Ein Schreiben an die Kommandantur
Verfasst: Mittwoch 24. Mai 2017, 21:22
* Immer noch aufgeregt sitzt der Schmied am Tisch in seinem Haus, vor sich das Tintenfaß und die gespitzte Feder. Bisweilen wiegt er den Kopf, reibt sich seine Schläfen und erst nach einer geraumen Weile hebt er an zu schreiben *
Seinen Segen dem Wachhabenden!
Im Auftrag des Gardisten Walther berichte ich von einem Vorfall den Dämonen betreffend hier im Hafenviertel.
Den heutigen Tag war ich in der Mine im Norden der Stadt, als ich kurz vor Feierabend eine betörende Frauenstimme hörte. Sie war mir seltsam vertraut, ja schon inniglich bekannt und in betörendem Tonfall und Sprache umgarnte sie mich. In der Dunkelheit der Mine konnte ich nicht viel erkennen, der Lichtschein der Laterne war trübe, aber ein warmer Lufthauch leitete mich zum Mineneingang und ich folgte diesem Fingerzeig mit leichtem Herzen und männlichen Gefühlen wie das eben bei Männern so ist. Die Wachen am Mineneingang nahmen keine Notiz, schienen eher mit sich selbst beschäftigt, während ich den Versprechungen der Stimme kopflos folgte, ja rannte in heisser Erwartung bis zum Tor zum Hafenviertel. Kaum hatte ich das Tor durchschritten, als eine Rune am Boden aufleuchtete und sich vor mir fast gleichzeitig eine Frauenerscheinung offenbarte, die mir kurzzeitig als liebreizend und begehrenswert erschien.
Die aufmerksamen Wachen auf dem Wachturm nahmen die Erscheinung unter Beschuß, diese geriet ins Taumeln und verlor dadurch die Macht über mich, sodaß meine Sinne allmählich zurückkehrten. Die Erscheinung zeigt ihr böses Inneres, indem sie drohte und keifte, und floh dann in die Tiefen des Viertels und ich schloß mich in meinem Hause ein, wie mir von verschiedener Seite schon früher geraten wurde.
Die Gardisten nahmen wohl die Verfolgung der Erscheinung auf und vom Lärm alarmiert erstattete ich jenen Gardisten Bericht, wie es einem eifrigen Bürger wohl ansteht. So erhielt ich den Auftrag, mich einzuschliessen, den Bericht zu schreiben und am morgigen Tage in der Helle zur Kommandantur
zu tragen.
Allzeit sichere Wege!
Baruch Semper
Hafenschmiede Semper
Rahal
Seinen Segen dem Wachhabenden!
Im Auftrag des Gardisten Walther berichte ich von einem Vorfall den Dämonen betreffend hier im Hafenviertel.
Den heutigen Tag war ich in der Mine im Norden der Stadt, als ich kurz vor Feierabend eine betörende Frauenstimme hörte. Sie war mir seltsam vertraut, ja schon inniglich bekannt und in betörendem Tonfall und Sprache umgarnte sie mich. In der Dunkelheit der Mine konnte ich nicht viel erkennen, der Lichtschein der Laterne war trübe, aber ein warmer Lufthauch leitete mich zum Mineneingang und ich folgte diesem Fingerzeig mit leichtem Herzen und männlichen Gefühlen wie das eben bei Männern so ist. Die Wachen am Mineneingang nahmen keine Notiz, schienen eher mit sich selbst beschäftigt, während ich den Versprechungen der Stimme kopflos folgte, ja rannte in heisser Erwartung bis zum Tor zum Hafenviertel. Kaum hatte ich das Tor durchschritten, als eine Rune am Boden aufleuchtete und sich vor mir fast gleichzeitig eine Frauenerscheinung offenbarte, die mir kurzzeitig als liebreizend und begehrenswert erschien.
Die aufmerksamen Wachen auf dem Wachturm nahmen die Erscheinung unter Beschuß, diese geriet ins Taumeln und verlor dadurch die Macht über mich, sodaß meine Sinne allmählich zurückkehrten. Die Erscheinung zeigt ihr böses Inneres, indem sie drohte und keifte, und floh dann in die Tiefen des Viertels und ich schloß mich in meinem Hause ein, wie mir von verschiedener Seite schon früher geraten wurde.
Die Gardisten nahmen wohl die Verfolgung der Erscheinung auf und vom Lärm alarmiert erstattete ich jenen Gardisten Bericht, wie es einem eifrigen Bürger wohl ansteht. So erhielt ich den Auftrag, mich einzuschliessen, den Bericht zu schreiben und am morgigen Tage in der Helle zur Kommandantur
zu tragen.
Allzeit sichere Wege!
Baruch Semper
Hafenschmiede Semper
Rahal