Sie schließt vor Erschöpfung die Augen, in der Hoffnung, dieses Mal würde einschlafen zu können gelingen, ohne das Geschehen nochmals zu durchleben, noch ehe der Schlaf sie in die Tiefe ziehen kann.
Da steigt der Edle laut wiehernd vor ihr auf, die Hufe bedrohlich nahe ihres Kopfes. Sie ist einen Moment lang nicht in der Lage sich zu rühren, dann der vermeintlich rettende Satz nach hinten.. nein kein Satz, ein Stolpern.
Wie irrwitzig zu glauben, dass dies Sicherheit bedeuten würde, wird das Tier doch auf den Hinterbeinen nachsetzend nach vorn getrieben.
Sie reißt die Arme nach oben, abwehren wollend, dabei doch wissend, wie wenig aussichtsreich ein solch kläglicher Versuch ist... ein Hufschlag ausreichend, alles zu beenden.. ein hilfloser Reflex, der gedankliche Befehl an die Beine weiter zurück zu weichen, jene verweigern ihren Gehorsam und nur einen Lidschlag später setzen die Hufe schwer trampelnd schräg vor ihr auf, von einem Schnauben des Hengstes begleitet. Fast gleichzeitig senkt sich die Spitze des Jagdspeers, ihrer Hochgeboren von Elbenau, mit Wucht direkt vor ihren Füßen in den weichen Waldboden.
Mit einem leisen Keuchen reißt sie die Augen auf, springt aus dem Bett.
„Närrin! Hast du geglaubt, sie würde den Satz so hinnehmen? Hast du angenommen, die Bekundung darüber, sie sei froh, dass du da bist, wäre Sympathiebezeugung gewesen und würde dir derartiges erlauben? Ein Ausdruck ihrer Zufriedenheit, dass du tust, wofür du entlohnt wirst, nicht mehr und nicht weniger!“
Sie lässt sich auf den Stuhl sinken, die Hände verkrampft um einen Becher gelegt.
Beinahe hämisch die Stimme in ihrem Kopf.
„Sie hat dich fast weich geklopft mit ihren Worten, nicht wahr? Hast du vergessen wo du her kommst? Dein Ziel vergessen? So begierig darauf Anerkennung zu ernten, wo es keine geben kann? Nicht einmal sollte! Nach all den Jahren der Lehrzeit?“
„Ich wollte doch nur..“
„Blicke zurück! Was hättest du getan an ihrer Stelle? Du hast dich gehen lassen.. reiß dich gefälligst zusammen!“
Sie lehnt sich an und kann die Augen nicht offen halten, der Kopf sackt langsam nach vorn.
Da steigt der Edle laut wiehernd vor ihr auf...
Und reize deine Herrin nicht...
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Savea Falkenlohe
- Beiträge: 1
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Und reize deine Herrin nicht...
Zuletzt geändert von Savea Falkenlohe am Sonntag 25. März 2007, 15:41, insgesamt 2-mal geändert.
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Savea Falkenlohe
- Beiträge: 1
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Leise, aus der hintersten Ecke ihres Verstandes, säuselt es.
„Du hast dich einwickeln lassen.. ein weiteres Mal.“
Beinahe wütend, halblaut gezischt, antwortet sie dem hämischen, fast spöttischen Gesäusel.
„Hab ich nicht!“
Widerlich äfft es in ihrem Hirn nach.
„Ich habe keine Angst.. es ist mein Wunsch bleiben zu dürfen.. wie nennst du das sonst?“
Ein ungehaltenes Schnauben entgeht ihr, während sich die Hände zu Fäusten ballen.
„Ja, Euer Hochgeboren.. natürlich Euer Hochgeboren... du machst dir Sorgen um sie.. und sie? Sie kam um zu.. backen.“
„Natürlich, sie hatte offensichtlich ja auch nicht die Absicht mich fort zu schicken!“
„Sicher nicht.. mit denen, die ganz unten sind, kann man nach Belieben verfahren. Man kann sie in der einen Nacht nieder reiten wollen und in der Nächsten kann man Küchlein backen.“
Sie presst die Hände an die Schläfen.
„Sie hat es ernst gemeint, als sie sagte, es täte ihr leid.. da war nichts Unehrliches!“
Bohrend provokant wispert es aus der Ecke.
„Warum hast du dich dann in die Totenkapelle geschlichen? Hättest ihr doch den Mantel bringen können so, dass sie dich hört.. doch Angst?“
Einige Holzscheite finden sich in den Kamin gepfeffert, während sie das spöttische Kichern aus ihrem Kopf zu verdrängen sucht.
„Wo du gerade dabei bist anzufeuern, vergiss nicht, das Lumpenzeug zu verbrennen, was du so schön in die hinterste Ecke des Schrankes zurück gestopft hast.. du widersetzt dich sonst ihrem Befehl... Magd!“
„Du hast dich einwickeln lassen.. ein weiteres Mal.“
Beinahe wütend, halblaut gezischt, antwortet sie dem hämischen, fast spöttischen Gesäusel.
„Hab ich nicht!“
Widerlich äfft es in ihrem Hirn nach.
„Ich habe keine Angst.. es ist mein Wunsch bleiben zu dürfen.. wie nennst du das sonst?“
Ein ungehaltenes Schnauben entgeht ihr, während sich die Hände zu Fäusten ballen.
„Ja, Euer Hochgeboren.. natürlich Euer Hochgeboren... du machst dir Sorgen um sie.. und sie? Sie kam um zu.. backen.“
„Natürlich, sie hatte offensichtlich ja auch nicht die Absicht mich fort zu schicken!“
„Sicher nicht.. mit denen, die ganz unten sind, kann man nach Belieben verfahren. Man kann sie in der einen Nacht nieder reiten wollen und in der Nächsten kann man Küchlein backen.“
Sie presst die Hände an die Schläfen.
„Sie hat es ernst gemeint, als sie sagte, es täte ihr leid.. da war nichts Unehrliches!“
Bohrend provokant wispert es aus der Ecke.
„Warum hast du dich dann in die Totenkapelle geschlichen? Hättest ihr doch den Mantel bringen können so, dass sie dich hört.. doch Angst?“
Einige Holzscheite finden sich in den Kamin gepfeffert, während sie das spöttische Kichern aus ihrem Kopf zu verdrängen sucht.
„Wo du gerade dabei bist anzufeuern, vergiss nicht, das Lumpenzeug zu verbrennen, was du so schön in die hinterste Ecke des Schrankes zurück gestopft hast.. du widersetzt dich sonst ihrem Befehl... Magd!“
-
Darna von Hohenfels
"Es ist, was ich mit dem aufrichtigen Dienen meinte - wer Euch dient, hat oft nichts anderes als das, was er tut, zu geben, Milady."
Wie lange war es her, daß sie das gesagt hatte?
"Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist, Darna, ich... war einfach plötzlich wütend."
"Ich werde mich wohl damit abfinden müssen, denn es geschieht ja immer wieder, aber ich will ehrlich sein, ich verstehe es nicht, Adrenalon."
Das war nicht so lange her - und sie hätte sich dafür nun höhnisch selber auslachen können.
"Was ist nur in mich gefahren?", musste sie sich in der Tat nun selber fragen. Musste nachdenken. Sie war an den Wachen vorbei raus marschiert, raus aus der Küche, an ihrem Quartier vorbei, war in die Totenkapelle gegangen und vor dem Temorakreuz auf die Knie gesunken. Sie wusste, sie würde viel Zeit brauchen, und es war ihr gerade egal, sie setzte sich kniend nur einigermaßen bequem auf dem Kissen hin.
Sie hatte es nicht mal wirklich realisiert, was sie angerichtet hatte. Savea erschreckt... tja. Und dann stand sie in diesen erbärmlichen Lumpen vor ihr und rechnete fest damit, rausgeschmissen zu werden.
Erst in diesem Moment realisierte sie, was schon jetzt dieses Gehen bedeuten würde, was Savea ihr alles an lästiger oder schlicht zeitraubender lapidarer Arbeit abnahm - und sich dabei auch noch so sehr um sie sorgte, daß es aufdringlich zu werden schien.
"...wer Euch dient, hat oft nichts anderes als das, was er tut, zu geben..."
"Ich brauche kein Kindermädchen", hörte sie sich wieder sagen, "Aber das ist keinerlei Entschuldigung für mein Verhalten. Dafür gibt es keine Entschuldigung. So geht man nicht mit anderen Menschen um, erst recht nicht jenen, die es gut mit einem meinen. Aber es tut mir trotzdem leid."
Verzeihen... mehrere Momente war sie so sehr über sich selbst erschrocken, daß Saveas Worte nur schwer zu ihr durchdrangen.
"Eure Wut war in gewisser Weise nachvollziehbar."
War sie das? Und wenn ja, warum? Es war diese so unberechenbar wirkende Saat, die Alatar in das Wesen der Menschen gepflanzt hatte, doch sie nutzte doch jedesmal nur vorhandenen Boden... warum war sie wütend geworden?
"Finde den eigentlichen Grund, nur dann kannst du die Ursachen bekämpfen."
Vorhin noch hatte sie in der Gesindekammer gestanden. Wie sollte sie es Savea erklären, eine andere Art als ertragende Verständnis finden, wenn sie selbst nicht verstand?
Savea war ihr in die Wälder vor Varuna gefolgt, als Darnas Körper nach erster neuer vorsichtiger Auslastung, Bewegung verlangte. Vorwürfe. Nachts... allein... noch verletzt... wenn ein Panther sich unbemerkt nähere, wäre sie tot... erst recht zu Pferde...
Sie hatte es als Beleidigung empfunden, daß jemand auch nur auf die Vermutung käme, sie wäre auf ihrem Pferd nicht sicher.
"Merkt Euch. die Bedeutung. des Wortes ... R-i-t-t-e-r.
Und nun geht nach Hause."
Aber in diesem Moment war sie kein Ritter gewesen. Es war wie eine gedankliche Ohrfeige.
"Ich glaube, es hat etwas mit Verletzlichkeit zu tun... ich mag nicht verletzbar sein, nicht merkbar werden lassen, daß ich es bin... ich habe andere zu beschützen. Und nicht, ihnen weh zu tun, nur weil sie mir selber helfen wollen... nein, es war nicht recht, was ich getan habe - das kann ein Rahaler machen, der seine Leute einschüchtern will. Ich bin Ritter... aber in dem Moment war ich alles andere als das."
Sie verstummte nach diesen Worten einen Moment, mit nachdenklich gefurchter Stirn, sah dann zu der älteren Frau ihr gegenüber.
"Es tut mir leid. Geht, wenn Ihr... Angst vor mir habt. Ihr habt Grund dazu." Das tat noch am meisten weh. "Es tut mir leid", konnte sie nur wiederholen.
"Es hat etwas mit dieser Verletzlichkeit zu tun, ja. Da erkläre ich Viola noch altklug die Gefahren, wenn man jemand anderen näher an sich herankommen lässt... Und dann sieht ... eine 'Schutzbefohlene' an meinem eigenen Körper die Spuren meiner Verletzbarkeit und trägt mir diese Schwäche hinterher, erinnert mich daran... ja, ich bin wütend geworden. Aber es greift doch ineinander über, nach oben und nach unten anderen zu dienen... sie sorgt für mich."
Hinter ihr gab sich eine Person die allergrößte Mühe, leise die Kapelle zu betreten, unbemerkt. Mit fast schon grotesken Bewegungen wurden schräg hinter der Ritterin ein warmer trockener Mantel, ein Wasserschlauch und ein Laib Brot hingelegt, während sie einfach nur still kniete.
Merkte Darna Saveas Anwesenheit, oder war sie zu sehr auf sich konzentriert? Es war schon lange Teil von ihr, dieses Aufrichten der Nackenhaare, das Schrillen unsichtbarer Alarmglocken, wenn Gefahr drohte, etwas düsteres nahte.
Savea war keine Gefahr.
Wie lange war es her, daß sie das gesagt hatte?
"Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist, Darna, ich... war einfach plötzlich wütend."
"Ich werde mich wohl damit abfinden müssen, denn es geschieht ja immer wieder, aber ich will ehrlich sein, ich verstehe es nicht, Adrenalon."
Das war nicht so lange her - und sie hätte sich dafür nun höhnisch selber auslachen können.
"Was ist nur in mich gefahren?", musste sie sich in der Tat nun selber fragen. Musste nachdenken. Sie war an den Wachen vorbei raus marschiert, raus aus der Küche, an ihrem Quartier vorbei, war in die Totenkapelle gegangen und vor dem Temorakreuz auf die Knie gesunken. Sie wusste, sie würde viel Zeit brauchen, und es war ihr gerade egal, sie setzte sich kniend nur einigermaßen bequem auf dem Kissen hin.
Sie hatte es nicht mal wirklich realisiert, was sie angerichtet hatte. Savea erschreckt... tja. Und dann stand sie in diesen erbärmlichen Lumpen vor ihr und rechnete fest damit, rausgeschmissen zu werden.
Erst in diesem Moment realisierte sie, was schon jetzt dieses Gehen bedeuten würde, was Savea ihr alles an lästiger oder schlicht zeitraubender lapidarer Arbeit abnahm - und sich dabei auch noch so sehr um sie sorgte, daß es aufdringlich zu werden schien.
"...wer Euch dient, hat oft nichts anderes als das, was er tut, zu geben..."
"Ich brauche kein Kindermädchen", hörte sie sich wieder sagen, "Aber das ist keinerlei Entschuldigung für mein Verhalten. Dafür gibt es keine Entschuldigung. So geht man nicht mit anderen Menschen um, erst recht nicht jenen, die es gut mit einem meinen. Aber es tut mir trotzdem leid."
Verzeihen... mehrere Momente war sie so sehr über sich selbst erschrocken, daß Saveas Worte nur schwer zu ihr durchdrangen.
"Eure Wut war in gewisser Weise nachvollziehbar."
War sie das? Und wenn ja, warum? Es war diese so unberechenbar wirkende Saat, die Alatar in das Wesen der Menschen gepflanzt hatte, doch sie nutzte doch jedesmal nur vorhandenen Boden... warum war sie wütend geworden?
"Finde den eigentlichen Grund, nur dann kannst du die Ursachen bekämpfen."
Vorhin noch hatte sie in der Gesindekammer gestanden. Wie sollte sie es Savea erklären, eine andere Art als ertragende Verständnis finden, wenn sie selbst nicht verstand?
Savea war ihr in die Wälder vor Varuna gefolgt, als Darnas Körper nach erster neuer vorsichtiger Auslastung, Bewegung verlangte. Vorwürfe. Nachts... allein... noch verletzt... wenn ein Panther sich unbemerkt nähere, wäre sie tot... erst recht zu Pferde...
Sie hatte es als Beleidigung empfunden, daß jemand auch nur auf die Vermutung käme, sie wäre auf ihrem Pferd nicht sicher.
"Merkt Euch. die Bedeutung. des Wortes ... R-i-t-t-e-r.
Und nun geht nach Hause."
Aber in diesem Moment war sie kein Ritter gewesen. Es war wie eine gedankliche Ohrfeige.
"Ich glaube, es hat etwas mit Verletzlichkeit zu tun... ich mag nicht verletzbar sein, nicht merkbar werden lassen, daß ich es bin... ich habe andere zu beschützen. Und nicht, ihnen weh zu tun, nur weil sie mir selber helfen wollen... nein, es war nicht recht, was ich getan habe - das kann ein Rahaler machen, der seine Leute einschüchtern will. Ich bin Ritter... aber in dem Moment war ich alles andere als das."
Sie verstummte nach diesen Worten einen Moment, mit nachdenklich gefurchter Stirn, sah dann zu der älteren Frau ihr gegenüber.
"Es tut mir leid. Geht, wenn Ihr... Angst vor mir habt. Ihr habt Grund dazu." Das tat noch am meisten weh. "Es tut mir leid", konnte sie nur wiederholen.
"Es hat etwas mit dieser Verletzlichkeit zu tun, ja. Da erkläre ich Viola noch altklug die Gefahren, wenn man jemand anderen näher an sich herankommen lässt... Und dann sieht ... eine 'Schutzbefohlene' an meinem eigenen Körper die Spuren meiner Verletzbarkeit und trägt mir diese Schwäche hinterher, erinnert mich daran... ja, ich bin wütend geworden. Aber es greift doch ineinander über, nach oben und nach unten anderen zu dienen... sie sorgt für mich."
Hinter ihr gab sich eine Person die allergrößte Mühe, leise die Kapelle zu betreten, unbemerkt. Mit fast schon grotesken Bewegungen wurden schräg hinter der Ritterin ein warmer trockener Mantel, ein Wasserschlauch und ein Laib Brot hingelegt, während sie einfach nur still kniete.
Merkte Darna Saveas Anwesenheit, oder war sie zu sehr auf sich konzentriert? Es war schon lange Teil von ihr, dieses Aufrichten der Nackenhaare, das Schrillen unsichtbarer Alarmglocken, wenn Gefahr drohte, etwas düsteres nahte.
Savea war keine Gefahr.
-
Savea Falkenlohe
- Beiträge: 1
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Großartig!
Sie war ganz offensichtlich mit einer besonderen Gabe gesegnet worden.
Sie konnte es donnern, blitzen und regnen lassen, ohne große Mühe und das fast gleichzeitig.
„Bisher habt Ihr Euch glücklich schätzen können, dass ich ein Mensch bin der einen
Spaß bis zu einem gewissen Grad gut heißt. Ich rate Euch überspannt diesen Bogen nicht!
Ich kann, so hoffe ich, da Ihr Euch bisher als recht klug erwiesen habt, wohl davon ausgehen, dass Ihr sehr wohl wißt wie man in manch anderem Lehen auf dieses Benehmen reagieren würde. Ich hoffe, Ihr habt verstanden wie weit Ihr zu gehen Euch herausnehmen solltet.“ ‚Rumms!‘
„Wenn Ihr es noch wagt, mit seiner Hoheit über Eure rücksichtslosen Eigenmächtigkeiten zu
diskutieren, indem Ihr ihm sein eigenes Wort im Mund verdreht, statt Euch zu entschuldigen, dann könnt Ihr ab übermorgen Eure Sachen packen, Savea.“ ‚Brizzel!‘
„Es tut mir ausdrücklich leid, Euer Hoheit, dass meine Angestellte sich in gänzlich ungebührlicher Weise an Eurer Person vergriffen hat.“ ‚Rumms!‘
„Ich bot Euch schon einmal eine mögliche Bestrafung dieser Magd an. Ihr könnt Euch immer noch umentscheiden ob Eurer Antwort.“ ‚Brizzel!‘
„Haben dafür Konsequenzen zu erfolgen, nehme ich diese natürlich auf mich.
Ich habe Fräulein Savea ausdrücklich meiner Obhut unterstellt, über den Rahmen einer einfachen Entlohnung heraus. Ihr Verhalten ist _mein_ Verhalten. Und exakt in diesem Rahmen stehe ich auch dafür ein.“
„Ich werde mir eine angemessene Strafe hierfür erdenken und diese alsbald aussprechen.“
Die Regenschauer wollten kein Ende nehmen. Ihr blieb nichts übrig, als den Kopf einzuziehen und abzuwarten, ob sie vom Blitz getroffen werden würde.
Nur ein paar Tropfen in die Kanne Tee.. Ihrer Hochgeboren einen ruhigen Schlaf zu bescheren und seiner Hoheit den kleinen, aber nötigen Schubs zu geben, sich wegen steigender Müdigkeit zu verabschieden und allen die Ruhe zu schenken, die sie nötig hatten.
Da war kein Gift im Tee und die Wirkung der Tropfen zuvor an einem der Gardisten getestet.
„Nächstes mal redet einfach. Ihr habt doch sonst Eure Zunge kaum im Zaum.“ ‚Rumms!‘
Natürlich Euer Hoheit.. wenn ich Euch dann untertänigst bitten dürfte, Euren eigenen Anweisungen gemäß, Ihrer Hochgeboren die nötige Ruhe zukommen zu lassen.. so in etwa?
„Nein, Pranger hat sie bestimmt nicht verdient. Außer, sie schmeißt Adrenalon noch mal so unfreundlich raus. Dann würd ich das überlegen.“ ‚Brizzel!‘
Im Grunde war es ja recht einfach. Die Anweisungen waren klar formuliert, sie hatte dafür zu sorgen, dass die junge Ritterin im Bett verblieb, um zu genesen. Freie Hand war ihr zugesagt worden. Dass sich dieses Unterfangen gleichstellte mit einem zu hütenden Sack Flöhe, war weniger einfach.
„Und ich brauche hier keinen Gefängniswärter mehr, ich werde die Bettruhe schon einhalten, Savea...“ ‚Rumms!‘
Um einiges weniger einfach.
Sie konnte Anweisungen befolgen, oder auch nicht, das Ergebnis würde das Gleiche sein.
Würde sie fernerhin dafür Sorge tragen, dass Ihrer Hochgeboren Genesung nichts im Wege stand, würde sie sich ihren Zorn zuziehen.. tat sie es nicht, würde sie Rechenschaft ablegen müssen vor seiner Hoheit.
Großartig!
Sie war ganz offensichtlich mit einer besonderen Gabe gesegnet worden.
Sie konnte es donnern, blitzen und regnen lassen, ohne große Mühe und das fast gleichzeitig.
„Bisher habt Ihr Euch glücklich schätzen können, dass ich ein Mensch bin der einen
Spaß bis zu einem gewissen Grad gut heißt. Ich rate Euch überspannt diesen Bogen nicht!
Ich kann, so hoffe ich, da Ihr Euch bisher als recht klug erwiesen habt, wohl davon ausgehen, dass Ihr sehr wohl wißt wie man in manch anderem Lehen auf dieses Benehmen reagieren würde. Ich hoffe, Ihr habt verstanden wie weit Ihr zu gehen Euch herausnehmen solltet.“ ‚Rumms!‘
„Wenn Ihr es noch wagt, mit seiner Hoheit über Eure rücksichtslosen Eigenmächtigkeiten zu
diskutieren, indem Ihr ihm sein eigenes Wort im Mund verdreht, statt Euch zu entschuldigen, dann könnt Ihr ab übermorgen Eure Sachen packen, Savea.“ ‚Brizzel!‘
„Es tut mir ausdrücklich leid, Euer Hoheit, dass meine Angestellte sich in gänzlich ungebührlicher Weise an Eurer Person vergriffen hat.“ ‚Rumms!‘
„Ich bot Euch schon einmal eine mögliche Bestrafung dieser Magd an. Ihr könnt Euch immer noch umentscheiden ob Eurer Antwort.“ ‚Brizzel!‘
„Haben dafür Konsequenzen zu erfolgen, nehme ich diese natürlich auf mich.
Ich habe Fräulein Savea ausdrücklich meiner Obhut unterstellt, über den Rahmen einer einfachen Entlohnung heraus. Ihr Verhalten ist _mein_ Verhalten. Und exakt in diesem Rahmen stehe ich auch dafür ein.“
„Ich werde mir eine angemessene Strafe hierfür erdenken und diese alsbald aussprechen.“
Die Regenschauer wollten kein Ende nehmen. Ihr blieb nichts übrig, als den Kopf einzuziehen und abzuwarten, ob sie vom Blitz getroffen werden würde.
Nur ein paar Tropfen in die Kanne Tee.. Ihrer Hochgeboren einen ruhigen Schlaf zu bescheren und seiner Hoheit den kleinen, aber nötigen Schubs zu geben, sich wegen steigender Müdigkeit zu verabschieden und allen die Ruhe zu schenken, die sie nötig hatten.
Da war kein Gift im Tee und die Wirkung der Tropfen zuvor an einem der Gardisten getestet.
„Nächstes mal redet einfach. Ihr habt doch sonst Eure Zunge kaum im Zaum.“ ‚Rumms!‘
Natürlich Euer Hoheit.. wenn ich Euch dann untertänigst bitten dürfte, Euren eigenen Anweisungen gemäß, Ihrer Hochgeboren die nötige Ruhe zukommen zu lassen.. so in etwa?
„Nein, Pranger hat sie bestimmt nicht verdient. Außer, sie schmeißt Adrenalon noch mal so unfreundlich raus. Dann würd ich das überlegen.“ ‚Brizzel!‘
Im Grunde war es ja recht einfach. Die Anweisungen waren klar formuliert, sie hatte dafür zu sorgen, dass die junge Ritterin im Bett verblieb, um zu genesen. Freie Hand war ihr zugesagt worden. Dass sich dieses Unterfangen gleichstellte mit einem zu hütenden Sack Flöhe, war weniger einfach.
„Und ich brauche hier keinen Gefängniswärter mehr, ich werde die Bettruhe schon einhalten, Savea...“ ‚Rumms!‘
Um einiges weniger einfach.
Sie konnte Anweisungen befolgen, oder auch nicht, das Ergebnis würde das Gleiche sein.
Würde sie fernerhin dafür Sorge tragen, dass Ihrer Hochgeboren Genesung nichts im Wege stand, würde sie sich ihren Zorn zuziehen.. tat sie es nicht, würde sie Rechenschaft ablegen müssen vor seiner Hoheit.
Großartig!
Zuletzt geändert von Savea Falkenlohe am Sonntag 3. Juni 2007, 16:18, insgesamt 1-mal geändert.