Langsam schlich er durch das Haus, bedacht, keine Geräusche von sich zu geben. Endlich war er eingeschlafen, ein kleiner Schreihals war er, gewiss, doch ist jenes wohl eher die Energie, die dieses Kind besass und noch nicht fähig war, frei zu setzen.
Es war ein unglaublich schönes Gefühl, einen Sohn zu haben, ein Vater zu sein.
Was würde wohl aus ihm werden?
Wäre seine und Inaras Erziehung die richtige?
Würden Sie ihn auf die richtigen Pfade geleiten, sodass er versteht, was er ist und er sein Leben akzeptiert?
Stetig diese Fragen, doch sie plagten ihn nicht, nein, es waren eher schöne Vorstellungen, wenn er daran dachte, wie aus diesem kleinen Baby ein stattlicher Mann, gar ein meisterhafter Krieger werden würde.
Er lächelte, es lief bestens sein Leben.
Seit er Inara traf, fühlte er stetig diese Wärme in seinem Herzen und jene Wärme ist es, die ihn vor Unheil beschützt, die ihm Kraft gibt, auch noch jeden Feind besiegen zu können, zum Schutze seiner Familie, für den Willen, zu ihr zurück zu kehren.
Leise stieg er die Treppen hinauf, als er auf der Kommodo ein Stück Pergament hinaushingen sah.
Vorsichtig öffnete er Sie und holte das Pergament heraus.
Es war ein Versprechen, das er länger nicht mehr gesehen hat. Es war DAS Versprechen, dass er Inara gab...am Tage ihrer Trauung.
Groß feiern wollten Sie, gewiss, doch die Zeit liess es nicht zu, soetwas zu planen.
Doch er wollte Sie, er wollte Sie Ehefrau nennen, wollte Ihr seinen Namen schenken. Er konnte nicht anders, er wollte nicht abwarten.
Er tat es spontan, ohne große Vorankündigung.
Er sprach sich mit Khazkal ab, er sollte als Burgherr die Trauung durchführen, ihnen seinen Segen schenken, jetzt, wo jener Segen auch seiner wäre und nicht jener von falschen Göttern.
Cyrion, sein Bruder, er war jenes andere wichtige Puzzleteil. Er sollte als Trauzeuge dienen, an seiner Seite stehen, wenn er der Frage der ewigen Liebe bejahen würde.
Ja, er entsann sich.
Es war auf einer Waldlichtung in der tiefsten Nacht. Doch der Vollmond schien nur für jene Lichtung zu scheinen und so waren Fackeln unnütz. Abgeschotten von der Welt, als würden nur Auserwählte jene betreten dürfen.
Es war ein kleines Pult aufgebaut in der Mitte, an welcher Khazkal in seiner feinsten Kleidung stand, dahinter ein Bogenkranz aus den schönsten Blumen gestrickt, mindestens 2 Meter hoch.
Er stand vorne, nervös vor dem, was kommen würde.
Cyrion stand neben ihm, er legte ihm die Hand beruhigend auf die Schulter.
"Was könnte schon geschehen, denkst du, Sie kommt hierher und sagt Nein?"
Ja, er war ein wahrer Bruder und er sah, wenn Malachai etwas Sorgen bereitete. Ein lächeln huschte über die Gesichter der 3 Männer und dann sah er Sie.
Wunderschön, in einem langen, strahlendweißen Kleid. Ein langer Schleier zog Sie hinter sich her, in der Hand einen Strauch Blumen.
Alle Ängste verflossen, die Nervösität war wie nie dargewesen. So schön, so wunderschön sah Sie aus. Ihre strahlenden Augen, ihr süßes lächeln, wie Sie langsam näher trat und sich neben ihn an die Seite stellte.
Er wollte nach vorne schauen, zu Khazkal, der anfangen wollte, doch sein Blick verharte auf ihr, auf die Eleganz, die Sie besass, auf die Schönheit, die Sie ausstrahlte und die Wärme, die sie gab.
Stetig diese Frage, warum ausgerechnet er. Wie konnte jemand wie dieser Mann soeine Frau bekommen. Was habe er, was andere nicht haben?
Einen reichen, wohlhabenden Adligen hätte Sie sicher haben können, in einem prachtvollen, riesigen Anwesen hätte Sie wohnen können. In Frieden, ihne Gefahren und Sorgen. Doch nein, sie entschied sich für jenen Mann, an dessen Waffen doch soviel Blut kleppte und dessen Körper mit vielen Narben bedeckt war.
In der Tat, er war glücklich.
Khazkal stöhnte und began zu sprechen, während das Mondlicht auf jene schien, war es, als hielt jeder gute Geist seine Hand über jene beiden Liebenden.
Malachai faltete das Versprechen sorgfältig zusammen und steckte es behutsam wieder in die Kommode, ehe er dann die Treppen hinauf ging.
Auf immer und ewig, bis das der Tot uns scheidet....
- Malachai Schwarzmourne
- Beiträge: 1606
- Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04
Auf immer und ewig, bis das der Tot uns scheidet....
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- Khazkal Deslon
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Khazkal rollte mit den Augen, als die Beiden dann endlich die Treppen erklommen. Allerdings zierte ein schmales Leacheln seine Lippen.
Er räusperte sich.
"Wollt ihr auf ewig, bis zum Tode sowie darüber hinaus Seite an Seite wandern, aufdass nichtmal der Tod euch zu scheiden vermag? Wollt ihr in schlechten und noch schlechteren Zeiten unzertrennlich aneinander stehen? Wollt ihr einander Ehren und helfen?", begann er und sah in die Gesichter. Sein Gesichtsausdruck hatte sich verändert. Seine Brauen hatten sich leicht zusammen gezogen und er sah mit fragender Mine zu Inara und Malachai. Natürlich war das nur aufgesetzt, er wusste bereits die Antwort.
Fast zeitgleich ertönte es.
"Ja, ich will".
Khazkal fuhr also fort..
"Dann sei dem so. Ihr selbst besiegelt es euch mit dem Versprechen, das ihr euch gegeben habt. Ich gebe euch meinen Segen als Burgherr zu Eisenwart und Malachais Freund und Wegbegleiter. Solltet ihr mein Siegel brechen, werde ich euch töten, also werdet ihr es nicht brechen." Ein kurzes Schweigen.. "Und nun freuen wir uns des Lebens und essen Kuchen!", beendete er die Zeremonie feierlich.
Khazkal schritt zum Kuchentisch, schnitt sich ein Stück heraus und setzte sich an einen Tisch..
Er räusperte sich.
"Wollt ihr auf ewig, bis zum Tode sowie darüber hinaus Seite an Seite wandern, aufdass nichtmal der Tod euch zu scheiden vermag? Wollt ihr in schlechten und noch schlechteren Zeiten unzertrennlich aneinander stehen? Wollt ihr einander Ehren und helfen?", begann er und sah in die Gesichter. Sein Gesichtsausdruck hatte sich verändert. Seine Brauen hatten sich leicht zusammen gezogen und er sah mit fragender Mine zu Inara und Malachai. Natürlich war das nur aufgesetzt, er wusste bereits die Antwort.
Fast zeitgleich ertönte es.
"Ja, ich will".
Khazkal fuhr also fort..
"Dann sei dem so. Ihr selbst besiegelt es euch mit dem Versprechen, das ihr euch gegeben habt. Ich gebe euch meinen Segen als Burgherr zu Eisenwart und Malachais Freund und Wegbegleiter. Solltet ihr mein Siegel brechen, werde ich euch töten, also werdet ihr es nicht brechen." Ein kurzes Schweigen.. "Und nun freuen wir uns des Lebens und essen Kuchen!", beendete er die Zeremonie feierlich.
Khazkal schritt zum Kuchentisch, schnitt sich ein Stück heraus und setzte sich an einen Tisch..
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Cyrion Sha´Ar
Unruhig stand Malachai auf der Lichtung, sah sich zum wiederholten male um. Ein Lächeln ob Malachais Handeln umspielte Cyrions Lippen. Seinen Freund derart unruhig zu sehen...
Aber es war auch ein wahrhaft feierlicher Moment. Cyrion bewegte sich leicht, verlagerte das Gewicht auf das andere Bein. Ein singendes Klirren, als sich die Klingenblätter seiner Stabwaffe leicht bewegten. Voll gerüstet war er - in seiner besten Lederrüstung - Zierrat mehr als für den Kampf gedacht - wie auch seine Silberwaffen reine Paradewaffen waren. Sein Rabe war auch zugegen, wenn auch nicht gerade auf seiner Schulter. Ein Rabenkrieger ging auf keine Feier ohne seinen Raben und erlesene Kleidung und Bewaffnung. Stolz war er, von einem erhebenden Gefühl durchdrungen, an diesem Abend der Trauzeuge seines Bruders zu sein.
Malachais Abend... endlich war er gekommen. Cyrion hatte schon angenommen, das er vor Malachai heiraten würde - hatten doch Unruhen um die Lameriast, die Burg und letztlich auch um Malachais alter Ego Schatten ihn davon abgehalten, jene Frau, Mutter seines Kindes, zu ehelichen. Und doch... er hatte Zeit herausschlagen können. Zeit für diesen erlesenen Abend.
Die Wahl war glücklich gefallen. Ein mildes Lüftchen trug den Geruch von Wald, Moos und altem Laub mit sich. Glühwürmchen blinkten hier und da am Rande der Lichtung, weitere stille Zeugen dieser Hochzeit, selbst in ihren Hochzeitstanz versunken. Über ihnen zeigte sich der Sternenhimmel, klar und rein, die Sterne Diamanten auf schwarzen Samt. Der Vollmond gab ihnen das Licht, dass sie brauchten. Genug Licht, das Cyrion die Ungeduld in Khazkal und die Unruhe in Malachais Zügen lesen konnte. Malachai beruhigend die Schulter drückend, murmelte er einige Worte, die die Anspannung in seinenmFreund lösen sollten - doch da... ein bleicher Schatten zwischen den Bäumen am Rand der Lichtung.
Ja... sie war es... Inara. Cyrion atmte tief ein. Sie war unbeschreiblich.... Von graziler Anmut und mit dem milchig weissem Gewand, welches im Mondlich bläuchlich strahlte wirkte sie wie eine Elfe, ein unwirkliches Wesen, welches man nur aus dem Augenwinkel wahrnahm und bewundern konnte, würde doch ein direkter Blick es wieder verscheuchen - dort hin, wo es herkam. Doch sie hier, jenes zauberhafte Geschöpf der Nacht, sie verschwand nicht, wenn man sie direkt ansah... Im Gegenteil, sie schwebte auf Malachai zu, ein Lächeln auf den Zügen, zart und beinahe durch den Schleier nicht wahrzunehmen, wie ein Hauch von Frühling. Und Malachai... er war völlig verzaubert von ihr. Solch erstaunen auf seinen Zügen - noch nie hatte Cyrion derartiges bei ihm gesehen. "Du Glücklicher wirst nun also doch vor mir heiraten." murmelte Cyrion leise. Er bezweifelte, dass Malachai ihn gehört hatte. Wieder ging der Blick zu Inara. "Und was für eine Schönheit." Die Worte, leise geraunt, wurden von dem milden lüftchen davon getragen. Ein feines Lächeln auf den Zügen blickte er Khazkal entgegen. Es war also soweit. Er würde Zeuge der Hochzeit seines Bruders werden. Gespannt wartete er auf die Hochzeitszeremonie... Was hatte sich Khazkal ausgedacht? Er konnte recht Wortgewandt sein, wenn er wollte. Nun, er würde es gleich erfahren. Erwartungsvoll drehte er sich um und blickte dem Paar entgegen, welches sich letztlich auf Khazkal zubewegte.
Aber es war auch ein wahrhaft feierlicher Moment. Cyrion bewegte sich leicht, verlagerte das Gewicht auf das andere Bein. Ein singendes Klirren, als sich die Klingenblätter seiner Stabwaffe leicht bewegten. Voll gerüstet war er - in seiner besten Lederrüstung - Zierrat mehr als für den Kampf gedacht - wie auch seine Silberwaffen reine Paradewaffen waren. Sein Rabe war auch zugegen, wenn auch nicht gerade auf seiner Schulter. Ein Rabenkrieger ging auf keine Feier ohne seinen Raben und erlesene Kleidung und Bewaffnung. Stolz war er, von einem erhebenden Gefühl durchdrungen, an diesem Abend der Trauzeuge seines Bruders zu sein.
Malachais Abend... endlich war er gekommen. Cyrion hatte schon angenommen, das er vor Malachai heiraten würde - hatten doch Unruhen um die Lameriast, die Burg und letztlich auch um Malachais alter Ego Schatten ihn davon abgehalten, jene Frau, Mutter seines Kindes, zu ehelichen. Und doch... er hatte Zeit herausschlagen können. Zeit für diesen erlesenen Abend.
Die Wahl war glücklich gefallen. Ein mildes Lüftchen trug den Geruch von Wald, Moos und altem Laub mit sich. Glühwürmchen blinkten hier und da am Rande der Lichtung, weitere stille Zeugen dieser Hochzeit, selbst in ihren Hochzeitstanz versunken. Über ihnen zeigte sich der Sternenhimmel, klar und rein, die Sterne Diamanten auf schwarzen Samt. Der Vollmond gab ihnen das Licht, dass sie brauchten. Genug Licht, das Cyrion die Ungeduld in Khazkal und die Unruhe in Malachais Zügen lesen konnte. Malachai beruhigend die Schulter drückend, murmelte er einige Worte, die die Anspannung in seinenmFreund lösen sollten - doch da... ein bleicher Schatten zwischen den Bäumen am Rand der Lichtung.
Ja... sie war es... Inara. Cyrion atmte tief ein. Sie war unbeschreiblich.... Von graziler Anmut und mit dem milchig weissem Gewand, welches im Mondlich bläuchlich strahlte wirkte sie wie eine Elfe, ein unwirkliches Wesen, welches man nur aus dem Augenwinkel wahrnahm und bewundern konnte, würde doch ein direkter Blick es wieder verscheuchen - dort hin, wo es herkam. Doch sie hier, jenes zauberhafte Geschöpf der Nacht, sie verschwand nicht, wenn man sie direkt ansah... Im Gegenteil, sie schwebte auf Malachai zu, ein Lächeln auf den Zügen, zart und beinahe durch den Schleier nicht wahrzunehmen, wie ein Hauch von Frühling. Und Malachai... er war völlig verzaubert von ihr. Solch erstaunen auf seinen Zügen - noch nie hatte Cyrion derartiges bei ihm gesehen. "Du Glücklicher wirst nun also doch vor mir heiraten." murmelte Cyrion leise. Er bezweifelte, dass Malachai ihn gehört hatte. Wieder ging der Blick zu Inara. "Und was für eine Schönheit." Die Worte, leise geraunt, wurden von dem milden lüftchen davon getragen. Ein feines Lächeln auf den Zügen blickte er Khazkal entgegen. Es war also soweit. Er würde Zeuge der Hochzeit seines Bruders werden. Gespannt wartete er auf die Hochzeitszeremonie... Was hatte sich Khazkal ausgedacht? Er konnte recht Wortgewandt sein, wenn er wollte. Nun, er würde es gleich erfahren. Erwartungsvoll drehte er sich um und blickte dem Paar entgegen, welches sich letztlich auf Khazkal zubewegte.
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Inara Schwarzmourne
„Wo hab ich nur diese verflixte Haarbürste hin?“ Grummelnd riss Inara alle Schubladen der Kommode auf und wühlte in deren Inhalt. Vorhin hatte sie sie noch gesehen, dessen war sie sich sicher, aber nun schien es wie verhext. Sie konnte sie einfach nicht mehr finden. Dabei wollte sie doch auf den Markt gehen.
Marik, ihr kleiner Sohn hatte ihr sein Mittagessen in die Haare gespuckt und nach dem auswaschen wollte sie sie noch kurz bürsten, zumindest wenn sie die Bürste fand.
Beim suchen fiel ihr allerdings etwas anderes in die Hand. Es war der Zettel, auf dem Malachai sein Versprechen für die Hochzeitszeremonie geschrieben hatte.
Sanft lächelnd setzte sie sich aufs Bett und lass die Worte noch einmal.
Ihr kam es immer noch vor wie ein Traum. Dieser wundervolle Mann an ihrer Seite, der so zärtlich und doch so gefährlich sein konnte. Nun war es auch offiziell ihr Mann, seit jener Nacht. Sie hatte sich für ein klassisches weißes Kleid mit Schleier entschieden und noch ein paar Waldblumen gepflückt ehe sie auf die Lichtung trat. Das Licht des Vollmondes lies ihr Kleid strahlen und sie sah, wie Khazkal, Cyrion und Malachai vor staunen fast umfiehlen.
Ja, auch das war sie. Nicht nur die Bäuerin, mit den dreckigen Händen, den einfachen Kleidern für die Feldarbeit, sondern auch diese Frau. Mit hoch erhobenem Kopf und einem sanften lächeln auf den Lippen schritt sie nach vorne zu Malachai und den anderen. Ihr Haar hatte sie hochgesteckt und einen Schleier daran befestigt. Malachai schlug ihn vorsichtig zurück. Seine Augen quollen schier über vor Glück und es schien, als würde er Angst haben, er würde gleich aufwachen und alles war nur ein Traum.
Sie konnte das sehr gut verstehen, denn auch ihr kam es so vor. Doch schliesslich erhob Khazkal seine Stimme um sie zu vermählen und Malachai schwor ihr in seinem Versprechen ewige Liebe und Treue. Auch sie hatte ein Versprechen vorbereitet und als sie es fertig gelesen hatte, ronnen ihr Tränen der Rührung und des Glücks über die Wangen und sie hätte schwören können, auch bei Malachai feuchte Augen gesehen zu haben.
Die Glühwürmchen tanzten um sie herum und alles schien sich mit dem frisch vermählten Paar zu freuen. Als hätte die Welt selbst den Atem angehalten, damit sich zwei Liebende vereinen konnten. Inara Schwarzmourne, diesen Namen würde sie von nun an voller Stolz tragen.
Dann gingen sie alle zurück zum Hof, wo Inara ein paar Flaschen ihres besten Weines hervorgeholt hatte und sie aßen und tranken noch bis zum frühen Morgen und feierten einen neuen Abschnitt des Lebens.
Schon wieder kamen ihr die Tränen, wenn sie daran dachte, doch es waren glückliche Tränen und so legte sie den Zettel wieder in die Kommode, vorsichtig jedoch, als wäre es ein kostbares Kleinod.
Dann fiehl ihr Blick auf die Haarbürste. Sie lag neben dem Kopfkissen und nun fiel es ihr auch wie Schuppen von den Augen. Sie selbst hatte sie dort abgelegt, als sie heute Morgen ihre Haare gebürstet hatte. Unweigerlich musste sie schmunzeln. Sie würde doch nicht etwa alt und vergesslich werden? Aber sie verwarf den Gedanken gleich wieder, als Marik anfing zu schreien. Es gab eben immer etwas zu tun mit einem Säugling und zur Not musste der Markt eben warten.
Marik, ihr kleiner Sohn hatte ihr sein Mittagessen in die Haare gespuckt und nach dem auswaschen wollte sie sie noch kurz bürsten, zumindest wenn sie die Bürste fand.
Beim suchen fiel ihr allerdings etwas anderes in die Hand. Es war der Zettel, auf dem Malachai sein Versprechen für die Hochzeitszeremonie geschrieben hatte.
Sanft lächelnd setzte sie sich aufs Bett und lass die Worte noch einmal.
Ihr kam es immer noch vor wie ein Traum. Dieser wundervolle Mann an ihrer Seite, der so zärtlich und doch so gefährlich sein konnte. Nun war es auch offiziell ihr Mann, seit jener Nacht. Sie hatte sich für ein klassisches weißes Kleid mit Schleier entschieden und noch ein paar Waldblumen gepflückt ehe sie auf die Lichtung trat. Das Licht des Vollmondes lies ihr Kleid strahlen und sie sah, wie Khazkal, Cyrion und Malachai vor staunen fast umfiehlen.
Ja, auch das war sie. Nicht nur die Bäuerin, mit den dreckigen Händen, den einfachen Kleidern für die Feldarbeit, sondern auch diese Frau. Mit hoch erhobenem Kopf und einem sanften lächeln auf den Lippen schritt sie nach vorne zu Malachai und den anderen. Ihr Haar hatte sie hochgesteckt und einen Schleier daran befestigt. Malachai schlug ihn vorsichtig zurück. Seine Augen quollen schier über vor Glück und es schien, als würde er Angst haben, er würde gleich aufwachen und alles war nur ein Traum.
Sie konnte das sehr gut verstehen, denn auch ihr kam es so vor. Doch schliesslich erhob Khazkal seine Stimme um sie zu vermählen und Malachai schwor ihr in seinem Versprechen ewige Liebe und Treue. Auch sie hatte ein Versprechen vorbereitet und als sie es fertig gelesen hatte, ronnen ihr Tränen der Rührung und des Glücks über die Wangen und sie hätte schwören können, auch bei Malachai feuchte Augen gesehen zu haben.
Die Glühwürmchen tanzten um sie herum und alles schien sich mit dem frisch vermählten Paar zu freuen. Als hätte die Welt selbst den Atem angehalten, damit sich zwei Liebende vereinen konnten. Inara Schwarzmourne, diesen Namen würde sie von nun an voller Stolz tragen.
Dann gingen sie alle zurück zum Hof, wo Inara ein paar Flaschen ihres besten Weines hervorgeholt hatte und sie aßen und tranken noch bis zum frühen Morgen und feierten einen neuen Abschnitt des Lebens.
Schon wieder kamen ihr die Tränen, wenn sie daran dachte, doch es waren glückliche Tränen und so legte sie den Zettel wieder in die Kommode, vorsichtig jedoch, als wäre es ein kostbares Kleinod.
Dann fiehl ihr Blick auf die Haarbürste. Sie lag neben dem Kopfkissen und nun fiel es ihr auch wie Schuppen von den Augen. Sie selbst hatte sie dort abgelegt, als sie heute Morgen ihre Haare gebürstet hatte. Unweigerlich musste sie schmunzeln. Sie würde doch nicht etwa alt und vergesslich werden? Aber sie verwarf den Gedanken gleich wieder, als Marik anfing zu schreien. Es gab eben immer etwas zu tun mit einem Säugling und zur Not musste der Markt eben warten.
Zuletzt geändert von Inara Schwarzmourne am Montag 30. Juli 2007, 08:53, insgesamt 1-mal geändert.
- Malachai Schwarzmourne
- Beiträge: 1606
- Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04
"Wenn due Liebe ewig währt, dann weiss ich, dass ich dich niemals verlieren werde.
Jene Frau, welche mir nicht nur die Liebe gab, sondern auch den Willen zum Leben.
Stetig frage ich mich, wie ich es verdient haben könnte, so jemanden schönen, liebevollen, zärtlichen und eleganten wie auch fröhlichen Menschen wie dich, Inara, als meine Freundin, meine Geliebte, meine Ehefrau und zukünftig die Mutter meiner Kinder an meiner Seite haben dürfte.
Ich könnte niemals den Tot fürchten, nur besitze ich Angst davor, dich zu verlieren, dich nicht mehr zu spüren, dich nicht in meinen Armen halten zu können oder dich zu küssen.
Der Gedanke, ein Leben ohne dich zu führen, würde mich wahnsinnig machen, so denke ich nicht an schlimme Zeiten, sondern nur an die schönen...jene, die ich stetig mit dir verbringe.
Ich Liebe dich, Inara Tiefenbach, bald Schwarzmourne und ich will dir nicht nur mein Leben anvertrauen, sondern dir meine ewige Liebe und Zuneigung schenken, nicht bis der Tot uns scheidet, denn unsere Liebe zueinander überwindet auch jenes und wird uns auf ewig zusammen binden.
Ich selber werde dich ewog beschützen und immer für dich da sein. Auch werde ich dich niemals verlassen und stetig in deiner nähe sein.
Dies ist mein Eheversprechen, dass ich meiner Frau gebe.
Ein Versprechen, dicker als Blut, wiegender als ein Pakt und verbindlicher als ein Vertrag.
Dies ist das Zeichen, dass ich ihr gebe, um stetig bei ihr zu sein. Denn Lieben tue ich dich wie niemand anderen auf jener Welt und darüber hinaus.
Ja, ich, Malachai Schwarzmourne, verspreche all jenes dir Inara Schwarzmourne und unsere Ehe wird gesegnet durch all das Glück, dass Menschen verspühren können.
Auf immer und Ewig....und darüber hinaus.
"
Jene Frau, welche mir nicht nur die Liebe gab, sondern auch den Willen zum Leben.
Stetig frage ich mich, wie ich es verdient haben könnte, so jemanden schönen, liebevollen, zärtlichen und eleganten wie auch fröhlichen Menschen wie dich, Inara, als meine Freundin, meine Geliebte, meine Ehefrau und zukünftig die Mutter meiner Kinder an meiner Seite haben dürfte.
Ich könnte niemals den Tot fürchten, nur besitze ich Angst davor, dich zu verlieren, dich nicht mehr zu spüren, dich nicht in meinen Armen halten zu können oder dich zu küssen.
Der Gedanke, ein Leben ohne dich zu führen, würde mich wahnsinnig machen, so denke ich nicht an schlimme Zeiten, sondern nur an die schönen...jene, die ich stetig mit dir verbringe.
Ich Liebe dich, Inara Tiefenbach, bald Schwarzmourne und ich will dir nicht nur mein Leben anvertrauen, sondern dir meine ewige Liebe und Zuneigung schenken, nicht bis der Tot uns scheidet, denn unsere Liebe zueinander überwindet auch jenes und wird uns auf ewig zusammen binden.
Ich selber werde dich ewog beschützen und immer für dich da sein. Auch werde ich dich niemals verlassen und stetig in deiner nähe sein.
Dies ist mein Eheversprechen, dass ich meiner Frau gebe.
Ein Versprechen, dicker als Blut, wiegender als ein Pakt und verbindlicher als ein Vertrag.
Dies ist das Zeichen, dass ich ihr gebe, um stetig bei ihr zu sein. Denn Lieben tue ich dich wie niemand anderen auf jener Welt und darüber hinaus.
Ja, ich, Malachai Schwarzmourne, verspreche all jenes dir Inara Schwarzmourne und unsere Ehe wird gesegnet durch all das Glück, dass Menschen verspühren können.
Auf immer und Ewig....und darüber hinaus.
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