[SQ] Die Rückkehr Kryndlagors

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Der Erzähler

[SQ] Die Rückkehr Kryndlagors

Beitrag von Der Erzähler »

Die Erweckung
Fast gescheitert - Narren!
"Dort ruft er laut nach der Art seines knöchernen Kultes nach dem Draken, ruft ihn dreie Mal. Beim dritten Male sprecht er, und so tun auch die beiden anderen Rothen, des Draken wahren und einzigen Nam."
Doch er erklang nicht. Dreimal riefen sie ihn, "Kryndlagor", doch gewiß wäre es dem Totendämon egal gewesen, ob dieser Ruf erklang - dem Drachen nicht, so stemmte er sich gegen die Ketten des Todes, jaulend, kreischend... er hätte diese Dummköpfe zerfetzen mögen! Zwei vermochte er von den Füßen zu reißen, seine Macht verbrauchte sich, der Anblick, wie das sich bildende Fleisch wieder verrottend von Knochen fiel, hätte manchem den Magen umdrehen können.
Nein! Grenzenloser Haß! Es war doch alles so nahe beieinander! Und dann erklang er - SEIN Name! Grenzenloser Triumph, grenzenloser Zorn...
Sie konnten ihn rufen, sie hatten Macht über ihn - und er konnte dies gar nicht leiden. Glaubte der Alka, ihm nun befehlen zu können wie seinem Schoßhund? Und ihn überlisten zu können? IHN?!
"Mein Herr ist er SELBER!", brüllte der rote Alte Wyrm zornig, "Und DIR lausche ich, weil DU ihm gefällig bist! Merk dir das! Und die hier sind, fresse ich nicht, weil es IHM wenig dient! REIZE mich nicht, und ich werde tun, was und beiden Genugtuung verschafft...
Aber REIZE mich nicht..."
Er bleckte die handlangen Reißzähne, zwischen denen zuvor in erster Gier eine Kuh, drei Menschenopfer und im ersten ungestümen Haß und Hunger Vandrak verschwunden waren - Vandraks Schicksal hatte seine Vollendung gefunden.
"Selig, wen er fräszet."

Varuna... diese jämmerliche kleine Menschensiedlung... sie würde brennen.

In der Nacht

"W... w..w..was ist das?!"
Der Kutscher am Südtor schrie panisch auf und ließ seine Pferde das Weite suchen. Schreie waren zuvor lange aus den Wäldern erklungen. Auf seiner gierigen Suche nach Futter war der Wyrm grob gen Varuna gezogen, hinter sich eine Schneise der Verwüstung hinterlassend - oh wie herrlich, die Schwingen wieder zu entfalten, Feuer in seine Kehle zu ziehen und es in sinnloser Zerstörung zu verbreiten!
"ICH - BIN - WIEDER - DA!"
Es roch hier nach massenweise Futter. Rehe, Bären, Wölfe, egal - Fleisch. Alles, was größer als ein Vogel war, wurde verschlungen, am nächsten Morgen würde man von dieser Orgie Blutstropfen, Fellfetzen und ein paar ihm unachtsam aus dem Maul gerutschte Reste der Tiere erkennen.
Die Wälder erlitten in dieser Nacht den ersten Schock unter der Rückkehr Kryndlagors.

Ein paar Orte allerdings gab es, die es ihm wert waren, sein Feuer zu konzentrieren... auf einem Platz mit steinernem Blut spürte er die noch immer vorhandene Aura vergangener Tage. Tage, an denen er selber bereits seit wenigen Jahren tot gewesen war.
Er blies so lange seinen Feuerodem gegen die ihm widerliche Frauenstatue, bis sein schwefliger Atem an ihr klebte und selbst am Stein brannte.
Nahe der Stadt fand er einen Stein, der der verhassten Mutter seines Herrn diente - brennen sollte er.
Und auch wenn die varuner Wachen mit verhaltenem Entsetzen meist nur von einem riesigen, dunklen Schemen berichten konnten, der um die Stadt geschlichen war, so hatte genau vor dem Südtor doch der Baum der Einigkeit ebenso genügend seinen Zorn erregt, um das Blickfeld der Wachen zu betreten. Kurze Zeit später brannte die verfluchte Pflanze, und die Widmungsstele war rußgeschwärzt.
"Wiederaufbau"...
Es waren doch keine Holzhütten mehr. Der Wyrm verengte die rotglühenden Augen. Viele Wachen. Er wusste um seine Macht, er wusste aber auch, wann ihm etwas zu mühsam war und den Aufwand so nicht wert. Das waren keine fünf Holzhütten, die mal eben niedergetrampelt und zu Fackeln verarbeitet werden konnten, diese Mauern trugen die grenzenlos gehassten Spuren zwergischer Arbeit.

Er würde ein wenig ruhen und am Tage erst kommen, wenn die Sonne den wärmsten Mittagsstand erreicht hätte. Wärme, um seine Verbündeten mitzubringen...

Nahe dem Kloster

Noch mehr Menschengewürm. Zwei von ihnen trugen die Farben wie eines seiner ersten Opfer. Und einer dieser beiden war besonders frech. Doch war er auch geschickt und wusste Mittel zu nutzen. Die Drachengedanken kreisten ein paar Mal darum, wie tief er den tönenden Hauptmann in die Erde zu stampfen gedachte. Oder doch fressen? Ob der überhaupt schmeckte? Zu einer lichterlohen Fackel verarbeiten, bis nichts als ein Häufchen Asche übrig wäre?
Die Präsenz des Klosters lenkte ihn ab. Dieser unheilige Ort... existierte also noch immer. "Ihre" Präsenz. Er hasste sie. Varuna würde nur der Auftakt für den eigentlichen Kampf sein, ein paar Appetithappen. Er würde... oh, was er alles würde...
da war dieser verdammte Hauptmann ja schon wieder, er nervte wirklich. Und dieser Schwächling in lächerlichem Blau da vor ihm wusste wohl nicht, mit wem er redete, hielt sich für einen Diener der Göttin...
War er auch. Als Kryndlagor ihn zwischen den Zähnen hatte, spürte er erst die Saat der Göttertochter, diese Saat war noch zu jämmerlich, um Ausstrahlung zu besitzen. Keine Gefahr. Er spuckte ihn aus, sollten seine beiläufig zugefügten Wunden, die schon fast des Menschlings Tod bedeuteten, ihre mächtigeren Diener gleich daran gemahnen, mit was sie sich zweifellos anlegen wollen würden.
Jetzt hatte er Hunger. Und die immense Selbstüberschätzung dieses Hauptmann-Wichtes würde er ein andermal zu einem Ende bringen, es gab wichtigeres.
Diesen fetten, leckeren Grizzlybären da hinten...
Andrey von Greifenbach

Beitrag von Andrey von Greifenbach »

"Ein Drache vor der Stadt!!!"

Der Hauptmann kam ihm entgegen, hinter ihm 4 Gardisten die einen Schwerverletzten trugen. Kaum war es ihm möglich, einen Sinn in das ganze Durcheinander zu bringen, da waren sie auch schon wieder weg, nur der Ruf des Hauptmannes erklang noch: "Leutnant, er ist auf dem Weg zum Kloster!".
Ein Drache... vor Varuna, am Kloster. Hinter seiner Stirn arbeitete es. Wie war das möglich? Er hatte durch seine Reise die letzten Ereignisse kaum mitbekommen, dennoch jagte es ihm eine Gänsehaut über den Rücken, als ihm siedendheiss einfiel, in welchem Zusammenhang ein Drache wohl ungeniert vor Varuna wandeln könne.
Er schwang sich auf Fenrasil, ein Geschenk von Darna, ein wahrlich schönes, starkes Tier, ohne nachzudenken, und jagte wohl wie der Teufel selbst durch Varuna, um zu den anderen zu stoßen.

Der Ritt war scharf und ruhelos. Seine Blicke, die fortwährend umherschwiffen, sahen eine Straße der Zerstörung. Immer wieder brennende kleine Ode, zerstörte Gärten und tote Tiere, die den Weg des Drachen gekreuzt haben mussten.
Kurz hinter dem Wegekreuz dann sah er ihn.
Ein gewaltiges Monstrum, von dunkelroter, schillernder Farbe, mit Handlangen Zähnen und Krallen und sicher in der ersten Schätzung 20, 21 Ellen groß.
Und er sah, wie der Hauptmann und einige weitere Männer sich diesem Ungetüm entgegenstellten. Schnell war klar, dass die Aussicht auf Erfolg gering war. Er hielt sich im Hintergrund und suchte verzweifelt nach einer Lösung.


"WO IST DAS SCHWEEERRRT..."



Die Stimme des Drachen war erschreckend.. Es war, als würde er nur durch sie Blitze erscheinen lassen können und den Donner aus dem Himmel hervorrufen.
Etwas musste passieren. Hudgarrs Hin- und Weg-Taktik war nicht das, was in dieser Situation half. So hob er seine Stimme, rief

"Lass ab, Ungetüm! Wir wissen nicht wo das Schwert ist! Wenn du uns tötest, wirst du es dennoch nicht finden!"


"WURM!"



Ein Hieb des mächtigen Schwanzes beförderte ihn in einen Holzzaun, der unter dem Aufprall krachend zerbrach. Er war benommen.. griff mit den Händen in die Erde und versuchte sich, aus den Trümmern zu befreien, aber da war das Ungetüm bereits heran. Sein klaffendes Maul hob ihn in die Höhe, trümmer zerbrachen zwischen seinen klauenartigen Zähnen, und er schleuderte ihn hin und her, bevor er ihn scheinbar mühelos einige Meter davonwarf, wo er mit einem dumpfen Aufprall liegenblieb.



Caprine tot. Das Schwert.. Nevyn? Andargars Worte waren schwach, undeutlich, aber ich glaubte zu verstehen. Die Lederrüstung, die mich nun schon so lange begleitet hatte, hing in Fetzen von meinem ansonsten unversehrten Leib. Dennoch fühle ich mich jetzt noch, als wäre jeder Knochen in meinem Leib vertauscht.
Was ist das für eine Macht, die solches zustande bringt? Wir haben ein ernstes Problem, und ich bin mir nicht sicher, wie wir es lösen sollen. Der letzte der Hüter ist tot, und es muss ein Neuer gefunden werden, ausserhalb der Linie. Das Schwert muss seine Bestimmung wieder auf ein Neues aufnehmen, aber wer soll es führen? Alll die Schlachten.. um Varuna, um Berchgard... es verblasst in der Gefahr, die uns nun droht...
Zuletzt geändert von Andrey von Greifenbach am Samstag 19. Mai 2007, 14:44, insgesamt 1-mal geändert.
Fabien Raedin

Beitrag von Fabien Raedin »

Es begab sich, dass das erste Eintreffen des Drachen in Varuna verheerende Folgen hatte für die Dächer der Stadt. Lichterloh in Flammen stand bald jedes Haupt der Varuneser Gebäude. Das seltsame war, dass das Feuer durch eine Substanz zusätzliche Kraft, stinkend nach Schwefel, erhielt. Viel Wasser fand seinen Weg darauf und doch verlöschte es nicht.

In den Wirren der Kämpfe, Varuna von den Schlangenwesen zu befreien, vergaß man um die Feuer auf den Dächern. Selbst der Angriff der Burg vermochte es, das Augenmerk von den Feuern zu lenken. Nahezu jedes Dach stand in Flammen, sicherlich musste auch das ein oder andere Dachgestühl nachgegeben und das restliche Haus entzündet haben.

Erst spät, nachdem der Drache fort und die Bedrohung durch Eisenwart niedergeschlagen war, wurde man sich der Flammen wieder Gewahr. Bald stellte man Löschtrupps auf. Dann hallte es wieder durch die Gassen: Der Drache ist zurück. Gelöschte Feuer wurden wieder entfacht.

Doch wie durch ein Wunder begann es zu regnen. Die Löschtrupps waren gerade ausgerückt, da öffnete der Himmel seine Pforten und ließ Wasser auf die Erde niederfallen, so viel, dass es selbst die Flammen des Drachen zum erlöschen brachte. Zugleich mit dem Regenguß vernahm man einen Ruf: Der Drache ist besiegt, ein neuer Ritter ist geboren.

Der Schrecken hatte lange gewütet. Lange und verlustreich. Die Wachleute an den Toren, sie hatten als Futter für den Drachen gedient oder als Fackel, oder sie waren den Schlangen unterlegen. Der Schrecken hatte einen Tag lang in Varuna gewütet und seine Opfer gefordert. Rahal hatte nichts außer einen herbeigeschworenen Drachen verloren. Doch Varuna hatte nun eins: einen weiteren Ritter!

Nun mochte die Zeit des Wiederaufbaus kommen.
Thelor von Reensdorf

Beitrag von Thelor von Reensdorf »

Panik, Panik wohin er blickte.
Kampf zerstöhrung Schlangenwesen die sich zu schnell entwickelt haben.
Zuerst war er nur als Torwache eingeteilt und nun besuchte er mal wieder das Heilershaus.

Seine Gedanken schweiften über das Geschen zurück.
Den ganzen Tag erschlugen sie Schlangen und deren Abarten.
Später wurde er im Kastell eingesetzt, wo er Patrolien einteilte und koordinierte, die die Stadt von den Schlangenwesen säuberten.

Mehr und mehr wurden die Wesen und die Stadt schien verlohren.
Ein durchbruch zur Adlerfeste glückte ihm so konnte er die Truppen mit frischen tränken versorgen.
Mit der Patroliengruppe des Haupmannes schlug er sich zum Kastell durch, wo er schließlich eine Aufstellung gegen den Eindrinngenden Drachen stellte.

Mehrfach stellte sich Thelor den Drachen in den Weg und schließlich befand er sich in einem Zweikampf mit diesem auf der Festungsbrüstung des Kastells.
Mehrfach führte er Scheiternde Angriffe gegen das Ungetüm und mehrfach wurde er gegen die Wand Geschleudert, ehe Sir Rafael und einige andere hinzukahmen.

>>Du bist Mutig du darfst leben!<< sagte der Drache ehe er die Gruppe aus hinzukommenden mit einem Schwanzhieb ebenfals gegen die Wände drückte.
Mit Kräftigen Schwüngen stieg der Drache in den Abendlichen Himmel empor und Thelor rappelte sich mühsam wieder auf.


Im Kastell wurden die Truppen neu Formirt doch schien es das sich niemand um den im Schloß wütenden Drachen kümmern wollte.
Also Schlepte sich Thelor ohne alle anderen dahin.
Am Tor lagen die erschlagenden Wachen und der tote Kronritter krümmte sich in eienr Ecke.
Zögernd nahm Thelor dessen Schild und Schwert an sich, doch wahren seine Waffen bei dem ersten zusammentreffen Unbrauchbar geworden.
So Trat er dem Drachen am Eingang zum Schloß gegenüber.
>>WARUM<<Brüllte Thelor den Drachen an wobei er sich Stützend an einen Baum lehnte.
>> Weil mein Herr das Will<<
>>Warum suchst du dann nicht in Rahal<< Schnautzte Thelor zurück.
>>Weil mein Herr in Rahal ist<<
>>Du willst also ein Schwert?<< fragte Thelor und warf ihm das des Kronritters vor die Pranke.
>>Nimm das, das ist das Mächtigste was wir hier haben.<<sagte Thelor schließlich.
>> Nun es ist nicht das was ich will außerdem wird mein Meister die zerstöhrung der Stadt gefallen.
Du bist Mutig darum darfst du leben und nun geh Menschlein, den mein Herr Schätzt Mut.<<
zorn stieg in Thelor auf .
Fest klammerte er seine hand um das Schild.
>> Temora brauchte ein Schwert aus Elfenhand geschmiedet um Alatar zu bekämpfen, für dich wird das Schwert eines Kronritter genügen müssen.<< brüllt Thelor während er nach dem Drachen setze, das Schwert wieder aufnehmend und nach dem Drachen Schlug.
Wieder Prallte das Schwert an dem Schuppenkleid des Drachen ab.
>> Das Schwert kann dich zwar nicht zershcneiden aber es wird dich Erdroßeln.<< und so Setzte Thelor weiter Richtung Kopf.
Wütend Riß der Drache sein Maul auf und der Odem ergoß sich über den hinterm Schild gebeugten Thelor.
Die Haare verbrannten, die Ringe der Kettenrüstung schmolzen zusammen, Thelor Sinne vernebelten und er Brach Hustend zusammen.
>> Elfen<< Brüllte der Drachen und erhob sich mit mächtigen Schwüngen in die Luft.
Das Schloß war also sicher und nach kurzen Augenblicken der Ruhe rafte sich Thelor auf.

Die Elfen muss ich Warnen dachte sich Thelor und suchte auf dem Schlachtfeld in den Straßen Varunas nach Rafael.
>>Sie sind gewarnt<< sagte Dieser.
So ritt Thelor erneut zur Feste doch traf er auf dem Weg dorthin auf Antares und nach einem Kampf gegen einem Schlangenwesen, fanden die Beiden sich bald eingekesselt von Eisenwartlern.
Rasch zog Thelor den Jungen auf sein Pferd und so brachen sie durch die Reihe der Burgler.

An der Brücke trafen sie auf die Patrolien, die die Stadt durchstreiften und Antares wurde vor den Füßen das Tiefländers Argos abgesetzt.
>> EISENWART RÜCKT AN<<
Sofort Formierten die Hauptmänner die Patrolien und so zogen sie gegen die Mannen Eisenwarts aus der Stadt.

Thelor erschöpft durch Drachenkampf, Durchbrechen und Übermüdung sank schließlich während eines Wortwechsels mit Dehmrichter Antarian de Dynal erschöpft vom Pferd in die Arme des Richters.
Bald waren auch Liliana und Selissa bei ihm und es wurde das an einigen Hautstellen angebrannte Kettenhemd entfernt.
Fest wurden Brandverletzungen mit Salbe bestrichen, Die Offenen Wunden mit Bandagen verbunden und der Geist mit einem Mittel schlafen gelegt.
So Brachte man ihn zum Heilershaus.
Nicht ganz eine Stunde lag er da, die Wirkung des Schlafmittels in natürlichen schlaf übergegangen Schreckte er Hoch als die Türen der Heilerstube Berstend Auseinander flogen.

>>FUTTTTERRRR, FRESSENNN<< Knurrte der Drachenkopf der durch die Tür spähte.
Doch wich er unter den vergeblichen angriffen er Patrolie außerhalb, die seinen leib Erfolglos angriff wiederhinaus unt thelor richtete sich Benommen und Taumelnd auf und Wankte an die Tür.

>> Wach ich oder Träum ich noch?,
Du Hast doch alles was du Willst Drache, die Stadt steht in Flammen, die Hoffnung der Leute ist am Ende.
Das Schwert haben weder wir noch du. WAS IN TEMORS NAMEN WILLST DU HIR.<< sagte Thelor während er sich in seinem Zustand an den Türrahmen lehnte.

>> Ja mein Herr wird zufrieden sein und nun will ich fressen<< Und so Schnappte der Drache Nach Thelor welcher gepackt wurde und sich Bald Zwischen die Zähnen des Drachens wiederfand.
Wehrlos lag er dort doch anstatt Zuzubeißen spuckte ihn er Drache aus und machte sich hinter einer Frau her.

Schwach war Thelor als er sich aufrichtete und hinter dem Drachen hertaumelte.
Um ihn Herum war eine Meute gerüsteter Krieger, aber er der nur im Leinenhemd dort war taumelte weiter, die letzte Kraft aufbringen als wie aus dem nichts eine Strahlende Leuchtende gestallt auftauchte.

>> Thelor ...Thelor Dravan<< fragte die verschimemrte Gestallt.
>> Ja?<< Frgate der Kraftlose Thelor, während der Drache seinen Haß an der Kirche der Stadt stillte.
>>Krieger mit Reinem Herzen und Großen Mut, du wurdest auserwählt die Stadt von dem Grauen zu befreien. Nur Du, sonst vermag es keiner.<< und ein gleißendes Licht züngelte zwischen den Beiden auf und formte sich zu dem Schwert.
Die Schimmernde Gestallt Legte das Schwert in Thelors Hand.
>> Es Vermag dein Gutes aber auch dein Böses in dir bis ins Unbegrenzte zu Steigern, es Liegt an dir.<<
Voller Zuversicht ergriff Thelor das Schwert, eine wohltuende Wärme durchfuhr ihn, Wunden und Erschöpfung waren vergessen.
Die Leute die nahe Standen konnten den Kampf in seinem inneren Sehen während er Dastand und das Schwert einfahl nur hielt.

Doch nach einigen Momenten des inneren Kampfes Stand Thelor auf und es Schien als ob sich ein helles Licht schützend um ihn legte.
So Stand er nun ein 3tes mal dem Ungetüm gegenüber, doch diesmal war kein bisschen Furch in ihm, kein Zweifel an seinem tun.
Sofort begann der Drache nach ihm zu Schnappen und Thelor wich Seitlich aus mit dem Schwert Richtung Hals Schlagend.
Laut War der Schmerzensschrei und Stark war der Schlag der Thelor daraufhin traf und durch die Luft warf.
Schmerze spürte er, doch hätte der Schlag ihn eigentlich zerreißen müssen.
Der Drache Spuckte seinem Odem nach Thelor und wie durch ein Reflex hielt dieser Das Schwert in die Flammen welche an jenem eine Schneise Schlugen.
Durch diese Schneise setzte Thelor vor und so drang sein Schwert tief in den Rachen des Drachen ein und kein Odem folgte nur noch Rauch.
Das blut Ätzend wie Säure ergoss sich Über Theors Kleidung die sich Zischend und Dampfend ihren Bestandteilen ergab.
Wieder wurde Thelor von der Klaue des Drachen getroffen und wieder taumelte Thelor zurück während sich der Drache aufbäumte um ihn unter seinem gewicht zu zermalmen.
Reflexartig riss er das Schwert in die Höhe und es Bohrte sich tief in den leib des Drachens welche Schreiend zur Seite Wegsackte.
Halb unter ihm ergoss sich das Blut über seinen linken Arm welcher von da an Taub an seiner Seite hing.
Wieder setzte Thelor vor das Schwert fest in der Rechten , ein hieb gegen den kopf des Drachen.
Wieder Schrie der Drache auf Wild von Panik ergriffen erhob er sich mit den Wunden in die Höhe.
Krachend Kahm er einem Auf der Brüstung auf ehe er dann Seinen Flug fortsetzte.

Zurück blieb ein erschöpfter Thelor und Schwarzverätztes Graß.
Und eine Erstaunte menge an Kriegern.
Auf die Knieh gesackt das Schwert in beiden Händen auf dem Schoß haltend saß er da sich vom Kampf erholend.
Da tauchte erneut die verschleierte gestallt in Hellen gewand vor ihm auf und Sprach.
>> Thelor Dravan du hast es erfüllt wie es Befohlen.<<
Thelor konnte nur nicken.
>> Du hast Gehandelt und alle hier gerettet. Ritter mit reinem Herzen.<<
So Legte sie die hand über Thelor und Leben Regte sich wieder ins einem linken Arm, die Wunden Schloßen sich und nur eine Narbe blieb an seinem linken.
Thelor reichte ihr das Schwert und mit jenem verschwand sie wieder.
Nun Brachte Thelor Darna noch die Waffen des Kronritters die er zum Kampfe an sich genommen hatte und schließlich ging er doch recht Erschöpft zu Bett.
Einzig die stimme des Drachen in seinem Kopf störte ihn ein mal.

>> Ich werde wiederkommen, Ich hoffe du lebst dann noch.<<
Im Halbschlaf murmelte Thelor nur >> Das hoffe ich für dich auch<<.
Wijay Loreen

Beitrag von Wijay Loreen »

Das Chaos brach über Varuna herein. Als sie zurückkehrte rechnete sie eigentlich damit, dass der Drache sein Werk bereits vollendet hatte, doch im Gegenteil: Die Stadt stand in Flammen, die Gardisten stürzten sich todesmutig auf die Schlangen und Varuna selbst stand in Flammen. Das Geschrei, das Kriegsgebrüll, die Schmerzensschreie und die Panik waren wie Musik. Es war vielleicht doch nicht so schlecht, dass sie den richtigen Zeitpunkt erwischte.

Einige Gardisten lagen bereits am Boden. Es war erhebend. Schnell rüstete sich Loreen und stürzte sich ins Kampfgetümmel, um irgendwie zu ihrer Bibliothek zu gelangen, immer noch die leise Hoffnung hegend, dass das Gebäude noch stand.

Es war gewiss schwierig sich durch die Flammen zu kämpfen. Sie züngelten überall hoch und des Drachen Atem zeigte Wirkung. Der Regen brachte fast gar nichts. Lediglich eine dichte Dampfsäule stand über Varuna, gemischt mit dem beißend stinkenden Rauch legte sich über ihr Gesicht ein öliger Film.

Unter dem Vorwand, Varuna schützen zu wollen kämpfte sie eine Weile mit den Soldatengruppen, waghalsigen Söldnern und gelangweilten Tagelöhnern, die hofften, auch einmal ihr Schwert benutzen zu dürfen durch die Reihen, bis es ihr endlich gelang sich abzusondern.

Es war gespenstisch. Überall lagen tote Wehrsoldaten. Kra'thor würde seine Beute kriegen, er wartete wohl begierig darauf. Im Schutze der Totenstille sprach sie ein leises Gebet, auf dass sich der Richter der Seelen annehmen werde.

Schließlich gelangte sie in den Stadtteil wo ihre Bücherei stand. Sie sah tatsächlich unbeschädigt aus, sah man von der aufgesprengten Tür ab. Was war hier geschehen?.

Von oben hörte Loreen Schritte. Jemand war eingedrungen. Ihr Kryss bereithaltend und ihren Geist geschärft schritt sie vorsichtig nach oben und erblickte ein Schlangenwesen, welches es sich wohl im Studienzimmer gemütlich machte. Na wunderbar! Ausgerechnet hier in ihrem Haus musste das Vieh sich verbergen. Nachdem sie jedoch alles an ihren zur Verfügung stehenden Geisteskräften aufwendete konnte sie das Monster bezwingen.

Im Keller war niemand. Es war auch nicht gerade möglich den Mechanismus in der Wand zu finden, welcher ihr die Tür in den Keller öffnete. Zumindest war das Wichtigste, nämlich das, was sich unter ihrer Bibliothek befand noch intakt. Ihre Heimstätte, die sich unter der Farce einer Existenz befand, die nur dazu diente, sich in Varuna einen Namen zu machen.

Schließlich begab sich Loreen zurück ins Schlachtgetümmel, wobei sie die Monster einfach lähmte, um an den Reihen vorbeizukommen. Äntarian De Dynal war ein vertrautes Gesicht. "Ihr seid gefährlich", hatte er gesagt, als er sie scheinbar im Kampf beobachtet hatte - wenn man es denn Kampf nennen mochte.

Gleichwohl - hätte er gewusst, dass diese Frau, die Seite an Seite kämpfte noch am Vortage an Seiten des Alkas und eines hohen Letharen den Drachen angerufen hätte wäre es sicher ungünstig für sie geworden.

Doch Varuna, anfangs noch dem Fall nahe wurde zurückgewonnen. Die Schlacht erwies sich als großer Sieg für Varuna. Gut so, zumindest konnte Varuna genügend Tote betrauern.

Und erneut schritt sie durch die Straßen, die Toten dem Richter weihend. Niemand beobachtete sie dabei, waren die Truppen nun mit dem Löschen des Feuers beschäftigt - als der Drache am Marktplatz erneut auftauchte.

Es schien nun alles verloren zu sein; Kryndlagor schnappte um sich und selbst Loreen entging nur knapp dem Tod durch den Fraß. Doch schien er wohl zurückzuschrecken, wohl wissend, wer hier vor ihm stand - oder? Gleichwohl. Sie hatte keine Furcht. Dem Tode zu dienen bedeutete, das Leben nicht mehr fürchten zu müssen.

Als der Mann mit dem Schwert auftauchte, und die letzte Schlacht ausgefochten wurde, begann es jedoch nun pathetisch zu werden, etwas, das Loreen nicht schätzte. Übertriebener Heldenmut, wie der dieses Söldners, der tatsächlich meinte, den Drachen alleine bezwingen zu können war doch wohl fehl am Platze. Dennoch war dieses Schwert wohl das, was es sein sollte. Es vermochte, den Drachen zu bezwingen.

Allerdings konnte sich dieser schwer verwundet zurückziehen. Ein Teilsieg fürwahr. Varuna war vorerst errettet. Doch Norrar An'ruhn Krynd Shykro-dracûl farach'tar würde zurückkehren.

So begab sie sich schließlich unversehends auf den Weg nach Rahal, um es zu berichten. Ein großer Tag war es allemal, aber Rahal würde wohl auch nicht ungestraft davonkommen. Bestenfalls würden Loreen und die Diener Kra'thors allein davon profitieren, denn das Töten würde weitergehen.
Rafael de Arganta

Beitrag von Rafael de Arganta »

Die Tür war noch nicht ganz zu da brach er auch schon auf dem Stuhl vor sich zusammen.
Die Hände vor das Gesicht schlagend, dann aufschluchzend, befreiend doch auch mit Soge, legte er den Kopf auf die verschränkten Arme vor sich.
Der Drache war vertrieben worden.
Hart hatten alle darum gekämpft Varuna zu halten. Hatten es verloren und dann gemeinsam zurückerobert.
All jene die dort kämpften hatten erbarmungs- und schonungslosen Einsatz gezeigt.
Unermüdlich hatten sie auf die Gegner eingeschlagen die keine Furcht noch Müdigkeit zu kennen schienen.
Varuna brannte und Rafael kämpfte nur so lange auf den Drachen ein, bis er einsah das jener alleinig durch Stahl, egal wie vielhändig sie auf ihn einschlagen würden, nicht zu verletzen war.
Es war wie ein Kampf gegen Windmühlen gewesen. Sie konnten gegen ihn nicht siegen.
Nicht solange das Schwert nicht in ihren Händen war.
Jeder Befehl zum Angriff auf den Drachen war wie ein Befehl sich gleich von den Klippen zu stürzen und würde ihre Kräfte mindern.

Nein sie mussten mit den Kleinen anfangen, damit der Drache nichts mehr hatte dem er befehlen konnte.
Die Einwohner waren zum Glück schon am Vormittag evakuiert worden, so das nun wirklich keine Zivilisten mehr in Gefahr sein konnte.
Schnell zog der Ritter sämtliche Kräfte zusammen. Schickte einen Teil mit dem Hauptmann von Stolzenfels mit, der andere Teil ging mit ihm.
Rolosin, der alte Kämpe der ihn immer wieder mit seinen wachen Geist, seiner Verlässlichkeit überzeugte, und Argos vom Clan der Hinrah an seiner Seite, dazu Kadett Devan, Rittmeister Friedolin und einige Gardisten und Freie Kämpfer die er unter ihren Helmen nicht zu erkennen wusste.
Es kostete sie eine Meine Kräfte, doch irgendwann, wie viele Stunden es waren vermochte Rafael nicht einmal zu sagen hatten sie Varuna zurückerobert.
Ein Gefühl unendlicher Erleichterung war wohl in allen von ihnen, doch der Ritter wusste das die größte Gefahr noch nicht gebannt war.
Der Drache.
Er betete zu Temora sie möge geben das jene die losgezogen waren das Schwert zu holen bald Erfolg haben würden.
Kurz nur währte das Gefühl der Zufriedenheit, da gab es erneut Alarm und die Menschen die damit beschäftigt waren die Feuer zu löschen mussten erneut zu den Waffen greifen.
Die Burgler standen vor Varuna
„Aasgeier hätte besser zu ihnen gepasst.“ Fauchte Rafael zu sich selber.
Kamen sie um zu sehen was von ihnen übrig blieb um ihnen nun den letzten Stich zu versetzen?
Oh wie sehr sie sich irrten und wundern würden.
Hinter den Toren noch zog er die Mannen zusammen, dann waren sie es die den Angriff starteten, um auch hier einen Sieg verbuchen zu können.
Die Burgler mussten sich zurück ziehen.
Wobei man selber den Burgherren und einen der seinen Gefangen nehmen konnte.

Im Gegenzug jedoch waren sie es die Rai’a und Tari Gefangen nahmen
Tari ... Antares, seinen Ziehsohn.
Musste er ausgerechnet jetzt zurückkehren? Warum machte er immer alles einfach nach seinem Kopf. Lernte er denn niemals?!
Rai’a war von den Burglern schwer verletzt worden. Zusammengeschlagen ...
Eine Frau so zart und zerbrechlich. Eine Pferdemagt.
Aber die Burgler schienen auf so was keine Rücksicht zu nehmen.
Noch immer zitterte er innerlich wenn er daran dachte. Doch Erleichterung war ebenso in ihm da er Tari nun bald zurück erhalten würde.

Er hatte einen Handel eingehen müssen, diesen dafür gehen lassen dazu einen Pakt schließen das man ab sofort keine gegenseitigen Geiseln mehr nehmen würde, in Schlachten.
Die Vogelfreiheit der Burgler innerhalb des Reiches jedoch, blieb bestehen.
Wie drückte sich Adrian aus? Worte die er auch Kazhkal ausrichtete.
„Ich sehe nicht viel Ehre in Mannen die sich Kindern und Zivilisten bedienen müssen
um ihre Verbrecher zurückzuerhalten. Sollte derartiges sich wiederholen und erneut
seine Gemeinschaft sich auf Reichsboden muntere Gesetzesverstoße und Anwesenheit herausnehmen wider ihrer Verbannung dann können sie sich künftig das Nehmen von Austauschgeiseln ersparen da ich neige nicht zu warten bis sie diese haben bevor ich ihnen die ihren zurückgebe an mindestens zwei Teilen.“
Mit diesen Worten war alles gesagt.
Cyrion würde seinen Freund begleiten, und so hoffte er inständig Antares wohlbehalten zu ihm zurückbringen.
Sein Herz zog sich zusammen vor Furcht um seinen Sohn. Würden sie ihm etwas angetan haben?
Wie lange würde es noch dauern.
Erst jetzt, da er zur Ruhe kam, brach die ganze Qual aus ihm heraus.
Gestern hatte er nicht einmal die Zeit dafür.
Keine Zeit zum Nachdenken, da der Drache wiedergekommen war um Varuna gänzlich in
Schutt und Asche zu legen.
Er hätte die Truppen aus der Stadt schicken können... einige liefen, einige schlugen vor das man verschwinden sollte. Rolosin zog an seinen Schultern aber er wollte nicht aufgeben.
Hatte wie so viele Andre wirkungslos auf den Koloss eingeschlagen im Wissen das man Zeit brauchte.
Zeit ihn auf zu halten... Zeit das das Schwert hergebracht wurde.
Nein er würde nicht weichen, wollte es nicht, und irgendwann hatte ihn ein Flügelschlag gegen die Mauer geschlagen das er das Bewusstsein verloren hatte.

Als er wieder erwacht war, sah er das die Menschen um etwas herumstanden.
Thelor.
Thelor der mit einem gleißenden Schwert auf den Drachen einschlug, und ihn damit in die Flucht schlug.
Es war wohl wirklich vorbei.
Er gratulierte Thelor doch seine Sorge um Antares zog ihn schnell weiter, ließen ihn nicht verharren.
Doch erst jetzt konnte er Hoffen.
Hoffen darauf seinen Sohn endlich wieder in die Arme schließen zu können.
Das ... und ihm das erste mal in seinem Leben eine ordentliche Tracht Prügel zu verabreichen.
Saldor Falkenau

Beitrag von Saldor Falkenau »

Der Tribun sass an seinem Schreibtisch in der Burg Eisenwart und benetzte einen im Fackelschein glänzenden Dolch mit einer grünlichen Flüssigkeit aus einer Glasampulle. Längst war die Nacht hereingebrochen und die dunkle Legion wieder in die Burg eingerückt.

Diesmal war der Feldzug in die vom Drachen und seinen Kreaturen bedrohte Grafschaft zu einer verlustreichen Sache für die Legion geworden. Saldor hatte zwar mit viel Inkompetenz der Militärführung Varunas gerechnet, aber dass sie das brennende Varuna, über dem der Drache kreiste, für eine Abordnung der Legion vor den Mauern der Stadt im Stich lassen würden, damit konnte eine besonnener Taktiker nicht rechnen. Die Truppen Varunas liessen die Stadt brennen und gaben sogar deren Schutz vor dem Drachen auf, nur um eine kleine Ansammlung von Legionären vor dem Südtor, die sich schon wieder aus der Grafschaft entfernten, anzugreifen. So gelang es dem Varunaheer zwar mit einer geballten Übermacht, die Legion zu schlagen und den Burgherren gefangen zu nehmen, doch setzten sie im Gegenzug das Überleben der ganzen Stadt aufs Spiel.

Temorasklaven waren also selbst in ihrer Inkompetenz unberechenbar und nicht zu unterschätzen. Das hatte der Tribun an diesem Abend gelernt. Saldor lehnte sich in seinem Stuhl zurück und sann über die Kämpfe am Abend nach.

Zuerst waren einige berittene Späher der Legion gen Grafschaft geschickt worden, um die Lage zu sondieren. Als fest stand, dass die Stadt brannte und überall Schlangen ihr Unwesen trieben, sammelte man sich vor Bajard und marschierte gen Friedhof von Varuna. Saldor befahl, keine Gefangenen am Friedhof zu machen und alle dortigen Gardisten ohne Gnade zu erschlagen, was dann auch gewissenhaft von seinen Männern durchgeführt wurde. Ungefähr sieben Gardisten, die verzweifelt den Freidhof verteidigten, wurden dahin gemetzelt. Danach zogen die Truppen um die Stadt herum bis nach Berchgard. Als von den dortigen Mauern aber das Feuer auf die Eisenwarter eröffnet wurde, zog man sich gen Südtor Varunas zurück, um den Rückmarsch anzutreten. Allerdings kam es dort zu einem Ausfall der Verteidiger Varunas, die sich um den Brand der Stadt und den Drachen anscheinend wenig scherten, sondern die kleine Schar Legionäre angriff.

Als Der Tribun während der Schlacht erkannte, dass gegen eine Übermacht kein Sieg zu erringen war, zog sich die Legion gen Bajard zurück, um sich neu zu formieren und erneut mit einem Stosstrupp in die Grafschaft einzufallen. Eine Attacke mit der auf der Gegenseite sicher keiner rechnen würde. Allerdings erfuhr man beim Sammeln der sich schon im Rückzug befindlichen Truppen Eisenwarts von der Gefangenschaft des Burgherren. Dieser Umstand machte ein erneutes Eindringen in die Grafschaft um so notwendiger, um mögliche Tauschobjekte für den inhaftierten Khazkal aufzugreifen. Und schon nach einem kurzen Marsch traf der Eisenwartstosstrupp aus unerschrockenen Recken auf einen Jungen und eine Frau unmittelbar vor einem Hof. Alatar stand also nach wie vor der Legion bei, denn dies war die Gelegenheit, auf die der Tribun gehofft hatte. Zuerst schnappten sie sich die Frau, da der aufmüpfig, freche Bengel sich hinter einem Zaun versteckte. Sie mussten erst damit drohen, die Frau niederzustechen und ihr ein Schwert an die Kehle halten, bis der Bengel hervorkam. Und selbst dann versuchte das Kind noch zu entkommen, bis man ihm schliesslich einen Trank gegen seinen sturen Schädel warf, der ihn lähmte.
Der Tribun wusste genau, dass Kinder das beste Druckmittel waren, weshalb er den Jungen sofort fesseln liess und den Rückzug befahl.

Erfolgreich verbrachte man den doch recht mutigen Tari, wie er sich selbst nannte, in den Kerker der Burg, während die Frau im Tumult entkommen konnte.

Der Tribun sah, sich aus den Erinnerungen hochreissend, wieder zum Dolch, stand auf, griff nach diesem und begab sich herunter in den Kerker. Dort kauerte auf der Bank in einem Käfig der Junge Tari mit auf den Rücken gebundenen Händen. Entschlossen kalten Blickes sah Saldor zum schlafenden Kind. Sollte seinem Burgherren in Varuna auch nur das Geringste zustossen oder seine gefangenen Männer nicht freigelassen werden, würde er mit dem vergifteten Dolch das Leben des Jungen beenden. Mit einem Nicken stapfte Saldor zu einem kleinen Tisch und legte den Dolch ab. Es würde von der Kooperationsbereitschaft der Temorasklaven abhängen, ob die Waffe das Schicksal dieses Taris besiegeln würde, nicht jedoch von dem Gewissen des Tribuns, das war durch den Hass in seiner Seele längst nicht mehr existent.

Finsterste Nacht legte sich über die Burg. Der morgige Tag würde es zeigen.
Zuletzt geändert von Saldor Falkenau am Sonntag 20. Mai 2007, 17:31, insgesamt 3-mal geändert.
Savea Falkenlohe
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Beitrag von Savea Falkenlohe »

Order:
Bis zur vollständigen Genesung beim Truchsess verweilen und diese fördern.
Aber man könnte doch kurz? Vorausgesetzt man wußte ihn schlafend?
Ja, man könnte. Andererseits könnte man dabei auch vor dem Südtor Varunas Ihrer Hochgeboren von Elbenau in die Arme laufen.
Order:
Sich schleunigst auf den Weg zu machen nach Berchgard zu den anderen Evakuierten.
Es war wohl dem Umstand zu verdanken, dass die junge Ritterin mehr erschrocken war, als verärgert, dass Savea vor Varuna anzutreffen war, dass sie ihre ursprüngliche Anweisung, den Truchsess betreffend, für den Moment vergessen hatte.
Savea hingegen war jene äußerst präsent. Sie schnippte dem Kutscher eine Münze zu, mit der Bitte, sie nach Berchgard zu bringen. Leiser fügte sie an, ihr wäre auch Bajard recht, was seiner Route entgegen komme. Sie war nicht allein in der Kutsche, viele wollten nichts als weg von der Stadt, viele nach Berchgard, einige einfach nur fort.
Sie unterhielten sich dabei über die Aufrufe, dass Bürger die fähig waren ein Schwert zu führen, oder einen Bogen zu spannen, sich doch der Verteidigung Varunas gegen schlangenartige Kreaturen anschließen sollten. Sie sah zum Fenster hinaus, beteiligte sich nicht an den Gesprächen und verließ in Bajard die Kutsche.. mit festem Vorsatz.
Mit dem Bogen umzugehen hatte sie von klein auf gelernt, das war eine Sache, warum ihr Vater darüber hatte hinwegsehen können, dass das Erstgeborene kein Sohn geworden war.
Sie eilte zum Kloster, überzeugte sich vom Zustand seiner Hoheit, er schlief.
In der ihr zugewiesenen Klosterkammer legte sie sich die schützenden Lederteile an, zog eine Robe drüber, schnappte Bogen und Köcher und wickelte beides in einen Umhang.
Ohne aufgehalten worden zu sein, gelang es ihr so, das Kloster zu verlassen. Den Umhang ließ sie ein Stück weiter an der Mauer versteckt liegen.

Am Südtor

Es schien kein Durchkommen. Dicke Rauschwaden hatten sich über Varuna gebildet, und das Feuer auf den Dächern verlieh der Stadt ein gespenstisches Licht. Es mußte doch mit dem Brudermörder zugehen, wenn es keine Möglichkeit gäbe... Augen zu und durch, nein, das könnte sich als hinderlich beim Laufen herausstellen. Also Beine in die Hand, was sich auch nicht viel besser anhörte. Der Elf hatte den gnadenreichen Einfall, sich Schwingen zu bedienen und das Stadtinnere fliegend, in Gestalt eines Adlers, zu erreichen.. egoistischer Weise jedoch ohne sie und den Zwergen, der bei ihr stand.
Nun, dann sollten es doch die eigenen Beine sein.. sie bemühte sich, nicht skeptisch auf die kurzen Beine des Zwergen zu starren. „Laufen wir so schnell uns unsere.. Beine.. tragen zum Kastell, dort sollten sich alle versammeln.“ Sie band sich ein Tuch vor das Gesicht.
Flink wie ein Reh, Haken schlagend wie ein Hase, fast blind wie ein Maulwurf, durch den beissenden Rauch, hetzte sie durch die an allen Ecken brennende Stadt, an den nach ihr schlagenden Kreaturen vorbei und seltsamer Weise war der Zwerg vor ihr dort.
Von Versammelten allerdings keine Spur, dafür aber jede Menge sie erwartende mannshohe Schlangen, die nicht abgeneigt waren, ihnen zu zeigen, wo der Hammer, nein, die Hellebarde hängt.
Auf dem Absatz kehrt!

Am Nordtor

Zahlreiche Verletzte, die umsorgt wurden, sowie unzählige, den Weg versperrende, dicke Leiber der widerwärtigen Kreaturen, tapfere, noch aufrecht stehende Recken und eine Stimme, die befehlsgewohnt Anweisungen brüllte... Ihre Hochgeboren von Elbenau!
Innerlich sich bereits duckend, blieb sie hinter den Anderen, bis sie sich selbst Mut zusprach, von ihr sicher nicht erkannt zu werden, wo doch das Tuch dreiviertel des Gesichts verdeckte.
Nur an dem Muster des Tuches konnte es gelegen haben, dass Jaques sie erkannte, sich neben sie stellte und sie ansprach.. und ab da nicht mehr von ihrer Seite wich. Sie beeilte sich, ihm zu erklären, dass es nicht von Nöten sei, ihren Namen laut zu nennen, schließlich wollte sie ihren Teil beitragen, die Stadt zu verteidigen, die ihr irgendwie Heimat geworden war, anstatt sich von der jungen Ritterin ‚nach Hause‘ schicken zu lassen.
„Ich brauche einen schnellen Läufer!“ brüllte Darna von Elbenau nun das dritte Mal und Savea sah sich nach Freiwilligen um. Niemand meldete sich.. Kunststück, offenbar waren hier am Nordtor nur Schwertkämpfer, die kluger Weise nicht in Hemdchen und Höschen steckten, sondern in schweren Rüstungen. Sie würden Stunden brauchen, bis sie auf der Wehrmauer einmal um die Stadt herum wären, um zu sehen, wie es an den anderen Toren stand.
Sie hob den Arm und teilte mit, wohl etwas laufen zu können. Die Hand der Ritterin deutete auf Savea.
„Ihr da gute Frau! Lauft, verschafft Euch ein Bild und kommt sofort hierher zurück!“
„Sehr wohl Euer Hochgeboren!“ dachte sie, nickte und lief.
Auch auf die Mauer hatten sich vereinzelte Kreaturen verirrt, die von den Gardisten attackiert wurden. Sie lief ‚Schlangenlinien‘ um die Kämpfenden herum, bemüht, sich einen Überblick zu verschaffen. West – und Osttor sahen passabel aus, wenn auch nicht frei. Nichts im Vergleich aber zum Südtor.
Als sie um Atem ringend, schließlich war der Rauch in Höhe der Mauergänge nicht weniger, zum Nordtor zurück gelangte, erkannte sie, dass sie die Kreaturen dort inzwischen besiegt hatten, der Durchbruch war gelungen.
Der Elf, den sie zuvor schon am Südtor sah, bestand beharrlich darauf mit den Rittern zu sprechen und ihnen die Worte der Edhil zukommen zu lassen.. was auch immer das für Wesen waren. Lady von Elbenau hörte ihm zu, während Savea mit den anderen die beiden sicherte.

Am Nebelwald

Sie standen am Rande des Nebelwaldes und die Gefahren die dort lauern sollten, waren benannt. Etwas Wichtiges sollte von dort geholt werden und Varuna stand in Flammen... Nichts desto Trotz ließ es sich der Elf nicht nehmen zu diskutieren, wer vor Eluives Gnaden den Nebelwald nun betreten dürfe und wer nicht. Viele entledigten sich ihrer Rüstungen um ‚unschuldig‘ wie geschorene Lämmer diesen Flecken Natur betreten zu können und ihm kein Haar, nein, kein Blatt zu krümmen, beschworen ihn, baten, oder versicherten, ihre Hochgeboren und seine Hochwürden keinesfalls allein gehen zu lassen.
Kostbare Zeit verrann wie zwischen den Fingern, aber Elfen haben ja genügend davon.
Der kleinen Gruppe, der es nun endlich gestattet war, den Wald zu betreten, in dem er sich einfach ‚auftat‘, wünschte sie gedanklich Glück und der guten Götter Hilfe.
Sie selbst machte sich mit Jaques und anderen auf den Rückweg nach Varuna.

In Varuna

Eine Schneise der brennenden Verwüstung offenbarte sich, es machte den Eindruck, als wäre der Drache auf seinem Bauch einmal gerade durch Varuna gerutscht, mit Anlauf von Rahal.
Unzählige der Schlangenwesen folgten auf seinen Spuren. Wie sie das Kastell erreichten, konnte hinterher mit Sicherheit niemand mehr sagen, was aber sicher war, es erwies sich als Falle. Da hatte der Große die Kleinen mit Speck gelockt und sie waren artig gefolgt.
Zu den Kleinen gehörte sie und der Speck waren die Kreaturen, die sich mit fast gierig anmutendem Zischen vermehrten und sie einkesselten.
Sie ging zu Boden, stand auf. Ging zu Boden, stand auf. Ging zu Boden, stemmte sich hoch. Ging zu Boden, kämpfte sich auf die Füße. Siegesgewiss thronte der Große auf der Mauer und betrachtete das Schauspiel, welches sich ihm bot, nicht abgeneigt, ab und an einen oder mehrere Gardisten zu packen und gegen die Mauern zu schleudern.
Als sie der Ansicht war, es wäre gut eine Pause einzulegen, blieb sie einfach liegen.
Es war wohl Frau von Drachenfels, die sich ihrer annahm und sie zusammen flickte.
Aus welchem Grunde auch immer, die Kreaturen zogen sich zurück, vielleicht dem Großen nach, der sich neue Beute suchen wollte.
Andere Helfer stießen hinzu und so machten sie sich auf, den verbleibenden Schlangenwesen den Garaus zu machen... bis am Südtor die Rufe erklangen.

Am Südtor

„Die Burg kommt!“ „Sammeln! Stürmen!“
Sie hätte sich ja gern gesammelt und gestürmt wäre sie auch gern.. auf und davon nämlich, wenn ihr Verstand noch klar funktioniert hätte. So aber suchte sie sich einen Weg auf der Seite nach draußen, blieb dort stehen und sah sich um. Schwerter schlugen aufeinander, Schreie erklangen, fieberhaft suchte ihr Blick zu unterscheiden, wer da nun Freund und wer Feind. Um wieviel wäre es leichter gewesen, hätten die Burgler ausgesehen wie die Schlangenwesen, aber man kann nicht alles haben.
So beschloß sie, auf die Pferde zu zielen, um die Reiter herunter zu holen, das könnte keinen großen Schaden anrichten. Sie nahm einen Pfeil aus dem Köcher, legte ihn auf die Sehne, drehte sich halb um, machte dabei einen Schritt und lief.. direkt in die schwarze, metallene Faust eines Burglers. Nicht Gentlemanlike, sich so an sie heran zu schleichen und auszuknocken. An diesem Hämathom würde sie wohl eine lange Zeit Freude haben und die linke Gesichtshälfte würde aussehen, wie ein Teller bunte Knete.
Als sie wieder zu sich kam war heller Aufruhr, die Burgler fort, bis auf zwei, die sich wohl einer Gefangennahme nicht hatten entziehen können. Alles rannte, was rennen konnte.. nach Wasser, Tüchern, Bandagen. Viele Verletzte, aber der Plan Burg Eisenwarts vereitelt.

Und Jaques? Jaques lag auf den Treppenstufen mit einer entsetzlichen Bauchwunde, dem Tode näher als dem Leben. Sie schwankte zwischen aufsteigender Verzweiflung und Wut.
Beschwor ihn, nicht zu gehen.. schließlich hatte er noch wenigstens eine Prinzessin zu retten.. vor einem Drachen. Wenn dies keine Gelegenheit war? Auch hier war es Frau von Drachenfels die sich kümmerte, bis an den Rand ihrer eigenen Kräfte, sein Leben nicht aufgebend. Zahlreiche andere, die bereit waren zu helfen fanden sich ein und so wurden die Verletzten nach und nach zum Haus des Heilers gebracht.
Fast am Ende ihrer Kräfte ging sie voraus, um übrig gebliebene Kreaturen mit Pfeilen zu spicken, den geringsten Schutz für die Verletzten, den sie geben konnte.

In Varuna

Sie wußte die Verletzten versorgt, so gut es eben ging, sehnte sich danach, sich einfach fallen zu lassen, wo sie gerade stand, jedoch war ihr klar, dass es ungünstig wäre, dies auf den Stufen zum Haus des Heilers zu tun. So entfernte sie sich ein paar Schritt und gut war es... hatte sich der Große doch gedacht, er könnte noch mal vorbei schauen, die Türen des Heilerhauses aus den Angeln reißen und ein Tänzchen mit Herrn Thelor Dravan wagen.
Sie starrte auf die Szenerie, keinen klaren Gedanken mehr fassen könnend.
Die Gestalt, das Schwert, mutige Vorstöße, bedrohliches Fauchen bis zu ohrenbetäubendem Brüllen, dann Hochrufe.
Die Schlacht war geschlagen, der Drache verletzt geflohen, die, die noch konnten machten sich daran die Feuer zu löschen.

Im Kloster

Irgendwie war es ihr gelungen, sich zum Kloster zu schleppen, den Umhang zu finden, Bogen und Köcher darin einzuwickeln und durch die Tore zu gelangen.
„Nehmt die Maske herunter!“ bellte der Wachhabende im Gang vor des Truchsess Zimmer.
„Ein Tuch.. es ist nur ein Tuch...“ entgegnete sie matt und zog es herunter.
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