Calisha

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Lajana

Calisha

Beitrag von Lajana »

Wie an jedem abend wachten die meisten Schwestern ueber das Lager.. partoulierten auf den Mauern und spaehten in die dunkelheit hinaus, doch irgendetwas war anderst an diesem Abend, was wuerde die zeit zeigen.

Alles schien normal bis kurz vor Mitternacht ein leiser - Schmerzerfuellter Schrei aus dem Zimmer kam, welches Lajana mit Zera und Marie teile. Sie war aus ihrem schlaf hochgeschreckt.. getraeumt hatte sie das ihr Kind sterben wuerde bei der Geburt und war durch einen schmerzhaften "triff" von innerem ihres Bauches aufgeweckt worden.

Langsam rieb Lajana ihren Bauch, in welchem ihr kind ist.. Als sie nach einer weile einen weiteren tritt und wurde sich nun erst bewusst das die Fruchtblase geplatzt war. Eilig griff sie neben sich zu dem Krug wasser welchen sie sich bereit gestallt hatte, fuer dne fall das die Heilerin im recht laege und schuettelte das Wasser aus dem Krug ueber Marie's kopf.. gab ihr zwei klapser auf die wangen um sicherzugehen das sie nicht weiter schlief. Muede erklang nach einer weile die stimme "Was, issn los..?" Lajana brach nur die worte "es kommt" hervor worauf Marie unglaeubig schaute doch erhebte sie sich hastig, um in die Stiefel zu schluepfen. Anschliessend griff sie hastig nach ihrem Mantel und huschte aus dem Haus, wo Lajan alleine in ihrer Toga gehuellt liegen blieb und den Bauch 'hielt'
Zuletzt geändert von Lajana am Samstag 21. April 2007, 21:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Marye Larou
Beiträge: 190
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Marye Larou »

Sogleich huschte Marye rüber zu dem Haus wo Marisha schlief und weckte diese ebenfalls recht unsanft. Wach auf Marisha, Lajana's Kind kommt.. Beeil dich ... Los. komm mit, quängelte sie und eilte kurz darauf mit ihr zurück zu Lajana.
Alle sind gleich.. aber ein paar sind gleicher!
Die Realität ist beschissen genug, da muß ein Fantasy Online-Rollenspiel nicht auch noch realistisch sein!
Chalys Sangares

Beitrag von Chalys Sangares »

Es dauerte kaum sonderlich lange, sie durch Maryes beharrliches Rütteln wach genug zu bekommen, dass sie die übliche Fassade von Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft rechtzeitig aufzulegen wusste, bevor die aus Halbschlaf entstehende Müdigkeit ihr wahres Gesicht aufdecken würde. So hegte sie die üblichen Gedanken allein für sich, hinter der inzwischen theatralisch gut auferlegten Maske der Schwester unter gleichen. Geburtshilfe, allein dieses Wort. Für gewöhnlich war sie weit geschickter in der Sterbehilfe. Dennoch, sie hatte gewusst, was auf sie zukommt. Man konnte sich stets über nötiges informieren, so auch hier.

Schnell war sich ein Bild verschafft und das nötige beordert. Heisses Wasser, Handtücher, Kissen und Decken wurden gradezu eifrig herbeigeschafft. Ein Rundumblick machte recht deutlich, dass hier in den nächsten Minuten weit mehr Patienten sein würden, als nur die Mutter. Schon gab es ein Gemisch aus deren Geschrei, austretendem Fruchtwasser und nicht weiter zu beschreibenden Dingen, die ein Auge für gewöhnlich ungern betrachtete. Chalys hatte im Leben viel Blut gesehen und man mochte meinen die hier Anwesenden Kriegerinnen auch. Deren blasse Gesichter sprachen jedoch anderes. Ein harsches Wort, sie alle hinauszubeordern, bevor sie sich nun auch noch um Bewusstlose kümmern müsste, liess diese aus ihrer Starre erwachen. Einige gingen tatsächlich hinaus. Es konnte der vorhandenen Enge im Raum ohnehin nicht schaden. Sollten alle Schwestern anwesend sein wollen und zudem noch umfallen vor Schreck, würden sich hier bald alle bis zur Decke stapeln.

Das Geschrei schwoll an, man kam so schien es kaum mit den Aufforderungen zu atmen und nun wieder zu pressen an den Verstand Lajanas durch. Oder aber es verdrehte sich in ihrem Ohr in der Wahrnehmung, dass sie genau das tat, was sie eigentlich grad nicht sollte. Warum nur stand derlei nicht in den ach so zahlreichen Lehrbüchern? Sie sollte vielleicht selbst eines verfassen mit dem Titel: "Sturheiten der Mütter gegen Geburtsanweisungen und wie stell ich das Geschrei ab." Indess kannte sie durchaus hierfür einige Methoden, unnötig darüber nachzudenken, wie undurchführbar diese unter den Blicken der anderen waren.

Decken wurden aufgrund von Durchnässung schon dreimal gewechselt bevor langsam und doch stetig schliesslich Kopf, Schulter, Bäuchlein eines kleinen runzligen Wesens langsam zum Vorschein kamen. Heisses Wasser stand glücklicherweise inzwischen bereit, der kleine Dolch mit dem die Nabelschnur durchgeschnitten werden solle, war eben lang genug hineingehalten. Es würde sich erweisen ob es genügte oder in den nächsten Tagen Infektionen auftreten würden. Indess verstummte das Geschrei der Mutter in nachträgliches Wimmern während ein anderes Geschrei anschwoll, dem Dorf zu verkünden, dass man eine weitere Bewohnerin bekommen hatte. Durchaus an Stimmengewalt manch anderer hier in nichts nachstehend. Es mochte gar ein Segen sein, dass sie dieser Tage umgezogen war. Sicherlich würde in diesem Haus nun niemand mehr so schnell durchschlafen können.

Das Kind, unter den Worten es sei ein Mädchen in ein sauberes Tuch hüllend, legte sie diese in die Arme der Mutter. Eben eifrig ein Gesicht des gestellten Entzückens auflegend, dass jenen der wahrhaft entzückten Anwesenden gekonnt ähnelte. Dies war nicht der Ort und die Stunde ihr wahres Gesicht Mutter und Kind zu präsentieren. Der Schein blieb gewahrt, der Plan im Sinne des Seelenherrn, würde seinen Fortgang nehmen.
Ronya Sotan

Beitrag von Ronya Sotan »

Durch all die schaulustigen Schwestern drängte sich eine Wortlos.
Bereitwillig macht man ihr Platz, doch die meisten Augen lagen auf dem geschehen weiter vorn.
Ronya kannte dieses Geräusche und wußte das Lajana nun wohl das unvermeidliche bevorstand.
Die Geburt.
Sie stellte sich kurz an die Seite und überblickte das Szenario.
Schmunzelte auf als Marisha sich Gehör verschaffte und die, wenn auch wenigen, zarten Gemüter nach draussen beorderte.
Sie selbst blieb wo sie war, verfolgte den gesammten Vorgang und je näher der Moment des eigentliches Gebährens drang umso mehr verfinsterten sich ihre Züge.
Nicht das sie was gegen ein Kind im Lager hatte, doch alleine die Tatsache der Geburt, noch dazu in aller öffentlichkeit vor den Schwestern, machte sie wütend und Zornig.
Sie hatte dieses Privileg nie gehabt.
Musste in der alten Gemeinschaft ihr kind heimlich zur welt bringen und mehr noch, sie musste ihre Schwangerschaft verbergen.
Das Kind - Ihr Kind - hielt sie nur wenige Stunden in den Armen und niemand weis wo es heute ist.
Bilder von ihrem zweiten kind, dem verstorbenem Sohn, dem Adoptierten Miki fluteten durch ihren Kopf, auch hier war es Ihr nicht vergönnt, Mutter zu sein.
Sie würde sich wieder einmal mit Ihren Gefühlen vergraben müssen, die starke Anführerin zeigen die sich heimlich in den schlaf weinte.
Sie schob diese Gedanken fort, setzte ein lächeln auf, aller Augen waren eh auf die Geburt gerichtet, warscheinlich hat es niemand wahrgenommen.
Also Marisha ein gesundes Kind in den armen hielt und der Mutter überreichte, verlies sie durch die Tür zur Palisade den Raum.
Eilig schritt sie in Ihren Wohnraum und setzte sich Gedankenversonnen an den Kamin in welchen ein Feuer prasselte.
Seraja Valer

Beitrag von Seraja Valer »

Seraja stand während diesen Moments etwas weiter Abseits der ganzen Szenerie. Sie wollte den anderen nicht die Sicht versperren, sie selber konnte nichts von alledem sehen, aber sie konnte hören. Sie hörte jedes einzelne Geräusch, von den nervösen Schritten, zu dem Stimmenwirrwarr, den schmerzenden Lauten von Lajana und abschließend auch den schreienden Lauten des Neugeborenen. All diese Laute, diese Geräusche, ließen sie die Geburt auf ihre eigene Art miterleben und ein sachtes Lächeln richtete sich auf ihre Lippen, als sie die schreienden Laute des Kindes vernahm. Es schien alles ohne weitere Komplikationen verlaufen zu sein. Sie strich sich kurzerhand über die umgelegte Augenbinde welche die entzündeten Augen verdeckte und drehte den Kopf kurz in Richtung der Menge. Sollte sie zu ihnen? Nein, sie würde in all der Aufregung dort nur regungslos dastehen und so blieb sie weiterhin etwas Abseits der anderen stehen und erlebte diesen besonderen Moment eines neuen Lebens auf ihre eigene Art und Weise mit.
Enkida Vinser

Beitrag von Enkida Vinser »

Geweckt durch die grosse Unruhe im Haus, zuerst unwillig brummend hob sie den Kopf. Dann aber als aus den Gesprächen klar wurde das das Baby bald da sein würde war sie auf einmal hellwach.
Hastig stieg sie in die Kleider und eilte vor das Haus, draussen waren schon die meisten versammelt.
Etwas abseits Seraja. Schon bald stand sie neben ihr und begann leise auf sie einzuflüstern mit den Beschreibungen was gerade wo pasiert. Kurz danach merkte sie das ihr Standort gut gewählt war immer mal wieder tauchte ein Kopf in der Tür und gab den nächststehenden Befehle , was zu tun und zu besorgen sei.


Morgens danach gab es ein längeres Gespräch mit Marisha darüber was man beim nächsten mal besser machen könnte. Denn darüber waren sich beide einig , es wird irgendwann wieder eine Geburt im Lager geben.
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