Eine Abschrift eines Berichts ergeht an Hauptmann Bruchsteig
Verfasst: Samstag 4. November 2017, 00:20
*eine Abschrift eines Berichts erreicht Hauptmann Bruchsteig.*
Vaters Zorn Hauptmann,
anbei ein Bericht auch für Euch.
Vaters Zorn Hauptmann,
anbei ein Bericht auch für Euch.
Szyr´dhar hat geschrieben:
Vaters Zorn Bruder Xen'draxol,
wie vereinbart hier der Bericht zu den geschehnissen des dritten Rabenmondes 260:
Aufgrund der damals noch aktiven Tätigkeiten der Kaluren im Raum Wetterau und Bitterforst entsandte ich einige Lethrixoren, welche damit beauftragt waren diese Gegenden auszuspähen.
Dabei sollten sie allerdings keinerlei Aufsehen erregen oder für Gesprächsstoff in den feindlichen Linien sorgen.
Zwei Wochen vor dem heutigen Tage entdeckten die Lethrixoren einige Leichen vor einer Höhle welche im Volksmund Korag's Labyrinth genannt wird. Sofort ging man dem Ursprung jener Leichen nach und entdeckte rasch eine mysteriöse Gestalt in den Untiefen der Höhle.
Äußerlich glich die Gestalt dem Aussehen eines Balrons.
Allerdings war dieser größer, hatte ausgeprägtere Schwingen und ein helles Hautbild. Die Augen waren feuerrot. Scheinbar handelte es sich hierbei um eine albinotische, ausgeprägtere Ausführung des Balrons.
Sofort erstatteten die eingesetzten Lethrixoren Bericht bei mir.
Da Korag's unweit der alatarischen Reichsgrenze liegt, entschied ich mich die unterschiedlichsten Instanzen zu informieren und wandte mich hierbei an die Garde, die Rabendiener als auch den Orden der Arkorither.
Nach einiger Zeit der Beratschlagung entschied man sich dazu das Wesen zu eliminieren. Gemeinsam vereinbarte man einen Termin zur Stürmung der Höhle.
Man versammelte hierbei die vereinten Kräfte oben genannten Institutionen inklusive der letharischen Gemeinschaft und zog gemeinsam los.
Nach den ersten beschwerlichen Schritten in die Höhle hinein, betrat man die erste Räumlichkeit. Schnell bemerkten wir dass wir nicht zielstrebig und schnell genug den Raum betraten.
Ein magischer Mechanismus ließ den Raum hinter uns abschließen. Wir waren gefangen! Der Ursprung jenes Mechanismus war uns schnell klar, versuchte jener uns nicht unmittelbar anzugreifen.
So griff uns ein niederer Albinodämon an und versuchte uns am Vorankommen zu hindern.
Schnell merkte die Kreatur dass sie gegen die vereinte Kraft des alatarischen Reichs keine Chance hatte. Man tötete es binnen Sekunden!
Nach einiger Zeit des rätselns fand man heraus, dass der Kopf der Kreatur abgetrennt werden musste und auf dem Altar inmitten des Raumes platzieren musste. Sofort begann der Altar zu bröckeln und die Magie verlor ihre Kraft. Die Türen öffneten sich.
Wir konnten wieder zu unseren ausgeschlossenen Kameraden aufschließen.
In der Folge führte unser Weg uns vorbei an einer Brücke, welche in das Maul eines Drachen hineinragte. Doch der Weg war durch eine weitere magische Barriere versperrt. Die Barriere war goldfarben, glänzte und schmerzte in den Augen wenn man auch nur länger als einen Lidschlag hineinblickte.
Man entschied sich dazu weiter zu ziehen, um den Ursprung jener Barriere zu beseitigen und dem lauernden Unheil im Maule des Drachenkopfes gegenüber zu treten.
Schnell stieß man nach einem durchforsteten Labyrinth auf eine weitere Räumlichkeit. Umrandet von goldenen Statuen einstiger Recken, welche sich der Gier und dem Geiz hingaben und letztlich selbst jener Opfer wurden, thronte auf einem Goldhaufen ein goldenes Huhn.
Münzlein prasselten vom Goldhaufen hinab wie Wasserfälle. Ich sah die Versuchung in einigen Gesichtern. Doch widersetzten sie sich jener.
In einem Moment der Unachtsamkeit verschlossen sich hinter uns erneut die Tore. Wir waren wiedermal gefangen. Sollten wir so enden wie die goldenen Streiter?
Letztlich entschied man sich dazu das goldene Huhn von seinem Thron zu nehmen. Der Probst Keldaron Steinrabe war der tapfere Recke welcher sich der Aufgabe annahm.
Schnell bemerkte er als auch wir, dass dies keine gute Idee war.
Das Gold des Huhns ging über und legte sich auf die Rüstung Keldarons wie eine zweite Haut. Er befand sich in einer Art Stasis und konnte dem Fluch des goldenen Huhns nicht mehr entrinnen.
Nach jenem Versuch das Huhn zu entthronen erhob sich aus dem Goldhaufen ein güldener Dämon. Erst die Pranken, dann die Flügel und letztlich die ganze Gestalt.
Nach einem langwierigen Kampf konnten wir die Kreatur besiegen.
Erneut versuchte man herauszufinden wie man dem goldenen Grab entkommen kann. Man entschloss sich dazu den Arm des Golddämons abzuhacken und jenen wieder zu verwenden.
Mit einem beherzten Schlag trennte Probst Theiryn den Arm vom Körper der Monströsität. Mit dem goldenen Arm konnte das Huhn schließlich mit einem gezielten Hieb entthront werden.
Der goldene Fluch ließ von Keldaron ab und die Tore öffneten sich mit einem lautstarken Ruck.
Der Weg zur Brücke war frei!
An jener angekommen folgte die Einsicht, dass die Barriere nicht verschwunden war. Doch letztlich half uns erneut der goldene Arm auch jene Barriere zum Unheil zu beseitigen. Mit einem gezielten Hieb in Richtung der Barriere löste sich jene in Luft auf. Auch der goldene Arm war nicht mehr unser treuer Begleiter. Denn scheinbar löste sich jener bei dem Bann der Barriere auf.
Der Weg war frei zur Niststelle des Albinobalrons. Doch schnell bemerkten wir dass Stalagmiten uns die Zielgerade vermiesten.
In einem Nebenraum des tiefen Ganges entdeckte man die Brut des Albinobalrons. Auch wenn es die Brut war, durfte man sie nicht unterschätzen. Fünf an der Zahl erlegten die alatarischen Recken und entnahmen ihnen die Knochen als Trophäe.
Ein gellender Schrei stieß durch die Höhle als die letzte Brut mit einem gezielten Schlag des Hauptmannes erlegt wurde.
Der Ursprung war gefunden.
Schnell verließ man die Bruthöhle und widmete sich dem ursprünglichen Gang wo einst die Stalagmiten den Weg versperrten.
Doch wo einst die Stalagmiten waren, war nun nichts mehr.
Der Albinobalron hatte sich eine Presche durch die Gesteinsformation geschlagen. Sein einziges Ziel schien es zu sein die alatarischen Recken zu töten.
Doch gemeinsam mit eisernem Willen, einer gestandenen Taktik und viel Ausdauer erlegte man schließlich den weißen Balron.
Sofort schlich sich die ursprüngliche Ruhe in die Höhle ein.
Jegliche Schergen wichen davon und der Weg ins heimische war den Streitern wieder offen.
Ein Triumph für die Garde,
ein Triumph für die letharische Gemeinschaft,
ein Triumph für den Orden der Arkorither,
ein Triumph für die Rabendiener,
ein Triumph für die alatarische Gemeinschaft.
Wiedermal bezeugten die Streiter Alatars ihr Können im Umgang mit dem Kampfbesteck.
-Ende des Berichts-
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Lethyr des Leth'Axorns