Über ihr Leben, den Unterricht der sie zu einem erfolgreichen Magier machen sollte, den Tode Yafiah's und was die Gütige Eluive damit bezwecken würde. Worin der Sinn an ihrem Tode lag....
Nachts ereilen sie Träume.
Böse Träume über den Tot Yafiah's - ihrer geliebten Tante.
Jede Nacht träumt sie den gleichen schrecklichen Traum. Sie sieht die Bilder lebhaft vorsich, spürt den Atmen des Dämons, als würde er vor ihr stehen, kann sein fieses Lachen hören.
Sogar die Schreie Yafiah's kann sie hören.
Es ist als wäre sie in der Höhle gefangen, in der jene schrecklichen Ereignisse geschahen...
Jeden Morgen wacht sie schweißgebadet auf. Ihr Gesicht ist tränenüberströmt, aufgrund ihres immer wiederkehrenden Traumes.
Ihre Angst wird größer, sobald der Tag sich dem Ende neigt und die Nacht einzug in Menek' Ur hält.
Sie hat Angst, sich abends ins Bett zu legen...
Tagsüber geht sie ihren Aufgaben nach, lässt sich an der Akademie nichts anmerken.
Zieht jedoch die Dunkelheit über die Stadt, beginnt sie nachzudenken. Gedanken über ihr weiteres Leben.
Gedanken darüber, wie sie den Tod rächen kann. Jene Gedanken begleiten sie über den Schlaf hinaus, bis in ihre Träume...
Eines Morgens, nach einer weiteren Nacht voller angsterfüllender Träume, ereilt sie ein Gedanke.
"Ich werde der Armee beitreten, um weitere Tode geliebter Menschen zu verhindern".
Langsam erhebt sie sich von ihrem Bett, und beginnt ein Schreiben an Sahlim Ifrey aufzusetzen.
Folgende Zeilen lassen sich auf jenem Schreiben lesen.
"Salam ehrenwerter Sahlim, aus dem Hause der Ifrey.
Ihr wisst ja über den schrecklichen Tode, meiner Tante.
Seid jenen Geschehnissen, ereilen mich jede Nacht schreckliche Träume. Daher begann ich mir Gedanken zu machen.
Ich möchte ein Teil der Menekanischen Armee werden, um die Einwohner zu schützen, sie vor dem Tode zu behüten, wie es mir bei Yafiah leider nicht gelungen ist.
Ich bitte euch daher um einen Zeitpunkt, an dem ihr das Gespräch mit mir ersuchen könnt.
Möge die Gütige euch behüten und euer Leben schützen."
*eine sorgfältige Unterschrift ziert jenes Schreiben*