Dunkle Gedanken

Michael Deliza

Beitrag von Michael Deliza »

Er bebte noch immer am ganzen Körper als er in Bajard in der Taverne saß.
Jetzt zurück in die Höhle zu gehen wäre zu gefährlich.
Eine Krathorin... Ausgerechnet war ihm begegnet.
Und er war so ... so DUMM!!!!! gewesen ihr anfangs zu vertrauen ihr zu erzählen was ihn bewegte, ... was er ... Besaß!!!
Eileen von Hohenfels.

Anfangs... für den Moment des Augenblickes war ihr Angebot verlockend gewesen, bis er darüber nachdachte.
Sie wollte ihm das Gold für sie bezahlen.
Dafür hätte er keine Probleme mehr mit dem Grafen.
Doch was hatte sie mit der Gräfin vor?
Sie war Krathorin meine Güte! Was also sollte sie schon mit der Gräfin vorhaben. Nichts Gutes.
Mit einem Vorwand hatte er sie abgewimmelt.
Hatte sich scheinbar auf diesen Handel eingelassen.
Furcht und grauen krampfte sein Herz zusammen.
Nein egal was es kostete... er konnte das niemanden antun. Das was jetzt schon geschah war schon schlimm genug.

Er hatte ihr gesagt das er darauf eingehen würde, das er zur sechsten Abend Stunde mit Eileen zum Blumenwiese kommen würde, und sie aber das Gold mitbringen sollte.
Fahrig trank er den Wein aus.
Vor den Krathoris hatte er panische Angst.
Vielleicht war es... an der Zeit etwas Gutes zu tun. Auch wenn er damit sein Tun nicht rechtfertigen konnte.
Cyrion Sha´Ar

Beitrag von Cyrion Sha´Ar »

Müde stieg er auf sein Pferd. Auch dieses Haus war nicht das gesuchte, der Besitzer ein unschuldiger Mensch. Unschuldig im Sinne, eine Frau entführt zu haben. Keine Nervösität, nichts was Cyrion annehmen liess, er hätte etwas zu verbergen.
Sein Pferd in eine Richtung lenkend, rieb er sich die Augen und dachte über die Ereignisse der letzten Tage nach. Er war müde, kam er in letzter Zeit nur zu sehr wenig Schlaf. Der Tag war angefüllt mit diversen Kleinigkeiten, der Suche nach Eileen und der nächtlichen Wache auf seinen Turm, liess ihn doch nicht das Bild los, welches er kurzfristig gesehen hatte, kaum das Ly Cronor, irgendetwas vor sich hinmurmelnd, ihn fest angesehen hatte. Er konnte sich nicht recht erinnern, aber es war etwas bedrohliches gewesen. Dazu das Wissen, das sie eine Arkorytherin war und er sah Grund genug, darauf zu achten, das Nächtens nicht irgendetwas die Wände des Rabenturms hochkletterte, war die Frau doch verärgert über ihn.

Sich wieder über die von Schatten untermalten Augen reibend, verscheuchte er den Gedanken und wendete sich wieder dem aktuellen Problem zu.
Shaja hatte mit ihrem Wissen um Spurensuche die Schneeschichten am Entführungsort vorsichtig abgetragen, bis sie zu jener Schneeschicht gekommen war, die ihnen etwas interessantes zu erzählen hatte. Demnach hatte Eileen am Boden gelegen - am Bein verletzt, zeigte doch die inzwischen vereiste Schneeschicht eine Mulde und wer den Schnee zu lesen vermochte, erkannte, das jenes gefrorene Blut vom Bein stammte. Auch war sie nicht davon geschleift worden, wie vermutet worden war. Weitere Spuren mochten existiert habe, abgebrochene Äste, abgeschabtes Moos von den Bäumen... Doch letztlich waren diese Spuren von einem übereifrigen Holzfäller zerstört worden, der dort lästig seine Kreise zog. Sie hatten ihn gestellt, doch nur herausgefunden, dass dieser Holzfäller zugleich der Bote war, welcher den Erpresserbrief überbracht hatte - und sich vor Angst fast in die Hosen machte, als er Adrian erkannte.
Shaja erkannte, in welcher Richtung Eileen gebracht worden war. Doch nutzte ihnen dies wenig - in dieser Richtung gab es keine der Waldläuferin bekannten Höhlen. Wieder zurück am Anfang.

Eine andere Spur war Mons Zodak. Shaja hatte das Haus erkannt, welches direkt beim Entführungsort stand. Demnach wohnte darin ein 'Verbrecher' der Frauen im Wald überfiel - mit Blumen...
Diese Erinnerungen brachte ein amüsiertes Zucken seines Mundwinkels mit sich. Mons hatte Shaja wohl mit einem Strauss Blumen überrascht und hatte ihr seine Liebe geschworen. Der verliebte Dummkopf hatte nicht begreifen wollen, dass ein gespannter Pfeil aus Shajas Hand durchaus ernst genommen werden sollte. Und das ein wölfisches Knurren aus ihrer Kehle mitnichten ein an ihn gerichtetes verliebtes Schnurren war.
Verliebte Narren... Aber soviel Dummheit liess Cyrion aufmerken. Wer Shaja so missverstehen konnte, mochte vielleicht närrisch genug sein, Eileen vor seinem Hause zu entführen und sie über einen Umweg in den Keller seines Hauses zu bringen. Die geringe Summe, die für sie verlangt wurde, deutete auf einen dummen Menschen hin - oder auf jemanden, der exakt diese Summe brauchte und Verzweifelt war.
So oder so, er würde Adrian raten, Mons einer Befragung zu unterziehen. So er nicht der Entführer war, lag doch sein Haus direkt vorort und es mochte sein, das er etwas gehört oder gar gesehen hatte.

Schnee fiel kalt und nass auf sein Haupt und er blickte hoch. Tauwetter... Aber es würde wohl nur kurze Zeit anhalten, dann würde es wieder kälter und ungemütlich werden.
Es gab noch einige Landstriche die er absuchen musste. So viel zu tun... so viel Arbeit. Wenn Adrian ihm doch freie Hand lassen würde. Cyrion würde Malachai zu Rate ziehen, vertraute er ihm doch wie einem Bruder. Er wusste, das Malachai gewiss mehr Leute kannte als er, ihm mehr Möglichkeiten offenstanden. Er würde ihm eine ganze Liste von einzeln stehenden Häusern geben können mit einer markierten Landkarte dazu. Vermutlich würde er sogar binnen kurzem wissen, wer in akuter Geldnot war.
Aber leider waren ihm die Hände gebunden. Er konnte Malachai nur nach alleinstehenden Häusern fragen... ihm sagen, das er jemanden suche - aber nicht wer und warum. Etwas, dass ihm wenig gefiel. Doch würde Adrian ihn, Cyrion, wahrscheinlich in den Kerker wegen Hochverrats werfen, wüsste er, das er Cyrion Malachai - oder auch Schatten - mit in die Sache einbeziehen wollte. Adrian verstand nicht, dass zwischen ihm und Malachai absolutes Vertrauen herrschte und Malachai nie Cyrion in den Rücken fallen würde, würde dieser ihn um Hilfe bitten... nie Eileen auffinden und Rahal oder sonst jemanden übergeben würde, bloss weil sie politisch von höchstem Wert wäre.
Cyrion schnaufte leise. Nein... Adrian wusste nicht und würde auch nicht verstehen, dass Cyrion und Malachai so eng befreundet waren wie Adrian und Rafael. Sie würden es auch nicht verstehen wollen.
Wieder rieb er sich die Augen. Seine Gedanken trieben zu sehr umher. Ein Zeichen von Übermüdung, dass seine Gedanken sich nicht konkret mit einer Sache beschäftigen konnte. Er sollte die Suche für heute abbrechen, heimkehren und schlafen. Es war so sinnlos, weiter zu suchen.
Seufzend wendete er das Pferd und beschleunigte es zu einem leichtem Galopp. Aye... Schlaf würde ihm gut tun und seinen Kopf klären. Dann konnte er erneut mit der Suche beginnen.
Rafael de Arganta

Beitrag von Rafael de Arganta »

Was hatten sie eigentlich erwartet?
Jedenfalls nicht das!!!
Rafael stand etwas ratlos vor der kleinen ... Festung musste man schon sagen.
Umrandet von einer Holzpalisade fanden sich einige kleine Häuschen wieder und innerhalb dieser Festung waren
Wachen. 20 ? 30 ? Vielleicht auch mehr?
Sie waren jedenfalls hergekommen um genau dieses heraus zu finden.
"Federlein." erklärte er wie automatisch als man ihn nach dem Passwort fragte, argwöhnisch ihn und Hudgar musternd.
Nichts wissend von dem Freund Cyrion der in der Nähe versteckt alles beobachtete.
Was man hier wollte woher sie das Passwort wussten wurden sie gefragt, und Rafael schaltete schnell.
Er gab vor Azmar wollte sich von ihm Geld leihen, und aufgrund dieses Gespräches war man auf dieses Etabissemant gekommen, und nun
war er hergekommen um sein Geld zu mehren.
Hudgar indess stellte er als sein Leibwächter vor und der Mächtige Hauptmann, stellte sich schon in Pose wachend
hinter ihn.
Rafael wusste das er sich voll und ganz auf seinen... Fast Schwager verlassen konnte. Sie würden beide hier wieder
herauskommen oder wohl gar keiner.
Wichtig war das sie etwas herausbekamen was ihnen helfen würde diese Festung aus zu nehmen und das Kind zu befreien.

Im Glauben man hätte einen Reichen Händler vor sich führte man sie ins Innere.
Die Eisentore schlossen sich mit einem mächtigen Geräusch hinter ihnen, während man sie zu einer gut versteckten in den
Boden eingelassene Platte führte, die man nun hochzog und sie hinabführte.
Rafael dankte im Stillen Temora dafür, denn die Bodenplatte war so gut versteckt, das man sie wohl nur mit sehr sehr
viel Glück hätte entdecken können.
Wertvolle Zeit die die Strauchdiebe zum verschwinden oder zum Töten des Mädchens hätten nutzen können.
Unten führte man sie in einen Raum in dem Tische mit Spielkarten und Würfel waren.
Aber auch eine weitere Treppe die hinab führte und aus der ein Wimmern erklang.
Rafael warf Hudgar einen Blick zu und dieser nickte ihm kaum merklich zu.
Das war das was sie suchten doch sie durften nicht auffallen.
So spielte Rafael sein Spiel weiter, entschied sich für das Würfelspiel und setzte sich mit dem Mann, der wohl der Anführer der
Bande war an einen Tisch.
Caldun hieß er und schien mehr als Siegessicher.
Dem Mann, der wohl Michael hieß befahl er auf zu tischen und neben Bier stellte man ihm einen Kaktusschnaps vor die Nase.
Rafael hob es den Magen aus.
Schweißperlen rannen ihm über die Stirn als er die Hand nach dem so ... ungeliebten Gesöff ausstreckte.
Form wahren! Beschwor er sich, ohne auf das Gelächter, das Zeug wäre wohl zu viel für ihn zu achten.
Todesverachtend stürzte er es herunter und fühlte sofort wieder die Hitzewallungen und das enger werden der Kehle, während ihm
die Tränen in die Augen schossen.
Blos nicht sprechen.... blos jetzt kein Wort sprechen müssen.
Er würfelte.
Einfach um sich ab zu lenken.
Erneut dieses Wimmern aus dem Loch und Rafael zwang sich dazu zu sprechen, was ihm nach einem Hüsteln und Krächzen doch gelang.
"Katzen?" fragte er, es doch besser wissend.
Caldun lachte. "Ja genau." Er nickte Michael zu, kümmer dich um sie, wir wollen hier in Ruhe spielen!" meinte er und sein Mann nahm eine Peitsche in die
Hand und stieg hinab.
Die anschließenden Geräusche waren unverkennbar, und auch der Blick den er Hudgar zuwarf.
Beide Männer hätten mehr als nur zu gerne ihre Schwerter gezogen, jetzt das Kind holen und raus... RAUS.
Doch so gut sie auch waren gegen 20 schwer bewaffnete würden auch sie nichts ausrichten können.
Sie mussten Ruhe bewahren, so schwer es ihnen beiden auch fiel.
Und jeder erkannte die Qual über diese Erkenntnis in den Augen des Anderen.
Sie mussten dem Kind helfen, nur war das jetzt nicht die richtige Zeit dafür.

Rafael war so abgelenkt gewesen das er nur noch verlor.
Caldun schien begierig darauf ihm etwas zu leihen und man schickte Hudgar hinauf. Er sollte oben warten.
Wie konnten diese Dummköpfe auch ahnen das sie damit genau dem Hoffen Rafaels entsprachen.
Hudgar konnte sich so in aller Ruhe umsehen, während Rafael nur Zeit schinden musste.
Was sich jedoch als schwieriger herausstellte als er dachte.
Nicht wegen dem Rum dem man ihn nun vorsetzte, sondern viel eher wegen der Dirne die sich nun aufreizend an ihn heranmachte und ihn zum schwitzen brachte.
Wenn er sie zu arg abwehrte würde es auffallen... wenn er es sich zuviel gefallen lassen würde... ihm wurde übel und er versuchte sich nur
auf seine Wüfel zu konzentrieren um Hudgar die Zeit zu lassen die dieser brauchte.
Ganz ruhig ... riet er sich und spielte das Spiel so weit es ging mit.
Er steckte der Frau Gold zu wehrte jedoch entschieden ab, als sie ihm mehr versprach und anbot.
Er machte Caldun mehr und mehr mir der Aussicht auf ein Großes Spiel den Mund wässrig. Groß angelegt... 6 oder mehr Spieler.
Oder aber ... Gardisten. fügte er in Gedanken an.
Mindesteinsätze von 1000 Goldstücken und doppelte Rundenanzahl an Spielern.
Die Gier in Calduns Augen war unverkennbar.
Er solle ersteinmal seine Schulden zahlen dann würde man sehen.
Erklärte der Mann, doch Rafael ahnte das er ihn am Hacken hatte.
Was wäre denn besser als von innen heraus und von aussen direkt zu zu schlagen.
Rafael geriet langsam in Bedrängnis.
Die Dirne schlang ihre Arme um ihn und er überlegte ernsthaft sie nun sehr bestimmt in die Ecke zu stellen, was
seiner Tarnung sicherlich nicht gut tun würde.
Innständig betete er das Hudgar endlich kommen würde, und als hätte er ihn gehört, kam der Hauptmann wieder
herab um ihn an seinen ... Termin zu erinnern.
Aufatmend, sich bei Caldun entschuldigend erhob er sich. Er würde wiederkommen.
Erklärte er, und seine Spielschulden noch heute begleichen.
Das er keine Zeit für die ... extra für ihn anwesende Dame mehr fand, quitierte diese fast schmollend, aber er ...würde ja
wiederkommen, so Caldun und jene sicher auf ihn warten.

Blos nicht.
Rafael schüttelte sich alleine bei dem Gedanken daran.
Sich verabschiedend, verließ er mit Hudgar gemeinsam diese Festung und man bat Cyrion ein Auge auf diesen Ort zu halten.
Hudgar, als Rafaels Leibwächter brachte das Gold das er sich geliehen hatte, plus 10 Prozent noch am selben Tage zu Caldun.
Somit konnte das Große Spiel beginnen und damit so hoffentlich die Befreiung Cindras.
Rolosin Vadebor

Beitrag von Rolosin Vadebor »

Rolosin zog sich nach der Besprechung in der Allianz um und begann damit, in der Schenke vor Berchgard den Wirt zu spielen, schnell fühlte er sich in die Rolle ein, seinen leicht ausgeprägten bauch durch leicht zu enge kleidung um den bauch noch hervorgehoben, so dass er nicht ganz so muskulös wirkte, wie er war.

Dann machte er sich auf, in Richtung der kleinen Festung, die ihm Rafael beschrieb, mit einem fass schnaps auf dem rücken des pferdes, auch hier nahm er natürlich nicht das schwere schlachtross, sondern ein normales reitpferd.

Am Tor sprach er das Losungswort und stellte sich mit schmieriger schleimiger stimme als Nahum vor, er sei Wirt in der schönen Taverne zum torkelnden Bergmann vor Berchgard. Er bringe im Namen seines Kameraden dieses Fass Schnaps, und er hätte ebenso interesse an einem grossen Spiel.


Nachdem die Gerüsteten den Schnaps probiert und wohl für gut befanden, nahmen sie ihn hinein und verabschiedeten den angeblichen Wirt unwirsch, er soll am nächsten Tag mit seinem kollegen wieder kommen, und ja genug Gold mitbringen, ohne Einsatz kein Spiel.

Nahum versicherte dies und entfernte sich im ruhigen Schritt von dem Ort.
Rafael de Arganta

Beitrag von Rafael de Arganta »

"Na geh schon."
Drei Worte Felicitas die für ihn in diesem Moment genauso schön klangen als hätte sie "Ich liebe dich." gesagt.
Am Morgen noch hatten sie sich gestritten, weil er sich immer wieder in irgendwelche Gefahren stürzte, ohne wie sie sagte nach zu denken.
Und Adrian hatte zugestimmt.
Hatte sich ausgebeten das er die Aktion am Abend führen würde.
Der Streit und Rafaels Zorn waren kaum zu beschreiben gewesen, doch am Ende stand erneut die Versöhnung.
Felicitas wußte darum wieviel ihm diese Dinge bedeutete, und Rafael bot an das sie den Abend gemeinsam vor dem Kamin verbrachten.
So war es auch.
Sie speisten, tranken etwas Wein doch Rafaels Gedanken waren mehr bei der Aktion heute als das sie hier waren.
Bis Feli ihm diese Drei Worte entgegenbrachte.

Er verabschiedete sich gemächlich von ihr, dann jedoch hastete er zu der Festung der Spieler wo bereits die Garde wartete, geführt von Adrian persönlich.
Am Tor standen Mitglieder des Söldnerlagers und verhöhnten die Kämpfer innen, bis diese hinausstürmten ... und damit in die Falle.
Schnell kamen die Gardisten hin zu und Rafael blieb an der Seite des Grafen die Festung einnehmend.
Im Keller selber taten Rolosin und Hudgar das Ihrige um Caldun und den Rest zu überwältigen und das Kind zu befreien.
Die Situation war gerettet, das Kind frei.

Aufatmend besah sich Rafael die Festgenommenen und auch jene die Verletzt oder gar den Kampf nicht überlebten.
Schmalbrüstig ... hatte Michael die rechte Hand Caldusn ihn an dem Abend vorher damals genannt... und jener Mann war nicht dabei!
Genausowenig wie diese Hure die am Abend ebenso anwesend gewesen war.
Entkommen? Oder gar nicht erst anwesend?
Vielleicht mussten sie gar noch mit einer Gefahr rechnen.
Der Graf schickte ihn gen Kastell um Azmar zu holen damit das Kind so schnell als möglich wieder zu seinem Vater kam,
Und so machte er sich auf den Weg.
Die Gefahr war gebannt.
Ob fürs Erste oder für Immer, das würde sich zeigen.
Michael Deliza

Beitrag von Michael Deliza »

"CINDRAAAAAAAAAAAAA "
Ihren Namen brüllend rannte er auf seine Kleine zu sie in seine Arme reissend, nur um sie gleich wieder ab zu setzen da die Kleine vor Schmerz aufheulte.
"Azmar du Verräter..." hörte er Caldun rufen, doch er achtete nicht darauf.
Einzigst Cindra zählte noch für ihn.
Sie war frei... fei... er hatte seine Cindra wieder.
Unablässig liefen ihm die Tränen über die Wange, er vermochte sich kaum zu beruhigen. Cindra indess klammertes ich an ihren Vater als wolle sie ihn niemals wieder loslassen, obwohl... sie das vielleicht irgenwdann wieder musste.
Azmar wollte gar nicht darüber nachdenken was ihn ... und seine kleine noch erwartete. Er hatte schließlich Unrecht getan.

Die Freundlichkeit der Menschen war für ihn kaum zu ertragen.
Nach all dem was er ihnen ... IHM angetan hatte, kümmerte er sich um Cindra als wäre es sein eigenes Kind.
Unendliche Dankbarkeit verdrehte ihm den Magen, stritt mit seinem Gewissen um die Macht über seine Gefühle.
Lilliana von Drachenfels, die gräfliche Heilerin, kümmerte sich einfühlsam um Cindra.
Verband ihre Wunden, strich Salbe auf Striemen, und gab Plätzchen für ihre Seele.
Der Graf selber zeigte ihr dsa Schloss, den Thron und eine der Dienerin erzählte ihr von der Heimlichen Prinzessin, die heimliche Ritterin.
Azmar verstand nicht wirklich was sie damit meinte, aber es war ihm auch niciht wirklich wichtig.
Er zermarterte sich den Kopf was werden sollte, was werden würde sollte er ins Gefängnis kommen.
Wer würde sich um Cindra kümmern? Wie sollte er ihr all das beibringen und wie sollte si das verstehen.

Kaum sprechend eher an seinem Gewissen nagend tat er einfach das was er machen konnte... Cindra seine Nähe geben.
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