Der rechtschaffene Pfad
- Sorcha Llastobhar
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Der rechtschaffene Pfad
Der Wind wehte harsch durch das Land. Blätter wirbelten umher und Äste gaben nach. Mitten auf den Zinnen der Burg Llastobhar stand eine Person, eingehüllt in eine Robe, der Blick in Richtung des Horizonts gerichtet. Das lange, schneeweiße Haar wehte im Wind und wäre der Zopf den sie trug nicht so fest zusammengebunden, wären Sorcha sicherlich die Haare ins Gesicht geweht. Shanna hatte sie schon seit einiger Zeit herabgerufen, aber sie genoss diese wilde Laune der Natur im Moment zu sehr, als dass sie nun wieder in die warme Stube kehren wollte. Es war nun einige Zeit seit ihrem Klosterbesuch vergangen und sie hatte die Worte der Templerin Amaris noch genau im Kopf; die Worte über die Bescheidenheit der Dinge, darüber dass man manchmal alles ablegen sollte um neu zu lernen. Sie hatte sich ihre Worte zu Herzen genommen und auch wenn ihre Pflichten ihr bisher nicht erlaubt hatten, als Magd bei einem der Höfe tätig zu werden, so hatte sie nicht untätig herumgesessen. Um ganz genau zu sein, hatte sie ein Schreiben aufgesetzt, welches an seine Hochwürden Lucenius von Sareth ging und in welchem sie um die Unterweisung in den Lehren Temoras erbat. Zu ihrer eigenen Freude wurde jenes Schreiben mit einer Bestätigung beantwortet und nun würde sie bald damit beginnen, mehr über die Göttin zu erfahren. Sie lächelte schmal und dachte wieder an das Gespräch mit Amaris zurück, „Ihr wollt für die Herrin streiten und mehr über sie lernen, ihre Wege würdigen, wollt ihr eine Schwester des Klosters werden?“. Jene Frage hatte sie verneinen müssen, denn sie hatte ein anderes Ziel; sie wollte nicht für das Wort stehen, wie es viele Priester taten, sie wollte die Waffe erheben und den Namen und die Tugenden der Lichtbringerin damit verteidigen und ehren. Sie war schon seit sie denken konnte eine Kriegerin gewesen, doch nun sollte der rechtschaffene Zorn ihre Klinge führen, wenn die Ungläubigen es wagen würden, den Namen der Lichtbringerin zu verspotten!
Sie schloss die Augen für einen Moment. Ohja, wie viele es von ihnen gab. Jene Menschen die ihr vor die Füße spuckten und ihr ins Gesicht sagten, dass die Lichtbringerin eine Hure sei, eine Dirne. Jene Worte kamen aber nicht nur ausschließlich von dem ungläubigen und verdorbenen Pack des Brudermörders, nein, auch von sogenannten „Nichtgläubigen“ hatte sie solcherlei Worte entgegen geschleudert bekommen und mit jedem mal wuchs der Wunsch sie alle niederzustrecken für ihre Respektlosigkeit, für ihre Unverfrorenheit. Sie atmete tief durch, der Brustkorb hob und sank langsam, die Zeit würde kommen, auch wenn sie jetzt bereits mit vollster Inbrunst für ihren Glauben eintrat, so würde sie jenen weiter festen und stärken, sie würde sich von nichts beirren lassen und sie würde ebenso nicht zu einer blinden Mörderin durch ihre Wut. Sie würde eine Waffe werden, ein Werkzeug in Temoras Händen, und sie würde ihren Zorn mit sich tragen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sie selbst genug verstehen würde …
Sie wandte sich ab und trat wieder in das Innere der Burg, es wurde kälter.
Sie schloss die Augen für einen Moment. Ohja, wie viele es von ihnen gab. Jene Menschen die ihr vor die Füße spuckten und ihr ins Gesicht sagten, dass die Lichtbringerin eine Hure sei, eine Dirne. Jene Worte kamen aber nicht nur ausschließlich von dem ungläubigen und verdorbenen Pack des Brudermörders, nein, auch von sogenannten „Nichtgläubigen“ hatte sie solcherlei Worte entgegen geschleudert bekommen und mit jedem mal wuchs der Wunsch sie alle niederzustrecken für ihre Respektlosigkeit, für ihre Unverfrorenheit. Sie atmete tief durch, der Brustkorb hob und sank langsam, die Zeit würde kommen, auch wenn sie jetzt bereits mit vollster Inbrunst für ihren Glauben eintrat, so würde sie jenen weiter festen und stärken, sie würde sich von nichts beirren lassen und sie würde ebenso nicht zu einer blinden Mörderin durch ihre Wut. Sie würde eine Waffe werden, ein Werkzeug in Temoras Händen, und sie würde ihren Zorn mit sich tragen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sie selbst genug verstehen würde …
Sie wandte sich ab und trat wieder in das Innere der Burg, es wurde kälter.
- Sorcha Llastobhar
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Der Tag war gekommen, Sorcha hatte sich auf dem Weg zum Kloster gemacht, um seine Hochwürden Lucenius van Sareth dort anzutreffen und das erhoffte Gespräch mit ihm zu führen. Zu ihrer Erleichterung war der Priester in den Mauern des Klosters anzutreffen und er schien von Sorchas Bitte, sie in den Wegen und Tugenden Temoras weiter zu lehren, nicht abgeneigt. Beide traten sie in die Kapelle des Klosters, in welcher der Altar und das Kreuz standen, welche der Lichtbringerin geweiht waren. Beide verneigten sie sich vor jenen Symbolen, sprachen der Lichtbringerin ihre Treue und Demut mit jenen Gesten aus, ehe das Gespräch zwischen Sorcha und dem Priester sich auf den „Unterricht“ ausweitete. Zu Sorchas eigenen Überraschen hatte Lucenius nicht vor, ihr Geschichten, lange Reden oder dergleichen zu erzählen, vielmehr würde er für sie ein Begleiter darstellen, der sie auf dem Pfad der Tugenden begleiten und unterstützen würde. Er begann auch alsbald ihr Fragen zu stellen, oder besser gesagt, Begriffe. Jedesmal nannte er ihr einen Begriff und wollte ihre Gefühle zu diesem wissen, ohne dass sie groß nachzudenken hatte. Sorcha wusste nicht genau, wie die Antworten ausfielen die sie gab, doch sie hatte auch das Gefühl, dass die Antworten selbst nicht so entscheidend waren, wie sie selbst dachte. Zusätzlich dazu gab er Sorcha die Aufgabe, ein Tagebuch zu führen, in welcher sie immer wieder aufschreiben sollte, wann sie einer der Tugenden gefolgt war, und wann sie von einer solchen vielleicht abgewichen war.
Das Gespräch der beiden wurde durch eine Besprechung, welche seine Hochwürden noch zu führen hatte, unterbrochen; doch umso mehr überraschte er Sorcha indem er sie bat, eben jener beizuwohnen. Viel erschloss sich ihr bei den Worten der Anwesenden, bestehend aus Lady von Elbenau, Nevyn Silberhand und einem Ordensmitglied mit dem Namen Alerion, nicht doch mit der Zeit wurde ihr, teils durch Erklärungen der anderen, teils durch eigene Zusammendichtung, klarer um was es bei den Worten drehte. Ein Schwert, eine Waffe die von Temora selbst geführt wurde, wurde gesucht. Sie lauschte den Worten aufmerksam und als die Beschreibung auf das Schwert selbst kam, begannen ihre Augen zu leuchten. Was für Möglichkeiten sich öffnen würden, mit einer solchen Waffe. Sie würden die Brut des Brudermörders selbst auslöschen können, vielleicht gar Alatar selber, es würde endlich Frieden herrschen, nie wieder würde jemand dem verdorbenen Glauben folgen. Doch als sie jene Vorstellungen äußerte, erntete sie Missgunst und Ablehnung. Nevyn und Alerion schienen fast schon entsetzt über diesen Vorschlag, so schien es ihr, und seine Hochwürden betonte nur dass diese Waffe nicht umsonst unter Verschluss stehen würde. Sorcha selbst konnte sie nicht verstehen, es wäre die ultimative Waffe gegen den Feind, und selbst wenn es Opfer geben würde, für einen ewigen Frieden musste man Opfer in Kauf nehmen.
Das jene Gedanken nicht mehr als Gedanken blieben, zeichnete sich allzuschnell ab und als die Runde sich auflöste, ging ein jeder seinen Weg. Sorcha war an jenem Abend noch lange wach geblieben und dachte über Lucenius Worte nach. „Wenn Temora gewollt hätte, dass wir diese Waffe nutzen, dann hätte sie uns dies mitgeteilt“. Sicherlich, das hätte sie und nicht eine Sekunde zweifelte sie die Weisheit seiner Hochwürden an aber trotz allem blieb ein kleines, nagendes Gefühl in ihrem Unterbewusstsein. Jene Waffe wäre vielleicht endlich ein Weg um diesen Glaubenskrieg zu beenden. Kurz musste sie spöttisch Lächeln als sie an Nevyns Worte dachte, ob Eluive den Tod ihres Sohnes verschmerzen könne. Sohn, pah! Dieses Wesen war nicht mehr der Sohn Eluives, dieses Ding war durch und durch verdorben und gehörte zerstört, und ein jeder der dieser Gottheit folgte gehörte geläutert oder gerichtet. Jene Gedanken blieben ihr selbst im Schlaf und auch wenn sie niemals gegen die Worte Lucenius angehen würde, so war es vielleicht eine verschenkte Chance.
Das Gespräch der beiden wurde durch eine Besprechung, welche seine Hochwürden noch zu führen hatte, unterbrochen; doch umso mehr überraschte er Sorcha indem er sie bat, eben jener beizuwohnen. Viel erschloss sich ihr bei den Worten der Anwesenden, bestehend aus Lady von Elbenau, Nevyn Silberhand und einem Ordensmitglied mit dem Namen Alerion, nicht doch mit der Zeit wurde ihr, teils durch Erklärungen der anderen, teils durch eigene Zusammendichtung, klarer um was es bei den Worten drehte. Ein Schwert, eine Waffe die von Temora selbst geführt wurde, wurde gesucht. Sie lauschte den Worten aufmerksam und als die Beschreibung auf das Schwert selbst kam, begannen ihre Augen zu leuchten. Was für Möglichkeiten sich öffnen würden, mit einer solchen Waffe. Sie würden die Brut des Brudermörders selbst auslöschen können, vielleicht gar Alatar selber, es würde endlich Frieden herrschen, nie wieder würde jemand dem verdorbenen Glauben folgen. Doch als sie jene Vorstellungen äußerte, erntete sie Missgunst und Ablehnung. Nevyn und Alerion schienen fast schon entsetzt über diesen Vorschlag, so schien es ihr, und seine Hochwürden betonte nur dass diese Waffe nicht umsonst unter Verschluss stehen würde. Sorcha selbst konnte sie nicht verstehen, es wäre die ultimative Waffe gegen den Feind, und selbst wenn es Opfer geben würde, für einen ewigen Frieden musste man Opfer in Kauf nehmen.
Das jene Gedanken nicht mehr als Gedanken blieben, zeichnete sich allzuschnell ab und als die Runde sich auflöste, ging ein jeder seinen Weg. Sorcha war an jenem Abend noch lange wach geblieben und dachte über Lucenius Worte nach. „Wenn Temora gewollt hätte, dass wir diese Waffe nutzen, dann hätte sie uns dies mitgeteilt“. Sicherlich, das hätte sie und nicht eine Sekunde zweifelte sie die Weisheit seiner Hochwürden an aber trotz allem blieb ein kleines, nagendes Gefühl in ihrem Unterbewusstsein. Jene Waffe wäre vielleicht endlich ein Weg um diesen Glaubenskrieg zu beenden. Kurz musste sie spöttisch Lächeln als sie an Nevyns Worte dachte, ob Eluive den Tod ihres Sohnes verschmerzen könne. Sohn, pah! Dieses Wesen war nicht mehr der Sohn Eluives, dieses Ding war durch und durch verdorben und gehörte zerstört, und ein jeder der dieser Gottheit folgte gehörte geläutert oder gerichtet. Jene Gedanken blieben ihr selbst im Schlaf und auch wenn sie niemals gegen die Worte Lucenius angehen würde, so war es vielleicht eine verschenkte Chance.
- Sorcha Llastobhar
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Auszug aus dem geführten Tagebuch
Heute durchstreifte ich das Fischerdorf Bajard. Als ich gerade an der Herberge des Dorfes vorbei schritt, sah ich die Besitzerin jener, Selina ihr Name. Sie wirkte recht aufgelöst und ob meiner sichtbaren Schwertscheide sprach sie mich wohl an, ob ich ihr nicht helfen könne. In den Zimmern der Taverne hatte sich eine Spinnenbrut festgesetzt, welche das Leben in der Taverne unmöglich machten. Vielleicht sollte ich dazu erwähnen, dass es sich dabei um Riesenspinnen handelte. Jene Wesen hatten sich bei einem Angriff, der in letzter Zeit auf Bajard erfolgte, hier niedergelassen und die Bürgerwehr schien es nicht für nötig zu sehen, der Besitzerin zu helfen. Auf ihre Bitte hin, dieser Plage Einhalt zu gebieten, rüstete ich mich und begann Zimmer für Zimmer von der Brut zu säubern. Es wäre eine Übertreibung zu sagen dass die Kämpfe gefährlich waren, denn es handelte sich letztendlich nur um verdorbene Tiere, jedoch musste ich mich mit dem einen oder anderen Biss dieser Viecher abfinden; das Gift schien nicht sonderlich stark zu sein, zu meinem Glück. Die Herberge wurde Zimmer für Zimmer gesäubert und ein Beleben eben jener ist nun mit Sicherheit möglich.
Ich habe lange überlegt, ob diese Tat einer Tugend gleicht und ich würde sagen, dass ich hierbei der Tugend der Tapferkeit gefolgt bin. Auch wenn die Kämpfe wohl in keiner Sekunde mein Leben gefährdet haben, so war ich fest entschlossen der Frau gegen diese Brut zu helfen, sei die Gefahr in dieser Herberge noch so groß.
Am gleichen Abend verweilte ich in der Taverne Bajards, als ich die Dame Josephine Croix antraf. Jene Frau führt die Vereinigung der schwarzen Rose an und lebte einst neben unserer Burg. Ich bekam mit wie sie erwähnte dass sie nach Bajard umgezogen wären und ich ließ es mir nicht nehmen, diese Entscheidung zu belobigen, jedoch nicht ohne einen gewissen Spott in meiner Stimme. Jene Frau hatte bereits in der Vergangenheit auf den Ländereien der Grafschaft mir und dem Hause gedroht und so schien es mir, ihr noch einmal bekräftigen zu müssen, dass sie die richtige Wahl getroffen hat. Das Gespräch endete in einer Drohung beider Seiten, ehe die Frau Croix verschwand.
Auch wenn jene Person gottlos bis in das Mark ist und auch ein freches, sowie spitzes Mundwerk besitzt, so war mein aggressives Verhalten ihr gegenüber falsch. Ich habe mich in diesen Momenten deutlich über sie gestellt und mit meinem Verhalten gegen die Tugend der Demut verstoßen. Jenes Ereignis liegt mir in Gedanken noch nach, denn bis gestern Abend erschien mir mein Verhalten mehr als richtig, ob ihrer frechen und respektlosen Worte. Doch ist es am Ende nicht an mir, über sie zu entscheiden oder mich auf die gleiche Ebene der Beleidigung zu stellen, wie sie. Genauso stand es mir nicht zu, mich als etwas Besseres als sie zu sehen, nur weil ich in der Lage gewesen wäre, ihr ob ihrer frechen Worte wegen, eine Lektion zu erteilen.
Dass jene Taten etwas mit den Tugenden zu tun hatten, ist mir erst deutlich später in den Sinn gekommen, was mir fast den Gedanken aufdrängt, dass wir instinktiv nach manchen Tugenden leben und vielleicht auch genauso gegen sie verstoßen. Doch es ist mein festes Bestreben gegen jenes Verstoßen anzugehen.
Heute durchstreifte ich das Fischerdorf Bajard. Als ich gerade an der Herberge des Dorfes vorbei schritt, sah ich die Besitzerin jener, Selina ihr Name. Sie wirkte recht aufgelöst und ob meiner sichtbaren Schwertscheide sprach sie mich wohl an, ob ich ihr nicht helfen könne. In den Zimmern der Taverne hatte sich eine Spinnenbrut festgesetzt, welche das Leben in der Taverne unmöglich machten. Vielleicht sollte ich dazu erwähnen, dass es sich dabei um Riesenspinnen handelte. Jene Wesen hatten sich bei einem Angriff, der in letzter Zeit auf Bajard erfolgte, hier niedergelassen und die Bürgerwehr schien es nicht für nötig zu sehen, der Besitzerin zu helfen. Auf ihre Bitte hin, dieser Plage Einhalt zu gebieten, rüstete ich mich und begann Zimmer für Zimmer von der Brut zu säubern. Es wäre eine Übertreibung zu sagen dass die Kämpfe gefährlich waren, denn es handelte sich letztendlich nur um verdorbene Tiere, jedoch musste ich mich mit dem einen oder anderen Biss dieser Viecher abfinden; das Gift schien nicht sonderlich stark zu sein, zu meinem Glück. Die Herberge wurde Zimmer für Zimmer gesäubert und ein Beleben eben jener ist nun mit Sicherheit möglich.
Ich habe lange überlegt, ob diese Tat einer Tugend gleicht und ich würde sagen, dass ich hierbei der Tugend der Tapferkeit gefolgt bin. Auch wenn die Kämpfe wohl in keiner Sekunde mein Leben gefährdet haben, so war ich fest entschlossen der Frau gegen diese Brut zu helfen, sei die Gefahr in dieser Herberge noch so groß.
Am gleichen Abend verweilte ich in der Taverne Bajards, als ich die Dame Josephine Croix antraf. Jene Frau führt die Vereinigung der schwarzen Rose an und lebte einst neben unserer Burg. Ich bekam mit wie sie erwähnte dass sie nach Bajard umgezogen wären und ich ließ es mir nicht nehmen, diese Entscheidung zu belobigen, jedoch nicht ohne einen gewissen Spott in meiner Stimme. Jene Frau hatte bereits in der Vergangenheit auf den Ländereien der Grafschaft mir und dem Hause gedroht und so schien es mir, ihr noch einmal bekräftigen zu müssen, dass sie die richtige Wahl getroffen hat. Das Gespräch endete in einer Drohung beider Seiten, ehe die Frau Croix verschwand.
Auch wenn jene Person gottlos bis in das Mark ist und auch ein freches, sowie spitzes Mundwerk besitzt, so war mein aggressives Verhalten ihr gegenüber falsch. Ich habe mich in diesen Momenten deutlich über sie gestellt und mit meinem Verhalten gegen die Tugend der Demut verstoßen. Jenes Ereignis liegt mir in Gedanken noch nach, denn bis gestern Abend erschien mir mein Verhalten mehr als richtig, ob ihrer frechen und respektlosen Worte. Doch ist es am Ende nicht an mir, über sie zu entscheiden oder mich auf die gleiche Ebene der Beleidigung zu stellen, wie sie. Genauso stand es mir nicht zu, mich als etwas Besseres als sie zu sehen, nur weil ich in der Lage gewesen wäre, ihr ob ihrer frechen Worte wegen, eine Lektion zu erteilen.
Dass jene Taten etwas mit den Tugenden zu tun hatten, ist mir erst deutlich später in den Sinn gekommen, was mir fast den Gedanken aufdrängt, dass wir instinktiv nach manchen Tugenden leben und vielleicht auch genauso gegen sie verstoßen. Doch es ist mein festes Bestreben gegen jenes Verstoßen anzugehen.
Zuletzt geändert von Sorcha Llastobhar am Dienstag 24. April 2007, 10:44, insgesamt 2-mal geändert.
- Sorcha Llastobhar
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- Registriert: Sonntag 7. Oktober 2012, 17:37
Die Vögel zwitscherten leise ihr Lied, die Sonne ging allmählich am Himmel unter. Der Wald nahe Varuna war in Zwielicht getaucht und selbst die Tiere schienen heute Abend wenig wert auf eine halbwegs hörbare Geräuschkulisse zu legen. Zwei schneeweiße Strähnen hingen ihr in das bleiche Gesicht und Sorcha pustete sie schweigend weg. Wie viele Stunden saß sie nun bereits hier und beobachtete die Lichtung? Sie hätte das Zeitgefühl sicher längst verloren, wäre die Sonne nicht gewesen, welche im Laufe ihres Aufenthaltes an diesem Ort ihren Weg am Horizont entlang wanderte. Sie kniete im halb Verborgenen, weit genug entfernt von der Lichtung, doch nahe genug um sie aus sicherer Entfernung beobachten zu können. Ihre Gelenke schmerzten und sie musste das kniende Bein wechseln, sie war komplett gerüstet, der Körper in die schwere Plattenrüstung gehüllt, deren kalter Stahl sich an ihre Haut schmiegte. Sie beobachtete diesen Ort auf Geheiß ihrer Hochwürden, Lucenius van Sareth und in keiner Sekunde kam sie sich dabei sinnlos oder vergeudet vor. Es war ein fast ewiges Vertrauen in seine Hochwürden, die Befehle die er gab mussten einen tieferen Sinn haben und wenn er es für wichtig hielt diesen Ort zu beobachten, dann war dem so. Doch nicht nur das Beobachten war ihre Aufgabe; sie erinnerte sich an die Worte des Boten „Versucht diese Stelle zu bewachen. Sollte jemand dort ein Ritual beginnen wollen, hindert ihn daran. Eine erfahrene Kriegerin wird wissen, wie ihr das gelingt.“ Man hatte Vertrauen in sie gesetzt, dies hatte sich nun erneut gezeigt und sie würde keine Sekunde zögern, mit vollster Hingabe zu beweisen, dass sie dieses Vertrauen wert war. Sorcha wusste nicht welches Ritual gemeint war, doch sie kam nicht um den Gedanken herum, dass es sich hierbei um die Geschichte mit dem Schwert handelte und dies war eine Thematik die wichtig genug war um keine Fragen zu stellen.
Sie schloss kurz die Augen, senkte den Kopf leicht ab und ihre Lippen begannen stumm ein Gebet zu formen, gewidmet der Lichtbringerin. Oft schickte sie die vergangenen Tage fast regelmäßig ein Gebet zu ihr, denn dies war zweifelsohne eine Zeit in der ein Gebet umso wertvoller wurde, für ihre innere Stärke wie auch für ihren Geist. Sie griff schweigend neben sich und kramte aus ihrer Tasche ihr Tagebuch heraus, welches sie für Lucenius führte. Sie setzte den Kohlenstift an und begann zu schreiben.
Ich tätige gerade meinen Wachdienst und denke über vieles nach. Im Laufe des Tages hatte ich auch eine Menge Zeit dafür, und umso mehr bin ich zur Einsicht gekommen, dass meine Anmaßung an die Weisheit der Lichtbringerin, und ihre Entscheidung das Schwert nicht ihren Streitern zu geben, Zweifel offen legte. Jene Waffe ist zu gefährlich und solange der Tag nicht kommt, an dem die Lichtbringerin selbst den Einsatz jener Waffe befiehlt, so werde ich nie wieder auch nur einen Gedanken daran verschwenden, diese Waffe auch nur anzufassen. Diese Zeilen seien mein Zeuge und die Darlegung für mein Gelübde, welches dieses hier darstellt.
Meine Aufgaben verliefen ruhig bisher und ich hatte lange darüber nachgedacht, ob jene Aufgabe ein Teil einer Tugend sei. Dabei fiel mir als einziges nur die Ehre ein, da ich, trotz der langen Zeit in der nichts geschehen ist, habe ich nicht einen Moment daran gedacht sie abzubrechen. Ich werde hier sitzen und die mir aufgetragene Aufgabe weiter vollziehen, bis seine Hochwürden mich selbst von dieser ablöst.
Sie verstaute das Buch nach einer Weile wieder und widmete sich schweigend dem Beobachtend es Platzes. Es würde eine lange, schlaflose Nacht werden.
Sie schloss kurz die Augen, senkte den Kopf leicht ab und ihre Lippen begannen stumm ein Gebet zu formen, gewidmet der Lichtbringerin. Oft schickte sie die vergangenen Tage fast regelmäßig ein Gebet zu ihr, denn dies war zweifelsohne eine Zeit in der ein Gebet umso wertvoller wurde, für ihre innere Stärke wie auch für ihren Geist. Sie griff schweigend neben sich und kramte aus ihrer Tasche ihr Tagebuch heraus, welches sie für Lucenius führte. Sie setzte den Kohlenstift an und begann zu schreiben.
Ich tätige gerade meinen Wachdienst und denke über vieles nach. Im Laufe des Tages hatte ich auch eine Menge Zeit dafür, und umso mehr bin ich zur Einsicht gekommen, dass meine Anmaßung an die Weisheit der Lichtbringerin, und ihre Entscheidung das Schwert nicht ihren Streitern zu geben, Zweifel offen legte. Jene Waffe ist zu gefährlich und solange der Tag nicht kommt, an dem die Lichtbringerin selbst den Einsatz jener Waffe befiehlt, so werde ich nie wieder auch nur einen Gedanken daran verschwenden, diese Waffe auch nur anzufassen. Diese Zeilen seien mein Zeuge und die Darlegung für mein Gelübde, welches dieses hier darstellt.
Meine Aufgaben verliefen ruhig bisher und ich hatte lange darüber nachgedacht, ob jene Aufgabe ein Teil einer Tugend sei. Dabei fiel mir als einziges nur die Ehre ein, da ich, trotz der langen Zeit in der nichts geschehen ist, habe ich nicht einen Moment daran gedacht sie abzubrechen. Ich werde hier sitzen und die mir aufgetragene Aufgabe weiter vollziehen, bis seine Hochwürden mich selbst von dieser ablöst.
Sie verstaute das Buch nach einer Weile wieder und widmete sich schweigend dem Beobachtend es Platzes. Es würde eine lange, schlaflose Nacht werden.
- Sorcha Llastobhar
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- Registriert: Sonntag 7. Oktober 2012, 17:37
Die zweite Nacht in welcher sie auf der Lichtung saß. Sie hatte seine Hochwürden vor einigen Stunden abgelöst und sich wieder ganz dem Wachdienst verschrieben. Wie es fast zu erwarten war, hatte sich die ganze Zeit nichts ergeben und es war auch nichts Großartiges geschehen und doch, irgendetwas schien mit diesem Platz los zu sein, sonst hätte seine Hochwürden nicht so sehr darauf bestanden ihn zu bewachen. Sorcha hatte in dieser Nacht deutlich mehr Mühe die Augen offenzuhalten, immer wieder fielen ihr die Lider herab und sie sank in einen süßen Sekundenschlaf ehe sie hektisch den Kopf anhob und mehrmals blinzelte. Sie atmete mehrmals tief durch, griff nach ihrem Wasserschlauch um erst davon zu trinken und sich dann etwas von dem Wasser ins Gesicht zu spritzen. Das kühle Nass schenkte ihr wenigstens für kurze Zeit wieder die vollste Aufmerksamkeit und sie ließ ihren Blick über die dunkle Lichtung wandern. Kein Lebenszeichen war erkennbar, wie die ganzen anderen Stunden zuvor auch schon, doch sie ließ sich nicht beirren oder wurde fahrlässig; sie musste immer auf der Hut sein. Ihr Kopf senkte sich wieder hinab und sie begann leise zu murmeln
Temora, Herrin im Licht,
Mein Leben widme ich dir.
Deine Leidenschaft führe meine Hand,
meine Hand führt das Schwert.
Deine Weisheit zeige mir den wahren Pfad,
meine Schritte treten auf deinen Wegen.
Deine Nähe zerstöre den letzten Zweifel,
mein Vertrauen in dich erlösche nie.
Deine Wege seien die Richtigen,
dein Zorn zerschmettere die Ungläubigen,
deine Liebe schenke uns Frieden.
So wache über mich, denn dein Werkzeug möge ich sein.
Ihre Augen öffneten sich wieder als die Worte endeten und sie blickte auf den Boden. Keine Sekunde war an diesem Ort verschwendet, denn sie war hier im Auftrag der Lichtbringerin. Sie schlang den Umhang enger um ihren Körper, es würde eine lange Nacht werden bis man sie wieder ablösen würde.
Temora, Herrin im Licht,
Mein Leben widme ich dir.
Deine Leidenschaft führe meine Hand,
meine Hand führt das Schwert.
Deine Weisheit zeige mir den wahren Pfad,
meine Schritte treten auf deinen Wegen.
Deine Nähe zerstöre den letzten Zweifel,
mein Vertrauen in dich erlösche nie.
Deine Wege seien die Richtigen,
dein Zorn zerschmettere die Ungläubigen,
deine Liebe schenke uns Frieden.
So wache über mich, denn dein Werkzeug möge ich sein.
Ihre Augen öffneten sich wieder als die Worte endeten und sie blickte auf den Boden. Keine Sekunde war an diesem Ort verschwendet, denn sie war hier im Auftrag der Lichtbringerin. Sie schlang den Umhang enger um ihren Körper, es würde eine lange Nacht werden bis man sie wieder ablösen würde.
Zuletzt geändert von Sorcha Llastobhar am Sonntag 29. April 2007, 17:09, insgesamt 1-mal geändert.
- Sorcha Llastobhar
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- Registriert: Sonntag 7. Oktober 2012, 17:37
Die Welt versank im Chaos. Es herrschte Krieg, oder jedenfalls etwas, was sich so anfühlte. Ihre Schritte führten sie nachdenklich durch Varuna, die verriegelten Tore, die erhöhte Wachanzahl; auch Berchgard wurde abgesichert, es war als würde eine drohende Faust über den Köpfen aller anderen schweben und jeden Moment zuschlagen wolle und mit den Nachrichten die von Lameriast überbracht wurden, schien alles nur schlimmer. Sie hatte sich einen kurzen Ausflug gegönnt, denn für gewöhnlich war sie in diesen Tagen im Kloster stationiert, auf den Wunsch seiner Hochwürden hin gehörte sie zu jenen Kriegern, die sich im Falle eines Angriffs auf die heiligen Mauern gegen die Angreifer schmeißen würden und für die Lichtbringerin kämpfen würden. Keine Sekunde hatte sie gezögert, als man ihr die Nachricht überbrachte, es war ihre Pflicht und diese Pflicht stand höher als jedes persönliche Belangen auf dieser Welt.
Trotz allem hatte sie eine gewisse Besorgnis gehabt in der ersten Zeit. Shanna, Niall, Cathal, Una, sie alle waren in diesen Zeiten weiter entfernt als sie es sich wünschte und auch wenn Sorcha wusste dass Berchgard sicher war und die Festung niemals erstürmt werden würde, so war sie in Gedanken oft bei ihnen. Doch ihre Gedanken kreisten nicht nur um ihre Liebsten, nein, sie dachte auch an das Bevorstehende. War die Gefahr vielleicht so groß, dass es tatsächlich einen Angriff auf die heiligen Mauern geben konnte? Sie schüttelte den Kopf, das schneeweiße Haar fiel ihr dabei leicht in das bleiche Gesicht. Es würde niemals einen Angriff auf das heilige Kloster geben; auf die Ruhestätte des heiligen Baumes. Ein Niemand würde es wagen und wenn doch, so würde er vom Zorn der Lichtbringerin und ihren Kriegern erschlagen werden. Sie war eine solche Kriegerin, dessen war sie sich bewusst, sie war bereit für die Göttin zu sterben und für die Verteidigung ihrer Mauern. Vielleicht hatte Lucenius sie auch deswegen hergerufen und zusammen mit den Ordensbrüdern des Temoraorden zur Verteidigung des Klosters abgestellt; weil sie den festen Willen dazu hatte bis zum letzten Atemzug gegen die Anhänger des Brudermörder zu streiten. Das Reich lag in jenen Tagen im Chaos, aber das war nicht ihr Belangen, nicht so sehr wie ihre jetzige Aufgabe. Es gab genügend kluge Köpfe die sich nun Gedanken um die Zukunft des Reiches machten und die nächsten Schritte planten; doch das alles war für sie in diesem Moment nicht von Belang, sie durfte sich nicht aus Sorge oder Angst ihre Aufgabe aus den Augen verlieren und auch nicht von ihrem Weg abweichen.
Sie trat zurück in Richtung des Klosters, als sie kurz in den Himmel blickte. Graue Wolken hatten sich dort zusammengezogen und Regen begann langsam aber stetig auf die Erde zu prasseln. Manch einer würde in diesem Anblick nur die Trostlosigkeit sehen, das trostlose Grau und die Kälte des Windes, welcher wehte; doch sie wusste dass jene Wolken vom Schein des Lichtes letztendlich durchbrochen werden würden. Eine Gewissheit die Trost und Sicherheit spendete. Als sie die Tore des Klosters erreichte, trat sie in ihr Quartier, das Haar war klatschnass und Wasser tropfte ihr von jenem hinab. Sie trocknete sich ab und trat ruhig in die Kapelle, wo sie vor dem Altar auf die Knie sank. Der Kopf wurde auf die Brust gesenkt und die Augen schlossen sich.
Temora, Lichtbringerin, deinen Segen schenke mir.
Ich danke dir für die Hoffnung, für die Sicherheit die du mir schenkst.
Ich danke dir für die Ruhe, die mein Glauben in dich erfüllt.
Ich danke dir für all deine Kraft und Stärke, die du mir Tag auf Tag gibst.
Ich werde streiten, in deinem Namen.
Ich werde bluten, in deinem Namen
Und so es dein Wille ist; werde ich sterben, in deinem Namen.
Vom Anfang bis zum Ende, sei mein Leben dir verschrieben
Und so verweilte sie noch eine Zeit in den Hallen der Kapelle und genoss die Ruhe. Wer wusste schon, wie lange sie anhalten würde.
Trotz allem hatte sie eine gewisse Besorgnis gehabt in der ersten Zeit. Shanna, Niall, Cathal, Una, sie alle waren in diesen Zeiten weiter entfernt als sie es sich wünschte und auch wenn Sorcha wusste dass Berchgard sicher war und die Festung niemals erstürmt werden würde, so war sie in Gedanken oft bei ihnen. Doch ihre Gedanken kreisten nicht nur um ihre Liebsten, nein, sie dachte auch an das Bevorstehende. War die Gefahr vielleicht so groß, dass es tatsächlich einen Angriff auf die heiligen Mauern geben konnte? Sie schüttelte den Kopf, das schneeweiße Haar fiel ihr dabei leicht in das bleiche Gesicht. Es würde niemals einen Angriff auf das heilige Kloster geben; auf die Ruhestätte des heiligen Baumes. Ein Niemand würde es wagen und wenn doch, so würde er vom Zorn der Lichtbringerin und ihren Kriegern erschlagen werden. Sie war eine solche Kriegerin, dessen war sie sich bewusst, sie war bereit für die Göttin zu sterben und für die Verteidigung ihrer Mauern. Vielleicht hatte Lucenius sie auch deswegen hergerufen und zusammen mit den Ordensbrüdern des Temoraorden zur Verteidigung des Klosters abgestellt; weil sie den festen Willen dazu hatte bis zum letzten Atemzug gegen die Anhänger des Brudermörder zu streiten. Das Reich lag in jenen Tagen im Chaos, aber das war nicht ihr Belangen, nicht so sehr wie ihre jetzige Aufgabe. Es gab genügend kluge Köpfe die sich nun Gedanken um die Zukunft des Reiches machten und die nächsten Schritte planten; doch das alles war für sie in diesem Moment nicht von Belang, sie durfte sich nicht aus Sorge oder Angst ihre Aufgabe aus den Augen verlieren und auch nicht von ihrem Weg abweichen.
Sie trat zurück in Richtung des Klosters, als sie kurz in den Himmel blickte. Graue Wolken hatten sich dort zusammengezogen und Regen begann langsam aber stetig auf die Erde zu prasseln. Manch einer würde in diesem Anblick nur die Trostlosigkeit sehen, das trostlose Grau und die Kälte des Windes, welcher wehte; doch sie wusste dass jene Wolken vom Schein des Lichtes letztendlich durchbrochen werden würden. Eine Gewissheit die Trost und Sicherheit spendete. Als sie die Tore des Klosters erreichte, trat sie in ihr Quartier, das Haar war klatschnass und Wasser tropfte ihr von jenem hinab. Sie trocknete sich ab und trat ruhig in die Kapelle, wo sie vor dem Altar auf die Knie sank. Der Kopf wurde auf die Brust gesenkt und die Augen schlossen sich.
Temora, Lichtbringerin, deinen Segen schenke mir.
Ich danke dir für die Hoffnung, für die Sicherheit die du mir schenkst.
Ich danke dir für die Ruhe, die mein Glauben in dich erfüllt.
Ich danke dir für all deine Kraft und Stärke, die du mir Tag auf Tag gibst.
Ich werde streiten, in deinem Namen.
Ich werde bluten, in deinem Namen
Und so es dein Wille ist; werde ich sterben, in deinem Namen.
Vom Anfang bis zum Ende, sei mein Leben dir verschrieben
Und so verweilte sie noch eine Zeit in den Hallen der Kapelle und genoss die Ruhe. Wer wusste schon, wie lange sie anhalten würde.
Zuletzt geändert von Sorcha Llastobhar am Dienstag 8. Mai 2007, 12:29, insgesamt 1-mal geändert.
- Sorcha Llastobhar
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- Registriert: Sonntag 7. Oktober 2012, 17:37
Auszug aus dem Tagebuch
Die Stunden im Kloster sind derzeit sehr ruhig. Seine Hochwürden hat mir zwar gestern gesagt, dass die Gefahr vorerst geschwächt sei und ich zurück zur Burg könne, doch ich würde dort nicht lange verweilen können, denke ich. Nicht ist es die Umgebung, jene wäre mir so familiär und vertraut wie eh und je; nein es ist mehr das belastende Gefühl das die Ruhe nicht mehr als ein trügerischer Schein ist. Seine Hochwürden hatte gestern selbst gesagt; es gab zu wenige Krieger, die bereit wären das Kloster zu verteidigen und wenn ich nachzählen würde, so fänden sich darunter vielleicht einmal gerade eine Handvoll tapferer Recken. Lameriast hat gezeigt sie mächtig die Anhänger des Brudermörders sind, des „Einen“ wie sie ihn nennen. Ein jeder der dachte nach dem Angriff auf Rahal wäre die Ruhe eingetreten, der irrte gewaltig, vielleicht hat es sie nur noch zorniger gemacht. Hätte man sie alle hinrichten lassen sollen? Hätte man jene, die die Worte des Brudermörders verbreiteten und immerzu in die Welt hinausschrien nicht vor die Wahl stellen können, von jenem Glauben abzuschwören oder zu sterben? Temora vergebe mir diese Gedanken, doch ich kann sie nicht abschütteln. Wäre Rahal in den heutigen Tagen so stark, hätten wir damals extremer gehandelt, hätten wir gezeigt wie mächtig das Schwert der Lichtbringerin ist? Man hat gesehen, was zu unserer Mildtätigkeit führte; der Graf von Hohenfels ist verschwunden und die Unsicherheit liegt über unserem Land, nährt die Anhänger des Verdorbenen immer mehr.
In den letzten Tagen lassen mir meine Träume wenig Schlaf. Immer wieder sehe ich die drohende und erstarkende Hand Rahals nach dem Lichte schlagen und auch wenn ich weiß dass seine Macht niemals die der Lichtbringerin brechen wird, so verwandeln sich diese träume manchmal doch in Albträume, in welchen die Mauern brechen und wir alles zu verlieren drohen, was uns lieb ist. Auch wenn mir gewiss ist, dass jeder Verlust, jede noch so harte Stunde ihren Zweck und ihre Berechtigung haben, so schaudert es mir manchmal. Was kann ich tun, dass jene Albträume nicht wirklich werden, wenn und die Bereitschaft zur Härte doch scheinbar in vielerlei Hinsicht fehlt? Durchstreife ich in den heutigen Tagen Bajard wimmelt es dort beinahe nur so von den Anhängern des Brudermörders, wie sie sich in der Neutralität und ihrem Schutz baden, wie kann ein Bürgermeister nur solchen Menschen einen Platz in seinem Dorfe gewähren? Je mehr ich über diese Fragen nachdenke, desto eher wird mir klar, dass die Initiative bei mir selbst liegen muss, und wenn es nur ein erster Schritt ist; ich werde einer jener Kämpfer sein die dem Kloster zur Seite stehen, wann immer sein Ruf ertönt.
Der süße Schlaf erwartet mich und ich merke wie meine Augenlider schwerer werden. Meine Muskeln machen sich auch wieder bemerkbar, denn seine Hochwürden ging heute mit mir zusammen hinab in den Unheilsberg um zu kämpfen, ich hätte nie gedacht dass ich so froh sein kann, meine Kraft zum Ausdruck zu bringen, ich war schon beinahe eingerostet. Vielleicht bereitet mich seine Hochwürden wirklich darauf vor, für die heiligen Mauern zu streiten. Doch was immer das Ende meines Pfades sein möge, ich werde ihn entlang schreiten und das Licht Temoras wird ihn erhellen.
Die Stunden im Kloster sind derzeit sehr ruhig. Seine Hochwürden hat mir zwar gestern gesagt, dass die Gefahr vorerst geschwächt sei und ich zurück zur Burg könne, doch ich würde dort nicht lange verweilen können, denke ich. Nicht ist es die Umgebung, jene wäre mir so familiär und vertraut wie eh und je; nein es ist mehr das belastende Gefühl das die Ruhe nicht mehr als ein trügerischer Schein ist. Seine Hochwürden hatte gestern selbst gesagt; es gab zu wenige Krieger, die bereit wären das Kloster zu verteidigen und wenn ich nachzählen würde, so fänden sich darunter vielleicht einmal gerade eine Handvoll tapferer Recken. Lameriast hat gezeigt sie mächtig die Anhänger des Brudermörders sind, des „Einen“ wie sie ihn nennen. Ein jeder der dachte nach dem Angriff auf Rahal wäre die Ruhe eingetreten, der irrte gewaltig, vielleicht hat es sie nur noch zorniger gemacht. Hätte man sie alle hinrichten lassen sollen? Hätte man jene, die die Worte des Brudermörders verbreiteten und immerzu in die Welt hinausschrien nicht vor die Wahl stellen können, von jenem Glauben abzuschwören oder zu sterben? Temora vergebe mir diese Gedanken, doch ich kann sie nicht abschütteln. Wäre Rahal in den heutigen Tagen so stark, hätten wir damals extremer gehandelt, hätten wir gezeigt wie mächtig das Schwert der Lichtbringerin ist? Man hat gesehen, was zu unserer Mildtätigkeit führte; der Graf von Hohenfels ist verschwunden und die Unsicherheit liegt über unserem Land, nährt die Anhänger des Verdorbenen immer mehr.
In den letzten Tagen lassen mir meine Träume wenig Schlaf. Immer wieder sehe ich die drohende und erstarkende Hand Rahals nach dem Lichte schlagen und auch wenn ich weiß dass seine Macht niemals die der Lichtbringerin brechen wird, so verwandeln sich diese träume manchmal doch in Albträume, in welchen die Mauern brechen und wir alles zu verlieren drohen, was uns lieb ist. Auch wenn mir gewiss ist, dass jeder Verlust, jede noch so harte Stunde ihren Zweck und ihre Berechtigung haben, so schaudert es mir manchmal. Was kann ich tun, dass jene Albträume nicht wirklich werden, wenn und die Bereitschaft zur Härte doch scheinbar in vielerlei Hinsicht fehlt? Durchstreife ich in den heutigen Tagen Bajard wimmelt es dort beinahe nur so von den Anhängern des Brudermörders, wie sie sich in der Neutralität und ihrem Schutz baden, wie kann ein Bürgermeister nur solchen Menschen einen Platz in seinem Dorfe gewähren? Je mehr ich über diese Fragen nachdenke, desto eher wird mir klar, dass die Initiative bei mir selbst liegen muss, und wenn es nur ein erster Schritt ist; ich werde einer jener Kämpfer sein die dem Kloster zur Seite stehen, wann immer sein Ruf ertönt.
Der süße Schlaf erwartet mich und ich merke wie meine Augenlider schwerer werden. Meine Muskeln machen sich auch wieder bemerkbar, denn seine Hochwürden ging heute mit mir zusammen hinab in den Unheilsberg um zu kämpfen, ich hätte nie gedacht dass ich so froh sein kann, meine Kraft zum Ausdruck zu bringen, ich war schon beinahe eingerostet. Vielleicht bereitet mich seine Hochwürden wirklich darauf vor, für die heiligen Mauern zu streiten. Doch was immer das Ende meines Pfades sein möge, ich werde ihn entlang schreiten und das Licht Temoras wird ihn erhellen.
Zuletzt geändert von Sorcha Llastobhar am Montag 14. Mai 2007, 16:39, insgesamt 1-mal geändert.
- Sorcha Llastobhar
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Kampfeslärm erfüllte die Gänge der alten Höhlen im Unheilsberg, schwere Schritte hallten wider und kurz verstummte alles. Die gepanzerte Gestalt stand im Zwielicht der Höhle, eingehüllt in eine Plattenrüstung welche nahezu den ganzen Körper verdeckte und schützte. In der Linken das große, behäbige Turmschild und in der Rechten ein Streitkolben, dessen Kopf gen Boden schaute. Auch wenn man es der gewaltigen Rüstung wegen nicht erkennen mochte; Sorchas Brustkorb hob und senkte sich schnell und unter dem Helm liefen kleine Schweißperlen ihre Stirne hinab. Sie ruhte für einige Momente aus, gönnte sich ein paar Augenblicke die Ruhe, die in den entscheidenden Momenten ansonsten fehlen könnte. Doch dann vernahm sie ein klackendes Geräusch hinter sich, die Augen schlossen sich kurz, die Finger schlossen sich fester um den Griff des Streitkolbens, die Muskeln spannten sich an und mit einem kräftigen Schwung wurde die Waffe zur Seite geschlagen. Das Geräusch von berstenden Knochen ertönte und der Streitkolben traf auf einen Widerstand, der jedoch nachgab und dem Schwung eine tödliche Vollendung schenkte. Als Sorcha hinab sah auf die Überreste des untoten Skeletes nickte sie stumm. Die Kraft war immer noch vorhanden. Sie schritt weiter in die Gänge hinein, stellte sich den Untoten die sich ihr in den Weg stellten und zwang sie zu Boden. Es war eine leichte Trainingseinheit, sie wollte ihre Muskeln in diesen Tagen nicht zuviel Ruhe gönnen, es wäre vielleicht ein allzu törichter Fehler.
Dann hielt sie inne, vor ihr näherte sich etwas; sie kniff die Augen zusammen und aus der Dunkelheit zeichnete sich ein Umriss heraus, etwas kleiner als sie und in gebeugter Haltung, begleitet von einem grunzenden Laut, ein Ork. Jene Biester waren alles andere als eine Gefahr wenn man ihnen gegenüberstand, doch das schien dieser nicht zu wissen. Als er Sorcha erblickte, gab er einen lauten, grunzenden Laut aus seiner Kehle und rannte mit erhobener Axt auf Sorcha zu. Das Schild wurde gehoben, der Schlag abgewehrt, sie trat zurück, holte mit dem Streitkolben aus und schlug zu. Der Ork weichte zur Seite aus, unternahm einen erneuten Angriff, welcher jedoch so schnell und ungestüm war, dass er an Sorcha vorbeitaumelte. Diese nutzte die Chance, holte aus und schlug den Streitkolben direkt in seinen Hinterkopf, ein kurzer, weicher Widerstand, ehe der Schädel zu brechen schien und der Ork mit einem Aufstöhnen zu Boden sank. Welch arme verlorene Wesen, so verdorben und bösartig.
Sie wollte gerade weitergehen, als sie vor und neben sich in den Gängen mehrere Schritte hörte. Wieder dieses Grunzen, doch diesesmal war es nicht ein einzelnes Grunzen, es waren mehrere. Der Schrei des Orks war also doch nicht so ganz ohne Sinn gewesen, er hatte Verstärkung gerufen und diese stand nun vor ihr. Sie versuchte einen Überblick zu gewinnen, es mochten sicher an die vier oder fünf Stück sein, in der Dunkelheit war es schwer zu überblicken. Was nun? Sollte sie fliehen? Sie würde in dieser Rüstung nicht schneller sein als die Orks und die Gefahr einem Untoten in die Hand zu laufen war ebenfalls gegeben, nein, es blieb nur der Kampf. Die orks schienen ähnlich zu denken, denn sie stürmten plötzlich vor und direkt auf Sorcha zu. Diese hob den Kolben an, ließ die Waffe über den Kopf hinweg nach dem ersten Angreifer sausen, welcher in einem Angriffstaumel zu überrascht schien und die Waffe direkt auf den Schädel geschmettert bekam. Dann kamen die anderen; sie hob den Schild an und versuchte zwei der ankommenden Schläge abzuwehren, doch einer drang durch und wurde mit ganzer Wucht gegen ihre Brustplatte geschlagen. Sie wurde zurückgestoßen und einige Sekunden musste sie mit dem Gleichgewicht kämpfen, ehe sie wieder sicher stand. Sie sah auf den Streitkolben herab, ließ ihn zu Boden fallen und zog ihr Schwert, in dieser Situation war eine schnellere Waffe deutlich wertvoller. Die Orks stürmten ihren Schlägen gleich hinterher, doch diesmal war Sorcha vorbereitet. Der erste Schlag wurde mit dem Schild abgewehrt, ehe sie das Schwert vorstieß und den Angreifer am Bein erwischte. Ein kleiner Erfolg, der jedoch wieder mit einem Treffer in die Seite eingebüßt wurde. Sorcha verzog die Miene und biss die Zähne aufeinander, sie mochten schwächlich sein, doch in der Masse waren sie so tödlich wie ein Oger. „Steh mir bei, führe meinen Arm, ich vertraue in deine Kraft“ es war nicht mehr als ein Murmeln, ehe sie sich vordrückte und den verwundeten Ork mit einem weiteren Stich mit der Schwertspitze den Rest gab und sich wieder gänzlich aufrichtete. Die verbleibenden beiden orks standen nun seitlich von ihr; sie unternahm nicht einmal den Versuch sich beiden zu widmen, sie drehte sich mit einem Ausfallschritt zur Seite und vollzog einen seitlichen Hieb mit dem Schwert der gegen die Axt des Orks sauste. Den drohenden Angriff der nun hinter ihr war, wich sie mit Mühe aus ehe sie dem Angreifer vor sich das Schild entgegen drückte um ihn nicht zum Zuge kommen zu lassen; jetzt oder nie. Sie setzte all ihre Kraft ein, drückte weiter vor und schleuderte den kleineren Ork von sich fort. Sie ging das Risiko ein, wandte sich um und starrte einen etwas überraschten ork an, der nun vor ihr stand und das Schwert mit einem tödlichen Hieb kosten durfte. Nun war nur noch einer von ihnen über und dieser hatte bereits die Flucht begonnen. Sorcha sah ihm nach, sollte er fliehen, sie würde nicht nachsetzen. Sie setzte einen Fuß vor und verzog das Gesicht, erst jetzt spürte sie den unangenehmen Schmerz an ihrer Seite und auch das warme Blut das aus der Wunde zu laufen schien machte sich bemerkbar. Zeit wieder ins Kloster zurückzukehren. Sie scheidete das Schwert, hob den Streitkolben auf und trat hinkend gen Ausgang. „Deine Stärke führe meinen Arm“ murmelte sie leise ehe sie wieder in das helle Tageslicht schritt.
Dann hielt sie inne, vor ihr näherte sich etwas; sie kniff die Augen zusammen und aus der Dunkelheit zeichnete sich ein Umriss heraus, etwas kleiner als sie und in gebeugter Haltung, begleitet von einem grunzenden Laut, ein Ork. Jene Biester waren alles andere als eine Gefahr wenn man ihnen gegenüberstand, doch das schien dieser nicht zu wissen. Als er Sorcha erblickte, gab er einen lauten, grunzenden Laut aus seiner Kehle und rannte mit erhobener Axt auf Sorcha zu. Das Schild wurde gehoben, der Schlag abgewehrt, sie trat zurück, holte mit dem Streitkolben aus und schlug zu. Der Ork weichte zur Seite aus, unternahm einen erneuten Angriff, welcher jedoch so schnell und ungestüm war, dass er an Sorcha vorbeitaumelte. Diese nutzte die Chance, holte aus und schlug den Streitkolben direkt in seinen Hinterkopf, ein kurzer, weicher Widerstand, ehe der Schädel zu brechen schien und der Ork mit einem Aufstöhnen zu Boden sank. Welch arme verlorene Wesen, so verdorben und bösartig.
Sie wollte gerade weitergehen, als sie vor und neben sich in den Gängen mehrere Schritte hörte. Wieder dieses Grunzen, doch diesesmal war es nicht ein einzelnes Grunzen, es waren mehrere. Der Schrei des Orks war also doch nicht so ganz ohne Sinn gewesen, er hatte Verstärkung gerufen und diese stand nun vor ihr. Sie versuchte einen Überblick zu gewinnen, es mochten sicher an die vier oder fünf Stück sein, in der Dunkelheit war es schwer zu überblicken. Was nun? Sollte sie fliehen? Sie würde in dieser Rüstung nicht schneller sein als die Orks und die Gefahr einem Untoten in die Hand zu laufen war ebenfalls gegeben, nein, es blieb nur der Kampf. Die orks schienen ähnlich zu denken, denn sie stürmten plötzlich vor und direkt auf Sorcha zu. Diese hob den Kolben an, ließ die Waffe über den Kopf hinweg nach dem ersten Angreifer sausen, welcher in einem Angriffstaumel zu überrascht schien und die Waffe direkt auf den Schädel geschmettert bekam. Dann kamen die anderen; sie hob den Schild an und versuchte zwei der ankommenden Schläge abzuwehren, doch einer drang durch und wurde mit ganzer Wucht gegen ihre Brustplatte geschlagen. Sie wurde zurückgestoßen und einige Sekunden musste sie mit dem Gleichgewicht kämpfen, ehe sie wieder sicher stand. Sie sah auf den Streitkolben herab, ließ ihn zu Boden fallen und zog ihr Schwert, in dieser Situation war eine schnellere Waffe deutlich wertvoller. Die Orks stürmten ihren Schlägen gleich hinterher, doch diesmal war Sorcha vorbereitet. Der erste Schlag wurde mit dem Schild abgewehrt, ehe sie das Schwert vorstieß und den Angreifer am Bein erwischte. Ein kleiner Erfolg, der jedoch wieder mit einem Treffer in die Seite eingebüßt wurde. Sorcha verzog die Miene und biss die Zähne aufeinander, sie mochten schwächlich sein, doch in der Masse waren sie so tödlich wie ein Oger. „Steh mir bei, führe meinen Arm, ich vertraue in deine Kraft“ es war nicht mehr als ein Murmeln, ehe sie sich vordrückte und den verwundeten Ork mit einem weiteren Stich mit der Schwertspitze den Rest gab und sich wieder gänzlich aufrichtete. Die verbleibenden beiden orks standen nun seitlich von ihr; sie unternahm nicht einmal den Versuch sich beiden zu widmen, sie drehte sich mit einem Ausfallschritt zur Seite und vollzog einen seitlichen Hieb mit dem Schwert der gegen die Axt des Orks sauste. Den drohenden Angriff der nun hinter ihr war, wich sie mit Mühe aus ehe sie dem Angreifer vor sich das Schild entgegen drückte um ihn nicht zum Zuge kommen zu lassen; jetzt oder nie. Sie setzte all ihre Kraft ein, drückte weiter vor und schleuderte den kleineren Ork von sich fort. Sie ging das Risiko ein, wandte sich um und starrte einen etwas überraschten ork an, der nun vor ihr stand und das Schwert mit einem tödlichen Hieb kosten durfte. Nun war nur noch einer von ihnen über und dieser hatte bereits die Flucht begonnen. Sorcha sah ihm nach, sollte er fliehen, sie würde nicht nachsetzen. Sie setzte einen Fuß vor und verzog das Gesicht, erst jetzt spürte sie den unangenehmen Schmerz an ihrer Seite und auch das warme Blut das aus der Wunde zu laufen schien machte sich bemerkbar. Zeit wieder ins Kloster zurückzukehren. Sie scheidete das Schwert, hob den Streitkolben auf und trat hinkend gen Ausgang. „Deine Stärke führe meinen Arm“ murmelte sie leise ehe sie wieder in das helle Tageslicht schritt.
Zuletzt geändert von Sorcha Llastobhar am Donnerstag 17. Mai 2007, 11:06, insgesamt 1-mal geändert.
- Sorcha Llastobhar
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Teil1:
Die Burg. Dornenfeste, sie war noch niemals so froh gewesen, diesen Ort wiederzusehen, wie heute. Ihre Schritte in der schweren Rüstung waren langsam und matt und als sie sich umsah, nickte sie ruhig. Alle Leute die man scheinbar während der Evakuierung Varunas hierhergebracht hatte, waren wieder zurückgeführt worden, die Stille herrschte vor im Burghof. Es kam ihr wie eine kleine Ewigkeit vor als sie endlich das gemeinsame Zimmer, welches sie mit Shanna teilte, erreichte und leise eintrat. Shanna schlief bereits und auch wenn Sorcha sich Mühe gab, sich die Rüstung leise vom Körper zu entfernen, so war sie doch recht sicher dass ihre Schwester davon aufwachen würde. Die Stoffkleidung fand auch bald ihren Weg auf den Boden, achtlos dahingeworfen, jeglicher Ordnungsgedanke fehl am Platze und das Nachthemd wurde um ihren Körper geschlungen. Sie trat übermüdet auf das Bett zu und ließ sich neben ihrer Schwester niedersinken. Jeder einzelne Muskel meldete sich zu Wort und sie konnte sich nicht erinnern, wann sie das letzte mal so müde gewesen war. Und trotz allem gab sie sich dem Schlaf noch nicht vollends hin sondern ließ den Tag noch einmal Revue passieren.
Sie war früh am Morgen in ihrem Quartier im Kloster aufgewacht. Die Meldung dass Brände überall in der Grafschaft herrschten, hatte bereits früh ihre Runden gemacht und nur kurze Zeit später wurde klar, dass diese Flammen von dem wiedererweckten Drachen kam; eine Gefahr die jederzeit in der Lage war, Varuna anzugreifen. Die Entscheidung, seiner Hochwürden, doch auch aller anderen war längst gefallen gewesen, das Schwert musste endlich hervorgeholt und neu versiegelt werden, es musste endlich ein Ende finden. Mit dieser Entscheidung ging noch eine zweite Entscheidung her, nämlich jene dass sie Lucenius begleiten würde und ihn beschützen würde. In den letzten Tagen war er ein wertvoller Lehrer und Freund geworden und angesichts der Gefahr die drohte, würde sie ihn beschützen, wenn es sein musste bis in den Tod hinein. Früh brachen sie das erste mal gen Varuna auf, inspizierten die Stadt und das nahe Umland. Innerhalb der Stadtmauern selbst war es noch recht ruhig, es gab nur Meldungen von Schlangen, welche immer wieder auftauchten und teils auch eine recht monströse Größe annahmen. Sorcha selbst wurde Zeuge davon, als eine solche aus dem Gebüsch auf seine Hochwürden zu schlängelte und sie sich dem Monstrum entgegenwerfen musste, ein kurzer Kampf und das Vieh war zu Boden gestreckt. Trotz allem schien es so, als ob die Garde die Situation im Griff hatte und so kehrte man zurück in das Kloster, es galt sich vorzubereiten und letzte Vorkehrungen zu treffen.
Die Klostermauern selbst waren unbehelligt von jeglichen Angriffen gewesen bisher. Weder Flammen noch Schlangenvieh waren nahe des Klosters gesichtet worden und so konnten sich die Streiter des Klosters darauf vorbereiten, die Suche nach dem Schwert zu einem Ende zu bringen. Sorcha selbst hatte sich bereits schon vor dem Besuch in Varuna in ihre Plattenrüstung gezwängt und auch Nevyn und Lady von Elbenau begannen nun, sich zu rüsten. In wenigen Stunden würde man gen Varuna ziehen und von dort aus gen Nebelwald, um sich mit den Elfen zu treffen und dann zum Schwert zu gelangen. Sorcha sollte dabei sein, es war Lucenius Wunsch gewesen, den er bereits vor einigen Tagen geäußert hatte. Seine Hochwürden war sogar so weit gegangen zu sagen, dass er sich vorstellen könne dass sie eine derjenigen sein könnte, welche die Klinge bewachen würden, eine Ehre, die man ihr größer niemals zu Teil werden lassen konnte, doch war dies noch in naher Ferne und ihre Aufmerksamkeit hatte dem Hier und Jetzt. Ein letztes Gebet mit allen anderen. Inmitten der Kapelle knieten jene Menschen, welche auf eine besondere Art und Weise den heutigen Tag mit einer Verbundenheit verlassen sollten; Nevyn, Darna, Adrenalon, Sorcha und vor ihnen allen seine Hochwürden, welche das Gebet leitete. Die Glocke. Die Glocke die Lucenius nahm und einem jeden an das Ohr hielt. „Wenn ihr für Temora streitet, erinnert euch an ihren Klang“, denn jener Klang stand für eine jede der Tugenden, sie alle würden sie begleiten in den schweren Zeiten die auf sie zukommen würden. Sorcha selbst war vollends in sich gekehrt, der Geist beruhigte sich und sie war sich einer Sache sicher; ganz gleich was heute geschehen würde, ganz gleich wie dieser Tag enden würde, es wäre die Bestimmung der Lichtbringerin. Und so brachen sie alle auf nach Varuna.
Die Stadt war noch ruhig als sie eintrafen, es galt eine Besprechung abzuhalten, die nächsten Schritte abzuwägen. Im Kastell fanden sich alle Freiwilligen und Kampfwilligen ein, welche die Stadt verteidigen würden, darunter auch Sir Farion Lefar, ein altbekanntes Gesicht welches sie eine lange Zeit nicht mehr gesehen hatte; so schickte Temora also auch ihren Paladin hervor. In den Räumen des Kastells war man gerade dabei zu klären, wie es nun weitergehen sollte, als es geschah: Von überall drangen Schreie, der Alarm wurde gegeben und Schlangenmenschen tauchten in der ganzen Stadt auf. Innerhalb von Sekunden war Varuna zu einem Schlachtfeld geworden. Alle stürmten sie raus um den Verteidigern zu helfen, die Schlangenbestien zu bezwingen, doch kaum hatte man sie alle bezwungen, da stürzten schon neue hervor, es schien wie verhext. „Wir müssen hier raus, Hochwürden, wir müssen zum Nebelwald, jetzt!“ sie hasste es den Ton angeben zu wollen, gerade in der Nähe seiner Hochwürden, aber dieser Gedanke schien ihr so brisant wie kein anderer und er fand auch Zustimmung. Es formierte sich eine Gruppe welche sich unter heftigen Kämpfen zum Nordtor durchschlug und dort versuchte durchzubrechen. Gerade dies erwies sich jedoch als fast unmögliches Unterfangen, ganz gleich wie viele Schlangenwesen der Klinge zum Opfer fielen, immer wieder tauchten irgendwo andere von ihnen auf, es wurde immer aussichtsloser. Letztendlich gelang es dann, mit Hilfe einiger weiterer Recken, den Durchbruch zu schaffen. Auch war ein Elfe nach Varuna gestoßen, welcher eiligst darauf beharrte mit Lady von Elbenau zu sprechen, um den Beschluss des Rates der Elfen bezüglich der Klinge kund zu tun. Jener war ernüchternd genug; so sollten nur die Ritter den Wald betreten dürfen, kein anderer. Sorcha wusste jedoch, dass seine Hochwürden ebenfalls für das Schwert gebraucht werden würde, und sie würde nicht von seiner Seite weichen, das hatte sie geschworen. Selbst als sie den Nebelwald selbst erreichten, schien der Elf stur darauf zu beharren, doch Sorcha, wie auch nevyn und Adrenalon ließen sich nicht von ihrem Ziel, den Wald ebenfalls zu betreten, aufhalten und nachdem man sich, dem Walde zum Respekte, abgerüstet hatte, traten sie nun in den dichten Wald, Darna, Nevyn, Adrenalon, Lucenius und Sorcha.
Teil1:
Die Burg. Dornenfeste, sie war noch niemals so froh gewesen, diesen Ort wiederzusehen, wie heute. Ihre Schritte in der schweren Rüstung waren langsam und matt und als sie sich umsah, nickte sie ruhig. Alle Leute die man scheinbar während der Evakuierung Varunas hierhergebracht hatte, waren wieder zurückgeführt worden, die Stille herrschte vor im Burghof. Es kam ihr wie eine kleine Ewigkeit vor als sie endlich das gemeinsame Zimmer, welches sie mit Shanna teilte, erreichte und leise eintrat. Shanna schlief bereits und auch wenn Sorcha sich Mühe gab, sich die Rüstung leise vom Körper zu entfernen, so war sie doch recht sicher dass ihre Schwester davon aufwachen würde. Die Stoffkleidung fand auch bald ihren Weg auf den Boden, achtlos dahingeworfen, jeglicher Ordnungsgedanke fehl am Platze und das Nachthemd wurde um ihren Körper geschlungen. Sie trat übermüdet auf das Bett zu und ließ sich neben ihrer Schwester niedersinken. Jeder einzelne Muskel meldete sich zu Wort und sie konnte sich nicht erinnern, wann sie das letzte mal so müde gewesen war. Und trotz allem gab sie sich dem Schlaf noch nicht vollends hin sondern ließ den Tag noch einmal Revue passieren.
Sie war früh am Morgen in ihrem Quartier im Kloster aufgewacht. Die Meldung dass Brände überall in der Grafschaft herrschten, hatte bereits früh ihre Runden gemacht und nur kurze Zeit später wurde klar, dass diese Flammen von dem wiedererweckten Drachen kam; eine Gefahr die jederzeit in der Lage war, Varuna anzugreifen. Die Entscheidung, seiner Hochwürden, doch auch aller anderen war längst gefallen gewesen, das Schwert musste endlich hervorgeholt und neu versiegelt werden, es musste endlich ein Ende finden. Mit dieser Entscheidung ging noch eine zweite Entscheidung her, nämlich jene dass sie Lucenius begleiten würde und ihn beschützen würde. In den letzten Tagen war er ein wertvoller Lehrer und Freund geworden und angesichts der Gefahr die drohte, würde sie ihn beschützen, wenn es sein musste bis in den Tod hinein. Früh brachen sie das erste mal gen Varuna auf, inspizierten die Stadt und das nahe Umland. Innerhalb der Stadtmauern selbst war es noch recht ruhig, es gab nur Meldungen von Schlangen, welche immer wieder auftauchten und teils auch eine recht monströse Größe annahmen. Sorcha selbst wurde Zeuge davon, als eine solche aus dem Gebüsch auf seine Hochwürden zu schlängelte und sie sich dem Monstrum entgegenwerfen musste, ein kurzer Kampf und das Vieh war zu Boden gestreckt. Trotz allem schien es so, als ob die Garde die Situation im Griff hatte und so kehrte man zurück in das Kloster, es galt sich vorzubereiten und letzte Vorkehrungen zu treffen.
Die Klostermauern selbst waren unbehelligt von jeglichen Angriffen gewesen bisher. Weder Flammen noch Schlangenvieh waren nahe des Klosters gesichtet worden und so konnten sich die Streiter des Klosters darauf vorbereiten, die Suche nach dem Schwert zu einem Ende zu bringen. Sorcha selbst hatte sich bereits schon vor dem Besuch in Varuna in ihre Plattenrüstung gezwängt und auch Nevyn und Lady von Elbenau begannen nun, sich zu rüsten. In wenigen Stunden würde man gen Varuna ziehen und von dort aus gen Nebelwald, um sich mit den Elfen zu treffen und dann zum Schwert zu gelangen. Sorcha sollte dabei sein, es war Lucenius Wunsch gewesen, den er bereits vor einigen Tagen geäußert hatte. Seine Hochwürden war sogar so weit gegangen zu sagen, dass er sich vorstellen könne dass sie eine derjenigen sein könnte, welche die Klinge bewachen würden, eine Ehre, die man ihr größer niemals zu Teil werden lassen konnte, doch war dies noch in naher Ferne und ihre Aufmerksamkeit hatte dem Hier und Jetzt. Ein letztes Gebet mit allen anderen. Inmitten der Kapelle knieten jene Menschen, welche auf eine besondere Art und Weise den heutigen Tag mit einer Verbundenheit verlassen sollten; Nevyn, Darna, Adrenalon, Sorcha und vor ihnen allen seine Hochwürden, welche das Gebet leitete. Die Glocke. Die Glocke die Lucenius nahm und einem jeden an das Ohr hielt. „Wenn ihr für Temora streitet, erinnert euch an ihren Klang“, denn jener Klang stand für eine jede der Tugenden, sie alle würden sie begleiten in den schweren Zeiten die auf sie zukommen würden. Sorcha selbst war vollends in sich gekehrt, der Geist beruhigte sich und sie war sich einer Sache sicher; ganz gleich was heute geschehen würde, ganz gleich wie dieser Tag enden würde, es wäre die Bestimmung der Lichtbringerin. Und so brachen sie alle auf nach Varuna.
Die Stadt war noch ruhig als sie eintrafen, es galt eine Besprechung abzuhalten, die nächsten Schritte abzuwägen. Im Kastell fanden sich alle Freiwilligen und Kampfwilligen ein, welche die Stadt verteidigen würden, darunter auch Sir Farion Lefar, ein altbekanntes Gesicht welches sie eine lange Zeit nicht mehr gesehen hatte; so schickte Temora also auch ihren Paladin hervor. In den Räumen des Kastells war man gerade dabei zu klären, wie es nun weitergehen sollte, als es geschah: Von überall drangen Schreie, der Alarm wurde gegeben und Schlangenmenschen tauchten in der ganzen Stadt auf. Innerhalb von Sekunden war Varuna zu einem Schlachtfeld geworden. Alle stürmten sie raus um den Verteidigern zu helfen, die Schlangenbestien zu bezwingen, doch kaum hatte man sie alle bezwungen, da stürzten schon neue hervor, es schien wie verhext. „Wir müssen hier raus, Hochwürden, wir müssen zum Nebelwald, jetzt!“ sie hasste es den Ton angeben zu wollen, gerade in der Nähe seiner Hochwürden, aber dieser Gedanke schien ihr so brisant wie kein anderer und er fand auch Zustimmung. Es formierte sich eine Gruppe welche sich unter heftigen Kämpfen zum Nordtor durchschlug und dort versuchte durchzubrechen. Gerade dies erwies sich jedoch als fast unmögliches Unterfangen, ganz gleich wie viele Schlangenwesen der Klinge zum Opfer fielen, immer wieder tauchten irgendwo andere von ihnen auf, es wurde immer aussichtsloser. Letztendlich gelang es dann, mit Hilfe einiger weiterer Recken, den Durchbruch zu schaffen. Auch war ein Elfe nach Varuna gestoßen, welcher eiligst darauf beharrte mit Lady von Elbenau zu sprechen, um den Beschluss des Rates der Elfen bezüglich der Klinge kund zu tun. Jener war ernüchternd genug; so sollten nur die Ritter den Wald betreten dürfen, kein anderer. Sorcha wusste jedoch, dass seine Hochwürden ebenfalls für das Schwert gebraucht werden würde, und sie würde nicht von seiner Seite weichen, das hatte sie geschworen. Selbst als sie den Nebelwald selbst erreichten, schien der Elf stur darauf zu beharren, doch Sorcha, wie auch nevyn und Adrenalon ließen sich nicht von ihrem Ziel, den Wald ebenfalls zu betreten, aufhalten und nachdem man sich, dem Walde zum Respekte, abgerüstet hatte, traten sie nun in den dichten Wald, Darna, Nevyn, Adrenalon, Lucenius und Sorcha.
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Teil2:
Lucenius schien die Führung des Elfen auf eine sonderbare Art und Weise nicht einmal zu brauchen, wie von selbst trat er mit geschlossenen Augen voran, als ob ihn Temora selbst leiten würde. Letztendlich kamen sie an einem Schrein an, Sorcha konnte in jenem Moment nicht ganz klar erfassen, welcher es war, aber es warteten bereits zwei Waldelfen davor, welche alles andere als erfreut über den Anblick der Menschen waren. Was folgte war eine längere Diskussion mit einem der Elfen, welcher nur so vor Arroganz zu strotzen schien. An Sorcha selbst nagte die Ungeduld, denn während der Elf sich mit Darna und Seinesgleichen beratschlagte, wurde Varuna wahrscheinlich immer mehr in Mitleidenschaft gezogen und sie konnte sich gut denken, dass der Drache auch schon längst erschienen war. Am Ende schien es dann auch entschieden; Darna würde mit zwei Personen in die Katakomben steigen dürfen … und sie Wut stieg in Sorcha. Es war klar dass Lucenius mitgehen würde und es war ebenso klar dass sie und Nevyn nicht mitgehen würden dürfen und somit nahm man ihr die Chance, ihren Schwur zu erfüllen und Lucenius zu schützen. Sicher, Lucenius sagte ihr, dass es Temoras Wille sei, aber wieso jetzt? Wieso nicht bereits in Varuna? Dort würde sie wenigstens bei der Verteidigung der Stadt helfen können. Sie spann diesen Gedanken gerade ärgerlich weiter, als ihr plötzlich schwarz vor Augen wurde und sie neben Darna und den anderen stand, inmitten einer dunklen, muffig riechenden Höhle. So war es also der Wille der Göttin, dass sie alle hier waren, denn auch Nevyn und die Elfen fanden sich in der Höhle wieder. Zwielicht herrschte hier vor und als sie sich alle umsahen, erkannten sie eine Statue Temoras sowie mehrere Statuen, die an Gargyen erinnerten. Nachdenklich betrachteten sie diese, denn mehr war in dem Raume nicht zu sehen. Man rätselte wie es weitergehen sollte, Sorcha wusste auch keinen so rechten Rat, als plötzlich eine Stimme ertönte. „Gebt ihnen die richtige Waffe“. Die Stimme schien wie aus dem Nichts zu kommen und nirgends war die Quelle zu eben jener festzustellen, doch ihre Worte waren eindeutig. Die richtige Waffe. Sie überlegten, doch lange mussten sie nicht nachdenken. Sorcha war die erste, die es wagte und vortrat. Sie zog mit einem Zischen ihre Klinge, die das Licht der fackeln leicht zurückgab und gab sie der einen Figur in die ausgestreckte Hand. Es musste einfach richtig sein, sie waren hier um das heilige Schwert zu suchen und jene Waffe war die der Temora. Und so geschah es auch, kaum war das Schwert in der steinernen Hand, verschwand diese. Die anderen Streiter taten dies auch und alle Statuen verschwanden nacheinander, was zurückblieb, waren Fugen in der Wand. Nachdenklich betrachtete man sie und vor lauter Euphorie über den Erfolg, dachte Sorcha nicht einmal an eine mögliche Gefahr und streckte die rechte Hand in die Fuge, die vor ihr war. Das Ergebnis war ein heftiger Flammenstoß der ihrer Hand entgegen gestoßen wurde. Hastig zog sie jene zurück und verzog schmerzhaft das Gesicht, Brandblasen zierten nun den Handrücken. Die anderen schienen vorsichtiger zu sein und überlegten, bis jemand auf die Idee kam, seine Klinge in die Fuge zu stecken und siehe da; die Wand vor ihnen klappte auf und sie konnten weitergehen.
Nun betraten sie einen Raum, in welchem zwei Becken zu finden waren, sowie eine Statue. Das Becken zu ihrer Linken war gefüllt mit klarem Wasser, das zu ihrer Rechten mit Blut. Ein Anblick der Sorcha kurz erschauern ließ, doch wieder ertönte jene Stimme. „Reinige dich!“. Auch hier bestand kein Zweifel was es zu tun gab und erst begann Lucenius, dann Nevyn sich zu entkleiden. Sorcha hatte erst etwas Zweifel, sich komplett auszuziehen, doch vor der Herrin gab es keine Scham und so legte sie die Klamotten ab und stieg in das Becken mit klarem Wasser. Doch schon der erste Schritt hinein ließ sie nach Luft schnappen, denn das Wasser war so kalt, als wäre es direkt aus Fuachtero. Es war eine kleine Tortur sich komplett in dieser Kälte zu reinigen aber am Ende trat sie aus dem kalten Nass und trocknete sich ab. Alle anderen folgten dieser Prozedur ebenso, bis auf die beiden Waldelfen. Danach gingen sie vor ein Podest mit der Aufschrift „Vor der Welt gehe auf ein Knie, vor der Herrin auf beide“ und so taten sie es auch, ehe Lucenius ein Gebet anstimmte und auch Darna einige Worte sprach, sie alle waren der Herrin gewidmet. Ein Licht ging durch den Raum und wenige Sekunden später, verschwamm alles um sie herum, ehe sie in einem neuen Raum standen. Jener teilte sich in zwei Gänge, einem in welchem ein roter Teppich gelegt war und einem anderen, der mit Steinen und anderen Erschwernissen gefüllt war. Ein jeder von ihnen sollte nun seinen Weg wählen, den leichten oder den schweren. Für Sorcha war es klar, welchen sie beschritt, denn auch wenn der Weg Temoras für sie ein Weg war der leicht zu beschreiten war, so durfte sie nicht nur an sich denken sondern auch an jene Seelen, die nicht den Pfad der Lichtbringerin folgten und erst zu ihm finden mussten. Jene Menschen diesen Pfad zu zeigen, sie dort entlang zu führen und ihnen beizustehen, dies war der schwere Weg und so betrat sie ihn auch. Je weiter sie sich durch das Geröll kämpfte, desto dunkler wurde es und in der Ferne konnte sie plötzlich etwas hören. Es war das ohrenbetäubende Brüllen eines Balron und nach einigen weiteren Schritten konnte sie die Bestie auch sehen. Sie erstarrte, schloss die Augen und atmete tief durch. „Habe Vertrauen in die Herrin, ihr Pfad ist der Richtige!“ und sie schritt sie auf die Bestie zu, ungerüstet wie sie den Wald betreten hatte und nur ihr Schwert griffbereit. Doch es kam zu keinem Kampf, auf einmal zuckte ein Blitz auf und erschlug den Balron, der Weg war frei.
Die nächsten Räume waren allesamt kleine Räume mit einem Buch in ihrer Mitte und vier Türen drum herum. Vor jeder Tür stand ein Stein mit einer Aufschrift. Schnell wurde allen Anwesenden klar, dass drei der Steine Eigenschaften beinhalteten und einer der Steine die Tugend war, welche diese Eigenschaften betrafen und so war der richtige Weg schnell gefunden und ohne große Probleme kamen sie von einer Tugend zur nächsten. Der letzte Raum lag nun vor ihnen, ein Raum gefüllt mit den Statuen aller Hüter des Schwertes. Sie allen waren gänzlich unbekannt, nur ein Name stach für Sorcha heraus „Newyn Caprine“, Leonhards Vater. Eine Statue am Ende zeigte einen Krieger, welcher auf einem Schlachtross saß und auf die Fremden hinabzuschauen schien, ein Weiterkommen war nirgends ersichtlich, bis die Statue zu sprechen begann. Sie alle stellten ihnen Fragen, welche mit dem Schwert zu tun hatten und nach und nach konnte ein jeder eben diese Fragen beantworten, ehe sich der Raum wieder zu verändern schien. Nun standen sie alle vor mehreren Schwertern, und eine leise Stimme flüsterte ihnen zu, dass nur das reine Herz das richtige ergreifen würde, das gierige aber scheitern würde. Die Ratlosigkeit machte sich breit, welche Klinge war nur die Richtige? Doch dann sprach es Darna aus. Es gab keine. Die Klinge war nicht hier, keine der Klingen war die Richtige und fast als Bestätigung begann eine der Adlerstatuen in dem Raum zu sprechen. „Warum seid ihr hier?“. Ein jeder kniete sich vor die Statue und nannte seine Gründe, und sie alle einte etwas, der Wunsch des Schutzes der Menschen und des Schwertes und vielleicht war es gerade das, was das Schwert plötzlich erscheinen ließ. Sorcha betrachtete die Waffe und ihre Augen funkelten, es war das heilige Schwert, jene Waffe, die Temora gegen Alatar führte. Sie war wunderschön und man konnte ihre Macht förmlich spüren, doch ehe jemand auch nur daran denken konnte sie zu ergreifen, verschwand die Klinge und eine Stimme wisperte: „Die Klinge ist dort, wo sie gebraucht wird“. Und kurz darauf erfüllte sich der Raum mit gleißenden Licht und sie alle fanden sich wieder vor dem Schrein wieder. Das Ziel war nun klar: Varuna.
Die Stadt lag in Flammen, Chaos herrschte vor und doch, man hörte die Kampfgeräusche die von der Kirche her kamen. Sie alle eilten ohne großartige Gegenwehr zurück und sahen es. Ein Mann, Sorcha glaubte dass es telor war, hielt das heilige Schwert in der Hand und bekämpfte den Drachen, das Schwert hatte sich seinen Träger herausgesucht. Der Drache wurde verletzt und letztendlich wich er, der Kampf war vorüber, Varuna war gerettet und das Schwert? Es verschwand wieder, wahrscheinlich zurück in den Schrein wo es ruhte. Vorbei war es damit jedoch noch nicht; es galt nun einen neuen Ort zu finden, an welchem das Schwert aufbewahrt werden würde und vor allem; es galt neue Hüter zu finden, welche das Schwert mit ihrem Leben beschützten. Doch all dies war im Moment nicht wichtig, sie wollte nur noch eines; den wohlverdienten Schlaf.
Lucenius schien die Führung des Elfen auf eine sonderbare Art und Weise nicht einmal zu brauchen, wie von selbst trat er mit geschlossenen Augen voran, als ob ihn Temora selbst leiten würde. Letztendlich kamen sie an einem Schrein an, Sorcha konnte in jenem Moment nicht ganz klar erfassen, welcher es war, aber es warteten bereits zwei Waldelfen davor, welche alles andere als erfreut über den Anblick der Menschen waren. Was folgte war eine längere Diskussion mit einem der Elfen, welcher nur so vor Arroganz zu strotzen schien. An Sorcha selbst nagte die Ungeduld, denn während der Elf sich mit Darna und Seinesgleichen beratschlagte, wurde Varuna wahrscheinlich immer mehr in Mitleidenschaft gezogen und sie konnte sich gut denken, dass der Drache auch schon längst erschienen war. Am Ende schien es dann auch entschieden; Darna würde mit zwei Personen in die Katakomben steigen dürfen … und sie Wut stieg in Sorcha. Es war klar dass Lucenius mitgehen würde und es war ebenso klar dass sie und Nevyn nicht mitgehen würden dürfen und somit nahm man ihr die Chance, ihren Schwur zu erfüllen und Lucenius zu schützen. Sicher, Lucenius sagte ihr, dass es Temoras Wille sei, aber wieso jetzt? Wieso nicht bereits in Varuna? Dort würde sie wenigstens bei der Verteidigung der Stadt helfen können. Sie spann diesen Gedanken gerade ärgerlich weiter, als ihr plötzlich schwarz vor Augen wurde und sie neben Darna und den anderen stand, inmitten einer dunklen, muffig riechenden Höhle. So war es also der Wille der Göttin, dass sie alle hier waren, denn auch Nevyn und die Elfen fanden sich in der Höhle wieder. Zwielicht herrschte hier vor und als sie sich alle umsahen, erkannten sie eine Statue Temoras sowie mehrere Statuen, die an Gargyen erinnerten. Nachdenklich betrachteten sie diese, denn mehr war in dem Raume nicht zu sehen. Man rätselte wie es weitergehen sollte, Sorcha wusste auch keinen so rechten Rat, als plötzlich eine Stimme ertönte. „Gebt ihnen die richtige Waffe“. Die Stimme schien wie aus dem Nichts zu kommen und nirgends war die Quelle zu eben jener festzustellen, doch ihre Worte waren eindeutig. Die richtige Waffe. Sie überlegten, doch lange mussten sie nicht nachdenken. Sorcha war die erste, die es wagte und vortrat. Sie zog mit einem Zischen ihre Klinge, die das Licht der fackeln leicht zurückgab und gab sie der einen Figur in die ausgestreckte Hand. Es musste einfach richtig sein, sie waren hier um das heilige Schwert zu suchen und jene Waffe war die der Temora. Und so geschah es auch, kaum war das Schwert in der steinernen Hand, verschwand diese. Die anderen Streiter taten dies auch und alle Statuen verschwanden nacheinander, was zurückblieb, waren Fugen in der Wand. Nachdenklich betrachtete man sie und vor lauter Euphorie über den Erfolg, dachte Sorcha nicht einmal an eine mögliche Gefahr und streckte die rechte Hand in die Fuge, die vor ihr war. Das Ergebnis war ein heftiger Flammenstoß der ihrer Hand entgegen gestoßen wurde. Hastig zog sie jene zurück und verzog schmerzhaft das Gesicht, Brandblasen zierten nun den Handrücken. Die anderen schienen vorsichtiger zu sein und überlegten, bis jemand auf die Idee kam, seine Klinge in die Fuge zu stecken und siehe da; die Wand vor ihnen klappte auf und sie konnten weitergehen.
Nun betraten sie einen Raum, in welchem zwei Becken zu finden waren, sowie eine Statue. Das Becken zu ihrer Linken war gefüllt mit klarem Wasser, das zu ihrer Rechten mit Blut. Ein Anblick der Sorcha kurz erschauern ließ, doch wieder ertönte jene Stimme. „Reinige dich!“. Auch hier bestand kein Zweifel was es zu tun gab und erst begann Lucenius, dann Nevyn sich zu entkleiden. Sorcha hatte erst etwas Zweifel, sich komplett auszuziehen, doch vor der Herrin gab es keine Scham und so legte sie die Klamotten ab und stieg in das Becken mit klarem Wasser. Doch schon der erste Schritt hinein ließ sie nach Luft schnappen, denn das Wasser war so kalt, als wäre es direkt aus Fuachtero. Es war eine kleine Tortur sich komplett in dieser Kälte zu reinigen aber am Ende trat sie aus dem kalten Nass und trocknete sich ab. Alle anderen folgten dieser Prozedur ebenso, bis auf die beiden Waldelfen. Danach gingen sie vor ein Podest mit der Aufschrift „Vor der Welt gehe auf ein Knie, vor der Herrin auf beide“ und so taten sie es auch, ehe Lucenius ein Gebet anstimmte und auch Darna einige Worte sprach, sie alle waren der Herrin gewidmet. Ein Licht ging durch den Raum und wenige Sekunden später, verschwamm alles um sie herum, ehe sie in einem neuen Raum standen. Jener teilte sich in zwei Gänge, einem in welchem ein roter Teppich gelegt war und einem anderen, der mit Steinen und anderen Erschwernissen gefüllt war. Ein jeder von ihnen sollte nun seinen Weg wählen, den leichten oder den schweren. Für Sorcha war es klar, welchen sie beschritt, denn auch wenn der Weg Temoras für sie ein Weg war der leicht zu beschreiten war, so durfte sie nicht nur an sich denken sondern auch an jene Seelen, die nicht den Pfad der Lichtbringerin folgten und erst zu ihm finden mussten. Jene Menschen diesen Pfad zu zeigen, sie dort entlang zu führen und ihnen beizustehen, dies war der schwere Weg und so betrat sie ihn auch. Je weiter sie sich durch das Geröll kämpfte, desto dunkler wurde es und in der Ferne konnte sie plötzlich etwas hören. Es war das ohrenbetäubende Brüllen eines Balron und nach einigen weiteren Schritten konnte sie die Bestie auch sehen. Sie erstarrte, schloss die Augen und atmete tief durch. „Habe Vertrauen in die Herrin, ihr Pfad ist der Richtige!“ und sie schritt sie auf die Bestie zu, ungerüstet wie sie den Wald betreten hatte und nur ihr Schwert griffbereit. Doch es kam zu keinem Kampf, auf einmal zuckte ein Blitz auf und erschlug den Balron, der Weg war frei.
Die nächsten Räume waren allesamt kleine Räume mit einem Buch in ihrer Mitte und vier Türen drum herum. Vor jeder Tür stand ein Stein mit einer Aufschrift. Schnell wurde allen Anwesenden klar, dass drei der Steine Eigenschaften beinhalteten und einer der Steine die Tugend war, welche diese Eigenschaften betrafen und so war der richtige Weg schnell gefunden und ohne große Probleme kamen sie von einer Tugend zur nächsten. Der letzte Raum lag nun vor ihnen, ein Raum gefüllt mit den Statuen aller Hüter des Schwertes. Sie allen waren gänzlich unbekannt, nur ein Name stach für Sorcha heraus „Newyn Caprine“, Leonhards Vater. Eine Statue am Ende zeigte einen Krieger, welcher auf einem Schlachtross saß und auf die Fremden hinabzuschauen schien, ein Weiterkommen war nirgends ersichtlich, bis die Statue zu sprechen begann. Sie alle stellten ihnen Fragen, welche mit dem Schwert zu tun hatten und nach und nach konnte ein jeder eben diese Fragen beantworten, ehe sich der Raum wieder zu verändern schien. Nun standen sie alle vor mehreren Schwertern, und eine leise Stimme flüsterte ihnen zu, dass nur das reine Herz das richtige ergreifen würde, das gierige aber scheitern würde. Die Ratlosigkeit machte sich breit, welche Klinge war nur die Richtige? Doch dann sprach es Darna aus. Es gab keine. Die Klinge war nicht hier, keine der Klingen war die Richtige und fast als Bestätigung begann eine der Adlerstatuen in dem Raum zu sprechen. „Warum seid ihr hier?“. Ein jeder kniete sich vor die Statue und nannte seine Gründe, und sie alle einte etwas, der Wunsch des Schutzes der Menschen und des Schwertes und vielleicht war es gerade das, was das Schwert plötzlich erscheinen ließ. Sorcha betrachtete die Waffe und ihre Augen funkelten, es war das heilige Schwert, jene Waffe, die Temora gegen Alatar führte. Sie war wunderschön und man konnte ihre Macht förmlich spüren, doch ehe jemand auch nur daran denken konnte sie zu ergreifen, verschwand die Klinge und eine Stimme wisperte: „Die Klinge ist dort, wo sie gebraucht wird“. Und kurz darauf erfüllte sich der Raum mit gleißenden Licht und sie alle fanden sich wieder vor dem Schrein wieder. Das Ziel war nun klar: Varuna.
Die Stadt lag in Flammen, Chaos herrschte vor und doch, man hörte die Kampfgeräusche die von der Kirche her kamen. Sie alle eilten ohne großartige Gegenwehr zurück und sahen es. Ein Mann, Sorcha glaubte dass es telor war, hielt das heilige Schwert in der Hand und bekämpfte den Drachen, das Schwert hatte sich seinen Träger herausgesucht. Der Drache wurde verletzt und letztendlich wich er, der Kampf war vorüber, Varuna war gerettet und das Schwert? Es verschwand wieder, wahrscheinlich zurück in den Schrein wo es ruhte. Vorbei war es damit jedoch noch nicht; es galt nun einen neuen Ort zu finden, an welchem das Schwert aufbewahrt werden würde und vor allem; es galt neue Hüter zu finden, welche das Schwert mit ihrem Leben beschützten. Doch all dies war im Moment nicht wichtig, sie wollte nur noch eines; den wohlverdienten Schlaf.
- Sorcha Llastobhar
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- Registriert: Sonntag 7. Oktober 2012, 17:37
Der kleine Raum im Kloster der Temora war abgedunkelt. Die Fenster waren zugezogen und der kleine Vorhang vor diesen wurde zugezogen. Nur ein fahler Lichtschein schien hinab auf die kniende Person, welche vor einem der Betten in ein Gebet vertieft war. Das sonst immer so ordentlich zu einem Pferdeschwanz gebundene Haar lag offen und unbändig über ihrem Rücken und reichte ihr beinahe hinab bis zur Hüfte. Die dunkelblauen Augen waren geschlossen und die feine, bleiche Haut wirkte in dem fahlen Licht das von Draußen einschien fast schon wie aus Marmor. Die Lippen waren zu einem schmalen Strich zusammengepresst und nur ab und an öffneten sich diese um ein paar Stummen Worten Platz zu machen. Erst nach einer geschlagenen Stunde öffnete sie die Augen und richtete sich gerade auf, das Haar kurz durchschüttelnd. Der Blick galt eine Weile dem spartanischen Bett vor sich, ehe sie langsam die rechte Hand anhob und ihren Handrücken betrachtete. Die Brandwunde aus der Krypta war zu einer Narbe aus verbranntem Fleisch geworden, welche nun den rechten Handrücken zierte, eine Erinnerung welche ein Leben lang anhalten würde. Langsam griff sie mit den Händen hinter sich und begann das Haar wieder zu einem Zopf zu binden, ehe sie nach ihrem Umhang griff und ihn sich umlegte. Sie zog die Vorhänge auf und trat in die Gänge des Klosters, wobei ihr das helle Tageslicht entgegen schien und sie einen Moment lang blendete.
Ihre Schritte waren gedankenverloren, ein wirkliches Ziel hatte sie nicht. Ihr Weg führte sie vorbei an den Klostergärten bis hin zum Heiligen Baum, welchen sie nun betrachtete. Ein Zeichen der Göttin selbst, der Göttin der sie diente, nun mehr denn je. Es hatte am gestrigen Tag einen seltsamen Beigeschmack gehabt, als sie von der neuen Priesterin des Klosters gefragt wurde, ob sie auch eine solche sei. „Nein, ich bin nur eine einfache und bescheidene Kriegerin die ihr Leben den Tugenden der Lichtbrigerin verschrieben hat.“ Das waren ihre Worte gewesen und mehr war sie auch nicht, auch wenn so manch ein anderer das Gegenteilige behaupten würde. Und dies war er, jener Gedanke den sie erst langsam verdauen musste, denn seit einigen Tagen war ihr eine neue Aufgabe zuteil geworden, erteilt von der Göttin höchst selbst. Sie und sechs anderen, ihnen war die Aufgabe auferlegt worden, das heilige Schwert, die Waffe Gelirs zu behüten vor den Blicken des Brudermörders und seinen Anhängern. Das zweite mal kniete sie vor einigen Tagen vor der Waffe und wirkte an dem Ritual mit, welches die Klinge mit einem Siegel bedachte und sie reinigte von dem verdorbenen Blut des Drachen.
Caprines Erbe. Das war ein Ausspruch gewesen der gefallen war. Sie alle hatten den gleichen Weg wie der damalige Schwerthüter, sie würden mit ihrem Leben für dieses Schwert streiten; sie waren auserwählt von Temora. Sie alle würden mit ihrem Leben für das Schwert streiten und es schützen, koste es was es wolle. Es war jener Gedanke der sich einfach nicht festsetzen wollte. Diese Aufgabe war eine Ehre und sie war eine Lebensaufgabe, dessen war sie sich bewusst. Sie blickte auf die Äste des heiligen Baumes, verspürte die Ruhe und den Frieden den er ausstrahlte. Mehr denn jemals sonst in ihrem Leben dankte sie Temora, dass sie Sorcha fester auf ihre Pfade geholt hatte, dass sie ihr die Tugenden aufgezeigt hatte. Die Wirren und Ängste um die Klinge waren nun vorüber, was ihnen allen bevorstand war so etwas wie ein neues Zeitalter, und sie hatte die Möglichkeit jenes mitzugestalten. Sie war stolz auf sich, und sie würde alles daran setzen, dass auch seine Hochwürden und Temora selbst immer stolz auf sie sein konnten.
Ihre Schritte waren gedankenverloren, ein wirkliches Ziel hatte sie nicht. Ihr Weg führte sie vorbei an den Klostergärten bis hin zum Heiligen Baum, welchen sie nun betrachtete. Ein Zeichen der Göttin selbst, der Göttin der sie diente, nun mehr denn je. Es hatte am gestrigen Tag einen seltsamen Beigeschmack gehabt, als sie von der neuen Priesterin des Klosters gefragt wurde, ob sie auch eine solche sei. „Nein, ich bin nur eine einfache und bescheidene Kriegerin die ihr Leben den Tugenden der Lichtbrigerin verschrieben hat.“ Das waren ihre Worte gewesen und mehr war sie auch nicht, auch wenn so manch ein anderer das Gegenteilige behaupten würde. Und dies war er, jener Gedanke den sie erst langsam verdauen musste, denn seit einigen Tagen war ihr eine neue Aufgabe zuteil geworden, erteilt von der Göttin höchst selbst. Sie und sechs anderen, ihnen war die Aufgabe auferlegt worden, das heilige Schwert, die Waffe Gelirs zu behüten vor den Blicken des Brudermörders und seinen Anhängern. Das zweite mal kniete sie vor einigen Tagen vor der Waffe und wirkte an dem Ritual mit, welches die Klinge mit einem Siegel bedachte und sie reinigte von dem verdorbenen Blut des Drachen.
Caprines Erbe. Das war ein Ausspruch gewesen der gefallen war. Sie alle hatten den gleichen Weg wie der damalige Schwerthüter, sie würden mit ihrem Leben für dieses Schwert streiten; sie waren auserwählt von Temora. Sie alle würden mit ihrem Leben für das Schwert streiten und es schützen, koste es was es wolle. Es war jener Gedanke der sich einfach nicht festsetzen wollte. Diese Aufgabe war eine Ehre und sie war eine Lebensaufgabe, dessen war sie sich bewusst. Sie blickte auf die Äste des heiligen Baumes, verspürte die Ruhe und den Frieden den er ausstrahlte. Mehr denn jemals sonst in ihrem Leben dankte sie Temora, dass sie Sorcha fester auf ihre Pfade geholt hatte, dass sie ihr die Tugenden aufgezeigt hatte. Die Wirren und Ängste um die Klinge waren nun vorüber, was ihnen allen bevorstand war so etwas wie ein neues Zeitalter, und sie hatte die Möglichkeit jenes mitzugestalten. Sie war stolz auf sich, und sie würde alles daran setzen, dass auch seine Hochwürden und Temora selbst immer stolz auf sie sein konnten.
- Sorcha Llastobhar
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- Registriert: Sonntag 7. Oktober 2012, 17:37
„Ruht euch aus und findet zu euch, nutzt die Nacht um mit euch und der Lichtbringerin in Einklang zu kommen.“ Die Worte wurden von Lucenius gesprochen, mit einem ruhigen Lächeln. Sorcha hatte sich erst etwas gewundert, doch war sie sich recht sicher, dass seine Hochwürden ihr dies aufgetragen hatte, um über die Ereignisse der vergangenen Wochen nachzudenken und sie noch einmal passieren zu lassen, war doch viel geschehen und Sorcha hatte, wenn sie ehrlich zu sich war, nie wirklich die Zeit gehabt noch einmal in Ruhe über all das Geschehene nachzudenken. Und so kniete sie nun vor ihrem Bett, das Quartier war komplett leer, die Augen geschlossen. Das lange Haar, welches eigentlich zu einem langen Zopf gebunden war, lag nun offen über ihren Schultern und strich sanft über den Rücken. Der Atem ging regelmäßig und ihre Gedanken durchliefen erneut alles, was sich ereignete in all den letzten Wochen und Monden.
Die unzähligen Stunden welche sie an Lucenius Seite verbracht hatte, seinen Worten gelauscht hatte und immer wieder seine Aufgaben erfüllt hatte, sei es nun das Verfassen von Briefen an andere oder das aufstellen von Thesen. Dann die unerwartete Einweihung in das Geheimnis des Schwertes, ihre Rolle darin, die erst nur der einer Randfigur entsprach und sich dann Stück für Stück vergrößerte. Der Angriff auf das Lager der Schwarzen Rose und die hitzigen Diskussionen, als das Kloster seine Hilfe, zu Recht, verweigerte. Die Schreie, die Panik als der untote Drache über Varuna kreiste und Schlangenwesen die Stadt zu erdrücken schienen, der fast aussichtlose Kampf aus der Stadt heraus und die verbissenen Momente. Die wachsende Hoffnung als man die Krypta bestieg, die Tests der Schwerthüter über sich ergehen ließ und Temora im Herzen so einen Schritt näher kam, als sie es sich je hätte erahnen können. Der Anblick des Schwertes, jener wundervollen Waffe, welche in den Händen von Thelor letztendlich den Drachen vertrieb und auch der zweite Abstieg in die Krypta um das Schwert zu versiegeln, stießen ihr vor das geistige Auge. An jenem Abend waren sie alle als Hüter des Schwertes von jenem Ort zurückgekehrt und erst Tage später hatte Sorcha vollkommen realisiert, was dies für eine Ehre und Bürde war und immer sein würde. Die vermeintlich ruhigen Tage der letzten zwei Wochen, die Versuche alles sacken zu lassen, die Momente in denen sie immer mehr betete und der Lichtbringerin dankte.
So vieles war geschehen in dieser Zeit und ein dünnes Lächeln überkam ihr Gesicht als sie daran dachte. Die Lippen formten sich nun zu einem leisen Gebet, nicht einmal sie selbst hörte die Silben, die sie sprach, denn sie waren für diesen Moment nur im Geiste vorhanden. Ewige Treue, ewiger Kampf. Sie würde niemals von jenem Pfad abweichen, komme was wolle, Temora würde ihr beistehen und ihr Zorn würde es sein, der die Ungläubigen und Verdorbenen zerschlagen würde. Sorcha verbrachte die gesamte Nacht ohne viel Schlaf in jener knienden Position und erst als die ersten Strahlen der Sonne ihr Gesicht berührten, gönnte sie sich etwas Ruhe.
Die unzähligen Stunden welche sie an Lucenius Seite verbracht hatte, seinen Worten gelauscht hatte und immer wieder seine Aufgaben erfüllt hatte, sei es nun das Verfassen von Briefen an andere oder das aufstellen von Thesen. Dann die unerwartete Einweihung in das Geheimnis des Schwertes, ihre Rolle darin, die erst nur der einer Randfigur entsprach und sich dann Stück für Stück vergrößerte. Der Angriff auf das Lager der Schwarzen Rose und die hitzigen Diskussionen, als das Kloster seine Hilfe, zu Recht, verweigerte. Die Schreie, die Panik als der untote Drache über Varuna kreiste und Schlangenwesen die Stadt zu erdrücken schienen, der fast aussichtlose Kampf aus der Stadt heraus und die verbissenen Momente. Die wachsende Hoffnung als man die Krypta bestieg, die Tests der Schwerthüter über sich ergehen ließ und Temora im Herzen so einen Schritt näher kam, als sie es sich je hätte erahnen können. Der Anblick des Schwertes, jener wundervollen Waffe, welche in den Händen von Thelor letztendlich den Drachen vertrieb und auch der zweite Abstieg in die Krypta um das Schwert zu versiegeln, stießen ihr vor das geistige Auge. An jenem Abend waren sie alle als Hüter des Schwertes von jenem Ort zurückgekehrt und erst Tage später hatte Sorcha vollkommen realisiert, was dies für eine Ehre und Bürde war und immer sein würde. Die vermeintlich ruhigen Tage der letzten zwei Wochen, die Versuche alles sacken zu lassen, die Momente in denen sie immer mehr betete und der Lichtbringerin dankte.
So vieles war geschehen in dieser Zeit und ein dünnes Lächeln überkam ihr Gesicht als sie daran dachte. Die Lippen formten sich nun zu einem leisen Gebet, nicht einmal sie selbst hörte die Silben, die sie sprach, denn sie waren für diesen Moment nur im Geiste vorhanden. Ewige Treue, ewiger Kampf. Sie würde niemals von jenem Pfad abweichen, komme was wolle, Temora würde ihr beistehen und ihr Zorn würde es sein, der die Ungläubigen und Verdorbenen zerschlagen würde. Sorcha verbrachte die gesamte Nacht ohne viel Schlaf in jener knienden Position und erst als die ersten Strahlen der Sonne ihr Gesicht berührten, gönnte sie sich etwas Ruhe.
- Sorcha Llastobhar
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- Registriert: Sonntag 7. Oktober 2012, 17:37
Es war Abend und sie wurde in die Kapelle gebeten, seine Hochwürden wollte sie sehen. Sie sollte ihr Schwert bei sich führen, ein Rüsten war aber nicht von Nöten. Mit einem dezenten Stirnrunzeln erhob sich Sorcha, band sich das wilde Haar wieder zu einem strengen Zopf zusammen und griff nach ihrer Schwertscheide, welche sie sich dann umlegte. Bedächtig schritt sie in Richtung der Kapelle und als sie die schweren Türen öffnete, sah sie bereits Lucenius, seine Hochwürden, am Altar stehen. Er kniete dort, versunken in ein Gebet und leise trat Sorcha zu ihm, ehe sie vor dem Kreuz der Temora halt machte und auf beide Knie sank. Lucenius beachtete sie erst nicht, er war in sein Gebet versunken und Sorcha hatte auch nicht vorgehabt, ihn dabei zu unterbrechen. Erst als er sich erhob und sich zu ihr drehte, grüßte sie ihn mit einem tief geneigten Kopf. Er sah sie ruhig an, begann dann zu sprechen, begann sie zu fragen, wieso sie glaubte meditieren zu müssen und als sie erwähnte, dass sie die vergangenen Tage damit in Verbindung brachte war seine Antwort schlicht und doch etwas erhobener; „Ja, der vergangenen aber auch wie der kommenden …“ die Worte hatten etwas seltsam Anmutendes, doch lauschte sie ihm schweigend, seinen Erzählungen über die Zeit ihrer Lehren bei Lucenius, über den Niedergang in die Krypta, „Ihr habt viel gelernt, und doch ist der Weg des Wissens für uns niemals vorüber“, weise Worte die sie nur unterschreiben konnte. Doch auch wenn der Sinn dieses Gespräches für sie anfangs noch im Verborgenen lag, so schien mit den nächsten Momenten fast schon die Zeit still zu stehen. „Euer Schwert … die Waffe mit der ihr für Temora aber auch für weltliche Mächte gestritten habt. Ich bitte euch, so ihr bereit dafür seid, mir diese Waffe zu geben … so ihr von dem weltlichen loslassen könnt und wollt.“ Jene Worte schienen sich in ihr Gehirn zu brennen und für einen ganzen Moment vergaß sie sogar das Atmen, es geschah alles wie in Trance, sie zog die Klinge und reichte sie Lucenius, welcher sich nun abwandte und vor das Kreuz kniete. „Herrin, gib mir die Kraft diese Klinge zu brechen, auf dass das weltliche jener Frau der Vergangenheit angehöre“ so oder so ähnlich hatte sie Lucenius Worte im Kopf und ihre Augen weiteten sich als der Priester die Klinge über seinem Knie zerbrach und dutzende Splitter durch die Luft wirbelten, als sei sie aus Glas. Dann trat er an den Altar und ergriff etwas, Sorcha erkannte es erst als er sich zu ihr umwandte; Lucenius hielt eine Klinge in der Hand, von einer solchen Schönheit, wie sie Sorcha noch nie bei einer Waffe bewundern konnte. Er hielt ihr den Griff hin, seine Stimme ruhig. „Nehmt diese Klinge. Nehmt sie wenn ihr fortan im Namen der Herrin streiten wollt, nehmt sie wenn ihr den drei Gelübden schwört und euer Pfad den Tugenden folgen wird.“
Sie schwor sie und dann umschlossen ihre Finger den Griff der Klinge. Mit der Waffe übergab man ihr einen Schild und die Rüstung, jene Rüstung, welche die Ritter Temoras einhüllte. Und vom heutigen Abend an war sie eine solche, eine Ritterin im Namen der Herrin. „Ihr habt eine gewichtvolle Aufgabe auf euch genommen, euer Weg auf den Pfad Temoras ist noch lange nicht vorbei, doch habt ihr einen wichtigen Punkt erreicht auf diesem. Vergesst nicht dass ihr nun ein Vorbild für all jene seid, die sich dem Glauben verschrieben.“ Die Weihe endete alsbald und man ließ sie alleine zurück, sie sollte beten, sie sollte ihre Ruhe haben. Und tatsächlich verweilte sie noch die ganze Nacht in den Hallen der Kapelle und betete stillschweigend. Sie dankte Temora für jene Ehre die sie ihr gewährte und sie schwor in ihrem Namen zu streiten. Sie würde weder Hochwürden noch die Göttin selbst enttäuschen.
Dass jene Rüstung die sie von nun an trug, nicht nur eine schützende Hülle war, das sollte sie alsbald merken. Die Menschen begegneten ihr anders, man nannte sie nun „Lady“, manche Menschen verbeugten sich vor ihr und andere schienen ihr gegenüber keine Worte zu finden und starrten sie einfach nur an. Es war ein befremdliches Gefühl, doch es würde nun ihre Zukunft mitgestalten.
Lady Sorcha Llastobhar, Ritterin der Temora
Sie schwor sie und dann umschlossen ihre Finger den Griff der Klinge. Mit der Waffe übergab man ihr einen Schild und die Rüstung, jene Rüstung, welche die Ritter Temoras einhüllte. Und vom heutigen Abend an war sie eine solche, eine Ritterin im Namen der Herrin. „Ihr habt eine gewichtvolle Aufgabe auf euch genommen, euer Weg auf den Pfad Temoras ist noch lange nicht vorbei, doch habt ihr einen wichtigen Punkt erreicht auf diesem. Vergesst nicht dass ihr nun ein Vorbild für all jene seid, die sich dem Glauben verschrieben.“ Die Weihe endete alsbald und man ließ sie alleine zurück, sie sollte beten, sie sollte ihre Ruhe haben. Und tatsächlich verweilte sie noch die ganze Nacht in den Hallen der Kapelle und betete stillschweigend. Sie dankte Temora für jene Ehre die sie ihr gewährte und sie schwor in ihrem Namen zu streiten. Sie würde weder Hochwürden noch die Göttin selbst enttäuschen.
Dass jene Rüstung die sie von nun an trug, nicht nur eine schützende Hülle war, das sollte sie alsbald merken. Die Menschen begegneten ihr anders, man nannte sie nun „Lady“, manche Menschen verbeugten sich vor ihr und andere schienen ihr gegenüber keine Worte zu finden und starrten sie einfach nur an. Es war ein befremdliches Gefühl, doch es würde nun ihre Zukunft mitgestalten.
Lady Sorcha Llastobhar, Ritterin der Temora
Zuletzt geändert von Sorcha Llastobhar am Montag 4. Juni 2007, 16:35, insgesamt 1-mal geändert.