... zurück, bei Met und Weib ...

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Leif Bunjam

... zurück, bei Met und Weib ...

Beitrag von Leif Bunjam »

Zu Hause...

Viele Tage sind vergangen seit dem Leif wieder unter den seinigen wandert, er hat endlich wieder eine Heimat. Sein Jarl hat ihn nach kurzen Missverständnis als Neffe und Familienmitglied dennoch akzeptiert. Doch das erfreulichste war das er Freia, sein Weib wieder in den armen halten konnte. Ihre stimme vernehmen durfte. Durch ihr sonnenhelles haar streifen konnte mit seinen fingern wann immer er es wolte und für angebracht hielt. Ihren warmen wohlgeformten Körper in den Fellen spüren durfte, eng an sich gepresst im schlaf. Sie einfach nur in seiner nähe zuwissen. Nie würde er sie verlassen wollen, im stillschweigenden gebet, gerichtet an die Ahnen flehte er darum dass diesen Beisammensein von Dauer sein wírd.

Es war vieles wir früher, als der Clan noch durch die Einöden zogen, auf der suche nach einer Heimat.
Doch einiges hatte sich auch verändert. Der Clan Hinrah dem er seit seiner Kindestage angehörte hatte auf Gerimor endlich ein festes Heim gefunden. In Sven fand er einen guten Kammerraden und Freund und in Aurora eine zweite Person zum ärgern, neben seinem Eheweib. Erinna hingegen war die Traurigkeit in Person so stellte er fest, Leif hatte das Gefühl das ihr lachen oft von gewisser Falschheit gezeichnet ist, etwas zwanghaft. Nicht böse gemeint, jedoch eben versuchend die Trauer für andere zu verbergen. Er konnte sie nicht wirklich einschätzen, doch hat Leif sie gern in seiner nähe.

Er war mehr als ein Jahr von seinem Weib getrennt, diese hatte nunmehr auch eine Addooptierte Tochter. Ein Mysterium in Person war das kleine Mädchen. Viola war einst eine Städterin doch konte sie ein band des Vertrauens mit Freia aufbauen. Viola nannte Freia Mah. Leif nahm Viola sofort als Familien Mietglied auf, packte sie unter den Armen, hievte sie hoch, gab ihr einen Kuss und Akzeptierte sie als _seine_ Tochter.. Jedoch das Offizielle fehlte noch, er würde Viola, so sie es möchte damit konfrontieren das Ritual der Blutsbande zu vollziehen. Auf das sie auch vor den Ahnen und dem Clan seine Rechtsgültigkeit findet. Er würde ihr den Namen der Hinrah schenken. Das einzigste Makel daran, die Schamanin würde für diesen Ritual von Nöten sein. Diese Frau schaffte es mit einer Schauergeschichte ihm, Leif, einem stattlichen Krieger etwas Angst einzujagen.

Die lange überfahrt unterdeck hatte Leif schwer zugesetzt. Zwar groß von gestallt, breit die schultern, doch die Muskeln schlaff geworden, welch zu neckenden spott von Freia genutzt wurde. Immer wieder Stand er vor den Puppen, die stärken von Leif waren nicht Geschick oder Disziplin. Nein es war einfache rohe gradlinige gewallt. Brutal trafen immer wieder wuchtvoll die Fäuste von Leif die Puppe. Die Hände waren rau und abgehärtet ,doch sollte jeder schlag etwas schmerz mit sich führen, selbst etwas von seinem Blute sollte haft finden an einem der Übungspuppen. Ausdauer und Kraft waren seine stärken, oder sollten es bald wieder sein. Ausgestattet mit schweren Rüstzeugs, eines Städter Ähnelns suchte er immer wieder nach etwas Gefahr, nach etwas um seine Kräfte zu messen. Er würde schon wieder in Form kommen, schließlich wolle er nicht wenn es einmal zum Konflikt kommt schwächlich da stehen und seinen Clan zu enttäuschen.

Harte Arbeit am Tag, lachendes beisammen sein in den abenden stunden bei Bier und Met. Das Weib in seinen warmen Fellen, in den kalten nächtlichen Stunden. Leif war zufrieden, glücklich, doch irgendetwas fehlte noch zur Perfektion.
Leif Bunjam

Beitrag von Leif Bunjam »

Ein Moment des Zorn`s

Die Puppen, ein beliebtes Objekt um sich zu üben, Ausdauer, Geschick und Kraft sich anzueignen. Für Leif hatte an diesen Tag, in dieser frühen Morgenstunde kein Interesse daran. Er musste einfach nur seine Kraft los werden. Immer wieder prügelte er förmlich auf die Puppe ein, alles Kraft in seinen Körper musste hinaus weichen. Sein Atem wurde schneller und schneller, die Muskeln spannten sich unter den wuchtvollen hieben immer mehr an. Die Puppe wirbelte hin und her, immer wieder musste er an die Worte von Freia denken. “Du hast zuviel Kraft in den Fäusten”.

“Bin ich ein wildes Tier?” fragte Leif sich in seinen Gedankenwelt. Er hatte Aurora einen feigen schlag, mit der Rückhand quer über die Gesichtshälfte gereicht. Er erinnerte sich genau an den Vorfall. Er wollte Sven ärgern, ihn Rasend machen, ihm damit nochmals bewusst werden lassend was Sven selber für Aurora eigentlich Empfand. Doch dann geschah es, Freia und auch Aurora kamen hinzu, Sven entfernte sich schnell. Hätte Leif es auch nur getan, er wollte es Ja, er war noch mitten im Kampfesrausch, den nachhaltenden schmerz unter Sven`s Schlägen fasst genießend. Doch dann, der hieb, Aurora nahm Schwung und schlug in Richtung des Beines von Leif und sie traf, sie traf sein Schienbein schmerzvoll.
Leif unterdrückte diesen schmerz mit Rassender Wut. Er wollte sie einfach nur Fort haben, hatte sogar angst vor einem zweiten schlag? Leif sah nur einen Feind, sah in einem Clanswelpen nur einen Feind. Er schlug zu, doch nicht mit der Faust, nur mit dem Bloßenhandrücken.

Warum hatte Aurora überhaupt nach ihm geschlagen mit dem Holzschwert? Warum habe ich so übertrieben reagiert? Leif war außer sich, erschöpft von den Puppen ablassend ging er auf die Knie, an der stelle wo noch etwas von Auroras Blute am boden ruht. Er benässte die Finger mit der Dickflüssigen Substanz. Lehnte sich mit dem Rücken an die Brüstung des Daches und betrachtete das Blut. "Ich bin ein schützendes Glied des Clans, habe ich wirklich soviel Kraft das ich verletzte, auch wenn ich es nicht will? Kann ich es überhaupt noch kontrollieren?" Leif betastete mit den Blutigen fingern seinen Arm, umfasste nach und nach die Wölbungen seines Muskelbaus. Der an ihm haftende schweiß trocknete schnell unter dem kalten Wind der auf dem Dach Herrschte. Soll ich aufhören mit meinen Übungen, soll ich wirklich damit aufhören? Leif zweifelte an sich selbst, er hat gefehlt. Er hatte ihr ein zu Geständnis gemacht, sie als Ebenwürdig als Gegner betrachtet, vielleicht deshalb diese Reaktion. Doch hätte er das bei Freia auch gemacht? Warum dieser Schlag? Worten schossen ihn durch seinen Kopf “Du wirst um die Gunst deiner Frau mit Viola und Aurora ringen müssen” Hat er deshalb so gehandelt, aus Angst davor weniger Zeit mit seinen Weibe verbringen zu können. Oder war es ihm derzeit zu wenig? Er war ein Jahr und mehr fort, warum kommen diese Worte nur wieder auf? Er hörte mit absicht nicht hin als er sie vor einigen Tagen vernahm, doch da waren sie! Leif schüttelte sich, ihm wurde frostig. Nicht weil der Wind hart wehte, nein weil er nicht nachdachte, weil er falsch gehandelt hatte. Und dann sprach er Hart zu sich selbst. “Du bist ein Verteidiger des Clans“. Er dachte an seine Kindestage, an den Moment wo er seine erste Axt kurz in den Händen hielt ehe sie ihm wieder genommen wurden mit den Worten: „Diese Axt Leif muss sich verdient werden, sie sollte nur in Zeiten der Not zum Einsatz kommen. Niemals verwende sie in Zorn, sie dient dem Schutze des Clans! Und wenn du zum Kämpfen gezwungen wirst, dann gilt nur der Sieg zu erringen!" Dies gilt auch für die Fäuste, er müsse lernen sich endlich in Zorn zu halten. Doch was mache er nun mit Aurora, seine Entschuldigung schlug sie aus. Vertrauen Aufbauen würde nur schwer sein und doch seine Pflicht.

Leif packte seinen wärmenden Umhang und begab sich hinaus aus der Hölzernern Festung. Mit einigen Fellen gepackt suchte er den nächtlichen Schlaf im Wald, im stillen. Unruhige Träume verfolgten ihm in dieser Nacht, doch der Weg am nächsten Tage zu seinem Jarl war gewiss.
Leonora Morgentau

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Leif Bunjam

Beitrag von Leif Bunjam »

Ein gewöhnlicher Tag

Leif richtete sich in den Fellen etwas auf, mit verschlafenden Blick nahm er die nähere Umgebung war. Leif genoss den Schlaf, doch das Liebesspiel mit seinem Weib in der letzten Nacht im warmen wasser unter freien Himmel hatte seine Wirkung hinterlassen, dass Angurische-Met was er trank hatte natürlich da auch eine gute Rolle mitgespielt gehabt. Leifs kopf hämmerte, die schmerzen waren stark und missgelaunt blickte er gen Aurora, welche im Zimmer ihre Mixturen zusammenpresste. Kurz mit einem Verstollenden blick unter die Felle werfend auf den nackten Leib seines Weibes, sorgte er dafür das sie es warm hat ehe er sich aufrichtete und zum Tisch wanderte. Aus einem dort stehenden Krug nahm er ein Schluck wasser, spülte seine Mundhöhle aus und schluckte das wasser hinunter. Säuberte teils Gesicht und Hände. Die Kleidung überstreifend sprach er einige neckende Worte gen Aurora und verlies in schweren schritten den Raum.

Leif stöberte etwas laut rumpelnd in Leilas Gemächern herum, er suchte nach irgendetwas das ihm bei seinen Kopfschmerzen half, doch fand er nichts. Nur ein lautes Gemaule von Leila war kurz zu hören welche im hinteren Bereich noch ihren schlaf suchte.

Mit starken Kopfschmerzen und harter Winterkleidung an sich tragend griff Leif zu einem Speer. Die Jagd, nach Fleisch und Leder stand an. Ruhig stand er am Rande eines Baumes, kaum eine Regung ausführend als die nötige Atmung selbst. Dort, ein Pracht Exemplar eines Hirschs näherte sich, es wühlte den kalten Winterboden auf, nach der suche nach Essbaren. Leif`s Augenlieder verengten sich etwas, den Speer im Anschlag haltend, er fixierte den Hirsch. Die Kopfschmerzen waren hier im Wald, auf der Jagd wie verflogen, von einem Moment zum anderen, still dankte er hier den Ahnen, für einen klaren Kopf. Wie ein Wolf, bereit seiner Beute hinterher zu hechten befand sich Leif in lauernder Stellung. Der Wind kam aus anderer Richtung, der Hirsch konnte keine Witterung wahrnehmen, spürte nicht die Gefahr welche von Leif ausging. Der Speer durchschnitt die Luft in geraden schnellen Flug. Der Hirsch durch die Wucht des fliegenden Speeres getroffen kam ins straucheln, tritt mit dem Hinterfüssen einmal aus und flüchtete mit dem Speer im Leib. Leif, mit einem Dolch bewaffnet hetzte dem Tier durch den dichten Wald nach, die schritte waren Ziel gerecht, er würde den Hirsch nicht einholen können. Jedoch würde der Hirsch auch nicht entkommen können. Auf einer kleinen Lichtung sollte der Dolch von Leif den Hals des Hirsches eine tiefe schnitt wunde geben, auf das dass Tier nicht länger im Todeskampf mit dem Speer leiden musste. Das Tier wurde ausgeweidet, alles nützliche verwertet.

Am späteren Abend erst kehrte Leif mit guter Jagdbeute zurück ins Lager, zurück in die Festung im Nebelwald. Es war eine gute Jagt, dafür dankte er den Ahnen in stillen Worten, zu sich selbst gesprochen. Leif fühlte sich im Wald auf der Jagt steht's mit den Ahnen irgendwie verbunden, lies sich von seinen Instinkten leiten. Ja, Leif war ein Beschützer des Clans, ein Clansschwert. Jedoch irgendwo, war im inneren ein wildes Tier, jemand der am liebsten alles kurz und klein schlagen würde was seinen Weg kreuzt. Leif hatte die Kontrolle über dieses Wesen, tief in ihm drinne noch nicht gänzlich zurück erlangt, freudige Ereignisse, wie das Einverständnis von Viola, ihn, Leif als ihren Vater zu Akzeptieren und der Versöhnung mit Aurora haben nur dazu beigetragen das Leif etwas ausgeglichener war.

Noch etwas Met zu sich nehmend, Gespräche suchend verbrachte Leif am Feuer. Später in der frühen Nacht suchte er den Weg in die Felle, zu seinem geliebten Weib. Freia befand sich im tiefen schlaf, doch das laute Getrampel von Leif weckte Freia wie in jeder Nacht kurz auf. Sie kuschelte sich an Leif`s Körper und schlief maulend wieder ein, fast ein all Tägliches wiederkehrendes kleines Ritual. “Zurück, bei Met und Weib“ dachte Leif sich noch ehe er die Augen schließt und einen geruhsamen schlaf zuwenden konnte.
Leonora Morgentau

Beitrag von Leonora Morgentau »

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Leif Bunjam

Beitrag von Leif Bunjam »

Suche nach etwas Ruhe

Die letzten Tage hatte Leif damit zu gebracht ein Becken im Zimmer zu fertigen, dichtete mit merkwürdigen Kräuterschleim das Becken ab, damit das Holz darum nicht morsch werden konnte. Er hatte die Tage noch keine Zeit mit Freia über sein Werk zu sprechen, hoffte aber das sie ihren gefallen daran finden würde. Er war Minen, buddelte nach Lehm, Kohle und Gestein. Er arbeitete auf dem Hof, für Nahrung und Korn. Er brauchte endlich wieder etwas Entspannung.

Ein weiterer Tag brach an, dass Becken war gefertigt, dass Zimmer umgeräumt. Viola, seine Tochter begann bei irgendeiner Städterin lesen und Schreiben zu lernen. Leif konnte sich diese Fähigkeit zwar in Jungen Jahr schon aneignen, nutzte sie auch gelegentlich. Jedoch empfindet er es noch immer als Zeitverschwendung, man sollte die Zeit die man verschwendet um Lesen und Schreiben zu lernen lieber mit praktischen dingen verbinden, wie die Jagd oder ein Ordentliches Handwerk wie Holzarbeiten oder Schmieden erlernen. Er wünschte ihr viel Erfolg, doch wenn seine Tochter es erlernen wollte, Leif tat es mit einem Schulterzucken ab.

Seine Ausrüstung greifend machte sich Leif auf wieder in den Wald zu gehen, er fühlte sich hier sehr wohl, hier im Wald. Mit dem Speer im Anschlag, an einem Baum angelehnt verharrte er regungslos an diesen Mittag. Die Baumkronen waren immer mehr mit etwas grün belegt, auf das dass Tageslicht immer schwerer es schaffte den Waldboden zu erhellen. Hier auf der Jagd, hier in diesen Wäldern fühlte er sich den Ahnen immer besonders nahe. Er fühlte sich geleitet, die inneren Instinkte kamen deutlicher zum Vorschein. Ohne größere mühe stand Leif längere Augenblicke da, er wusste das ein Hirsch sich langsam näherte, der Speer durchschnitt wie allzu oft gekonnt die Luft und traf sein Ziel. Ja, Leif Hinrah vermisste irgendwie die schweren Zeiten der langen Wanderschaft, trotz der hohen Verluste die sie erhielten, ein festes Anwesen, es machte einem irgendwie träge.

Mit der Jagdbeute errichtete er ein kleines Lager mitten im tiefen Wald, er würde einige Tage mit der Jagd verbringen, mit der Verarbeitung der Leder, dem Räuchern von Fleisch, wo er einfach nur seine ruhe hat. Natürlich wird diese Ruhe gestört sobald er heimkehrt und von seinem Weibe erst mal einen ihrer Vorträge anhören darf. Warum er solange fern der wärmenden Felle in ihrem gemeinsamen Zimmer sich aufhält.
Leif Bunjam

Beitrag von Leif Bunjam »

Ein ungewöhnliches Ereignis

Es war ein ruhiger morgen als Leif erwachte, geweckt durch den Gesang einiger Vögel. Freia sein stolzen Weib war scheinbar schon des längeren unterwegs, den der Ort ihrer Ruhestätte war kalt. Leif erhob sich, hüllte sich einem Fell ein und verließ den Ort der Nächtlichenstille und ruhe. Am Brunnen angelangt entblößte er seinen massigen Körper. Die hohe gestallt, mit breiten schultern, einem starken Muskelbau und schmalen hüften. Ganz Grimwould war wie einverschlafenes Nest, gefangen vom Nebel aus dem Nebelwald. Ehe Leif sich einem gefüllten Wassereimer über den Kopf kippte befühlte er seine beharrte Brust, seinen Bauch, welchen man deutlich erkennbar als einen knappen Bierbauch identifizieren könnte. Gesäubert im Zimmer wieder sich befindend streifte Leif seine Jagdkleidung über, ein in grüntongefärbtes Fell, Lederhose. Passend dazu die hohen Stiefel. Zu seiner Ausrüstung gehörten noch 2 Speere, 2 Wurfäxte, ein Dolch, Gerbermesser und ein Schwert, für den Fall der Fälle. Jedoch der lange Fellumhang und die Wolfsmütze trugen dazubei das Leif mehr einen Wolfähnelte als eine Humanoiden gestallt.

Mit noch anderen wichtigen Kleinigkeiten in einem Beutel verstaut machte Leif sich auf zur Jagd nach Leder - Fell, Fleisch und Blut. Doch sollte diese Jagd ein schnelles Ende finden als Leif in der ferne schreie vernahm, wohl stammend von einer Frau. In schnellen schritten, doch mit gewisser Vorsicht. Ja, Leif Hinrah, der Troll im Wolfsfell vermochte es hier im Wald wie ein geübter Jäger leise zu sein. Alleine die Vorstellung, Leif und leise würde halb Grimwould zum lachen bringen. An einer Lichtung angekommen musste Leif beobachten wie scheinbar mehrere Gestallten dabei waren oder eher damit baldigst beginnen wollten eine Frau gewaltsam zu verführen. Leif sondierte die Lage, es waren 7 Mannen, wie sollte er da helfen? In gedeckter Lauerstellung, dachte er nach. Und so kam ihm die Idee, er wusste nicht ob es helfen würde, doch ein versuch war es wert. Er fing an laut wie ein Wolf zu heulen, täuschend echt. Die Banditen, schreckten auf, griffen nach Pfeil und Bogen. Einer sogar verschoss einfach einen Pfeil in Richtung der laute mit lauten Schrei “Verschwind du dummes Tier!” Leif wollte nur etwas Zeit gewinnen, zum nachdenken und der Städterfrau etwas ruhe gewähren vor den Banditen. Doch was jetzt kam, damit rechnete nicht einmal Leif. Ein Rudel Wölfe befand sich in der nähe, umkreiste die Lichtung. Einer von ihnen, wohl der Rädelsführer nahm nur wenige schritt neben Leif in lauernder Stellungplatz. Leif, zwar in Grün gekleidet, ähnelte aber vom schnitt der Felle und der Haltung einem rießigen Wolf sehr. Des Rudel begann laut zu heulen gleich darauf folgte kurz Stille als das knurren begann. Zwei blieben bei der Frau, die anderen 5 entschwanden in den Wald. Das war seine gelegenheit, er schritt in schnellen schritten auf beiden Banditen zu die zurück blieben, das geheule der Wölfe trug sich in die Ferne, spielten wohl mit ihren Verfolgern. Noch wenige schritt von der Frau entfernt bemerkte einer der Banditen die grünen Fellen gehüllte Gestallt, schoss ein Pfeil der sich im Fellverhackte ab und glitt zu boden als eine branke ihm traf, dem anderen Bandit erging es nicht anders. Die Frau am Rande einer Holzfällerhütte ablegend heulte er nochmals kurz in den Wind. Leif war nich auf dankbarkeit oder viel Ruhm aus, also zog er sich schnell in den tieferen Wald zurück. Holzfäller würden bald sich der Frau annehmen. Es war eine merkwürdige Begegnung mit den Wölfen, folgten sie wirklich seinen Ruf? Es war ein Ereignis das vielleicht einmal in späteren Leben von Leif, einem Sprössling der Hinrah noch von viel Bedeutung sein wird.

Doch die beiden überlebenden Diebe würden ihren Gefährten erzählen und schnell sollte sich vielleicht ein Gerücht verbreiten das in den tiefen Wäldern Verunas ein Riesiger Wolf die Gegend unsicher macht.


Tochter in Nöten

Noch immer grübelnd saß er am Feuer, blickte ins Feuer. Nahm kaum Anteil an dem Gespräch welches in einer gemütlichen Runde vollzogen wurde. Er dachte noch immer über die Begegnung mit den Wölfen nach, er war so sehr in sich gekehrt das er Nichteinmalmehr die Rufe seines Jarls vernah, dass Viola in Bajard sich befände, verwundet mit einem Pfeil. Alle waren fort, ehe Leif registrierte was da gesprochen wurde. “Viola, verwundet?” Schnell trugen ihm seine Beine nach Bajard. In der Kirche, “welch Hohn” musste Leif bemerken, lag Viola seine Tochter mit dem Bauch voran auf dem Altar, im rücken eine Bandagierte blutende Wunde. Eine offene Wunde, stark am bluten und nur Bandagiert, wollte man sie verbluten lassen? Mit wenigen Anweisung wurde klar das Leif beabsichtige die Wunde zu säubern und auszubrennen. Die schreie seiner Tochter vernehmend hatten eine erschreckende Wirkung auf Leif. Es war entsetzlich Sie so zu hören, das Band für ihn mit seiner Tochter war doch um vieles stärker als er glaubte zu wissen. Den Bewusstlosen Leib trug er in seinen armen zurück in die geborgene Heimat, nach Grimwould. In seinem Zimmer ablegend, kümmerte er sich mit seinem Weib zusammen Liebevoll um die Tochter in beider Herzen. In der Hoffnung das sie bald wieder auf den Beinen sein würde. Lachen konnte und die Jagd nach dem Täter wohl hoffentlich bald beginnen konnte .. .. ..
Leif Bunjam

Beitrag von Leif Bunjam »

Leif, Sprössling der Hinrah, Oberstes Clansschwert und Ridder des Jarl`s, stammend aus dem Edlen Bluter derer des Thrail.

Ein eindrucksvoller und stolzer Name dachte Leif sich, ein Name mit dem er seinen Ahnen alle Ehre machen würde. Jedoch zögerte Leif als Falk ihm anbot sein Ridder zu werden. Zuviel sorge trug er um Freia, seinem Weib. Mit schmerzen und Fieber lag sie in den Fellen. Seine Gedanken kreisten nur um Freia, um das Ungeborene Kind. Jedoch mit der Annahme des neuen Ranges und mit dessen verbundenen Pflichten als Vertreter des Jarls konnten Ihm die nötige Ablenkung geben.

Aurora, eines der Clansschwerter kümmerte sich sorgsam um Freia. Und als bald sollte es dem weibe welches Ihren Gemahl gerne liebevoll “Troll” nannte besser gehen. Die drohung von Leif war aber klar im Raum und fast in ganz Grimwpuld deutlichlich zu vernehmen.
“Weib! Stehst du auf und gehst an dein Handwerk bevor deine Krankheit kuriert Ist, binde ich dich in die Felle!” Es war ersichtlich das Leif es ernst meinte, denn als Beweiß für diese Worte lagen mehrere dicke Seile am Fell - Ende bereit. Freia konnte Leif trotzen, sie konnte Ihm Worte von böser Natur schenken, gar dinge nach Ihm werfen wenn es sie beliebte. Doch es gibt Momente wo die Rangordnung in der Familie klar definiert war, wo ein Mann von seinem Weib kein Wiederspruch duldet, dies war so ein Moment. Leif war sich gewiss, Freia würde die Räumlichkeiten nicht verlassen, ohne die Erlaubnis des Mannes der Sie liebte. Nicht bevor sie völlig Gesundet ist.

Immer wieder waren die Gedanken von Leif auch an Erinna gerichtet, .. Zweimal schon ist sie zu dem Vereinbarten Treffpunkt nicht erschienen, er war in sorge und würde Ihr wohl bald Nachricht zukommen lassen. Ja, sie war verstoßen, aus dem Clan und dem Herzen Ihres Vaters. Er würde aber Ihr weiterhin beistehen so es in seiner Macht steht.

“Die neuen Aufgaben und Pflichten“ seufzte Leif nach dem ersten Treffen mit dem Grafen von Veruna. Ein starker Mensch mit einer gutherzigen Seele. Ein wirklicher Anführer, ein guter Anführer, .. .. für einen Städter .. ..

Ein Krieg stand bevor, ein Kampf zwischen Rahal und Veruna, allem Anschein zumindest. Der Jarl als auch andere des Clans scheinen sich richtig auf einen ausgewachsenen Krieg zu freuen. “Bin ich zu friedliebend wenn es ernst wird, warum will ich keinen ausgewachsenen Kampf?” stellte Leif immer wieder sich selbst die Frage. Ja, wenn es sein muss würde er Kämpfen, wenn es sein muss würde er seine Klinge in die Hand nehmen und Jeden so es in seiner Macht liegt beseitigen der eine Bedrohung für den Frieden darstellt. Leif liebte es auf die Jagt zu gehen, er liebt es seine Fäuste in einer Tavernen Schlägerei zu schwingen. Aber die Klinge ziehen? Gegen andere Humanoide Wesen? das machte er nur wenn es keinen anderen Weg gibt. Er würde seinem Jarl folgen in die Schlacht. Er würde wie ein besessener Kämpfen. So es der Wille der allgegenwärtigen Ahnen ist.
Leif Bunjam

Beitrag von Leif Bunjam »

Konflikte, Lernprozess und Verachtung

Mehr als ein halbes Jahr ist Vergangen, seit dem Leif auf Gerimor angekommen Ist. Er Schloss sein Weib in die Arme, Adoptierte nach Tiefländischer Tradition ein Städterweib, als Tochter. Diplomatie und Ausbildung der Clansschwerter waren seine Aufgaben. Leif war dem Clan gegenüber distanziert, aber auch sehr nahe. Wie nannte Falk Hinrah, der Jarl des Clans gegenüber Leif. “Du bist der graue, Alte Wolf, der ein Stück des Bergkammes hinauf seine Position bezieht, wachend und bereit zu schützen, wartend. Sich aus dem kleinen Streitereien der anderen Wölfe heraushaltend, nur eingreifend wenn nötig” Leif lächelte über diese Worte, in seinen Onkel, Falk, fand Leif einen Lehrmeister, nicht nur einen Jarl, sondern auch einen Freund. Falk lehrte Leif, den Berserkerrausch zu kontrollieren, lehrte ihm Diplomatie, alles was Leif brauchen sollte, als Ridder und Oberstes Clansschwert, als rechte Hand.

Konflikte, Leif hasste Konflikte, doch waren Sie nötig. In den Jungen Jahren lernte Leif eine Regel, die Leif bis heute im Herzen mit sich trägt, nach diesem sein Leben aus Lebt. Der alte Hinrah Kämpfer von damals. In den Abendstunden musste Leif oft an diesen Graubärtigen Mann denken. Er war etwas klein für einen Kämpfer der Tiefländer, doch sein Mut überragte dem einem jedem von uns, damals, in den Eiswüsten, in der Zeit der Wanderschaft. Er erinnerte sich an die Abendstunde, an einem Bach, Leif erhielt seine erste Axt, die ihm gleich wieder Entnommen wurde. „Diese Axt Leif, muss sich verdient werden, sie sollte nur in Zeiten der Not zum Einsatz kommen. Niemals verwende sie in Zorn, sie dient dem Schutze des Clans! Und wenn du zum Kämpfen gezwungen wirst, dann gilt nur der Sieg zu erringen!" Wie oft musste Leif schon kämpfen, ohne es wirklich darauf abgesehen zu haben. Es gibt Kräftemessen, doch hat dies wenig mit einem Kampf auf Leben und Tod gemein.

Berchgard, Bajard, in beiden Schlachten und noch einigen anderen, hat er an Seiten des Clans gegen die Anhänger dieser falschen Götter gekämpft. Doch wurde mit Verbündeten gekämpft. Leif hasste es innerlich, an Seiten von Gläubigen Kämpfen zu müssen. ”Temora” Leif spuckte diesen Namen schon oft verächtlich aus. Doch die Zeit gegen diese zu Kämpfen, gegen alle Gläubigen, wird kommen, auch wenn Leif sie selbst sicherlich nicht mehr erleben wird. Bedauerlich, dass Temora, Menschen wie Adrian von Hohenfels, einen Ehrbaren Mann und Freund des Clans, als Gläubigen gewann. Oder Rafael de Arganta, Darna von Elbenau, Aradan Krenor, die Namensliste ging noch weiter. Sie waren alle voll von Ehre, doch geprägt an die Götter. Leif ehrt diese Menschen, doch Verachtet Ihren Glauben, aus tiefsten Herzen. Falk, da war sich Leif sicher, wusste wie Leif darüber denkt, an Seiten Göttergläubigen Kämpfen zu müssen. Doch sprachen Sie nie ein Wort darüber. Es war auch nicht Relevant, wie Leif darüber denkt. Das wohl des Clans, steht über den eigenen Gedanken. Den dies ist Ehrenhaft.

"Die Ahnen bestimmen was wir waren, dafür danken wir ihnen”
“Die Elemente bestimmen wie die Welt funktioniert, darum ehren wir diese”
“Die Geister bestimmen wie die Natur sich uns gegenüber verhält,
darum verhalten wir uns ihnen gegenüber zuvorkommend”
“Wir bestimmen was wir sind, darum lassen wir das keinen Gott tun!"


Das ist unser Weg, ein Grundsatz der Tiefländer, welchen wir alle folgen. Viele lehren hat Leif anderen Wölfen des Clans gegeben. Ebenso viel, erlernt Leif selbst heute noch. Das Leben ist ein stetiger Ablauf des Lernens, wer sich diesen wiedersetzen zu versucht, Ist Dumm und wird auf kurz oder lang, auf dem Weg, zurückbleiben. Das Recht des Stärken, dies prägt diese Zeit, in der wir Leben. Und wir Tiefländer sind Stark. Gerimor hat Leif viel Gelehrt. Geschick in der Diplomatie, Kampf, Tot, Leben, Verachtung, Freundschaft, Liebe, viele dinge, Unzählige dinge. Es sind dinge, die für Leifs zukunft prägend sind, so schloß Leif seinen Abschied von Gerimor, denn der Clan zog in neue Landen, auf eine neue Insel, dessen Namen, Leif grausig fand. Lameriast
Leif Bunjam

Beitrag von Leif Bunjam »

Der Jarl der Bunjam

Ein Schamane würde es erst offizell werden lassen. So es sich heraustellt, so es der Wahrheit entspricht. Dann kann Leif andlich seinen Ahnen seinen Tribut zollen. Leif könnte um sein Erbe kämpfen. Er würde in die Fußstapfen eines Heldens seines Volkes treten können. Einem Tiefländer der nach Thrail dem Sturmsohn fast in einem Atemzug genannt benannt wird. "Wulfgar, Sohn des Ekleif, Erbe des Bunjam aus dem edlen Blute derer des Thrail, Jarl und Einherjer des Clan Bunjam" Was eine Ehre es wäre diesem Mann als Vater zu haben. Leif würde seiner niemals gerecht werden können. Doch würde dies auch niemals Leif sein Ziel sein. Leif würde seinen eigenen Weg gehen. Er würde seinem Clan eine neue Heimat bauen. Doch alleine ist es ein schwerer Weg. So war es die Dame im Wind die in dieser Zeit einige des Clans der Bunjam dem Weg weisste nach Lameriast. Ob es ein Wink des Schicksaals ist. Ist er wirklich ein Bunjam? Es würde sich in den nächsten Tagen heraustellen. So erhoffte es sich zumindes Leif.

"Die Helden unserer Zeit, stammen aus dem Schlachten vergangener Tage, ..
Besungen werden Ihre lieder und Geschichten, laut und Stolz, ..
Wer erinnert sich da schon an einen Mann, der eine Familie gründet und im Frieden lebt?
Der Mann der im Frieden lebt, führt das bessere Leben, doch wird er in Vergessenheit geraten"


Leif wartete schon einige Tage, doch der ersehnte Schamane der befähigt war das Ritual des Blutes mit Leif zu vollziehn kam nicht. Wie sollte er sich entscheiden? Sollte er ihnen mitteilen das er vieleicht ihr Jarl ist? Aber das könnte vorausgegriffen sein. "Leif, Sohn eines Namenlosen, Sprössling unbekannter Herkunft, stammend aus dem edlen Blute derer des Thrail, Ridder des Jarls" Jedes mal wenn Leif sich mit dieser Formel vorstellte schmertzte es tief in seiner Brust. Das Herz verkrampfte sich von Leif. Es war gebrochen, es war das Herz eines Mannes der nicht seine Ahnen kannte. Was für einen Menschen vieleicht nicht vollziehbar ist. Ihnen sind doch Gold meist viel wichtiger als zu wissen wer Ihr großvater war. Die meisten nehmen den Namen ihrer Eltern auch nur dann in den Mund wenn man Sie danach fragt. Nein, für einen Tiefländer ist es von elementarer Wichtigkeit seine Abstammung zu Wissen.

Es vergingen weitere Tage. Leif trainierte von Zeit zu Zeit mit Falk. Es waren harte Tage. Falk ließ seinen Ridder durch die Hölle gehen damit er wieder in altgewohnter form kommt. Runden laufen in der Rüstung. Steine schleppen von a nach b und wieder zurück, fast einen ganzen Tag lang. Ein Tiefländer macht viel für seinen Körper, besonders ein Tiefländischer Krieger. In Friedenszeiten waren es die Aufgaben der Clansschwerter für Ordnung zu sorgen. Frieden aufrecht zu erhalten und Nahrung heran zu schaffen. Doch was darüber hinaus? Nicht`s außer sozialen Aktivitäten. Also hatte man viel Zeit um seinen Körper zu trainieren, sehr viel Zeit. Leif übte besonders gerne von immer wieder mit einem den Bunjam Kriegern. Sie waren nach der langen Reise etwas eingerostet, aber das würde sich schnell wieder geben.

Leif sehnte sich danach endlich laut hinaus schreien zu können;
"Ich bin Leif, Sohn des Wulfgar, Erbe des Bunjam aus dem edlen Blute derer des Thrail, Jarl des Clans Bunjam!" Vermutungen und Träume wurden gedeutet, doch wo blieb der Schamane der es endlich bestätigen konnte? Er würde sich weiter in Geduld üben. Der Tag würde kommen, es war nur eine Frage von Zeit.
Leif Bunjam

Beitrag von Leif Bunjam »

Ein neues zu Hause

Er stand Ihnen von Anfang an zur Seite, sie Akzeptierten ihn als Freund. Würden sie es auch als Jarl? Es war noch eine weite strecke vor Ihnen, auf diesen Weg wird sich zeigen ob Leif fähig war zu führen. Und es wird sich zeigen ob die Bunjam ihm folgen. Würde Kadlin ihm auch folgen?

Leif stand auf der Pallisade, blickte über die weite Landschaft hinweg. Beobachtete den Wald in der näheren umgebung. Es war so friedlich dieser Landstrich, unberührt von dem Einfluss dieser Götter und ihren Anhängern. Es war die reine Wildniss mit wilden Getier. Nicht umsonst baut man schließlich eine Pallisade. Soll es in den nächten nötigen Schutz zu ruhe geben. Schonmal einen wütenden Bären erlebt? Leif schmunzelte, seine Gedanken schweiften von den Bunjam zu einer einzehlnen Person. Kadlin. Wie dachte sie über dies alles? Er würde das Gespräch suchen müssen. Er hat sie in sein Herz geschloßen. Doch kann man eine Frau die erst Ihr zu Hause unter ihren Clan fand direkt wieder entführen? Darüber musste Gesprochen werden. Und dann war da noch Falk selbst. Es gibt etwas zu klären. Nicht nur die begegnung mit dem Schamanen musste Ihm erzählt werden, obwohl Leif im Glauben war das gerade Falk davon sicherlich schon mitbekommen hat. Nein, Falk muss Leif helfen einen neuen Weg einzuschlagen. Den Weg der Anundr. Es wurde Zeit. Es wird Zeit etwas neues zu lernen. Ob er Leif helfen würde?

Wieder schweiften die Gedanken. In die ferne Welt der Götter und dessen Blind folgenden Anhängern. Wie gern würde er nicht nur Rahal im Staub der Zeit verschwinden sehen. Nein auch am liebsten würde er Varuna gleich mit fallen sehen. Alles was an einem Gott gebunden ist. "Wir bestimmen was wir sind und kein Gott schreibt uns, unseren Weg vor" Leif nickte zu seinen Worten. Doch ausgerechnet in dieser Welt lebt seine geliebte Tochter. Wie es Ihr wohl geht? Wie gern hätte er sie an seiner Seite, hier unter den Tiefländern. Aber sie hat ein anderes Leben gewählt. Der magen Verkrampfte sich als Leif für den hauch einer Sekunde daran dachte das Viola diesem Götterwahn verfallen könnte. Sofort wurde dieser Gedanke verworfen. Hauptsache sie war Glücklich.

Er schloß seine Augen. Als die Augen wieder sich öffneten war wieder das Bild dieser weißen Landschaft vor Ihm. Mit einem festen lächeln im Gesicht griff er zu seinem Speer. Die Jagt würde Ihn ablenken. Schließlich brauch man Wild für den leeren Magen, welchen Leif einmal mehr wieder hatte. Er lauerte im Unterholz. Der kalte Schnee weichte nach und nach die Kleidung von Leif auf. Doch die Geduld sollte sich letztendlich auszahlen. Sein speer durchschnitt die Luft und fand sein Ziel in den hinterbeinen eines Reh`s. Verzweifelt versuchte das Angeschlagende Tier zu entkommen. Mit letzter kraft sich aufrappelnd und eine halbe meile floh. Doch der Hescher in form von Leif Bunjam war immer in der nähe. Am ende war es ein kurzer Stich im den Dolch in den Hals. Der Lebensaft floß hinaus. Die Beute war erlegt. Es würde Leif zwar etwas einsaun, aber was solls? Er schulterte das Blutende Reh, begab sich auf dem Rückweg zur kleinen Festung der Bunjam. Seines neuen zu Hauses .. .. denn er war der Jarl.
Leif Bunjam

Beitrag von Leif Bunjam »

Leif, Gedanken eines Jarls

Es war ein harter Tag in dem Leif viele Gedanken formen musste. Der Clan Bunjam ist im wachsen. Ständig bekommt er Zuwachs. Leif saß auf einem mit edlen verarbeiteten Fellen überzogenen Thron. Seine Hand streichelte Liebevoll über den Kopf eines Troll`s der neben dem Thron an die Wand zur Zierde ausgestellt war. In der anderen Hand hielt er einen Horn der gefüllt war mit köstlichen warmen Met. Aus seinen grünen Augen heraus beschaute er die bescheidene Halle über die er gebietet. Und im selben Augenblick dachte er an die Pläne um der Festung, welche sein Clan bald bereit sein würde zu erreichten. Eine Festung die Heimat und Schutz bedeutet. Ein Ort um sich fallen zu lassen. Ein Ort um kommenden Generationen Sicherheit bieten zu können. Ein Ort von dem spätere Generationen den Kampf gegen die Götter aufnehmen konnten. Denn dies war Leif sein oberstes Ziel. Alles andere muss sich diesem Ziel unter Ordnen. Der Tod der Götter muss kommen, damit die Welt, damit die Menschen die auf dieser Welt leben, endlich wirklich frei sein können.

Seine Gedanken schweiften einige Stunden zurück, als Falk, sein Bruder im Geiste .. Leif und Skallagrim besuchte. Die Ausbildung zum Clanskrieger, auch genannt zum Anundre sollte voran schreiten. Leif drückte sich vor dieser Ausbildung schon seit Jahren. Doch langsam wird es wohl Zeit. Skallagrim schien die Worte von Falk leichter verstehen zu können. Begriff besser. War Leif zu sehr Krieger, zu sehr Taktiker um folgen zu können? Er hatte seine Schwierigkeiten. Doch letztendlich wurde Verstanden. Kontrolle und Einigkeit sind die wichtigsten Aspekte eines Clanskriegers.

Da saß er, er ließ sich gehen in Gegenwart von Systra, seiner Heilerin. Er teilte Ihr Worte mit, die kein anderer zuvor zu gehör bekam. Er zeigte schwäche. Er teilte Ihr seine sorgen und Ängste mit. Denn auch ein 2 Meter Riese, kann Angst haben. Auch wenn sein Leben von Stärke dominiert ist. Stärke und Stolz nach außen zu zeigen, gibt Freunden halt. Und anderen einen würdigen Feind. Kadlin, Viola, Freia, er erzählte vielleicht einen Tick zuviel. Als Leif dies bemerkte, unterbrach er das Gespräch mit Systra, deutete Ihr an, die Halle nun zu Verlassen. Leif wollte alleine sein, seinen Gedanken nachgehen.

Wie geht es nun weiter? Was sind die nächsten Ziele? Ist dieser Pakt wirklich wichtig? Lameriast war nun befriedet, von Göttereinflüssen teilweise befreit. Wo nun weiter machen? Friedlich Leben und Abwarten bis Ereignisse wieder Wendungen mit sich bringen? Varuna, weiter den Freund spielen? Fragen über Fragen, doch wo sind die Antworten? In wenigen Zügen war sein Methorn gelehrt. Es verlangte dem Jarl schon wieder nach neuen Trank. Er erhob sich aus seinem Thron, stand vor der Küche, dann hob er eine Augenbraue an, War er wirklich gerade in dem Begriff, eine Küche zu betreten?! Er schüttelte sich, nein, da gehören nur Weibsbilder rein. Auch wenn nur wenige seine Meinung wohl teilten. Leif musste an Sven denken, was wohl aus Holzwürmchen geworden ist? Sie kommen und gehen und wenige bleiben wirklich auf dauer. Wie soll man diesen Umstand ändern?
Zuletzt geändert von Leif Bunjam am Mittwoch 18. Juli 2007, 14:25, insgesamt 1-mal geändert.
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