Schon soooo groß!
Verfasst: Donnerstag 11. Mai 2006, 17:04
In ihrem neuen Heim fühlte sie sich richtig wohl. Sie hatte eine enge Vertraute, eine neue Mutter und viele neue Freunde gewonnen. Besser konnte es einem jungen Mädchen nicht gehen. Vor allem nicht, wenn es immer nur Streit, Einsamkeit und Hass geerntet hat. Dies hatte sich mit dem Einfinden auf Leannes Hof geändert.
Jetzt in der neuen Hütte, die Lairja von einigen Handwerkern errichten ließ, sollten die beiden nun leben. Lairja teilte schon eine Weile das kleine Bett mit dem Mädchen. Sicherlich hatte die junge Frau auch schon das eine oder andere Mal den Ellbogen Anas ins Gesicht bekommen, oder einen Tritt in die Seite, wenn diese mal wieder unruhig schlief, aufgrund der bösen Visionen des Meereswesens. Aber in Großem und Ganzen verstanden sich die beiden, hatten ihren Spaß und lernten auf unterschiedliche Art voneinander. Das Wichtigste war es dennoch, dass sie sich schlichtweg miteinander unterhalten konnten - So musste es einfach sein, wenn man zusammenleben wollte.
Ana schaute immer wieder zu Lairja auf, die trotz der jungen Jahre eine Ruhe und Geduld besaß, die keine andere Frau bisher zeigte. Die einfache Magd war sicherlich ein gutes Vorbild und so dachte sich auch Ana, dass sie ihr endlich mal beichten musste, dass das junge Mädchen bald Geburtstag hatte und ihr achtes Lebensalter erreichen würde. Gerade dieses Jahr war ein Besonderes für sie gewesen, denn es hatte sich viel zum Positiven entwickelt. Irgendwie mussten sie das ja auch feiern - außerdem würde dann Lairja ja vielleicht wieder leckeren Kuchen backen. Doch erstmal hatte sie andere Gedanken, wen sollte sie heute in ihre Gebete schließen? Sie kniete sich vor das kleine Bett, schloss die Augen und faltete die Hände ineinander. Temora solle doch ihre Liebsten behüten...
Jetzt in der neuen Hütte, die Lairja von einigen Handwerkern errichten ließ, sollten die beiden nun leben. Lairja teilte schon eine Weile das kleine Bett mit dem Mädchen. Sicherlich hatte die junge Frau auch schon das eine oder andere Mal den Ellbogen Anas ins Gesicht bekommen, oder einen Tritt in die Seite, wenn diese mal wieder unruhig schlief, aufgrund der bösen Visionen des Meereswesens. Aber in Großem und Ganzen verstanden sich die beiden, hatten ihren Spaß und lernten auf unterschiedliche Art voneinander. Das Wichtigste war es dennoch, dass sie sich schlichtweg miteinander unterhalten konnten - So musste es einfach sein, wenn man zusammenleben wollte.
Ana schaute immer wieder zu Lairja auf, die trotz der jungen Jahre eine Ruhe und Geduld besaß, die keine andere Frau bisher zeigte. Die einfache Magd war sicherlich ein gutes Vorbild und so dachte sich auch Ana, dass sie ihr endlich mal beichten musste, dass das junge Mädchen bald Geburtstag hatte und ihr achtes Lebensalter erreichen würde. Gerade dieses Jahr war ein Besonderes für sie gewesen, denn es hatte sich viel zum Positiven entwickelt. Irgendwie mussten sie das ja auch feiern - außerdem würde dann Lairja ja vielleicht wieder leckeren Kuchen backen. Doch erstmal hatte sie andere Gedanken, wen sollte sie heute in ihre Gebete schließen? Sie kniete sich vor das kleine Bett, schloss die Augen und faltete die Hände ineinander. Temora solle doch ihre Liebsten behüten...