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Reise ins Innere oder Rueckgewinnung des Lebens...

Verfasst: Donnerstag 4. Mai 2006, 16:31
von Laheria A´kinar
Die Schritte fiehlen ihr schwer ihre Beine fuehlten sich an wie Blei und nur mit Muehe konnte sie sich auf den Beinen halten.Gestuetzt auf einen Stock, wie eine alte Frau ging sie auf das Tor Rahals zu.

Der Rucksack war mit einigen Sachen gefuellt genug um zu ueberleben. NUr das nötigste fuer diese reise.
Als sie schließlich ein stueck gegangen war ließ sie sich auf einem baumstumpf nahe dem Wasser nieder. Hier wollte sie bleiben.

Hier noch nahe zu dem Ort der Zuflucht, doch innerlich weit entfernt.
Sie hustete stark und konnte kaum sitzen bleiben so schlimm schien er zu sein.
Sie schloss die augen und konzentrierte sich.

Sie bildete eine Faust und bemerkte wie eine kleine flamme sich in ihr bildet und schließlich größer wurde. Sie musste sich beherrschen denn dieses Gefuehl war sehr stark.
Sie konzentrierte sich vollkommen auf das Gefuehl und die langsam größer werdene flamme diese immer unter Kontrolle haltend.

Diese Flamme war der Zorn den sie bildete bei dem Gedanken an die hure und die ungläubigen die von den Blendern in ihre netze eingesponnen wurden.
Sie entspannte sich wieder und die flamme erlosch aber das zufriedene gefuehl blieb.
Sie wusste sie konnte dies.. ihren Zorn beherrschen und sie haette ihn gezielt auf einen ihrer gegener wenden koennen.

Sie hoerte schritte doch drehte sich nicht um. Sie hoerte das leichte klirren der ruestung und das schwert was wohl immer wieder gegen die ruestung stieß. Er schien keine böswilligen absichten zu haben.

Sie ueberlegte einen moment ehe sie ihm genau das predigte was in ihren augen der wahrheit entsprach und sie sah zu ihrer freude das es ihn beruehrte innerlich und er sich darueber gedanken machte.
Er setzte sich neben sie, ein zeichen das er etwas wolle.

Sie konnte schon ahnen was er meinte als sie kurz auf das langschwert blickte.
Schwertkunst und die lehren alatars.
Beides zusammen mag die richtige mischung geben.
Sie schickte ihn weg ueber die nacht.

Sie wollte nicht schlafen und das Essen ließ sie unberuehrt.
Sie stuetzte sich auf den stock und ging langsam zum wasser und sah auf das gegenueberliegende Ufer.
Da war Rahal in all seinem Stolz.
Fast mochte kurz etwas splittern in ihrem herzen.

Sie vermisste es durch die Stadt zu gehen. Sie vermisste die menschen dort und ihren geliebten.
Doch die Leere in ihr sowie auch die Krankheit ließen ihr keine wahl.
Sie entledigte sich ihrer Kleider und auch den stock lehnte sie an einen der Bäume ehe sie mit zitternden Beinen vor dem wasser stand.

Dann huschte ein Schatten auf sie zu, den sie nicht zu bemerken schien und zog vier parallele Krallenspuren auf ihren oberschnkel bis zu Kniehoehle.
Sie fiehl nach vorne und sie schloss mit sichtlichem Genuss das wasser als es ihr Gesicht beruehrte und dann ihren ganzen Koerper umhuellte.

Die Kratzer schmerzten sehr dochschien sie sich wieder zu konzentrieren und eine hand stob wuetend durch die wasserdecke und dann auch ihr ganzer Koerper.
SIe erhob sich aus dem wasser und stand nun im glanz des Mondlichts.

Als sie schließlich nach ihren Sachen greifen wollte wurde ihr leicht schwarz vor den augen und uebel und so drehte sie sich schnell gen dem wasser ehe sie sich erbrach.

Schließlich wieder fertig angezogen lehnte sie sich an den baumstamm und sah in das prasselnde Lagerfeuer.
Die Leere in ihr war verschwunden stattdessen ein Gefuehl der ZUfriedenheit.

Doch wusste sie das die zeit zur rueckkehr noch nicht gekommen war.