Kalurisch für Milchbärte
Verfasst: Samstag 14. April 2018, 23:37
Wie immer seit einem Jahreslauf strich sie tagsüber mit Vilja durch die langen , ewig dämmrigen Gänge im heiligen Berg und über die Frostklamm. Sie fühlten sich geborgen dort und ihre Spiele waren laut und unbeschwert. Auch die am Anfang fremde Sprache ging ihr immer leichter von den Lippen und bestimmte Wörter wurden schon fast vollständig durch kalurische ersetzt. Inzwischen brüllte sie mit Vorliebe "gûl" für gut und noch lieber "mrâgûl" für wunderbar.
Die Tage vergingen wie im Flug und fast jeder brachte etwas neues. Besuche in der Graikfestung, wo man auf dem Übungsplatz turnen konnte
und dabei GRAIK schreien.
Aber am liebsten waren ihr die Abende, wenn sie gemeinsam am großen Tisch saßen und zusammen spielten oder Thorim auf kalurisch eine lange Geschichte erzählte. Sie liebte es , zu reimen und sich Gedichte oder Lieder auszudenken. Ihre Ode an Gordrak hatte Thorim in eine Steintafel gehauen und nun stand sie in Gordraks Laden . Sie sah ihrem Papa immer beim meißeln zu und fuhr die Buchstaben und Wörter mit dem Finger nach, um sie sich einzuprägen . Immer stärker wurde der Wunsch, es selber zu können. Selber zu schreiben, zu lesen . Und eine gewisse Sehnsucht klang aus ihren Worten, wenn sie vom schreiben und lesen erzählte. Sehnsucht, die Thorim natürlich nicht entgangen war. Und so bereitete er heimlich Lernsteintafeln vor um sie zu überraschen.
Die Tage vergingen wie im Flug und fast jeder brachte etwas neues. Besuche in der Graikfestung, wo man auf dem Übungsplatz turnen konnte
und dabei GRAIK schreien.
Aber am liebsten waren ihr die Abende, wenn sie gemeinsam am großen Tisch saßen und zusammen spielten oder Thorim auf kalurisch eine lange Geschichte erzählte. Sie liebte es , zu reimen und sich Gedichte oder Lieder auszudenken. Ihre Ode an Gordrak hatte Thorim in eine Steintafel gehauen und nun stand sie in Gordraks Laden . Sie sah ihrem Papa immer beim meißeln zu und fuhr die Buchstaben und Wörter mit dem Finger nach, um sie sich einzuprägen . Immer stärker wurde der Wunsch, es selber zu können. Selber zu schreiben, zu lesen . Und eine gewisse Sehnsucht klang aus ihren Worten, wenn sie vom schreiben und lesen erzählte. Sehnsucht, die Thorim natürlich nicht entgangen war. Und so bereitete er heimlich Lernsteintafeln vor um sie zu überraschen.