Von F wie Flügel bis G wie Gnom
Verfasst: Montag 2. Januar 2017, 23:08
Tag Eins
Der Abschied gestaltete sich schwerer als üblich. Ist es sonst nur das Scheiden von einem, oder einigen wenigen, flüchtigen Treffen, bei dem nichts bleibt als eine Erinnerung, fühlt es sich nun an wie der Verlust eines großen Teils meines Selbst, den ich in Adoran vergessen habe. Mein Wesen strebt zurück, folgt einem unsichtbaren Sog, meine Gedanken verlieren sich in Moosgrün und einer süßlich schmerzenden Sehnsucht.
Zweiter Eintrag
Wie unnötig aufwändig es sein kann den Kutscher davon zu überzeugen mich zwischen Schattenwinkel und Junkersteyn, kurz hinter dem Sumpf vor den Toren Nilzadans, aussteigen zu lassen. Da musste ich doch tatsächlich etwas Überredungsarbeit leisten. Immerhin half ein freundliches und aufmerksames “Ich glaube das Kutschhaus brennt.“ - manchmal muss es eben Magie sein.
Für heute habe ich ein Zimmer bei den Kaluren bezogen und morgen suchen wir die Steilwände des Götterberges ab. Die anderen Discipuli wollten morgen erst dazu stoßen. Das nächste Ziel wird dann voraussichtlich das Gebirge zwischen Wulfgard und Ered Luin sein. Entweder komme ich bei den Thyren unter oder ich versuche mein Glück bei Thalion. Eventuell mache ich zuvor doch noch einen Abstecher nach Schattenwinkel um mir Blumen für die Heimkehr zu besorgen.
Nachtrag zum Forschungstagebuch
Was zu Vermuten ist, wenn das Vorwissen außer Acht gelassen wird:
Es handelt sich um ein magisch begabtes Wesen mit einer natürlichen Verständigkeit für das Wirken im Lied.
Würde die Tatsache, dass es an Steilwänden und Klippen zu suchen sei, nicht genügen, schlöss man spätestens beim Vernehmen des Namens darauf, dass es sich um eine beschwingte Kreatur handeln muss.
In Anbetracht der vorhergehenden Verwandlung ginge ich wohl von einer Ähnlichkeit zu einem Imp aus, beschreibt doch 'Gnom' eher die Körpergröße meines kleinen Traumlichts.
Was ich nun aber wegen meines zusätzlichen Wissens vermute:
Der Flügelgnom strotzt nur so vor magischer Begabung, nennt mehr als menschen-arm-lange Flügel sein Eigen, besitzt die Körpergröße eines Mannes, wenn nicht sogar eines Thyrenkerls, und lebt bevorzugt in tief reichenden, hoch gelegenen und schwer zugänglichen Höhlensystemen.
Da ich bereits ähnliche Verwandlungsformen der zweiten Stufe anderer Liedkundiger verschiedener Fakultäten und Herkünfte sah tippe ich auf eine starke Ähnlichkeit zum Gargoyle, auch was, neben dem Körperbau, Klangbild und Verhalten anbelangt.
Der Abschied gestaltete sich schwerer als üblich. Ist es sonst nur das Scheiden von einem, oder einigen wenigen, flüchtigen Treffen, bei dem nichts bleibt als eine Erinnerung, fühlt es sich nun an wie der Verlust eines großen Teils meines Selbst, den ich in Adoran vergessen habe. Mein Wesen strebt zurück, folgt einem unsichtbaren Sog, meine Gedanken verlieren sich in Moosgrün und einer süßlich schmerzenden Sehnsucht.
Zweiter Eintrag
Wie unnötig aufwändig es sein kann den Kutscher davon zu überzeugen mich zwischen Schattenwinkel und Junkersteyn, kurz hinter dem Sumpf vor den Toren Nilzadans, aussteigen zu lassen. Da musste ich doch tatsächlich etwas Überredungsarbeit leisten. Immerhin half ein freundliches und aufmerksames “Ich glaube das Kutschhaus brennt.“ - manchmal muss es eben Magie sein.
Für heute habe ich ein Zimmer bei den Kaluren bezogen und morgen suchen wir die Steilwände des Götterberges ab. Die anderen Discipuli wollten morgen erst dazu stoßen. Das nächste Ziel wird dann voraussichtlich das Gebirge zwischen Wulfgard und Ered Luin sein. Entweder komme ich bei den Thyren unter oder ich versuche mein Glück bei Thalion. Eventuell mache ich zuvor doch noch einen Abstecher nach Schattenwinkel um mir Blumen für die Heimkehr zu besorgen.
Nachtrag zum Forschungstagebuch
Was zu Vermuten ist, wenn das Vorwissen außer Acht gelassen wird:
Es handelt sich um ein magisch begabtes Wesen mit einer natürlichen Verständigkeit für das Wirken im Lied.
Würde die Tatsache, dass es an Steilwänden und Klippen zu suchen sei, nicht genügen, schlöss man spätestens beim Vernehmen des Namens darauf, dass es sich um eine beschwingte Kreatur handeln muss.
In Anbetracht der vorhergehenden Verwandlung ginge ich wohl von einer Ähnlichkeit zu einem Imp aus, beschreibt doch 'Gnom' eher die Körpergröße meines kleinen Traumlichts.
Was ich nun aber wegen meines zusätzlichen Wissens vermute:
Der Flügelgnom strotzt nur so vor magischer Begabung, nennt mehr als menschen-arm-lange Flügel sein Eigen, besitzt die Körpergröße eines Mannes, wenn nicht sogar eines Thyrenkerls, und lebt bevorzugt in tief reichenden, hoch gelegenen und schwer zugänglichen Höhlensystemen.
Da ich bereits ähnliche Verwandlungsformen der zweiten Stufe anderer Liedkundiger verschiedener Fakultäten und Herkünfte sah tippe ich auf eine starke Ähnlichkeit zum Gargoyle, auch was, neben dem Körperbau, Klangbild und Verhalten anbelangt.