbrennen-
-Testament-
-Schlüssel und Haushaltskassa-
-Brief in dem mir Lady Darna die Verantwortung schriftlich übertrug-
Eigentlich hätte Selissa es sich gleich denken können. Doch als Savea durch die Tür kam und meinte sie hätte alles erledigt und noch ein paar extra Masken besorgt, da sie hörte, man solle sie häufiger wechseln, schrillten bei Selissa die Alarmglocken.
"Du willst doch nicht etwa nach Varuna?"
Selissa brauchte eigentlich garnicht die Antwort Darnas abwarten, sie kannte sie ohnehin schon. Natürlich wollte sie dorthin. "Du willst immer die ganze Welt retten..aber hier kämpfst du gegen einen unsichtbaren Feind..." dachte sich Selissa, doch sprach es nicht laut aus. Stattdessen wäre sie viel lieber mitgekommen, aber Darna erklärte ihr dass sie hierbleiben mußte, dass irgendjemand aufpassen mußte.
Als Darna ihr das Geheimfach zeigte und ihr Testament, wurde Selissa ganz mulmig zu Mute. Sie hatte plötzlich schreckliche Angst, Darna könnte in Varuna an der Pest sterben, während sie hier in dem Haus saß und sie nie wieder sehen würde. Sie konnte sich kaum vorstellen, wie es den Leuten da drinnen gehen mußte in dieser ausweglosen Situation. Sie fühlte sich so machtlos.
Mit Mühe unterdrückte sie ihre Tränen und kam nicht drum herum Darna noch einmal zu umarmen, bevor sie voneinander Abschied nahmen...womöglich war es das letzte mal, dass sie einander sahen.
Kurze Zeit später, nachdem Selissa ihr Rüstwerk angelegt, ihre Schwertscheide umgebunden und die Maske wieder angelegt hatte, begab sie sich zurück zum Südtor, um dort zu helfen so gut es ging.
Selissa seufzte leise und starrte auf den Brief, den Lady Darna dagelassen hatte. Die Verantwortung über das Haus, solange bis ihr Vater wieder hier wäre. Und dieser Schrieb war die Bestätigung dessen, sollte es irgendjemand anzweifeln. Sie fragte sich ob Savea oder Shaya überhaupt auf sie hören würden im Ernstfall und hoffte gleichzeitig, es nie herausfinden zu müssen. Wo Adrian war, wußte sie auch nicht, sie konnte nur beten dass es ihm gut ging und dass er bald auftauchen würde. Wieder folgte ein Seufzen und sie faltete den Brief ordentlich zusammen, um ihn dann in der Geheimlade zu verstauen. Nachdem sie einen abschließenden Blick in das Fach geworfen hatte, murmelt sie leise zu sich selbst.
-Brief ungelesen verbrennen-
-Testament-
-Schlüssel und Haushaltskassa-
-Brief in dem mir Lady Darna die Verantwortung schriftlich übertrug-
Eigentlich hätte Selissa es sich gleich denken können. Doch als Savea durch die Tür kam und meinte sie hätte alles erledigt und noch ein paar extra Masken besorgt, da sie hörte, man solle sie häufiger wechseln, schrillten bei Selissa die Alarmglocken.
"Du willst doch nicht etwa nach Varuna?"
Selissa brauchte eigentlich garnicht die Antwort Darnas abwarten, sie kannte sie ohnehin schon. Natürlich wollte sie dorthin. "Du willst immer die ganze Welt retten..aber hier kämpfst du gegen einen unsichtbaren Feind..." dachte sich Selissa, doch sprach es nicht laut aus. Stattdessen wäre sie viel lieber mitgekommen, aber Darna erklärte ihr dass sie hierbleiben mußte, dass irgendjemand aufpassen mußte.
Als Darna ihr das Geheimfach zeigte und ihr Testament, wurde Selissa ganz mulmig zu Mute. Sie hatte plötzlich schreckliche Angst, Darna könnte in Varuna an der Pest sterben, während sie hier in dem Haus saß und sie nie wieder sehen würde. Sie konnte sich kaum vorstellen, wie es den Leuten da drinnen gehen mußte in dieser ausweglosen Situation. Sie fühlte sich so machtlos.
Mit Mühe unterdrückte sie ihre Tränen und kam nicht drum herum Darna noch einmal zu umarmen, bevor sie voneinander Abschied nahmen...womöglich war es das letzte mal, dass sie einander sahen.
Kurze Zeit später, nachdem Selissa ihr Rüstwerk angelegt, ihre Schwertscheide umgebunden und die Maske wieder angelegt hatte, begab sie sich zurück zum Südtor, um dort zu helfen so gut es ging.
Zuletzt geändert von Selissa von Appelthane am Montag 13. August 2007, 16:07, insgesamt 2-mal geändert.
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Viola Ser´Rhal
Sie war also weg. Viola war in den letzten tagen nicht viel Daheim gewesen. Sie konnte das Leiden, all die Nachrichten die man aus Varuna hörte nicht ertragen. Vor allem die Ungewissheit ob ihre Schwester in der Stadt war, hatte sie sich doch ein Zimmer dort nehmen wollen. Sie hatte mit einer Frau vor der Stadt gesprochen die prophezeit hatte dass alles innerhalb der Mauern zu Grunde gehen würde und je mehr sie solcherlei Hiobsbotschaften hörte, umso mehr schien es ihr das Herz zuzuschnürren. Sie hatte Abstand gesucht, war fernab Varunas durch die Wälder gestriffen hatte öfters mal in Bajard gesessen. War ihr Verhalten verantwortungslos? Vielleicht, vielleicht hätte sie dort helfen können aber sie fühlte sich dazu einfach nicht Imstande.
Und dann war nun auch sie weg. Darna war in die Stadt aufgebrochen sagte man ihr und Viola hatte den Moment verpasst um sie zu verabschieden. Sie saß nun da und starrte ins Leere; was wenn Darna da drinne sterben würde? Es wäre ein weiterer Mensch der ihr so sehr am Herzen lag und der ihr genommen werden würde. Wo blieb nur die Gerechtigkeit in all dem? Sie blinzelte eine aufkommende Träne weg und schüttelte energisch den Kopf, eiligst suchte sie in ihrem Zimmer nach einem Pergament. Sie setzte zwei Schreiben auf mit exakt dem gleichen Inhalt. Einer ging an das Kloster, der andere wurde am Südtor Varunas abgegeben beide sollten an Darna weitergereicht werden. je nachdem wo sie nun war würde sie wenigstens so etwas von Viola bekommen. Der Brief selbst entpuppt sich mehr als schlichtes Stück Pergament auf dem mit schwarzer Tinte sehr zittrig und stellenweise auch etwas verwäßert, durch die eine oder andere Träne, geschrieben wurde.
Ich weiß nicht was ich schreiben soll. Ich fühle mich leer bei dem Gedanken dass du in diese Stadt gehst und ich fühle mich ebenso kalt. Könnte ich dichd aran hindern, ich würd alles tun, denn ich will dich nicht verlieren, dafür hab ich dich zu sehr lieb gewonnen und dafür bedeutest du mir zu viel. Aber ich weiß auch dass es einen Grund haben wird und dass ich ihn akzeptieren muss. Ich werd jeden Tag mit den Gedanken bei dir sein und dich nicht vergessen, ich werd meine Hoffnung nur an dich richten. Bitte komm wieder gesund aus der Stadt raus.
Ich hab dich lieb,
Viola
Ps: Solltest du sarah irgendwo dort sehen, sag ich ich bin in Gedanken ebenso bei ihr. Ich hoffe aber sie hat die Stadt rechtzeitig verlassen können.
Und dann war nun auch sie weg. Darna war in die Stadt aufgebrochen sagte man ihr und Viola hatte den Moment verpasst um sie zu verabschieden. Sie saß nun da und starrte ins Leere; was wenn Darna da drinne sterben würde? Es wäre ein weiterer Mensch der ihr so sehr am Herzen lag und der ihr genommen werden würde. Wo blieb nur die Gerechtigkeit in all dem? Sie blinzelte eine aufkommende Träne weg und schüttelte energisch den Kopf, eiligst suchte sie in ihrem Zimmer nach einem Pergament. Sie setzte zwei Schreiben auf mit exakt dem gleichen Inhalt. Einer ging an das Kloster, der andere wurde am Südtor Varunas abgegeben beide sollten an Darna weitergereicht werden. je nachdem wo sie nun war würde sie wenigstens so etwas von Viola bekommen. Der Brief selbst entpuppt sich mehr als schlichtes Stück Pergament auf dem mit schwarzer Tinte sehr zittrig und stellenweise auch etwas verwäßert, durch die eine oder andere Träne, geschrieben wurde.
Ich weiß nicht was ich schreiben soll. Ich fühle mich leer bei dem Gedanken dass du in diese Stadt gehst und ich fühle mich ebenso kalt. Könnte ich dichd aran hindern, ich würd alles tun, denn ich will dich nicht verlieren, dafür hab ich dich zu sehr lieb gewonnen und dafür bedeutest du mir zu viel. Aber ich weiß auch dass es einen Grund haben wird und dass ich ihn akzeptieren muss. Ich werd jeden Tag mit den Gedanken bei dir sein und dich nicht vergessen, ich werd meine Hoffnung nur an dich richten. Bitte komm wieder gesund aus der Stadt raus.
Ich hab dich lieb,
Viola
Ps: Solltest du sarah irgendwo dort sehen, sag ich ich bin in Gedanken ebenso bei ihr. Ich hoffe aber sie hat die Stadt rechtzeitig verlassen können.
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Laura Honigblume
Ein Albtraum... ja, das musste es sein, ein Albtraum. Sie würde sicher bald erwachen. Wieder und immer wieder sagte sich Laura dies vor, klammerte sich daran als sei es der letzte, rettende Strohhalm. Wie lange irrte sie nun schon durch die Gassen Varunas? Sie wusste es nicht... das Röcheln der Kranken und das Klagen der Trauernden schien schon eine Ewigkeit lang in ihren Gedanken wider zu hallen.
Alles hatte so gut angefangen. Endlich hatte der Vater ihrem langen Bitten und Flehen nachgegeben und ihr erlaubt, allein nach Varuna zu gehen um dort einige Dinge für den Hof einzukaufen. Sie war kein kleines Mädchen mehr – und was sollte schon groß schiefgehen? Ein schöner Sommertag war es gewesen, warm und wolkenlos. Nachdem sie die benötigten Waren eingekauft hatte, war sie noch durch die Stadt spaziert, jede Minute allein und ohne die täglichen Pflichten auskostend. Wie schön die Stadt war, wie sauber und weitläufig. So sehr sie auch die Eltern und den heimatlichen Hof liebte... in diesem Moment zog sie herzlich wenig dorthin zurück.Dass die Straßen ungewöhnlich leer waren, die Gespräche leise und man ab und an ein Husten hörte, bemerkte sie nicht.
Den Abend verbrachte sie in einer gemütlichen Taverne, stumm in einer Ecke sitzend und lediglich den verschiedenen Gesprächen lauschend und die Leute beobachtend. Die bewundernden Blicke die ihr einige der Männer zuwarfen, nahm sie überhaupt nicht wahr. Schließlich fiel sie erschöpft in ihr weiches Bett in einem sauberen, kleinen Zimmer der Taverne und schlief sofort ein. Der Schlaf war tief und vollkommen traumlos, sodass sie am nächsten Morgen ausgeruht erwachte und sich sogleich auf den Weg zum Stadttor machte – die Eltern erwarteten sie früh zurück. Auch jetzt fiel ihr nicht auf, dass die Straßen noch ein wenig leerer wirkten als am Tag zuvor... doch eines musste sie bemerken: Das Stadttor war geschlossen. Ein unfreundlicher Gardist teilte ihr auf ihre entsetzte Frage hin mit, dass sie die Stadt in den nächsten Tagen nicht verlassen konnte.... nicht, solange die Epedemie nicht unter Kontrolle gebracht war. Eine Epedemie! Die Stadttore verschlossen.. bei Temora, nein, das konnte nicht sein! Sie musste nach Hause.. .nach Hause....
Seit diesem Tag war sie in Varuna eingesperrt. Rastlos irrte sie durch die Gassen, half, wo ihre Hilfe benötigt wurde... und wollte doch nichts mehr, als nach Hause zu dürfen. Kein bekanntes Gesicht, kaum freundliche Worte. Niemand schien der jungen Frau mit den großen, himmelblauen Augen und der immer deutlicheren Panik im Blick Beachtung zu schenken. Es musste ein Albtraum sein, Temora konnte dies nicht zulassen! So viele Tote, so viele Kranke. Und sie selbst? Noch fühlte sie sich gesund, noch. Es konnte nicht mehr lange dauern und sie würde ebenfalls....
Leise weinend kauerte sich die junge Frau in einer stillen Ecke der Taverne zusammen.
Alles hatte so gut angefangen. Endlich hatte der Vater ihrem langen Bitten und Flehen nachgegeben und ihr erlaubt, allein nach Varuna zu gehen um dort einige Dinge für den Hof einzukaufen. Sie war kein kleines Mädchen mehr – und was sollte schon groß schiefgehen? Ein schöner Sommertag war es gewesen, warm und wolkenlos. Nachdem sie die benötigten Waren eingekauft hatte, war sie noch durch die Stadt spaziert, jede Minute allein und ohne die täglichen Pflichten auskostend. Wie schön die Stadt war, wie sauber und weitläufig. So sehr sie auch die Eltern und den heimatlichen Hof liebte... in diesem Moment zog sie herzlich wenig dorthin zurück.Dass die Straßen ungewöhnlich leer waren, die Gespräche leise und man ab und an ein Husten hörte, bemerkte sie nicht.
Den Abend verbrachte sie in einer gemütlichen Taverne, stumm in einer Ecke sitzend und lediglich den verschiedenen Gesprächen lauschend und die Leute beobachtend. Die bewundernden Blicke die ihr einige der Männer zuwarfen, nahm sie überhaupt nicht wahr. Schließlich fiel sie erschöpft in ihr weiches Bett in einem sauberen, kleinen Zimmer der Taverne und schlief sofort ein. Der Schlaf war tief und vollkommen traumlos, sodass sie am nächsten Morgen ausgeruht erwachte und sich sogleich auf den Weg zum Stadttor machte – die Eltern erwarteten sie früh zurück. Auch jetzt fiel ihr nicht auf, dass die Straßen noch ein wenig leerer wirkten als am Tag zuvor... doch eines musste sie bemerken: Das Stadttor war geschlossen. Ein unfreundlicher Gardist teilte ihr auf ihre entsetzte Frage hin mit, dass sie die Stadt in den nächsten Tagen nicht verlassen konnte.... nicht, solange die Epedemie nicht unter Kontrolle gebracht war. Eine Epedemie! Die Stadttore verschlossen.. bei Temora, nein, das konnte nicht sein! Sie musste nach Hause.. .nach Hause....
Seit diesem Tag war sie in Varuna eingesperrt. Rastlos irrte sie durch die Gassen, half, wo ihre Hilfe benötigt wurde... und wollte doch nichts mehr, als nach Hause zu dürfen. Kein bekanntes Gesicht, kaum freundliche Worte. Niemand schien der jungen Frau mit den großen, himmelblauen Augen und der immer deutlicheren Panik im Blick Beachtung zu schenken. Es musste ein Albtraum sein, Temora konnte dies nicht zulassen! So viele Tote, so viele Kranke. Und sie selbst? Noch fühlte sie sich gesund, noch. Es konnte nicht mehr lange dauern und sie würde ebenfalls....
Leise weinend kauerte sich die junge Frau in einer stillen Ecke der Taverne zusammen.
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Vikko Allago
Die junge Frau
Die junge Frau
Vikko beobachtete die junge Frau. Ihr Name war Laura Honigblume, sie war jung, sie war hübsch, sie war perfekt. Ein junges Bauernmädchen gefangen in Varuna, allein gelassen und einsam. Unbekannt allen in der Stadt und vermisst nur von wenigen außerhalb.
Sie war perfekt
.
Niemand wird sie vermissen, niemand würde ihr verschwinden bemerken und ihre Familie wird glauben, sie sei der Pest zum Opfer gefallen. Ein Lächeln zeichnete sich langsam auf dem Gesicht des Dieners des Raben ab.
Sie war perfekt für ihre Zwecke.
Sie schlief nun im Keller der Bibliothek, in dem einen Raum in Varuna, der Kra'thor geweiht war, der ein blasses Spiegelbild der heiligen Grabkammer war.
Sie hatte Angst gehabt, Panik, als sie erkannte, dass der nette Bibliothekar sie gefangen genommen und gefesselt hatte, anstatt ihr Lesen und Schreiben zu lehren und ihr ein Dach über dem Kopf anzubieten.
Sie war perfekt für den einen Tag.
Loreen hatte sie betäubt, indem sie der jungen Laura Schlafmittel verabreichte. Sie sah so friedlich aus, wenn man von den Fesseln absah. Er wusste, dass sie ihr einen großen Gefallen taten. Sie würde nicht das Schicksal der Pestopfer teilen, denn sie musste keine Qualen erleiden und ihr wird eine große Ehre zu Teil werden, auch das wusste Vikko. Sie wird ihr Leben für den Herren geben, sie wird ihre Seele für den Richter geben, auf das er selbst erscheinen kann, um sich an all den wunderbaren Seelen zu laben, die Loreen ihm aufgetischt hatte.
Laura würde bald freier sein, als sie es sich jemals vorstellen könnte.
Sie war perfekt für Kra'thor.
Vikko war sich sicher, dass er das Geschenk annehmen würde, welches sein Diener ausgesucht und verpackt hatte. Die Überbringerin wird zwar jemand anderes sein, doch, das hoffte der junge Mann, würde er erkennen, wer es so liebevoll ausgesucht hatte.
Wieder lächelte er breit.
Nun war er immerhin nicht so alleine hier unten im Keller, endlich hatte er angenehme Gesellschaft.
Er wusste wie zynisch diese Gedanken waren und er genoss es sie zu denken.
Vikko beobachtete die junge Frau. Ihr Name war Laura Honigblume, sie war jung, sie war hübsch, sie war perfekt. Ein junges Bauernmädchen gefangen in Varuna, allein gelassen und einsam. Unbekannt allen in der Stadt und vermisst nur von wenigen außerhalb.
Sie war perfekt
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Niemand wird sie vermissen, niemand würde ihr verschwinden bemerken und ihre Familie wird glauben, sie sei der Pest zum Opfer gefallen. Ein Lächeln zeichnete sich langsam auf dem Gesicht des Dieners des Raben ab.
Sie war perfekt für ihre Zwecke.
Sie schlief nun im Keller der Bibliothek, in dem einen Raum in Varuna, der Kra'thor geweiht war, der ein blasses Spiegelbild der heiligen Grabkammer war.
Sie hatte Angst gehabt, Panik, als sie erkannte, dass der nette Bibliothekar sie gefangen genommen und gefesselt hatte, anstatt ihr Lesen und Schreiben zu lehren und ihr ein Dach über dem Kopf anzubieten.
Sie war perfekt für den einen Tag.
Loreen hatte sie betäubt, indem sie der jungen Laura Schlafmittel verabreichte. Sie sah so friedlich aus, wenn man von den Fesseln absah. Er wusste, dass sie ihr einen großen Gefallen taten. Sie würde nicht das Schicksal der Pestopfer teilen, denn sie musste keine Qualen erleiden und ihr wird eine große Ehre zu Teil werden, auch das wusste Vikko. Sie wird ihr Leben für den Herren geben, sie wird ihre Seele für den Richter geben, auf das er selbst erscheinen kann, um sich an all den wunderbaren Seelen zu laben, die Loreen ihm aufgetischt hatte.
Laura würde bald freier sein, als sie es sich jemals vorstellen könnte.
Sie war perfekt für Kra'thor.
Vikko war sich sicher, dass er das Geschenk annehmen würde, welches sein Diener ausgesucht und verpackt hatte. Die Überbringerin wird zwar jemand anderes sein, doch, das hoffte der junge Mann, würde er erkennen, wer es so liebevoll ausgesucht hatte.
Wieder lächelte er breit.
Nun war er immerhin nicht so alleine hier unten im Keller, endlich hatte er angenehme Gesellschaft.
Er wusste wie zynisch diese Gedanken waren und er genoss es sie zu denken.
Zuletzt geändert von Vikko Allago am Montag 13. August 2007, 18:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Wijay Loreen
Langsam aber sicher drohte Loreen zu ersticken. Nun war es höchste Zeit, das Gegenmittel einzunehmen. Sie musste für die Zeremonie gesund sein, in welcher Kra'thor angerufen wurde, die Geschenke darzubringen, die seine Dienerschaft ihm darbot. Seelen! Hunderte von Seelen!
Vikko hatte gute Arbeit geleistet. Die junge Frau, verängstigt und verstört, war das ideale Geschenk, eine ideale Opfergabe. Loreen kam nicht umhin, Vikko zu loben. Das war eine gute Arbeit.
Alleine schon angesichts der Tatsache, dass sowas in der Stadt der Hoffnung, Varuna, der Stadt die die Güte selbst verkörperte geschah musste Loreen sichtlich schmunzeln, nachdem der Erstickungsanfall vorüber war. Blut triefte aus Wijays Mund. So konnte es nicht weitergehen.
Nun also näherte sich die Stunde - und das Mädchen schlief nach wiederholter Zufuhr von Schlafdrogen. So konnte ihre Angst unterbunden werden.
Bei ihrer ersten Begegnung im Keller, Wijay war von Vikko geweckt worden, schrie das Mädchen noch. Die nackte Angst angesichts von Kra'thors geballter Energie in der Mitte des Pentagrammes, in der der tote Wächter lag packte sie. Die Todeskälte lähmte den Schrei, die Todeskälte ließ ihre jungen seidigen Lippen zu Eis erstarren.
Schließlich griff Loreen zu der schmutziggrünen Phiole, das Gegenmittel, gebraut aus dreizehn Kräutern, perfekt abgestimmt und dutzendfach ausgetestet floss ihren Rachen herunter. Die Wirkung würde binnen eines halben Tages einsetzen. Nach zwei Tagen würde es ihr wieder gut gehen. Es war eine interessante Erfahrung, die Krankheit zu erleben. Schmerz! Leid! Sie genoss es. Und sie wusste, jeder Erkrankte in Varuna, inzwischen mochten es über Hundert sein, erlebte Selbiges.
Das Einzige, das Loreen beunruhigte war die angeordnete Säuberung Varunas. Sie musste sich etwas einfallen lassen, um ihren Keller auch geheim zu halten, sonst müsse sie einen passablen Fluchtweg finden, der sie sicher aus Varuna führte. Denn dann wäre sie die meistgesuchte Person auf Gerimor.
Vikko hatte gute Arbeit geleistet. Die junge Frau, verängstigt und verstört, war das ideale Geschenk, eine ideale Opfergabe. Loreen kam nicht umhin, Vikko zu loben. Das war eine gute Arbeit.
Alleine schon angesichts der Tatsache, dass sowas in der Stadt der Hoffnung, Varuna, der Stadt die die Güte selbst verkörperte geschah musste Loreen sichtlich schmunzeln, nachdem der Erstickungsanfall vorüber war. Blut triefte aus Wijays Mund. So konnte es nicht weitergehen.
Nun also näherte sich die Stunde - und das Mädchen schlief nach wiederholter Zufuhr von Schlafdrogen. So konnte ihre Angst unterbunden werden.
Bei ihrer ersten Begegnung im Keller, Wijay war von Vikko geweckt worden, schrie das Mädchen noch. Die nackte Angst angesichts von Kra'thors geballter Energie in der Mitte des Pentagrammes, in der der tote Wächter lag packte sie. Die Todeskälte lähmte den Schrei, die Todeskälte ließ ihre jungen seidigen Lippen zu Eis erstarren.
Schließlich griff Loreen zu der schmutziggrünen Phiole, das Gegenmittel, gebraut aus dreizehn Kräutern, perfekt abgestimmt und dutzendfach ausgetestet floss ihren Rachen herunter. Die Wirkung würde binnen eines halben Tages einsetzen. Nach zwei Tagen würde es ihr wieder gut gehen. Es war eine interessante Erfahrung, die Krankheit zu erleben. Schmerz! Leid! Sie genoss es. Und sie wusste, jeder Erkrankte in Varuna, inzwischen mochten es über Hundert sein, erlebte Selbiges.
Das Einzige, das Loreen beunruhigte war die angeordnete Säuberung Varunas. Sie musste sich etwas einfallen lassen, um ihren Keller auch geheim zu halten, sonst müsse sie einen passablen Fluchtweg finden, der sie sicher aus Varuna führte. Denn dann wäre sie die meistgesuchte Person auf Gerimor.
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Esgaron
- Beiträge: 0
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Esgarons Suche war in letzter Zeit alles andere als von Erfolg gekrönt gewesen, seitdem er in das Haus irgendeines Adligen eingebrochen war hatte er nichts mehr gefunden, es war bereits dunkel als er durch die Straßen Varunas ging und fieberhaft nach einer Lösung für sein Problem suchte. Er glaubte er sei unnütz bei der Pflege der Kranken deshalb durchstreifte er Varuna auf der Suche nach Infizierten lieferte sie beim Theater ab und überlegte andauernd auf weiteren Heilungsmethoden herum
Schließlich setzte er sich auf eine niedrige Mauer nahe des Marktplatzes von Varuna und begann in seiner Tasche zu wühlen, er förderte so manches zu Tage was er dort nicht mehr erwartet hatte... einen kleinen Gedichtband den er sich einmal von Keriot ausgeliehen hatte, ein Rasiermesser, einen vertrockneten wilden Ehrenpreis, einen Dolch... er musste laut aufschreien als sein Blick wieder auf den Ehrenpreis fiel, das war eine weitere möglichkeit, der Ehrenpreis... die erste Pflanze die er kennengelernt hatte, sie half insbesondere als Kräutertee, wogegen hatte er allerdings wieder einmal vergessen und schalt sich sogleich dafür vielleicht würde Zoe ihm dabei helfen können...
Er sprang behende von der Mauer und hetzte zum umgebauten Theater um Zoe von seinem Einfall zu berichten, vielleicht sollte er ihr auch vorschlagen diesen Mann namens Vandalore um Hilfe zu bitten der bereits einen Beutel mit Kräutern abgeliefert hatte...
Schließlich setzte er sich auf eine niedrige Mauer nahe des Marktplatzes von Varuna und begann in seiner Tasche zu wühlen, er förderte so manches zu Tage was er dort nicht mehr erwartet hatte... einen kleinen Gedichtband den er sich einmal von Keriot ausgeliehen hatte, ein Rasiermesser, einen vertrockneten wilden Ehrenpreis, einen Dolch... er musste laut aufschreien als sein Blick wieder auf den Ehrenpreis fiel, das war eine weitere möglichkeit, der Ehrenpreis... die erste Pflanze die er kennengelernt hatte, sie half insbesondere als Kräutertee, wogegen hatte er allerdings wieder einmal vergessen und schalt sich sogleich dafür vielleicht würde Zoe ihm dabei helfen können...
Er sprang behende von der Mauer und hetzte zum umgebauten Theater um Zoe von seinem Einfall zu berichten, vielleicht sollte er ihr auch vorschlagen diesen Mann namens Vandalore um Hilfe zu bitten der bereits einen Beutel mit Kräutern abgeliefert hatte...
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Lianiel
Lange wanderte Lianiel nun schon durch die Gassen Varunas.. zu lange... Stunden war es her dass die zusammen mit Shalaryl die Tore Varunas auf Bitte Elnestas durchschritten hatten.
Nachdem Elnesta ihnen alles nötige erklärt hatte, dass Elfen nicht infiziert werden könnten und man jederzeit gehen könnte, solange man sich daran hällt in das strengriechende Kräuterbad zu hüpfen nachdem man sich mit der noch strenger riechenden Essiglauge abgewaschen hat.
Nachdem sie dann zusammen am Marktplatz waren und Shalaryl den Ursprung der Krankheit dort ausmachen konnte, kehrte Shalaryl mittels Eluives Lied in den Nebelwald zurück, während Lianiel zustimmte bei Elnesta zu bleiben um ihr beistehen zu können.
So quartierte sie sich für jene Nacht bei Elnesta ein, teilte mit ihr das Bett, wo sie, obwohl es sehr weich und angenehm warm war, nur eine Weile unruhig vor sich hindöste, ehe sie sich wieder aus dem Bett stahl und sich auf dem Balkon niederliess.
Die Unruhe liess sie nicht los, so machte sie sich schliesslich auf und erkundete die Gassen Varunas, welche so still und ruhig dalagen bis die Sonne die Nacht verdrängte.
Sie fand sich im Lazarett ein und beobachtete die Heiler und Helfer bei ihrem Tun. Deutlich konnte sie die neugierigen Blicke der Menschen auf sich spüren, aber auch die Zuversicht und Hoffnung welche ihre Anwesenheit in ihnen aufkeimen liess.
Mit Bedauern stellte sie fest dass sie auch nicht viel mehr hier ausrichten könnte, war sie doch keine Heilerin wie Elnesta, ausserdem liess die Unruhe sie einfach nicht los.
So streunte sie weiter umher, beobachtete wie Gardisten Häuser abfackelten.
Schliesslich jedoch beherrschte nurnoch ein Drang ihr denken, sie musste hier raus. Die hohen Steinmauern und eisernen Tore, das Gefühl des eingesperrtseins drohten unerträglich zu werden.
So entsinnte sie sich an Elnestas Versicherung jederzeit wieder gehen zu können, ausserdem würde sie zurück in der Sala den Rat ihrer Brüder und Schwestern einholen können.
So begab sie sich zu einem der Tore und bat einen der Gardisten sie doch hinauszulassen. Nachdem dieser sich weigerte, auch nach der Erklärung die Elnesta ihr am Tage zuvor gab, er dennoch das Tor öffnete um Menschen von aussen einzulassen, nutzte sie die Gelegenheit und schlüpfte nach draussen.
Leider war der Gardist doch aufmerksamer als angenommen und bemerkte ihr entkommen. So stellte er sie und wollte sie dazu zwingen zurück in die Stadt zu gehen, notfalls mit Waffengewalt.
Zu ihrem Glück kam gerade eine Gestalt die Brücke entlang, welche wohl von den erhobenen Stimmen angelockt wurde. Nachdem diese Gestalt dem Gardisten neue Befehle erteilte, konnte Lianiel nurnoch vernehmen wie dieser etwas sagte von Dienst quittieren, womit sie jedoch nicht viel anzufangen wusste. Dennoch war ihre Erleichterung gross dass die weissberobte Gestalt sie nach kurzer Erklärung davonziehen liess, wenn auch nicht auf jenem Wege in dem sie in die Stadt kam.
Nachdem Elnesta ihnen alles nötige erklärt hatte, dass Elfen nicht infiziert werden könnten und man jederzeit gehen könnte, solange man sich daran hällt in das strengriechende Kräuterbad zu hüpfen nachdem man sich mit der noch strenger riechenden Essiglauge abgewaschen hat.
Nachdem sie dann zusammen am Marktplatz waren und Shalaryl den Ursprung der Krankheit dort ausmachen konnte, kehrte Shalaryl mittels Eluives Lied in den Nebelwald zurück, während Lianiel zustimmte bei Elnesta zu bleiben um ihr beistehen zu können.
So quartierte sie sich für jene Nacht bei Elnesta ein, teilte mit ihr das Bett, wo sie, obwohl es sehr weich und angenehm warm war, nur eine Weile unruhig vor sich hindöste, ehe sie sich wieder aus dem Bett stahl und sich auf dem Balkon niederliess.
Die Unruhe liess sie nicht los, so machte sie sich schliesslich auf und erkundete die Gassen Varunas, welche so still und ruhig dalagen bis die Sonne die Nacht verdrängte.
Sie fand sich im Lazarett ein und beobachtete die Heiler und Helfer bei ihrem Tun. Deutlich konnte sie die neugierigen Blicke der Menschen auf sich spüren, aber auch die Zuversicht und Hoffnung welche ihre Anwesenheit in ihnen aufkeimen liess.
Mit Bedauern stellte sie fest dass sie auch nicht viel mehr hier ausrichten könnte, war sie doch keine Heilerin wie Elnesta, ausserdem liess die Unruhe sie einfach nicht los.
So streunte sie weiter umher, beobachtete wie Gardisten Häuser abfackelten.
Schliesslich jedoch beherrschte nurnoch ein Drang ihr denken, sie musste hier raus. Die hohen Steinmauern und eisernen Tore, das Gefühl des eingesperrtseins drohten unerträglich zu werden.
So entsinnte sie sich an Elnestas Versicherung jederzeit wieder gehen zu können, ausserdem würde sie zurück in der Sala den Rat ihrer Brüder und Schwestern einholen können.
So begab sie sich zu einem der Tore und bat einen der Gardisten sie doch hinauszulassen. Nachdem dieser sich weigerte, auch nach der Erklärung die Elnesta ihr am Tage zuvor gab, er dennoch das Tor öffnete um Menschen von aussen einzulassen, nutzte sie die Gelegenheit und schlüpfte nach draussen.
Leider war der Gardist doch aufmerksamer als angenommen und bemerkte ihr entkommen. So stellte er sie und wollte sie dazu zwingen zurück in die Stadt zu gehen, notfalls mit Waffengewalt.
Zu ihrem Glück kam gerade eine Gestalt die Brücke entlang, welche wohl von den erhobenen Stimmen angelockt wurde. Nachdem diese Gestalt dem Gardisten neue Befehle erteilte, konnte Lianiel nurnoch vernehmen wie dieser etwas sagte von Dienst quittieren, womit sie jedoch nicht viel anzufangen wusste. Dennoch war ihre Erleichterung gross dass die weissberobte Gestalt sie nach kurzer Erklärung davonziehen liess, wenn auch nicht auf jenem Wege in dem sie in die Stadt kam.
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Firenya Toss
...die Tage verstrichen, für Firenya schien keine Besserung in Sicht und somit verschlechterte sich ihr Zustand von Tag zu Tag. Jeder ihrer Atemzüge wurde nunmehr von einem deutlich hörbaren Pfeifen begleitet. Das Husten wurde deutlich stärker und die Mengen an Blut die sich mit jedem Husten absonderten größer. Ihr fiel es nunmehr sehrh schwer, es war nahezu unmöglich für sie noch alleine einen Schritt zu machen. So geschah es das sie immer von 2 Heilerinnen getützt zum Waschzelt geleitet wurde wo sie sich mehrmals täglich säubern sollte. Nach einigen starken Hustenanfällen gelang es ihr jedoch endlich zur Ruhe zu kommen und einzuschlafen.
Die Nacht brach über Varuna herein. Einige der Heiler und Heilerinnen suchten sichtlich erschöpft von den tagelangen Strapazen ihr Bett auf und legten sich zur Ruhe. Firenya schlief fest, ihr Atem beruhigte sich nach und nach. Nach einer kurzen Weile, nachdem es im Zelt allmälich ruhig geworden ist verstummte sie nunmehr völlig. Ihr Atem setzte aus. Die Pest hatte ein weiteres Opfer gefordert. Am Morgen würden die Heilerinnen nurnoch den leblosen Körper der jungen Schmiedin vorfinden....
Die Nacht brach über Varuna herein. Einige der Heiler und Heilerinnen suchten sichtlich erschöpft von den tagelangen Strapazen ihr Bett auf und legten sich zur Ruhe. Firenya schlief fest, ihr Atem beruhigte sich nach und nach. Nach einer kurzen Weile, nachdem es im Zelt allmälich ruhig geworden ist verstummte sie nunmehr völlig. Ihr Atem setzte aus. Die Pest hatte ein weiteres Opfer gefordert. Am Morgen würden die Heilerinnen nurnoch den leblosen Körper der jungen Schmiedin vorfinden....
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Taralea Mirrosil
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- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Taralea hatte die Nase so tief in dem Buch vergraben, dass sie das leise Knarzen der Treppe gar nicht hörte. Erst als der angenehme Teeduft in ihre Nase stieg, registrierte sie, dass Nuria neben sie getreten war. Mit einem warmen Lächeln stellte diese nun eine dampfende Tasse neben ihr ab, ehe sie sich mit der eigenen auf dem Stuhl ihr gegenüber niederließ. Der große Tisch zwischen ihnen war mit Büchern überfüllt. Seit Stunden suchten sie nach weiteren Hinweisen.
Zwischenzeitlich hatten sie sich abgewechselt, wenn die kleine Glocke sie zu einem weiteren Patienten rief. Nuria hatte gerade ihren Dienst getan und unterwegs ihre Aufzeichnungen herbeigeholt. Behutsam schlug diese nun ihre Mappe auf und schon bald war nur noch das leise Rascheln von umgewendeten Seiten zu vernehmen. Beide arbeiteten konzetriert vor sich hin.
Dann... wie auf einen Fingerzeig hin, hoben beide die Köpfe, legten den Finger auf eine Stelle ihrer durchgearbeiteten Seite und öffneten den Mund. Statt eines Wortes kam zeitgleich ein Lachen auf, welches das Wunder tat, ein wenig die Anspannung der beiden zu lösen.
Mit einem sachten Nicken bedeutete Taralea der Schwester, zu beginnen und zog ihre Teetasse herbei. Über den Rand hinweg beobachtete sie Nuria, ihren Ausführungen aufmerksam lauschend. In den Aufzeichnungen, die Nuria über Jahre hinweg angefertigt hatte, war sie schlussendlich über Andorn gestoplert. Es war dafür bekannt, heilsam für die Lunge zu sein. Taralea nickte sacht. Es ergänzte sich wunderbar mit dem, was sie selber in einem der alten, dicken Bücher gefunden hatte. Ehrenpreis würde die Wirkung noch unterstützen, war das Kraut doch eine kleine Wunderwaffe und wurde bei vielerlei Heilmitteln als Unterstützung verwandt.
Rasch waren sich beide einig, dass das Verwenden der Pflanzen nur von Vorteil sein konnte und Taralea machte sich daran, den passenden Hinweis an Zoe nach Varuna zu schicken.
Zwischenzeitlich hatten sie sich abgewechselt, wenn die kleine Glocke sie zu einem weiteren Patienten rief. Nuria hatte gerade ihren Dienst getan und unterwegs ihre Aufzeichnungen herbeigeholt. Behutsam schlug diese nun ihre Mappe auf und schon bald war nur noch das leise Rascheln von umgewendeten Seiten zu vernehmen. Beide arbeiteten konzetriert vor sich hin.
Dann... wie auf einen Fingerzeig hin, hoben beide die Köpfe, legten den Finger auf eine Stelle ihrer durchgearbeiteten Seite und öffneten den Mund. Statt eines Wortes kam zeitgleich ein Lachen auf, welches das Wunder tat, ein wenig die Anspannung der beiden zu lösen.
Mit einem sachten Nicken bedeutete Taralea der Schwester, zu beginnen und zog ihre Teetasse herbei. Über den Rand hinweg beobachtete sie Nuria, ihren Ausführungen aufmerksam lauschend. In den Aufzeichnungen, die Nuria über Jahre hinweg angefertigt hatte, war sie schlussendlich über Andorn gestoplert. Es war dafür bekannt, heilsam für die Lunge zu sein. Taralea nickte sacht. Es ergänzte sich wunderbar mit dem, was sie selber in einem der alten, dicken Bücher gefunden hatte. Ehrenpreis würde die Wirkung noch unterstützen, war das Kraut doch eine kleine Wunderwaffe und wurde bei vielerlei Heilmitteln als Unterstützung verwandt.
Rasch waren sich beide einig, dass das Verwenden der Pflanzen nur von Vorteil sein konnte und Taralea machte sich daran, den passenden Hinweis an Zoe nach Varuna zu schicken.
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Sira Falkenberg
.. die tage verstrichen zusehenst es ward schon 2 tage verstrichen als sie von dem ausbruch der seuche hörte in ihrem kleinen häuschen auf lameriast sie entschloss sich sachen zusammeln und diese an den toren zu Varuna abzugeben.
Um wenigstens etwas zu helfen in den schlimmen zeiten die Varuna durchmachte so begab sie sich dann mit gesatteltem packpferd auf richtung varuna schon vom weiten konnte sie einige leute in dem getümmel von wachen und gardisten erkennen und begab sich zur absperrung auf der brücke.
Es dauerte nicht lang als sie ein gardist drauf aufmerksam machte das niemand diesen punkt überschreiten darf mit musterndem blicke schaute sich sira den gardisten an und zeigte ihm ein rucksack mit sauberer kleidung für die leute in varuna.
Sira sagte nur knapp "ich will diesen punkt nicht überschreiten nur diese kleidung und masken abgeben für die leute inerhalb dieser mauern " der gardist nahm die tasche dankend entgegen ehe sie wieder zum packpferd ging was sie etwas auserhalb abgestellt hatte.
sie nahm auch die 2te tasche vom packpferd ab und ging abermals zum gardisten und reichte ihm den beutel mit der nahrung. leise sprach sie " dies ist alles womit ich behilflich sein kann ich hoffe dies wird wenigstens etwas helfen" der gardist bedankte sich wie bei scheinbar vielen die auch auf diesem weg ihre hilfe angeboten haben. so ging sira ohne große worte wieder zurück zu hrem packpferd ....zurück nach lameriast .... immernoch mit dem gefühl im bauch nicht ausreichend geholfen zu haben.
Doch sie wuste auch nicht wie. mit kräutern kannte sie sich nicht aus genau so wenig mit anderen heiler metoden so ging sie mit gesenktem haubt ihre wege zurück zum hafen bajards um das letzte schiff an diesem tage noch zu ereichen je näher sie ihrem kleinem häuschen kamm je zersträuter wurden ihre gedanken. selbst als sie schon auf ihrem weichen bett lag fand sie keine ruhe. ihre gedanken raubten ihr alle möglichkeiten zur ruhe zu kommen, sie entschiedam morgigen tag wieder nach varuna zu reisen um zu erfragen wie sie helfen könne.
Um wenigstens etwas zu helfen in den schlimmen zeiten die Varuna durchmachte so begab sie sich dann mit gesatteltem packpferd auf richtung varuna schon vom weiten konnte sie einige leute in dem getümmel von wachen und gardisten erkennen und begab sich zur absperrung auf der brücke.
Es dauerte nicht lang als sie ein gardist drauf aufmerksam machte das niemand diesen punkt überschreiten darf mit musterndem blicke schaute sich sira den gardisten an und zeigte ihm ein rucksack mit sauberer kleidung für die leute in varuna.
Sira sagte nur knapp "ich will diesen punkt nicht überschreiten nur diese kleidung und masken abgeben für die leute inerhalb dieser mauern " der gardist nahm die tasche dankend entgegen ehe sie wieder zum packpferd ging was sie etwas auserhalb abgestellt hatte.
sie nahm auch die 2te tasche vom packpferd ab und ging abermals zum gardisten und reichte ihm den beutel mit der nahrung. leise sprach sie " dies ist alles womit ich behilflich sein kann ich hoffe dies wird wenigstens etwas helfen" der gardist bedankte sich wie bei scheinbar vielen die auch auf diesem weg ihre hilfe angeboten haben. so ging sira ohne große worte wieder zurück zu hrem packpferd ....zurück nach lameriast .... immernoch mit dem gefühl im bauch nicht ausreichend geholfen zu haben.
Doch sie wuste auch nicht wie. mit kräutern kannte sie sich nicht aus genau so wenig mit anderen heiler metoden so ging sie mit gesenktem haubt ihre wege zurück zum hafen bajards um das letzte schiff an diesem tage noch zu ereichen je näher sie ihrem kleinem häuschen kamm je zersträuter wurden ihre gedanken. selbst als sie schon auf ihrem weichen bett lag fand sie keine ruhe. ihre gedanken raubten ihr alle möglichkeiten zur ruhe zu kommen, sie entschiedam morgigen tag wieder nach varuna zu reisen um zu erfragen wie sie helfen könne.
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Nuria Mondin
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- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Mit heftigem Flügelschlagen landete sie auf den Zinnen Varunas. Verdammt, warum mussten solche Gemäuer immer so hoch sein im Verhältnis zu einer Schwalbe? Ihre Suche heute nach einer weiteren Zutat zu dem rettenden Elixier zusammen mit Taralea war von ERfolg gekrönt gewesen... hätte ein Vogel breit grinsen können, so hätte zweifelsohne nun ein Schnabel zwei gehobene Enden an den Seiten gehabt bei dem Gedanken daran. Sie hatten das Ritual zusammen durchgesprochen, vereinbart, was noch zu besorgen war... und natürlich war sie die, die den Gesteinsbrocken aus Varuna sich zur Aufgabe gemacht hatte. Das gefiederte Köpfchen legte sich schief, als sie aufmerksam das Mauerwerk begutachtete. Hier musste doch irgendwo der Putz lose sein? Obwohl... vielleicht wäre ein etwas zentraleres Gebäude besser.. aber die Adelsvillen zu gut gepflegt für bröckeligem Stein. Die Heilerstube nahe des Marktplatzes.. sie war schon immer etwas grob behauen gewesen. Flügelflattern in der Nacht und schließlich eine gekonnte Landung unter dem Dachfirst. Dort, tatsächlich.. loser Putz. Der Stein dort war nicht zu groß... emsig hackte sie verborgen im Schatten des Firstes und wohl unbeobachtet einen kleinen Stein lose, der ohnehin kaum noch sich dort oben hielt. "Eluive, hättest du mir doch einen Specht gewährt..." dachte sie, als sie unter wildem Flügelschlagen nach dem Stein mit ihren Krallen griff. Ein wenig Putz rieselte hernieder, als sie zunächst ein wenig wackelig unter dem Gewicht des nachgebenden Steines sich vom Heilerhäuschen trennte und jenen über die Mauern hinforttrug. Die Landung in der Alchemieecke des großen Hauses war alles andere als sanft... das Vöglein plumpste geradezu auf den Tisch. Verdammt, warum waren Steine so schwer? Augenblicke später saß die junge Frau verschwitzt auf der Bank vor dem Tisch. Ok, er war nicht besonders groß, der Stein.. sie nahm in in die Hand. Schön leicht, ein Kiesel eher... sie lachte auf. "Die Welt ist relativ" murmelte sie und legte den Stein sorgsam in ein kleines Säckchen in der Kiste.
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Zoe de Velgy
Nun waren es also 10 Kräuter.
Zoe war am Vortag nicht fündig geworden in ihren eigenen Büchern und auch in denen von Liliana nicht. Es bedurfte immer etwas Glück das richtige Buch zu fassen und die richtigen Seiten zu finden. Vielleicht war sie aber auch einfach zu müde um sich zu konzentrieren. Sie fand selten mehr als 2 bis 3 Stunden Schlaf, seit alles begann. So erfreute sie die heutige Nachricht Esragons und Taraleas umso mehr.
Andorn und Ehrenpreis also. Davon hatte sie noch nie etwas gehört und schlug die Informationen über die Kräuter in ihren eigenen Büchern nach. Wie hatte sie dies nur übersehen können? Es stand dort eindeutig geschrieben, das Andorn schleimfördernd wirkt und gern bei Erkrankungen der Bronchien verwendet wird. Und Ehrenpreis.. welch ein Name .. Ehrenpreis wird ebenso bei Erkrankungen und Beschwerden der Atemwege sowie Erkältungen verwendet. Ehrenpreis hatte zudem noch eine leichte hustenauswurffördernde Wirkung. Zoe notierte sich die Verarbeitung und Dosierungsart, schaute sich die Skizzen der Kräuter an und liess einen Helfer jene Kräuter beschaffen.
Immer wieder wurde sie gefragt, wieviele Tote es denn schon gegeben hätte.. Zoe hatte sie nicht gezählt.. und sie wusste auch nicht warum es alle so genau wissen wollten.. aber schätzungsweise mochten es sicher etwas mehr als 12 Dutzend sein.. Jeder einzelne zuviel .. ging es Zoe durch den Kopf, schüttelte dann die Gedanken von sich, um sich wieder auf die Elexiere konzentrieren zu können.
Sie verarbeitete jedes Kraut so wie es in den Büchern stand und dosierte die Tränke so, das es zu keinen herben Wechselwirkungen mit den anderen Kräuter kommen konnte aber dennoch genügend Wirkung entstand. Zoe befüllte wieder etliche Phiolen mit der neuen Medizin und hoffte auf eine heilende Wirkung.
Alle länger erkrankten Patienten konnten etwas leichter atmen und hatten weniger Schmerzen. Auch die kranke Ratte fühlte sich erneut besser nach Verabreichung der Medizin. Eine gänzliche Heilung setzte jedoch nicht ein.
Lediglich Patienten die weniger als zwei Tage nachweislich krank waren, hatten grosse Genesungsaussichten. Es konnte also eventuell verhindert werden, das es mehr Erkrankte gab. Zoe liess von einigen Helfern die Medizin an die Erkrankten verteilen.
Nicht jeder kam und wollte ins Lazarett auch wenn es verordnet worden war. So liess Zoe vorsorglich im Armenviertel jedem Medizin geben. Dennoch liess sich, und das wusste Zoe nur zu genau, der Ausbruch der Krankheit nicht vollends eindämmen. Für etwas, das keinen festen Kern besass und zu jeder Zeit überall auftreten konnte, gab es eben keine Garantie.
Es fehlte also noch etwas.. es starben immer noch Menschen.. zwar nicht mehr so qualvoll und mit viel weniger Schmerzen .. doch das Sterben musste ein Ende finden. Die Epidemie musste aufgehalten werden. Doch was war es nur das noch fehlte?
Zoe schrieb wieder einen Bericht an alle anderen Heiler mit der Hoffnung, bald erneut Fortschritte zur Bekämpfung der Seuche zu erfahren und zu finden.
Zoe war am Vortag nicht fündig geworden in ihren eigenen Büchern und auch in denen von Liliana nicht. Es bedurfte immer etwas Glück das richtige Buch zu fassen und die richtigen Seiten zu finden. Vielleicht war sie aber auch einfach zu müde um sich zu konzentrieren. Sie fand selten mehr als 2 bis 3 Stunden Schlaf, seit alles begann. So erfreute sie die heutige Nachricht Esragons und Taraleas umso mehr.
Andorn und Ehrenpreis also. Davon hatte sie noch nie etwas gehört und schlug die Informationen über die Kräuter in ihren eigenen Büchern nach. Wie hatte sie dies nur übersehen können? Es stand dort eindeutig geschrieben, das Andorn schleimfördernd wirkt und gern bei Erkrankungen der Bronchien verwendet wird. Und Ehrenpreis.. welch ein Name .. Ehrenpreis wird ebenso bei Erkrankungen und Beschwerden der Atemwege sowie Erkältungen verwendet. Ehrenpreis hatte zudem noch eine leichte hustenauswurffördernde Wirkung. Zoe notierte sich die Verarbeitung und Dosierungsart, schaute sich die Skizzen der Kräuter an und liess einen Helfer jene Kräuter beschaffen.
Immer wieder wurde sie gefragt, wieviele Tote es denn schon gegeben hätte.. Zoe hatte sie nicht gezählt.. und sie wusste auch nicht warum es alle so genau wissen wollten.. aber schätzungsweise mochten es sicher etwas mehr als 12 Dutzend sein.. Jeder einzelne zuviel .. ging es Zoe durch den Kopf, schüttelte dann die Gedanken von sich, um sich wieder auf die Elexiere konzentrieren zu können.
Sie verarbeitete jedes Kraut so wie es in den Büchern stand und dosierte die Tränke so, das es zu keinen herben Wechselwirkungen mit den anderen Kräuter kommen konnte aber dennoch genügend Wirkung entstand. Zoe befüllte wieder etliche Phiolen mit der neuen Medizin und hoffte auf eine heilende Wirkung.
Alle länger erkrankten Patienten konnten etwas leichter atmen und hatten weniger Schmerzen. Auch die kranke Ratte fühlte sich erneut besser nach Verabreichung der Medizin. Eine gänzliche Heilung setzte jedoch nicht ein.
Lediglich Patienten die weniger als zwei Tage nachweislich krank waren, hatten grosse Genesungsaussichten. Es konnte also eventuell verhindert werden, das es mehr Erkrankte gab. Zoe liess von einigen Helfern die Medizin an die Erkrankten verteilen.
Nicht jeder kam und wollte ins Lazarett auch wenn es verordnet worden war. So liess Zoe vorsorglich im Armenviertel jedem Medizin geben. Dennoch liess sich, und das wusste Zoe nur zu genau, der Ausbruch der Krankheit nicht vollends eindämmen. Für etwas, das keinen festen Kern besass und zu jeder Zeit überall auftreten konnte, gab es eben keine Garantie.
Es fehlte also noch etwas.. es starben immer noch Menschen.. zwar nicht mehr so qualvoll und mit viel weniger Schmerzen .. doch das Sterben musste ein Ende finden. Die Epidemie musste aufgehalten werden. Doch was war es nur das noch fehlte?
Zoe schrieb wieder einen Bericht an alle anderen Heiler mit der Hoffnung, bald erneut Fortschritte zur Bekämpfung der Seuche zu erfahren und zu finden.
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Adrian von Hohenfels
Das Armenviertel, nicht allein dass es dort offensichtlich die grössten Ausbrüche der Krankheit gab, durch die Notwendigkeit der Gewässer-Absperrung dort, konnte es nur schlechter werden. Es musste etwas geschehen. Die Garde war ohnehin schon unterbesetzt, dennoch konnte er nicht umhin drei weitere, offensichtlich noch gesunde Gardisten einzusetzen. Noch schien die Stadt ruhig, doch gewiss schwelte der Aufstand bereits in manchem Herz. Die Bevölkerung nun, nach der Abriegelung der Stadt auch noch von Nahrung und Wasser abzuschneiden, konnte nur falsch sein. Sie würden gewiss eher um jeden Tropfen des verseuchten Wassers ringen, als nur einen Moment des Nachdenkens zu verschwenden. Eine Alternative musste geboten werden.
Die Schlossküche, noch besass sie Vorräte und schliesslich hielt auch er sich in diesen Tagen selten dort auf. Zudem war der Schlossbrunnen gesichert und bewacht. Wieder einmal würde dieser nun herhalten, zur Hilfe. Die Anweisungen waren schnell gegeben und alsbald wurden Speisen und Wasserfässer ins Armenviertel an eine zentrale Stelle verbracht. Gut bewacht durch drei Gardisten, in Hoffnung ein Durcheinander zu vermeiden und einem jeden Bedürftigen das Nötige ausgeben zu können. Gebe Temora, dass die am schwersten Betroffenen nun zusammenhielten und nicht suchten, die Hilfsgüter für sich zu erobern.
Die Schlossküche, noch besass sie Vorräte und schliesslich hielt auch er sich in diesen Tagen selten dort auf. Zudem war der Schlossbrunnen gesichert und bewacht. Wieder einmal würde dieser nun herhalten, zur Hilfe. Die Anweisungen waren schnell gegeben und alsbald wurden Speisen und Wasserfässer ins Armenviertel an eine zentrale Stelle verbracht. Gut bewacht durch drei Gardisten, in Hoffnung ein Durcheinander zu vermeiden und einem jeden Bedürftigen das Nötige ausgeben zu können. Gebe Temora, dass die am schwersten Betroffenen nun zusammenhielten und nicht suchten, die Hilfsgüter für sich zu erobern.
Zuletzt geändert von Adrian von Hohenfels am Dienstag 14. August 2007, 07:46, insgesamt 2-mal geändert.