Naz Getwergelyn - Ein Wehrfassfahrer
Verfasst: Montag 26. September 2016, 23:14
Die Geschichte wie alles begann:
Rund 40 Jahre in der Vergangenheit
Die ersten strahlen der Morgensonne blitzten in sein Gesicht während er den letzten Schluck aus seinem Bierkrug nahm.
„Ahhhh“ kam es aus seiner Kehle ehe er mit seinem in Stoff umwickelten Handrücken über seinen Bart fuhr um sich den Schaum grob aus dem selbigen zu wischen. Nicht unweit von ihm drückte sich der Fluss, der an dieser Stelle flach und ruhig vor sich hin strömte durch das Tal.
Auf seltsame Weise wurde er vom Fluss angezogen, wahrscheinlich ein Vermächtnis seines Ururururururgroßvaters und dessen Ahnen, der so verlauteten es die Steintafeln, zweiter Vorsitzender der Flößerinnung bei der Auflösung eben selbiger gewesen war.
Sein Vater hatte ihn beschimpft, ihm gedroht, ihn mit Amboss und Esse eingesperrt. „Ein Cirmias gefälliges Handwerk musst dar ausüben! Wie willst dar denn sonst genug Münzen sammeln um beweisen zu können, dass dar Cirmiasgefällig bist. Schlag dar die Flausen aus dem Kopf sonst prügle akh sie dir aus dem Kopf!“
Aber es hatte nicht viel gebracht… die Werkstücke die er mehr aus Langeweile gefertigt hatte waren alles andere als Cirmias gefällig und nicht ein anständiger Kalur hätte auch nur eine Münze dafür bezahlt. Die Langbeine vielleicht, aber auf die konnte man ja eh nichts geben. Vielen schon nach 6 Humpen Bier um.
Und nach einer Weile hatte selbst sein Vater eingesehen, dass man ihm das Schmieden nicht mehr beibringen würde, so dass er es Aufgab und ihm erlaubte zu tun und zu lassen, was auch immer er tun wollte.
Und so hatte er beschlossen, dass er sich auf die Suche nach Cirmias begeben würde, der schon so lange nicht mehr bei den Zwergen gesehen wart.
Er betrachtete das große Bierfass, das ihn an Größe um gut zwei Köpfe überragte und doppelt so lang war wie er selbst. Er hatte es über die letzten 4 oder 5 Wochen geleert und dann angefangen es auch von außen abzudichten. Im Inneren hatte er seinen Proviant, Kalter Braten, ein in Pilzen gekochtes Schaf, Pilze und allerlei andere Köstlichkeiten an Ösen die er in die Wand eingelassen hatte ordentlich verzurrt. Außen hatte er noch zwei weitere nicht ganz so große und nur halb volle Bierfässer angebracht. Zum einen als Proviant für sein Abenteuer, zum anderen hatte er bei seinem ersten Versuch den Fluss in einem Fass zu befahren gemerkt, dass Fässer auch im Wasser ins Rollen geraten konnten.
Seinem Magen hatte das ganz und gar nicht gefallen. Zum Glück hatte er nur leicht Gefrühstückt und nur zwei Schweinshachsen und 6 Humpen Bier zu sich genommen. Dies hatte er allerdings wieder Rückwärts gegessen und danach wurde er selbst darin ordentlich mariniert ehe das Fass angespült worden war.
Daher dienten die außen angebrachten Fässer nun auch zur Stabilisierung seines Floßes.
Er schenkte sich noch einen Humpen Bier ein, bevor er die Haltekonstruktion bis auf einen Pflock löste den er auch von der Einstiegsluke aus entfernen konnte Stieg in sein Fass und entfernte nun auch den letzten Pflock.
Ehe sich das Fass auf den Baumstämmen in Bewegung setzte verging ein Moment und er brach schon in wüste Flüche aus als ein sanfter Ruck durch das Fass ging. Erst langsam und dann immer schneller werdend rollte das Fass in Richtung des Flusses bis ein Wanken und ein lautes Platschen zu hören war als das Wasser gegen die Wand des Fasses platschte.
Dann wurde das Fass vom Fluss erfasst und er sah durch die noch offene Luke, wie er nun auf dem Fluss dahintrieb. Bei diesem Anblick brach er in lautes Gelächter aus, das für eine ganze Weile anhielt, die einzigen Unterbrechungen gab es, wenn er einen kräftigen Schluck aus seinem Krug nahm.
Doch als er den Krug noch nicht mal zur Hälfte geleert hatte wandelte sich das Lachen nach einem lauten Rumps, plötzlich in ein klagendes Heulen.
Sein Floß war gegen einen Stein gefahren und er wurde ordentlich durchgeschüttelt. Doch was viel schwerer wog war, dass der Inhalt seines Kruges im Fass verteilt wurde und ihm Plötzlich sein Schwerwiegender Fehler bewusst wurde.
Er hatte versäumt sich darüber Gedanken zu machen wie er aus den Fässern Bier bekommen sollte ohne anzulegen. Und außerdem hatte er nicht daran gedacht wie sein Bierfassboot überhaupt steuern wollte. „Kein Bier…“ heulte er, „in einem Bierfass!“ Cirmias war ihm heute wohl nicht wohl gesonnen.
Rund 40 Jahre in der Vergangenheit
Die ersten strahlen der Morgensonne blitzten in sein Gesicht während er den letzten Schluck aus seinem Bierkrug nahm.
„Ahhhh“ kam es aus seiner Kehle ehe er mit seinem in Stoff umwickelten Handrücken über seinen Bart fuhr um sich den Schaum grob aus dem selbigen zu wischen. Nicht unweit von ihm drückte sich der Fluss, der an dieser Stelle flach und ruhig vor sich hin strömte durch das Tal.
Auf seltsame Weise wurde er vom Fluss angezogen, wahrscheinlich ein Vermächtnis seines Ururururururgroßvaters und dessen Ahnen, der so verlauteten es die Steintafeln, zweiter Vorsitzender der Flößerinnung bei der Auflösung eben selbiger gewesen war.
Sein Vater hatte ihn beschimpft, ihm gedroht, ihn mit Amboss und Esse eingesperrt. „Ein Cirmias gefälliges Handwerk musst dar ausüben! Wie willst dar denn sonst genug Münzen sammeln um beweisen zu können, dass dar Cirmiasgefällig bist. Schlag dar die Flausen aus dem Kopf sonst prügle akh sie dir aus dem Kopf!“
Aber es hatte nicht viel gebracht… die Werkstücke die er mehr aus Langeweile gefertigt hatte waren alles andere als Cirmias gefällig und nicht ein anständiger Kalur hätte auch nur eine Münze dafür bezahlt. Die Langbeine vielleicht, aber auf die konnte man ja eh nichts geben. Vielen schon nach 6 Humpen Bier um.
Und nach einer Weile hatte selbst sein Vater eingesehen, dass man ihm das Schmieden nicht mehr beibringen würde, so dass er es Aufgab und ihm erlaubte zu tun und zu lassen, was auch immer er tun wollte.
Und so hatte er beschlossen, dass er sich auf die Suche nach Cirmias begeben würde, der schon so lange nicht mehr bei den Zwergen gesehen wart.
Er betrachtete das große Bierfass, das ihn an Größe um gut zwei Köpfe überragte und doppelt so lang war wie er selbst. Er hatte es über die letzten 4 oder 5 Wochen geleert und dann angefangen es auch von außen abzudichten. Im Inneren hatte er seinen Proviant, Kalter Braten, ein in Pilzen gekochtes Schaf, Pilze und allerlei andere Köstlichkeiten an Ösen die er in die Wand eingelassen hatte ordentlich verzurrt. Außen hatte er noch zwei weitere nicht ganz so große und nur halb volle Bierfässer angebracht. Zum einen als Proviant für sein Abenteuer, zum anderen hatte er bei seinem ersten Versuch den Fluss in einem Fass zu befahren gemerkt, dass Fässer auch im Wasser ins Rollen geraten konnten.
Seinem Magen hatte das ganz und gar nicht gefallen. Zum Glück hatte er nur leicht Gefrühstückt und nur zwei Schweinshachsen und 6 Humpen Bier zu sich genommen. Dies hatte er allerdings wieder Rückwärts gegessen und danach wurde er selbst darin ordentlich mariniert ehe das Fass angespült worden war.
Daher dienten die außen angebrachten Fässer nun auch zur Stabilisierung seines Floßes.
Er schenkte sich noch einen Humpen Bier ein, bevor er die Haltekonstruktion bis auf einen Pflock löste den er auch von der Einstiegsluke aus entfernen konnte Stieg in sein Fass und entfernte nun auch den letzten Pflock.
Ehe sich das Fass auf den Baumstämmen in Bewegung setzte verging ein Moment und er brach schon in wüste Flüche aus als ein sanfter Ruck durch das Fass ging. Erst langsam und dann immer schneller werdend rollte das Fass in Richtung des Flusses bis ein Wanken und ein lautes Platschen zu hören war als das Wasser gegen die Wand des Fasses platschte.
Dann wurde das Fass vom Fluss erfasst und er sah durch die noch offene Luke, wie er nun auf dem Fluss dahintrieb. Bei diesem Anblick brach er in lautes Gelächter aus, das für eine ganze Weile anhielt, die einzigen Unterbrechungen gab es, wenn er einen kräftigen Schluck aus seinem Krug nahm.
Doch als er den Krug noch nicht mal zur Hälfte geleert hatte wandelte sich das Lachen nach einem lauten Rumps, plötzlich in ein klagendes Heulen.
Sein Floß war gegen einen Stein gefahren und er wurde ordentlich durchgeschüttelt. Doch was viel schwerer wog war, dass der Inhalt seines Kruges im Fass verteilt wurde und ihm Plötzlich sein Schwerwiegender Fehler bewusst wurde.
Er hatte versäumt sich darüber Gedanken zu machen wie er aus den Fässern Bier bekommen sollte ohne anzulegen. Und außerdem hatte er nicht daran gedacht wie sein Bierfassboot überhaupt steuern wollte. „Kein Bier…“ heulte er, „in einem Bierfass!“ Cirmias war ihm heute wohl nicht wohl gesonnen.