Chi
Verfasst: Dienstag 22. August 2017, 07:38
Irgendwo im hintersten Zipfel des Axorns, liegt ein Letharf, gehüllt in eine Robe, im Dreck vor einer unscheinbaren Höhlenwand. An seiner Seite liegt ordentlich eine der gewöhnlichen Taschen und eine einfache Silberrüstung mit Waffen, gereinigt und gepflegt.
Ein roter Klecks an der Wand, vielleicht ist es Blut, könnte feucht das Licht reflektieren, wenn man mit einer Fackel den Platz untersuchen wollte. Und würde man den Letharfen auf den Rücken drehen, dann könne man eine blutig geschlagene Stirn endecken. Ist der Letharf tot? Was könnte an diesem verborgenen Ort geschehen sein?
Vor Stunden ist jener Letharf den schmalen, gewundenen Gang entlanggekommen, zielstrebig, als wäre er nicht das erste Mal hier. Die Dunkelheit scheint ihn nicht zu stören, wenn er dann vor der Höhlenwand beginnt sich zu entkleiden. Es ist eine einfache Rüste, sorgsam wird sie geprüft und ordentlich zu den anderen Sachen gelegt. Eine ganze Zeit verbringt er dabei, zwei offensichtlich neuere Wunden neu zu verbinden. Er scheint geübt darin zu sein, flink, sparsam und effizient geht er vor, er scheint zu wissen, was er da tut. Fertig mit der Wundversorgung, zieht er dann eine einfache Robe an, welche ihn als Heiler kennzeichnet. Dann kniet er in den Dreck, knapp vor die Höhlenwand, schliesst seine Augen und beginnt einen leisen, letharisch, disharmonischen Singsang und rhythmisch dazu bewegt er den Oberkörper vor und zurück. Der Singsang scheint in vier Sequenzen gegliedert, jede Sequenz wird eingeleitet durch das Schlagen der Stirn gegen die Höhlenwand mit mässiger Kraft.
"Dir zu dienen heißt Ehrfurcht zu lernen", dabei immer leiser werdend, zuletzt bewegen sich dabei nur noch seine Lippen.
"Dir zu dienen heißt Gehorsam zu lernen".....
"Dir zu dienen heißt Treue zu lernen".....
"Dir zu dienen heißt den Rat der Älteren zu erhören und zu befolgen".....
Die Melodie des Singsangs ändert sich im Laufe der Zeit, als finde eine Art Sinnes- oder Stimmungswandel statt, wird immer heiserer, krächzender, ansonsten immer der gleiche Text.
Irgendwann fällt er um, stöhnt jämmerlich, rappelt sich auf, trinkt aus einer Flasche, fällt wieder um, bis er dann irgendwann liegen bleibt und seine Hülle keine Regung mehr von sich gibt.
Ein roter Klecks an der Wand, vielleicht ist es Blut, könnte feucht das Licht reflektieren, wenn man mit einer Fackel den Platz untersuchen wollte. Und würde man den Letharfen auf den Rücken drehen, dann könne man eine blutig geschlagene Stirn endecken. Ist der Letharf tot? Was könnte an diesem verborgenen Ort geschehen sein?
Vor Stunden ist jener Letharf den schmalen, gewundenen Gang entlanggekommen, zielstrebig, als wäre er nicht das erste Mal hier. Die Dunkelheit scheint ihn nicht zu stören, wenn er dann vor der Höhlenwand beginnt sich zu entkleiden. Es ist eine einfache Rüste, sorgsam wird sie geprüft und ordentlich zu den anderen Sachen gelegt. Eine ganze Zeit verbringt er dabei, zwei offensichtlich neuere Wunden neu zu verbinden. Er scheint geübt darin zu sein, flink, sparsam und effizient geht er vor, er scheint zu wissen, was er da tut. Fertig mit der Wundversorgung, zieht er dann eine einfache Robe an, welche ihn als Heiler kennzeichnet. Dann kniet er in den Dreck, knapp vor die Höhlenwand, schliesst seine Augen und beginnt einen leisen, letharisch, disharmonischen Singsang und rhythmisch dazu bewegt er den Oberkörper vor und zurück. Der Singsang scheint in vier Sequenzen gegliedert, jede Sequenz wird eingeleitet durch das Schlagen der Stirn gegen die Höhlenwand mit mässiger Kraft.
"Dir zu dienen heißt Ehrfurcht zu lernen", dabei immer leiser werdend, zuletzt bewegen sich dabei nur noch seine Lippen.
"Dir zu dienen heißt Gehorsam zu lernen".....
"Dir zu dienen heißt Treue zu lernen".....
"Dir zu dienen heißt den Rat der Älteren zu erhören und zu befolgen".....
Die Melodie des Singsangs ändert sich im Laufe der Zeit, als finde eine Art Sinnes- oder Stimmungswandel statt, wird immer heiserer, krächzender, ansonsten immer der gleiche Text.
Irgendwann fällt er um, stöhnt jämmerlich, rappelt sich auf, trinkt aus einer Flasche, fällt wieder um, bis er dann irgendwann liegen bleibt und seine Hülle keine Regung mehr von sich gibt.