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Ein dringender Bericht für Ahad Laval

Verfasst: Donnerstag 11. Mai 2017, 15:57
von Alister Theiryn
*Noch in den Morgenstunden wird er persönlich einen Bericht beim Haus der Lavals abgeben, bevor er sich seinen Pflichten zuwendet.*



Des Einen Segen mit euch Ahad Laval,

Ich übermittle euch einen ausführlichen Bericht über die Vorfälle am gestrigen Abend.
Es gibt neue Entwicklungen zum Succubus, es wurde ihr Versteck gefunden, dass gleichzeitig auch Werkstatt für die Doppelgänger scheint. Es befindet sich unter der Turmruine vor Düstersee am See.
In dem Versteck befinden sich immernoch Doppelgänger, der Eingang wurde jedoch versiegelt und wird von weiblichen Gardisten bewacht. Zudem möchte ich vorab erwähnen, dass die Doppelgänger nun aggressiver vorgehen und versuchen gezielt wichtige Personen zu töten. Weiteres könnt ihr nun nachrangig lesen.

Am gestrigen Abend kurz vor der 10 Abendstunde waren Ritter Bruchsteig und seine Frau bei Frau Crain und mir zu Gast. Plötzlich wurde die Tür von außen mit einer Bank versperrt, was ein öffnen von innen unmöglich machte und die zwei Doppelgänger von Quantis Vandokir und KyrRak versuchten das Haus mit Fackeln anzuzünden. Zu unserem Glück warfen sie diese auf das Dach, welches durch die behandelten Schindeln nur im begrenzten Rahmen zu brennen begann. Mittels einer Axt schlug ich die Haustür ein, wodurch es uns gelang aus dem Haus zu kommen und uns den Doppelgängern zu stellen. Diese ergriffen daraufhin jedoch die Flucht. Während Frau Crain und Frau Bruchsteig das Feuer löschten nahmen Ritter Bruchsteig und ich die Verfolgung auf. Leider waren alle Gardisten, die die Tore bewachten oder normalerweise ihre Rundgänge machen wurden verzaubert und standen nur teilnahmslos und sabbernd auf ihren Posten. Die Verfolgung oder genauer gesagt das Verfolgen ihrer Spuren endete bei der Turmruine vor Düstersee. Ritter Bruchsteig, gerüstet und kampfbereit wollte grade die Ruine betreten, als wir ein helles Lachen vernahmen. Ich hatte dieses Lachen, diese Stimme bereits mehrfach gehört und informierte den Ritter sofort darüber, dass es sich dabei um den Succubus handelt. Daraufhin folgte sofort die Weisung, ich sollte unsere Frauen holen, gerüstet. Ich eilte sofort los und es waren nur wenige Augenblicke, die sie benötigt haben um ihre Rüstungen anzuziehen, bevor wir, begleitet von einem jungen Liedkundigen, zum Turm zurück eilten.
Dort angekommen stand der Ritter immernoch in der Tür, doch waren seine Reaktionen sehr verzögert. Seine Augen wirkten ebenfalls leer und teilnahmslos, als ich direkt vor ihm stand und er mich angestarrte. Alarmiert durch das Wissen, dass der Succubus in der Nähe ist oder war und ob meiner bisherigen Erfahrungen zu dem Thema beobachtete ich den Ritter eingehend. Es folgten weitere, teils deutliche Auffälligkeiten, die mich in ihrer Summe dazu veranlasst haben anzunehmen, dass der Ritter ebenfalls vom Succubus vereinnahmt wurde. Mir der Konsequenzen bewusst, aber im Wissen dass, sollte meine Annahme wahr sein, schlimmeres folgen würde, schlug ich dem Ritter daraufhin direkt in das Gesicht um ihn durch den Schmerz aus der Verzauberung zu reißen. Ein Schlag alleine reichte jedoch nicht. Erst nach einem zweiten, erteilt durch seine Frau, als ich einen Angriff des Ritters abfing, sackte er zu Boden.
Nachdem der Ritter später wieder zu Bewusstsein kam, bestätigte sich die Annahme meinerseits, dass der Succubus ihn verzaubert hatte und er unter ihrem Bann stand.
Ich schickte nun Frau Crain los, den Hort des Wissens, die Festung der Letharen und Rahal nach einem starken Liedkundigen des Reiches abzusuchen um diesen umgehend zur Unterstützung dazu zu holen, woraufhin sie einige Zeit später mit Statthalter Daley zurück kam. Die Zeit bis dahin wurde genutzt um den Ritter in sichere Entfernung zum Turm zu bringen.
Der Statthalter hat sich nach seiner Ankunft zuerst auf den Ritter konzentriert und ihn untersucht. Dabei hat er festgestellt, dass keine mentale Manipulation stattgefunden hat, sondern die Verführung auf andere Art und Weise passiert ist. Dabei wurde der Turm von Frau Bruchsteig untersucht, die zuerst keine Auffälligkeiten festgestellt hat. Daraufhin haben wir den Ritter wieder geweckt. Während Ritter Bruchsteig langsam wieder zu Sinnen kam, hat der Statthalter den Turm ebenso untersucht und stieß dabei auf eine verdächtige Bodenplatte, die er zerstörte, woraufhin sich ein bisher unbekannter Keller unter dem Turm auftat.
Der Ritter übernahm nun wider das Kommando und befahl Frau Crain und Frau Bruchsteig in den Keller hinab zu steigen um sich einen ersten Überblick über die Lage zu verschaffen.
Nach meinem Hinweis zum betörenden Duft des Succubus lies der Statthalter einen starken Wind aufkommen und wurde selbst von diesem umgeben oder Teil dessen um möglichen, aufkommenden Duft zu vertreiben. Der Geruch wurde von den Frauen als „wie im Freudenhaus“ beschrieben. Nun warteten wir an der Oberfläche auf den Bericht der Frauen. Als es doch recht lange dauerte, schickten wir den Statthalter als Unterstützung in der Hoffnung, dass er durch den Wind vor dem Duft geschützt sei. Die Annahme bestätigte sich nachrangig auch.
In der Zwischenzeit schickte Ritter Bruchsteig den jungen Liedkundigen und mich aus um das Reich abzureiten und nach Verbündeten zu suchen. Diese fanden wir daraufhin im Axorn in Form von Statthalter Xendraxol und der Lethry Vyeltareala. Während der Suche nach Unterstützung kam aus dem Keller dichter, betörender Nebel, der der Vermutung nach jeden Mann umgehend gefügig gemacht hätte. Der Ritter war also, trotz Hilfegesuch von Frau Crain, gezwungen alleine oben zu warten. Zudem war er sich nicht sicher, ob die Frauen nicht auch verzaubert wurden.
Nachdem nun die Verstärkung eingetroffen war, flohen die Frauen und der Statthalter aus dem Keller, da sie dort Doppelgänger vorfanden, die scheinbar diesen verteidigten. Statthalter Daley bezeichnete das Bewegungsmuster der Doppelgänger wie die eines Golems. Unter dem Turm wurde neben den zwei Doppelgängern die unser Haus angezündet haben auch der von Cadan Sargava gefunden, ebenso einige noch unfertige Doppelgänger, die sich noch „im Bau“ befanden. Es wurde sich beraten und eine Gruppe bestehend aus der Lethry, Statthalter Daley in seiner Windform, Frau Crain und Frau Bruchsteig begab sich erneut hinab in den Keller mit dem Befehl einen der Doppelgänger zu überwältigen und gefangen zu nehmen. Während dessen schickte mich der Ritter aus um schwere Ketten, der Kraft der Doppelgänger entsprechend, zu holen.
Als ich wieder am Turm ankam, bereitete man sich grade ebenfalls hinab zu steigen um die Gruppe zu unterstützen. Es folgten nun schwere Kämpfe in folge dessen wir uns zurück ziehen mussten. Während dieser Kämpfe stießen ebenso der Lethyr Szyr und der Alathraxor hinzu.

Meiner Beobachtung nach wirkte es so, als würden die Doppelgänger uns nicht aktiv angreifen sondern vielmehr den Keller verteidigen. Solange wir hinter einer unsichtbaren Linie blieben, standen sie nur regungslos da. Erst als wir eine gewisse Grenze überschritten setzten sie sich immer wieder in Bewegung um uns zurück zu drängen. Die Doppelgänger waren, wie auch die anderen bisher enorm kräftig, schienen keinen Schmerz zu empfinden und waren nahezu unzerstörbar. Jeder Schlag von ihnen wirkte, als würde ein Bulle gegen meinen Schild prallen. Feuer scheint gegen sie keine Wirkung zu haben. Starker Wind, Erdbarrieren, Erdteile und so eine telekinetische Energie scheinen sie jedoch zurück drängen zu können, wenn auch nur kurzfristig. Erdbarrieren können sie jedoch mit bloßer Hand zerschlagen.

Nachdem alle, teilweise zwar verwundet doch lebend, wieder oben waren beriet man sich erneut. Statthalter Daley und der Lethyr versiegelten das Loch zum Keller mit schweren Steinen und Geröll. Ritter Bruchsteig zog sich nun zurück und überließ mir alles notwendige zu organisieren. So beriet man sich mit Statthalter Daley in einer offenen Runde. Ich ritt zur Kommandantur der Reichsgarde und befahl eine dauerhafte 3 Schicht 8 Stunden Wache nur aus weiblichen Gardisten bestehend an den Turm. Die Letharen wollten ebenso Verstärkung zum Turm schicken, damit man einen möglichen Ausbruch des der Doppelgänger lang genug hinhalten kann bis Verstärkung da ist. Der Statthalter verfügte ebenso, dass die Nacht über das Kommando am Turm dem Alathraxor übertragen wird.

Ich rate ebenso, den Nebel oder Duft bei weiteren Planungen besonders zu beachten, da er auch in enorm geringer Dosierung scheinbar ablenkende Wirkung zu haben scheint.

Für weitere Fragen stehe ich euch natürlich wie üblich jederzeit zur Verfügung.

Der Succubus wurde leider trotz anfänglicher Anwesenheit weder
gefunden noch gesichtet. Entweder befindet sie sich tiefer im
Versteck oder ihr gelang während des Vorfalls die Flucht.


Beteiligt waren folgende Personen:
Ritter Bruchsteig
Alathraxor Jarayndolor
Statthalter Daley
Statthalter Xendraxol
Lethry Vyeltareala
Lethyr Szyr
Vertretende Statthalterin Crain
Knappe Theiryn
Frau Bruchsteig
Ein mir unbekannter Liedkundiger mit dem Vornamen Rodrik


Alister Theiryn
Knappe der Bruderschaft

Verfasst: Donnerstag 18. Mai 2017, 22:22
von Keyra Drugar
  • Bericht 18. Eluivar

    Beteiligte Personen:

    Hauptmann Korlay Bruchsteig
    Knappe Alister Theiryn
    Trabant Keyra Drugar

    Vorfall im Detail:

    Bei einer weiteren Überprüfung der Höhle bei Düstersee wurde festgestellt, dass sie verschüttet ist und selbst bei größerem Kraftaufwand nichts verwertbares mehr zu Tage gebracht werden kann.

    Die Vermutung liegt nahe dass die Golems selbst sie zum Einsturz brachten, um eine weitere Untersuchung zu verhindern.
    Auch möglich wäre, dass es eine Nachwirkung des Wirkens des Liedkundigens ist.

    Ganz gleich was dazu geführt hat, ist die Höhle für weitere Untersuchungen wohl verloren.

    Trabant Drugar