Es tut sich was im Nordwald

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Rowing Mandelbuche

Es tut sich was im Nordwald

Beitrag von Rowing Mandelbuche »

Schweigend und konzentriert saß er beim Schnitzen der Holzfigur. Mit einem Lächeln stellte er diese zu den anderen: Fertig! Diese sollten reichen für das Vorhaben.
Seine Gedanken schweiften zurück, zu seinen Anfängen hier auf der Insel. Die Einsamkeit, keine Gleichgesinnten, kaum Hilfe und noch weniger gegenseitiges Helfen. Dies alles sollte den Neuen, die wie er und seine Freunde sind, nicht passieren. Daher machte er den anderen Hütern der Wälder einen Vorschlag: Einen teil des Nordwaldes um den Fuchsbau herum zu markieren. Neue würden sich leichter tun Anschluss zu finden, und es würde sie einen. Ein Wald, zwar nur ein Teil auf den sie verstärkt achten werden. Dieser Teil des Nordwaldes sollte ganz den Regeln Eluives Garten unterliegen:. Wer etwas nimmt der hat auch etwas zu geben, oder so zu nehmen das er etwas gibt. Kein sinnloses Morden nur um der Federn und Haut willen, den Rest ungenutzt verrotten lassend. Doch sollten auch jenen die lernen wollten dort Hilfe erhalten; jedem wollen sie dort zeigen wie man mit dem Wald und nicht nur von ihm leben kann.

Die anderen Wälder würden Sie aber nicht außer Acht lassen und auch hier immer wieder nach den Rechten sehen, doch weniger sich einmischen. Doch der Nordwald sollte ab jetzt unter dem Bogen der Hüter der Wälder liegen.

Eifrig machten sich die Waldläufer und einige der Waldgeister daran dieses zu verwirklichen. Im Winter sammelten die Waldgeister das Bruchholz welches der Wind brach oder unter der Last des Schnees nachgaben. An Rowing lag es nun die Figuren zu erstellen und gar manchen Abend verbrachte er damit zu schnitzen im Kreise der Seinen und Freunde. Diese Idee war es auch mit die, die Gemeinschaft der Waldgeister mit stärkte, saßen sie doch nun Abends noch mehr zusammen.
Sam kümmerte sich um Fallen um ihre Technik noch besser zu erlernen, während Simon und Lamiro ihre Kräuter vorbereiteten um aus diesen dann in der Hexenküche Tränke zu kochen.

Der Schnee ist gewichen und der Frühling steht nun bereits sicher über dem Land. Die Zeit der Neuerung im ewigen Kreis ist angebrochen. Der Tag war gekommen wo Sie sich aufmachten Ihr Werk zu vollenden um ein anderes erwachen zu lassen, die Gemeinschaft der Waldläufer.
Miriam Mandelbuche

Beitrag von Miriam Mandelbuche »

Nachdem ihr Liebster Abend um Abend an den Figuren gesessen hatte, hatte er nun alle fertig gestellt und sah sie sich in ruhe noch einmal an. Nicht ohne Stolz so bemerkte Miriam und sie fand er konnte auch stolz auf sein werk sein. Eine wie die andere Figur, gleichmäßig und sorgfältig geschnitzt, standen sie im Regal des Arbeitshauses und blickten auf die Zwei herunter. Miriam nahm ihren Fuchs in den Arm und wisperte: „Ich liebe dich mein Herz.“

Samwin holte grade sein Pferd und ihr Pony stand schon draußen mit den Packtaschen über seinen Rücken angebunden vor der Treppe. Grade noch Zeit genug für einen raschen Kuss, ehe die Figuren einzeln heruntergenommen wurden. Sie trugen sie zu den Tieren und verstauten sie ebenso sorgsam wie sie hergestellt worden waren.

Es wurden noch Seile und eine Schaufel eingepackt, zum befestigen der Figuren an den Bäumen oder zum ausheben für die Die auf die Erde gestellt werden sollten. Nachdem alles zusammen getragen wurde gab es noch eine kleine Stärkung und man brach auf…
Kanubio Bunjam

Beitrag von Kanubio Bunjam »

Ziemlich gedankenverloren trabte Kanubio den anderen hinterher, als es an das Aufstellen der Statuen ging. Irgendwie war ihm nicht ganz klar, weshalb Rowing das tun wollte. Als sie mit den Packpferden in den dichten Wald eindrangen, schweifte er in seinen Erinnerungen zurück in jene Tage, als er sich noch nicht lange im Land befunden hatte …

Damals traf er zum ersten Mal auf Serendo. In seinem Kielwasser befand sich Kilyan. Die beiden fingen ihn in genau diesem Wald ab. Und Serendo erzählte ihm sehr lange und ausführlich über die Bedeutung dieser Bäume, die zu den ältesten auf Gerimor gehören. Kanubio hatte ihm zwar damals (wohl auch ziemlich eingeschüchtert durch die beeindruckende Persönlichkeit Serendos) aufmerksam zugehört und versucht, sich seine Worte genau einzuprägen, doch war ihm an jenem Abend noch immer nicht wirklich bewusst geworden, was es mit diesem Gebiet tatsächlich auf sich hatte. Erst die Tage danach, als er über die nächtliche Begegnung nachgrübelte, ließen ihn verstehen.
Am Ende seiner Begegnung mit Serendo hatte Kanubio ihm versprochen, auf den Wald aufzupassen. Damals konnte er nicht ahnen, was dieses in jener Situation eher belanglose Versprechen für weitreichende Auswirkungen haben sollte …

„Kanubio!“ Der Ruf Rowings riss ihn aus seinen Gedanken. „Mach die Statue fest!“
Jetzt verstand er, was sie zu bedeuten hatten. Nicht jeder trifft im Nordwald auf Serendo, der ihm eine ausführliche Erklärung zuteil werden lässt. Die Statuen sollen wohl nun darauf hinweisen, dass jener Teil des Waldes, den sie kennzeichnen, etwas ganz Besonderes ist.
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