Dringende Depesche an den hohen Rat zu Lichtenthal
Verfasst: Montag 10. Oktober 2016, 20:24
Ein abgehetzter Rekrut sprintet ins Ratsgebäude und hinterlegt oder übergibt eine Depesche für die Rätinnen. Sicherheitshalber hechten noch drei weitere Gardisten mit Abschriften der Depesche zu den Wohnhäusern der jeweiligen Rätin um dort an geeigneter Stelle das Schreiben abzugeben.
An den herzöglichen Rat zu Lichtenthal
Kron und Reich zur Ehr,
Hochwürden Aurea,
Lady Sophia,
Hochgeboren von Thronwall!
Werte hohe Rätinnen, ich wende mich heute in einer höchst peinlichen Angelegenheit an Euch. Jene bezieht sich auf die aktuelle Bedrohungslage im Nebelwald/Ered Luin.
Es ging heute der mündliche Bericht bei mir ein, dass über jenes Gebiet wohl düstere Zeiten hinein gebrochen sind und auch Rauch gesichtet wurde. Desweiteren wurden folgende Aussagen gegenüber einem Soldaten gemacht:
1. Die Vorgesetzten des Regimentes seien informiert über die Vorgänge durch den Rat der Elfen.
2. Die Vorgesetzten des Regimentes haben freie Truppenbewegungen der Vierbundkämpfer durch das Herzogtum Lichtenthal zusgesichert.
Da ich die Kommandierende des Lichtenthaler Regimentes bin und nach Rücktritt des Barons von Gipfelsturms als Oberbefehlshaber der Lichtenthaler Truppen als höchste Offizierin im Reich eben jene Position komissionarisch inne habe, bin ich dezent verwundert.
Meine Verwunderung bezieht sich auf die oben erwähnten Punkte 1 und 2.
Denn ich bin weder über (1) vom Rat der Elfen informiert worden noch habe ich jemals Kontakt mit dem Rat der Elfen gehabt und jenen irgendwelche (2) Zusicherungen gemacht.
Nun drängen sich mir exakt zwei Schlussfolgerungen auf:
S1: Eine oder mehrere der hohen Rätinnen hat jene Zusagen gemacht und bedauerlicherweise nicht schriftlich die für Befehle zuständige Stelle des Regimentes – den Oberst – informiert. Somit wäre das stehende Heer Lichtenthals nicht im Bilde über die Genehmigung von Truppenbewegungen des Vierbundes durch das Reich. Somit wäre jede Möglichkeit der Truppenbereitstellung zur Hilfe für ein lichtes Volk unter akuter Bedrohungslage nicht zeitnah und in passender Mannstärke möglich.
S2: Eine oder mehrere der hohen Rätinnen hatten jene Zusagen gemacht und die notwendigen Informationen an den Kommandeur des Regimentes sind auf dem Postweg verschütt gegangen. Aufgrund der kulturellen Unterschiede tun sich die Elfen bekanntlich schwer unsere Zuständigkeiten und Ränge exakt und korrekt zu zuordnen und mit Befungnissen zu belegen. Die Problemstellung der Hilfeleistung bleibt wie in S2 erhalten.
Da ich für mich S1 ausschließen möchte, werde ich wie folgt vorgehen:
Ich werde mir noch heute ein eigenes Bild der Lage in Ered Luin machen. Sollte es sich um eine Bedrohung varunesichen Ausmaßes handeln, so werde ich schnellst möglich Truppen zum Beistand für die Elfen bereit halten und sofern jene es wünschen bei Alarmierung in den Nebelwald entsenden.
Temora beschützt!

Oberst des Lichtenthaler Regimentes
An den herzöglichen Rat zu Lichtenthal
Kron und Reich zur Ehr,
Hochwürden Aurea,
Lady Sophia,
Hochgeboren von Thronwall!
Werte hohe Rätinnen, ich wende mich heute in einer höchst peinlichen Angelegenheit an Euch. Jene bezieht sich auf die aktuelle Bedrohungslage im Nebelwald/Ered Luin.
Es ging heute der mündliche Bericht bei mir ein, dass über jenes Gebiet wohl düstere Zeiten hinein gebrochen sind und auch Rauch gesichtet wurde. Desweiteren wurden folgende Aussagen gegenüber einem Soldaten gemacht:
1. Die Vorgesetzten des Regimentes seien informiert über die Vorgänge durch den Rat der Elfen.
2. Die Vorgesetzten des Regimentes haben freie Truppenbewegungen der Vierbundkämpfer durch das Herzogtum Lichtenthal zusgesichert.
Da ich die Kommandierende des Lichtenthaler Regimentes bin und nach Rücktritt des Barons von Gipfelsturms als Oberbefehlshaber der Lichtenthaler Truppen als höchste Offizierin im Reich eben jene Position komissionarisch inne habe, bin ich dezent verwundert.
Meine Verwunderung bezieht sich auf die oben erwähnten Punkte 1 und 2.
Denn ich bin weder über (1) vom Rat der Elfen informiert worden noch habe ich jemals Kontakt mit dem Rat der Elfen gehabt und jenen irgendwelche (2) Zusicherungen gemacht.
Nun drängen sich mir exakt zwei Schlussfolgerungen auf:
S1: Eine oder mehrere der hohen Rätinnen hat jene Zusagen gemacht und bedauerlicherweise nicht schriftlich die für Befehle zuständige Stelle des Regimentes – den Oberst – informiert. Somit wäre das stehende Heer Lichtenthals nicht im Bilde über die Genehmigung von Truppenbewegungen des Vierbundes durch das Reich. Somit wäre jede Möglichkeit der Truppenbereitstellung zur Hilfe für ein lichtes Volk unter akuter Bedrohungslage nicht zeitnah und in passender Mannstärke möglich.
S2: Eine oder mehrere der hohen Rätinnen hatten jene Zusagen gemacht und die notwendigen Informationen an den Kommandeur des Regimentes sind auf dem Postweg verschütt gegangen. Aufgrund der kulturellen Unterschiede tun sich die Elfen bekanntlich schwer unsere Zuständigkeiten und Ränge exakt und korrekt zu zuordnen und mit Befungnissen zu belegen. Die Problemstellung der Hilfeleistung bleibt wie in S2 erhalten.
Da ich für mich S1 ausschließen möchte, werde ich wie folgt vorgehen:
Ich werde mir noch heute ein eigenes Bild der Lage in Ered Luin machen. Sollte es sich um eine Bedrohung varunesichen Ausmaßes handeln, so werde ich schnellst möglich Truppen zum Beistand für die Elfen bereit halten und sofern jene es wünschen bei Alarmierung in den Nebelwald entsenden.
Temora beschützt!
Oberst des Lichtenthaler Regimentes