Wendungen, Hass in den eigenen Reihen und ein velorener Jarl
Verfasst: Mittwoch 26. April 2006, 13:53
Der zweite Tag in diesem Konflikt war schleppend vorangegangen, doch sein Abend brachte Unerwartetes mit sich. Kämpfe blieben heute aus, Viola saß mit Hailey zusammen die meiste Zeit im Lager. Sie hatte wieder mehr gesprochen, hatte den ersten Schock überwunden und hatte sich dann, nach einer Absprache mit Falk, dafür entschieden, an der Front zu bleiben und zu helfen, so gut es auch nur ging. Sie würde für den Clan kämpfen, wenn es sein musste für ihn sterben, das war ihr klar, sie wollte es, auch wenn sie immer noch Angst vor dem hatte, was nun kommen mochte aber sie wusste, sie waren alle mit hier und durchlebten das Gleiche wie sie. Doch es blieb nicht bei dem ruhigen Abend; wieso auch, es wäre auch zu schön gewesen.
Am Abend hatte Falk die Ritter des Lagers zu sich gerufen und sie alle hatten sich im Kommandozelt versammelt. Viola sah immer wieder zum Zelteingang, lange schienen sie zu beraten und dann geschah es. Mit einem mal trat Falk aus diesem heraus, ohne Rüstung, ohne sein Schwert, eskortiert, wie ein Gefangener. Sie richtete sich hastig auf, sah zu Falk und ihre Augen weiteten sich. Er sagte etwas, aber sie konnte es erst nicht verstehen, sie wollte nicht zuhören in diesem Moment, sie zückte ihren Bogen zog einen Pfeil und wollte auf den erstbesten Ritter zielen die um Falk standen und ihn abführten, doch Falks Stimme setzte dem ein Jähes Ende. Berchgard … sie wussten es. Woher? Alles geschah nun in Zeitlupe, Falk wurde abgeführt, seine letzten Worte waren einfach; der Schlacht beistehen und tun was Leif sagte. Sie schüttelte den Kopf ungläubig; diesen Menschen beistehen?! Diesen Bastarden die gerade ihren Jarl wegbrachten? Sie verengte die Augen, sah Aradan nach, der gerade in das Kommandozelt ging und folgte ihm.
Sie stand ihm gegenüber, nachdem die Wachen sie zuerst nicht einlassen wollten. In ihren Augen stand Wut geschrieben, sie brüllte ihn an, ihr war es vollkommen egal wer Adrian war, welchen Status er innehatte. Falk hatte getötet, ja. Aber in diesen letzten Tagen und auch in den folgenden hatte und hätte er mehr Leben gerettet als alles andere. Sie sagte ihm das alles ins Gesicht, spürte das Bedürfnis aufkeimen, ihm hier und jetzt ins Gesicht zu spucken, doch sie wurde ruhiger, langsam aber sicher wurde der blinde Hass zur Wut und die Wut wurde gemildert. Aradan hatte ihr ein Angebot gemacht, hatte gesagt sie solle vor den Grafen selbst treten und ihm das alles sagen. Er lenkte ein … es war mehr als sie erwartet hatte und so stimmte sie zu. Er würde sie zum Grafen bringen.
Sie lag in der Nacht zusammen mit Hailey im Freien. Sie hatte es weniger gut vertragen, es hatte sie hart getroffen. Viola war bei ihr gewesen, auch ihr schmerzte das Herz. Falk … der Mann den sie innerlich vergötterte, nicht weil sie ihn liebte, nein weil sie zu ihm aufsah. Er war das Sinnbild eines Kriegers für sie, ein Anführer … und nun schmorte er vielleicht im Kerker Varunas. Sie schüttelte den Kopf matt. Sie hatten ihre Befehle, sie würden hierbleiben, sie würden Aradan und seine Truppen unterstützen, auch wenn es gegen alles war, was sie gerade fühlte. Sie würde nicht mehr mit Herz und Seele kämpfen, sie würde kämpfen weil man es befahl.
So hatten die Rahaler am Ende doch erreicht was sie wollten, und das genau zum falschen Zeitpunkt.
(ooc: darf gerne fortgeführt werden)
Am Abend hatte Falk die Ritter des Lagers zu sich gerufen und sie alle hatten sich im Kommandozelt versammelt. Viola sah immer wieder zum Zelteingang, lange schienen sie zu beraten und dann geschah es. Mit einem mal trat Falk aus diesem heraus, ohne Rüstung, ohne sein Schwert, eskortiert, wie ein Gefangener. Sie richtete sich hastig auf, sah zu Falk und ihre Augen weiteten sich. Er sagte etwas, aber sie konnte es erst nicht verstehen, sie wollte nicht zuhören in diesem Moment, sie zückte ihren Bogen zog einen Pfeil und wollte auf den erstbesten Ritter zielen die um Falk standen und ihn abführten, doch Falks Stimme setzte dem ein Jähes Ende. Berchgard … sie wussten es. Woher? Alles geschah nun in Zeitlupe, Falk wurde abgeführt, seine letzten Worte waren einfach; der Schlacht beistehen und tun was Leif sagte. Sie schüttelte den Kopf ungläubig; diesen Menschen beistehen?! Diesen Bastarden die gerade ihren Jarl wegbrachten? Sie verengte die Augen, sah Aradan nach, der gerade in das Kommandozelt ging und folgte ihm.
Sie stand ihm gegenüber, nachdem die Wachen sie zuerst nicht einlassen wollten. In ihren Augen stand Wut geschrieben, sie brüllte ihn an, ihr war es vollkommen egal wer Adrian war, welchen Status er innehatte. Falk hatte getötet, ja. Aber in diesen letzten Tagen und auch in den folgenden hatte und hätte er mehr Leben gerettet als alles andere. Sie sagte ihm das alles ins Gesicht, spürte das Bedürfnis aufkeimen, ihm hier und jetzt ins Gesicht zu spucken, doch sie wurde ruhiger, langsam aber sicher wurde der blinde Hass zur Wut und die Wut wurde gemildert. Aradan hatte ihr ein Angebot gemacht, hatte gesagt sie solle vor den Grafen selbst treten und ihm das alles sagen. Er lenkte ein … es war mehr als sie erwartet hatte und so stimmte sie zu. Er würde sie zum Grafen bringen.
Sie lag in der Nacht zusammen mit Hailey im Freien. Sie hatte es weniger gut vertragen, es hatte sie hart getroffen. Viola war bei ihr gewesen, auch ihr schmerzte das Herz. Falk … der Mann den sie innerlich vergötterte, nicht weil sie ihn liebte, nein weil sie zu ihm aufsah. Er war das Sinnbild eines Kriegers für sie, ein Anführer … und nun schmorte er vielleicht im Kerker Varunas. Sie schüttelte den Kopf matt. Sie hatten ihre Befehle, sie würden hierbleiben, sie würden Aradan und seine Truppen unterstützen, auch wenn es gegen alles war, was sie gerade fühlte. Sie würde nicht mehr mit Herz und Seele kämpfen, sie würde kämpfen weil man es befahl.
So hatten die Rahaler am Ende doch erreicht was sie wollten, und das genau zum falschen Zeitpunkt.
(ooc: darf gerne fortgeführt werden)