Der stille und heimliche Abschied von dem Dorf das er Heimat

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Hans

Der stille und heimliche Abschied von dem Dorf das er Heimat

Beitrag von Hans »

Es war spät dunkel neblig und Nacht als Hans aus dem Hause ging so schnell er konnte war er unterwegs mit einem fremden Mann neben ihm der ihn begleitete.

Am Hafen war ein Ruderboot und weiter drausen stand noch ein größeres Schiff das wohl auf die beiden wartete. Hans wuste wohl das es nicht so höflich ist ohne einen richtigen Abschied so heimlich zu verschwinden doch hasste er Abschiede ansich immer.
Der Mann an seiner Seite schien ein Händler zu sein wohl schon in die Jahre gekommen und viele Jahre auf dem Buckel doch ward es keine Entführung oder Verschleppung es war Hans seine Entscheidung und bitte mitzugehen in die ferne wo es neues zu entdecken gab.
So kahm es nun das auch Hans Bajard verlies ohne auch nur einmal das Gesicht zurückzuwenden. Sein Haus lies er offen zurück solle sich dort bedienen wer wolle es gab noch genug das man klauen konnte das einzige das er mit sich nahm war das Gold und einen stabielen Mörser und die vielen Erinnerungen an damals.
Kanubio Bunjam

Beitrag von Kanubio Bunjam »

So drang die Kunde auch an Kanubios Ohr, dass der blinde Alchemist auf mysteriöse Weise aus seinem Haus verschwunden war.
Kanubio schüttelte ungläubig und betrübt den Kopf. Schon? So schnell? Hans hatte ihm vor einigen Tagen eine vage Andeutung über eine Reise gemacht, doch dass sie dermaßen endgültig sein sollte, krampfte ihm das Herz zusammen.

So viele Erlebnisse verbanden ihn mit dem unternehmungslustigen Kerl! Nie vergessen würde er die Schnapsidee – geboren an einem Abend, als den beiden stinklangweilig war – Falk aus dem Kerker Rahals zu befreien. Tatsächlich nahmen sie die Sache in Angriff, trieben sich – Kanubio durch Hansens Tränke gar arg im Aussehen verändert – in der dunklen Stadt herum, um zu spionieren. Doch dann war plötzlich Krieg und der verhinderte die Durchführung ihres verrückten Plans, der auf mehr als wackligen Beinen gestanden hatte und sie wohl beide als Falks Nachbarn in die dunklen Gewölbe des Rahaler Kerkers einquartiert hätte!

Wie hatte sich Hans bemüht, ihn und Alana zusammenzubringen und mit seinen gut gemeinten Ratschlägen das genaue Gegenteil bewirkt, bis es soweit kam, dass Kanubio vorgab, fortan in den Wäldern auf Lameriast leben zu wollen. Kanubios Plan, um die Wahrheit herauszufinden, funktionierte. Alana und er fanden zusammen.

Die Leute verkannten Hans, hielten ihn für einen Heiler. Nur wenige wussten, dass seine Liebe der Produktion von Tränken galt, die eine ihnen ganz außergewöhnliche Wirkung hatten … Tränke, die man nicht in den üblichen Lehrbüchern fand … Tränke für alle guten und misslichen Lebenslagen … Tränke, die in den verbotenen Bereich fielen …

Es gibt viele Laternen in der alten Elfenstadt und so wie Kanubio heute immer noch an und ab eine für Lukan entzündet, würde er dort künftig auch eine für Hans zum Leuchten bringen.
Zuletzt geändert von Kanubio Bunjam am Sonntag 1. Juli 2007, 16:11, insgesamt 1-mal geändert.
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