Nichtsahnend betrat er das zum Hof gehörige Haus,alles schien anders. Bei genauem hinsehen bemerkte er das Trutta mal wieder kräftig umgeräumt hatte,aber dessen nicht genug saß sie da mit zwei andern Frauen in seinem Haus. Trutta begrüsste ihn sogleich,als sie seinen verwunderten Blick bemerkte fragte sie ihn ober den Brief von Akarius nicht gelesen hätte.Den Wisch der auf dem Tisch lag,nein den hatte er nicht gelesen der steckte irgendwo in der Tasche. Nun dann erfahrt ihr es jetzt,das ist Julie sie wird ab sofort mit Euch hier wohnen. Cedric kippte fast aus seinen Stiefeln als er dies hörte. Womöglich noch bei mir in der Kammer was ? Dies bejahte Trutta daraufhin. Also das geht so nicht nein ich kann doch nicht mit einer Frau die Kammer teilen. Ihr stellt mich vor vollendete Tatsachen schickt mir diesen Wisch und erwartet das ich mit dem ganzen einverstanden bin,wie wäre es mit einem Gespräch darüber gewesen? Als er merkte wie unangenehm dies ganze Julie war beruhigte er sich ein wenig und setzte sich nun erstmal an den Tisch zu den dreien. Sie meinte es täte ihr leid und sie würde sich woanders eine Unterkunft suchen,das wollte Cedric aber nun auch nicht. So wurde diskutiert es ging hin und her und eine Einigung schien nicht in Sicht. Der andere wurde es wohl nach einer Weile zu langweilig,sie verabschiedete sich nachdem sie dem ganzen zugehört hatte.Langsam wurde er immer ruhiger und ließ sich das ganze immer wieder durch den Kopf gehen. Also ich kann nicht mit Euch in einer Kammer schlafen,was sollen denn die Leute denken. Wir kennen uns ja garnicht das wäre unangemessen sich dann den Schlafraum zu teilen. Er würde dann wieder im Wald schlafen wie er es früher auch schon getan habe äusserte er darauf hin. Dies wiederum wollte Julie nicht hinnehmen und meinte sie wolle ihn doch nicht vertreiben. Nach langem hin und her einigte man sich darauf das man das Bett von Cedric in das vordere Zimmer stellen würde.
Trutta begab sich irgendwann zur Ruhe und er unterhielt sich noch recht lange mit Julie,eigentlich dachte er bei sich ist sie recht nett. Sie sprach ihn aber wieder darauf an ob es ihm nichts ausmachen würde wenn sie nun die Kammer bewohnen würde. Woraufhin er ihr erklärte das dies kein Problem wäre das er sich nur etwas überfallen gefühlt hätte mit der Tatsache das sie nun auch dort wohnen würde. Nach einer ganzen Weile des Gesprächs fragte sie ihn dann ob sein könne das er nicht lesen und deswegen diesen Wisch nicht geöffnet hätte.Zögernd gab er dies zu und erzählte ihr von seinem Leben wie er aufgewachsen ist und was er bisher so erlebt hatte. Von dem Waisenhaus in demr er seine Kindheit verbrachte was sich dort abspielte,von der zweiten Etage wo sie nie hindurften aber die Weibsbilder die auf sie aufpassten regelmässig hingingen. Seltsame Geräusche drangen von dort hinab,damals dachten sie das die da oben geschlagen wurden so schrien sie manchmal und stöhnten vor Schmerzen zumindest schien es so...... Wie er Jahre später erfuhr verkauften die Weibsbilder sich dort oben um angeblich Gold für die nötigsten Dinge im Waisenhaus zu haben. So plauderten sie noch recht lange und erfuhr auch viele Dinge über sie,die er recht spannend fand aber teilweise auch nicht verstehen konnte.
Die geteilte Kammer
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Trutta van Drachenfels
Julie Lescarth, die junge Schneiderin, brachte eine Nachricht für die Akademie. Es kam nicht oft vor, dass sich dergleichen nette Leute zum Hof “verirrten” und so war Trutta mehr als erfreut, genoss die Gesellschaft. Beim roten Widerschein des Meeres trennten sich ihre Wege. Mit der Einladung jeder Zeit Willkommen zu sein und dem Versprechen des Beistandes stieg Julie die Gangway empor. Gern hätte Trutta die junge Frau für länger hier gewusst, aber Julie musste sich umsehen, wollte ihren Weg suchen und entdecken.
Tage später stand sie vor der Tür. Das Strahlen ihr Augen war noch zu erkennen, jedoch hatte es nicht mehr die Brillant der ersten Begegnung. Hoffentlich war ihr kein Unglück widerfahren.
Alfons, der sie begleitete, hatte für ihr leibliches Wohl gesorgt und sie reichlich bewirtet. Ungeduldig musste sie Julie Schilderungen abwarten.
Ohne Obdach, ohne Ausbildung, ohne Hoffnung.
Der Hof war groß genug. Wegen einer Lehre wollte sie ihre Freundin Amelie fragen.
Erst bei Cedrics Empörung kam ihr der Gedanke übereilt gehandelt zu haben. Es war ihr sehr peinlich. Sie hatte es sich leicht gemacht, hatte die Verantwortung einfach an Akarius abgeben, hatte ihn gebeten Cedric einen Botschaft zu kommen zu lassen. Ohne zu wissen ob er sie erhalten und was er davon halten würde, hatte sie entschieden. Sie hatte Cedric überrumpelt und Julie in Bedrängnis gebracht. Nun war guter Rat teuer.
In der kleinen Stube, dem Kessel auf dem Feuer gleich, brodelte die Luft. Um eine gute Lösung für die unangenehme Situation und Cedric gekränkte Seele zu finden, redete Trutta, trotz ihrer inneren Aufgewühltheit, mit schamgeröteten Wangen, so ruhig es ihr möglich war, weiter. Lana Suelo, eine Schützin, die zufällig dort war, weil sie Federn suchte, versuchte zu vermitteln.
Endlich war der Deckel wieder auf dem Topf! Beruhig verließ Trutta den Hof. Akarius würde sich sicher schon fragen wo sie abgeblieben sei.
Tage später stand sie vor der Tür. Das Strahlen ihr Augen war noch zu erkennen, jedoch hatte es nicht mehr die Brillant der ersten Begegnung. Hoffentlich war ihr kein Unglück widerfahren.
Alfons, der sie begleitete, hatte für ihr leibliches Wohl gesorgt und sie reichlich bewirtet. Ungeduldig musste sie Julie Schilderungen abwarten.
Ohne Obdach, ohne Ausbildung, ohne Hoffnung.
Der Hof war groß genug. Wegen einer Lehre wollte sie ihre Freundin Amelie fragen.
Erst bei Cedrics Empörung kam ihr der Gedanke übereilt gehandelt zu haben. Es war ihr sehr peinlich. Sie hatte es sich leicht gemacht, hatte die Verantwortung einfach an Akarius abgeben, hatte ihn gebeten Cedric einen Botschaft zu kommen zu lassen. Ohne zu wissen ob er sie erhalten und was er davon halten würde, hatte sie entschieden. Sie hatte Cedric überrumpelt und Julie in Bedrängnis gebracht. Nun war guter Rat teuer.
In der kleinen Stube, dem Kessel auf dem Feuer gleich, brodelte die Luft. Um eine gute Lösung für die unangenehme Situation und Cedric gekränkte Seele zu finden, redete Trutta, trotz ihrer inneren Aufgewühltheit, mit schamgeröteten Wangen, so ruhig es ihr möglich war, weiter. Lana Suelo, eine Schützin, die zufällig dort war, weil sie Federn suchte, versuchte zu vermitteln.
Endlich war der Deckel wieder auf dem Topf! Beruhig verließ Trutta den Hof. Akarius würde sich sicher schon fragen wo sie abgeblieben sei.
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Cedric Steinbeis
Voller Freude eilte er zum Hof um nach Julie zu sehen und Ihr zu berichten das er nun sein eigenes Heim endlich hätte. Als er das Lameriaster Bankhaus erreichte stand sie dort mit Alfons und unterhielt sich,sie bemerkte ihn sogleich und begrüsste Ihn freundlich. Um Ihm dann mitzuteilen das sie Lameriast verliesse in Richtung Varuna. Er glaubte sich erst verhört zu haben,aber in seinem Innern hatte er ja damit gerechnet das es so kommen würde. Hatte sie doch voller Inbrunst vom Leben in grossen Städten gesprochen,nie würde er sich dort wohl fühlen zwischen diesen hohen Kästen in den Häuserschluchten. Sie unterhielten sich nun über dies und das und sie versicherte Cedric das sie wieder nach Neuhaven kommen würde und sie besuchen würde. Er machte sich seine Gedanken,hatte er sie vertrieben oder war sie wie alle anderen ? Nein das konnte und wollte er nicht glauben hatte sie Ihm doch zugehört und wollte ihm sogar das lesen und schreiben lehren. Sie meinte dann zu ihm er hätte ja nun sein eigenes Haus und hätte ihr nichts gesagt davon. Aber wie solte er zwei Tage hatte er gewartet um sie anzutreffen,er wollte ihr doch sein Reich zeigen nund sie auch bitten ihm die Vorhänge in diesem blau zu färben. Dem gleichem blau das sie am Leibe trug mit ihrem Gewand,so würde er immer an sie erinnert wenn er sich daheim befand. Nicht das dies nötig wäre ,war sie doch ausser Trutta die erste die ihn nicht wegen seiner dicklichen Figur "was konnte er dafür wenn er nunmal so gern ass" und seiner geringen Grösse aufgezogen hat. Ihr hatte er sogar gestanden das er nicht lesen könne,warum er dies tat wusste er selber nicht genau. Aber da war ein Gefühl das sie ihn verstehen würde und sich nicht lustig machen würde,zumindest hoffte er das. Nach einer Weile des Gesprächs begaben sie sich zu seinem Häuschen,fast verlegen lies er sie ein und meinte dann hastig das er erstmal nur das nötigste an Möbeln hätte. Er reichte ihr die Vorhänge und das andere Zeugs das sie es färben könne,wehmütig beobachtete er sie dabei. Dann hängte er es wieder auf und rückte die Möbel zurecht. So war dann der Zeitpunkt gekommen das sie aufbrechen wollte,er verabschiedete sich von ihr und wünschte ihr eine gute Reise,Cedric wollte schon zur Tür eilen um sie hinauszulassen als sie ihn plötzlich in die Arme schloss. Verdattert und nervös legte er seine Arme um sie eine kurzen Moment, dann besann er sich das er ja noch ein Geschenk für sie hatte. Er sagte ihr er hätte noch etwas für sie aber sie dürfe es erst auf der Reise öffnen nicht solange sie noch auf Lameriast weile. Dann lies er sie aus dem Häuschen hinaus und begleitete sie nach draussen vors Tor, verabschiedete sich nochmal und sah ihr noch nach als sie lange schon ausser Sichtweite war.......
So hatte er sicher eine halbe Stunde gestanden als er sich aus seinen Gedanken losriß und sich auf den Weg zum Hof machte. Dort stürzte er sich in die Arbeit um sich abzulenken,doch es wollte nicht recht gelingen. Er hatte sie gefragt ob er sie besuchen könne dort in dieser Stadt,worauf hin sie dann sagte das es vorläufig nicht ginge das sie ja nicht in ihrem eigenen Hause wohne sondern nur eine Kammer hätte wohl. Die hätte sie hier auch gehabt murmelte er vor sich hin,versehentlich riss er eine Erdbeerpflanze aus .Ohweh das würde Ärger mit Trutta geben,in der Hoffnung das sie es nicht bemerken würde saete er eine neue aus. Nachdem er die Ernte eingebracht hatte setzte er sich an den Tisch auf welchem die Fibel lag,lustlos blätterte er in den Seiten. Das A ,B und C hatte er schon gelernt aber irgendwie wollte er nicht mehr weiterlernen wozu auch,im Moment war es ihm recht egal vielleicht würde sich das Interesse an den Buchstaben ja nochmal einsetzen. Aber eigentlich war er auch so immer recht gut zurecht gekommen,hatte immer jemanden gefunden der ihm geholfen hat und seine Schreiben aufgesetzt. Ach es war ein Kreuz ,um auf andere Gedanken zu kommen schnappte er sich sein Angelzeug und machte sich auf den Weg zu seiner Lieblingsstelle.........dort ließ er die Angelschnur und auch die Seele baumeln.
So hatte er sicher eine halbe Stunde gestanden als er sich aus seinen Gedanken losriß und sich auf den Weg zum Hof machte. Dort stürzte er sich in die Arbeit um sich abzulenken,doch es wollte nicht recht gelingen. Er hatte sie gefragt ob er sie besuchen könne dort in dieser Stadt,worauf hin sie dann sagte das es vorläufig nicht ginge das sie ja nicht in ihrem eigenen Hause wohne sondern nur eine Kammer hätte wohl. Die hätte sie hier auch gehabt murmelte er vor sich hin,versehentlich riss er eine Erdbeerpflanze aus .Ohweh das würde Ärger mit Trutta geben,in der Hoffnung das sie es nicht bemerken würde saete er eine neue aus. Nachdem er die Ernte eingebracht hatte setzte er sich an den Tisch auf welchem die Fibel lag,lustlos blätterte er in den Seiten. Das A ,B und C hatte er schon gelernt aber irgendwie wollte er nicht mehr weiterlernen wozu auch,im Moment war es ihm recht egal vielleicht würde sich das Interesse an den Buchstaben ja nochmal einsetzen. Aber eigentlich war er auch so immer recht gut zurecht gekommen,hatte immer jemanden gefunden der ihm geholfen hat und seine Schreiben aufgesetzt. Ach es war ein Kreuz ,um auf andere Gedanken zu kommen schnappte er sich sein Angelzeug und machte sich auf den Weg zu seiner Lieblingsstelle.........dort ließ er die Angelschnur und auch die Seele baumeln.