Fast alles ist durch Bücher lernbar. Nur nicht das, was noch unentdeckt ist oder sich bis jetzt keiner wagte in Worte zu fassen und aufs Papier zu bringen.
Doch alles hat mal einen Anfang…
Ein lautes Knacken ertönt als sie sich am Baum empor zieht um einige Blätter von diesem zu rupfen. Ihr Gewicht wird oft von den stark verwurzelten Bäumen getragen, nur der Winter hat jene stark geschwächt und sogar die Leichtigkeit ihres Köpers ist schon eine starke Belastung. Somit knackte es an allen Ecken und Enden, was sie jedoch von ihrem Tun nicht abhielt. Sie musste es haben, dieses Blatt was weit oben in der Krone hing. Es ist eine Seltenheit geworden in dieser Jahreszeit Kräuter zu finden, geschweige denn welche zu entdecken die noch so unbeschädigt sind. Der Schnee und das Eis bedeckten den ganzen Wald, die meisten Bäume sind morsch geworden, gar brüchig durch die eisige Kälte. Die Existenz der Pflanzen hat beinahe vollkommen nachgelassen. Es war ein harter Winter, eine schwere Kälte bedeckte das Land und nur wenige würden wohl in der Lage sein, diese Jahreszeit zu überstehen. – Ihre dürren Finger umschlingen das letzte, gut erhaltene Blatt, dieses klemmt sie sich dann zwischen die Lippen und lässt sich nach einigem Zögern den Baum „herunter gleiten“. Der Wind pfiff um die Krone des Baumes und einige kleine Äste verloren den Halt und wehten in der eisigen Luft davon. Erschöpft lehnt sie sich nun an den morschen Baum, welcher immer noch knarrend im Wind weht. Das Blatt wickelt sie in ein altes Tuch, welches jedoch recht rein wirkt, nur die kleinen Löcher zeigen, dass es wohl schon einiges durchgemacht hat. Das eingewickelte Laub wird nun in ein Buch gelegt, direkt auf der Abbildung und der Beschreibung, welche sie schon vor einigen Tagen in ihr kleines Buch gekritzelt hatte.
So lasse die Arbeit beginnen und beende diese, wage es nicht mitten im Handwerk zu stoppen, es beiseite zu legen… Beende es!
Nun, einige Stunden später, saß sie da. Ihr Gesicht war mit Dreck beschmiert, der Dreck zog sich über ihre Kleidung bis hin zu dem Mörser der zwischen ihre Beinen lag, genauso wie einige Pilze, Lehmklumpen und Reste vom Laub. Ihr Gesicht sah alles andere als Begeistert aus, eher funkelten ihre leeren Augen dem umgestoßenen Mörser entgegen, wo der letzte Tropfen Kräutermatsch heraussackte. Der Versuch war missglückt, genauso wie ihre restlichen tausend Versuche. Seit einigen Tagen gelingt es ihr nicht mehr den Angaben zu folgen, aus ihrem Buch, aus ihrem wertvollsten Besitz. Es wird alles so detailliert erklärt und trotzdem schlagen die Versuche fehl!
Reiß dich zusammen! Herrgott!
Immer noch sitzt sie im eisigen Schnee und ihr Augenmerk liegt nun auf ihrem Buch. Außer einer lächerlichen Skizze und 10 Wörtern ist in jenen noch nicht viel zu sehen. Und auch heute hatte sie keine Erfolge, die sie in das beige Büchlein eintragen könnte. Trotzdem ist es aufgeschlagen, trotzdem hält sie den Kohlestift in der Hand. Sie quälte sich, sie wollte unbedingt irgendwas Aufschreiben, irgendwas!
Heute habe ich zum wiederholten Male eines der Versuche versaut, zum wiederholten Male ist es mir nicht gelungen den simpelsten Anweisungen zu folgen…
Ich werde ihn einen Brief schreiben, ihn um die Hilfe bitten die ich mir jämmerlich erbettelt habe. Ich werde es tun, vielleicht nicht heute aber morgen sicher. Morgen werde ich es Tun. Wenn morgen der Versuch fehlschlagen sollte, so werde ich mich morgen an Ihn wenden. Stolz hin oder her…
Alchemie, Bücher und alles Andere...
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Alin
Ziele...
Man sollte sich ein Ziel setzen, irgendein Ziel. Nur welches? Mir wurde mal erzählt, Ziele bilden sich von allein und man müsse sich nicht Krampfhaft eines suchen. Nur wie lange soll man nur auf sein Ziel warten? Und muss man jenes Ziel dann wählen so es kommt, obwohl es vielleicht nicht einmal seinen Erwartungen entspricht? Oder ist gar die ganze Theorie, die mir dieser Jemand erzählt hat… Schwachsinn? Sollte man sich überhaupt ein Ziel setzen? Einen Traum haben? Oder ist Dies eigentlich total nebensächlich? Wieso steht so was nicht in Bücher…
Ich traf schon Viele an, die sich ihr Ziel gesetzt haben. Das Ziel der Meisten besteht nur leider daraus, den Anforderungen ihres Gottes zu entsprechen. Mein Problem ist. Ich glaube an keinen Gott. Ich füge mich keinem Gott und ich werde auch nie den Willen eines Gottes erfüllen. Wie oft ging mir schon dieses Thema durch den Kopf. Götterglaube. Es ist keine Pflicht jenen zu haben aber es werden immer mehr, die die Neutralität verachten. Sollte man sich also Zwanghaft einen Glauben hingeben? Aber nein, wir waren beim Thema: Ziele. Der Glaube ist ein anderes Kapitel, ein anderer Abschnitt.
Es gibt also natürlich auch Welche, die ihr Ziel nicht nach einem Glauben richten, sie richten ihre Ziel eher darauf, später eine Familie zu haben und ein wunderschönes Haus, vielleicht noch einen riesigen Hof. Aber auf materielle Dinge möchte ich mich nicht festlegen. Was bringt es mir ein Haus zu haben, eine Familie? Es sollte doch möglich sein, ein höheres Ziel zu erreichen, als sich ein Haus zu errichten, was in dieser Zeit keine großartige Kunst mehr ist. Also, was soll ich mir als Ziel setzen, was wird mein Ziel sein und wird es einen höheren Sinn haben als einem Gott alles recht zu machen oder gar ein Haus zu bauen? Die Zeit wird es zeigen…
Ich traf schon Viele an, die sich ihr Ziel gesetzt haben. Das Ziel der Meisten besteht nur leider daraus, den Anforderungen ihres Gottes zu entsprechen. Mein Problem ist. Ich glaube an keinen Gott. Ich füge mich keinem Gott und ich werde auch nie den Willen eines Gottes erfüllen. Wie oft ging mir schon dieses Thema durch den Kopf. Götterglaube. Es ist keine Pflicht jenen zu haben aber es werden immer mehr, die die Neutralität verachten. Sollte man sich also Zwanghaft einen Glauben hingeben? Aber nein, wir waren beim Thema: Ziele. Der Glaube ist ein anderes Kapitel, ein anderer Abschnitt.
Es gibt also natürlich auch Welche, die ihr Ziel nicht nach einem Glauben richten, sie richten ihre Ziel eher darauf, später eine Familie zu haben und ein wunderschönes Haus, vielleicht noch einen riesigen Hof. Aber auf materielle Dinge möchte ich mich nicht festlegen. Was bringt es mir ein Haus zu haben, eine Familie? Es sollte doch möglich sein, ein höheres Ziel zu erreichen, als sich ein Haus zu errichten, was in dieser Zeit keine großartige Kunst mehr ist. Also, was soll ich mir als Ziel setzen, was wird mein Ziel sein und wird es einen höheren Sinn haben als einem Gott alles recht zu machen oder gar ein Haus zu bauen? Die Zeit wird es zeigen…
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Alin
Der Glaube ist etwas, was ich nicht für Notwendig halte. Er ist etwas, was meiner Meinung nur den Menschen Halt gibt, die Halt benötigen. Ich benötige diesen Halt nicht..
Rückblick
In Reih und Glied standen sie vor den Toren Rahals, die Magier hielten die Stäbe kampfbereit empor, die Krieger parierten mit ihren Schildern die Steinklumpen und Pfeile, die über die Mauer Rahals schossen. Das Alarmsignal tönte durch Rahal, das Geschreie der Bewohner, der Kinder und Mütter, tönte bis weit in den Wald. Und da stand sie, die Grausamkeit die sich dort widerspiegelte war unerträglich. Die Schlacht war im vollen Gange, man hörte die Kanonenkugeln wie sie auf den Grund und Boden von Rahal schlugen. Oh diese Schreie… Mijade krallte sich an einem Baum fest und starrt gebannt auf das Geschehen. Niemand würde ihre Anwesenheit bemerken, alle waren sie damit beschäftigt zu Morden, sich zu Bekriegen. Gläubige die die Wege Temoras verfolgten, sie standen vor Rahal und mordeten die, die aus den Toren herausstürmten um ihre Stadt zu verteidigen. Sie führten Menschen in den Tod! Temora, eine Göttin die Liebe und Glück predigt, die mancher Menschenherzen Halt gibt, sie lässt ihre Jünger morden. Sie schreitet nicht ein, sie lässt es zu… Und weiter stand sie da, gebannt von dem Schauspiel was sich vor und in Rahal abspielte. Die Fingernägel kratzen über die Baumrinde welche sich löst und zu Boden bröckelt. Ein Scheppern, ein Knall und ehe sie sich versieht, liegt ein Krieger vor ihren Füßen. Nur dieser Krieger, niemand sonst, nur sie und der Krieger dem aus allen Ritzen und Ecken der Rüstung Blut quoll. Etwas verunsichert starrt sie ihn an, er regt sich nicht. Das Blut sackte in den Boden und ein leichtes Schnaufen ist unter dem Helm zu hören, die Atmung ist unregelmäßig und lässt manchmal sogar vollkommen aus. Der Krieger trägt eine schwarze Rüstung, eine Pantherklaue ist auf seinem Harnisch eingebrannt. Er ist nicht wirklich groß, man könnte meinen die Rüstung sei nicht einmal für ihn bestimmt, sie wirkt recht groß. Die Handschuhe und Stiefel hängen nur noch halb an seinem Körper, allein der Aufschlag hat sie so arg gelockert – was nicht passieren dürfte. Als die Atmung nun ein weiteres Mal vollkommen aussetzt, hockt sie sich nieder und ihre Hände fahren über den zu großen Helm, den sie mit Leichtigkeit abzieht und zur Seite wirft. Ein nicht mal 17 jähriger junger Mann starrte ihr entgegen. Er war wach, er war wach und starrte sie an. Er verzog keinerlei Mimik und gab auch keinerlei Wort von sich. Und auch sie schwieg, einige Zeit starrte sie ihn an. Seine Augen verrieten, dass er auf seinen Tod wartet. Seine Augen sagten ihr aus, dass es nicht mehr Lange dauert. Es dauerte nicht mehr lange und er würde sterben. Sie packte seinen Kopf und bettete ihn auf ihren Schoß. Sie wusste, dass es Hoffnungslos war, sie wusste dass das Blut, was weiterhin in den Boden sackte, nicht mehr zurückkehrte. Sie wusste, es war zu viel was er verlor. Ihre Hand glitt über die Stirn des Jungen, welcher sogar jünger war als sie selbst und nicht einmal sie hatte schon viel vom Leben gesehen mit ihren jungen Jahre. Er schloss die Augen und seine Atmung wurde ruhiger und auch die Gleichmäßigkeit hat sich verbessert. Eine vollkommene Ruhe fuhr durch den Körper des bald Sterbenden. Seine Augenlider wurden schwerer und bedeckten bald seinen ganzen Blick. Die Atmung stoppte und sie begann auch nicht wieder. Er ist gestorben, nicht durch eine Krankheit, nicht durch sein Alter… durch die Hand eines Anderen.
Ihre Hände waren von Dreck beschmiert, der Matsch der sich über ihre ganzen Hände deckte tropfte auf ihre Kleider, was jedoch bei den Lumpen, die sie zur Zeit trägt keinen großen Unterschied machte. Es regnete und die Nacht ist angebrochen, auch in Rahal ist es ruhig geworden. Davor wie auch darin. Sie starrte aufs schlecht gegrabene Grab, welches sie in ewigen Stunden für den Jungen gegraben hatte. Es war zugeschaufelt und es blickte nicht einmal mehr ein Zeh aus der Sanddecke. Er ruht.
„Möge der dich aufnehmen, an den du glaubtest.“ …
Rückblick
In Reih und Glied standen sie vor den Toren Rahals, die Magier hielten die Stäbe kampfbereit empor, die Krieger parierten mit ihren Schildern die Steinklumpen und Pfeile, die über die Mauer Rahals schossen. Das Alarmsignal tönte durch Rahal, das Geschreie der Bewohner, der Kinder und Mütter, tönte bis weit in den Wald. Und da stand sie, die Grausamkeit die sich dort widerspiegelte war unerträglich. Die Schlacht war im vollen Gange, man hörte die Kanonenkugeln wie sie auf den Grund und Boden von Rahal schlugen. Oh diese Schreie… Mijade krallte sich an einem Baum fest und starrt gebannt auf das Geschehen. Niemand würde ihre Anwesenheit bemerken, alle waren sie damit beschäftigt zu Morden, sich zu Bekriegen. Gläubige die die Wege Temoras verfolgten, sie standen vor Rahal und mordeten die, die aus den Toren herausstürmten um ihre Stadt zu verteidigen. Sie führten Menschen in den Tod! Temora, eine Göttin die Liebe und Glück predigt, die mancher Menschenherzen Halt gibt, sie lässt ihre Jünger morden. Sie schreitet nicht ein, sie lässt es zu… Und weiter stand sie da, gebannt von dem Schauspiel was sich vor und in Rahal abspielte. Die Fingernägel kratzen über die Baumrinde welche sich löst und zu Boden bröckelt. Ein Scheppern, ein Knall und ehe sie sich versieht, liegt ein Krieger vor ihren Füßen. Nur dieser Krieger, niemand sonst, nur sie und der Krieger dem aus allen Ritzen und Ecken der Rüstung Blut quoll. Etwas verunsichert starrt sie ihn an, er regt sich nicht. Das Blut sackte in den Boden und ein leichtes Schnaufen ist unter dem Helm zu hören, die Atmung ist unregelmäßig und lässt manchmal sogar vollkommen aus. Der Krieger trägt eine schwarze Rüstung, eine Pantherklaue ist auf seinem Harnisch eingebrannt. Er ist nicht wirklich groß, man könnte meinen die Rüstung sei nicht einmal für ihn bestimmt, sie wirkt recht groß. Die Handschuhe und Stiefel hängen nur noch halb an seinem Körper, allein der Aufschlag hat sie so arg gelockert – was nicht passieren dürfte. Als die Atmung nun ein weiteres Mal vollkommen aussetzt, hockt sie sich nieder und ihre Hände fahren über den zu großen Helm, den sie mit Leichtigkeit abzieht und zur Seite wirft. Ein nicht mal 17 jähriger junger Mann starrte ihr entgegen. Er war wach, er war wach und starrte sie an. Er verzog keinerlei Mimik und gab auch keinerlei Wort von sich. Und auch sie schwieg, einige Zeit starrte sie ihn an. Seine Augen verrieten, dass er auf seinen Tod wartet. Seine Augen sagten ihr aus, dass es nicht mehr Lange dauert. Es dauerte nicht mehr lange und er würde sterben. Sie packte seinen Kopf und bettete ihn auf ihren Schoß. Sie wusste, dass es Hoffnungslos war, sie wusste dass das Blut, was weiterhin in den Boden sackte, nicht mehr zurückkehrte. Sie wusste, es war zu viel was er verlor. Ihre Hand glitt über die Stirn des Jungen, welcher sogar jünger war als sie selbst und nicht einmal sie hatte schon viel vom Leben gesehen mit ihren jungen Jahre. Er schloss die Augen und seine Atmung wurde ruhiger und auch die Gleichmäßigkeit hat sich verbessert. Eine vollkommene Ruhe fuhr durch den Körper des bald Sterbenden. Seine Augenlider wurden schwerer und bedeckten bald seinen ganzen Blick. Die Atmung stoppte und sie begann auch nicht wieder. Er ist gestorben, nicht durch eine Krankheit, nicht durch sein Alter… durch die Hand eines Anderen.
Ihre Hände waren von Dreck beschmiert, der Matsch der sich über ihre ganzen Hände deckte tropfte auf ihre Kleider, was jedoch bei den Lumpen, die sie zur Zeit trägt keinen großen Unterschied machte. Es regnete und die Nacht ist angebrochen, auch in Rahal ist es ruhig geworden. Davor wie auch darin. Sie starrte aufs schlecht gegrabene Grab, welches sie in ewigen Stunden für den Jungen gegraben hatte. Es war zugeschaufelt und es blickte nicht einmal mehr ein Zeh aus der Sanddecke. Er ruht.
„Möge der dich aufnehmen, an den du glaubtest.“ …