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Gerimor Kurier Ausgabe Nr. 18

Verfasst: Sonntag 23. Oktober 2016, 15:58
von Ira Lisarias
Die aktuellen Ausgaben des Kuriers sind diesmal an folgenden Orten zu finden: Bajard am Oger, Cabeza an der Bank, Adoran an der Stadtschenke, Berchgard an der Schenke gegenüber der Statue des Ritter Rafael.




Gerimor Kurier, Ausgabe: 18


Neues aus Wirtschaft, Kultur und Politik. Informationen von Relevanz.


Schöner Wohnen.

Kurt Ögnersdorfer ist ein Drache. Nicht ein Drache wie die elende Schwiegermutter, sondern ein echter Drache. Ein Drache mit Schuppen, Feuer aus dem Maul und dem natürlichen Wunsch nach einer eignen Bleibe. Nun fand der gute Kurt erst neulich unter einem Geldhaufen seiner Mutter eine Urkunde die besagte das elende Elfen vor 287 Jahren seine Familie aus einem Gebiet von Gerimor vertrieben haben das heute als Ered Luin bekannt ist. Der Elfenwald und das komische Gebilde was die Langohren dort erbaut haben stehen heute an der Stelle wo einst die Grotte seiner Familie war. Diese Grotte wurde seit Jahrtausenden von Generation zu Generation vererbt und steht im Moment nicht leer, sondern nicht mehr, nachdem Elfische Okkupisten sie in einem Akt sinnloser Zerstörung vernichtet hatten. Seine Vorfahren wurden abgeschlachtet und vertrieben, das Habe geplündert und überlebende in die niederträchtige elfische Sklaverei verkauft.

Der Drache den alle nur kurz ‚Kurt‘ nennen versucht im Moment zurück zu holen was rechtmäßig sein ist. „Dafür“, so ein Drachenexperte Zitat: „Müssen die Elfen natürlich weg.“ Nun haben die Einwohner von Adoran aus gelegentlichen historischen Seitenhieben von Drachen eine gewisse Abneigung gegen diese. Aber der Kurier fragt: Kann ein an Elfen fettgefressener Drache nebenan schlimmer sein als Elfenweibchen die mit ihrer grauenhaften Sprache am Nachbartisch der lokalen Hafenkneipe ein jedes Gespräch im Raum unmöglich machen? Die Antwort lautet klar: Nein.

Die Elfen müssen weg. Am besten alle, da kann so ein Drache nur recht und nützlich sein.






Erlebnisse.

Heute wollen alle in der Bank arbeiten oder aber haben einen Pfeil ins Knie bekommen. Daher fällt ein großes Abenteuer aus. Wer jedoch nicht auf das gelegentliche Abenteuer verzichten will der kommt in die Hafenschenke in Rahal. Zünftiges Weibsvolk, Überraschungen im Bier und immer ein Hauch Ungewissheit. Alles für einen Abend. Spannung garantiert – gezeichnet, Ihre: Aschgart




A-Barschtig


Tosender Jubel war neulich in der Haupstadt des lichten Reiches zu hören als die geliebte, umfeierte, Gräfin Nyome von Mauerstein, es wagte ihre zierlichen, bildhübschen Füße vor die Türe ihres bescheidenen Anwesens zu setzen um einen würdevollen Blick über die von ihr geliebten Einwohner ihrer Stadt zu werfen. Aber, statt einem freundlichen Bad in der Menge und eine Woge der Zuneigung, schlug ihr nur mehr ein Fisch entgegen.
Es klatschte. Es klatschte so laut wie es nicht mehr geklatscht hatte seit Durion, ein Ritter Alatars, der sich nach der Schande der Enthüllungen seines Versagens durch den Kurier von einer Klippe stürzte.
Aber diesmal war es kein fröhliches Klatschen wie bei Durion, es war etwas Trauriges. Schmatzend löste sich der Fisch von der geröteten Wange der Gräfin, das Entsetzen durchfuhr die Menge die sich gerade noch dem frenetischen Jubel hingegeben hatte. Nun war dort nur noch Entsetzen.
Der Übeltäter. Ein Zwerg. Eine Schmach ohne gleichen. (Zwerge drücken ihre Verachtung gegenüber anderen Zwergen oder Wesen aus indem sie einander mit Fischen ins Gesicht schlagen (Muss man wissen))

Wieso der Angriff? Darüber schweigt die Regierung. Das Regiment ist zum Schweigen verpflichtet. Kadetten die sich mit uns treffen wollten um über den Vorfall zu reden wurden Vorab von FrObSen persönlich exekutiert.
Fakt ist nur: Das lichte Reich hat ein Ohrengeld auf den Zwerg ausgesetzt der sich im Moment auf der Flucht befindet.



Vom Fachmann für Kenner.

Es gibt Kleidung und es gibt Mode.

Nähen – kann fast jeder. Sogar das hässliche Weib das sich so mancher in einer durchzechten Nacht anlachte und seither nicht mehr los wird. Aber um aus Stoff etwas zu erschaffen das wahrlich Kunst ist, dafür braucht es einen Meister.
Friedehart Goderer. – mehr als nur Kleidung. Mode.



Literaturkritik

Lügen. Manipulation. Intrigen.
Mit schrecklichem Entsetzen und gar atemloser Bestürzung gelangte vor einigen Tagen ein Schriftstück in unsere Redaktion. Wir, die wohl namenhaftesten, Vertreter der schreibenden Zunft auf Gerimor und den angrenzenden Inseln zeigten uns über das was wir sahen schockiert.

Wir wollen diese Publikation gar nicht erst Zeitung nennen. Sondern als das abtun was es ist. Eine Manifestation von Lügen, ein Propagandablatt. Bisher waren die Artikel harmlos, belanglos, schlecht recherchiert oder einfach frei erfunden. Das klingt alles erstmal ungefährlich, ist es aber nicht. Wenn es ein Blatt wie dieses wagt das geschrieben Wort das uns allen heilig ist zu missbrauchen um die Unwahrheit zu verbreiten, um Klatsch und Tratsch zu unter die Menschen zu bringen so ist der Aufruf zum Mord nicht weit.

Wir, der Kurier, eine Zeitung die diesen Namen auch verdient erscheint seit über 7 Jahren in regelmäßigen Abständen. Wir blicken voller Stolz auf 18 Ausgaben, 32 Redaktionsdurchsuchungen und zahllose Repressionen durch die Ordnungsmächte zurück den unsere offene, ehrliche und erhellende Art oft zuwider war.
Der Kurier steht für Qualität, Fakten und umfangreiche Redaktionsarbeit. Wir können nicht zulassen das Menschen so etwas wie den ‚Schnatterer‘ lesen.

Bleiben sie uns gewogen, spenden sie. Auf das Qualität einen Unterschied macht.




für den Kurier:

Nicolas

Verfasst: Montag 24. Oktober 2016, 20:22
von Ira Lisarias
Nun tauchen auch an folgenden Orten noch Ausgaben auf:


Am Marktplatz in Rahal sowie auf dem Markt in Düstersee, Schattenwinkel am Teich sowie in Junkersteyn bei der Kutsche und in Kronwalden an der Weggabelung

Verfasst: Mittwoch 26. Oktober 2016, 12:32
von Gast
Nachdem sie die alten und die neuen Ausgaben des Gerimor Kurier durchforstet hatte und sich daraufhin in diversen Tavernen nach 'Nicolas' umgehört hatte, hinterließ sie kurzerhand ein Schreiben an der Bajarder Bank. Auf gut Glück.

"Ahoi Nicolas!

Es gibt auf der Isla einige treue und begeisterte Leser des Gerimor Kurier. Im Namen meines Capitano würd ich gern ein Treffen aushandeln, um einen Vorschlag zu unterbreiten.
Es springen sicherlich ein paar lohnenswerte Artikel für die nächste Ausgabe des Kurier heraus und sicher ne Spende, die den Fortbestand des Kurier sichern wird.

Antworten erreichen mich an der Bank der Isla.

Vei"