Geschichten aus dem Clan MacAgrona
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Berek MacAgrona
Geschichten aus dem Clan MacAgrona
(Unter dieser Flagge mögen sich alle Kurzgeschichten und kleinen Postingreihen aus dem Clans-miteinander aneinanderreihen, damit gleich alles auf einem Haufen ist und nicht für jede Aktion ein Thread eröffnet wird. Eine Überschrift für das jeweilige Thema wäre von Vorteil, damit man es zuordnen kann. Kontinuitätszwang besteht selbstverständlich keiner.)
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Halvar MacAgrona
Halvar und seine erste Jagd
Es stürmte und schneite, während Halvar auf der Jagd war. Konnte man es Jagd nennen? Er streifte durch die Gegend und sah sich zum ersten Mal seine neue Heimat an... Fuachtero! Und noch dazu alleine. Das hatte es auf Scathlan für ihn bisher nicht gegeben. Das war etwas Neues.
In Fellen gekleidet bewegte er sich möglichst lautlos zwischen den mit Schnee bedeckten Bäumen. Zumindest kam es ihm so vor.
Er dachte darüber nach, was er alles schon erlebt hatte und was alles noch kommen würde.
Er dachte an den Ausflug ins Warme, wo er beinahe Jalls Fass auf dem Schiff vergessen hatte. Im letzten Augenblick schaffte er es noch auf das soeben auslaufende Schiff zu gelangen, um dort das Fass ans Land zu tragen. Und das vor der gesamten Truppe... Er hatte gedacht, schlimmer könnte es nicht werden, doch es war nicht das erste Mal gewesen, daß ihn das Schicksal eines besseren belehrte. Der Fassverkauf war zunächst spaßig gewesen und Halvar hatte viel Neues gesehen, doch dabei war es nicht geblieben. In diesem „Back-hrrt“ hatte er seinen ersten Kampf erlebt, auch wenn ihm die alten Helden des Clans nicht viel übrig ließen und ihn irgendwas im Getümmel traf, dann war es vorbei. Womöglich war er sogar in einen Rundumhieb eines Clansbruders gelaufen. Er wußte es nicht, war erst später mit brummendem Schädel und einigen Blessuren erwacht und hatte kein Wort mehr darüber verloren. Die Sache ging ihm jedoch nicht mehr aus dem Kopf. Mora hatte jemanden getötet. Das hatte Halvar schon vor Ort verstanden. Berek hatte ihm und ihr später erklärt, was es bedeutete und daß es nicht falsch war, für den Clan zu töten, wenn man bedroht wurde. Was war im Kampf falsch gelaufen? Halvar wußte, daß er noch viel zu lernen hatte, bis er bärigen Recken eine Stütze war.
Er dachte daran, wie er während eines Übungskampf unter Bereks kritisch wachsamen Augen seine Waffe verloren hatte und sie durch den Raum geflogen war. Erneut kein guter Einstand, dachte er sich...
Ihm wurde klar, wie viel er schon auf Fuachtero erlebt hatte, und das obwohl er noch nicht sehr lange von Scathlan fort war.
Bei diesen Gedanken drängte sich ihm förmlich seine Ankunft auf der Insel der Ahnen auf. Sie war auch nicht nach Plan gelaufen. Der kalte Wind hatte über Deck geweht, Wind hatte das Wasser aufgepeitscht und war über die Haut hinweggeschnitten, als man in tiefer Nacht ein lautes Knarren und Bersten gehört hatte. Das Schiff war auf Eisplatten aufgelaufen und auf der Stelle zum Stehen gekommen.
Berek, Elinior, Durragh und er sprangen vom Schiff und paddelten, wie Hunde, zum nächsten Ufer. Mora, die erste Clansfremde, die er besser kennenlernen sollte, führte eine andere Gruppe, der Rest sollte das Schiff bewachen. Als sie endlich am Ufer angelangt waren und sich einen kleinen Schneehang hochgekämpft hatten, waren alle vier naß bis auf die Knochen.
Er bekam Gänsehaut bei diesen Erinnerungen.
Er streifte weitere Stunden, so kam es ihm vor, durch den Wald bis ihm ein neuer Gedanke kam...
Die Rüstung.
Seine eigene, und unverwechselbare Rüstung...
Er möchte den Gedanken, daß er selbst seine Rüstung anmalen durfte und vor allem konnte.
Berek warf die faulig riechenden Teile in den kalten Schnee und brummte in seiner Art, das sie dort zu Ende stinken könnten. Er hatte ihm vorgemacht, wie man die übelriechende Flüssigkeit auftrug. Am Tag darauf, erhaschte er sich bei Jall eine Phiole mit einer seltsam glänzenden Farbe.
Die Farbe des Clans.
Er hatte sie schon in Kindestagen auf dem Rüstzeug der Älteren blitzen gesehen.
Berek hatte ihm erklärt, daß jeder Krieger seine eigene Rüstung besser kennenlernen mußte, indem er sie selbst bemalte und so sich ihrer als würdig erwies. Wie bei einer neuen Bekanntschaft.
Er war unheimlich stolz, stolzer als er jemals gewesen ist. Er durfte seine eigene Rüstung in der Farbe des Clans anmalen... Dann wäre sie auf Lebzeit seine. Unglaublich..
Es durchfuhr ihn, gerade als er zwischen zwei Bäumen duckte, ein warmes und angenehmes Gefühl, als ihm die Erinnerung an das Bemalen durch den Kopf schoß.
Halvar hatte sich in Machad vor die größte Hütte gesetzt, die dem Clan als Unterkunft diente. Rüstungsteile und Phiole hatte er neben sich bereit gelegt.
Er hatte gemalt und gemalt, Stunde um Stunde. Bis er bei seinem Brustteil angelangt war.
Als Zeichen, dass es seine Rüstung war, kleckste er etwas Farbe in die Mitte und malte etwas darauf, einen Knubbel mit vier Beinen und einem "Kopf". Er war glücklich darüber, einen Bären so gut getroffen zu haben. Als Krönung nahm er sich den Helm und drückte seine Handfläche darauf.
Nun war es endgültig, es war SEINE Rüstung.
Passend zu seiner Rüstung übergab Berek, mit spielender Leichtigkeit wie es schien, Halvar einen schneidigen Zweihänder, wie er ihn bisher nur einmal von seinem Vater in der Hand halten durfte.
Als Halvar sein Geschenk hochheben wollte, fiel er rücklings zu Boden, die Klinge landete nur knapp neben ihm. Er "versagte" wieder und das vor Bereks Augen, die jeden Fehler akribisch genau aufnahmen… Er würde sich jeden einzelnen Schlag erkämpfen müssen bis er die Waffe überhaupt anständig schwingen konnte.
Als er aus seinen Gedanken wieder in die echte Welt eintrat, entdeckte Halvar einen Wolf.
Einen Wolf, der alleine, ebenso wie Halvar, durch den Wald streifte. Der Wolf sah anders aus, als andere Wölfe die Halvar gesehen hatte. Er lief gebückter, schaute sich verwirrt um, und sabberte.. Er bemerkte den Anguren nicht, das war eine einmalige Gelegenheit.
Halvar wollte sich diesem Geschöpf nähern, um ihn womöglich von seinem Leiden, das man ihm ansehen konnte, zu erlösen.
Schritt für Schritt wurde Halvar nervöser. Wie würde der Wolf reagieren? War das schlau? Die Neugier zog ihn hin zu dem Tier und lenkte seine Schritte.
Als er sich ausmalte was alles passieren könnte, entdeckte der kranke Wolf Halvar. Die beiden waren sich schon sehr nahe. Der Wolf begann auf ihn zuzuhetzen. Vollkommen geschockt, versuchte Halvar nach seiner Axt zu greifen.
Durch seine Nervosität und mangelnde Übung griff er neben die Axt und verlor wertvolle Sekunden im Kampf gegen den Wolf. Dieser hatte Halver beinahe erreicht... als er sprang.
Halvar konnte nur noch seinen Arm gegen die gewaltige Attacke strecken. Zu Halvars Glück hatte der Wolf in diese und nichts anderes gebissen. Dies hinterließ eine tiefe Wunde. Blut schoß aus dieser und vermischte sich mit dem Speichel des Raubtiers. Im Schmerz schüttelte sich Halvar und konnte die lebendige Last abschütteln, als er auf sie mit der Faust einhiebte. Der Wolf, geblendet von der Krankheit, die ihn befallen hatte, liess von Halvar ab und rannte verwirrt im Kreis... die Chance für Halvar... er packte mit der gesunden Hand nach der Axt und schlug zu...
Verletzt und erschöpft schleppte er sich den Weg nach Machad zurück ins Lager. Für einen erfahrenen Jäger hinterließ er eine deutliche Blutspur, denn selbst versorgt hatte er die Wunde nicht. Das würde sein Clan für ihn tun müssen...
Es stürmte und schneite, während Halvar auf der Jagd war. Konnte man es Jagd nennen? Er streifte durch die Gegend und sah sich zum ersten Mal seine neue Heimat an... Fuachtero! Und noch dazu alleine. Das hatte es auf Scathlan für ihn bisher nicht gegeben. Das war etwas Neues.
In Fellen gekleidet bewegte er sich möglichst lautlos zwischen den mit Schnee bedeckten Bäumen. Zumindest kam es ihm so vor.
Er dachte darüber nach, was er alles schon erlebt hatte und was alles noch kommen würde.
Er dachte an den Ausflug ins Warme, wo er beinahe Jalls Fass auf dem Schiff vergessen hatte. Im letzten Augenblick schaffte er es noch auf das soeben auslaufende Schiff zu gelangen, um dort das Fass ans Land zu tragen. Und das vor der gesamten Truppe... Er hatte gedacht, schlimmer könnte es nicht werden, doch es war nicht das erste Mal gewesen, daß ihn das Schicksal eines besseren belehrte. Der Fassverkauf war zunächst spaßig gewesen und Halvar hatte viel Neues gesehen, doch dabei war es nicht geblieben. In diesem „Back-hrrt“ hatte er seinen ersten Kampf erlebt, auch wenn ihm die alten Helden des Clans nicht viel übrig ließen und ihn irgendwas im Getümmel traf, dann war es vorbei. Womöglich war er sogar in einen Rundumhieb eines Clansbruders gelaufen. Er wußte es nicht, war erst später mit brummendem Schädel und einigen Blessuren erwacht und hatte kein Wort mehr darüber verloren. Die Sache ging ihm jedoch nicht mehr aus dem Kopf. Mora hatte jemanden getötet. Das hatte Halvar schon vor Ort verstanden. Berek hatte ihm und ihr später erklärt, was es bedeutete und daß es nicht falsch war, für den Clan zu töten, wenn man bedroht wurde. Was war im Kampf falsch gelaufen? Halvar wußte, daß er noch viel zu lernen hatte, bis er bärigen Recken eine Stütze war.
Er dachte daran, wie er während eines Übungskampf unter Bereks kritisch wachsamen Augen seine Waffe verloren hatte und sie durch den Raum geflogen war. Erneut kein guter Einstand, dachte er sich...
Ihm wurde klar, wie viel er schon auf Fuachtero erlebt hatte, und das obwohl er noch nicht sehr lange von Scathlan fort war.
Bei diesen Gedanken drängte sich ihm förmlich seine Ankunft auf der Insel der Ahnen auf. Sie war auch nicht nach Plan gelaufen. Der kalte Wind hatte über Deck geweht, Wind hatte das Wasser aufgepeitscht und war über die Haut hinweggeschnitten, als man in tiefer Nacht ein lautes Knarren und Bersten gehört hatte. Das Schiff war auf Eisplatten aufgelaufen und auf der Stelle zum Stehen gekommen.
Berek, Elinior, Durragh und er sprangen vom Schiff und paddelten, wie Hunde, zum nächsten Ufer. Mora, die erste Clansfremde, die er besser kennenlernen sollte, führte eine andere Gruppe, der Rest sollte das Schiff bewachen. Als sie endlich am Ufer angelangt waren und sich einen kleinen Schneehang hochgekämpft hatten, waren alle vier naß bis auf die Knochen.
Er bekam Gänsehaut bei diesen Erinnerungen.
Er streifte weitere Stunden, so kam es ihm vor, durch den Wald bis ihm ein neuer Gedanke kam...
Die Rüstung.
Seine eigene, und unverwechselbare Rüstung...
Er möchte den Gedanken, daß er selbst seine Rüstung anmalen durfte und vor allem konnte.
Berek warf die faulig riechenden Teile in den kalten Schnee und brummte in seiner Art, das sie dort zu Ende stinken könnten. Er hatte ihm vorgemacht, wie man die übelriechende Flüssigkeit auftrug. Am Tag darauf, erhaschte er sich bei Jall eine Phiole mit einer seltsam glänzenden Farbe.
Die Farbe des Clans.
Er hatte sie schon in Kindestagen auf dem Rüstzeug der Älteren blitzen gesehen.
Berek hatte ihm erklärt, daß jeder Krieger seine eigene Rüstung besser kennenlernen mußte, indem er sie selbst bemalte und so sich ihrer als würdig erwies. Wie bei einer neuen Bekanntschaft.
Er war unheimlich stolz, stolzer als er jemals gewesen ist. Er durfte seine eigene Rüstung in der Farbe des Clans anmalen... Dann wäre sie auf Lebzeit seine. Unglaublich..
Es durchfuhr ihn, gerade als er zwischen zwei Bäumen duckte, ein warmes und angenehmes Gefühl, als ihm die Erinnerung an das Bemalen durch den Kopf schoß.
Halvar hatte sich in Machad vor die größte Hütte gesetzt, die dem Clan als Unterkunft diente. Rüstungsteile und Phiole hatte er neben sich bereit gelegt.
Er hatte gemalt und gemalt, Stunde um Stunde. Bis er bei seinem Brustteil angelangt war.
Als Zeichen, dass es seine Rüstung war, kleckste er etwas Farbe in die Mitte und malte etwas darauf, einen Knubbel mit vier Beinen und einem "Kopf". Er war glücklich darüber, einen Bären so gut getroffen zu haben. Als Krönung nahm er sich den Helm und drückte seine Handfläche darauf.
Nun war es endgültig, es war SEINE Rüstung.
Passend zu seiner Rüstung übergab Berek, mit spielender Leichtigkeit wie es schien, Halvar einen schneidigen Zweihänder, wie er ihn bisher nur einmal von seinem Vater in der Hand halten durfte.
Als Halvar sein Geschenk hochheben wollte, fiel er rücklings zu Boden, die Klinge landete nur knapp neben ihm. Er "versagte" wieder und das vor Bereks Augen, die jeden Fehler akribisch genau aufnahmen… Er würde sich jeden einzelnen Schlag erkämpfen müssen bis er die Waffe überhaupt anständig schwingen konnte.
Als er aus seinen Gedanken wieder in die echte Welt eintrat, entdeckte Halvar einen Wolf.
Einen Wolf, der alleine, ebenso wie Halvar, durch den Wald streifte. Der Wolf sah anders aus, als andere Wölfe die Halvar gesehen hatte. Er lief gebückter, schaute sich verwirrt um, und sabberte.. Er bemerkte den Anguren nicht, das war eine einmalige Gelegenheit.
Halvar wollte sich diesem Geschöpf nähern, um ihn womöglich von seinem Leiden, das man ihm ansehen konnte, zu erlösen.
Schritt für Schritt wurde Halvar nervöser. Wie würde der Wolf reagieren? War das schlau? Die Neugier zog ihn hin zu dem Tier und lenkte seine Schritte.
Als er sich ausmalte was alles passieren könnte, entdeckte der kranke Wolf Halvar. Die beiden waren sich schon sehr nahe. Der Wolf begann auf ihn zuzuhetzen. Vollkommen geschockt, versuchte Halvar nach seiner Axt zu greifen.
Durch seine Nervosität und mangelnde Übung griff er neben die Axt und verlor wertvolle Sekunden im Kampf gegen den Wolf. Dieser hatte Halver beinahe erreicht... als er sprang.
Halvar konnte nur noch seinen Arm gegen die gewaltige Attacke strecken. Zu Halvars Glück hatte der Wolf in diese und nichts anderes gebissen. Dies hinterließ eine tiefe Wunde. Blut schoß aus dieser und vermischte sich mit dem Speichel des Raubtiers. Im Schmerz schüttelte sich Halvar und konnte die lebendige Last abschütteln, als er auf sie mit der Faust einhiebte. Der Wolf, geblendet von der Krankheit, die ihn befallen hatte, liess von Halvar ab und rannte verwirrt im Kreis... die Chance für Halvar... er packte mit der gesunden Hand nach der Axt und schlug zu...
Verletzt und erschöpft schleppte er sich den Weg nach Machad zurück ins Lager. Für einen erfahrenen Jäger hinterließ er eine deutliche Blutspur, denn selbst versorgt hatte er die Wunde nicht. Das würde sein Clan für ihn tun müssen...