Neues altes Leben

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Tajara Nair
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Registriert: Montag 28. August 2006, 16:57

Neues altes Leben

Beitrag von Tajara Nair »

Das Leben ist eine Straße, die mal in Kurven, mal in Geraden verläuft, und ab und an gabelt sie sich in zwei, drei oder gar Vier richtungen. Eine führt ganz sicher in die richtige Richtung, eine mag wohl einen Umweg in die richtige Richtung beginnen, die eine führt wohl den kürzesten Weg, doch meistens sind jene die falschen... Und eine... Eine führt auf alle Fälle immer weiter und weiter, sie ist endlos. Und vielleicht ist die Endlosigkeit die Qual von der alle sprechen. Wiederholung. Es ist immer die Wiederholung

Der Pfeil surrte und zerriss die Luft, er traf das Ungetüm direkt in den Hals. Nach ein paar Schritten brach es zusammen und Tajara senkte ihren Bogen. Der starke Kontrast schnitt ins Bild der Landschaft. Eine großgewachsene Frau mit blauen Haaren war sie. welche ihr glatt über die Schultern in den Rücken fielen. Links zierte eine schwarze, rechts eine weiße Strähne ihr glänzendes Haar. Allerdings war es eben blau, was schun ungewöhnlich war. Ihre aus Dämonenknochen bestehende Rüstung schimmerte feuerrot, und das war jener Kontrast. Ihr Schopf gepaart mit dem strengen Rot der Rüstung ließ sie beinahe wie etwas Wirken, das nur entfernt menschlich wirkte, allerdings waren ihre Züge menschlich, ihre Bewegungen, ihre Sprache. Tajara Nair war ganz und gar Menschlich, und obgleich sie erst knapp 20 Jahre zählte hatte sie schon viel zu viel im Leben ertragen müssen.

Viele, die sie die letzten Tage gesehen hatten mochten eine Veränderung in ihr erkennen die es so noch nicht gab. Sie waren nun weicher, nicht so steinern wie noch einige Wochen zuvor, nicht so traurig wie die Monate zuvor, und nicht so verloren wie das Jahr zuvor.

Viel war geschehen: Der Tod ihres Verlobten, ihr erster Mord den sie im Affekt noch in derselben Minute beging als ihr Verlobter vor ihr zusammenbrach und starb, ihr Blutrausch, ihre kopflose Flucht, die stumme einsame Beerdigung ihres Verlobten... Sie waren der Ausgangspunkt einer langen Reise, welche sie nicht nur durch ferne Länder führte, sondern auch eine geistige Odysee - es war eine Reise in den Abgrund, in die Bodenlosigkeit und wieder zurück, um wieder zu fallen.

Ihre Ankunft bei den Gefährtinnen war der erste Schritt in ein besseres Leben. Langsam wurde sie mit ihren Albträumen fertig, die sie Nacht für Nacht quälten und die Schwestern, die ihr halfen mit ihrem Schmerz fertig zu werden, den sie so tief in sich grub dass sie schon taub war, von den Haar- bis zu den Zähenspitzen fühlte sie sich nicht mehr.

Gewiss war sie noch dasselbe ungestüme Mädchen von einst, doch die Leidenschaft, das Feuer das in ihrem Inneren brannte war fort. Verpufft in der Einsamkeit und Dunkelheit des Schmerzes und im Angesicht des Todes.

In jenes trat sie durch eine Vergiftung und machte mit ihrem Verlobten Milo Frieden. Sie sah ihn ein letztes Mal in der Gewissheit, er würde auf sie warten. Sie hatte seither ein anderes Bild von der Welt. Tatsächlich schien nun etwas in ihr erwacht zu sein, das sie vorher nicht fühlte. Eine Ahnung von Dingen, ein Wissen dass dies oder enes nicht stimmte, auch wenn schwer einzuschätzen war, was es war.

Sie ahnte schon lange vor Milos Tod, dass ein Fluch auf ihr lastet. Der Verlust guter Freunde, die Tatsache, dass ein Ungück auf das nächste folgte war schon so derartig massiv, dass es keine andere Erklärun dafür gab.

War ihr neuer Sinn, den sie nur innerlich fühlte bloß instinkt, war er ein sehr guter. Die Tatsache zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein, eine eränderung, die sie nicht erklären konnte, wenn Magier irgendein Werk vollbrachten, eine intensive Zunahme an... Was?

Es folgte schließlich Viola, die erste Liebschaft zu einer Frau. Schön solange sie in Tajaras Nähe war, entsetzlich wenn sie weg war. Der Schmerz kehrte wieder, welcher der Wärme. die ihr ihre neuen Schwestern gaben gewichen war. Er war wieder da, und er fühlte sich entsetzlich an.

Sie erkannte am Ende nach Hin und Her, nach Qual auf Qual mit sich, Viola und anderen Personen, dass sie nur eins tun konnte. Es musste enden.

Und genau in de Moment wurde sie erleuchtet. Die Liebe in ihr gehörte einer anderen Person... War es falsch es sich einzugestehen?

Violas Reaktion war unmissverständlich und sie fühlte sich bestätigt darin, dass sie für Tajara nicht das empfand was sie empfinden sollte. Zuviel hatte sie geopfert aber zuwenig gegeben. Als müsse Viola tatsächlich für sie dem Hof oder dem Clan entsagen. Das waren ihre Entscheidungen, aber das hatte sie nie gewollt. Alles was Tajara wollte war, sie öfter bei sich zu haben... Und dennoch, es wäre wohl nicht gut gegangen.

Sie fand ihre wahre Liebe... Fand das, was sie suchte, und letzten Endes fand sie das was sie verloren hatte endgültig wieder.

Viola hatte sie seither nicht wieder gesehen. Die Halskette die sie ihr schenkte, symbolisch als Erinnerung, dass Tajara immer bei ihr wäre legte sie einfach weg. Damit hatte sie ihr Pflichtgefühl und ihre Hilfe mit Füßen getreten. Diese Geste hatte sie mehr verletzt als alles andere. Aber wohl würde auch Viola das Finden was sie suchte. Wie Taja einst schon sagte "Für mich ist da kein Platz."

Eine neue Flamme war in ihr entbrannt. Es war das Feuer wieder in ihr, das die wenigsten noch von einst kannten.

Und als sie so weiterlief, einen Pfeil im Laufen anlegend und dieser erneut die Luft durchschnitt und sich in die dicke Haut des nächsten Zweikopfes bohrte, jener ein lautes Gebrüll von sich gebend, mochte so mancher Beobachter, war er denn da, die Freude gar spüren, die Leidenschaft, ihren Willen und das Feuer spüren. Sie fand zu sich selbst, den Schmerz hatte sie nie verdrängt oder vergessen, aber sie konnte ihn beiseite schieben.

Und wenn gerade die ungemütlichen steinernen Wege, mit scharfen Kurven durch enge Schluchten die Wege sind die dich dahin führen, wohin du willst, wohin du musst?
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Tajara Nair
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Beitrag von Tajara Nair »

Wut

Die Aussprache mit Viola war schnell und kühl, vielleicht hatte Tajara nichts anderes erwartet, in ihr regte sich nichts. Aber offenbar auch in Viola nicht. Die Halskette trug sie noch, doch für sie war es "nur" ein Erinnerungsstück. Es war traurig wie man sich in Menschen täuschen konnte.

Ronya meinte, eigentlich habe sie Tajara nur benutzt um sich vom Clan zu lösen. War es tatsächlich so? Wurde sie nur als Mittel zum Zweck missbraucht?

Wie es auch immer sei, es war schmerzhaft genug, besonders wo Tajara zu ihr noch sagte "Wenn es sein müsste, würde ich mir für dich einen Arm abhacken." - am Ende hätte sie einen Verlust, doch sie würde besser davonkommen. Nicht dass sie es nicht tun würde. Ihr wohl war ihr immer unwichtiger als das der anderen. Doch was nutzte es?

Diese Ritterin würde sie dennoch verabscheuen, der Clan dann auch noch, was ihr die Begegnung mit Leif deutlich machte. Viola kam noch aus der Sache heraus. Trotz allem hatte sie ihre Anstellung am Hofe wieder, doch der Clan würde Tajara hassen. "Am liebsten würde ich sie in Stücke reißen. Sie hat Viola verführt. - Für was hielt Leif sie? Für eine Dirne oder dergleichen? Sie fühlte sich richtiggehend gekränkt. Am Ende stand sie als die Böse da. Lansam aber sicher wurde ihr bewusst, dass ihre Beziehung mit Viola ein Fehler war.

Vergeltung?

Varuna schuldete ihr in der Tat mehr als sie bekommen hätte. Sie sah am Vortag diesen Jungen in die Taverne kommen, sie beachtete ihn kaum, doch einige Dinge blieben ihr im Gedächtnis, nicht zuletzt wegen Ronyas Reaktion.

Diese Heilerin hielt sie am Berg auf. Tajara kannte sie, immerhin hatte sie dieser... Liliana von dingensfels und wie die alle da hießen zu verdanken, dass sie von zwei zweiköpfen niedergeschlagen wurde. Glücklicherweise war sie eine Heilerin. Und diese sprach von einem Jungen, etwa 10 Jahre, der gesucht wird.

Gut, niemand sollte sein Kind vermissen müssen, deshalb erzählte sie diesem Rafael dingens und so wie die alle hießen was sie wusste. Der unge ging mit dem Clan mit am Vorabend.

Interessant waren sie schon diese Ritter, sie vermochten es tatsächlich, ein "Tach" so dermaßen in die länge zu ziehen dass sie für eine Begrüßung locker mal 'ne halbe Stunde brauchten. Doch was sie tat war im Grunde mehr als sie je von Varuna bekommen hatte. Kein Wunder dass sie diesen riesigen Steinklotz von Stadt hasste. Immerhin war es ja auch eine Ritterin die Tajara wie Dreck behandelt hatte.

Tja, am Ende steht man immer vor einem Scherbenhaufen. Zum Glück ist da jemand in meinem Leben, der mich wieder gerichtet hat. Wut ist nur so lange Wut, bis man an das Gute wieder glauben kann. Ich schlafe in deinen Armen ein und alle Sorgen sind vergessen. Du bist mein Fels, so wie ich dein Fels sein will.
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Tajara Nair
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Beitrag von Tajara Nair »

Nun war es draußen. Es wurde gesagt. Die Wahrheit wurde Viola nun enthüllt, und auch wenn sie schmerzhaft war, Tajara war keine Frau die gerne log, sie stand zu dem, was sie tat, und so wusste sie schon recht bald, dass es das richtige war.

Klar, Violas Reaktion war abzusehen, und es hatte sie auch kaum verwundert... bis auf den einen Satz: Es tut weh, die beiden frauen die ich liebte zusammen zu sehen."

Das war eine echte überraschung, auch wenn sie es nicht hätte wundern dürfen. Dennoch gab es nichts, was den Umstand hätte rückgängig machen dürfen, oder ihn gar zu ändern. Gelitten hatte sie genug, und auch wenn es ihr das Herz brach, Viola nun leiden zu sehen, es ging nich anders, und um ganz ehrlich zu sein, Tajara wollte das auch gar nicht.


Wenn man darüber nachdenkt, wie oft du gelitten hast, warum sollst du dann nicht auch mal das Recht haben, glücklich zu sein? Unter dem falschen Vorwand ein erfülltes Leben zu haben hast du dich durch die Tage gequält und hast gefroren alleine in deinen Fellen, du hast dich mühevoll hochgepäppelt um dann wieder zusammenzubrechen.
Minuten der Freude, gefolgt von Tagen des Schmerzes. Und nun? Tage der Freude und nur kurze Augenblicke des Schmerzes? Ist es falsch, auch einmal selbst sein Glück auszukosten?
Und wenn andere dafür leiden müssen?
Leiden muss immer jemand, es lässt sich nicht ändern. Du musst Opfer bringen um nicht selber eins zu werden.


Und wenn zwei sich innig liebten, die bereit waren füreinander Opfer zu bringen, sie sich nicht selbst am nächsten waren sondern immer auf das Wohl anderer edacht, dann war es etwas Großes.

Und letzten Endes kam es nicht darauf an, wie oder was das Beste für die anderen war, letzten endes war es die Entscheidung selbst, die die Richtige war. Schließlich und endlich war Tajara wieder diejenige die sie vor langer Zeit einst war, bevor der Tod so grausam zuschlug und ihren Verloten vor ihren Augen zu sich holte. Es war dieses Mädchen das binnen eines Jahres zur Frau wurde, nach all dem Erlebten war sie nicht mehr jung. Doch nun... nun konnte sie es wieder sein. Und ist es nicht erstrebenswert, jung zu bleiben?[/b]
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Tajara Nair
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Beitrag von Tajara Nair »

Rückstoß in die Vergangenheit

Kyra war immerhin Tajaras Schwester. Klar dass man ihr ein Geschenk bereitet, welches man letztlich nicht so schnell vergisst. Sie musste nicht lange überlegen um zu wissen, was ihr gefiel.

Sie waren so unterschiedlich, obwohl sie dem selben Leib entsprange. Tajara, das ungestüme Mädchen, das in den Wesenszügen oft mehr einem Jungen glich als einem Mädchen. Und Kyra, welche ganz und gar in ihrer Rolle als Mädchen aufging.

Und natürlich bekommt solch ein Mädchen auch ein Geschenk, welches Tajara sich nie wünschen würde, oder es emans anwenden würde. Sie hatte viel mehr freude damit, eine gute Waffe in Hände zu halten, ihren festen Blick nach vorne zu richten... Kyra war diesbezüglich wesentlich friedlicher, liebreizender, zierlicher... schwächer.

So kam sie in Berchgard an, um das Handelshaus letztendlich zu betreten. Sie kam ohne Pferd. Wie sich später herausstellen sollte war dies wohl auch ihr glück.

Da stand er... und wie ein Hammerschlag kam die Erinerung zurück, welche ihr noch fehlte. Das letzte Puzzleteil fügte sich um eine Sache die sie vergessen wollte.

Er hat ein Seil in der Hand. Er will es um sie legen, doch Tajara weicht aus. Nun vollends gewiss dass es keine vernünftigen Ausweg gab wenn sie nicht rasch versuchte einen zu finden.

Der große bärige Mann geht nach unten, und sie nimmt den Unsichtbarkeitstrank zu sich, den sie wie ein Wunder in der innentasche ihrer Robe trug. Und sie verschwindet.

Sie versucht die Tür zu öffnen aber es gelingt ihr nicht, und ehe sie sich versieht wird sie wieder für aller augen sichtbar.

Der Mann kommt auf sie zu. Er deutet zur Tür und Tajara nickt nur. Sie möchte hier raus. Vielleicht gab es doch och einen Ausweg.

Doch als sie auf jene blickt spürt sie einen harten Schlag auf ihrem Kopf und ihr Kopf fällt vor über auf das harte Metall vor der Tür... dann sieht sie nichts mehr.

Sie bekommt es nicht mehr mit wie sie in seinen Armen ohnmächtig zusammenbricht, und mit der Ohnmach schwinden auch ihre Erinnerungen für eine Zeit lang...


Sie erstarrte als die Erinnerung plötzlich über sie hereinbrach, und ein Zittern... eine namenlose Kälte, so wie der Schnee und das Eis auf Fuachtero breiteten sich in ihr aus. Sie wurde immer blasser... verstörter... ängstlicher.

Dieser mann stand mitten unter den Händlern und schwafelte. Und zu allem Überfluss war da noch so ein großer Kerl. Doch ener schien doch tatsächlich gegen den Bären eine Abneigung zu haben. Und er war ihrer Sprache mächtig. Was bedeutete, den Versuch zu starten, etwas herauszufinden.

So kam es zum Gespräch mit Ronan MacAllister, und er erzählte ihm alles über Berek MacAgrona... Das war also der Name des Mannes der sie verschleppt und beinahe verdursten lassen hatte.

Als sie wieder ins Haus ging um ihre Bestellung aufzunehmen wurde der Bär namens Berek ruppiger und versuchte herauszufinden, ganz offensichtlich herauszufiden, was Tajara mit dem anderen Anguren besproche hatte. Dass sie das natürlich nicht sagen würde hätte der Riese wissen müssen.

Denoch begann er handgreiflich zu werden. Den Inhabern des Geschäftes war es aber zu verdanken, dass jener Bulle zurückgehalten wurde, ehe sie verletzt würde. Irgendwann ging er endlich, doch irgendwas erschien ihr wie eine Drohung in seiner Stimme. Sie würde mit Ronya sprechen müssen.

Die bestellung wurde abgewickelt und Tajara konte nach Hause zurück kehren. Sie sehnte sich etzt tatsächlich nach der Wärme ihrer Liebsten, ihrem Duft und ihrem Atem.

Es tat gut zu wissen, dass sie all dies hatte, dass jenes auf sie warten würde. Dass sie heil nach Hause zurück kehrte.
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Tajara Nair
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Beitrag von Tajara Nair »

Der Antrag

Tajara war zurück im Lager Ihr Arm schmerzte zwar aufgrund ihrer Schwellung und dieser Lag in einer Schlinge, gestützt aus zwei Ästen, zumal hatte sie eine hässliche Platzwunde auf der Unterlippe, Relikte aus dem gestrigen Gefecht gegen die MacAgronas, aber irgendwo war sie doch glücklich, wieder hier zu sein.

In ihrem Zelt warteten Xin und Torina, eine ziemlich freudige Überraschung, gerade bei den Beiden, was vielleicht nur bei Torina am Verwunderlichsten war.

"Tajara, mein blauhaariger Goldschatz!" wurde sie von Xin begrüßt. Eine gewisse Überschwänglichkeit war in ihr, die sie etwas stutzig machte. Klar freute sie sich auch, Xin wieder zu sehen, doch diese Überfreude verhieß, dass irgendetwas Erfreuliches passiert war.

Dann sagte sie etwas merkwürdiges: "Wir üssen demnächst das tun, was Kyra und Torina getan haben." Was meinte sie damit eigentlich?

Als sie gegangen war unterhielt sich Tajara mit Torina zunächst über Kyra und ihre Worte, die doch ziemlich verletzend waren. Gleichzeitig allerdings begann sie schließlich auch etwas zu erkünden, was sie in Erstaunen un in Freude versetze. Kyra hatte Torina offensichtlich einen Antrag gemacht.

Moment... Hatte Xin gemeint...? - sie stockte. Konnte das sein? Waren ihre Worte vorhin selbst ein indirekter Antrag an sie? Sie war wohl etwas verwirrt.

Torina war gegangen, it einem Leuchten in den augen und mühsam hatte taa es geschafft sich umzuziehen. War auch schwer genug mit der Schlinge, die sie wohl noch länger tragen musste. Eine Armbrust konnte sie die nächstenWochen auf alle Fälle kaum in die Hand nehmen.

Sie kam endlich raus, und da stand auch schon Xin. Schließlich stellte Taja sie zur Rede. "Hast du da vorhin gemeint... Dass... Naa"

"Ich habe eben erst begriffen was Torina eigentlich meinte." Ein leichtes Aufatmen, Peinlichkeiten konnte man sich damit vielleicht gar ersparen. "Ich bin ganz schön blöd." Sie senkte den Kopf richtung Boden. Merkwürdiges beschämtes Verhalten von Xin?

"Schon gut. du bist nicht blöd."Was für eine bescheuerte Unterhaltung!

"Könntest... du es mit mir denn aushalten?"

"Das weißt du doch." konnte Tajara nur erwiedern.

"Manchmal ist es besser es zu hören, auch wenn man es weiß." meinte Xin darauf nur, ihr in die Augen schauend.

"Natürlich würde ich es mit dir aushalten. Immer."

Damit war an sich alles Nötige gesagt. Einen Priester zu finden der zwei Frauen traut wüde wohl schwierig werden, aber es war in dem Moment egal. Selten war sie sich so sicher als dass sie es wollte. Ein wichtiger Moment, den sie so erst noch nicht richtig realisiert hatte. Taara war in diesem Augenblick wieder verlobt
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