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Ein neues Leben hat begonnen [Teilnahme erwünscht]

Verfasst: Mittwoch 5. Oktober 2016, 11:06
von Felizitas Hohenburgen
Name: Felizitas Hohenburgen
Größe: 1,65
Haarfarbe: blondes langes Haar das bis über die Schulterblätter reicht
Augenfarbe: blau
Figur: schlank/ wohl geformt
Hautfarbe: eine gesunde Blässe
Alter: vor kurzem 18 geworden


Die kleine Felizitas wurde in dem kleinen verschlafenen Landstrich Horkwegen als die 3. Tochter in einem edlen Hause geboren. Ihre Eltern Harnulf van Hohenburgen und Rosalie van Hohenburgen waren recht wohlhabende Landbesitzer mit viel Ackerbau und Viehzucht die bereits 3 Söhne und 2 Töchter hatten.
Felizitas wurde wie alle ihre Geschwister gut unterrichtet im lesen und schreiben sowie dem einfachen Rechnen. Mehrere Privatlehrer kümmerten sich um diese Aufgabe und brachten den Kindern alles Wissenswerte im Bereich Etikette, Tanz und dem richtigen Umgang mit dem Adel bei. Im Gegensatz zu ihren 3 Brüdern die nebenher fleissig auf dem Gutshof mithelfen mussten wurde sie schon früh an die Arbeit im Schneiderbereich herangeführt damit sie ihrer Mutter später einmal in dem am Gutshof anliegenden Laden bei der täglichen Arbeit helfen konnte. Ihr Leben verlief also alles in allem recht Harmonisch und Friedfertig. Durch ihre große Neigierde trieb es sie stets dazu sich nach allem was Interessant sein könnte um zu sehen. Nicht immer verliefen ihre kleinen Abenteuer ganz ohne Gefahr ab. So ergab es sich, das sie sich als 12 Jährige zu nah an den Bau einer Wildsau und ihren Jungen heranwagte. Ihre Jungen verteidigen wollend stürmte die Wildsau auf die kleine Felizitas zu und attackierte sie. Nur mit viel Glück konnte sie entkommen und flüchten. Doch hatte die Wildsau ihr übel zugesetzt und die ein oder andere Bisswunde verpasst. Ihr Vater nahm sie auch manchmal mit auf Reisen wenn er mit dem kleinen Handelsschiff seine Waren auf Übersee verkaufte. Sie liebte die See, das rauschen des Meeres und das schaukeln des Schiffes. Doch die letzte Reise die sie antrat sollte nicht ohne schlimme Ereignisse sein.
Zum ersten mal in ihrem Leben durfte sie ohne ihren Vater auf die etwas längere Reise nach Gerimor mit segeln. Nur einmal im Jahr zum Herbstbeginn wenn genügend passende Waren vorbereitet waren, lief das Schiff aus und steuerte Gerimor an. Mit einem Aufenthalt von drei Tagen im Hafen wurden die Waren veräussert und diverse neue Waren eingekauft. Diese Zeit sollte Felizitas nutzen um das berühmte Kloster der Lichteinigkeit auf zu suchen und zu besichtigen. Der Glaube an die lichten Götter wurde in ihrer Familie sehr ernst genommen und so wurden die Kinder streng im Glauben an das Phanteon erzogen. Mit einer gewissen Nervosität verlies sie nach dem anlegen des Schiffes in Bajard den Steg und maschierte mit akorat gerader Haltung in ihrem feinsten Kleid das sie sich eingepackt hatte durch das kleine Fischerdorf.
Der Kapitän rief ihr noch nach, das sie sich von allem was wie Gesindel aussah fern halten solle. Doch Felizitas drehte sich nur um und meinte in ihrer kecken Art Guter Mann, ich kann mich wohl kaum von dem ganzen Ort fern halten, aber ich werde es beherzigen, danke.
Wie es sich für eine wohl erzogene feine Dame gehörte, lies sie sich ihre Nervosität nicht anmerken und setzte ihren Weg dann fort.

Verfasst: Freitag 7. Oktober 2016, 11:36
von Felizitas Hohenburgen
Der erste Tag an Land war voller neuer Eindrücke für Felizitas.
Sie verlies dann irgendwann Bajard und entfernte sich immer weiter von dem Fischerdorf. Einzig die Ermahnungen die man ihr Zuhause wie auch auf dem Schiff mitgab, nicht richtung Westen zu gehen nahm sie sich zu Herzen und machte um die roten Grenzsteine einen weiten Bogen.
Gegen Mittag erreichte sie dann endlich das langersehnte Ziel ihrer Reise. Da stand sie nun vor dem Kloster der Lischteinigkeit mit großen Augen und für einen kurzen Moment sogar mit Undamenhaft weit geöffnetem Mund.
Es war viel größer und Imposanter als sie es sich je in ihren Gedanken vorgestellt hatte. Ihr Vater und auch die Privatlehrer erzählten zwar viel über dieses Kloster, doch es mit eigenen Augen zu sehen, erfüllte sie mit einer gewissen Ehrfurcht.
Nach einem kurzen Moment des Staunens und der Besinnung wider wie eine Dame zu wirken, ging sie mit selbstsicheren Schrittes auf die dort stationierten Klosterwachen zu. Auf exakt drei Schritt Abstand blieb sie stehen und blickte zu der Wache vor ihr, hob eine Hand in einer leicht gestikulierenden Geste an und meinte, Den lichten Göttern zum Gruße Wache. Mein Name ist Felizitas Hohenburgen, Tochter von Harnulf und Rosalie van Hohenburgen. Das Ziel meiner langen Reise ist die Besichtigung dieses Klosters.
Mit freundlichem Blick erwiderte die Wache, das sie das Klosterschiff gerne besichtigen könne, aber um das Innere des Klosters besichtigen zu können, sie sich an die Geweihtenschaft wenden müsse. Auf ihrem nachfragen wann sie einen der Geweihtenschaft antreffen könne, gab man ihr den Hinweis auf den am Abend stattfindenen Glaubensunterricht im Glaubenshaus zu Adoran.
Kurz lies sie sich noch den Weg nach Adoran erklären ehe sie sich freundlich verabschiedete und den Weg zum nächsten Gasthaus auf zu suchen um ein Mittagsmahl zu sich zu nehmen.
Am Abend machte sie sich dann auf den Weg nach Adoran um dem dort statfindenen Glaubensunterricht bei zu wohnen. Das Unterrichtsthema über die Schöpfungsgeschichte das dort behandelt wurde, war eines ihrer Lieblingsthemen und so lauschte sie gebannt den Worten des Diakons.

Verfasst: Dienstag 11. Oktober 2016, 11:10
von Felizitas Hohenburgen
Der Tag der Sonne sollte ein sehr schöner für sie werden. Zum allerersten mal in ihrem Leben war sie ohne ihren Vater auf Gerimor und sollte sich um die Waren ihrer Mutter kümmern. Diese sollten auf dem Herbstmarkt in Menekur veräussert werden. Wohl wollte man damit das Handelsgeschick der Tochter auf die Probe stellen und sehen was sie alles behalten hat von dem was die Privatlehrer ihr beibrachten.
Sie war schon ganz aufgeregt am Tag des Marktes und wanderte im kleinen Fischerdorf nach den ganzen Vorbereitungen nervös durch die gegend. Sie versuchte es sich nicht anmerken zu lassen vor all den Menschen und war darauf bedacht, wie eine Dame zu wirken und lies ihren Blick immer wider an den Häusern entlang schweifen und betrachtete die dort ausgestellten Werksstücke.
Am Haus direkt am Hafen hatte eine wunderschön verzierte Drehleier dann ihre volle Aufmerksamkeit gefangen.
Den Mann der dicht hinter ihr vorbeiging, bemerkte sie erst garnicht. Doch dann ging alles sehr schnell und sie wurde aus ihrem Veträumten Blick für die Drehleier herausgerissen und in die Realität zurück gerissen. Der Mann packte sie von hinten mit seinen Kräftigen Armen und legte sofort eine Hand auf ihren Mund und hielt ihr mit der anderen Hand ein Messer an die Kehle.
Wenn du leben willst, dann nicke und wage es ja nicht zu schreien. Raunte er ihr mit seiner tiefen rauhen Stimme zu.
Starr vor Angst und nicht in der lage sich auch nur annähernd zu wehren, brachte sie lediglich ein leichtes Nicken hervor.
Dann zog er sie mit sich auf irgend ein Schiff und legte ihr einen Knebel und eine Augenbinde an. Das Messer noch immer an ihrer Kehle haltend schien es ihm Freude zu machen mit seinen dreckigen Pfoten sie zu betasten.
Sie zitterte am ganzen Körper vor Angst in der Ungewissheit was er wohl mit ihr vorhaben wolle und wo er sie hinbrinegn würde. Als sie dann nach einer längeren Fahrt mit dem Schiff von Bord gingen, schlug ihr eine große Hitze entgegen. Nach einem kleinen Fußmarsch blieb er mit ihr stehen, das messer immer noch an ihrer Kehle haltend. Irgendwann schien eine weitere Person eingetroffen zu sein und der Mann rief ihr harsch zu stehen zu bleiben.
Erst nach und nach wurde ihr klar, das er sie wohl verkaufen wolle wie ein Stück Ware an diese Person und den anderen beiden die weiter Abseits standen und alles genau beobachteten.
Immer wider schlug er ihr ungeduldig auf den Kopf wenn sie nicht schnell genug tat was man von ihr verlangte. So musste sie das Kleid anheben um sich unten rum begutachten zu lassen und den Mund weit öffnen wie ein alter Klepper um ihr Gebiss zu zeigen. Schamesröte bildete sich dabei in ihrem Gesicht und einige Tränen begannen über ihre Wangen zu laufen. Doch schien die potentielle Käuferin das nicht sonderlich zu stören. Irgendwann nach einem hin und her ob des Preises schienen sich die beiden geeinigt zu haben und er stiess sie als er das Gold in den Händen hielt vor zur Käuferin und rannte mit einer ziemlich groben Beleidigung weg.
Diese beleidigung kam dem Mann teuer zu stehen und so zahlte er dies mit seinem Leben, das ihm von dem männlichen Menekaner der noch Abseits stand genommen. Diese Bilder des kurzen aber brutalen Kampfes brannten sich in das gedächtniss von Felizitas und sie war nun noch mehr eingeschüchtert und wagte es nicht, einen Fluchtversuch zu starten. Wo hätte sie auch hingekonnt, umgeben von weiter Wüste auf der einen Seite und das Meer auf der anderen.
Was dann folgte war für sie ein Schritt in ein offenbar neues leben. Denn der Menekaner gab ihr klar zu verstehen das sie nun seine Sklavin seie und sie ihn gefälligst mit Herr anreden solle und immer mit Respekt begegnen solle und das haupt vor ihm neigt. Um dem ganzen Nachdruck zu verleihen wurde ihr ein Sklavenhalsband angelegt und ihr klar gemacht, das sie nun Faatimah al neuen namen habe und keine Familie und keinen besitz mehr haben würde.
Nachdem sie sich dann im Meer baden sollte wurde sie in das wohl eigens dafür errichtete Sklavenhaus gebracht.
Dort wurde ihr dann all ihr Besitz genommen den sie mit sich führte und musste sich komplett entkleiden. In der Hoffnung wenn sie artig mitmachen würde und folge leistet, schnell irgendwie wider frei zu kommen gab sie sich demm allem hin und bekam zumindest ein Kleid zum anziehen. Es war nichts was sie sonst tragen würde da es viel zu viel freie haut zeigte. Aber es war besser als Nackt dachte sie sich.
Nachdem sie dann vor den beiden Frauen getanzt hatte, was nicht umbedingt die Art des Tanzes war, die sie gerne gesehen hätten, wurde sie aber in einen Raum geführt. Es war ein Raum der in einer gewissen Art und Weise zwar einer Zelle ähnelte, aber zumindest mit gewissen Annehmlichkeiten ausgestattet war. So fanden sich dort weiche Felle am Boden und genügend Nahrung und Wasser.
Als man ihr dann aber eine Kette an das Sklavenhalsband legen wollte, brach das verwöhnte Gör wider in ihr durch und sie gab einige bissige Kommentare von sich ab. Leider führte dies dazu das die offensichtliche gute Laune der Menekanerin wider veflog. Wir fangen noch einmal von vorne an. Du hast keinen Besitz. Wenn du etwas haben möchtest, wirst du entsprechend darum bitten und man wird es dir vieleicht geben.
Mit recht groben Griff zog sie ihr am Hinterkopf am Haar den Kopf in den Nacken und befahl ihr, das Kleid wider aus zu ziehen. Als sie widerwillig das Kleid dann ausgezogen hatte, legt man ihr die Kette an und machte diese an der Wand fest. Es war eine einfache halterung die nur aus einem Bolzen und einer Öse bestand und sie hätte ohne Probleme diese selber wider lösen können. Doch die Worte der Menekanerin besagten, die Kette um ihren Hals zu behalten. Sich erst einmal völlig ergend setzte sie sich auf das Fell und kauerte sich ein, als sie dann das Haus verlassen hatte.

Verfasst: Mittwoch 12. Oktober 2016, 14:20
von Antorius

Nachdenklich sass er an seinem Lieblingsplatz vor der Kirche. Seit Tagen
keine Antwort auf seinen Vorschlag für einen Besuch des Klosters. Die
ersten Tage hatte er noch zur 17. Abendstunde hier gewartet, doch sie war
nicht erschienen.
Vielleicht war sie zu beschäftigt gewesen mit dem ganzen Markt in
Menek'ur, sie wollte dort ja einige Waren ihrer Eltern veräussern. Er hatte
sie da aber an diesem Abend nicht gesehen, auf dem Markt in Menek'ur.
Vielleicht war sie auch zu sehr beschäftigt, um seinem Vorschlag
nachzukommen... vielleicht war das Schiff das sie nachhause bringen
würde schon fort und sie mit ihm?
Die Brauen zogen sich etwas zusammen. Er würde sich in Bajard
umsehen und vielleicht fand er dort einen Hinweis.
Sein Weg führte ihn zuerst zum Hafen und dann fragte er noch die nette
Bankerin nach Fräulein Hochburgens Verbleib.

Verfasst: Mittwoch 12. Oktober 2016, 15:35
von Felizitas Hohenburgen
*Die Tage vergingen und das junge Fräulein Hohenburgen erschien nicht am Kloster und hinterlies auch keinerlei Nachricht zwecks einer Terminbestätigung.
So sich Antorius auf dann irgendwann auf den Weg macht und in Bajard nachfragt, wird er nach einigem Durchfragen von der netten Bänkerin zu hören bekommen das sie das junge Fräulein zuletzt am Wochenende gesehen habe. Am Hafen wird er auf einige Schifsarbeiter treffen die ziemlich aufgeregt reagieren als er den Namen von ihr erwähnt. Es handelt sich wohl um einen Teil der Crew die sie auf dem Handelsschiff ihres Vaters hierher begleitet haben. Sie werden ihm erzählen das sie bereits seid dem Tag der Sonne an dem der Markt in Menekur stattfinden sollte nichts mehr von ihr gesehen haben und sie schon überall nach ihr Gesucht haben das Schiff aber am Ende der Woche wider auslaufen müsse. Und so sie sie nicht finden, sie ihren Eltern wohl die schlechte Nachricht mit in die Heimat nehmen müssen.
Sollte Antorius weiter rumfragen wird er vieleicht sogar auf eine Person treffen, die gesehen haben mag, wie ein großer Kerl so um die 40 Winter alt, das junge Fräulein mit Gewalt auf ein Schiff gezerrt hätte, er aber so schnell nicht reagieren konnte aufgrund seines zu hohen Alkoholkonsums.*

Verfasst: Mittwoch 12. Oktober 2016, 19:00
von Antorius

Was er erfahren hatte erfüllte ihn mit großer Besorgnis, natürlich hatte er
versucht die aufgeregten Matrosen von ihres Vaters Handelsschiff zu
beruhigen und ihnen Mut und ZUversicht zu schenken. Ja, er würde
versuchen mehr zu erfahren und ja, sollte er Kunde erhalten sie
unterrichten. Dennoch wird er anhand den mageren Hinweisen und den
Worten eines bekannten Hafensäufers doch etwas in
Niedergeschlagenheit versinken. Auf ein fremdes Schiff gezerrt? Ein ihm
unbekanntes Schiff? Gab es HInweise zu dem Schiff, Gewandung des
Entführers? Ruhig versucht er den Mann dazu zu ermuntern sich an mehr
zu erinnern. Für diesen Abend wird er aber unverrichteter Dinge Bajard
verlassen. Doch bevor er gehen wird hängt er noch einige Pergamente
vor Bajard an die Bäume.

"Gesucht!!!

Fräulein Felizitas Hohenburgen wird seit dem Sonntage vermisst.
Gerüchten zufolge soll sie auf ein Schiff verschleppt worden sein.
Das Fräulein ist zierlich von damenhafter Blässe und hat langes blondes
Haar das bis zu den Schulterblättern reicht.
Ihr Auftreten ist zurückhaltend, freundlich und kultiviert.
Sie wird die 20 Lebensjahre noch nicht erreicht haben.
Hinweise sind bitte an Diakon Antorius im Bankhaus zu Bajard zu
hinterlegen."

Verfasst: Donnerstag 13. Oktober 2016, 12:44
von Felizitas Hohenburgen
*Am nächsten Tag als der bekannte Hafensäufer noch nicht sein Pensum an Alkohol intus hatte, sah er hinaus auf die Schiffe die dort lagen. Dieses eine Schiff, es sah beinahe aus wie alle anderen, wäre da nicht dieses nur aus Flicken bestehende Hauptsegel. Er erinnerte sich an jenes Schiff genau so glaubte er. Er machte sich torkelnd auf den Weg zum Kloster und stand vor einer der Wachen mit erhobenem Finger und meinte das sie doch dem Diakon Antorius dies ausrichten solle. Und er würde sich auch beinahe wider an diesen Mann erinnern. Er war um die 40 Winter so schätzte er und er war kräftig gebaut. Das Haar war wohl dunkel und kurz, oder gar eine Glatze? So genau konnte er sich dann doch nicht mehr erinnern. Aber er beteuerte, das es ganz wichtig sei dies dem Diakon mit zu teilen.*

Derweil im Sklavenhaus machte die junge Felizitas viele neue Erfahrungen die sie am liebsten als Traum abtun würde. Doch mit jedem Morgen an dem sie aufwachte musste sie feststellen das es sich um keinen Traum handelte sondern die bittere Realität war.
Sie musste lernen das Ungehorsam und Widerworte Bestrafungen nach sich zogen. Die erste Bestrafung die sie über sich ergehen lassen musste, waren Schläge mit der flachen Hand auf den Hintern. Es war ein Wechselbad der Gefühle die sie durchlebte im Sklavenhaus. War es doch Khalida die ihr immer wider bestimmend und fordernd zu verstehen gab das sie nun Eigentum wäre und keine edle Dame mehr. Wärend sie von Yara den einen Abend in der Oase doch recht sanftmütig behandelt wurde bei ihrer Enthaarung.
Erst gestern lernte sie eine weitere Frau kennen die sich selbst als Familienmitglied der Yazirs und Soldatin betitelte. Tooru war so völlig anders als alle anderen die sie bisher kennen gelernt hat. Sie war Führsorglich und Mitfühlend und war offenbar nicht erfreut über die Behandlung die Felizitas dort erleben musste.
Sie gab ihr sogar ein Plüschlama als Khalida des Abends dann das Haus verlies. Dieses Plüschlama musste sie auf jeden fall Tagsüber gut verstecken, durfte sie doch keinen eigenen Besitz haben. Es wäre wahrscheinlich fatal, würde jemand das Lama finden. Wurde doch eine weitere noch ausstehende Strafe angekündigt, weil sie sich bei Tooru auf ihr nachfragen hin, mit ihrem wirklichen Namen vorgestellt hatte und nicht mit ihrem neuen Sklavennamen.

Verfasst: Donnerstag 13. Oktober 2016, 13:17
von Antorius
Irgendwann nach dem Mittag teilte ihm die Klosterwache jene seltsame Begegnung mit. Gen Mittag wird er sich nach Bajard aufgemacht haben um nach jenem Schiff und der wagen Person, die beschrieben wurde, Ausschau zu halten.
Würde aber nicht lange bleiben, da er gen Nachmittag nach Adoran aufbrechen sollte, ob seines Unterrichtes am Abend im Glaubenshaus.

Verfasst: Donnerstag 13. Oktober 2016, 17:33
von Daryaa Shazadi Yazir
Eine Zeit lang hält die Menekanerin auf dem Heimweg in die Wüste vor Bajard an und betrachtet die verbreiteten Aushänge. Nachdenklich ist die Stirn in Falten gelegt. Dann steigt sie nach einem kurzen Umsehen ob möglicher Beobachter ab und reisst einen der Aushänge vom Baum. Als sie weiterreitet, flattert der Fetzen Papier noch einen Moment neben ihr her, ehe sie ihn sicher verstaut um ihn zuhause auf den Schreibstisch des Oberhauptes zu legen.

Verfasst: Donnerstag 13. Oktober 2016, 17:52
von Assamaril
*sieht den Aushang und erinnert sich an die Tavernengespräche vom Vortag. Es würden Frauen verschwinden. Wird nun doch besorgter.*

Verfasst: Donnerstag 13. Oktober 2016, 18:23
von Althan Vylen
loeschen

Verfasst: Donnerstag 13. Oktober 2016, 18:24
von Antorius
Nichts... keine Spur, die Gestalten am Hafen.. nunja da konnte
jeder betrachtet aus den Augen eines Betrunkenen auf die Beschreibung
passen.
Schlussendlich blieb ihm nur noch den Matrosen ihres Vaters mitzuteilen,
dass seine Suche erfolglos verlaufen war und er mit größtem Bedauern
mitteilen muste, dass er ihre Spur am Hafen wohl verloren habe.
Wohl wird er anderen jungen Mädchen und Frauen, denen er begegnen
wird in Bajard nahe legen nicht allein, sondern immer in Begleitung
unterwegs zu sein.
So werden die Aushänge abgerissen oder fleddern vor sich hin.

Verfasst: Freitag 14. Oktober 2016, 14:36
von Felizitas Hohenburgen
*Als Antorius zum Hafen geht und dies den Matrosen mitteilt wirken die Matrosen sehr Besorgt und aufgeregt. Der Kapitän des Schiffes wird mitteilen das man die ganzen Tage jeden Stein umgedreht hätte nach ihr und leider auch keine Spur finden konnte. So müsse man wenn man am Tag der Sonne ausliefe um den Weg noch Rechtzeitig vor den Winterstörmen nach Hause zurück zu legen, den Eltern von Felizitas diese schreckliche Kunde überbringen. Aber sobald im Frühjahr die Gewässer um Horkwegen wider passierbar wären würde man mit Sicherheit widerkehren. Die Crew des Schiffes wird sich noch herzlich bei Antorius für seine großen Mühen bedanken.*

Derweil im Sklavenhaus bekam Felizitas am gestrigen Morgen Gesellschaft.
Khalida brachte eine weitere Frau mit die für ziemliches Aufsehen sorgte.
Sie stellte sich als die große, berühmte Sabrina Camini vor oder auch Sabsi genannt. Sie war eine sehr Tempramentvolle Zigeunerin vom Fahrenden Volk und dies machte sich auch in ihrem Temprament bemerkbar.
Sie machte es Khalida, Tooru, Renana und Felizitas nicht gerade einfach.
Doch sie hatte etwas an sich, das Felizitas faszinierte. Nie zuvor hatte sie eine so gelenkige und flinke Frau gesehen in ihrem Leben.
Am nachmittag lernten die beiden dann auch Inani kennen. Eine Sklavin die wohl schon länger dort verweilte und sich das Vertrauen der Familie zugunsten gemacht hatte. So genoss sie mittlerweile die Freiheit sich überall frei bewegen zu dürfen, was für Sabsi und Felizitas nicht nachvollziehbar war.
Hätte sie doch so längst die Gelegenheit gehabt zu fliehen und all dem hier zu entkommen. Doch sie hatte sich entschieden bei der Familie zu bleiben und weiter zu dienen.
Heute Morgen nachdem Khalida das Sklavenhaus wider verlassen hatte und Sabsi eingeschlafen war kam auch Tooru noch einmal zu Besuch um nach dem Rechten zu sehen. Natürlich erzählte Felizitas ihr von dem Vorhaben das Khalida vor hatte. Felizitas solle am Tag der Sonne, wenn das Schiff ihrer Eltern ausliefe mit Khalida zusammen nach Bajard kommen um mit ansehen zu müssen wie sie ohne sie abreisen. Dies solle wohl dazu dienen, den Willen von Felizitas und all ihre Hoffnung zu brechen um sie besser in ihr neues Leben als Sklavin ein zu führen.
Tooru war nicht in der Lage dies zu verhindern, aber sie bot sich an, wenigstens mit zu kommen als eine art Beistand für sie. Um sie auf zu muntern nahm Tooru sie heute mit in die goldene Stadt und zeigte ihr kurz ihr kleines bescheidenes Haus und ging anschliessend mit ihr in die Oase damit sie sich wenigstens nach all den Tagen mal nicht nur an der Waschschüssel waschen musste. Sie durfte in das große Wasserbecken und richtig baden, mit Seife und allem was dazu gehört.
Es war eine Wohltat die sich sichtlich genoss und auskostete ehe Tooru sie wider zurück in das Sklavenhaus bringen musste da ihr Dienst anstand.

Verfasst: Montag 17. Oktober 2016, 10:18
von Felizitas Hohenburgen
Vieles war in den letzten beiden Tagen geschehen.
Ununterbrochen versuchte sie sich Sabsi zu nähern um ihr zu zeigen das sie nicht alleine in ihrer Situation war und es Menschen gab, die das gleiche Schicksal erleiden. Sie wollte sie davon überzeugen, das Gewalt der falsche Weg war um zu fliehen und es besser wäre zu warten bis sie das Vertrauen erlangt hatten, so zu sein wie Inaani um dann die Gelegenheit zu ergreifen.
Doch Sabsi war zu Stolz und wollte lieber sterben statt eine Sklavin zu sein. Sie hatte soviel Stolz das sie es wahrscheinlich Verachtenswert fand was Felizitas tat um die Freiheit zu erlangen. In so gut wie jedem Gespräch musste sie Beschimpfungen ertragen und dabei waren Worte wie Käsebrot noch das harmloseste. Gewiss konnte Felizitas ihr Verhalten irgendwie verstehen und wollte ihr ja auch helfen, aber Sabsi machte es ihr ziemlich schwer.
Als Tooru dann gesten früh Morgens zu Besuch kam, waren Sabsi und Felizitas gerade wider mal mit einer Streithaften Diskussion beschäftigt in der es dazu kam, das Felizitas ihre Fassung verlor und Sabsi im umdrehen mit Schwung eine Ohrfeige gab. Diese traf Sabsi doch recht hart an der Wange, doch lies sich Sabsi dies nicht Wehrlos gefallen und mit einer schnellen drehung im sitzen trat sie ihr die Beine weg, so das Felizitas zu Boden ging und dabei den leeren Wasserkrug fallen lies, der auf dem Boden zerschellte.
Diese Geräuschskulisse als Anlass nehmend trat Tooru in den Schlafraum ein.
Felizitas wurde dann rausgeschickt und Tooru redete eine ganze Weile mit Sabsi. Als Tooru dann den Raum wider verlassen wollte, sprang Sabsi auf und fiel Tooru von hinten an den Hals und begann sie zu würgen. Ein hinterhältiger Angriff mit dem Tooru wohl nicht gerechnet hatte. Denn so übermannt ging sie zu Boden und drohte nach einer Weile das Bewusstsein zu verlieren. Als Felizitas dies realisierte sprang sie auf und eilte in das Schlafgemach hinein. Sabsi rief sofort um Hilfe sie zu überwältigen um dann mit Toorus Schlüssel fliehen zu können. Doch nach einem kurzen Zögern wurde aus der vermeindlichen Helferin, eine Gegnerin und so versuchte Felizitas Sabsi von Tooru weg zu bekommen.
Es entbrannte ein kampf zwichen Sabsi und Felizitas in dem Sabsi eindeutig die Oberhand zu gewinnen schien. Durch mehrfache schnelle Schläge in Felizitas Gesicht schaffte Sabsi es ihr Gegenüber ins straucheln zu bringen, so das sie zu Boden ging. Doch verschaffte das, Tooru genug Zeit sich wider auf zu rappeln und Sabsi von hinten Bewusstlos zu schlagen. Eindeutig hatte der Kampf seine Spuren an allen hinterlassen. War es Toorus aufgeschnittene Hand von den am Boden liegenden Scherben, Felizitas mit diversen kleineren Platzwunden versehenem Gesicht, aber auch Sabsis am Hinterkopf entstehende Beule vom Niederschlagen.
Die Wunden wurden dann weitesgehenst von Tooru versorgt und so zog man sich bis zum Nachmittag erst einmal zur Ruhe zurück. Denn zur 16. Stunde war es so weit. Khalida und Tooru kamen in das Sklavenhaus um Felizitas mit nach Bajard zu nehmen. Gut verhüllt so das man Felizitas nicht erkennen kann machten sich die drei auf den Weg und suchten sich in Bajard einen guten Platz, um dem Schiff von Felizitas Eltern beim auslaufen zu zu sehen.
Es war wohl der schwierigste Moment für die kleine, wusste sie doch das sie damit all ihre Hoffnung auf ein baldiges Widersehen ihrer Heimat und Eltern davon segeln sah. Unter der Kaputze weinend senkte sie den Blick zu Boden und konnte den Anblick nicht mehr ertragen, schien es ihr das Herz und nicht nur den Willen zu brechen so wie es Khalida wohl geplant hatte.
Doch Khalida forderte sie auf auf zu sehen zum Schiff. Die an ihrer Seite stehende Toorum legte eine Hand auf die von Felizitas und versuchte ihr so zumindest etwas Trost zu spenden.
Als das Schiff am Horizont dann nicht mehr zu sehen war, machte man sich wider auf den Weg nach Menekur in das Familienhaus der Yazir. Khalida zeigte ihr das grosse Haus wärend Tooru ein leckeres Mahl zubereitete. Das erste warme Essen nach einem ganzen Wochenlauf das Felizitas zu sich nehmen durfte vermittelte ihr das Gefühl von Zuckerbrot und Peitsche. Viele Gedanken schossen der kleinen durch den Kopf die sie einfach nicht sortiert bekam. Es schien sie verzweifeln zu lassen und sie hatte das Gefühl das sie kurz davor stand endgültig zu brechen. Am späten Abend dann kamen Khalida und Daryaa von einer Jagd wider zurück ins Familienhaus und wollten wohl sehen wie Geschickt sich Felizitas beim abrüsten anstellte.
Beiden sollte sie aus ihren Rüstungen helfen die unterschiedlicher nicht sein konnten. War es bei Daryaa eine Lederrüstung und bei Khalida die mit Lamellen, Knochen und Scarabäuspanzer verstärkte Rüstung. Mit viel Mühe und Vorsicht schaffte sie es den beiden aus der Rüstung zu helfen. War es natürlich keine erfahren wirkende und Routinierte Hilfe, aber schienen die beiden dennoch recht Zufrieden damit gewesen zu sein. Zur Belohnung durfte sie dann mit den anderen Frauen im Frauenzimmer schlafen in einem sehr weichen und warmen Bett.

Verfasst: Donnerstag 20. Oktober 2016, 07:33
von Sabrina Camini
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