Das Grabmal der Schlangen

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Falchion McNistr

Das Grabmal der Schlangen

Beitrag von Falchion McNistr »

Expeditionae 1: Das verborgene Grabmal

Tagelang dauerte die Reise an...

Falchion schlurfte nur noch durch den heißen Wuestensand. Es kam ihm vor als würden ihm die schuhe unter den füßen wegbrennen. Es war unerträglich heiss und selbst die leichte kleidung und der turban trugen nicht dazu bei es zu verbessern.

Die Karawane erreichte ein kleines Einsiedlerlager am ostufer der Menekanischen Insel. Es war ein kleines Lager aber die ansässigen waren den Fremden freundlich gesinnt. Der Abend brachte die ersehnte Erleichterung und kühle Winde wehten durch die Wüste.

Falchion saß stundenlang am Lagerfeuer und betrachtete die Sterne. Bis jetzt hatte er nichts erspähen können was ihn auch nur im geringsten
interessieren würde. Er kam hierher in der Hoffnung etwas zu finden worüber er in einem seiner Werke berichten könnte. Aber ausser dem Volke und der Kultur würde ihm wohl nichts bleiben von dem er berichten könnte. Nur einige Kakteensprosse waren ihm geblieben die er in den letzten Tagen mühevoll zusammen gesammelt hatte. "Wenigstens etwas..." dachte er.

Gedankenverloren stapfte er durch die nahegelegene Wüste und bemerkte einen haufen schlangen die sich in der wüste tummelten. Verwundert verengte er seine Augen und kniff sie zusammen in der hoffnung besser sehen zu können. Interessiert marschierte er auf die Schlangen zu. Sie wanden sich vor einem erdloch das sich tief in die erde hineinbohrte.

Den Wissensdrang konnte Falchion wie immer nicht unterdrücken und so beschloss er sich auf den weg zu machen. Kurzerhand nahm er seinen Turban und einen nahegelegenen trockenen Ast. Er wickelte den Turban darum. Mit entkorktem Schnapsfläschchen tränkte er den Turban in Alkohol und nutzte das Lagerfeuer um ihn zu entflammen. Schnellen Schrittes ging er gen des Erdloches und bahnte sich seinen Weg durch die Schlangen, die anscheinend kein Interesse an ihm gefunden hatten.

Es war ein tiefes Erdloch und er drängte sich durch die schmalen Gänge. Immer wieder gelangte er in Sackgassen und seine klaustrophobische Seite in ihm schlug immer wieder Alarm. Doch die Neugier überwog einfach. Auch vergewisserte er sich immer ab und an ob er auch seinen Kohlestift und das kleine Buechlein dabei hatte welches ihm zur Notizaufbewahrung diente.

Ein warmer Schimmer drang ihm durch den Höhlengang entgegen und er folgte dem schwachen Lichte bishin zu einer größeren Halle. Er erblickte Unmengen an Schlangen die sich durch die Halle wanden. An den Wänden von spinnenweben verseuchte Fackeln die schwach brannten.

Es müffelte im Raum nach totem Fleisch und Schlangenexkrementen. Interessiert jedoch hielt er sich ein Stueck seines oberteiles vor die Nase und betrat den Raum.

Nicht lange dauerte es bis er erkannte wo er war. Ein Grabmal... für wen es auch immer gefertigt sein mochte. Es war hier und ein Sarkopharg war zu erblicken. Der Sarkopharg war von Staub übersäht und Falchion nahm einen kleinen Pinsel zur hand mit dem er den Staub langsam entfernte. Zum Vorschein kamen seltsame Schriftzeichen und Schlangensymbole waren überall auf dem Sarkopharg zu erkennen. Der Sarkopharg war in einem dunklen schmutzigen Grün gehalten und in seiner Nähe konnte man ein kleines Pentagramm erblicken, wie es nur von Opferbringern benutzt wird. Was ging nur hier vor.

Zahlreiche Notizen und Skizzen später stapfte Falchion wieder aus dem Erdloch hinaus. Endlich hatte er etwas gefunden worüber er schreiben konnte. Mit freudigem Lächeln stapfte er zurück in sein Zelt wo er sich niederlegte.

Einige Tagesmärsche später kam er erneut in Menek'ur an.. die Hauptstadt der Insel... Er beschloss sich eine Weile niederzulassen um eventuelle weitere Forschungen anzustellen.

Weit weg im entdeckten Grabmal wandte sich etwas...
Zuletzt geändert von Falchion McNistr am Freitag 13. Juli 2007, 15:09, insgesamt 2-mal geändert.
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