Rattentanz.
Verfasst: Donnerstag 26. Oktober 2017, 21:51
Leise plätschernd floss das ausgewrungene Wasser in den bereitgestellten Eimer und färbte das bereits rötliche Wasser einige weitere Nuancen intensiver. Auch nachdem sämtliches Blut vom Parkettboden aufgewischt worden war, blieb ein deutlich dunklerer Fleck in der Holzmaserung bestehen. Später würde er über den feuchten Untergrund des wassernahen Hauses schimpfen oder aber einem verschütteten Bier die Schuld geben; für den Moment jedoch war das unwichtig. Daeves konnte nicht umhin - und diese Tatsache brachte doch eine gehörige Portion Irritation mit sich - bei dem Anblick des abgebrochenen Pfeiles Sorge zu empfinden, begann er doch schließlich gerade sich mit seiner neuen Aufgabe anzufreunden.
Ich bin unsicher ob es am Alter liegt oder am seltsamen Bier, welches der Hafenmeister mir verkauft hat; so oder so vergesse ich in letzter Zeit immer wieder Kleinigkeiten und habe beschlossen in regelmäßigen Abständen Buch zu führen. Die Umbauarbeiten im Kellergewölbe gehen gut voran, wenngleich manche Stellen doch ein gewisses Maß an Feingefühl im Bau erfordern, das ich leider nicht besitze. Für einen geringen Obolus war einer der Seemänner bereit mir zur Hand zu gehen und er schien auch nicht sonderlich interessiert daran zu sein, warum ich eine solche Konstruktion benötige. Besser so.
Mittlerweile bin ich relativ geschickt darin die Ratten einzufangen, die immer wieder einen Weg ins Haus finden. Das war nötig, denn sonst hätte ich die drei kleinen Holzkisten ganz umsonst erworben. Jedenfalls bin ich mir jetzt relativ sicher, wie viele Luftlöcher so eine Ratte zum Atmen braucht um auch danach keine bleibenden Schäden davon zu tragen. Schließlich weiß man nie, wann so eine Information sich noch als nützlich erweist. Eine kleine Anmerkung an mich selbst, da ich gerade eine Stunde sabbernd im Bett verbracht habe: Keine Kekse essen, die meine Schwester irgendwo herumliegen lässt.
26. Goldblatt 260
Ich bin unsicher ob es am Alter liegt oder am seltsamen Bier, welches der Hafenmeister mir verkauft hat; so oder so vergesse ich in letzter Zeit immer wieder Kleinigkeiten und habe beschlossen in regelmäßigen Abständen Buch zu führen. Die Umbauarbeiten im Kellergewölbe gehen gut voran, wenngleich manche Stellen doch ein gewisses Maß an Feingefühl im Bau erfordern, das ich leider nicht besitze. Für einen geringen Obolus war einer der Seemänner bereit mir zur Hand zu gehen und er schien auch nicht sonderlich interessiert daran zu sein, warum ich eine solche Konstruktion benötige. Besser so.
Mittlerweile bin ich relativ geschickt darin die Ratten einzufangen, die immer wieder einen Weg ins Haus finden. Das war nötig, denn sonst hätte ich die drei kleinen Holzkisten ganz umsonst erworben. Jedenfalls bin ich mir jetzt relativ sicher, wie viele Luftlöcher so eine Ratte zum Atmen braucht um auch danach keine bleibenden Schäden davon zu tragen. Schließlich weiß man nie, wann so eine Information sich noch als nützlich erweist. Eine kleine Anmerkung an mich selbst, da ich gerade eine Stunde sabbernd im Bett verbracht habe: Keine Kekse essen, die meine Schwester irgendwo herumliegen lässt.