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Der Autrag

Verfasst: Sonntag 5. Februar 2017, 16:09
von Quantis Vandokir
*Im Schutz der Dunkelheit schleicht Quantis durch die Gassen von Rahal. In seine Uniform der Garde gekleidet vermeidet er dennoch jeden Kontakt zu anderen Wachen. Den Auftrag den er und Valyn’tael bekamen bedurfte es geheim zu halten.

Sein Weg führt in zum Stallmeister der Garde. Dort angekommen lässt er sich sein Pferd geben und aufsatteln. An den Zügel führt er es vor die Tore der Stadt und noch etwas weiter um den Blicken der dienst haben Wachen fern zubleiben.

Einige 100 schritt südlich vom Tor legt er seine Uniform an und verstaut sie in seinen Satteltaschen. Ein letztes Mal kontrolliert er seine Ausrüstung, Knüppel, mehrere lange Seile und einige Tränke die seine Körperkraft erhören. Sie Satteltaschen werden fest verzurrt und er schwingt sich in seinen Sattel. Im Schutz der Nacht reitet er gen Osten, etwas abseits der Straßen um neugieren Blicken zu entgehen.

Nach einiger Zeit erreicht er das Gebiet um die Statt Berchgard, hier lässt er sein Pferd am östlichen Berg entlang reiten, bis er einen schmalen Pfad erreicht der in den Berg führt, direkt zu einem Fort voller Zweiköpfe, Orks und Gobblins.

Dort angekommen sitzt er ab und bindet sein Pferd an einer schroffen Spalte des Gebirges fest. Die Satteltaschen werden geöffnet und er holt die vorher verstauten Sachen heraus. Bevor er seinen Weg zum Fort weiter führt rüstet er sich und befestigt die Seile an seinem Gürtel.

Mit gezücktem Schwert stürzt er sich, mit einem hasserfüllten Brüllen, auf die Wachen des Forts. Mit schnell und mächtigen hieben streckt er die Zweiköpfe nieder. Das Blut seiner Gegner, sowie Teile des Fells kleben an seiner Rüstung und an seinem Schwert. Etwas schnaufend wischt er seine Klinge an den toten Kreaturen ab und schnallt es sich auf den Rücken.
Nun ist der Weg in das Fort und zu den Gobblins frei.

Während er über die toten Kadaver steigt zückt er seinen Knüppel und stell sich den ersten heranstürmenden kleinen Kriegern. Die ersten der kleinen Kreaturen wurden mit wuchtigen Schlägen nieder gestreckt, und sie fallen mit eingeschlagenen Schädeln zu Boden. Etwas brummend betrachtet er die toten Kreaturen.
Er muss sich etwas zügeln, die Gobblins sollten lebend gefangen werden. Da es in dem Fort aber noch etliche der kleinen Quälgeister gibt, hat er aber noch genug Möglichkeiten seine Taktik zu ändern. Entschlossen zieht er weiter durch die Schmalen Gänge.

Die nächsten Gobblins werden gezielt mit Schlägen auf den Oberkörper, Schultern und Beine bedacht. Den letzten hieb teilt er mit dem Schild gegen den Kopf der Biester aus. Der Plan scheint auf zu gehen, unter einem Ächzen sacken die kleinen Kerle zusammen und entschwinden in das Reich der Träume.

Jedesmal als er eines der Grüppchen nieder gestreckt hat beginnt er die kleinen arme auf dem Rück zu fesseln. Ebenso werden sie mit einem Knebel versehen um sich vor ihren kleinen aber scharfen Zähnen zu schützen.

Nach und nach kämpft er sich so durch die schmalen Gänge und fesselt ein Grüppchen nach dem andern.
Als er insgesamt 30 der biester gefangen genommen hat, nimmt er einer der stärkeschenkenden Tränke zu sich. Nun beginnt er die Gefangenen nach und nach aus dem Lager zu schleifen und nahe seines Pferdes bindet er sie ebenfalls an die schroffen Felsvorsprünge.
Nach einiger Zeit hat er alle Gefangenen geborgen.

Mit einem langen Seil werden sie alle samt zu einem Großen Knäul verzurrt. Nun flößt er auch seinem Pferd eines der Tränke ein, welche die Kraft des Tieres steigern sollen. Das Ende des Seils wird am Knauf des Sattels gebunden und er schwingt sich nun auch in den Sattel.
Er gibt nun Seinem Pferd die Sporen und sie machen sich wieder auf den Weg nach Westen, gen Rahal. Die Knäul aus quiekenden und kreischenden Gobblins wird den ganzen Weg mehr hinterher geschliffen, als da sie laufen.

Kurz vor Rahal angekommen sind aus dem Tross nur noch zwei Duzend Gobblins über. Die restlichen kleinen Körper hängen leblos zwischen den Anderen.

Er schwenkt nun vor dem Tor weiter nach Westen und steuert auf den Eingang von Axorn zu.
Hier sitzt er ab und schleift die letzten schritte seinen Gefangenen von Hand weiter.
Vor dem Eingang wird er auch schon von Valyn’tael erwartet. Quantis hält inne und Begrüßt ihn leicht schnaufend*


Des All-Einen Segen Valyn’tael.