Mit einem dezenten Schmunzeln hatte er die Debatte zwischen Rafael und und Sorcha verfolgt. Möglich dass eine Nachricht an das Reich übersehen oder nicht korrekt weitergereicht worden war. Ein Ärgerniss sicherlich, doch ein klärbares. Unnötig hieraus ein Zerwürfnis zwischen Reich und Kirche zu riskieren, durch gar eine Verhaftung, aufgrund des Verdachts einer Anmaßung. Letztlich schien es, man ginge in Einvernehmen auseinander. Er brauchte Rafael jedoch nur anzusehen. Etwas in ihm brodelte noch immer.
Er forderte ein Training. Gut es konnte weder ihm schaden, noch Rafael, der hierin Unmut abkühlen würde können. Wie gut dies gelänge, ahnte er beim Ritt zum Gardeübungsplatz selbst noch nicht. Rafaels Sprüche auf dem Weg zu diesem Ort, sowie der Anblick des Platzes liess einiges erahnen. Schwerttraining in allen Ehren, aber er würde nicht unter Büschen umherkriechen zu Rafaels Belustigung. Temora sei dank, man einigte auf eine kleine Übung auf der Brücke. Ein Verteidigen und Erobern der Brückenhälfte. Ein kurzes schelmisches Schmunzeln zuckte über seine Lippen.
Rafael mochte der bessere Schwertkämpfer sein inzwischen. Doch sein Temperament, dies war eine altbekannte Tatsache, stand ihm im Weg. Er würde nur warten müssen. Paraden folgten kurze herausfordernde Vorstösse und schon hatte er Rafael dort, wo er ihn zu haben erwarten konnte. Eifriges Vorstürmen, seit jeher seinem Kampfstil entsprechend. Die Brücke war schmal und er hatte dies längst mit den Blicken abgeschätzt. So gereichten zwei kleine Seitenschritte und Rafaels Vorstürmen tat sein Werk. Schon schwebte dieser mehr über der Kante zum Wasser, als dass er noch sicher auf der Brücke stand. Hatte er ihm während des neckischen Vorgeplänkels noch versprochen, dass Rafael sicher nicht schwitzen würde, so beweiste sich dies nun. Ein letzter dezenter Stoss und schon lag Rafael schimpfend im Bach.
Er schmunzelte amüsiert auf Rafael herab, der ihm eben lautstark bescheinigte, ein unmöglicher Mensch zu sein. "Siehst du das ist die Weisheit des Alters. Die fehlt dir noch! Wenn du es nicht besiegen kannst, lass es an seinem Sturm scheitern."
"Hilfst du mir wenigstens raus?" Auffordernd streckte Rafael ihm die Hand entgegen. Als ob er nicht ahnte, was nun folgen würde. "Zweite Lektion in Weisheit des Alters. Hilf keinem Schelm aus dem Wasser, wenn er das selbst vermag. Du liegst sonst mit darin." Rafael würde kaum etwas anderes über bleiben, als sich selbst herauszuquälen.
Das abgesprochene ernsthaftere Schwerttraining am nächsten Morgen, würde Rafael sicher gereichen, sich für diese kleine Boshaftigkeit zu rächen. Indess es würde sein Werk getan haben und ein hitziges Gemüt angemessen abkühlen.
Die Weisheit des Alters?
-
Rafael de Arganta
Pitsche Patschenass ...
das trockene Hemd einfach über den nassen Körper gezogen, im Sattel seines neuen Pferdes Argos ritt er heim.
Noch immer brodelte es in ihm.
Nicht weil Adrian ihn so hatte... über die Klinge springen lassen, nein...
kurz huschte trotz des Ärges ein vehraltenes Lächeln über seine Lippen.
Nein ... Weil es drei neue Ritter gab...
Ritter der Lichtbringerin... und Darna war eine davon.
Er schuettelte sich. Er fühlte sich verraten ... Veraten und wusste nicht einmal warum.
Seiner Ansicht nach gehörte sie einfach zum Reich! War da nicht weg zu denken.
Wie konnte Temora ... im gleichen Moment entschuldigt er sich für diesen Gedanken im Geheimen, verbot sich den Gedanken weiter zu denken.
Wahrscheinlich war ihm das Bad, diese Abkühlung recht gesechen.
Natürlich war es das...
Dennoch...
Dem Reich hätte doch irgendwie Nachricht gegeben werden müssen...
Nicht mal Darna hatte etwas gesagt.
Schwertschwester ... Freundin, Vertraute...
Seine Wangenmuskeln zuckten und er unterdrückte die Wut der Ohnmacht darüber das er sie nicht einfach in den Dienst des Reiches zurückholen konnte.
Egal wie.
Merkte sie nicht wie sehr sie vermisst wurde?
Nein... sie war natrülich nicht fort, aber sie war nicht mehr wer sie war.
Zu Hause angekommen machte er sich nicht einmal die Mühe sich um zu ziehen.
Feli war noch mit der kleinen unterwegs, und so setzte er sich im Kaminzimmer ans Feuer, blickte starr hinein.
Ritter der Lichteinen ... die dann zu Paladinen wurden...
Ein neuer Weg war geboren worden.
Wohin er genau führen würde... das würde sich noch zeigen.
Rafael jedenfalls war nicht sehr begeistert davon.
das trockene Hemd einfach über den nassen Körper gezogen, im Sattel seines neuen Pferdes Argos ritt er heim.
Noch immer brodelte es in ihm.
Nicht weil Adrian ihn so hatte... über die Klinge springen lassen, nein...
kurz huschte trotz des Ärges ein vehraltenes Lächeln über seine Lippen.
Nein ... Weil es drei neue Ritter gab...
Ritter der Lichtbringerin... und Darna war eine davon.
Er schuettelte sich. Er fühlte sich verraten ... Veraten und wusste nicht einmal warum.
Seiner Ansicht nach gehörte sie einfach zum Reich! War da nicht weg zu denken.
Wie konnte Temora ... im gleichen Moment entschuldigt er sich für diesen Gedanken im Geheimen, verbot sich den Gedanken weiter zu denken.
Wahrscheinlich war ihm das Bad, diese Abkühlung recht gesechen.
Natürlich war es das...
Dennoch...
Dem Reich hätte doch irgendwie Nachricht gegeben werden müssen...
Nicht mal Darna hatte etwas gesagt.
Schwertschwester ... Freundin, Vertraute...
Seine Wangenmuskeln zuckten und er unterdrückte die Wut der Ohnmacht darüber das er sie nicht einfach in den Dienst des Reiches zurückholen konnte.
Egal wie.
Merkte sie nicht wie sehr sie vermisst wurde?
Nein... sie war natrülich nicht fort, aber sie war nicht mehr wer sie war.
Zu Hause angekommen machte er sich nicht einmal die Mühe sich um zu ziehen.
Feli war noch mit der kleinen unterwegs, und so setzte er sich im Kaminzimmer ans Feuer, blickte starr hinein.
Ritter der Lichteinen ... die dann zu Paladinen wurden...
Ein neuer Weg war geboren worden.
Wohin er genau führen würde... das würde sich noch zeigen.
Rafael jedenfalls war nicht sehr begeistert davon.