Das Grab des Namenlosen (Die Rubinhalskette)

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Salix Saldorian
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Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Das Grab des Namenlosen (Die Rubinhalskette)

Beitrag von Salix Saldorian »

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Der modrige Geruch stiegt in die Nase. Die Fratzen der Untoten und des anderen Gezichtes versperrten den Weg im innern des Irrgartens. Der Ort war gut besucht von Streitern welche sich bemüht und auch geschickt zeigten den verfluchten Wesen den Frieden zu bringen. Auf dass sie Ruhen konnten. Die Irrwege führten von einer zur anderen Seite und die Klingen und das Geschick ihrer Besitzer bahnten den Weg zum gitternen Tore.

Das Tor ward geöffnet. Die Orken eilten herbei, die Klingen sie surrten beim zerstörerischen Tanze. Der Geruch von frischem Blute schwängerte die Luft. Das Scharren von wuchtigen Krallen nahm dem Orte die Stille. Zu dem Geräusch gehörtien ein riesiger Leibe eines Spinnenwesens. Die drei Klingen einten sich. Sie hatte das gleiche Ziel. Jedoch war der Pfade der sie zu einem Orte geführt hatte, wohl ein anderes.

Die Klingen geeint brachten dem Wesen das Ende. Der Friede nach dem Tode griff nach dem Wesen und schien es in eine andere Welt zu geleiten, als der Leibe das Zittern einstellte und aus zahlreichen Wunden der Lebenssafte sich vergoss. Die Leibe der Bezwinger wanden sich ebenso. Es war das Gifte, welches dem Leibe die Schmerzen aufzwang, ein schier nie enden wollender Schmerz.

Schnell ward der Entschuss gefasst den Manne ohne Gewänder mit nur noch einer Fratze aus Maden hinaus zu tragen. So ward es auch geschehen. Die Silberne und der Pyrianeiserne befreiten den Weg von den Greulbringern. Das Licht der Sonnenscheine nähere sich Schritt für Schritt.

Der Leibe des Unbekannten wurde im Grase niedergelassen. Das Wasser aus den Schläuchen half den Streitern den Leibe zu reinigen. Der Unrat und die Getiere, welche sich ihren Wege ins Fleisch gefressen hatten, wichen dem Wasser und der reibenden Hand.

Als das Fleisch wieder rein ward, wurde ein tiefes Loch ausgegraben, welches den Leichnahm nun schön feucht halten sollte. Der Fremde wurde in sein feuchtes Grabe hinabgelassen. Die Abschiesworte und das Gebete zur Gütigen wurden wie in einem Gusse gehalten. Zum Abscheid wurde die Rubinkette am selbstgefertigten Kreuze hinterlassen. Sie soll ein Zeichen sein und mahnen an all jene die das Grabe besehen.
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