Neue Wege - Die Bruderschaft

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Nevyn Silberhand

Neue Wege - Die Bruderschaft

Beitrag von Nevyn Silberhand »

Die vier Ordensbrüder saßen gemeinsam am Tisch und sahen einander schweigend an.
Was konnte getan werden?
Was sollte getan werden?
Und vor allem, was durfte getan werden?
Sie sollten die schwachen beschützen und das Leben verteidigen, sie sollten die Pantherbrut zurückhalten, die Priester beschützen, sie sollten eigentlich ziemlich viel...
Aber wie?
Einige der anderen Brüder widersetzten sich dem Gedanke, dies auch notfalls mit der Waffe in der Hand zu tun.
und würden vielleicht gar soweit gehen, es auch denen zu verbieten, die dazu bereit waren?
Doch hatte nicht auch Temora selbst zum Schwerte gegriffen?
Eben jenes Schwert, welches sie nun suchten.
Zumindest sie vier, denn auch hier hielten sie die anderen eher mit endlosen Debatten auf, anstelle den Worten auch Taten folgen zu lassen.
Es kam gar die Frage auf, warum der Orden denn überhaupt suchen sollte...
Nicht einmal auf den Hilferuf des Klosters hatten sie reagiert, nein, es waren wieder nur die gewesen, die nun gemeinsam am Tisch saßen, die gerüstet und bewaffnet eintrafen.
Eine enttäuschende Bilanz.
Sichtlich lustlos kritzelte Nevyn auf einer Landkarte herum, als ihm etwas ins Auge fiel...
"Brüder...mir kommt da gerade eine Idee..."
Und so begannen auch jene vier zu debattieren, mit dem großen Unterschied, dass sie sich über das grundlegende einig waren und es nun lediglich Feinheiten zu klären galt.
Sie alle hatten untereinander schon laut darüber nachgedacht, doch noch nie waren die Gedanken so konkret gewesen, wie an jenem Abend.
Sie standen schweren Herzens vor der Wahl, entweder etwas hochgeschätztes aufzugeben oder aber im schlimmsten Fall vor Ihrer Göttin zu versagen.
Letzteres würde jedoch deutlich schwerer wiegen, denn immerhin hiesse es, sich damit selber zu verraten.
Nevyn beschloss, in dieser Sache einen weiteren Rat einzuholen, den von Hochwürden van Sareth.
...
Nach einer kurzen Besprechung stand Hochwürden auf und nahm Nevyn den Umhang in den Ordensfarben ab.
"Herr Silberhand, wenn Euch diese Farbe an der Ausübung Eurer Pflicht als Diener der Herrin behindert, so lasst Euch gesagt sein, dass Ihr Sie nicht braucht.
Der Glaube kommt von hier."
Mit diesen Worten deutete auf die Stelle an Nevyns Brust, hiter der sich sein Herz befand.
"Bitte kommt morgen mit den anderen Brüdern in die Kapelle hier im Kloster, ich werde dann eine Messe abhalten.
...
Sie waren zu viert in der Kapelle.
Die Ordensbrüder Nevyn, Alerion und Andargar und natürlich Hochwürden.
Dieser erhob seine Stimme : "Ich habe euch aus einem bestimmten Grund heute hier in diese Kapelle gebeten.
Der Orden der Temora, deren Mitglieder Ihr seid ... wurde gegründet, als Vereinigung, die unserer Herrin dient. Er trägt sogar den Namen unserer Herrin.
Jeder Außenstehende verbindet mit dem Orden der Temora den Glauben an Temora, die Menschen blicken auf zu den Mitgliedern des Ordens. Sie klopfen an die Türe des Ordens, wenn sie Wissen über Temora suchen.
So war es seit jeher ... und so sollte es auch weiter sein.
Natürlich untersteht Ihr als Schüler und Krieger des Ordens der Ordensführung, aber der Orden selber unterstand seit seiner Gründung direkt ihrer Heiligkeit - in Vertretung unserer Herrin Temora.
In den Stunden wo dunkle Mächte selbst die Grenzen zwischen Leben und Tod überschreiten wollen, die einen Drachen rufen wollen, dessen Seele verdorbener ist als die eines jeden Alatardieners.
Es ist also keine Frage die man stellen muss, ob der Orden bei dieser Suche helfen muss. Die einzige Frage, die sich stell ist, _wie_ kann der Orden bei dieser Suche helfen. Und der Orden hat bisher den richtigen Weg gefunden.
Für einen jeden Anhänger Temoras sollte es tief aus dem Herzen kommen, bei der Suche nach dem Schwert zu helfen. Jeder nach seinen Möglichkeiten, im Einklang mit den Tugenden.
Und in diesen Zeiten sind die Tugenden der Tapferkeit und der Ehre wichtiger als zuvor. Auch wenn die anderen Tugenden nicht außer Acht gelassen werden dürfen.
Die Demut lehrt uns, unseren Führern, seien es Priestern oder Paladine zu folgen.
Die Demut lehrt uns aber auch, wie jede der Tugenden, auf unser Herz zu hören.
Und so will ich keinen der Euren dazu aufrufen, die Anordnungen und Befehle des Paladins LeFar zu missachten ... ich rufe Euch nur dazu auf auf Euer Herz zu hören."
Nach einem kurzen Moment des Schweigens blickten sich die drei Brüder an und antworteten einstimmig, dass in ihren Herzen Temora zu finden sei.
Und so beschlossen sie schweren Herzens, dass es an der Zeit war, neue Wege zu beschreiten.
Sie würden nicht vergessen, woher sie kamen und ihre Dankbarkeit dem Orden gegenüber war groß.
Doch neue Situationen erforderten neue und manchmal drastische Maßnahmen.
Die Zeit schien gekommen, dass das Wappen mit dem Adler wieder in die Schlacht getragen wurde...
Einige Worte von Hochwürden, die er zum Abschied sprach, hallten noch lange nach :
"Ziehet hinaus, mit dem Glauben in Euren Herzen."
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Farion Lefar
Beiträge: 189
Registriert: Donnerstag 16. Dezember 2010, 04:43

Beitrag von Farion Lefar »

Viele Winde brachten die Flagge welche das Zeichen des Ordens der Temora auf sich trug zum wabern. Sei das Unwetter noch so stark, sei es noch so kalt. Die Farben des Ordens würden einen jeden zum Wärmen einlassen. Und einen jeden welcher dem Pfad der gerechten Temora suchen wolle, und ihrer Sieben.

Lange ward es her. Der Paladin verhallt in der Zeit. Wie Schall und Rauch. Seine Augen vermissten das Banner welches hoch Oben an der Ordenskirche angebracht war. Seine Reise welche nun beendet, wieder gekehrt, vor des Hauses Glauben des Ordens, öffnet der gealterte Mann mit leicht blauem Haar das Tor zu jener Gemeinschaft welche schon seid jeher und bis heute eine Spirituellen-Festung Temoras Repräsentierte.
Hier fanden Bruder und Schwestern zusammen um gemeinsam die Flamme des Lichtes in der Welt zu entzünden. Jedoch nicht viele bringen die Zeit und die Geduld auf den wahren Weg Temoras in seiner Bestimmung zu finden.
Schwerfällig fassten die vom Staub und Schmutz umklammerten Füße seiner Goldenen Rüstung nach den Stufen. Und es war ein einfacher Gang, dieser bekannter Stein welcher schon von so vielen Heiligen Personen begangen wurde.
Sein umhang zernagt vom Zahn der Zeit, welcher so viele Löcher aufzeigte wie meist der Glaube jener welche bis heute nicht verstehen konnten wofür diese Stufen und jene Festung bestimmend mit seinen Mitgliedern stand.
Vorsichtig wanderte der Paladin über die Symbolik am Boden. Erleichterung macht sich in seinen gliedern breit, und Wärme umfing sein Herz als er die erhobene Kanzel im innern der Ordenskirche erreichte. Endlich war er wieder angekommen.
Nach Momenten der Stille, welche er von dem Altar empfing, war sein nächster Weg jener in Erfahrung zu bringen wo jene seine Brüder, und Schwestern seien. So durchstreifte er das Gelände, mit der Hoffnung jene zu finden welche ihren Treue Eid dem Orden mit ihrem Beipflichten gaben. Und so Erfuhr er Trauriges.
Jene Recken welche Tugendhaft im Herzen sein, jene welche den Glauben in seiner Einfachheit angenommen hatten, haben sich von dem Weg des Ordens abgewannt. Viele Fragen durchquerten seinen Kopf. Warum sie hätten nicht auf seine Ankunft warten können. Vielleicht wäre es dem Blauschopf gelungen ihnen die Bestimmung des Ordens näher zubringen, oder sie vielleicht sogar zu verändern?

Sorgsam spielte er mit Gedanken, einige von jener Mannen Nichteinmahl gesehen zu haben. Welches die Frage aufbrachte woher sie überhaupt Wissen schöpfen wollen als von einem Törichten Herz welches selbst nicht einmal die wahre Bestimmung des Ordens mit Geduld ergründen konnte.
So möge dies vielleicht ein Zeichen „ihrer“ selbst sein welches sie zu dieser Entscheidung führte.
Lange noch saß Farion mit dem Rücken an dem Blauenstein des Ordens gelehnt, und ließ den einen oder andern Gedanken Revue passieren. Geweckt wurde der Paladin durch Schritte blauer Stiefel, welche direkt vor ihm zum stehen kam und er Blickte überrascht in das Gesicht als jene Person ihn die Hand reichte….
Nevyn Silberhand

Beitrag von Nevyn Silberhand »

Leicht war die Entscheidung wahrlich nicht gefallen.
Hin und her wogten die Meinungen, ob man nicht doch im Schoße des Ordens bleiben sollte.
Doch die Pläne waren schon so weit fortgeschritten...
Und sie würden ihren Eid, sowohl die Brüder und Schwestern des Ordens, als auch die Menschen zu beschützen
auch erfüllen können, ohne die Robe des Ordens zu tragen.
Insofern hatte Hochwürden das Wichtigste bereits gesagt :
Der Glaube begann in Kopf und im Herzen und war unabhängig von der Kleidung.
Und wer konnte sagen, dass es nicht auch dem Orden von nutzen sein konnte, wenn die
gläubigen Kämpfer weitreichender agieren konnten?
Der Abschied mochte ein wenig schnell und für manche überraschend gekommen sein, aber wenn die Herrin
rief und einen Weg auftat, dass sollte man nicht zögern.
Sicherlich, es hätte anders von statten gehen können, aber den Weg zu beschreiten war notwendig.
Und dieser Weg war zwar eng mit dem alten verknüpft, aber dennoch ein unabhängiger, zwar freundschaftlich verbunden, aber dennoch ein eigener.
Neue Strukturen konnten geschaffen werden, neue Möglichkeiten taten sich auf.
Der Orden der Temora existierte schon lange und würde auch weiterexistieren, da waren sich die vier einig.
Und auch wenn es einigen Brüdern vielleicht nicht gefallen mochte, so mussten auch diese irgendwann, so sie sich
nicht am Worte der Herrin selbst vergehen wollten, einsehen, dass man niemanden zu einem bestimmten Weg zwingen konnte.
War nicht die Freiheit des Lebens eines jeden eben eine der Sachen, die sie zu bewahren suchten?
Sollte es sie nicht freuen, wenn das Wort Temoras verbreitet und verteidigt wurde, ganz gleich welche Kleidung
dabei getragen wurde?
Aber selbst wenn einige tatsächlich so dachten, der ehrenwerte Paladin Lefar würde sie schon belehren.
Denn wie könnte der oberste Streiter der Göttin da anderer Meinung sein als der Hohepriester, wo es doch nicht
um die Auslegung einer Sache sondern einen Grundsatz des Glaubens ging...
Sie hatten sich entschieden.
Und nun mussten sie sich der Herrin als würdig erweisen.
Zuletzt geändert von Nevyn Silberhand am Dienstag 15. Mai 2007, 15:59, insgesamt 2-mal geändert.
Ian Vondran

Beitrag von Ian Vondran »

Die Farbe des Himmels


~In vergangener Zeit~
Fern der Gemeinschaft ward er, fern den Städten, fern dem Land. Und doch war er bei ihnen, verband ihn etwas mit den Gläubigen, der scheinbar letzten Instanz der Treuherzigen. Erschöpft saß er auf den steinernen Stufen die sich, scheinbar unmöglich zu erklimmen, den steilen Berg hinaufschlugen. Wehmütig formten die Züge des Gläubigers ein sachtes Lächeln dass er jenen schenkte, denen seine Loyalität und Liebe galt und für die er abermals nicht da sein konnte. Mit dem Daumen strich Ian gedankenversunken über den Stoff des Umhangs, in der Ordensfarbe getränkt, gezeichnet von den Gezaiten, gelitten untrer dem Joch der Zeit. Er spendete ihm Trost, symbolisierte doch das sanfte Blau mehr als nur die Zugehörigkeit zum Orden. Vielmehr noch gilt diese besondere Farbe als Farbe der Treue, der Liebe, der Eingkeit.

Ein herzliches Lächeln überkam die rauen Züge des Gläubigen schon in der Ferne als er Farion erblickte. Stramm war der Schritt den er da an den Tag legte um sich seinem Ordensbruder und Mentor zu nähren.

Temoras ewiger Segen der deine mein ehrenwerter Bruder...
Nevyn Silberhand

Beitrag von Nevyn Silberhand »

Langsam aber sicher ging es vorran.
Neue Mitstreiter kamen hinzu und die Truhen der Bruderschaft füllten sich mit den dringend benötigten Ressourcen.
Erst kürzlich war Nevyn mit Andargar gemeinsam zu dem Ort geritten, wo schon bald die Burg ihre stolzen
Zinnen in den Himmel recken sollte.
Dinge wurden gekauft, Boten ritten quer durch das Land, Beutel vol Gold wechselten den Besitzer.
Ganze Karavanen von Menek'Ur bis Nilzadan transportierten Mengen an bestem Gestein, aus den Wäldern waren die
Äxte von Holzfällern zu hören und wenn zwischendurch mal etwas Zeit verblieb, so wurde zum gemeinsamen Gebet
gerufen oder gemeinsam gespeist.
Die Gemeinschaft begann zusammenzuwachsen, es wurden neue Freunde gefunden und manch tapferer Mann kam und bat um die Möglichkeit, seine Dienste der Bruderschaft empfehlen zu dürfen.
Gerade Sachen wie die Suche nach dem Schwert, die Entführung von Nevyn, der Mord an Caprine und nicht zuletzt der Angriff des Drachen hatten gezeigt, wie dringend die Kirche Kämpfer benötigte.
Kämpfer, die bereitstanden, wenn sie gebraucht wurden, die gut organisiert waren und nicht irgendwelche Blockaden
hatten oder anderweitig gebunden waren.
Darauf würden Nevyn und seine Brüder achten, dass sie unabhängig waren und dort auftauchen würden, wo man sie brauchte.
Teilweise im Verborgenen, teilweise ganz offen, doch immer voller Gewissheit das Richtige zu tun.
Schon jetzt hatten sie eine Vielzahl an Augen und Ohren, die regelmäßig Berichte lieferten und das Netz wurde stetig
ausgeweitet und ergänzt.
Immerhin wollte man auf unliebsame Überraschungen auch ausreichend vorbereitet sein.
Zuletzt geändert von Nevyn Silberhand am Freitag 25. Mai 2007, 11:39, insgesamt 1-mal geändert.
Nevyn Silberhand

Beitrag von Nevyn Silberhand »

Gemeinsam betraten sie die Höhle.
Sechs gläubige Streiter an der Zahl, allesamt bereit, das Licht Temoras bis in die finstersten
Winkel der Welt zu tragen.
Schwer bewaffnet mit Schwert und Schild, aber auch mit dem reinen Glauben im Herzen, drangen sie
langsam vor.
Sie kämpften sich durch Zweiköpfe, Elementarwesen...erschlugen Gargylen, die unheilige
Magie wirkten und streckten wahre Horden von Kra'Thors Geschöpfen nieder.
Es schien wie ein Rausch für Nevyn zu sein, wie er Gebete murmelnd seine Kameraden antrieb und
stets an vorderster Front stritt.
Ein Rausch, der auch die anderen Brüder erfasste.
Andargar stritt an seiner Seite, Elron und Aurelius ebenfalls.
Und keine steinerne Harpye und kein Spinnenwesen konnte sie aufhalten, dass Zusammenspiel funktionierte perfekt.
Vorrücken, den Feind bezwingen...
Dann das Gelände sichern und einen Moment der Ruhe zum verschnaufen nutzen...
Weiter vorrücken...
Es erfüllte ihn mit Stolz und Freude, dass sich die vielen Übungsstunden im Kampfgeschick nun
ebenso auszeichneten, wie die Lehrstunden und Gebete im reinen Glaube der Krieger.

Das hatte auch die letzte Versammlung gezeigt, die Männer standen fest hinter dem, was sie taten.
Wenn es so weiterging, würden sie schon bald in der Lage sein, das neue Heim der Bruderschaft zu
errichten, die Pläne dafür waren jedenfalls fertig und abgesehen von ein paar klingenden Münzen
in der Kasse fehlte nicht mehr viel.
Doch auch das würde sich schnell regeln lassen, hatten sie doch einige gute Partner und Freunde,
auf die man sich verlassen konnte...
Andargar Adamas

Beitrag von Andargar Adamas »

Zwergisches Vertrauen

Mühselig stapfte er durch die Stolen die zur Ewigen Stadt des Langlebigen Volkes der Zwerge führte. Ach wie er dieses ewige Zwielicht hasste. Das spärliche Licht seiner Fackel verriet ihm nur einen Bruchtteil von dem was wirklich alles um ihn und vor allem vor seinen Füßen war sodas er immer wieder ins Stolpern kam.

Ein lächeln zierte kurz seine erschöpften Züge als er die Tore der Unterirdischen Stadt erreichte und so seinem Ziel schon sehr nahe war.
Azargoschs Handwerk war einfach unvergleichlich, so dieses Harnisch nun auch aus seinen Händen war würde er am besten wissen wie dieser Riss zu beseitigen war.
Die Strengen Blicke der Wachen folgten jedem seiner Schritte und mehr als einmal musste er seine Anwesenheit rechtfertigen. Da erreichte er auch schon das Anwesen Azargoschs, Oberhaupt der Hammergluts. Er suchte die Glocke und fand sie auch, nachdem er einige male ins leere gegriffen hatte und machte sich so bemerkbar.
Geduldig harrte er aus bis sich Azargosch zeigte und mit ihm ein weiterer, mürrisch dreinschauender Zwerg.

Nachdem die Anwesenden Zwerge, ein dritter befand sich noch auf der Dachterasse des Anwesens einige Worte in ihrer Sprache gewechselt hatten die für ihn vollkommen Fremd klang öffnete ihm Azargosch.

Tretet doch ein werter Andargar, ich denke ihr kommt genau zur rechten Zeit. brummte Azargosch ihm freundlich entgegen und wies ihm freundlich das Haus zu betreten wärend der zweite Zwerg der sie begleitete den Hebel wieder empordrückte und das Tor somit verriegelte.
Unbehaglich fühlte er sich unter den Blicken der beiden, ihm noch unbekannten Zwerge.

Nun dies ist Khegdal Feuerklinge....mit einer bedeutenden Gehste wies sein Gastgeber auf den Zwerg welcher mit ihnen unten schon am Tor war. sowie Torgal Mithrillbolzen Heerführer der ewigen Stadt.
Andargars atem stockte für einen kurzen moment, bevor er sich, dem Stand seiner Gegenüber entsprechend, förmlich vor Ihnen verbeugte.
Es ist mir eine Ehre.

Wieder fielen einige Worte und wieder verstand er nicht eines von Ihnen als die drei sich über etwas zu beraten schienen. Setzten wir uns erstmal.. sagte Azargosch, der nun ungewohnt kurz angebunden war. Die folgenden Minuten vergingen und von moment zu moment schien er sich deplatzierter zu fühlen. Immer wieder traff ihn der Misstrauische Blick Khegdals der recht offen mit seiner Hand an der Axt an seinem Gurt herum zu spielen schien. Denoch schien es in dem Gespräch der drei auch um ihn zu gehen sodas er schweigend zwischen ihnen Sitzen blieb.
Zuletzt geändert von Andargar Adamas am Dienstag 26. Juni 2007, 16:22, insgesamt 2-mal geändert.
Antarian von Weylenstein

Beitrag von Antarian von Weylenstein »

Persöhnlicher Eintrag in ein unbekanntes Schriftwerk von Antarian de Dynal

23. Schwalenkunft im Jahr 250

Ungläubige, oder Gläubige die einfach den falschen Glauben verfolgen. Sie gibt es wie sand am Meer. Doch der wahre Glaube kann nur der an Temora selbst sein. Sie spendet das tröstende Licht in der Nacht. Sie steht für den Kampf gegen alles Böse auf der Welt. Die Menschen müssen lernen sie zu schätzen, sie zu achten, an sie zu glauben. Dort wo das Weltliche denken sein Ende findet, dort müssen wir Sie überschreiten und die Welt dahinter bekehren. Dort muss die Bruderschaft der Streiter des Lichts anfangen zu aggieren und der Welt Temora offenbahren als das was Sie ist. Eine Göttin. Eine Göttin die für Recht und Ordnung steht.

Dem Reich Alumenas sind grenzen auferlegt, der Bruderschaft jedoch nicht. Im inneren des Reiches werden wir beginnen über den Glauben zu wachen. Und für dessen Erhalt dauerhaft sorgen. Unser einfluss wird mit der Zeit wachsen. Politik wird sich uns und dem Glauben unter Ordnen. Sie werden lernen zu Verstehen. Sie werden Anfangen die wahren Dienern der Göttin zu Unterstützen in Wort und Tat. Es ist bisher alles nur ein kleiner schritt zu einer Geselschaft die vieleicht einmal mehr bedeutung haben wird, als so mancher in diesen Tagen noch denkt.

Einer welcher dieser Geselschaft beitrat bin ich, Antarian de Dynal. Ich diene dem Reich Alumenas, als Richter und Verwalter einer Reichsstadt. Ich glaube an die Göttin Temora, so wie ein jeder in der Bruderschaft. Offen kann ich mich zu meinen Brüdern noch nicht bekennen. Doch der Tag wird kommen. Mein Handeln ist Verbunden mit dem Reich, mit meinen Herren, Adrian von Hohenfels, dessen gegenüber ich einen Eid schwor welchen ich gewillt bin nicht zu brechen. So darf keiner Wissen, wer der Krieger hinter der weißen Maske ist. Der die Farben der Bruderschaft trägt und für den wahren Glauben kämpft.

Passiv ist derzeit mein Einfluss, doch auch ich leiste meinen Beitrag für meine Brüder. Ob sie es erkennen werden? Es war eine Junge Frau, welche so Naiv war einen Toten in den Burggraben von Varuna zu werfen. Eine Junge Frau, die vor Angst kaum wirklich nachdachte. Schnell wurde der Tote gefunden, die Leiche identifiziert. Eine Verbindung zu der Frau wurde schnell gefunden aufgrund der beweis last. Doch das wichtigste für Antarian waren nicht die Beweise, sondern das Wissen das sie nicht an Temora glaubt. Sie hat viele gute Freunde mit Einfluss, doch helfen sollten Sie ihr nicht. Sie würden die Strafe sicher gut befinden. Ob sie Antarians wahren Absichten und Gedanken dahinter erkennen können oder Blind sind vor freude, aufgrund der scheinbaren milde des Gerichts?

In der Verhandlung in der auch ich als Richter dabei war, wurde sie Verurteilt. Es war ein langes Gespräch, eine lange Beratung. Doch mein Vorschlag war es, der dafür sorgen sollte das die Junge Frau für den rest dieses Jahres als Strafe im Kloster dienen sollte. Ich sehe es nicht als Strafe, sondern als Geschenk. Im Kloster würde Sie viel nähe mit Priestern haben. Und diese würden sicherlich mit der Zeit passiven einfluss auf ihr nehmen können, auf das sie zum wahren Glauben an Temora findet. In nur einem halben Jahr, vermag sich viel zu ändern .. ..
Azargosch Hammersglut

Beitrag von Azargosch Hammersglut »

Fortsetzung: Zwergisches Vertrauen


...jene leeren Hallen der ewigen Stadt bereitete den Würdenträgern von Nilzadan einiges Kopfzerbrechen. Der Reichsschmied ward im Stollen verschollen und selbst die Wachzwerge der entlegensten Außenposten hatten keinerlei Informationen über seinen verbleib. Der Kanzler selbst schien sich ebenso aus den Geschehen zurück gezogen zu haben, denn immer weniger sah man ihn bei seinen täglichen Rundgängen durch die Stadt. Doch wo blieb eine Handlungsfähige Administrative, welche jene Geschicke um die Stadt leiten solle. Sie lag brach und keiner des kleinen Volkes wusste um wie es um die Zukunft steht.
Nun ergriff einige Zeit später der Heerführer Torgal Mithrillbolzen die Zügel. Denn als oberster der Truppen hatte er die Aufgabe die Verwaltung zu führen, bis wieder eine funktionierende Regierung für die ewige Stadt ernannt wurde. So kam es, dass er die Zwerge neu formierte und um sich scharrte.
Schnell war sein Handeln und es dauerte nicht lange, da klopfte Torgal in Begleitung des Feuerklingen Zwerges Khegdal an die Metall Tore der Sippe Hammersglut. Azargosch öffnete und schien erst überrascht, denn obwohl er den Besuch von Torgal angekündigt wurde, hatte er ihn erst in einigen Tagen erwartet. Freundlich war der Empfang und Azargosch machte sich sofort daran die obligatorischen Bierkrüge, sowie einiges Pökelfleisch an die große Tafel der Sippe bereit zu stellen. Nach dem sporadischen Umtrunk und einigen kleinen Speisen, kamen sie zum eigentlichen Kern des Besuches.
In diesem Augenblick klingelte es an der großen Hausglocke des Sippenhauses und Azargosch erwartete Andargar Adamas. Seines gleichen hoher Vertreter der Bruderschaft Temoras. Azargosch hatte schon in der Vergangenheit mehrmals die Gelegenheit das Vertrauen des Menschen unter Beweis zu stellen. So entwickelte sich mit der Zeit eine tiefe Handelsbeziehung, sowie auch freundschaftliches Vertrauen.
Zwerg und Mensch fanden sich nun an der großen Tafel der Hammersglut Sippe ein und das Gespräch kam nach wenigen Worten der Vorstellung und der Begrüßung auch gleich zum eigentlichen Thema.
Es galt daran die alte Freundschaft zu den Menschen Varuna‘s neu zu beleben. Einige Versuche scheiterten bereits, denn tief lag die Stadt im Fels und jene Menschen, welche den Weg noch aus Geschichten kennen waren rar geworden. Ebenso wie jene aktive Regierung des kleinen Volkes, welche Würdenträger der Menschen empfangen würden. Doch die Zeit steht im Wandel und nun stand Torgal als Würdenträger im Lichte des Geschehens.
So bat Azargosch einen seiner wenigen Vertrauten der Menschen sich in Nilzadan einzufinden und Andargar nahm jene bitte an. Ein vertrauter Mensch soll nun helfen die Beziehungen zu der lichternen Stadt wieder zu beleben.
Das Gespräch ging von statten und endete nach nicht all zu langer Zeit waren die Eckpunkte geklärt. Azargosch diente als Vermittler zwischen dem Heerführer und dem Menschen Andargar und so bat Torgal den Menschen eine Nachricht in Begleitung Azargosch’s an den königlichen Hof zu überbringen, um dort ebenso wieder als Vermittler im Namen der Zwerge aufzutreten.

Als Bald machten sich jene auch auf den Weg. Azargosch und seine Schwester Garahnys Hammersglut brachen nun in Richtung Varuna’s um jene Botschaft zu überbringen.
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