Der Abschied
Verfasst: Freitag 5. Mai 2006, 21:56
Lang und beschwerlich war der Weg, den Alena zurückgelegt hatte. Müde und matt traf sie in Rahal ein. Das Handwerkshaus. Leer.. Wie konnte sie auch erwarten zu solch später Stunde noch jemanden anzutreffen.
Einst kam sie hier, mit nichts, als der Kleidung die sie trug, in Rahal an und hatte unterwegs mit der alten verrosteten Axt einige Äste geschlagen und versucht, etwas daraus zu fertigen, um es für wenig Goldtaler zu verkaufen, um sich etwas essen kaufen zu können.
Da saß sie, ausgerechnet vor dem Hause des Handwerksbundes und werkelte an einem stück Holz herum, einen Hocker, wobei *sie schmunzelte bei der Erinnerung * einen Hocker konnte man das wahrlich nicht nennen.
Ihre ungeübten Versuche ließen wohl das Gehör des Oberhauptes des Bundes aufhorchen und trat auf das damals schüchterne junge Mädchen zu. Nach kurzer Unterhaltung gab er ihr Essen, Kleidung und ein Dach über den Kopf, auf das sie hier, im Handwerkshaus zu Rahal ihre Fähigkeiten weiter ausbessern konnte.
Wie dankbar sie auch den übrigen Mitgliedern war..
Jan, immer ein nettes Lächeln, wenn sie geschafft und schwer beladen Heim kam.
Argais, der immer ein nettes Lächeln hatte.
Alexa, die die schon fast eine Freundin nannte.
Schwer fiel ihr der Abschied, doch sie konnte es nicht ertragen, in mitten eines Krieges zu sitzen und zog sich feige zurück.
Ein Fischerboot nahm sie mit in eine ferne Stadt, in der sie rasch eine Anstellung bekam.
Hier in Frieden konnte und wollte sie leben. Doch, ihre wenigen Habseligkeiten lagen noch in Rahal und die galt es nun schnellstmöglich zu holen.
Sie wartete noch eine ganze Weile, wohl in der Hoffnung, das doch noch jemand sich hierher verirren würde, doch dem war nicht so. So ging sie hinunter und nahm sich Feder und Pergament.
Schreiben war nie ihre Stärke gewesen, so versuchte sie, so gut es eben ging eine Nachricht zu Hinterlassen.
Lieber Rukus, Liebe Alexa
Der Krieg hat mich fortgeführt aus Rahal. Sicherlich nennt ihr mich nun feige, und ja, das bin ich wohl. Doch ich muss gestehen, das meine Angst größer war, mein Leben zu verlieren, als an der Seite der Rahaler zu kämpfen.
Ich hoffe ich habe keine Schande über das Haus gebracht und ihr werdet mir eines Tages verzeihen können.
Ich danke euch von Herzen, für alles, was ihr für mich getan habt.
Alena
*Die Interschrift gleicht noch immer eher einer Kinderschrift.*
Alena faltet den Brief sorgfältig und stellt ihn, mit samt den Schlüsseln für Ihr Heim an den Kerzenhalter auf den Tisch.
Sie seufzte noch einmal und ging dann fort.
Der Dank, dem allein das Handwerkshaus gebührt immer in sich bewahrend.
Einst kam sie hier, mit nichts, als der Kleidung die sie trug, in Rahal an und hatte unterwegs mit der alten verrosteten Axt einige Äste geschlagen und versucht, etwas daraus zu fertigen, um es für wenig Goldtaler zu verkaufen, um sich etwas essen kaufen zu können.
Da saß sie, ausgerechnet vor dem Hause des Handwerksbundes und werkelte an einem stück Holz herum, einen Hocker, wobei *sie schmunzelte bei der Erinnerung * einen Hocker konnte man das wahrlich nicht nennen.
Ihre ungeübten Versuche ließen wohl das Gehör des Oberhauptes des Bundes aufhorchen und trat auf das damals schüchterne junge Mädchen zu. Nach kurzer Unterhaltung gab er ihr Essen, Kleidung und ein Dach über den Kopf, auf das sie hier, im Handwerkshaus zu Rahal ihre Fähigkeiten weiter ausbessern konnte.
Wie dankbar sie auch den übrigen Mitgliedern war..
Jan, immer ein nettes Lächeln, wenn sie geschafft und schwer beladen Heim kam.
Argais, der immer ein nettes Lächeln hatte.
Alexa, die die schon fast eine Freundin nannte.
Schwer fiel ihr der Abschied, doch sie konnte es nicht ertragen, in mitten eines Krieges zu sitzen und zog sich feige zurück.
Ein Fischerboot nahm sie mit in eine ferne Stadt, in der sie rasch eine Anstellung bekam.
Hier in Frieden konnte und wollte sie leben. Doch, ihre wenigen Habseligkeiten lagen noch in Rahal und die galt es nun schnellstmöglich zu holen.
Sie wartete noch eine ganze Weile, wohl in der Hoffnung, das doch noch jemand sich hierher verirren würde, doch dem war nicht so. So ging sie hinunter und nahm sich Feder und Pergament.
Schreiben war nie ihre Stärke gewesen, so versuchte sie, so gut es eben ging eine Nachricht zu Hinterlassen.
Lieber Rukus, Liebe Alexa
Der Krieg hat mich fortgeführt aus Rahal. Sicherlich nennt ihr mich nun feige, und ja, das bin ich wohl. Doch ich muss gestehen, das meine Angst größer war, mein Leben zu verlieren, als an der Seite der Rahaler zu kämpfen.
Ich hoffe ich habe keine Schande über das Haus gebracht und ihr werdet mir eines Tages verzeihen können.
Ich danke euch von Herzen, für alles, was ihr für mich getan habt.
Alena
*Die Interschrift gleicht noch immer eher einer Kinderschrift.*
Alena faltet den Brief sorgfältig und stellt ihn, mit samt den Schlüsseln für Ihr Heim an den Kerzenhalter auf den Tisch.
Sie seufzte noch einmal und ging dann fort.
Der Dank, dem allein das Handwerkshaus gebührt immer in sich bewahrend.