[PestQuest] Der Tod kehrt nach Varuna ein!
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Wijay Loreen
Loreens Lungen brannten wie feuer. Jedes Husten war eine Höllenqual, es war direkt grauenerregend schmerzhaft als der blutige Auswurf sich auf dem Boden verteilte und sich inmitten des Pentagrammes langsam verfestigte und sich förmlich in den Stein einzubrennen schien. Die Wirkung des Kreises in dem sie zu ruhen pflegte wurde immer stärker, Blut wurde zum Teil und stärkte die Kraft innerhalb der Grenzen.
Sie war dennoch nicht beunruhigt, da sie anhand der Symptome durchaus noch abschätzen konnte. Fünf Tage würde sie auf alle Fälle noch diese Krankheit in sich tragen. Sie konnte die Wirkung natürlich verlangsamen, was wohl ebenso die heiler taten, die augenscheinlich bereits an einer Lösung des Problemes arbeiteten.
Die Arbeit am Pergament ging weiter. Sie ließ es langsam altern und leicht porös wirken. Es war so echt... so realistisch. Erst bei naher Untersuchung, und zwar beii Sorgfältiger Untersuchung mag man erkennen, dass nachgeholfen wurde. Doch wer würde schon so genau sein? Es reichte wenn sie, sofern Antarian tatsächlich ihre Bibliothek besuchen würde, es ihm zeigte und versuchen würde mit letzter Kraft an einer Lösung zu arbeiten. Sie konnte gut lügen wenn sie mitleiderregend wirkte. Es könnte helfen, sich an den Hof anzubiedern und nach Ende der Kriese vielleicht einen respektablen Ruf zu besitzen, wenn... ja wenn sie mithilft die Krankheit zu überwinden. Das klang durchaus verlockend.
Sie suchte die Konzentration die ihr immer mehr versagt blieb um vielleicht auszumachen, ob irgendwo eine Seele dahinscheiden würde.
Die krankheit... Sie beging vielleicht einen Fehler... dass es so schnell ging... obwohl alles genau nach Plan verlief. Sie musste Gewissheit finden, ob Varuna nur übervorsichtig war oder nicht.
Sie wusste nicht, dass in eben jenem Moment, der kalten nacht um die 2. Morgenstunde das erste Kind an den Folgen der Pest starb. Die Tränen und das Weinen der Mutter hörte sie nicht. Das arme Kind, es war doch erst zwei Jahre alt...
Sie war dennoch nicht beunruhigt, da sie anhand der Symptome durchaus noch abschätzen konnte. Fünf Tage würde sie auf alle Fälle noch diese Krankheit in sich tragen. Sie konnte die Wirkung natürlich verlangsamen, was wohl ebenso die heiler taten, die augenscheinlich bereits an einer Lösung des Problemes arbeiteten.
Die Arbeit am Pergament ging weiter. Sie ließ es langsam altern und leicht porös wirken. Es war so echt... so realistisch. Erst bei naher Untersuchung, und zwar beii Sorgfältiger Untersuchung mag man erkennen, dass nachgeholfen wurde. Doch wer würde schon so genau sein? Es reichte wenn sie, sofern Antarian tatsächlich ihre Bibliothek besuchen würde, es ihm zeigte und versuchen würde mit letzter Kraft an einer Lösung zu arbeiten. Sie konnte gut lügen wenn sie mitleiderregend wirkte. Es könnte helfen, sich an den Hof anzubiedern und nach Ende der Kriese vielleicht einen respektablen Ruf zu besitzen, wenn... ja wenn sie mithilft die Krankheit zu überwinden. Das klang durchaus verlockend.
Sie suchte die Konzentration die ihr immer mehr versagt blieb um vielleicht auszumachen, ob irgendwo eine Seele dahinscheiden würde.
Die krankheit... Sie beging vielleicht einen Fehler... dass es so schnell ging... obwohl alles genau nach Plan verlief. Sie musste Gewissheit finden, ob Varuna nur übervorsichtig war oder nicht.
Sie wusste nicht, dass in eben jenem Moment, der kalten nacht um die 2. Morgenstunde das erste Kind an den Folgen der Pest starb. Die Tränen und das Weinen der Mutter hörte sie nicht. Das arme Kind, es war doch erst zwei Jahre alt...
Zuletzt geändert von Wijay Loreen am Donnerstag 9. August 2007, 02:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Adrian von Hohenfels
Es war zum Haare zerraufen, und wahrscheinlich hatte er dies unbewusst in den vergangenen Stunden auch oft genug getan. Wie bekämpft man einen Feind, der nicht mit der Waffe vor einem steht, sondern selbst die tödlichste Waffe überhaupt war? Wissen.. dieser Raum war gefüllt davon, sogar über die Lungenpest. Unzählige Male nun hatte er gelesen auf welche Weise man durch diese Krankheit dahinsiechte. Wenn er dies hätte wissen wollen, wäre auch ein Marsch durch die Straßen der Stadt sicherlich ausreichend gewesen. Er konnte nur hoffen, dass die Bibliothek zu Varuna ausführlicheres Material aufweisen konnte. Frustriert und übernächtigt schob er die letzte Hoffnung auf eine Lösung in seiner eigenen Bibliothek ins Regal zurück.
Nur etwas Schlaf, viel durfte er sich nicht gönnen, die Zeit lief davon. Er musste zu den Bürgern, seinen Bürgern. Wenn er schon nicht mit der Waffe helfen konnte, hatte er zumindest noch zwei gesunde Hände. Kurz kam ihm in den Sinn, was ihm wohl manch Adliger nun um die Ohren geschlagen hätte, er solle sich in Sicherheit bringen, er wäre von höherer Wichtigkeit. Wichtigkeit... Die Bedeutung eines Herrschers maß sich an seinen Bürgern, welcher Herrscher würde noch Bedeutung finden ohne sie? Wenn er eines gelernt hatte, nicht zuletzt auch durch Eileen, dann wohl dieses. "Temora hilf, lass uns diese Krise überstehen. Sie können mir doch nicht alle unter den Händen wegsterben, wir haben selbst den Fall dieser Stadt überstanden damals, es ist nur ein Feind mehr, unsichtbar und tückisch. Sieh auf uns herab.. *die Worte waren mehr gemurmelt als wirklich noch gesprochen, bevor er völlig erschöpft mit dem Kopf auf den Tisch der Bibliothek sank. In den nächsten Stunden forderte die Natur ihren Tribut.
Nur etwas Schlaf, viel durfte er sich nicht gönnen, die Zeit lief davon. Er musste zu den Bürgern, seinen Bürgern. Wenn er schon nicht mit der Waffe helfen konnte, hatte er zumindest noch zwei gesunde Hände. Kurz kam ihm in den Sinn, was ihm wohl manch Adliger nun um die Ohren geschlagen hätte, er solle sich in Sicherheit bringen, er wäre von höherer Wichtigkeit. Wichtigkeit... Die Bedeutung eines Herrschers maß sich an seinen Bürgern, welcher Herrscher würde noch Bedeutung finden ohne sie? Wenn er eines gelernt hatte, nicht zuletzt auch durch Eileen, dann wohl dieses. "Temora hilf, lass uns diese Krise überstehen. Sie können mir doch nicht alle unter den Händen wegsterben, wir haben selbst den Fall dieser Stadt überstanden damals, es ist nur ein Feind mehr, unsichtbar und tückisch. Sieh auf uns herab.. *die Worte waren mehr gemurmelt als wirklich noch gesprochen, bevor er völlig erschöpft mit dem Kopf auf den Tisch der Bibliothek sank. In den nächsten Stunden forderte die Natur ihren Tribut.
Zuletzt geändert von Adrian von Hohenfels am Donnerstag 9. August 2007, 07:15, insgesamt 2-mal geändert.
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Richard Tarid
Am späten Abend lief ihm der Leutnant über den Weg. Dieser schien ihm recht kraftlos und erschöpft vor zu kommen. Trotzdem war er noch in der Lage den einen oder anderen wichtigen Befehl zu erteilen, der darauf sofort umgesetzt wurde. Mit einer Fackel bewaffnet ging er durch die Strassen und Gassen auf der Suche nach den Ratten und derer Nester. Als er nach einer Weile ein Nest in der nähe des Tümpels beim Armenviertel erspähte, wusste er sofort was zu tun sein. Er ergriff einen Knüppel und erschlug eine nach dem anderen. Nachdem er mit diesen Gemetzel fertig war, verstopfte dieser die meisten Zugänge in der Erde und entfachte an der letzten Stelle ein Feuer um diese Biester auszuräuchern. Das Quicken und Kratzen der aufgedrehten Viecher, die um ihr Leben rannten, hörte er deutlich unterhalb seiner Füße. Die Minuten vergingen und die ruhe kehrte ein, er schien wohl alle erwischt zu haben. Darauf machte er das Feuer wieder aus um das weitere ausbreiten zu verhindern. Als dann der Regen einsetzte, sah man deutlich wie das Stücken Fläche vor sich anfing zu dampfen, dieser stieg dann langsam aber stetig gen Himmel so dass man diesen sicher auch von anderen Stellen der Stadt erblicken würde.
Zuletzt geändert von Richard Tarid am Donnerstag 9. August 2007, 09:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Munaya Bashir
Überschwenglich bedankte sie sich bei dem Wächter am Hafen. Versprach ihn lobend bei ihrem Cousin zu erwähnen.
Er hatte gerade noch einmal eingehlten als Savea die Stadt des Erhabenen verlassen wollte. Lächelnd blickte sie der Magd derer zu Elbenau nach, dann schloss sich der unbarmherzige Kreis der Wächter vor dem Anlegesteg des Hafens in Menek'Ur. Von nun an würde keiner mehr hinein und keiner mehr hinaus aus der Wüstenstadt gelangen.
Würde es viele der Festländer dahinraffen? Würde sie je die junge Amelie wiedersehen?
"Oh Eluive auch wenn sie dich erzürnten sie sind doch deine Kinder."
flüsterte sie und wandte sich um.
"Gib ihnen Trost du unser aller Mutter. Lass sie nicht allein...bitte"
Mit sorgenvoller Mimik wandelte die Schneiderin zurück zum Palast.
Er hatte gerade noch einmal eingehlten als Savea die Stadt des Erhabenen verlassen wollte. Lächelnd blickte sie der Magd derer zu Elbenau nach, dann schloss sich der unbarmherzige Kreis der Wächter vor dem Anlegesteg des Hafens in Menek'Ur. Von nun an würde keiner mehr hinein und keiner mehr hinaus aus der Wüstenstadt gelangen.
Würde es viele der Festländer dahinraffen? Würde sie je die junge Amelie wiedersehen?
"Oh Eluive auch wenn sie dich erzürnten sie sind doch deine Kinder."
flüsterte sie und wandte sich um.
"Gib ihnen Trost du unser aller Mutter. Lass sie nicht allein...bitte"
Mit sorgenvoller Mimik wandelte die Schneiderin zurück zum Palast.
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Selissa von Appelthane
Das Feuer, das nun schon seit einigen Stunden vor Varuna brennt, mag für den ein oder anderen beunruhigend wirken. Womöglich fragt man sich in der Stadt und auch draußen, ob es schon die ersten Toten gab..
Doch vor den Toren Varunas, von Gardisten, AdL'ern und Rittern, die sich dort postiert haben und abwechselnd Wache halten, erhält man immer die gleiche Antwort:
"Das Feuer ist nur dazu da, um die Kleidung derer die aus der Stadt kommen, zu verbrennen..um ein weiteres Ausbreiten der Krankheit zu verhindern."
Ansonsten ist es vor den südlichen Toren der Stadt noch relativ ruhig, oftmals sogar totenstill, wenn gerade kein besorgter Bürger um Einlaß bittet, oder verlangt rausgelassen zu werden.
Derzeit schien also alles noch halbwegs unter Kontrolle.
Doch vor den Toren Varunas, von Gardisten, AdL'ern und Rittern, die sich dort postiert haben und abwechselnd Wache halten, erhält man immer die gleiche Antwort:
"Das Feuer ist nur dazu da, um die Kleidung derer die aus der Stadt kommen, zu verbrennen..um ein weiteres Ausbreiten der Krankheit zu verhindern."
Ansonsten ist es vor den südlichen Toren der Stadt noch relativ ruhig, oftmals sogar totenstill, wenn gerade kein besorgter Bürger um Einlaß bittet, oder verlangt rausgelassen zu werden.
Derzeit schien also alles noch halbwegs unter Kontrolle.
Zuletzt geändert von Selissa von Appelthane am Donnerstag 9. August 2007, 16:50, insgesamt 3-mal geändert.
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Zoe de Velgy
Schon an den ersten Tagen als es Zoe bekannt war, das es sich um eine Epedemie handeln würde, schrieb sie ihrer Tante und bat sie darum, ihr die alten Bücher ihrer Mutter zu schicken. Ihre Mutter hatte immer viele Heilbücher besessen und einige hatte Zoe auch mitnehmen können. Jene hatte sie an den ersten Tagen auch durchforstet, was aber zu keinem Ergebnis geführt hatte.
Als heute die alten Bücher endlich eintrafen, begann sie sogleich in jenen zu blättern und Hinweise über eine heilende Medikation zu finden. Sie wusste schon einiges über Kräuter, alles was ihre Mutter und Liliana und die Bücher ihr hatten lehren können, doch auch da fehlte es noch an einigem Wissen.
Also blätterte sie die alten Seiten eines dickeren Buches durch und erst nach einer längeren Weile wurde sie fündig. Auch die vorher von einer anderen Heilerin erwähnte Bibernelle wurde in jenem Buch erwähnt, doch stand dabei, das sie die beste Wirkung erzielen würde, wenn man sie mit Spitzwegerich zubereiten würde. Spitzwegerich wird somit gegen Entzündungen der Luftwege und entzündliche Veränderungen der Mund- und Rachenschleimhaut eingesetzt, während die Bibernelle als schleimauflösendes, schweißtreibendes und stärkendes Mittel verwendet kann. Durch eine höhere Dosierung beider Kräuter wäre zumindest eine Linderung der Schmerzen und eine eventuelle Schleimauflösung beim Bluthusten möglich.
Nachdem sie, wie im Buch erklärt, einige Elexiere zubereitet hatte, machte sie sich auf den Weg Liliana zu finden um sie und die anderen Heiler, gleich davon in Kenntnis zu setzen.
Als heute die alten Bücher endlich eintrafen, begann sie sogleich in jenen zu blättern und Hinweise über eine heilende Medikation zu finden. Sie wusste schon einiges über Kräuter, alles was ihre Mutter und Liliana und die Bücher ihr hatten lehren können, doch auch da fehlte es noch an einigem Wissen.
Also blätterte sie die alten Seiten eines dickeren Buches durch und erst nach einer längeren Weile wurde sie fündig. Auch die vorher von einer anderen Heilerin erwähnte Bibernelle wurde in jenem Buch erwähnt, doch stand dabei, das sie die beste Wirkung erzielen würde, wenn man sie mit Spitzwegerich zubereiten würde. Spitzwegerich wird somit gegen Entzündungen der Luftwege und entzündliche Veränderungen der Mund- und Rachenschleimhaut eingesetzt, während die Bibernelle als schleimauflösendes, schweißtreibendes und stärkendes Mittel verwendet kann. Durch eine höhere Dosierung beider Kräuter wäre zumindest eine Linderung der Schmerzen und eine eventuelle Schleimauflösung beim Bluthusten möglich.
Nachdem sie, wie im Buch erklärt, einige Elexiere zubereitet hatte, machte sie sich auf den Weg Liliana zu finden um sie und die anderen Heiler, gleich davon in Kenntnis zu setzen.
Zuletzt geändert von Zoe de Velgy am Donnerstag 9. August 2007, 19:05, insgesamt 3-mal geändert.
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Esgaron
- Beiträge: 0
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Seit gestern Abend suchte er in Varuna alles an Kräutern zusammen das er nur finden konnte, doch das war leider nicht allzu viel denn entweder hatten die anderen Heiler bereits alles aufgebraucht oder die Bürger versuchten selber sich mit ihren kleinen Vorräten zu helfen, murmelnd ging er durch die Straßen Varunas, den beißenden Geruch von Rauch und Essig in der Nase.
Er war nie äußerst gläubig gewesen und hatte nie viel gebetet, doch nun ertappte er sich immer wieder dabei ein Stoßgebet an Eluive zu senden das sie helfen möge. Nachdem er einige sich bei einigen Wachen nach der Lage an den Toren erkundigt hatte und zu seiner Zufriedenheit feststellen konnte das es keine größeren Unruhen gab überlegte er wie er eine größere Menge Kräuter würde auftreiben können, denn dies hatte er nun einmal versprochen und er war schlichtweg verzweifelt das selbst diese einfache Aufgabe ihn überforderte.
In Gedanken versunken wäre er fast vor eine Mauer gelaufen, doch kurz davor bremste er ab und wendete sich wieder um um die Straße entlang zurückzugehen, immer schneller ging er bis er fast rannte.... ja diese Idee war einen Versuch wert, meinte er zu sich selbst.
Er war nie äußerst gläubig gewesen und hatte nie viel gebetet, doch nun ertappte er sich immer wieder dabei ein Stoßgebet an Eluive zu senden das sie helfen möge. Nachdem er einige sich bei einigen Wachen nach der Lage an den Toren erkundigt hatte und zu seiner Zufriedenheit feststellen konnte das es keine größeren Unruhen gab überlegte er wie er eine größere Menge Kräuter würde auftreiben können, denn dies hatte er nun einmal versprochen und er war schlichtweg verzweifelt das selbst diese einfache Aufgabe ihn überforderte.
In Gedanken versunken wäre er fast vor eine Mauer gelaufen, doch kurz davor bremste er ab und wendete sich wieder um um die Straße entlang zurückzugehen, immer schneller ging er bis er fast rannte.... ja diese Idee war einen Versuch wert, meinte er zu sich selbst.
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Armand de Cruzado
Eindeutige Befehle, so liebe ich das.
Den ganzen tag versah ich meinem Dienst am Südtor.
Und dann . . . . . zum ersten mal in meinem leben sah ich ein Wesen das ich nur aus den Gutnachtgeschichten meiner Seeligen Mutter kannte.
Schlank, hochgewachsen und spitze Ohren.
Ein Elf.
Mehr noch eine Elfin.
Ich muss wie ein Trottel dagestanden haben, mit offenem Mund dieses Wesen von unbeschreiblicher Anmut anstarrend und dabei dem was seine Hoheit Graf von Hohenfels sprach nur mit halben Ohr zuhörend.
Schlieslich konnte ich meinen Blick losreissen.
Starren ist ja ausserdem auch nicht grade höflich und könnte falsch verstanden werden.
Ich versuchte so gelassen wie nur möglich zu bleiben und lauschte dann grade noch rechtzeitig den Anordnungen seiner Hoheit.
Da musste erst eine Schwere Krankheit ausbrechen damit ich mal eine Hochelfe sehe, dachte ich so bei mir.
Dann führte ich die Befehle seiner hoheit aus und brachte das Wachbuch auf dem neuesten Stand.
Den ganzen tag versah ich meinem Dienst am Südtor.
Und dann . . . . . zum ersten mal in meinem leben sah ich ein Wesen das ich nur aus den Gutnachtgeschichten meiner Seeligen Mutter kannte.
Schlank, hochgewachsen und spitze Ohren.
Ein Elf.
Mehr noch eine Elfin.
Ich muss wie ein Trottel dagestanden haben, mit offenem Mund dieses Wesen von unbeschreiblicher Anmut anstarrend und dabei dem was seine Hoheit Graf von Hohenfels sprach nur mit halben Ohr zuhörend.
Schlieslich konnte ich meinen Blick losreissen.
Starren ist ja ausserdem auch nicht grade höflich und könnte falsch verstanden werden.
Ich versuchte so gelassen wie nur möglich zu bleiben und lauschte dann grade noch rechtzeitig den Anordnungen seiner Hoheit.
Da musste erst eine Schwere Krankheit ausbrechen damit ich mal eine Hochelfe sehe, dachte ich so bei mir.
Dann führte ich die Befehle seiner hoheit aus und brachte das Wachbuch auf dem neuesten Stand.
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Nilama Hosmor
Gefangen
So war dies wohl das richtige Wort um seinen längeren Besuch in Varuna zu begründen.
Einige Tage verbrachte er in seinem Zimmer mit Studien, abgeschottet von der Außenwelt. Nur sehr selten ging er hinaus um sich etwas zu Essen und zu Trinken zu besorgen, dann aber auch gleich für mehrere Tage.
Nun wo er wieder zum Ordenshaus zurückkehren wollte waren die Tore verschlossen und bewacht. Man erklärte ihm es sei die Pest ausgebrochen und er sollte sich untersuchen lassen bevor er herausgelassen werde.
Die Wichtigkeit dessen verstehend band er sich sogleich eine Maske um, welche ihm die Wache durch das Tor hindurch gab und begab sich zum Lazarett. Dort angekommen musste er enttäuschend feststellen, dass kein Heiler Zeit fand ihn kurz zu untersuchen. "Wir benötigen Zeit um uns um die Krankheit zu kümmern und stellen derzeit keine Bescheinigungen mehr aus!" so wurde es ihm dort gesagt. Obwohl er wiedersprechen wollte, dass es auch wichtig sei die Verbreitung zu bekämpfen, blieb er stumm und nickte nur... die Heiler hatten sicherlich anstrengende Tage hinter sich und kaum Ruhe.
So begab er sich mit einem trüben und nachdenklichen Blick auf den Boden langsam in richtung der Kirche. Leise knarrend öffnete er die Tür und trat ein. Still, ruhig und Dunkel erschien er ihm. Leise hallten seine Schritte wieder als er lansamen Schrittes zum Altar ging.
Dort kniete er nieder und begann zu beten... zu beten, dass die Stadt von dieser schrecklichen Krankheit erlöst werden möge. Mehr vermochte er nicht zu tun...
Am nächsten Tage werde er nochmals versuchen einen Heiler zu finden, der kurz Zeit für ihn hätte.
So war dies wohl das richtige Wort um seinen längeren Besuch in Varuna zu begründen.
Einige Tage verbrachte er in seinem Zimmer mit Studien, abgeschottet von der Außenwelt. Nur sehr selten ging er hinaus um sich etwas zu Essen und zu Trinken zu besorgen, dann aber auch gleich für mehrere Tage.
Nun wo er wieder zum Ordenshaus zurückkehren wollte waren die Tore verschlossen und bewacht. Man erklärte ihm es sei die Pest ausgebrochen und er sollte sich untersuchen lassen bevor er herausgelassen werde.
Die Wichtigkeit dessen verstehend band er sich sogleich eine Maske um, welche ihm die Wache durch das Tor hindurch gab und begab sich zum Lazarett. Dort angekommen musste er enttäuschend feststellen, dass kein Heiler Zeit fand ihn kurz zu untersuchen. "Wir benötigen Zeit um uns um die Krankheit zu kümmern und stellen derzeit keine Bescheinigungen mehr aus!" so wurde es ihm dort gesagt. Obwohl er wiedersprechen wollte, dass es auch wichtig sei die Verbreitung zu bekämpfen, blieb er stumm und nickte nur... die Heiler hatten sicherlich anstrengende Tage hinter sich und kaum Ruhe.
So begab er sich mit einem trüben und nachdenklichen Blick auf den Boden langsam in richtung der Kirche. Leise knarrend öffnete er die Tür und trat ein. Still, ruhig und Dunkel erschien er ihm. Leise hallten seine Schritte wieder als er lansamen Schrittes zum Altar ging.
Dort kniete er nieder und begann zu beten... zu beten, dass die Stadt von dieser schrecklichen Krankheit erlöst werden möge. Mehr vermochte er nicht zu tun...
Am nächsten Tage werde er nochmals versuchen einen Heiler zu finden, der kurz Zeit für ihn hätte.
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Sanyarin Ar´states
Erst vor kurzer Zeit hatte sie das Schiff, welches sie von Lameriast zurück nach Gerimor brachte, verlassen.
Wenigen Tage zuvor hatte sie für die Genesung eines Erkrankten gesorgt, doch schon schickte sich das Schicksal an, eine weitere Botschaft zu übersenden und in diesem Falle gewissentlich keine Gute... Eine Botschaft, ward es geschrieben von Liliana...
Eine Seuche, wohl eine Form der Pest wandte sich nach und nach durch Varuna und forderte einen hohen Blutzoll unter den Einwohnern. Schnell waren einige Ordensbrüder über diese Begebenheit informiert, ehe sich die Diakonin der Erdenmutter auf den Weg gen der Tore der Stadt machte. Gewissentlich ward ihr bekannt, dass eine weitere Heilerin nur wenig ausrichten würde, doch dieses Wenige ward die stetig steigende Hoffnung auf das ersehnte Wunder.
Doch es sollte anders kommen...
Die Tore der Stadt warden verschlossen und vor dem einzigen Tor, welches nicht verrammelt, wartete schon die Garde... So teilte man der jungen Gnaden mit, dass niemand Einlass in die Stadt bekommen sollte... niemand sollte hinein oder heraus.
Eine angebrachte Sicherheitsmaßnahme, welche die junge Priesterin, trotz ihres inneren Dranges den Menschen bei zu stehen, wohl verstehen konnte... So wandelte sie erneut gen des Ordens, nachdem sie den Segen der Erdenmutter für die wachenden Gardisten angerufen und um ihren Schutz gebeten hatte...
Auf dem Heimwege beschloss sie als dann, dass jenes, welches sie am Besten tun könne, wohl sein würde, sich in der Kirche nieder zu lassen und zu beten... Eluive hatte für jede Krankheit ein Kraut wachsen lassen und so würde sie denn dafür beten, dass jenes Kraut, welches gegen die Epidemie in Varuna wuchs schnellstens gefunden würde...
Sie selbst beschloss sich ebenfalls ob des Verbleibes zu forschen.
Wenigen Tage zuvor hatte sie für die Genesung eines Erkrankten gesorgt, doch schon schickte sich das Schicksal an, eine weitere Botschaft zu übersenden und in diesem Falle gewissentlich keine Gute... Eine Botschaft, ward es geschrieben von Liliana...
Eine Seuche, wohl eine Form der Pest wandte sich nach und nach durch Varuna und forderte einen hohen Blutzoll unter den Einwohnern. Schnell waren einige Ordensbrüder über diese Begebenheit informiert, ehe sich die Diakonin der Erdenmutter auf den Weg gen der Tore der Stadt machte. Gewissentlich ward ihr bekannt, dass eine weitere Heilerin nur wenig ausrichten würde, doch dieses Wenige ward die stetig steigende Hoffnung auf das ersehnte Wunder.
Doch es sollte anders kommen...
Die Tore der Stadt warden verschlossen und vor dem einzigen Tor, welches nicht verrammelt, wartete schon die Garde... So teilte man der jungen Gnaden mit, dass niemand Einlass in die Stadt bekommen sollte... niemand sollte hinein oder heraus.
Eine angebrachte Sicherheitsmaßnahme, welche die junge Priesterin, trotz ihres inneren Dranges den Menschen bei zu stehen, wohl verstehen konnte... So wandelte sie erneut gen des Ordens, nachdem sie den Segen der Erdenmutter für die wachenden Gardisten angerufen und um ihren Schutz gebeten hatte...
Auf dem Heimwege beschloss sie als dann, dass jenes, welches sie am Besten tun könne, wohl sein würde, sich in der Kirche nieder zu lassen und zu beten... Eluive hatte für jede Krankheit ein Kraut wachsen lassen und so würde sie denn dafür beten, dass jenes Kraut, welches gegen die Epidemie in Varuna wuchs schnellstens gefunden würde...
Sie selbst beschloss sich ebenfalls ob des Verbleibes zu forschen.
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Nazura Estdal
[gepostet für Aren Baril]
Eigentlich war er vor ein paar Tagen nach Varuna gekommen um das Geschäfts eines Lebens abzuschließen. Sein Reichtum würde dadurch ins Unermessliche steigen, ja ein geschickter Händler war er schon. Was störte da einem auch, das bissche Kurzatmigkeit, der Husten, der Auswurf, all die Sachen, die ihn seit kurzem plagten. Gold, Gold, viel Gold wartete schließlich auf ihn.
Hände reibend machte er sich auf nach Varuna. Dort angekommen reibte er sich ungläubig die Augen, Quarantänezone, was sollte denn das nun wieder bedeuten.
Hustend und immer wieder ins sein Taschentuch spuckend wandete er sich an die nächstbeste Wache, die auf seinen schwer angeschlagene Gesundheitszustand panisch agierte.
Dümmliche Wache, dachte er bei sich, wegen dem bisschen Husten soviel Aufstand machen. Für ihn selbst ging eben eine Welt zu Grunde, sein Geschäft wartete auf ihn, sein Gold, sein Reichtum. Und ein panischer Soldat hinderte ihn daran.
Vor lauter Aufregung merkte er auch nicht, dass ihn ein Schwindel überkam, der ihn in ein tiefes Loch zu reißen schien.
Sein Körper zuckte, bäumte sich auf. Ihm selbst war der nahende Tod noch nicht bewusst geworden.
Schnell verging nun sein Leben, wie ein Blume verwelkte er. Der schwarze Tod hatte ein Opfer gefunden.
[img]http://www.rowane.de/Der_Tod.jpg[/img]
Eigentlich war er vor ein paar Tagen nach Varuna gekommen um das Geschäfts eines Lebens abzuschließen. Sein Reichtum würde dadurch ins Unermessliche steigen, ja ein geschickter Händler war er schon. Was störte da einem auch, das bissche Kurzatmigkeit, der Husten, der Auswurf, all die Sachen, die ihn seit kurzem plagten. Gold, Gold, viel Gold wartete schließlich auf ihn.
Hände reibend machte er sich auf nach Varuna. Dort angekommen reibte er sich ungläubig die Augen, Quarantänezone, was sollte denn das nun wieder bedeuten.
Hustend und immer wieder ins sein Taschentuch spuckend wandete er sich an die nächstbeste Wache, die auf seinen schwer angeschlagene Gesundheitszustand panisch agierte.
Dümmliche Wache, dachte er bei sich, wegen dem bisschen Husten soviel Aufstand machen. Für ihn selbst ging eben eine Welt zu Grunde, sein Geschäft wartete auf ihn, sein Gold, sein Reichtum. Und ein panischer Soldat hinderte ihn daran.
Vor lauter Aufregung merkte er auch nicht, dass ihn ein Schwindel überkam, der ihn in ein tiefes Loch zu reißen schien.
Sein Körper zuckte, bäumte sich auf. Ihm selbst war der nahende Tod noch nicht bewusst geworden.
Schnell verging nun sein Leben, wie ein Blume verwelkte er. Der schwarze Tod hatte ein Opfer gefunden.
[img]http://www.rowane.de/Der_Tod.jpg[/img]
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Firenya Toss
...unruhig war ihr Schlaf in der letzten Nacht, andauernd erwachte sie durch starke Hustenanfälle welche von einem schmerzenden Brennen in ihren Atemwegen begleitet wurden. Als sie sich langsam und kraftlos aufmachte um das Bett zu verlassen blickte sie sich verwundert um. Man hatte sie im Schlaf in ein anderes Zelt verfrachtet und neue errichtet. Ist die Zahl der Erkrankten denn schon so drastisch gestiegen? Dachte sie sich als sie mit schwachen Schritten das Zelt verließ. Liliana traf sie bei ihrem orientierungslosen Wandern zwischen den Zelten an und geleitete sie zu einem Zelt in dem Essigduschen ausgestellt worden waren. Firenya wurde angeordnet ihre Kleidung auszuziehen und ins Feuer zu werfen. Der Aufforderung kam sie nach wie den weiteren sich abzuduschen und ein Kräuterbad zu nehmen. Verschüchtert ob der Entblößung nahm sie sich einfache Kleidung aus einer Bereitgestellten Kiste und trat wieder hinaus ins Tageslicht. Man geleitete sie sodann in ein weiteres Zelt in dem ein Kessel über einem knisternden Feuer aufgehängt war in dem eine Suppe kochte. Nach einem kleinen Mahl, welches ihr reichlich Schmerz verursachte bekam sie eine Phiole mit einem Elixier. Das gestrige schien die Wirkung verfehlt zu haben. Mit einiger Anstrengung entkorkte sie die Phiole und trank sie aus. Sie verblieb abermals in der Hoffnung dieses Elixier möge seine versprochene Wirkung entfalten. Auf dem Weg zum Schlafzelt hustete sie nun mehrmals Stark und spuckte anschließend einen schleimigen klumpen Blut ins Gras. Sichtlich verzweifelt schaute sie drein als sie sich ihrem Bett näherte und wieder zur Ruhe legte....
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Richard Tarid
Da war es wieder... Einer dieser Tage wo er doch lieber in seinem Bett geblieben wäre, dachte er sich, darauf öffnete er die Augen und versuchte sich aus der Ecke aufzurappeln wo es ihm den Abend davor hingeworfen hatte. Kaum stand er, mit einen gähnen auf dem Gesicht, als ihm der Leutnant über den Weg lief, der ihm sofort den ersten Befehl des Tages erteilte. Nach kurzer Absprache stand nun fest das irgendwie brennbare Materialien zu suchen sei, da man auf der Mitte des Marktplatz ein Feuer entfachen wollte. Darauf machte er sich auf den Weg alle mögliche brennbare zu suchen und es zum Marktplatz zu schleppen. Die Suche dauerte etwas, bis er nun endlich die ersten nützlichen Dinge für das Vorhaben im Kastell fand, alles zusammen band und es zum Platz zerrte wo auch andere Gardisten ihren Sachen nieder legten. Nach und nach entstand aus Holz, Stoff und Weizen ein riesiges Holzgetüm, worauf der Leutnant höchst persönlich das Feuer entfachte. Nach dem er einige Augenblicke die lodernden Flammen beobachten konnte. Bekam er danach eine eher schwierige Aufgabe. Mit einer runzelten Stirn und den eher abweisenden Gesichtausdruck, bekam er die Aufgabe den ersten Leichnam vom Theater zum Feuer zu tragen und dort in die Flammen zu werfen. Am Theater angekommen, betrachtete diesen den Leichnam gehüllt in einigen Bettrollen kurz. Man konnte die Konturen des Körper erahnen, ebenso die Blutflecken wo wohl erst kürzlich einige Schnitte angesetzt wurden. Er zögerte kurz, packte dann aber den wackeligen Körper und versuchte jenen über seine Schulter zu werfen. Als dieser die ersten Leichendüfte zu riechen bekam, verzog er immer mehr das Gesicht. Worauf er abliess und sich kurz schütteln musste. Darauf ging er erneut in die Knie und packt den Leichnam nochmals und versuchte diesen über seine Schultern zu bekommen, was ihm dann gelang. Schritt für Schritt bewegte sich dieser nun in die Richtung des Markplatzen, mit dem Leichnam auf den Schultern. Nach einer Weile bemerkte diese, das jene Leichnam hin und wieder den einen oder anderen Körpersaft über dessen Kleidung und Rüstung vergoss. Als er dies mitbekam, blickte er starr gerade aus als sei er nun in Trance gefallen. Er sprach zu sich selber, dass der Weg nicht weit sei und diese Aufgabe meistern müsste, egal wie. Wenn man ihm über dem Weg gelaufen wäre, würde man ihm deutlich die Anstrengung ansehen und die verschmutzen Sachen die er trug. Endlich am Feuer angekommen, drehte dieser sich rasch mit dem Rücken zum Feuer, worauf er mit der letzten Kraft den Leichnam von seinen Schultern hob und diesen in die Glut warf. Dabei verkantet sich der Arm noch mal und schlug mit aller Kraft gegen dessen Brustpanzer. Etwas angewidert tratt er vom Feuer zurück und blickte kurz zu dem brennenden Leichnam. Danach ging er kurz in die Knie um wieder etwas Kraft zu sammeln. Erhob sich wieder und ging mit schnellen Schritten zum Theater zurück um sich dort zu reinigen.
Zuletzt geändert von Richard Tarid am Donnerstag 9. August 2007, 23:35, insgesamt 2-mal geändert.
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Wijay Loreen
Sie kam nicht umher, sich selbst zu loben, als Loreen das verstaubte alt wirkende Pergament begutachtete. Die verwaschene Tinte, Andeutungen, fremde Schriftzeichen und eine Liste in der sie phonetisch ältliche Schriftzeichen mit neuen verglich um so ernsthaft Arbeit vorzutäuschen. Die Scharade war so perfekt dass man schwer hinter einem inszenierten Schwingel kam.
Die Nachrichten die sie aufschnappte, von Krankheit, Leid, Verfolgungswahn, Angst, Sorge, Trauer - die ersten Toten gab es zu beklagen stimmten sie zufrieden. Langsam würde Varuna sich Gedanken machen müssen, wie man die Toten entsorgen solle. Das war allerdings wohl weniger ihr Problem. Kra'thor würde schon wissen, wo er suchen würde.
Ohja, der Herr der Seelen musste zufrieden mit ihr sein. Sie konnte sich Gegenteiliges nicht vorstellen. Es war ein Leichtes ein Leben zu nehmen, doch unentdeckt Hunderte Leben zu nehmen - das war wohl ein Meisterstück. Der Plan war zu perfekt um durchschaut zu werden, und würde er durchschaut müsste man schon Seher sein um die Bibliothekarin dahinter zu vermuten.
Langsam aber sicher wurde es Zeit das Mittel zu nehmen. Wijay schwanden zunehmend die Sinne und sie drohte zu phantasieren. Sie sah hinter sich bereits Gestalten die nicht da waren. Sie hustete Blut, ihre Lunge brannte wie 1000 Nadelstiche. Es wurde katastrophal.
Und sie konnte nicht ins Lazarett. Sie wäre zum Sterben verurteilt wenn sie denn dahin ginge. So musste sie Antarian davon überzeugen dass es besser wäre zu sterben und noch etwas zu tun als elendig ohne Sinn zu sterben.
Sie hatte ja das Gegenmittel - kein Problem. Würde sie es nehmen, würde es ihr schon besser gehen. Es war kein Ding. Deshalb war sie auch nicht sonderlich besorgt. Verdünnt und gestreckt konnte sie den Verlauf etwas lindern und hinauszögern, sodass sie morgen weniger krank wirkte als sie es tatsächlich war.
Es galt also letzten Endes zu warten, die Hebel in Gang zu bringen und im richtigen Moment das Richtige tun. es lief ja alles wie von selbst. Es verlief alles nach Plan - vielleicht sogar besser, denn Varuna spielte ihr so nur in die Hand.
Die Nachrichten die sie aufschnappte, von Krankheit, Leid, Verfolgungswahn, Angst, Sorge, Trauer - die ersten Toten gab es zu beklagen stimmten sie zufrieden. Langsam würde Varuna sich Gedanken machen müssen, wie man die Toten entsorgen solle. Das war allerdings wohl weniger ihr Problem. Kra'thor würde schon wissen, wo er suchen würde.
Ohja, der Herr der Seelen musste zufrieden mit ihr sein. Sie konnte sich Gegenteiliges nicht vorstellen. Es war ein Leichtes ein Leben zu nehmen, doch unentdeckt Hunderte Leben zu nehmen - das war wohl ein Meisterstück. Der Plan war zu perfekt um durchschaut zu werden, und würde er durchschaut müsste man schon Seher sein um die Bibliothekarin dahinter zu vermuten.
Langsam aber sicher wurde es Zeit das Mittel zu nehmen. Wijay schwanden zunehmend die Sinne und sie drohte zu phantasieren. Sie sah hinter sich bereits Gestalten die nicht da waren. Sie hustete Blut, ihre Lunge brannte wie 1000 Nadelstiche. Es wurde katastrophal.
Und sie konnte nicht ins Lazarett. Sie wäre zum Sterben verurteilt wenn sie denn dahin ginge. So musste sie Antarian davon überzeugen dass es besser wäre zu sterben und noch etwas zu tun als elendig ohne Sinn zu sterben.
Sie hatte ja das Gegenmittel - kein Problem. Würde sie es nehmen, würde es ihr schon besser gehen. Es war kein Ding. Deshalb war sie auch nicht sonderlich besorgt. Verdünnt und gestreckt konnte sie den Verlauf etwas lindern und hinauszögern, sodass sie morgen weniger krank wirkte als sie es tatsächlich war.
Es galt also letzten Endes zu warten, die Hebel in Gang zu bringen und im richtigen Moment das Richtige tun. es lief ja alles wie von selbst. Es verlief alles nach Plan - vielleicht sogar besser, denn Varuna spielte ihr so nur in die Hand.
Zuletzt geändert von Wijay Loreen am Freitag 10. August 2007, 00:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Vikko Allago
Zeit der Ruhe
Mit zunehmenden Wohlgefallen beobachtete er die Lage in Varuna. Ja es gab Tote und Ja es wird noch mehr geben. Es erfreute ihn, dass Loreens Plan so reibungslos von statten ging. Auch schien ihre Tarnung perfekt, wen würde man schon verdächtigen, der selbst infiziert ist.
Gut, ihn trieb die gesamte Lage in eine zurückgezogene Haltung, denn Varuna würde sicher hellhörig werden, wenn die Person, die der Bibliothekarin am nächsten Stand, nicht erkrankt ist, doch genoss er die Ruhe.
Er konnte die letzte Zeit vergessen, konnte sich sicher sein, dass die Arkorither ihn für eine Zeit lang in ruhe lassen würden. Zeit der Entspannung und der Vorbereitung, Zeit des Betens und des Dankens. Ach, wie er es genoss.
Vikko fühlte sich schon lange nicht mehr so gut, wie jetzt inmitten des schwarzen Todes, welcher durch Varuna fegte. Doch durfte er nicht zu lethargisch werden. Er musste weiterhin auf seine Rolle in diesem Spiel warten, die derzeit nur darin bestand, das Gegenmittel zu behüten und den Keller sauber zu halten, sich aber schnell ändern konnte. Er wartete nur auf das Zeichen von Loreen, auf den einen Wink der ihn zum Handeln bringen würde.
Er wusste seine Zeit wird kommen.
Gut, ihn trieb die gesamte Lage in eine zurückgezogene Haltung, denn Varuna würde sicher hellhörig werden, wenn die Person, die der Bibliothekarin am nächsten Stand, nicht erkrankt ist, doch genoss er die Ruhe.
Er konnte die letzte Zeit vergessen, konnte sich sicher sein, dass die Arkorither ihn für eine Zeit lang in ruhe lassen würden. Zeit der Entspannung und der Vorbereitung, Zeit des Betens und des Dankens. Ach, wie er es genoss.
Vikko fühlte sich schon lange nicht mehr so gut, wie jetzt inmitten des schwarzen Todes, welcher durch Varuna fegte. Doch durfte er nicht zu lethargisch werden. Er musste weiterhin auf seine Rolle in diesem Spiel warten, die derzeit nur darin bestand, das Gegenmittel zu behüten und den Keller sauber zu halten, sich aber schnell ändern konnte. Er wartete nur auf das Zeichen von Loreen, auf den einen Wink der ihn zum Handeln bringen würde.
Er wusste seine Zeit wird kommen.