Seite 1 von 1

Ein Tag so wunderschön wie Heute

Verfasst: Donnerstag 4. Mai 2006, 18:28
von Torgal Hammergrund
Er hätte es merken sollen am Bier welches er am Morgen trank, es war abgestanden als hätte die Sonne drauf geschienen oder an der irrwitzigen Idee an sich etwas umzusetzen welches er bei Langbeinen gesehen hatte. Schon lange versuchte er die alten Meisterwerke der Armbrustbaukunst seiner Sippe nachzubauen doch so sehr er probierte bisweilen hatte er zwar einen Plan im Kopf konnte ihn wegen mangelnden Materialen aber nicht umsetzen, daher dachte er zunächst an eine andere Armbrust... bei Menschen hatte er sie gesehen in den Höhlen, Armbrüste welche einen Kasten über der Gleitschiene montiert hatten und einen Spannhebel. Unsagbarschnell aber mit der Kraft einen Langbeinschlags, daher machte sich Torgal an seine eigene Konzeption , welche einen breiteren Bogen besaß und einen kürzeren Spannhebel, drückte man jenen nach vorne über einen kleinen wiederstand –einem haken - hinweg würde die Mechanik im Magazin einrasten und beim zurück reißen einen Bolzen zielsicher in die schiene an die Sehneführen welche ihrerseits durch einen rastenden Haken automatisch fixiert werden würde. Die Armbrust war auf seine Größe angepasst und an seine Kraft doch da die Mechanik an sich recht empfindlich sein würde ließ er die empfindlichsten aus Diamant vorfertigen von einem Schmied damit sie der Belastung länger standhalten würden.

Der Zwerg war froh etwas geschafft zu haben, denn neben den 5 Krügen Zwergenbier war er bis zum Mittag mit der Armbrust fertig geworden. Es war wohl auch die Neugierde ob des neuen Werkes oder auch das Schicksal das er sich aufmachte sie zu testen ohne die Schutz Glücks und Trefferunen welche Cirmias beistand beschwören sollten zu vollenden. Nur das Clanswappen der Mithrillbolzen gravierte er an die rechte Seite. Mit gewohnt tiefen brummen meldete er sich beim Wächter am Wall zur heiligen Stadt ab mit unbekannten Ziel und stapfte dann durch die Höhle. Im heiligen Berg Cirmias war nicht der richtige Ort... hier könnten ihn Brüder sehen und wenn es ein Reinfall werden würde.. so wollte er nicht das man noch lauter über ihn Lacht daher schlug es ihn in das Bergreich unter der Erde zwischen Varuna und Rahal. Die haut der Oger und Zweikoepfe hatten den Bolzen die in einem Sturm auf sie einprasselten nichts entgegen zu setzen jeder einzige durchdrang noch die ledrige feste Haut und Torgal war sehr zu Frieden, auch wenn er wusste das diese behäbigen Unholde keine Gegner für sein Weit in die Höhle schauendes und im Zielen geübtes Auge waren. Bis sein Auge die Unheilvolle Gestalt im komplett schwarzen matten Harnisch erblickte.

Das Auge des Zwergen suchte die gewöhnlichen Schwachstellend er Langbeinerpanzer ab, fand aber keine an der für ihn sofort ersichtlichen außergewöhnlichen Rüstung. Die gestalt grollte und schimpfte der Zwerg solle sich verkriechen den weg frei machen Torgal setzte daraufhin ein Standbein zurück um in Schusshaltung zu kommen, schätzte die Distanz ab und entgegnete dem gerüsteten auf gebührliche Weise für einen Zwergen der herausgefordert wurde. Es war ein willkommener Test so dachte sich der Zwerg, nun würde sich zeigen was sein Werk wert war... den Unholden zu folge und der Distanz rechnete er sich 5 vielleicht 6 oder 7 Schüsse aus bevor der Mensch ihn erreichen würde. Die Rüstung schien zwar für Menschen außergewöhnlich doch der Zwerg war sich eigentlich recht sicher von den Schüssen mindestens einen in den Sehschlitz des Helmes oder jenen selbst zu versenken.

Doch es kam anders und dies erschütterte den Zwergen, die eh schon unheilvollwirkende Rüstung des Mannes glimmte blau auf ..HEXEREI! EIN HEXER IN RÜSTUNG? SCHWARZ? EINE PANTHERBRUT! SCHEISSE! CIRMIAS STEH MIR BEI! Schoss es ihn in den Kopf, in Hast griff er nach dem Spannhebel riss ihn mit aller Macht zurück – schneller! Schneller!- und riss die Armbrust nach Oben um auf den Kopf des Gerüsteten zu zielen welcher inzwischen größer und größer in der sicht des Zwergen wurde. Eine Zeit hielt der Krieger und stieß dann einen Kampfschrei aus, welcher selbst den Zwergen etwas unwohl sein ließ. Der erste Bolzen direkt auf den Sehschlitz gezielt und zielsicher in der Dunkelheit von dem Zwergen abgegeben zerbarst in blau sprühenden Funken genau vor dem Sehschlitz ohne auch nur einen Splitter ins innere zu transportieren, die Gestalt preschte nun in ungeahnter Geschwindigkeit auf den Zwergen zu als träge er ein Zwergenhemd -HEXEREI!- Schuss Zwei... der Gegner Riss das Schild hoch lenkte den Schuss ab –noch 15 Meter – Schuss Drei , erneut sprühten Funken der Pfeil setzte auf der Brust des Harnisches auf und wurde zur Seite geschleudert –10 Meter – Schuss Vier, keine Funken diesmal hatte Torgal die Armbrust verrissen und der Bolzen streifte das rechte Plattenbein das BEIN? KEINE FUNKEN! DIE HEXEREI BEDECKTE NUR DAS WICHTIGSTE! –5 Meter – VERDAMMT! Pochte es in Torgals Kopf hätte er die vorherigen Schüsse nicht verschenkt..- Schuss Fünf verzweifelt riss er noch mal den Spannhebel der Armbrust zurück und feuerte ab diesmal durchbohrte der Bolzen die Panzerung glatt traf genau in die Schulter.. doch die schwarze matte ungeheuerliche Klinge des Gegenüber war schon über den Kopf des Zwergen erhoben , der Bolzen vermochte diesen vom Bösen geführten nicht Einhalt zu gebieten. Bergvater führe die Axt deines Sohnes ... doch es war zu spät Torgal konnte nur noch nach dem Schafft der Axt greifen ehe die Spitze des gegnerischen Schwerte sich in seinen Schuppenpanzer biss und sein Fleisch mit einem aufzischen auseinander riss. Ein zwergischer Schuppenpanzer.. kein wiederstand für dieses Schwert diesen verdorbenen Geist von Dämonen geführt. Es dürfte den Angreifer wohl erstaunt haben wie oft er zustechen und zuhieben musste, wäre er bei klaren Sinnen gewesen, doch letztendlich musste sich der Fleisch und Muskelberg namens Torgal geschlagen geben. Es wurde schwarz.

Als der Zwerg wieder den Schmerz spürte, kamen seine Sinne zurück... er lebte noch... der Schmerz.. er war aushaltbar?! Wie das?! Das eine Auge blickte an sich herunter bemerkte die zersprengten Schuppenglieder der Rüstung und... an manchen Stellen ‚verheilte wunden?!’ Er schaffte sich an die Höhlenwand lehnte sich sitzend keuchend an jene und umklammerte die Armbrust.....Mist.... Mit einem Meisterwerk der alten Bolzenschleuderer wie die von der großen Nhekkan Feuerklinge wäre er nicht dem Mitleid anderer ausgesetzt gewesen... was für eine Schmach für einen Bergwächter .. besieht in einem Berg.. doch es lag an ihm... hätte er ein Meisterstück der alten fertiggestellt hätten die Bolzen auch diese Hexerei durchschlagen und wären durch den ganzen Leib gegangen.. doch er lebte noch. Nun fiel sein Blick auf eine Leere Flasche dort so sich sein Blut sammelte ein Zettel auf jener aufgeklebt doch ehe er sie lesen konnte hörte er in den schmerzen eine andere stimme..

Torgal erkannte ihn nicht sofort doch bald war ihm bewusst das dies die Braunhaut gewesen sein muss welche vor wenigen Tagen in Cirmias Berg kam um seine Sippe zu holen... Das die verbrannte braune haut eine Strafe und ein Fluch der Sonne waren für die Lügen und die Hinterhältigkeit dieser Braunhhäute wurde Torgal sofort klar. Natürlich musste der Menekaner erkannt haben das der Zwerg einen Kampf der Niederhöllen hinter sich hatte und deswegen fing der vor ein paar tagen noch so bereit willig verhandelnde an sie dreckiges Pack zu nennen. Der zwerg brummte nach seiner Ruhe der Menekaner solle ihn in Ruhe lassen.. doch jener höhnte weiter. Die Hand an dem Spannhebel der Armbrust welche er im schoss umklammerte... diesmal langsamer nach hinten gerissen.. da sauste ehe der Bolzen in den wenigen Sekunden eingelegt war schon ein kräftiger unnatürliche wind durch die höhle und manifestierte sich in einem gewaltigen Energiesturm der neben dem Manne ruhte. Hastig stemmte sich der Zwerg hoch und spannte die Armbrust vollends... -widersteh dem Schmerz.. widersteh dem Schwarz! Der Bergvater schuf dich, der Bergvater stählte dich CIRMIAS STEHT DIR BEI!-. natürlich gab es kalten halten mehr und ein Bolzen nach den anderen flog durch den Energiewirbel... in die Höhlenwand.... jener bewegte sich so als hätte er einen Geist auf den Zwergen zu schleuderte ihn zu boden und ließ es erneut schwarz werden...


Mit klaffenden Wunden in schwerer Rüstung lag er nun dort keuchend und stöhnend.. diese Hitze es musste natürlich die Niederhölle gewesen sein in der nun war... ließ Cirmias ihn in den Flammen der Verdammnis braten für seine Unfähigkeit als Bergwächter? Der Schweiss ran ihn in strömen vom geschwächten Leib... wie lange würde er überleben? Hatte ihn Cirmias Zorn getroffen oder hatte der Bergvater ihn verstoßen? Hin und wieder goss man wasser über seinen Leib noch lebte er.. doch wo?

Verfasst: Donnerstag 4. Mai 2006, 20:15
von Toshgrum Eisenkiefer
WO IST TORGAL DIESER KURZSTOPPLER?!

Puenktlich wie immer kommt der Hauptmann eine halbe Stunde nach Dienstantritt zu den Toren. Gemütlich sitzend die Wächter an ihren Steintischen und ein paar bei der erledigung ihrer eigentlichen Aufgabe, mag der Hauptmann unfreundlich wie immer umher blicken.

DER IST DOCH SONST IMMER SO PUENKTLICH!?

Wo ist TORGAL?


Sucht nach ihm und schickt ihn hier hin,
der soll was zu hoeren bekommen.. und wenn
ihr ihn nicht findet. Schwoere bei Cirmias ich
werde Persoenlich suchen gehen, bei mir..
kommt KEINER zu Spät.


So setzt er sich auch schnell wieder hin auf einen der Steinstuehle, sein Bart nach der Schlacht besonders gut gepflegt. Immer hin war es ein absoluter gewinn, wenn auch zu wenig gegner für Tosh´s empfinden. Doch sein Bier schmeckte ihm nun wieder sehr gut, ständig sah man ihn in regelmäßigen Zügen.. groß und schlampig.. sein.. für ihn wohlverdientes Zwergenbier trinken.
Ungefähr 6 der Wächter, mit großen Äxten bestückt und einen ordentlichen Batzen Zwergenbier.. schickte er auf den Weg durch die Stollen ihrer Heimat.
Sicher würde man ihn irgend wo finden.

Verfasst: Freitag 5. Mai 2006, 02:22
von Raakin Yazir
Es war ein schöner Tag gewesen selbst auf Gerimor und Raakin spazierte durch die Wälder Gerimors. Er genoß den intensiven Blumenduft welcher um diese Jahreszeit die Wälder erfüllte. Dieses wenig Glück war alles was er sich noch leisten konnte nachdem die Zwerge geschäftlich mit ihm fertig waren. Sie haben ihm seinen Eigenen Bruder verkauft welchen sie nach einer Schlacht feige gefangennahmen.

Raakin spazierte zu den Ruinen im Wald, von wo aus ein gang zu den alten Tunneln führte. Als er endlich die tiefere Ebene erreicht hatte stolperte er fast über dieses Wesen welches er, ein wenig unsicher, zuerst als eine Art Erdschwein deutete. Doch tragen Schweine selten Rüstungen und sind auch nicht so behaart, dachte sich Raakin. So folgerte er das dies Wohl ein Zwerg sein musste, Statur, Geruch all das Passte. Zudem trug er eine Art Armbrust bei sich.
In dieser kleinen Gestalt sah Raakin nun eine Möglichkeit sein Gold und das Salz wiederzubekommen. Ein Lächeln formte sich unter seiner Vermummung.
Der Zwerg stöhnte als hätte er vor kurzem eine Umwerfende Begegnung mit einem Monster. Raakin hatte kein Mitleid mit einem dieser Zwergen die so skrupellos einen sorgenden Bruder auspressten.

Verfasst: Freitag 5. Mai 2006, 07:57
von Aasim Omar
Welch ein beissender Geruch in der edlen Perle der Wüste. Ein jeder Menekaner wusste bereits von dem recht zotteligen und schmutzigen Gast. So wurde auch Aasim neugierig auf dieses kleine wuschlige Getier welches Raakin dem Volke aus dem Norden brachte. Doch so würde er sich jenem Wesen sicher nicht nähern. Dreckig und keineswegs geruchsarm waren diese Wesen aus der schmutzigen Unterwelt. Dem Emir würde man doch wohl solch eine Beleidigung der Nase nicht antun wollen und so erging der Befehl an den Halter dieses Zwerges.

Man möge jenem Getier eine Wäsche zuteil werden lassen und ihm sein Gesichtsfell ein wenig tupieren auf das er dem Emir putzig in die Augen schaut wärend man versuchen wird ihm Kunststückchen beizubringen. Es sollte ein Fest werden dem Emir zu gefallen diesen Zwergen durch einen Reifen springen zu lassen. Er würde dies sicher tun so diese Wesen in den Augen der Menekaner wohl niederer Abstammung zu sein schienen und ein jeder sich jedoch sicher war das sie ein solch wildes und gefährliches Geschöpf nur in Ketten für den Emir tanzen lassen könnten. Er sollte nach den feinsten Ölen duften und die Frauen würden ihm seine Augen so zurechtschminken das sie dem Emir immer gar putzig anlächeln würden.

Man würde sich an diesem Wesen erfreuen bis man es einem besseren Zweck zuführen würde oder gar Notschlachten müsste. Auf dauer würde jenes Wesen bei den Edlen eingehen und schon bald würde man sein Interesse an ihnen verlieren, so man die Zeit die es einem noch Spass macht mit diesem knurrendem, putzigen Wesen nutzen sollten. Vielleicht ist es sogar möglich jenem Wesen das Sprechen beizubringen. Aasim Wusste das er einst eines dieser Wesen traf das doch recht Gesprächig schien und gewillt die ersten Anzeichen eines denkenden Wesens zu zeigen. Hat sich dieses Volk zurückentwickelt oder das edle Volk der Menekaner gar weiter? Nun Aasim war sich sicher jenem Wesen würden die Menekaner die Vorzüge einer menekanischen Gesellschaft zeigen. Dieses knurrende Biest würden die Menekaner schon zu einem putzigen kuschligem, nach Mandeln duftendem Wuschelhaustierchen machen. Glücklich wird er einst aus seiner Schale schlappern und seinen Herren aus seinem frisch friesierten Gesicht anstrahlen. Besser konnte es den Zwerg doch garnicht treffen, er muss es nur noch akzeptieren.

Verfasst: Freitag 5. Mai 2006, 13:43
von Torgal Hammergrund
Schmerz und Hitze bestimmten die Wahrnehmung als die Sinne wieder zusammen fanden und sich das rechte Auge öffnete... bei Cirmias wo war er.. Scham! Du hast verloren Torgal zweimal bist du gestorben zwei hast du dir die Bestimmung über dein Leben von der Axt und vom Bolzen stehlen lassen und das als Khaz Aduir.. gestorben bist du Torgal!.. gefangen bist du! Keuchend rappelte er sich zum sitzen auf.. der ganze Leib schmerzte und unter ihm eine Lache aus geronnen Blut, Wasser und seinem Zwergenschweiss der in Strömen floss. Er sah nun seien Umgebung mit getrübten Blick.. doch er sah?! Wie konnte das sein bei dieser Hitze... war es Nachts bei diesen Temparaturen oder warum blendete ihn der Verfluchende Feuerball der Oberfläche ihn nicht? Vor ihm Gitterstäbe und er in einem Raum welcher ganz und gar mit Fliesen aus hellem gelben Stein abgedeckt war. So ein Stein hatte er noch nie gesehen doch irgendwie die Farbe erinnerte ihn an.. SAND?! Jetzt drang es in seinen Kopf wie einer seiner Bolzen in seine Opfer... der Menekaner welcher ihn verhext hatte... es war jener welcher vor wenigen Tagen noch in Nilzadan war... ruhig um seine Sippe abzuholen.. hinterhältige Rache dieser Braunhäute? Wie viel Zeit war vergangen?! WO war er?! Diese Hitze...der Stein.. DAS SONNENVERFLUCHTE LAND AUS DEN ERZAEHLUNGEN!

UUAAARGGHHHH!! Drang es als erster und einziger Schrei aus seiner Zelle und mit aller Wucht die er noch aufbringen konnte entlud sich die Wut über sein Versagen und die Hinterhältigkeit der Braunhäute und die Verzweiflung seiner Lage auf einer der Fliesen neben ihn. Die harte Armschiene an seiner Elle hatte eine Fliese zersplittert... so weich wie die Langbeiner... doch es war zum Mäusemelken... Cirmias stand ihm nicht mehr bei.. doch wie konnte er sich in dieser Lage Cirmias würdig erweisen? Es gab keinen Weg es war Hoffnungslos. Gefangen im Sonnenverfluchten Land... selbst wenn er den Knochen jeder einzelnen Braunhaut zermalmen würde und die Hexer an den Gurgeln mit Bolzen spicken würde und aufhängen... selbst dann stand zwischen ihm und seiner Hoffnung das Grauen..das Meer...

Schmerz kam wieder sein ganzer Leib war Träge.. er lebte noch seine Wiederstandsfähigkeit war gewahrt geblieben... doch diese Hitze durch die Fleischmassen schwitze er ununterbrochen... was wollten diese dreckigen heuchelnden Braunhäute mit ihm lebend? Ihn demütigen? Ihn an der Sonne zugrunde gehen sehen um ihre Schmach zu verdrängen? Ihn benutzen um die anderen Zwerge zu treffen? Nein .. er war nur ein Kurzstoppler... die anderen zwerge wussten das Nilzadan der berg die Aufgabe der Khaz Aduir wichtiger waren.. und das ein Zwerg lieber sterben würde ehe seine Brüder für ihn kriechen. Es war ihm bewusst.. er war wirklich Tod... in ihrer dreckigen braunen verfluchten braunen Hand ... er konnte das nicht ändern ... doch zuspielen würde er nichts...Schweigen!....Schweigen! .....

In der tiefsten Verzweiflung des Zwergen gab es etwas... Cirmias hatte ihm nicht vergessen.. wenigtens ein kleiner Teil des Henkersmahl blieb ihm... an seinem Gurt... der durch und durch beschädigten Rüstung hing noch der Schlauch... er hatte ein Loch... hastig wurde er angehoben er gluckerte noch ER GLUCKERTE NOCH! FROHLOCKE TORGAL! Hastig und mit viel Zittern wurde der lädierte Trinkschlauch angehoben und der Inhalt ran die ausgetrocknete Kehle hinunter belebend wie göttliche Macht... Cirmias Macht! Ein Geschenk Cirmias... das Zwergenbier das letzte mal. In einem Zug leerte er den ganzen Schlauch ließ keinen Tropfen über und lehnte sich zurück... niemand war in dem Zellraum .. und er.. seine Komplette Ausrüstung trug er noch am Leib... der Raum hatte keine Fenster so konnte ihn die Sonne nicht blenden doch welche Tageszeit war es? Die Hitze ließ nach.. es wurde allmählich kalt. Ein wohliges Gefühl nach all dem Schmerz .. Cirmias hatte ihn nicht vergessen... doc wohin sollte das Führen? Er konnte Leben.. er könnte vielleicht sogar kämpfen.. doch das Meer blieb.. verdammtes Meer verdammte Sonne...

Bleib am Leben Torgal, bleib am Leben und Schweige! Der Bergvater wird dich zurück in sein Reich rufen es wird geschehen und dann sei bereit. Seid diesem Punkt in der ersten nacht saß er nun in der Zelle an die wand gelehnt mit eiserner Miene und dem Vorsatz kein Wort zu sprechen und nicht den letzten Rest brechen zu lassen der ihn noch zu einem Khaz Aduir machte. Niemand kam.. die Zeit verstrich und es wurde wieder heisß... ein neuer Tag war gekommen? Ebenso Wunderschön wie der letzte?

Verfasst: Freitag 5. Mai 2006, 18:01
von Torgal Hammergrund
Mit dem Tag kam auch die Hitze immer mehr zurück... und das Leiden und der Schmerz... hin und wieder hörte Torgal vor der Zelle Fußschritte.. doch niemand trat in den Raum mit Schreibtisch und Waffen indem seine Zelle bestehend aus Gitterstäben sich Befand. Der Zwerg blickte mürrisch auf die Lache aus Blut und Schweiß und grimmig schmunzelte er... deswegen also betraten sie die Zelle nicht.. und deswegen hatte er noch seine Ausrüstung... Ausrüstung?! Er griff auf den Rücken nach dem Marschrucksack welchen er trug.. etwas festes... ja! An den Gurt er hatte sie noch die einblättrige Kampfaxt welche er nicht ziehen konnte die vom Kampf lädierte Armbrust mit Magazin und Schnellspannhebel und eine weitere von jenem Werke im Rucksack mit vollem Magazin. Die zwei Wurfäxte welche er stets bei sich trug hatte er auch noch. Doch wie um Cirmiaswillen sollte er damit bei diesem Wetter kämpfen? Die Wunden schmerzten noch stark er war wie benommen und die Hitze wurde wieder stärker und stärker.. die Waffen waren ein Geschenk von Cirmias... er musste sie behalten! Doch wenn sie kamen musste er kämpfen er sie sich nehmen lassen... verzweifelt in einer Mischung aus Hoffnung und verdammt glitt der Blick des einen Auges auf den Boden und die in seiner Wut zerschmettere Sandsteinfliese.... Cirmias ich danke dir!

In der für den Bergwächter misslichsten Lage die er war er immer noch bereit sich Cirmias zu beweisen doch dafür dürfte er nicht in den Selbstmord laufen, die Idee ward ihm gegeben... das zwergische Schuppenhemd welches er Trug war durch und durch lädiert und wohl im Kampf nicht mehr die beste Hilfe... er müsste den Tag überstehen, sollte es wieder Kalt werden, dann wäre es nacht und er könnte draußen sehen, in der Nacht würde er alle Kräfte brauchen die er noch hatte um zu sterben oder zu leben wie ein Khaz Aduir... das Zwergenbier welches er getrunken hatte... er flehte zu Cirmias das es ihn den Tag überstehen lassen würde.

Er musste handeln ehe es zu heiß werden würde.. Schnell hob er die Reste der zertrümmerten Steinfliese weg betaste den grund darunter... Hart aber nicht zu hart mit der wuchtigen Kampfaxt und nur mit Druck nicht mit Hämmern versucht er etwas erde unter der fliesen weg zu brechen und rauszuschaben und zu lockern. Überflüssige Erde drückte er in den leergetrunkenen Trinkschlauch welcher 4 Liter fasste füllte es mit dem Wasser etwas auf was in seiner Zelle stand. Dann nahm er das hölzerne Magazin von der Armbrust legte beide Teile und die Kampfaxt in das loch und schüttete wieder etwas erde drüber um jene fest zutreten. Nun griff er mit seinen dreckigen Fingern unter die Fliesenplatte neben dem zugeschütteten Loch und viel Leid musste er ertragen als er jene nun austauschte. Auf dem heilen Grund legte er dann die Fliesensplitter welche er beiseite geräumt hatte und versuchte alles aufzuräumen, so das sein Werk ungesehen blieb. Mittlerweile floss ihm der Schweiß wieder strömen vom Gesicht durch den Bart auf den Boden und jede Bewegung war müßig

Bei Cirmias... es kam keine Wache in der Zeit in seine Zelle... der Bergvater erhörte ihn! War mit ihm! Wie ein Zwerg sollte er sterben wenn’s soweit war. Nun lehnte er sich keuchend gegen die Wand und tat nichts mehr .. die Zeit würde kommen die Nacht würde kommen, seine Kraft war versiegt um jeden Preis... er musste den tag überleben....

Verfasst: Freitag 5. Mai 2006, 20:42
von Torgal Hammergrund
Es sprudelte der Zorn in dem Zwergen ringend mit der Hoffnung und dem eisernen Wille....n WIE KÖNNEN DIESE VERBRANNTEN TROLLHIRNE ICH REISSE SIE IN STÜCKE – ertrage es , dulde es , sie dürfen nichts merken –WASSER! DIESER DUFT! BEIM BARTE KHORAS DAFÜR WERDEN SIE BÜSSEN! – du lebst, du atmest, du hast wunden, ruhe, raste lebe, lebe für Cirmias, er gibt dir Kraft –DEN BART EINES ZWERGEN ANZUFASSEN IHRE KNOCHELN WIRDE ICH ZERMALMEN! DIESE ELENDIGEN!- du bist gefangen, ruhe.. ruhe Torgal, man hat dir alles genommen, du hättest Tod sein können. Doch der Bergvater wollte es nicht so, der Bergvater wollte das sie dir deine Rüstung abnehmen nur um sie in dem gleichen Raum deines Gefängnis auf den Tisch hinter den Gittern zu Legen. Cirmias hat dich all dies überleben lassen hat sie nicht nachsehen lassen... dein Leib ist ausgezerrt schlafe nun Torgal schlafe, und ruhe. Du hast den Weg zum Hafen gesehen sie haben ihn dir gezeigt die Sonne geht unter , die Kälte kommt, sammele Kraft um zu sterben oder zu leben wie ein Khaz Aduir. Leise knurrend leget er seinen Leib in das geronnene Blut welches in seinem Schweiß schwamm. In der viel zu langen Robe die man dem Zwergen gab legte er sich auf die zersplitterte Sandsteinfliese und über diese wo er seine Waffen versteckt hatte. Es war schon komisch die gesamte Zelle war von seinem zwergischen beißenden Schweiß erfüllt und mischte sich nun mit den lieblichen duft des Öles zu einer für außentehende nicht viel besseren Geruchsnote.. der Zwerg allerdings wünschte sich seine Nase würde abfallen... es dauerte nicht lange da viel der geschundene Zwerg mit nun mehr halben Bart ein um zu träumen von Rache und dem Bergreich und Bier... er hatte überlebt.

Verfasst: Freitag 5. Mai 2006, 22:32
von Arghromyk Feuerklinge
Er schmiss sich gegen den Zweikopf und biss ihm in den Arm, doch er schleuderte ihn gegen die Wand. Er rappelte sich auf und senkte seinen Kopf und stürmte auf den Zweikopf los er, doch er verfehlte sein Ziel, das Bein des Wesens, und traf stattdessen die Hand, welche er durchbohrte, dann wollte der Zweikopf ihn wieder wegschleudern, doch er hielt sich fest und rieb sich mit seiner scharfkantigen Ruestung am Arm und schälte dem Wesen so das Fleisch vom Arm und es schrie schmerzgepeinige auf. Dann reisst er seinen Helmstachel los zertrümmert mit einem Tritt und einigen Fausthieben die Kniescheibe des Wesens, es fiel um. Dann sprang er auf den zuckenden Körper der Bestie und trieb die Stachel an seinem Ellenbogen tief in die Kehle des Vieches und tötete es somit...
Dann stapfte er zu der großen Leiter am Ende des Tunnels, welche das Monstrum bewachen sollte und kletterte auf ihr hinauf in ein weit verzweigtes Labyrinth aus Gängen.

Er bewegte sich in Richtung Ausgang doch er traf auf Luzcilla Amarth, eine befreundete Kriegerin. Sie unterhielten sich eine Weile und sie erwähnte dauernd einen 'Herr'...
Er war verwundert, dass sich Luu von jemanden rumkomandieren lässt und meint, dass der Mann, den sie 'Herr' nennt wohl ein mächtiger Krieger sein müsse und dass die Farben ihrer Rüstung ihm gefiele, da schwarz und rot die Farben der Feuerklingen sind...

Und plötzlich trat ein mittelgroßer Mann in einer beeindruckender, schwarzer Rüstung aus dem Schatten und seine Augen glühten rot auf, als er Arghromyk sah...

Er erzählte etwas von wegen einem anderen Zwergen und einem Menekaner, der ihn mitgenommen hatte, nachdem er (der Mann) dem Khaz-Aduir eine bedeutende Niederlage beigebracht hatte und als der Zwerg sich aufgerappelt hatte schlug der Menekaner ihn nieder und nahm ihn mit..., erzählte der Mann und hob das gesenkte Schwert an.
Der Ahad wies die Männer und Frauen an sich zurück zu halten und trat auf Arghromyk zu, jener hatte in der Zwischenzeit seine hellblauen Dornenhandschuhe ausgezogen und andere, tiefblaue angezogen, doch kaum war der Rahaler heran schlug Argh zu, doch sein Schlag schien irgendwie von der Rüstung des Mannes abzuprallen und die Wucht warf Arghromyk zurück, dann holte der Ahad weit aus und plazierte eine starken Hieb am Kopf des Zwergen, woraufhin er zu Boden fiel, mit einem zwergischem Fluch auf den Lippen gegen die Wand und sackte dort zusammen...


Nach einiger Zeit schlug er die Augen wieder auf und sah etwas weisses auf sich zukommen, er sprang auf und hieb mit den Fäusten wild um sich und das Skelett fiel zu Boden, dann rannte er zum Ausgang und in Richtung Nilzadan davon, dort am Eingang angekommen konnte er gerade noch den Wachen berichten, was passiert sei und dann fiel er auch schon vornüber auf den Boden...


Einige Zeit später wachte er wieder auf, in seinem Haus und ohne seine gewohnte Rüstung, stattdessen hatte er ein leichtes Hemd aus ineinander geflochtenen Ringen an. Er ging zum Steintisch und meisselte dort einige Runen in eine schwere Steinplatte, jene liess er dann von einem Jungzwergen zum Schreiber bringen, dass er sie vervielfache und an einige Personen verschicke, dann liess er sich seine stark ramponierte Wühlerrüstung geben und zog sie an, dann machte er sich auf den Weg zu Grim um das, was er den Wachen erzählt hatte und was sie Grim erzählt hatten noch zu ergänzen...

Verfasst: Freitag 5. Mai 2006, 23:37
von Torgal Hammergrund
Das schmerzen seiner Glieder ließ ihn nicht lange schlafen damit hatte er gerechnet darauf hoffte er.. es war immer noch absolut kühl und nur die Fackeln erhellten den sonst nun stockfinsteren Raum... Torgals Auge sah auch so bestens die Umrisse.. hatte ihn die Sonne am Tag doch fast das Augenlicht gekostet so hell so stark so heiß... war dies nun sein Klima, vor der Kälte schützte ihn die Fettmasse über den Muskeln und vor der Dunkelheit sein in jener gut sehendes Auge.

Doch atmen konnte er immer noch kaum der Gestank des Duftöls brannte in seiner Nase er fühlte sich Glatt... dreckig, und doch war dies nun die Zeit der Entscheudung zu sterben oder zu Leben, und Torgal ließ alles was er wusste vor seinem geistigen Auge noch mal ablaufen: Die Menekaner hatten ihn zum Hafen geführt den Weg wusste er noch doch sah er die auslaufenden und einlaufenden Schiffe... es wiederstrebte ihn zwar zutiefst auf einen dieser Holzkonstruktionen auf dem blauen Meer zu schippern.. aber es war besser dort zu sterben als weiter in diesem Sonnenfluch zu verweilen und sich den Demütigungen hingeben lassen der heuchelnden hinterhältigen aufgeblähten verbrannten Braunhäute...wie er sie hasste.. für das was sie ihn antaten.. Rache....RACHE! Schwer fiel es ihm sich zu konzentrieren.. Wachen.. ja am Hafen sah er Zwei, während die Menekaner ihn demütigten er unter seinen Wunden litt, war er doch wachsam. Auf den Weg zu dem Haus in dem seine Zelle war waren kaum Wachen in der Nacht könnte er wenn die Besetzung so bleiben würde durch die Stadt kommen mit glück ohne von einer gesehen zu werden... was wie ein Säurebonbon auf der Zunge brannte war die Tatsache das vor dem Haus in dem er eingesperrt war Zwei Wachen stationiert waren... ein Alarm bevor er am Hafen war und es wäre vorbei.. wie Torgal.. wie willst du das lösen.

Angestrengt dachte er nach während er mit einem Keuchen die Sandsteinfliese neben der ausgetauschten zerbrochenen anhob um nach seiner Axt und der versteckten Armbrust samt Magazin zu schauen... es war alles noch da.. doch wie wollte er sich zwei Wachen Gegenüber stellen ohne Rüstung? Er konnte von Glück reden das man ihn seine Fesseln in der Zelle abgenommen hatte zum schlafen... Wehleidig blickte er zu dem lädierten zwergischen Schuppenhemd und der aufgesetzten Panzerung welche auf dem Tisch ruhten, dann blickte er unter den Tisch... unter den Tisch? DAS WAR ES! Schnell vergewisserter sich sein Auge ob des Erdloches welches er geschabt hatte für die Waffen... ja das war es... und schon räumte er sie Sandsteinfliesenreste welche neben den loch lagen beiseite und schabte mit der Axt das Loch größer möglichst Geräuschlos... Der Zwerg hatte Glück die Vermischung von seinem Zwergenschweiss und dem Duftoel schien den wachen ebenso wenig zu riechen daher war auch in dieser Nacht keine in seiner Zelle.

Nachdem er die erde soweit gelockert hatte das es ein größeres Loch entstanden war nahm er etwas Dreck und warf mit jenem auf die Fackeln im Raum um jene zu löschen und damit den Vorteil seines nur einen Auges auszubauen, dann saß er nieder die rotglühende Axt in der Rechten Hand die Armbrust in der linken... sie hatten ihm alles andere abgenommen... sollte er diese Nacht überleben würde er es sich irgendwann wiederholen in diese verlogenen verbrannten Hände der Sonnenanbeter gehörte nicht das Wappen derer Mithrillbolzen, doch nun galt es zu beten auf das er die Möglichkeit sich erarbeite sich später zu rächen... Cirmias! - Bergvater und Erschaffer des großen Reiches verleih meiner Axt die Kraft meine Feinde niederzuschmettern verleih meinem Bolzen die Sicherheit jedes Ziel zu treffen, führe mich zurück in dein Reich lass mich weiterhin dein Wächter sein! Cirmias sei mit mir ich werde aufrecht sterben oder siegreich sein- dann streifte er sich die Robe ab und stand auf, er zog den Spannhebel der Armbrust zurück und der Bolzen wurde geführt wie die Sehen bis die Armbrust schussbereit war, dann umklammerte er die einblättrige schwere Kampfaxt mit rot glühendem Axtblatt.

Tief atmete er die stickige Luft ein, ja jene war er gewöhnt, es war dunkel und es war kalt... jetzt oder nie! Mit einem Ruck und aller Kraft die der geschundene Leib des Zwergen noch aufbringen konnte nach all den Torturen hob er senkrecht auf das Schloss der Gittertür ein. Funken sprühten es zischte und mit dem lautem Aufschlag wurde die Tür nach vorne geschleudert. -Los- Schnell warf er die Kampfaxt in das Loch griff sich die Armbrust und rannte aus der Zelle die Zellentür anlehnend zu dem Tisch auf dem seine Rüstung lag , darunter hockte er sich als genau in jenem Moment die Wachen in die Zelle kamen um nachzuschauen was der Auslöser des Geräusches war. Cirmias stand ihm erneut bei und die Wachen sahen in der Dunkelheit nicht genau.. gingen an die Zelle und fixierten das große Loch in der Zelle welches Torgal gegraben hatte um sie glauben zu machen ‚der ‚Erdwühler grabe einen seiner Tunnel’ diese Zeit nutzt er um aus der Deckung unter dem Tisch heraus auf den Hinterkopf der linken Wache zu zielen.. der verließ die Sehne da stürzte Torgal aus der Deckung des Tisches hervor und riss den Spannhebel erneut zurück welcher die Machanik mit sich führte. Die Wache welcher den Bolzen im Hinterkopf steckte sank getroffen zu boden, zum Glück erschreckte dies die andere Wache so sehr das sie nicht mehr zum aufschreien kam und auch in ihrem Kopf ein Bolzen steckte. CIRMIAS ICH DANKE DIR!

Torgal raste in die Zelle zurück holte die Kampfaxt aus dem Loch, und zog sich die Überreste seiner Rüstung an...welche ebenso grausam stank wie er... mit Zornesroten Kopf trat er an die erschossenen Wachen heran Erhob die Kampfaxt mit beiden Händen und trennten ihnen schnell die mit einem Bolzen im Hinterkopf geschmückten Köpfe ab welche er auf den Schreibtisch der Zelle legte. –Der Kampf ums Überleben hat begonnen Cirmias stärke meine Axt!. Torgal ging den Weg ab welchen er zuvor in Begleitung gegangen waren... es war komplett anders als bei Tag... die Dunkelheit ließ ihn vorzüglich sehen während die Sonne ihn nicht maltretrietre. Mit dem noch sehenden rechten Auge blickte er die weite Straße ab... keine Wachen... im normaler Geschwindigkeit ging er und konnte die eine Wache welche weit südlich stand noch gut umgehen ohne das sie ihr gefährlich wurde. Die Narretei das am Stadtausgang keine Wachen standen hatte er zuvor bemerkt und es war ihm auch jetzt sehr angenehm... das Meer.. VERDAMMTES WASSER! Kam in Sicht... doch Torgal zögerte nicht nun außerhalb der Stadt zu laufen... seinen geschändeten Leib weiter mit dem Willen der Hoffnung anzutreiben. Zwei Wachen in Hafennähe, nein das würde zu lange dauern vielleicht hatten sie die Leichen schon entdeckt.... er hatte nicht mehr genügend Kraft. Eine Wache musste reichen würde die andere das mitkriegen müsste er schnell auf dem am Steg ankernden Schiff sein.

Die Wache welche den Stegzugang bewachte war die selbe welche ihn zuvor im Wasser niederrang und Baden ließ... daher fand Torgal in dem Zorn neue Kraft die Armbrust zu spannen und aus der Dunkelheit einen Bolzen auf die Wache zu feuern welcher den Lederpanzer durchdrang und sie aufschrien ließ, schnell preschte der Zwerg näher der zweite Bolzen traf die Kehle da sich die Wache zu ihm wendete wie erhofft. Und als nun laut die zweite wachen am Hafen Alarm brüllte hatte steuerte Torgal wie ein Besessener auf das Schiff am Hafen zu. Er schaffte es An Board zu laufen und zielte auf den Mann der sich als erstes aufregte.. das musste der Kapitän sein „LOEG UP! ODA DEJ LEVEN JST WEK WJE MOINS!“ brüllte er ihn in der schlechten Gemeinsprache an und deutete einfach aus den Hafen raus.

ES war als hätte Cirmias ihn die ganze Zeit über begleitet und beschützt obwohl ihm großes Leid wiederfuhr.. so klappte die Geiselnahme des Schiffes und ehe sich die menekanischen Wachen sammeln konnten waren sie mit gutem Südwind in Richtung Norden unterwegs und Torgal überlebte die Seefahrt, er ließ sich den Namen des Kapitäns geben um ihn später zu bezahlen und stapfte nun mit schon schwarzen Ansätzen in der Sicht vom Hafen Berchgards in Richtung Mine wo er vor den Brüdern zusammen brach und nur noch ein paar Worte stammelte ehe ihn das Bewusstsein verließ „Cirmias... mi euc... Khaz Aduir .. Torgal.. mele…sich…..dien ..“.

Torgal wurde von Zwergen sofort nach Nilzadan gebracht, trotz des lieblichen Duftöl Geruchs welchem an ihm haftete, sie trugen ihn behutsam ob der vielen Wunden und der zerschunden Rüstung und nicht zu letzt war man über den halb abgerissenen Bart zu tiefst empört .Rasten.. er musste rasten..

Verfasst: Samstag 6. Mai 2006, 13:39
von Toshgrum Eisenkiefer
Tosh stampfte an diesem Tag wild hin und her, er hatte unter den STollen geguckt. Keine Luecke ausgelassen, suchte er selbst bei den Langbeinen.
Dies und das bekam er mit, aber Torgal zu finden stellte sich schwerer heraus als zu anfang vermutet. Keine Taverne hatte er aufgesucht, nicht einmal die hintersten Spilunken.
Keine Höhle oder sonstiges hatte er aufgesucht, vllt. war er ja Jagen unser Torgal. Tosh´s Kopf gluehte noch immer vor Zorn, wie kann er nur so lange weg bleiben!
Zu den Nachstunden hin hatte er sichlangam wieder zurueck gemacht, keine Spur von Torgal. Kein Bolzen, kein Blut, keine Opfer. Nichts.


Torgal, ich werde dir all deine Haare ausreißen wenn du nichtbald wieder da bist.

An den Toren nun stehend blickte er die Khaz-Aduir an, keiner sagte nur einen Ton. Eher bedrückt blickten sie drein, das Bier schmeckte ihnen nicht so recht und Tosh war ausser sich. Mit geballten Fäusten beäugelte er jeden einzigsten seiner Wächter.

Wenn ihr Torgal sieht, sagt mir bescheid.. ic hwerde...

So kamen auch schon aus dem Rücken her die Worte Torgals, nur schwach und stockend konnte er einiges von sich bringen.

Torgal du Spilunkentreiben, hast wieder zu viel Orken gesehen und musstest gleich mal deine Armbrust austesten wa?!
WO WARST DU BEI DIENSTANTRITT?!

Bereit ihm eins ordentlich auf die Kass zu geben merkte er nur noch wie Torgal unter größten Bemühungen zusammenbrah, einen moment lang stand Tosh nur verwundert dort und blickte unsicher herab.

Jetzt fällt der um, traut sich nicht mal seine verdiente Strafe entgegen zu nehmen.

BRINGT IHN ZU EINEM HEILER IHR FAULEN SÄCKE; ODER SOLL ICH EUCH BEINE MACHEN?

Verfasst: Montag 8. Mai 2006, 12:35
von Torgal Hammergrund
Wie lange er geschlafen hatte.. das wusste er nicht, doch als er aufwachte umwehte ihn der schöne stickige gewohnte muffige Duft des Bergreiches... Zu hause... ja er war zu Hause und als das rechte Auge sich öffnete erblickte es neben dem Bett in dem er lag einen großen abgedeckten Krug. Zwergenbier... ohne zu zögern richtete Torgal sich mit einem verbissen Gesicht –einige Wunden taten noch höllisch weh- griff Torgal nach dem Krug hob ihn an und trank zwar hastig aber darauf bedacht jeden Tropfen einzufangen des heiligen Gebräus. Den Krug abgesetzt schnaubte er sich zufrieden schnaufend um.. wo war er? Dies war nicht sein Haus... es war Moras sein Haus.... ja der Schmerz der Geschmack des Bieres, dies war kein Traum keine Einbildung er war zu hause.. sogleich griff er sich an die rechte Gesichtshälfte wo vor Tagen noch der Handlange Vollbart ruhte... und immer noch ruhte...selbst der Nasenverätzende Gestank war nicht mehr .... Moras ich danke dir!... Was hatte man ihm angetan... das heuchelnde Sonnenanbetende Volk so verlogen wie jedes ihrer Worte.. einen schwer verwundeten Khaz Aduir hinterhältig zu entführen und so zu demütigen... Rache, das war das einzige woran Moras dachte wenn an die Braunhäute aus den Süden denken musste.

Immer noch war sein Leib geschunden doch er konnte sich erheben, und deswegen musste er zum Wachhaus... Tosh würde ihn in kleine Stücke reißen in Wasser einlegen und auf Drachenflamme rösten täte er dies nicht. Alles war gemacht , neben dem Bett auf dem Tisch ruhte der leicht rot glänzende zwergische Schuppenpanzer, der Helm, die Halskrause die Beschläge der Hose und die Axt alles repariert oder ausgetauscht.. er musste zweifelsohne mindestens einen ganzen Tag geruht haben. Mit trägen Schritten stapfte er durch den Götterberg bis hin zum Wachhaus um sich umgehend bei Toshgrum zu melden und ausführlichen Bericht über die letzten Tage je nach seinen Möglichkeiten und Wissen abzugeben.

Denn erst der Zwerg welcher auf Menek’Ur war lernt Nilzadan wirklich zu schätzen... ein Tag so wunderschön wie Heute! Auf das noch viele von ihnen folgen.