Noch bevor sich der Geruch von verbranntem Holz, das Knirschen der Dachbalken und das Geräusch von verängstigten Tieren in den Tiefen des Waldes vor Bajard verfliegt, sieht man Rafox die Straße nach Norden aufsuchen. Das Gebäude der Schwarzen Rose, nein der ganze Landsitz stand unter einer halbdurchsichtigen Dunstwolke. Sogar in Bajard müsste man das Schicksal der kleinen Gemeinschaft mitbekommen haben. Wenn nicht durch Hören-Sagen dann durch die reine Sinneswahrnehmung der schrecklichen Nacht. Kommt man die nächsten Tage an den Ort des Geschehens zurück, finet man ein trauriges Stückchen Erde vor und ichts mehr von dem regen Treiben der Rosen-Mitglieder wird über die Lichtung erhallen.
Rafox Artanis machte sich große Sorgen um seine Brüder und Schwestern, nicht jeder kam glimpflich davon und sogar Rafox machte sich seine Vorwürfe an jenem Abend das gelände verlassen zu haben um nach seiner Geliebten zu sehen oder sie vielleicht sogar in Sicherheit zu wissen. All jenes hielt er sich auf seinem Weg vor Augen. Menschen die ihm Begegnen, treffen auf einen nachdenklichen Mann, der sichtlich angestrengt mit erhobenem Haupt die Straße entlang schreitet.
In den Händen hält er ein zusammengerolltes Stück Pergament, das er mit der Rechten feste umgreift. Schließlich steuert er direkt auf den Handelskontor Varunas zu. Falco Pendri, und das wusste Rafox, würde sich seinen Problemen annehmen. Ja selbst Herr Spitz, sein Gehilfe, ist ein guter Mensch und sieht über das Unglaubenbekenntnis der Ros'ler hinweg. Doch dann biegt Rafox direkt links des Weges oberhalb des Kloster ab und bleibt vor einem längliche Holzbau stehen. Wer Schild liest, erkennt den Privatsitz Falcos. In diesem Haus traf er ihn das erste mal, was er wohl dazu sagt, dass seine Arbeit der letzten Woche, ein großer Auftrag für die Schwarze Rose, für die Katz war? Rafox konnte sich denken, dass Herr Pendri nicht gerade begeistert war.
Doch Rafox' Gedanken kreisten nicht nur um seine Freunde. Das Wichtigste für ihn war, jetzt nicht den Kopf hängen zu lassen. Er musste gewohnt höflich und gefasst wirken, zumindest von Aussen. Dazu gehört auch so schnell wie möglich sein Zuhause wieer aufzubauen. Hierbei konnten ihm nur seine Freunde von Ausserhalb helfen. Gut, Freunde ist zu viel gesagt, das wusste er selbst, doch war er schließlich gerade dabe ein Abkommen mit dem Handelskontor zu treffen.
Manche dieser Gedanken sprach er vor sich hin, andere anere murmelte er leise in den verschmutzen Mundschutz, den er noch von den ersten Aufräumarbeiten trug. Rafox war, der wie immer gut gekleidet und aufrechten Schrittes vorranging, war dennoch äußerlich angeschlagen. Sein schöner Umhang un sein feines Hemd zeichneten Rußspuren und rochen wie die eines Bäckers, der Holz nachlegt oder stundenlang Kohle schaufelt. Voller Hoffnung klopfte er an die Tür jenen Mannes....
Wiederaufbau - Von der Wurzel bis zur Blüte
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Laurentinne Mc´Murphy
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Esgaron
- Beiträge: 0
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Als Esgaron den Stammsitz der Rose betrachtete befiel ihn ein Gefühl tiefer Trauer, die Tiere liefen frei umher, denn ihr Gatter war zerstört, auf der Suche nach seiner Katze fand er viele Schäden die es zu beheben galt, doch zuerst wollte er sich um den Zaun kümmern so gut er es eben konnte...
Nach Zwei Stunden der Suche nach seiner Katze hoffte er stark das sie nur weggelaufen war als die Hölle über die Rose hereinbrach und das ihr nichts schlimmeres passiert sei, er blickte sich noch einmal um und verließ dann den Stammsitz um ein wenig neues Holz für den Zaun zu schlagen...
Nach Zwei Stunden der Suche nach seiner Katze hoffte er stark das sie nur weggelaufen war als die Hölle über die Rose hereinbrach und das ihr nichts schlimmeres passiert sei, er blickte sich noch einmal um und verließ dann den Stammsitz um ein wenig neues Holz für den Zaun zu schlagen...
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Josephine Croix
Josephine hatte den Wiederaufbau am Tage des Angriffes auf Varuna beschlossen. Dafür hatte sie Esgaron, Eve, Sarina und Eleanor zusammengetrommelt. Nach der anfänglichen Freude über ein Wiedersehen und Unversehrheit, begann man sich mit dem Gildensitz zu beschäftigen. Das verkohlte Holz wurde abgetragen, ebenso wie alles andere, das dem Feuer zum Opfer gefallen war.
Bei den Bauerhöfen in der Nähe wurde neue Heu für das Dach des Stalles besorgt und gleich von Esgaron und Eleanor im Teamwork ausgetauscht. Derweil begannen Eve und Josephine damit den Gildensitz zu putzen, um den Ruß hinauszubekommen und auch den Gestank. Sämtlicher Stoff wurde mit einer speziellen Lotion gewaschen. Natürlich wurden die beiden mit der ganzen Arbeit nicht am selbigen Tage fertig und auch Eleanor und Esgaron waren den Tag über mit dem Abtragen verbrannter Gegenstände und dem Auswechseln des Heues auf dem Stall beschäftigt.
Das neue Holz von Esgaron wird im Keller des Gildenhauses zwischengelagert. Sarina fängt derweil die Tiere (mit ausnahme der Pferde) ein, die nach dem Brand noch im Haus oder im Gelände sind und sperrt diese ebenfalls provisorisch in die Zelle im Keller. Das dies nur ein Notbehelf ist, ist allen bewusst. Den Tieren wird sogleich auch ein Trog hingestellt, dann hilft Sarina Josephine und Eve beim Sauber machen.
Am Ende des Tages ist zwar immer noch viel Arbeit vor den Mitgliedern der Rose, aber im allgemeinen sieht es schon viel besser aus.
(Die Erlaubnis aller POs in diesem Thread wurde eingeholt, um ihre Chars zu verwenden.)
Bei den Bauerhöfen in der Nähe wurde neue Heu für das Dach des Stalles besorgt und gleich von Esgaron und Eleanor im Teamwork ausgetauscht. Derweil begannen Eve und Josephine damit den Gildensitz zu putzen, um den Ruß hinauszubekommen und auch den Gestank. Sämtlicher Stoff wurde mit einer speziellen Lotion gewaschen. Natürlich wurden die beiden mit der ganzen Arbeit nicht am selbigen Tage fertig und auch Eleanor und Esgaron waren den Tag über mit dem Abtragen verbrannter Gegenstände und dem Auswechseln des Heues auf dem Stall beschäftigt.
Das neue Holz von Esgaron wird im Keller des Gildenhauses zwischengelagert. Sarina fängt derweil die Tiere (mit ausnahme der Pferde) ein, die nach dem Brand noch im Haus oder im Gelände sind und sperrt diese ebenfalls provisorisch in die Zelle im Keller. Das dies nur ein Notbehelf ist, ist allen bewusst. Den Tieren wird sogleich auch ein Trog hingestellt, dann hilft Sarina Josephine und Eve beim Sauber machen.
Am Ende des Tages ist zwar immer noch viel Arbeit vor den Mitgliedern der Rose, aber im allgemeinen sieht es schon viel besser aus.
(Die Erlaubnis aller POs in diesem Thread wurde eingeholt, um ihre Chars zu verwenden.)
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Silver Artwine
Sie schlich sich vorsichtig in den Wäldern vorwärts. Der Gildensitz war nicht mehr weit entfernt. Sie hatte sich lange in Varuna versteckt gehalten und sich von den Mitgleidern fern gehalten. Sie schämte sich. Vogelfang, ihr Hund spürte ihre Gefühle und nahm zärtliche ihre Hand in sein Maul.
Sie hielt inne und schaute sich ihren Gefährten an. Sein Fell war zerzaust, seine Rippen stachen leicht darunter hervor. Sie hatte ihn in den letzten Tagen sehr vernachlässigt, und doch folgte er ihr immer noch treu.
Sie erblickte das zerstörte Gebäude. Seit dem sie das letzte Mal hier war, zeigten sich schon einige Reperaturen. Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht. Sie ging in den Wald, um ebenfalls Holz zu schlagen. Unterwegs sammelte sie viele Federn und setzte sich auf einen Baumstamm. Aus ihrem Rucksack holte sie einige Werkzeuge und machte sich daran Pfeile zu schnitzen. Währenddessen dachte sie nach, wie schön das Gildengebäude bald wieder aussehen könnte.
Sie hielt inne und schaute sich ihren Gefährten an. Sein Fell war zerzaust, seine Rippen stachen leicht darunter hervor. Sie hatte ihn in den letzten Tagen sehr vernachlässigt, und doch folgte er ihr immer noch treu.
Sie erblickte das zerstörte Gebäude. Seit dem sie das letzte Mal hier war, zeigten sich schon einige Reperaturen. Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht. Sie ging in den Wald, um ebenfalls Holz zu schlagen. Unterwegs sammelte sie viele Federn und setzte sich auf einen Baumstamm. Aus ihrem Rucksack holte sie einige Werkzeuge und machte sich daran Pfeile zu schnitzen. Währenddessen dachte sie nach, wie schön das Gildengebäude bald wieder aussehen könnte.
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Rafox Artanis
Holz war genügend vorhanden, ein jeder war fleißig zugange das Gebäude instand zu setzen. Die verbrannten Dachschindeln wurden erneuert. Was sich als kompliziert herausstellte, da es keine Leiter länger als einen Tag überlebt hatte, dieses ständige Auf und Ab. Sogar Rafox wurde seine Höhenangst los und war am Ende des dritten Tages der Aufräumarbeiten nur noch auf dem Dach beim Ausbessern zugegen.
Der Zaun, das war eindeutig Esgarons Arbeit. Mit dem gesammelten Holz machte er sich daran neue Latten zu formen und sie mit Hilfe von Metallstiften zu verstärken um die Lücken im Zaun auszubessern. Die Frauen waren am vierten Tag ständig damit beschäfigt die Tiere wieder einzufangen um sie innhalb des neuen Gatters zu wissen. Das ganze rumgescheuche auf dem Hof war für alle eine willkommene Abwechslung aber hinderte niemanden an der Arbeit.
Die verbrannten Pflanzen wurden ausgebettet und durch neue Rosensträuche ersetzt. Diese ließen nicht lange auf sich warten und schon am nächsten Tag blüte der Garten wieder als wäre nie etwas geschehen.
Etliche Leuten halfen beim einsetzen der neuen Tore und Rafox war mehr als nur solz, eine solche Truppe beim erneuern des Gildensitzes zu wissen. Die neuen Tore kamen ihm irgendwie massiver vor, aber vielleicht täuscht das nur in anbetrach de Tatsache dass er dieses Mal selbst schleppen musste. Eingepasst wurde sie dann von gelernten Handwerkern.
Die Trümmer auf dem Hof wurden im Laufe jener hektischen Tage immer weniger und schon bald sah man nur noch Grünzeug, Tiere und freundliche Menschen hinter den Mauern der Schwarzen Rose. Ja selbst der schreckliche Gestank verflog, zumindest in den Köpfen der Leute. Der einzige Platz wo er mit Sicherheit noch zu finden war, war die Kleidung jenen Mannes der das alles zu verschulden hatte. Doch das hatte Zeit, Rafox Brüder und Schwester brauchten in erster Linie ein zu Hause, welches endlich fertig wurde. Man könnte fast meinen, besser und blühender als zuvor!
Der Zaun, das war eindeutig Esgarons Arbeit. Mit dem gesammelten Holz machte er sich daran neue Latten zu formen und sie mit Hilfe von Metallstiften zu verstärken um die Lücken im Zaun auszubessern. Die Frauen waren am vierten Tag ständig damit beschäfigt die Tiere wieder einzufangen um sie innhalb des neuen Gatters zu wissen. Das ganze rumgescheuche auf dem Hof war für alle eine willkommene Abwechslung aber hinderte niemanden an der Arbeit.
Die verbrannten Pflanzen wurden ausgebettet und durch neue Rosensträuche ersetzt. Diese ließen nicht lange auf sich warten und schon am nächsten Tag blüte der Garten wieder als wäre nie etwas geschehen.
Etliche Leuten halfen beim einsetzen der neuen Tore und Rafox war mehr als nur solz, eine solche Truppe beim erneuern des Gildensitzes zu wissen. Die neuen Tore kamen ihm irgendwie massiver vor, aber vielleicht täuscht das nur in anbetrach de Tatsache dass er dieses Mal selbst schleppen musste. Eingepasst wurde sie dann von gelernten Handwerkern.
Die Trümmer auf dem Hof wurden im Laufe jener hektischen Tage immer weniger und schon bald sah man nur noch Grünzeug, Tiere und freundliche Menschen hinter den Mauern der Schwarzen Rose. Ja selbst der schreckliche Gestank verflog, zumindest in den Köpfen der Leute. Der einzige Platz wo er mit Sicherheit noch zu finden war, war die Kleidung jenen Mannes der das alles zu verschulden hatte. Doch das hatte Zeit, Rafox Brüder und Schwester brauchten in erster Linie ein zu Hause, welches endlich fertig wurde. Man könnte fast meinen, besser und blühender als zuvor!