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ungewöhnlicher Ausgang eines Faustkampfes
Verfasst: Mittwoch 3. Mai 2006, 00:28
von Sullivan MacDraig
Ich muss wahrlich eine mürrische Miene gemacht haben… hatte mich dieses kleine Balg als Lieferburschen auf das Festland gesandt… ausgerechnet mich… und ausgerechnet auf das Festland… mit dunklem Seufzen setze ich meinen Weg fort… und plötzlich stand er da… ein Bärtiger… kaum größer als ein Kind, aber so breit wie hoch und mit einem Bart dem eigenen ebenbürtig… und dann stand dieses Wesen auch noch im Weg rum.. grummelnd maulte ich es an… kurze sollten nicht im Weg stehen… und war erstaunt als mir das Wesen in gemein Sprache antwortete… unverschämter Wicht… so blies ich ihm etwas Rauch aus der Pfeife entgegen… sollte der bärtige Stumpen doch den Mund halten und aus dem Weg gehen… doch dies tat er nicht… statt dessen griff der Zwerg zum Griff einer Axt… und ehe ich denken konnte schlug ich zu… die Faust schmetterte auf den Helm des Zwergen und ein Geräusch wie der Schlag einer Glocke erklang… und ein höllischer Schmerz durch fuhr meine Faust… als hätte ich gegen den Berg selbst geschlagen… und wich ich zurück… und erstaunt ich war als das Wesen nach dem Schlage in den ich alle Kraft legte noch auf den Füßen blieb… und mich sogar noch angriff… mit einem Ansturm wie von einem wütenden Eisbären riss es mich von den Füßen… und murrend rappelte ich mich wieder auf… was das Wesen zu ließ… konnte es sein das es Ehre im Leib hatte ? nein etwas vom Südland doch nicht… und so griff ich erneut an… beide Hände verschränkt mit aller Macht auf das Haupt des Wesen… wieder erklang ein lauter Knall…und das Wesen taumelte getroffen zurück… ich setzte mit einem Tritt nach… ich sollte lernen das treten nicht meine Stärke ist… wie dem auch sei… ein Faustschlag des Zwerges riss mich von den Füßen und ließ mich ein zweites mal zu Boden gehen… elender Südländischer Gnom… dieses Gefecht schien eindeutig Sinnlos zu werden… so bot ich dem Zwergen einen Vorschlag an… Wetttrinken… so tauschten wir die Trinkschläuche… meiner mit feinstem Met gefühlt… kein Südländer hält das aus… aber der Zwerg schon und trank es auch noch wie Wasser… mich jedoch kostet das Gebräu des Stumpens beinahe den Atem… verdammtes Zeug, soviel Alkohol hat nicht mal Eisschnaps…
So einigten wir uns auf einen Sieg des Zwerges… aber irgendwann revanchier ich mich bei dem Stumpen… ja Bärtiger namens Torgal… das nächste Wettsaufen gewinnst du nicht…
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Verfasst: Mittwoch 3. Mai 2006, 14:12
von Torgal Hammergrund
Missmutig brummend hielt er die Hand in den Wassertrog seines Steinbeissers... verdammt Torgal warum musst du auch genau auf die Nieten schlagen... und der Wiederstand darunter.. der Leib des Langbeins war nicht Weich und gab der Faust nicht nach, kräftig für ein Langbein... und das Dröhnen des Glockenschlags hatte er immer noch nicht ganz verdrängt immer noch hörte er es. Der Helm stand auf dem steinernen Tisch er hatte gar ungläubig nachgeschaut... natürliche konnte es der Hüne in der Dunkelheit nicht sehen und auch bei Tageslicht wäre die kleine Delle in dem Helm des Zwergen den wenigsten Langbeinern aufgefallen, doch Torgal ließ es Grummeln... verdammt nicht mal ein Khaz Aduir konnte viel mehr an einem zwergischen Helm mit bloßen Händen ausrichten als das. Ja das Langbein was ihn anmaulte und ihm Rauch ins Gesicht blies.. jenes was er belehren wollte über die Khaz Aduir nachdem er es erst mal auf eigene Größe mit der eigenen Axt gestutzt hätte es schlug schnell und wuchtig aus seiner riesigen Größe von Oben auf den Helm mit beiden Fäusten zu als der Zwerg den Griff an die Axt legte. Benommen musste Torgal einen Schritt zurück machen das Läuten in seinem Kopf ließ nur allmählich nach, doch als er die Beherrschung wieder über sich erlangte kam die Wut und die Kraft. Das große Langbein welches sichtlich verdutzt war das der Zwerg jenem Schlag wiederstand verpasste so die Gelegenheit auszuweichen als Torgal nun auf ihn zustürmte beide Ellen welche mit Metallarmschienen bewehrt waren über den Kopf erhoben. Mit einem tiefen Grollen raste der nun wutentbrannte Zwerg auf den Angurer zu und setzte die Ellen auf den Oberschenkeln auf womit der Angurer nach hinten gedrängt wurde und schließlich umfiel mit einem Keuchen. Ja der Schlag des Langbeins war immer noch am Leib zu Spüren... und der Wiederstand ehe der Mann umfiel war auch gewaltiger als bei Langbeinern... war es etwa keine langbeinische Narretei von dem Hünen Wiederstand zu leisten? Er musste belehrt werden und der Zwerg spürte den wohligen Antrieb der Wut in den Kampf... Der Gegner konnte zuschlagen das sprach für ihn.. daher nutzte Torgal die Zeit die jener brauchte um wieder aufzustehen auch um sich die Armschienen von den Ellen zu lösen, den Helm hätte er auch abgenommen wenn noch genug Zeit gewesen aber da ging das Geraufe weiter.. wenn er es so haben wollte würde der Zwerg zeigen aus welchem Metall er ist. Der nächste Glockenschlag von Oben drohte, doch diesmal erhob der Zwerg wieder die gekreuzten Ellen vor sich um jenen abzufangen mit einem Schritt nach hinten... der Schlag ging zweifellos ins Mark und nur die Fleisch- und Muskelmasse des Zwergen wiederstand ihm keuchend. Einen schritt musste er zurück machen... unglaublich... Torgal TUE WAS! Mit einem Wutschrei preschte er nach vorne mit der rechten zu einem hohen Seitwärtshaken ansetzend welchen er noch über seinen Kopf schlagen musste damit er die Seite des Angureres traf, jener wollte einen Tritt anbringen welcher jedoch über den Zwerg hinwegfegte. Die unbewehrte Faust grub sich tief in den Leib des Angurers mit der Wucht des Zwergen und holte den Hünen da er nur noch ein Standbein hatte vom Stand... jedoch auf Kosten von großen Schmerzen... Torgal hatte genau auf eine Niete des beschlagenen Lederwams getroffen welches der Hüne trug und nur die Verbissenheit konnte den Schmerz in der Mimik des Zwergen überspielen welchen er nun an den Knöcheln der rechten faust hatte.
So kam ihm das Angebot des Ebenfalls schmerz gepeinigten Langbeins nur recht diese Angelegenheit auf andere Art zu bereinigen... ein Wettstreit der Wiederstandsfähigkeit ausgetragen auf den gegnerischen Gebräuen.... Wollte das Langbein ihn mit der Plürre vergiften die sie Bier schimpften? Das Langbein haute kräftiger zu als jedes Langbein zuvor.. daher war Torgal neugierig ob dieses Langbein beim Gebräu langbeinisch war... etwas von der Langbeinischen Plürre würde sein Leib aushalten und sollte es sich wirklich um trinkbaren Alkohol handeln gab es keinen Zweifel wer mehr wiederstehen könnte, schließlich hatte Cirmias der Bergvater sein Volk mit dem heiligen Bier in den Adern geschaffen. Siegessicher warf er dem Hüne seinen Trinkschlauch zu...jener war zwar an die Oberfläche getragen worden enthielt aber immer noch da die Sonne nicht schien gutes Bier.. welches der Zwerg nachtrauerte. Der Schlauch des Angurers war gut gefüllt.. was würde ihn erwarten.. egal trink wie ein Zwerg Torgal. Er blickte dem Angurer zu nickte ihm zu und erhob den schlauch über den Kopf nachdem er ihn geöffnet hatte. Mit der einen drückte er den Inhalt nach oben mit der anderen visierte er seinen Mund an und stürzte das Gebräu in das schwarze Loch des Alkohols seines Schlundes. Er erkannte das süße Gebräu recht schnell welches trotz der Süße reineren Alkohol enthielt als die üblich Langbeinplürre es schmeckte sogar ihm und war ein besserer Trost für das weggegebene Bier als befürchtet. In einem Bach stürzte er den ganzen Schlauchinhalt in sich und einen guten Teil über Bart und Rüstung... und es war zu spät ehe er sich erinnerte „UUAAAAAARRRGHHH!!!“ es war das Gebräu mit dem ihm diese Hinrahs schon mal vergiften wollten.. das Gebräu welches den Bart verklebte hinterhältig! Hinterhältig! Panisch strich er sich durch den klebenden backenden Bart.
Das außergewöhnliche Langbein indes stürzte den ganzen Schlauch seines Bieres und sprach ihn danach in ganzen Sätzen noch an... ungeheuerlich das entsetzen über den Bart ward dann auch erst mal verdrängt als der Angurer ihm sagte wie man dem entgegenkam mit Schnaps. So ein Langbein hatte er noch nie getroffen, eines das Verstand Konflikte mit einer gebührlichen Rauferei zu lösen fast wie in der zwergischen Taverne bei dem abendlichen Raufereien um das erste Bier. Ein Langbein, welches das richtige Bier trinken konnte und immer noch sprach und es schließlich endlich mal einsah die Schmach, das zwergisches Bier unbestreitbar das beste sei... anders konnte es nicht sein es war Cirmias heiliges Gesöff. Langbeinern konnte man nicht trauen, aber dies war das erste welches etwas Anerkennung verdiente. Torgal dachte an eine verirrte Zwergin welche sich im größten Suff mit einem Langbeiner paarte und dieser Hüne das Ergebnis gewesen sein konnte.. ES SCHÜTTELTE IHN.. BRRR!!!
Sullivan vom Clan der MacDraigs.. Clan? Es gab eine Sippe dieser Sorte? Es wunderte Torgal und noch lange dachte er darüber nach ob es mehr dieses Schlages gäbe oder ob das alles nur Getue war... eine Hexerei..er würde es herausfinden und diese MacDraigs inspizieren.