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Verfasst: Sonntag 14. Mai 2006, 12:01
von Tim Mc´Murphy
Tim wachte mitten in der Nacht auf als Laurie ihn anstubste. Es ist soweit Schatz sagte sie ihm. Tim zog sich rasch an und versprach ihr die Hebamme aus Varuna zu holen. Ich bin gleich wieder da Liebling sagte er ihr und machte sich sogleich auf den Weg. Wie ein Irrer ritt er nach Varuna, klingelte die Hebamme aus dem Bett und brachte sie auf dem schnellsten Weg nach Hause.
Dort angekommen ging alles sehr rasch. Die Hebamme war sehr erfahren und erteilte Tim Anweisungen. Wasser sollte er heißmachen und saubere Tücher herbeischaffen. Tim beeilte sich beides ranzuschaffen und eilte wieder nach oben. Er sah Laurie an daß sie Schmerzen hatte, aber sie ertrug es tapfer. Auch wenn es Laurie wohl endlos lange vorgekommen sein mochte, es dauert gar nicht lange bis ihr Kind auf die Welt kam.
Die Hebamme säuberte es und durchschnitt die Nabelschnur. Ein gesundes kleines Mädchen, ich gratuliere euch sagte die Hebamme und
legte Laurie das Kind in die Arme. Stolz lächelte Tim sie an. Du warst sehr tapfer Liebling sagte er ihr und gab ihr einen zärtlichen Kuß. Die Hebamme gab ihnen beiden noch einige Ratschläge und sagte daß sie am nächsten Tag wieder kommen würde. Tim entlohnte sie noch überaus großzügig mit einer Summe die die einfache Frau wohl schwindlig machen sollte. Denn sie wurde erste ganz blass dann rot und wollte das Gold erst gar nicht annehmen, woraufhin Tim es einfach in eine ihrer Taschen gleiten liess.
Inzwisschen hatte Laurie die Kleine an ihre Brust gelegt und stillte es.
Tim schaute dabei zu und war überglücklich darüber daß es beiden gut ging.

Die nächsten Wochen würde er nur mit Laurie und ihrem gemeinsamen Töchterchen verbringen.

Verfasst: Sonntag 14. Mai 2006, 12:39
von Laurentinne Mc´Murphy
Es war schon einige Zeit vergangen und diie Kleine entwickelte sich prächtig. Wie versprochen kam die Hebamme am anfang fast täglich und dann 2 mal die Woche. Die Nächte waren zwar schlaflos und man war froh wenn man mal 4 stunden schlafen konnte eher die kleine Freche wieder für stunden wach und quietschlebendig war. Aber die grossen Augen und das Gefühl ihrer Nähe liessen alle Strapazen verschwinden. Es war wirklich unglaublich wie schnell sich so ein Kind entwickelt. Was wird wohl die Zukunft für die junge Familie bringen ?

Verfasst: Sonntag 14. Mai 2006, 13:03
von Tim Mc´Murphy
Die Tage vergingen wie im Flug.. So mancher Kunde von Tim und Laurie machte den Weg zu ihrer Schmiede allerdings umsonst. Die Schmiede war nun meistens verwaist und nur wer ziemlich beharrlich am Wohnhaus der Mc'Murphys rief, bekam ihn zu Gesicht.
Laurie mußte sich erst einmal erholen von der Geburt und Tim kümmerte sich um seine Laurie und ihr Töchterchen. Die Kleine war einfach goldig und Tim genoß einfach nur jeden Moment mit ihnen zusammen. So sah man die nächste Zeit nicht viel von Ihnen und nur wenige gute Freunde kamen zu Besuch. Alle waren sie natürlich ganz gespannt darauf die Kleine zu sehen und Tim ganz der stolze Vater zeigte sie ihnen natürlich gerne.

Verfasst: Montag 15. Mai 2006, 15:43
von Angelina de Arganta
Rafael wollte seine Gemahlin an diesem Abend ausführen und mit ihr irgendwo gemütlich einen Wein trinken, darauf hatten sie sich geeinigt. Doch zuvor sollte der Weg bei der Schmiede der Mc’Murphy’s vorbei führen. Angelina war es sehr recht, wusste sie doch, dass Lauri wohl ihr Baby schon geboren haben musste. Auch wenn sie in den letzten Wochen nicht in der Lage gewesen war, sich um Lauri und die bevorstehende Geburt zu kümmern, so war sie doch sehr neugierig auf das kleine, neue Leben.
Ganz offensichtlich freudig wurden sie empfangen.
Lauri trug das Kleine bei sich und Angelina betrachtete es voller Interesse. Wie niedlich diese Kleinen doch waren! Ein kleines Mädchen.
Gern nahm Angelina das Angebot an, die Kleine selbst einmal zu nehmen, herzte sie eine Weile und zeigte sie Rafael. Er jedoch war ganz einsilbig geworden und als sie seinen Blick auffing, wusste sie auch warum.
Würde sie je seinen Traum von einem eigenen Kind erfüllen können?

Laurentinne, die seine Gedanken ja weder erraten noch wissen konnte, übergab ihm das kleine Bündel mehr oder minder gegen seinen Willen. Fast steif saß er in seinem Sessel, doch die betörenden Laute, die großen Augen und zappelnden Ärmchen schienen seine Scheu zu überwinden und er hielt der Kleinen seinen Finger hin, den sie sofort mit ihrer winzigen Faust umklammerte. Angelina wusste nur zu gut, was in ihm vor sich ging, doch sie ermutigte ihn nur, sich mit Lauri und Tim über den süßen Nachwuchs zu freuen.

Gemeinsam mit Tim tranken sie einen köstlichen Wein, Lauri bevorzugte eine Bananenmilch, was Angelina auch unterstützte. Immerhin stillte Lauri ja noch.

Doch als das kleine Mädchen auf Lauris Schoss schlief und auch Tim versuchte, sich das erste Gähnen zu verdrücken, beendeten Rafael und Angelina ihren Besuch. Die junge Heilerin wusste nur zu gut, dass junge Mütter und Väter meist chronisch unter Müdigkeit litten.

Verfasst: Mittwoch 17. Mai 2006, 11:26
von Laurentinne Mc´Murphy
Das kleine Packet starrte Laurentinne mit grossen Augen an. Es war sichtlich glücklich und strahlte über das ganze Gesicht. Die Zeit verging wie im Fluge. Es war schon Abends und die Kleine hat noch nicht einmal geweint heute. Auch schlief sie heute schon 5 Stunden durch . 5 STUNDEN !! Das war ein Segen und Erholung pur nach den teilweise sehr kurzen Pausen die in den vergangenen Nächten. Laure stillte ihre wunderbare Tochter nocheinmal und legte sie dann schlafen. Sie bleib noch am Bett bis ihr Engel schlief und legte sich dann auch hin. Und träumte von 6 Stunden.........

Verfasst: Samstag 17. Juni 2006, 11:41
von Tim Mc´Murphy
Die Zeit verging in einem Tempo daß sie es kaum glauben konnten.
Die kleine Viconia war jetzt schon 3 Monate alt und sie war der Mittelpunkt des Lebens von Tim und Laurie. In die Schmiede verirrten sich beide nur noch selten. Höchstens wenn wirklich mal ein Kunde hartnäckig am Wohnhaus rief. Dementsprechend sah es dort auch aus. Überall hatten sich Spinnen eingenistet und ihre Netze gewebt und eine feine Staubschicht bedeckte den Boden.
Tim's Ambitionen auch als Schmied Großmeister zu werden waren gegen Null gesunken. Viel lieber verbrachte er seine Zeit mit Laurie und ihrem Töchterchen. Er hatte in Haus und Garten einiges verändert. Alle möglichen Gefahrenquellen für die Kleine beseitigt oder entschärft.
Vor dem Kamin brachte er ein geschmiedetes Gitter an, daß er zusätzlich noch mit Leder umwickelt hatte. Vor der Treppe hatte er ein Törchen angebracht, damit die kleine nicht runterfallen konnte. Im Garten hatte er einen Zaun gesetzt, so daß sie nicht in den Teich fallen konnte. Die Feuerstelle an der Laurie und Tim sonst oft Abends gesessen hatten, wurde auch entfernt. Als nächstes holte er mit einigen Packpferden Sand, schüttete diesen im Garten auf und zimmerte aus einigen Brettern, die er gehobelt und anschließend poliert hatte, daraus eine Umrandung. Später würde Viconia dann draußen im Sandkasten spielen können. Ein wenig Spielzeug wurde angeschafft ebenso wie ein Schaukelpferd, daß Viconia bereits jetzt heiß und innig liebte.

Verfasst: Donnerstag 29. Juni 2006, 08:03
von Tim Mc´Murphy
Die Zeit hatte für Tim und seine Familie ganz merkwürdige Dimensionen angenommen. Manchmal schien sie einfach still zu stehen und manchmal raste sie davon. Nur kurz nach der Geburt von Viconia wurde Laurie erneut schwanger und brachte nach 9 Monaten ein gesundes Mädchen zur Welt. Tim und Laurie nannten sie Melisen, nach Lauries Großmutter.
Es wiederholte sich die schöne und doch so anstrengende Zeit in der Melisen zu Anfang alle drei Stunden gefüttert werden wollte. Doch die Zeit verging wie im Flug und inzwieschen war Viconia, die diesen Namen allerdings überhaupt nicht mochte und lieber mit ihren 2. Namen Myrielle gerufen werden wollte, schon 4 Jahre alt. Melisen, die meistens nur Meli genannt wurde, war 2 Jahre und beide waren die reinsten Engelchen, hatten aber auch durachaus schon ihren eigenen Willen. Tim konnte es manchmal überhaupt nicht glauben und oft schaute er sie einfahc nur glücklich lächelnd an. So wie jetzt. Viconia lag in ihrem Kinderbettchen, ihre rotbraunen Löckchen kringelten sich und ihre Wangen hatten sich vom Schlaf gerötet. Meli lag neben ihr, auch ihre Wangen vom Schlaf gerötet. Ihre Haare ganz schwarz mit einem blauen Schimmer fielen ihr ins Gesicht. Glücklich lächelnd schaute er sie nur an und blickte zu Laurie, die ebenfalls noch schlief.

In solchen Momenten des Glücks, kam es Tim oft unwirklich vor und er mußte sich einfach mal kneifen um sicher zu gehen daß es kein Traum war. Myrielle und Melisen waren ihr Sonnenschein und Mittelpunkt ihres Lebens geworden. Sie hatten kaum Zeit gehabt darüber nachzudenken ob sie ein zweites Kind wollten, da hatte sich Melisen schon angekündigt. Tim war es recht, denn seiner Meinung nach sollte ein Kind nicht alleine aufwachen. Anfangs machte er sich zwar wie schon beim ersten mal Sorgen und hoffte er daß wie schon bei Myrielle auch bei einer erneuten Schwangerschaft alles gut gehen würde.

Die Monate der Schwangerschaft gingen wie im Flug vorbei und jetzt war Melisen schon drei Jahre alt. Gar nicht einfach war es auf zwei so Wildfänge acht zugben und einmal kam es auch dazu daß Melisen sich der Schmelze näherte und nach den glühenden Kohlen griff. Laurie hatte die Kinder immer davor gewarnt aber die Neugier war wohl größer. Sie brauchten die Kleine zu einer Heilerin. Die Wunde verheilte zwar, doch würde wohl für immer eine Narbe zurück bleiben und die Bewegungsfähigkeit ihrer Hand war eingeschränkt. Sowohl Tim als auch Laurie machten sich oft selbst Vorwürfe deshalb, jedoch äußerte nie einer der beiden diesen. Doch Tim konnte es am Blick von Laurie sehen und sie es an seinem, wenn sie daran dachten. Daraufhin nahmen sie sich einfach wortlos in die Arme und trösteten sich damit daß es noch viel schlimmer hätte kommen können.

Tim Mc'Murphy - großmeisterlicher Schmied und Feinschmied