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Wenn ein Ritter dankt…
Verfasst: Samstag 29. April 2006, 18:54
von Naia
Wenn ein Ritter dankt…
Noch immer mit ihrem Nachtgewand bekleidet strief die junge Elementaristin durch ihr leeres Haus. Alle seine Bewohner waren bereits zur Arbeit ausgezogen und nur noch sie war da.
Langsam lies sie sich auf dem Stuhl vor ihrem Steintisch nieder. Die Kohle im Erhitzungsbecken glimmte noch leicht von der letzten Nacht, denn lange hatte sie nicht schlafen können und immer wieder sich erhoben um an ihre Arbeit zurückzukehren.
Die Ereignisse von dem noch späten Besuch im Belagerungsstützpunkt, hatten ihr keine Ruhe gegönnt.
Seufzend streifte ihre Hand über die Kannte des Steintisches und mit verklärten Blick schlichen ihre Gedanken an eine ähnliche Szene vom gestrigen Abend zurück.
Wie ER vor dem Tisch stand und seine Hände genau das gleiche Taten.
Mit viel Hingabe hatte sie aus dem Komandozelt einen kleinen Pol der Ruhe gezaubert. Essen für ihn bereiten, nun ja mehr aus dem Lied der Göttin geformt. Aber er würde es nicht so genau nehmen, dass wusste sie genau. Sogar weiße Tücher hatte sie auf den hölzernen Tisch ausgebreitet um die Speisen darauf zu betten damit er sie nicht vom blanken Holz essen musste.
Langsam schloss Naia im hier und jetzt die Augen um sich jene Szene bestimmt zum hundertsten Mal nochmals im Kopf anzuschauen.
Wie er sie anblickte, ein vollkommen anderes Gesicht schien sie anzublicken, so weich…
So entspannt und dies machte sie so endlos glücklich.
Die Szenen in denen Mons vorkam und Ihn beim beginn des Mahles störte übersprang sie recht galant. Und immer wieder dachte sie an seinen Blick, der doch so unbedeutsam war wenn er sie direkt anblickte. War es seltsam genug, dass ihr Herz so aufgeregt schlug als er dies Tat und sich eine für sie unbekannte Unsicherheit sich in ihr breit machte. Sie wollte sich keinen Fehler erlauben, nicht mal den kleinsten, es wäre ein Schmach gewesen, der ihn bis zur tiefe ihrer zerstörten Seele hätte Blicken lassen.
Wieder sprangen ihre Gedanken ein Stück nach vorn zu einem Blick, der sie jetzt noch zu durchbohren schien, auch in jenem Moment wo er schon lange so weit weg von ihr war.
Jener Blick, wie konnte er nur…
Wie hatte er sie nur so Anblicken können und sie hinter sich damit herziehen wie ein kleines Mädchen an der Hand ihres Vaters lief.
Schnell hatte sie sich von Mons verabschiedet und war IHM hinter hergeeilt.
Vor dem Zelt hatte er auf sie gewartet und erst als er ihr Schritte hört hatte er sich umgedreht. Voller Ehrerbietung Blicke Naia zu ihm hoch, ihre scheu vor seinem Rang nach unten Schluckend und versuchend so höflich wie sie war nach noch einem Wunsch von ihm zu fragen.
Doch kaum hatte sie noch ein paar weitere Worte gesprochen, die ihr nicht mehr in den Sinn kamen, lag seine Hand auf ihrer Wange….
Laut klopfte es an ihrer Tür und die Gedanken mussten weichen…
Das Arbeitsleben begann doch als bald würde sie ins Lager aufbrechen, dies wusste sie.
[Story wird weitergeführt und kann auch gerne von teilnehmenden Personen weitergeführt werden, freue mich über jeden Post]
Lehren des Mitgefühls?
Verfasst: Montag 1. Mai 2006, 18:33
von Farion Lefar
Bedächtig ließ der Blauschopf die Tage des Krieges Revue passieren. Zwischen Schmerz und Leid, der Gesang des Mitgefühls. Es Pochte wie ein Herzschlag. War nicht alles was man für eine anderen empfand eine Art des Mitgefühls? Ob Pflanze, Tierwelt, Mensch oder was auch immer, selbst "Böses" musste sich mit diesen Gefühl abfinden wie der Schatten der uns verfolgt ist es dieses was uns durch die Welt begleitet, und uns steht’s verrät wann wir etwas fühlen.
Behutsam zogen die Hände des Ritters die Tür hinter sich zu. Die Robe in der Mitte geteilt und über die eine Truhe gelegt welche den Ordensraum diente. Stumm Blickten die Grünen Augen in das kalte Metall und spiegelte seinen verlorenen Blick zurück. Noch immer war er benommen wo etwas was er sich nicht erklären konnte war.
Die Tage zogen sich wie ein langes Wolkenband an ihm vorbei, siegreich gingen sie aus der Schlacht empor, der Dank jedoch er ruhte in dieser Stunde weder noch auf den Schultern der Ritter oder auf diesen des Grafen. Allein den Recken ist es zu verdanken welche für ihr Land und Glauben in diese dunkle Stunde der Schmerzen gingen. Den Zwergen wie sie voran mit ihren Äxten die Fronten des Feindes brachen, einen Clan aus dem Unterholz des Waldes welche mit seiner Stärke die Linen des Lichtes hielten, und noch vielen andern an diesen Tagen. Für Farion jedoch blieben diese Bilder nicht lange im Kopf. Allein der Glaube lenkte ihn wieder zurück ins Zwielicht welches ihn die Tage lehrte.
Langsam verließ er die Truhe ließ sie alleine in der Ecke stehen, und ging zu einer der vielen Bänke herüber welche um die Ordenstafel gestaffelt waren. Setzt sich auf diese welche der Tischmitte am nächsten stand. Die Armellen auf dem kalten Aspirant des Tisches gesetzt, die Hände schlug er vor sein Gesicht zusammen ehe sich seine Stirn leicht gegen die Daumen legte. Was war nur geschähen, bedächtig schloss er die Augen und ging inne.
Die Tage waren mehr als Sagen umwoben, ein Mächtespiel der Spiritualität. Viele Stunden suchte der alternde Ritter die Kirche auf, und hielt dort um Antwort an. Und doch brannten sich die Bilder welche so sehr seine Vergangenheit der letzten Tage bestimmte wieder ein. Er Zeigte ihr den Schlossgarten, die Öffentlichen Zimmer des Schlosses, eigentlich seine schönsten Orte an diesen er meist zu jeder zeit zu finden war.
Mit einen Seufzen fielen die Hände welche sein Gesicht nur kurz verstecken in sich zusammen. Kleine Falten überzogen das sonst glatte Miene, die Mundwinkel etwas angespannt, reibt er sich den Hinterkopf und stand von seinen Platz auf. Er war selbst etwas wirr für diesen Moment und machte sich daran den Bildern im Schlaf mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, und ging ohne große Umwege in seine spärliche Kammer wo er besinnt darauf hin seinen Träumen verfiel……
Verfasst: Montag 1. Mai 2006, 19:48
von Naia
Seufzent lies sie den Griffel in das Buch fallen.
Es war erste Tag nachdem Berchgard wieder aus der Hand der Rahaler befreit war. Mit schmerzen dachte sie an die Schreie der Verletzten zurück und noch schmerzlicher daran, dass sie nun nicht mehr ohne Angst zu haben nach Berchgard reisen konnte.
Zwerge…
Langsam schrieb sie jenes Wort an den Rand des Buches was sie lass, jene hassten magisch Begabte wie sie und würden sicher auch nicht davor zurückschrecken sie gewaltsam aus Berchgard zu entfernen wenn ihnen danach war, dessen war sich die junge Magierin sicher.
Mit einem Ratschen des Griffels strich sie das Wort wieder durch und klappte das Buch mit einem lauten Knall zusammen.
Bah das dürften sich die Zwerge sicher nicht erlauben und wenn doch würde sie einmal ein Wort mit Hauptmann Krenor reden müssen. Sie war eine ehrenhafte Bürgerin jenes Landes und diente unter der Hand der Göttermutter selbst, das würde sicher noch etwas zu Bedeuten haben in den Köpfen der Oberen jenes Landes.
Das Buch fand nach einigen Moment des verklingen jenes Gedankens seinen abgestammten Platz in den unzähligen Bücherreihen die sich an der Wand von Naia’s Haus erstreckten.
War es doch mittlerweile zu einer Sucht geworden was anfänglich nur ein Zeitvertreib war, das Lesen von Altertümlichen Wissen über Kräuter, Salben und Tinkturen doch aber auch Sagen umwogen Niederschriften über Ungetüme und Hexen fangen sich daran.
Es war eine befriedigende Leidenschaft welche die junge Magie damit frönte, sicherlich nicht minder befriedigend wie für so manche Dirn ihr abendlicher Freier.
Mit noch genießerischen Blick auf den Zügen streifte sie durchs Haus hinauf in die oberen Gemächer, etwas ruhe wollte sie sich gönnen von den Ereignissen des gestrigen Tage, waren sie ihr doch noch nicht ganz klar geworden.
Nicht die Ereignisse des Krieges, sondern jene die davor geschehen waren und auch danach.
Erlebnisse die ihr Leben beeinflussen sollten, wie so viele es schon getan haben.
Vielleicht würden jene die junge Magiern endlich an den Abgrund des Wahnsinns tragen und sie hineinschmeißen in die Grunde des Selbstverlust, aber vielleicht würde es auch genau in die andere Richtung gehen und sie würde endlichste den Weg zu sich selbst wieder finden und eins werden mit ihrer inneren Ruhe.
Innere Ruhe, ja jene hatte sie kurze Zeit gespürt, neben anderen Gefühlen wie Unsicherheit, Angst vor dem was kam und Scharm. Sonst rief dies kaum jemand in ihr hervor.
Zwar war sie immer etwas zurückhaltender gewesen wie es ihr vielleicht angestanden hätte. Doch bei ihm war es noch etwas anderes, sie traute sich nicht einmal ihn anzuschauen vor Angst er würde zurückblicken und sehen wie sie sein Anglitz betrachtete.
Langsam schlug sie sich gegen die Stirn um wieder einen klaren Gedanken fassen zu können, wieso schwiert jene Mann in ihrem Kopf herum, wieso genau jener, jener der doch für sie sein sollte wie ein verbotener Schlüssel.
Ein verbotenes Wort was sie nie aussprechen dürfte und doch schrie sie es förmlich aus sich heraus. Er forderte es auch förmlichste heraus. Zwar war sie sich sicher, dass er in ihr nicht mehr wie eine ergebene Dienerin sah, was sie auf keinsten Falls war, doch würde sie weiter ihn so behandeln wie es ihm zustand! Mit Respekt und ihm jeden Wunsch von den Lippen ablesen, denn nur dies würde verhindern, dass sie sich verlieren würde in jenen Gefühlen zu ihm wo sie sich immer noch nicht sicher war Zuneigung war oder nicht.
Oder vielleicht nur die Sorge um jene Mann, der doch so verloren wirkte in seinem Blick, abgegrenzt von Menschen und verloren in seinem Glauben.
Glauben… es war sein Steckenpferd, doch reichte es seinen Glauben zu frönen alleine um ein Mensch zu sein.
Langsam lies sie sich in die Wanne in ihrem Schlafgemach gleiten, ein seufzen entglitt ihren Lippen und ihr Kopf lehnte sich gegen die Wand.
Ihre wirren Gedanken entspannten sich für einen Moment bevor sie sich wieder sammelten und weiter auf sie einströmten wie das Wasser um sie herum auf ihren Körper.
Sie verstand nichts von seinem Glauben, vielleicht dachte sie genau aus jenem Grund nicht, wieso er so versessen darauf war, beinahe schon besessen. Aber war sie es nicht auch.
Ja eigentlich war sie nicht minder besessen von ihrem Glauben an die Göttin ihres Lebens.
Den Gedanken mit einem lächeln genießend schloss sie die Augen.
Ja er war nicht Versessen er war eher nur anders. Er zeigte nicht jedem offen seine Gefühle, er hob sie für seine Göttin auf um sie ihr zu geben.
Seine Liebe gehörte ihr und nichts irdischen, eigentlich war er dafür zu beneiden, gerne würde sie es genauso machen wie er. Ihre Gefühle abstreifen um damit das Band zu ihm zu zerteilen was keine Chance auf Erwiderung hatte. Denn er würde nicht so fühlen wie sie für ihn da war sie sich sicher.
Zwar schien es gestern für einen Moment anders. Einen Moment mehr war es nicht, nur ein Hauch im nichts der Zeit, wie er sie in seine Arme schloss im Garten des Schlosses und sie ruhig dort saßen kein Wort redeten und sie still nur genoss ihn so nah an sich zu haben.
Verfasst: Samstag 27. Mai 2006, 10:40
von Naia
Langsam kroch die Sonne durch die Vorhänge ihres Schlafraumes, langsam kitzelten die gedämpften Strahlen ihre Nase und versuchten sie zu wecken. Nach einer weile des herumwälzens gab sie sich der Sonne ergeben und richtete sich aus den Fellen auf, sich langsam umblickend und nach und nach zauberte sich ein verschlafenes laecheln auf ihre Lippen als sie ein leies schnarchen durch ihr Haus fahren hörte.
Er schlief also noch.
Rasch kleidete sie sich an und betriebn morgentliche "katzenwäsche", bevor sie mit ihren Schuhen in der Hand in die noch dunkle Wohnung hinausging. Sie würde die Vorhänge zugezogen lassen, so die Sonne nicht auch noch ihn wegen würde, wenn sie bis zu ihm dringen konnte.
Langsam ging sie die Treppe hinab in ihren Arbeitsraum.
Lauter wurde das Schnarchen umso weiter sie nah den Vorhang kam der im Unteren Raum gespannt war.
Vorsichtig teilte sie die Vorhänge um wenigstens einen Blick auf das schlafene Zauberwesen werfen zu können.
Seelig schlief er in dem Bett, die Decke vom Bett runtergestrampelt und die meine recht komisch verrenkt.
Ein schmunzeln fuhr über ihr Gesicht bevor sie die Schuhe abstellte und die Decke aufnahm und langesam an das Bett heranging.
Vorsichtig richtete sie seine Robe, sodass er nicht erwachte und legte dann die Decke aus ihren armen über seinen Körper hinüber.
Sollte er sich nicht verkühlen wenn er ausschlief, würde ihm jene entspannung einmal gut tun.
Hätte ihn sicherlich der gestrige Abend viel überwiendung und Kraft gekostet.
Langsam beugte sie sich noch über seine Stirn einen kuss voller Liebe und Zuneigung ihm auf die Stirn hauchend, bevor sie so lautlos wie möglich das Haus verließ um ihren morgentlichen Pflichten des Ordens nachzugehen.