Hafenwache
- Tajara Nair
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- Registriert: Montag 28. August 2006, 16:57
Hafenwache
Der Vorfall in Bajard hatte ihr nur eines gezeigt - Die Temoraspinner waren um kein Deut besser als die Spinner, die zu Alatar beteten. Im Prinzip empfand sie diese sogar als noch grausamer.
Ihr Ziel war klar, diesen Spinnern bei jedem "Temora zum Gruße" das Maul zu stopfen. Tajara kannte diesbezüglich keinen Halt mehr. Was sie dieser Blonden Klugscheißerin nur angedroht hat war noch höflich, sie hätte gleich drauf los gehen können und ihr die Faust ins Gesicht gerammt - künftig würde dies auch geschehen.
Die Drohung, dass die Gefährtinnen getötet würden, würden sie die Temoragläubigen daran hindern, zur Burg Eisenwart vorzustoßen war unmisserständlich - das war als wüde Rahal Varuna den Krieg schon ziemlich deutlich erklären. Diese Idioten wollten Krieg? Den konnten sie haben! Und selbst wenn es Tajara das Leben kosten würde - sie würde zwei von denen mit in die Hölle nehmen. Die Entschlossenheit in ihren zornig funkelnden Augen war unmissverständlich.
Es wurde ein kleiner Trupp der Frauen zum Hafen geschickt. Sollten Uniformierte Allianzler, Ordensleute der Temora oder gar Gardisten den Hafen betreten wollen würde sie diese auf den schnellsten Wege wieder zurück schicken. Von denen hatte auf Lameriast niemand mehr etwas zu suchen.
Das bedeutete für die Reisenden anderer Gruppierungen lediglich, dass ihnen die Präsenz dreier berittener Frauen auffallen musste - sie kontrollierten niemanden und versperrten auch den Weg nicht, die Insel galt geschützt zu werden. Keine Invasionstruppe würde nach Lameriast einfallen.
Sollte ein gerüsteter Gardist - oder gar mehrere - oder andere temorasympathisierte Gruppen den Hafen betreten werden sie sich wohl bemühen müssen, dass ein Trupp wütender Waldfrauen sie tatsächlich durchlässt. Waren dese doch sozusagen die Ritter der Insel.
Die Hoffnung lag nun bei Eisenwart, ob sie nicht selbst ebenfalls noch zwei bis drei Soldaten zum Hafen schicken würden. Präsenz war nun das Wichtigste
Ihr Ziel war klar, diesen Spinnern bei jedem "Temora zum Gruße" das Maul zu stopfen. Tajara kannte diesbezüglich keinen Halt mehr. Was sie dieser Blonden Klugscheißerin nur angedroht hat war noch höflich, sie hätte gleich drauf los gehen können und ihr die Faust ins Gesicht gerammt - künftig würde dies auch geschehen.
Die Drohung, dass die Gefährtinnen getötet würden, würden sie die Temoragläubigen daran hindern, zur Burg Eisenwart vorzustoßen war unmisserständlich - das war als wüde Rahal Varuna den Krieg schon ziemlich deutlich erklären. Diese Idioten wollten Krieg? Den konnten sie haben! Und selbst wenn es Tajara das Leben kosten würde - sie würde zwei von denen mit in die Hölle nehmen. Die Entschlossenheit in ihren zornig funkelnden Augen war unmissverständlich.
Es wurde ein kleiner Trupp der Frauen zum Hafen geschickt. Sollten Uniformierte Allianzler, Ordensleute der Temora oder gar Gardisten den Hafen betreten wollen würde sie diese auf den schnellsten Wege wieder zurück schicken. Von denen hatte auf Lameriast niemand mehr etwas zu suchen.
Das bedeutete für die Reisenden anderer Gruppierungen lediglich, dass ihnen die Präsenz dreier berittener Frauen auffallen musste - sie kontrollierten niemanden und versperrten auch den Weg nicht, die Insel galt geschützt zu werden. Keine Invasionstruppe würde nach Lameriast einfallen.
Sollte ein gerüsteter Gardist - oder gar mehrere - oder andere temorasympathisierte Gruppen den Hafen betreten werden sie sich wohl bemühen müssen, dass ein Trupp wütender Waldfrauen sie tatsächlich durchlässt. Waren dese doch sozusagen die Ritter der Insel.
Die Hoffnung lag nun bei Eisenwart, ob sie nicht selbst ebenfalls noch zwei bis drei Soldaten zum Hafen schicken würden. Präsenz war nun das Wichtigste
Zuletzt geändert von Tajara Nair am Donnerstag 26. April 2007, 22:38, insgesamt 1-mal geändert.
- Khazkal Deslon
- Beiträge: 75
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
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Leif Bunjam
Leif blickte zum Hafen, dort wo Gefährtinnen des Waldes seite an seite mit Gerüsteten Soldaten von Burg Eisenwart standen. So hatte es sich der Jarl der Bunjam sich nicht Vorgestellt gehabt. Nun standen die Tiefländer aufgrund dieser Situation mit dem Rücken zur Wand. Und man würde wohl baldigst handeln müssen .. ..
Zuletzt geändert von Leif Bunjam am Donnerstag 26. April 2007, 19:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Wijay Loreen
- Tajara Nair
- Beiträge: 609
- Registriert: Montag 28. August 2006, 16:57
Tajara würde jede Tiefländer grundsätzlich klar machen, dass diese Aktion natürlich nicht gegen diese zu werten war - aber eine Invasionstruppe auf Lameriast galt aufgehalten zu werden:
"Schließlich ist das der Pakt dem wir uns alle verschrieben haben. Es muss nich' im Krieg enden, wie wär's, wenn wir dat ma' mit den Burglern beim Wettsaufen klären?" - wobei sie fast jungenhaft den Mannen entgegengrinste.
"Schließlich ist das der Pakt dem wir uns alle verschrieben haben. Es muss nich' im Krieg enden, wie wär's, wenn wir dat ma' mit den Burglern beim Wettsaufen klären?" - wobei sie fast jungenhaft den Mannen entgegengrinste.
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Hudgarr Stolzenfels
- Beiträge: 6
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Hudgarr war bestürtzt darüber das die GDW der Burg half bei ihren Verbrechen.
Erst heute wurde ein Verbrecher gegen eine Handwerkerin ausgetauscht, die die burgler auf Lameriast gefangen mahmen, mit unterstützung der GDW.
Sie schützen die Burg damit diese ihre Verbrechen ausführen können dem war er sich nun sicher.
Noch heute wird er dem Grafen berichten.
Erst heute wurde ein Verbrecher gegen eine Handwerkerin ausgetauscht, die die burgler auf Lameriast gefangen mahmen, mit unterstützung der GDW.
Sie schützen die Burg damit diese ihre Verbrechen ausführen können dem war er sich nun sicher.
Noch heute wird er dem Grafen berichten.
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Chalys Sangares
Die Entwicklungen der Tage verfolgte sie, stets dezent und zurückhaltend, doch mit deutlichem Interesse. Schwelende Aggressionen traten durch die Taten des lichten Reiches, täglich mehr zutage. Nur eine Frage der Zeit, bis Krathor erneut gute Ernte würde halten dürfen. Es kamen interessante Tage auf sie zu.
Noch schien Diplomatie genutzt zu werden. Die einzige Gefahr war, dass diese noch fruchten mochte. Doch sicherlich würde man mit geschickten Schachzügen, diese unterwandern können, ohne sich selbst zu offenbaren. Sie musste nachdenken, planen. Die rechten Worte wollten gefunden sein, Argwohn zu vermeiden und doch das gewünschte Ziel zu erreichen. Krieg kam dem Seelenherrn immer zugute.
Noch schien Diplomatie genutzt zu werden. Die einzige Gefahr war, dass diese noch fruchten mochte. Doch sicherlich würde man mit geschickten Schachzügen, diese unterwandern können, ohne sich selbst zu offenbaren. Sie musste nachdenken, planen. Die rechten Worte wollten gefunden sein, Argwohn zu vermeiden und doch das gewünschte Ziel zu erreichen. Krieg kam dem Seelenherrn immer zugute.
Zuletzt geändert von Chalys Sangares am Freitag 27. April 2007, 05:56, insgesamt 1-mal geändert.
- Tajara Nair
- Beiträge: 609
- Registriert: Montag 28. August 2006, 16:57
Tajara kochte!
Die ganze Sache am Hafen hatte ihr eines gezeigt. Zweifellos waren die Varuner, ob ihres Glaubens Mistkerle, hochnäsige Schnösel - doch das am vortage war einfach nicht hinnehmbar.
Hatte sie nicht den ganzen Tag über den Hafen bewacht und diesen Schnöseln gezeigt wer auf dieser Insel lebt? Und dann wurde sie auch noch ausgeschlossen aus so einem Gespräch? Das war die Mühe nicht wert.
Im Lager der Gefährtinnen ward Tajara nun die Tage nicht mehr gesehen? Wo sie war würde man wohl herausfinden müssen, blicken würde sie sich wohl nicht mehr lassen.
Die ganze Sache am Hafen hatte ihr eines gezeigt. Zweifellos waren die Varuner, ob ihres Glaubens Mistkerle, hochnäsige Schnösel - doch das am vortage war einfach nicht hinnehmbar.
Hatte sie nicht den ganzen Tag über den Hafen bewacht und diesen Schnöseln gezeigt wer auf dieser Insel lebt? Und dann wurde sie auch noch ausgeschlossen aus so einem Gespräch? Das war die Mühe nicht wert.
Im Lager der Gefährtinnen ward Tajara nun die Tage nicht mehr gesehen? Wo sie war würde man wohl herausfinden müssen, blicken würde sie sich wohl nicht mehr lassen.
Zuletzt geändert von Tajara Nair am Samstag 28. April 2007, 02:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Saldor Falkenau
Der Tribun der dunklen Legion Eisenwart, Saldor Falkenau, sass in der vom Fackelschein spärlich beleuchteten Offiziersstube der Burg am Schreibtisch über einigen Schriften, als es laut an die schwere Holztüre pochte. Mit etwas grimmigem Gesichtsausdruck sah er auf und rief ein brummiges "Herein" gen der Türschläge. Recht hastig unter klirrendem Scheppern seiner Plattenrüste in den Farben Eisenwarts trat ein Prätorianer in den Raum und salutierte zackig vor dem Befehlshaber der Legion.
"Der Mauer Schutze, Tribun. Melde gehorsamst, dass es am gestrigen Tage zu einem Einmarsch von Varuner Gardisten am Hafen der Insel kam. Die Gefährtinnen des Waldes haben sich anscheinend aufgemacht, sich zukünftigen Einmärschen entgegenzustellen. Jedenfalls kontrollieren sie regelmässig in kleineren Trupps den Hafen." spricht der Legionär in strammer Haltung vor dem Befehlstisch stehend gen seinem Tribun.
Etwas nachdenklichen Blickes verengte Tribun Falkenau die Augen und hielt einen Moment inne, als er dann zu seinem Legionär sprach:
"Von dem Überfall der Temorahunde auf den Hafen wurde mir bereits berichtet Prätorianer. Doch erfreut es mich zu sehen, dass die Gefährtinnen die geschlossenen Verträge der Insel respektieren. Auch wir werden diesen natürlich nachkommen. Gebt daher folgende Befehle an die dunkle Legion heraus.
Ab sofort werden auch wir regelmässig Kohorten von mehreren Mann gen Hafen entsenden, um zusammen mit den Frauen des Waldes weitere agressorische Invasionen der Temoraketzer mit dem blanken Schwert zu unterbinden. Seit an Seit werden wir dabei neben den Gefährtinnen stehen, damit Lameriast auch zukünftig ein Hort des Friedens und der Freiheit ohne Fremdbesatzung bleiben kann. Alatar wird unsere Schwertarme dabei führen, damit es uns gelingt, die niederen Machtgelüste des Temorareiches im Meer ersaufen zu lassen."
Ein Ruck ging daraufhin durch die Plattenrüste des Prätorianers, als jener zackig salutierte.
"Zu Befehl, Tribun. Alatar wird unsere Schwertarme führen. Ich werde eure Befehle unverzüglich an die Truppe weiterleiten."
Auf der Stelle machte der Legionär dann kehrt und stapfte zur Türe hinaus, als schon ein Knarren des vom Tribun zurückgedrückten Eichenstuhls am Schreibtisch zu hören war, während er sich aufrichtete und gen Schrank schritt. Er öffnete diesen und nahm sauber polierte Plattenrüstteile aus jenem hinaus, die er mit routiniert, ruhigen Handgriffen sich dann umschnallte. Nachdem er seinen Schwertgurt umgebunden hatte und das wuchtige Körperschild in die rechte Hand nahm, wandte er sich selbst gen Holztüre und schritt in den Statuengang der Burg hinaus.
In den darauffolgenden Stunden und Tagen war ein reges Treiben hinter den Mauern Eisenwarts auszumachen. Immer wieder sammelten sich kleinere Trupps vor der Burg und marschierten in Formation gen Hafen. Ihre hochwertigen Diamantrüsten glitzerten dabei in der vom klaren Himmel über Lameriast herabscheinenden Sonne, unterdessen die hochgehaltenen Banner der Burg Eisenwart im lauen Frühlingswind wehten.
Die Faust Eisenwarts ballte sich.
"Der Mauer Schutze, Tribun. Melde gehorsamst, dass es am gestrigen Tage zu einem Einmarsch von Varuner Gardisten am Hafen der Insel kam. Die Gefährtinnen des Waldes haben sich anscheinend aufgemacht, sich zukünftigen Einmärschen entgegenzustellen. Jedenfalls kontrollieren sie regelmässig in kleineren Trupps den Hafen." spricht der Legionär in strammer Haltung vor dem Befehlstisch stehend gen seinem Tribun.
Etwas nachdenklichen Blickes verengte Tribun Falkenau die Augen und hielt einen Moment inne, als er dann zu seinem Legionär sprach:
"Von dem Überfall der Temorahunde auf den Hafen wurde mir bereits berichtet Prätorianer. Doch erfreut es mich zu sehen, dass die Gefährtinnen die geschlossenen Verträge der Insel respektieren. Auch wir werden diesen natürlich nachkommen. Gebt daher folgende Befehle an die dunkle Legion heraus.
Ab sofort werden auch wir regelmässig Kohorten von mehreren Mann gen Hafen entsenden, um zusammen mit den Frauen des Waldes weitere agressorische Invasionen der Temoraketzer mit dem blanken Schwert zu unterbinden. Seit an Seit werden wir dabei neben den Gefährtinnen stehen, damit Lameriast auch zukünftig ein Hort des Friedens und der Freiheit ohne Fremdbesatzung bleiben kann. Alatar wird unsere Schwertarme dabei führen, damit es uns gelingt, die niederen Machtgelüste des Temorareiches im Meer ersaufen zu lassen."
Ein Ruck ging daraufhin durch die Plattenrüste des Prätorianers, als jener zackig salutierte.
"Zu Befehl, Tribun. Alatar wird unsere Schwertarme führen. Ich werde eure Befehle unverzüglich an die Truppe weiterleiten."
Auf der Stelle machte der Legionär dann kehrt und stapfte zur Türe hinaus, als schon ein Knarren des vom Tribun zurückgedrückten Eichenstuhls am Schreibtisch zu hören war, während er sich aufrichtete und gen Schrank schritt. Er öffnete diesen und nahm sauber polierte Plattenrüstteile aus jenem hinaus, die er mit routiniert, ruhigen Handgriffen sich dann umschnallte. Nachdem er seinen Schwertgurt umgebunden hatte und das wuchtige Körperschild in die rechte Hand nahm, wandte er sich selbst gen Holztüre und schritt in den Statuengang der Burg hinaus.
In den darauffolgenden Stunden und Tagen war ein reges Treiben hinter den Mauern Eisenwarts auszumachen. Immer wieder sammelten sich kleinere Trupps vor der Burg und marschierten in Formation gen Hafen. Ihre hochwertigen Diamantrüsten glitzerten dabei in der vom klaren Himmel über Lameriast herabscheinenden Sonne, unterdessen die hochgehaltenen Banner der Burg Eisenwart im lauen Frühlingswind wehten.
Die Faust Eisenwarts ballte sich.