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Burgenbau in Schwertfluren (Teilnahme erwünscht)

Verfasst: Freitag 12. August 2016, 19:44
von Thelor Reensdorf
Ziemlich übermüdet und mit einem viel zu dicken Schädel wurde der Kronritter durch eine viel zu früh muntere Oberstleutnant geweckt.
Wie konnte sie nach dem Wein und Schnaps gestern nur so fit sein ?
Sich nochmal umdrehend Sackte der Kopf zurück ins Kissen. Immerhin war nun der erste Schritt vollbracht, der Grundstein der Burg war gesetzt. Viele waren dafür extra gekommen, sogar mehr als er erwartet hatte.

Nach elendig langen Minuten und endlosen herumwälzen wurde dann doch der Beschluss gefasst aufzustehen. Oh..... bloß nicht zu schnell, warum ist die Sonne bloß so grell und wieso hat man nach festen im Dorfkrug nur ein Schädel wie nach der Begegnung mit einem Zwergenhammer?

Aber es war eine gelungene Grundsteinlegung.
Antorius Segnete den Bauplatz mit einem Medaillon in Form eines Ankh`s im Boden unter dem Grundstein.

"Herrin Temora, ritterliche Streiterin und Hoffnungsträgerin für uns alle.
Breite deine schützenden Schwingen über uns, sei unter uns, sei uns Schutz und Schild in jenem Wirken. Herrin Temora wir rufen dich an, laden dich ein deinen Blick wohlwollend auf uns zu senken.
Umgebe uns mit deinem warmen Lichte."


Kleine Lichtpunkte schienen sich wie Glühwürmchen zu bilden, die von seinen Händen dann gen Boden schwebten um den Baugrund in ein mildes warmes Licht zu tauchen.
Räucherschalen wurden aufgestellt und Räucherstäbchen fanden einen Platz in der Erde rund um die Stelle für den Grundstein

"So mögen Wassertropfen den Boden segnen und einen festen Grund bilden.
So möge der stete Wind unseren Geist hier beflügeln, um an diesem Ort etwas Neues zu erschaffen.
So möge der warme Sonnenschein unsere Herzen hier einen und uns oft gemeinsam an diesen neuen Ort zusammen kommen.
So möget ihr hier wissen, dass ihr niemals allein seid und die Last gemeinsam getragen werden kann.
So möge Temora diesen Ort umhüllen mit ihrer Stärke und Zuversicht.

So sei mein Wunsch an euch:
Dass ihr dankbar bewahrt die kostbaren Erinnerungen die wir hier erleben werden.
Dass was uns Temora geben wird in uns aufblüht und uns hier helfen wird die Prüfungen die uns erwarten zu bestehen.
Dass die Last der Verantwortung leicht sein möge.
Dass ihr hier immer einen Freund, Waffenbruder oder Gefährten neben euch habt der euch Zuversicht und Vertrauen gibt, wenn ihr denkt ihr wäret ganz allein.
Dass ihr gemeinsam den Stürmen hier standhaltet und am Ende gemeinsam den Gipfel erreichen möget."


Mit dieser kleinen Wotspielerei endete die Segnung und eigentlich hätte nun Baznuk als Priester Cirmias auch im namen des Handwerkes und der Baukunst das Vorhaben segnen sollen, doch er war kurzfristig anderweitig unabkömmlich weshalb es nun zu Improvisieren galt. Chrom war es der ihm wohl unbeabsichtigt mit einem guten Wunsch nach Kalurenart über diese ungeplante Situation hinweg half. Kurz vor der Zeremonie überreichte Chrom dem Kronritter als Zeichen der Standhaftigkeit und des guten Wunsches einen Chirmitstein aus dem inneren des Götterberges der nun mit dem bearbeiteten Grundstein seinen Platz fand.
Nach KalurenArt wurde nun mit einem Krug Bier noch der Grundstein eingeweiht und anschließend das ereigniss im Dorfkrug bego..... gefeiert!

Also nun erstmal ausnüchtern, dann die Aufstellung der benötigten Baustoffe und dann wartet auch schon das Schiff das mich gen Tochter bringt. Dabei dachte ich die Stressigen Tage lägen hinter mir.

Apropo Schiff, wenn ich nur daran denke wird mir shcon ganz Schlecht, ......... könnte aber auch noch vom Schnaps stammen..... naja hauptsache jemand macht erstmal die Sonne aus!

Verfasst: Samstag 13. August 2016, 08:52
von Janarey
Der Grundstein liegt

Am Abend der Grundsteinlegung konnte die Junge Kriegerin leider nicht am Bauplatz erscheinen um diesem Brauch bei zu wohnen. Viel zu viel galt es im Dorfkrug gemeinsam mit Assamaril vor zu bereiten für die hungrige und durstige Meute die der Sir anschliessend in die Taverne führen wollte.
Unzählige Gerichte wurde von Assamaril vorbereitet, so das sie nur noch schnell warm gemacht werden mussten, ehe sie serviert wurden. In weiser Vorraussicht das auch Kaluren kommen würden, wurden extra viele Biere abgefüllt und bereit gestellt.
Dann war es soweit, die ersten drangen durch die Türe der Taverne. Ganz vorne an eine Hand voll Kaluren, die sich direkt erwartungsvoll an die lange Theke setzten. Akh nehm vier Bier. Mra und akh fünf. Akh nehm acht Bier, meine Zunge klebt schon richtig.
Eine wohl klassiche Kalurische Bierbestellung die sie mittlerweile gewohnt war. Mit schnellen und mittlerweile geübten Handgriffen griff sie nach den vielen Bierflaschen und stellte sie auf der Theke für die durstigen Kaluren bereit.
Nach und nach füllte sich dann die Taverne mit allen möglichen Leuten die der Grundsteinlegung beigewohnt hatten. Auf Geheiss des Sirs, er würde die Zeche zahlen sorgte sie dafür, das die Gläser der Gäste scheinbar nie leer zu gehen schienen. Ein langer und zum Teil sehr feucht fröhlicher Abend nahm so seinen Lauf und endete erst spät in der Nacht.
Als dann die letzten Gäste den Heimweg angetreten hatten, machte sie sich daran zumindest das gröbste in der Taverne wider auf zu räumen. Um die Reste würde sich dann sicher Assamaril am nächsten Tag kümmern.
Anschliessend griff sie nach einer Fackel und machte sich auf den Weg zum Bauplatz der neuen Burg um sich diesen an zu sehen.
Mit einem Zufriedenen Lächeln betrachtete sie den Grundstein, nebst dem blauen Chirmitstein.
Möge aus euch ein starkes Bollwerk entstehen das jedem Unwetter und allen Feinden trotzt.
waren die einzigen Worte die sie über die Lippen brachte, ehe sie sich abwendete und den Heimweg antrat um in den wohlverdienten Schlaf zu finden nach getaner Arbeit.

Verfasst: Freitag 19. August 2016, 21:25
von Helisande von Alsted
Natürlich war sie mal wieder zu spät dran gewesen und hatte mit fliegendem Rock gerade noch für die letzten Segensworte den Platz neben Thelor einnehmen können. Der Grundstein war gesetzt und eingesegnet worden, die Kaluren opferten Bier und eine gewisse Ergriffenheit setzte ein. So verweilte sie nachdem der Baron abgezogen war noch eine Weile auf dem grünen Flecken Lichtenthaler Boden.
Die Freiherrin von Nebelpass überließ auch irgendwann die suspekten Räucherschalen der Obhut der jungen Rosthaarigen und nur noch Korporal Glenkell hielt sich im Hintergrund auf. Der gewittergraue Blick schweifte über das Land. Das Sommergrün, welches schon nicht mehr die erste Frische hatte, würde bald weichen. Die Erde würde umgebrochen werden, ein tiefer Schacht entstehen für die Grundmauern. Man würde vermutlich mit der Quelle aus dem Berg zu ringen haben bis jene gefasst und nutzbar eingebunden war. Tief atmete sie durch die Nase ein. Es roch frisch, wenn der Wind drehte vermutlich ein wenig modrig vom nahen, stehenden Wasser. Der Blick wehte vom Berg weg, weg in Richtung alte Ordensfestung und Kloster.
Das war der Ort.
Das war der Geruch.
Das war der Blick.
Sie lebte nicht viel in Klängen und Tönen und doch war sie sich der Tatsache bewusst, dass der Bau der Burg den Klang des Ortes verändern würde. Mehr menschliche Geräusche, weniger Vögel. Lebensgeräusche, die der Berg zurück hallen würde.
Mit einer Handbewegung wurde ein Grashalm ausgerissen und mitgenommen. Ein Andenken oder auch eine Mahnung, das alles was berührt wird sich verändert. So wie sie sich selbst veränderte. Das Leben des Barones hatte ihres berührt und beide Leben würden sich ändern. Die Heimstatt für sie beide und ein Ort der Ritterschaft würde diesen Boden berühren und verändern, ebenso wie umgekehrt. Die Burg würde Berchgard westlich vorgelagert sein und ein Bollwerk an Schutz und Verteidigung werden. Der Berg würde sie einfassen. Sie war noch jung und würde abwarten können bis diese Burg die Berührung einholte. Der Gundstein gelegt.
Wieder glitt der Blick ab.
Ein Gedanke keimte auf. 'Mein Heim für die nächsten Jahre... mit Varuna als Muttermal und der Ordensruine als Taufgeschenk... Temora beschützt. Der Drache wird wachen.'

Verfasst: Freitag 26. August 2016, 15:06
von Keylon von Salberg
Es war neu für ihn wie er schräg hinter Thelor vorne stand, während Thelor über die Grundsteinlegung sprach.
Obwohl er nur neben Thelor stand als fühlte er sich unwohl bei so vielen Leuten, und der junge Knappe machte sich eine geistige Notiz das das ab zu stellen war.
Noch ein Punkt an dem er zu arbeiten hatte.

Den Ort den sein Sir gewählt hatte konnte nicht besser sein.
Nicht nur das die Umgebung seinen Reiz hatte, so war sie auch Mahnmal...
Wacht zwischen Berchgard und der Mark.
Außerdem wählte er einen Geschichtsträchtigen Ort, denn hier hatte einmal die Burg der Allianz des Lichtes gestanden.
Diakon Antorius hatte den Boden vor der Grundsteinlegung gesegnet und ein Kalure hatte noch einen Cirmiasstein aus dem inneren des Götterberges als Zeichen der Standhaftigkeit mitgebracht, der nun neben dem Grundstein seinen Platz fand.

Na also, mit Temoras Segen, dazu den Stein der Kaluren, aus der Burg musste einfach was werden und insgeheim freute sich Keylon auch schon darauf.
Oben auf den Zinnen über die Umgebung zu schauen musste einfach ein großartiges Gefühl sein.
Hier würden die Ritter, ihre Knappen ausbilden, und vielleicht würde es einen Ort schaffen wo Ritter und Knappen sich öfter über den Weg laufen würden.
Alles in allem konnte Keylon den Bau kaum wirklich abwarten.
Mit allen Anderen stieß man auf die Burg an nur um dann weiter in den Dorfkrug zu ziehen und dort die Grundsteinlegung wie es sich ziemte ordentlich zu feiern.

Verfasst: Donnerstag 1. September 2016, 20:37
von Thelor Reensdorf
Etwa drei Wochenläufe waren nun vergangen seit der Grundsteinlegung.
Während er auf Reisen war gab es am Bauplatz schon genug Vorbereitungen zu treffen.
So betrachtete er Recht zufrieden wie der Bauplatz hergerichtet wurde. Die Paar Bäume mussten gefällt werden und der Tümpel in der Ecke wurde trocken gelegt.
Eine Ablage für die benötigten Materialien wurde Angelegt .

Nun Heist es an die nächsten Schritte zu gehen:

-Baumaterialien Beschaffen
-Gruben für das Fundament ausheben
-Gerüste für den Bau

Gut ding will weile haben, nun würde er ja da sein um den Fortschritt vor Ort mit zu bekommen und selber mit anzupacken. Eine Schaufel würde er Notfalls auch noch bedienen können.

Verfasst: Freitag 2. September 2016, 18:28
von Helisande von Alsted
Der künftige Burgherr war heimgekehrt von seiner Reise und sprühte nachdem die Schifffahrt verkraftet war nur so vor Energie. Beim nächsten Verweis auf seinen Ruhestand und dass er Großvater werden könnte, bevor er nochmal Vater würde, würde ihm vermutlich einen Hieb mit einem schweren Gegenstand auf den Schädel einbringen. Oder einen Tritt vor das Schienbein. Oder nur einen garstigen Blick.

Die Baufläche war abgesteckt worden und die gefällten Bäume in weiser Voraussicht schon eingelagert um die Gerüste daraus zu errichten. Der kleine Tümpel wehrte sich immer noch gegen das Trockenlegen, vermutlich befand sich da eine Quelle unterirdisch. Jene würde einen Ablauf benötigen, bis man sie für die Wasserversorgung der Burg urbar machen würde. Probleme waren da um gelöst zu werden, also ging man frisch ans Werk.

Die Grube auszuheben für die Unterkellerung und die Grundmauern an sich würde vermutlich den größten Teil an Arbeitskraft erstmal binden. Genug Grabwerkzeug lies sich jedoch auftreiben, nun galt es noch die Bevölkerung des Lehens anzuhalten tatkräftig mitzuwirken. Getrost überlies die Rosthaarige jene Aufgaben allerdings dem Bauherren und Burgherren in spe. Allerdings wäre das Graben auch eine wunderbare Sanktionierung für den nächsten Knapppen der irgendwie aus der Reihe tanzen wollte. Der wache Blick glitt schnell über die Planungsliste des Barons, dann wurde ein Punkt direkt ergänzt.

  • - Baumaterialien beschaffen
    - Gruben für das Fundament ausheben
    - Gerüste für den Bau
    - Proviant für die Arbeitskräfte


Leise summend wurde die Uniform angelegt und sie entschwand in Richtung Regiment. Der Hauch einer leisen Ahnung, dass auf sie selbst bei diesem Bau noch genug körperliche Ertüchtigung umwehte ihren Verstand. Selbst nicht ungeschickt bei solch groben Tätigkeiten sah sie dem allerdings gelassen entgegen. Immer noch besser als Sticken und Weben oder Kochen.

Verfasst: Dienstag 6. September 2016, 13:12
von Baznuk Donnerfaust
Wachsam lag der der Blick des Berges westlich der Thelor-zâr Stadt, die Baustelle. Mit großem Interesse verfolgte das Cirmias Volk den endlich beginnenden Bau der Burg. Eine Burg, die Berchgard noch zusätzlich schützen würde. Doch im Blick lag nicht nur Zuversicht und Freude, sondern auch ein gedigener Schleier der Sorge trübte den Blick. Es war unlängst bekannt das die Burg nicht nur Thelor-zâr dienlich sein würde, sondern auch alles an Ritterschafts Geschmeiss und weiteren wirklich Ur-wichtigen Persönlichkeiten aus Adoran eine Anlaufstelle bieten würde. Im ersten Augenblick teilte Baznuk die Sorge seines Volkes nicht, da er an dieser Stelle ganz auf das Bergherz von Thelor-zâr und Helisande-zâr vertraute. Die Zeit wird es Ihm offenbaren wie richtig oder falsch er damit liegen würde.

Das hohe Amt der Baumeister und der Apparaturenmeister entsandte einige Beobachter an die Baustelle um die Vorgänge im Blick zu haben, ein Äuglein eben auf das Bauvorhaben. Es war keine Vertrauensfrage sondern schlichtweg vorsicht, damit den Langbeiner keine groben Fehler unterlaufen würden. Undenkbar. Das Hilfsangebot des Cirmias Volkes wurde bereits an Thelor-zâr ausgesprochen. Wann und ob er dies in Anspruch nehmen würde war ebenfalls nur noch eine Frage der Zeit.

Doch gab es neben der Burg noch eine eigentlich viel wichtigere Baustelle. Die Nachkommenschaft Thelor-zârs. Baznuk wusste von Thelor das er eine Tochter hatte, aber diese im Langbeiner Volk kein Anrecht auf sein Erbe hatte. An dieser Stelle muss für die Kenner des kalursichen Volkes nicht erwähnt werden wie dumm, gar törricht es war das heilige weibliche abzugrenzen. Es half nichts, ein Sohn musste aus dem Felsen Thelor und dem Feuer Helisande hervor gebracht werden. Gemeinsam mit seinem Bruder Geodiz war er bereits lange Zeit in den Archiven tätig um Informationen oder gar Erfahrungen zu finden für das Problem. Für die Kaluren war es Fakt das einzig der Fortbestand der Blutlinie Thelor-zâr einen völligen Bruch mit dem Ostreich verhindern könnte. Es war kein Geheimnis das Thelor-zâr bedingungslos treu zu seinem König stand, doch genauso stand Thelor-zâr aber auch zu seinen Worten gegenüber den Kaluren. Baznuk war bemüht darum, dass er Thelor niemals in eine Situation führen würde in er er sich zu entscheiden hatte. Baznuk wusste das Thelor sich in letzter Konsequenz für seinen König entscheiden würde, ein gegebenes Wort wird nicht gebrochen und sein Treue Eid hatte er vor allem anderen ausgesprochen.
Doch unabdingbar dieser Tatsache das Quasi der höchste Krieger des Adors aus Adoran, der Freund des kalurischen Volkes war. Bisweilen stellte niemand die Absichten Thelors in Frage und großes Vertrauen brachten die kleinen haarigem diesem Mann entgegen.

Baznuk wie auch viele anderen der Kaluren waren gespannt darauf wie und vor allem was sich ändern würde, nachdem mehr Adoran in Berchgard einzug halten würde. Mehr von dem Adoran was die kaluren bisweilen tief verachteten.

Verfasst: Mittwoch 7. September 2016, 09:15
von Thelor Reensdorf
Es war ein Herrlicher Morgen.

Die Sonne warf schon die ersten wärmenden Strahlen aus als er sich auf den Weg zu Baustelle begab. Noch gab es einfache Arbeiten zu tun, die keine Lehre oder Ausbildung benötigten. Der Grundriss der Burg wurde abgesteckt und es wurde damit begonnen ein tiefes Fundament auszuheben.
Und so konnte man an diesem Schönen Morgen sehen wie Thelor in einfachen Lederhosen und Wams auf der Baustelle in einem der Graben stand und fleißig aber fröhlich Pfeifend Lehm mit einem Spaten ausstach und aus der Grube beförderte.

Für ein festes Fundament wurde die Mauer höhe um die hälfte nochmal unter die Erde verlängert.Das Fundament und den Mauerkern wollte er auf Baznuks Angebot zurück kommend aus Chirmitgestein von den Kaluren fertigen lassen. Für die Fassade sollte die Burg der Stadt Berchgard angeglichen werden. Dafür hatte er schon von verschiedenen Bergleuten Gestein zurück legen lassen.
Was für die Bestellungen noch fehlte war nun eine Materialaufstellung der Architekten. Und dann würden sie noch Unmengen an Holz benötigen. Steinmetze und Bergleute war da wohl das geringere Problem. Viele hatten ihre Hilfe angeboten beim Bau der Burg, aber Zimmerleute und Schreiner waren derzeit etwas Spärlich im Reich und doch würden sie Gerüste brauchen, Kräne , Stützbalken und Bodendielen. Also hieß es Schreiner zu finden .

Während er da so Stand und und fleißig Schaufelte ging so manche Aufstellung und Planung durch seinen Kopf und so verging mancher Morgen damit das er im Dreck stand Schüppte und Plante .

Verfasst: Mittwoch 7. September 2016, 12:04
von Zahrak Salberg
Schaufel um Schaufel fand ihren Weg in den erdigen Boden in Gipfelsturm. Wenn auch vielleicht nicht mit so viel Zeit wie manch anderer Bürger gesegnet, widmete Zahrak sich doch eifrig der Unterstützung des Vorhabens vom Baron. Schaufeln und Schleppen konnte schließlich jeder! Eine Dreckallergie hatte er ohnehin noch nie gehabt und zu viel Energie besaß er sowieso immer. Also ließ er sie einfach am Burgbau aus, während Moira weiter ihren zeitfressenden Dienstplänen nachging. Natürlich kam man so auch untereinander ins Gespräch, auf der Baustelle und so dauerte es nicht lange, bis man auf das Thema Schreinermangel in Lichtenthal kam. "Also Holz fällen kann ich alle Male gut. Sagt mir nur rechtzeitig, in welche Dimensionen es gehen soll, Hochwohlgeboren.", war wohl einer der Sätze, die Zahrak ihm entgegenbrachte. "Naja und Baugerüste... Einfaches krieg ich hin. Hab einige Lehrstunden hinter mich gebracht, noch zu Zeiten des Handelshaus Allerleis und des Bunten Kessels. Aber ich bin natürlich kein Meister dieses Faches. Vielleicht gut, aber nicht meisterlich. Die Schreiner, die ich bisher kenne, sind leider alles Bajader oder sind schon längst im Ruhestand. Oh oder noch in der Lehre. Vielleicht hilft ein Aushang?", mag das Gespräch während der Arbeit weitergehen können. Erst, als die Sonne schon wieder nahezu untergegangen ist, wird die Arbeit für diesen Tag unterbrochen und sich anderen Tätigkeiten gewidmet..

Verfasst: Mittwoch 7. September 2016, 13:05
von Janarey
Das wichtigste auf einem Bau!


Schon oft in ihrer Zeit auf Gerimor hat sie an Bauprojekten mitgearbeitet. Die meisten zu ihrer aktiven Regimentszeit. Wenn ein Soldat also eines kann, dann ist es buddeln. Also schnappte sie sich ihr treues Pferd Samtpfote und begann dies zu beladen.
Werkzeuge wie Schaufeln, Picken, Beile sowie große schwere Vorschlaghämmer um Pflöcke in die Erde zu treiben, fanden ihren Platz auf dem Packtier.
Doch das wichtigste das auf einer Baustelle nie fehlen darf wurde ebenfalls in seperaten Taschen auf dem Pferd befestigt. Was wäre eine Baustelle ohne zufriedene Arbeiter? Sie hatte gelernt, das nur Arbeiter die satt und nicht durstig waren auch gut arbeiteten. Also wurde reichlich an deftigen Brotzeiten für Frühstück und Abendbrot eingepackt, sowie ein deftiger Eintopf für das Mittagsmahl. Neben genug Wasser wurde auch ein Fass Zwergenstarkbier bereit gestellt um auch die Männer bei Laune zu halten.
So an der Baustelle angekommen, wurden dann erst einmal alle mit einer deftigen Brotzeit versorgt und die Werkzeuge abgeladen. Danach machte sie sich daran, eine Feuerstelle aus zu heben über der das Dreibein aufgestellt wurde für den Kessel. In diesem Kessel lies sie dann langsam den herzhaften Eintopf vor sich her köcheln, wärend sie immer darauf achtete, das ja niemand das trinken bei der Hitze vergass.
So verging der lange Tag an der Baustelle an dem sie zwar selbst keine Schaufel in der Hand hatte, aber dennoch ihren Teil dazu beitrug, das die Arbeiten angenehmer für alle voran schreiteten.

Verfasst: Mittwoch 7. September 2016, 18:22
von Keylon von Salberg
Schaufel für Schaufel, neben seinem Bruder schuftete Keylon und hob Sand aus, schaffte Steine heran und half wo er gebraucht wurde.
Oftmals sogar nach nach seiner Schicht.
Immer wieder glitt sein Blick zu dem wachsenden Gebäude, und Stolz schwoll in seiner Brust, das er Teil hatte an dem Werk, das bald ein Wahrzeichen des Sirs, ein Wahrzeichen der Ritterschaft sein würde.

An diesem Tage hatte er seine Schicht in Berchgard absolviert und war dann direkt zum Bau gestiefelt, nachdem er sich umgezogen hatte.
Seinen Bruder ein Grinsen zuwerfend hatte er sich ans Werk gemacht, um einige Stunden später heilfroh eine Pause ein zu legen, als Janarey mit willkommenen Brotpaketen und frischem Wasser erschien.
Es war erstaunlich wie viele Freiwillige Helfer vor Ort waren und vor Allem bis spät am Abend dabei blieben.
Keylon blieb an diesem Tage nicht so lange wie die Anderen.
Trank zum Abschluss noch ein Zwergenbier um dann nach Hause zu reiten.
Sein Dienst begann schließlich schon in den frühen Morgenstunden, und danach würde es wieder auf die Baustelle gehen.

Verfasst: Mittwoch 7. September 2016, 20:17
von Gast
Schweiß rinnt ihr Gesicht herunter. Mit einem leisen anstrengenden Stöhnen, wischte sie sich über die Stirn. Mit zusammen gekniffenen Augen starte sie gen Himmel Richtung Sonne. „Es war wieder so ein warmer Tag gewesen an dem man doch lieber...“ Ihr Gedanke verriss für einen Moment wobei sie wieder hinab auf ihr Hände sah in denen eine Axt ruhte. „Bin ich wirklich so weich gegenüber etwas Arbeit geworden?“ Es ist schon wahr, lange scheint es her zu sein seid die Ritterin körperliche Anstrengung erfahren hatte, zu lange war es her dass sie wie in alten Zeiten los gezogen war um an Jagten teil zu nehmen. Es war schon bedauerlich was die Arbeit als Vögtin und Rätin aus ihr machte. Um so dringender war es dass sie endlich an diesem Zustand etwas ändern musste.
Sie packte die Axt wieder mit beiden Händen fest an und machte weiter mit der begonnenen Arbeit.
Es war momentan das Mindeste was sie in ihrer freien Zeit machen konnte, Materialbeschaffung für die Burg von Thelor.

So wird man also öfter eine Ritterin aus dem Wald gehend sehen, die einige Baumstämme mit einem Karren Richtung Schwertfluren transportieren wird. Am Ziel angekommen werden diese dann fein säuberlich, mit etwas Unterstützung der männlichen Fraktion, zum entsprechenden Ablageplatz für Holz gelagert. Kurz darauf entschwindet die Ritterin dann wieder in den nächst gelegenen Wald um offensichtlich mehr Holz zu beschaffen.

Kleine Hilfen erleichtern den Alltag

Verfasst: Samstag 10. September 2016, 10:29
von Kaleya Auenbacher

Sie hatte schon vom Burgenbau gehört. Und nun wollte sich der Eisdrache selbst ein Bild machen und ritt auf dem Rücken ihres treuen Schimmels Caelai zur Burgbaustelle. Schnell wurde ihr das wuselnde und laute Treiben bewusst, das dort herrschte. Überall war man schwer beschäftigt Baumstämme zurecht zu zimmern, Steine anzuschleppen und all derlei Dinge, von denen Kaleya nun absolut nichts verstand. Sie behielt in ihrem Kopf allerdings einige Sachen, die es auf jeden Fall noch brauchen würde. Und so ritt sie zurück nach Junkersteyn, um am späten Nachmittag wieder mit beladenen Satteltaschen an der Baustelle zu sein.

Ausgepackt wurden unzählige Wasserschläuche, ebenso Waschschalen und Handtücher zum Abwischen von Wasser und Schweiß. Auch fand sich eine Kiste mit Kerzen ein, damit man auch in den Abendstunden gut sehen konnte und der Arbeitsfluss nicht wegen der Dunkelheit abbrach. Was ebenso als Ausstattung für die Baustelle folgte, war einiges an erfrischendem Eistee, in welchem sie Melisse, Minze und Pfirsiche verarbeitet hatte. Einige Tonkrüge hatten ein Warnetikett, auf dem geschrieben stand: „Nur für Hausdrachen mit roten Haaren. Verzehr ist für alle anderen tödlich!“ Dem Eistee war natürlich ein ordentlicher Schwups Höhlenteufel untergemischt, das würde Helisande noch früh genug bemerken. Insgeheim kicherte der Eisdrache darüber amüsiert in sich hinein. Zu dem nicht alkoholisierten Eistee, welcher in ausreichender Menge für einen Tag bereitgestellt wurde, hatte Kaleya noch mehrere kleine Körbe mit Haselnusskeksen mitgebracht, die daneben aufgestellt wurden.

Als sie alles an der Baustelle abgeladen hatte, wurde noch eine Nachricht gut sichtbar ausgehangen. Auf jener stand geschrieben:
  • Jeder, dessen Kleidung ob der anstrengenden Arbeit reißt oder dessen Stiefel ob des vielen Laufens nachgeben, kann die Sachen umsonst flicken lassen. Ihr findet mich im Handwerkshaus zu Gerimor sowie ab und an auch hier auf der Baustelle.

    Gez. Kaleya Nestash,
    Meisterschneiderin zu Junkersteyn und des HhGs in Berchgard

Nachdem die ersten eisdrachigen Maßnahmen also erledigt waren, ritt der Blondschopf wieder nach Hause und begann dort noch eine Liste aufzustellen, mit Dingen, welche es für eine Einrichtung der Burg sicher an Schneider-und Kesselflickerwaren zu Hauf benötigen würde.

Verfasst: Samstag 10. September 2016, 11:32
von Chrom Felsschlaeger
Chorm hatte Sir Thelor bei der Grundsteinlegung nahe gelegt das Fundament des Neubaus mit Chirmitgestein zu errichten, da sich dieser Stein bereit als Ideal für diesen Zweck erwiesen hatte.
Nun würde er auch dafür sorgen das die Baustelle damit in ausreichender menge beliefert würde.
Mehr noch, Er bot sich selbst an die Bauaufsicht für die Erdarbeiten und den Fundamentbau zu übernehmen, so dies gewünscht sei.
Sein eigener Cirmitsteinvorrat reichte für eine gute Wagenladung und diese würde er auch sogleich zur Baustelle bringen lassen.
Crom war einerseits froh und Glücklich darüber das durch den Bau der neuen Ritterburg Berchgards Ostflanke deutlich sicherer würde und somit auch der Berg selbst. Aber ihm war auch klar dass dadurch Adoran und seine Gesellen in und um Gerchgard mehr an Einfluss gewinnen würden was Chrom doch die eine oder andere Sorgenfalte auf seiner hohen Stirn entstehen ließ.
Andererseits wusste der Zwerg aber auch um das Wohlwollen und das Freundschaftliche Verhältnis Sir Thelors und seinem Volk.

Verfasst: Samstag 10. September 2016, 12:46
von Thancred Dynar
Lange sass der alte Schmied im Gemeinschaftsraum und blickte sinnend auf das Schwarze Brett, mit dem Hilfeersuchen zum Burgenbau.
Wie schon so oft wurde ein solches Ersuchen an das Haus herangetragn; Und wie schon so oft würden viele des Hauses helfen.

Der Alte erinnerte sich an die Erfahrungen, welche sie bislang mit dem Adel und Regiment gemacht hatten. Auf eigenem Grund und Boden waren waffenlose Gildenfrauen niedergeschlagen worden, Gildenfrauen tagelang nicht einmal bei Wasser und Brot, sondern dem Verhungern preisgegeben in den Kerker geworfen, Giftmordanklagen, Die wochenlange Schliessung des Kontores falsche Anschuldigungen...Verurteilungen...er knirschte vernehmlich mit den Zähnen, über solch edle Gesinnung in manchen Menschen.

Cirmias wusste was noch. Der Bär war sein Zeuge!

Es wurde einem, beim Vater aller Handwerkskunst nicht leicht gemacht, ein reichstreuer Bürger zu sein. Ein letztes Mal noch würde er wieder dem Adelsstand vertrauen. - Wider besseren Wissens, doch dieses eine mal noch würde er

So Hob der alte schliesslich den Hammer und begann eine neue Ladung Werkzeuge zu schmieden, Picken und Schaufeln, Meissel und Hämmer, Sägen und Äxte, All jene Gerätschaften welche zum Bau eines festen Wehrbaues nötig waren.

Geduldig formte er Spitzhauen und liess die Farben der Härte an dem Werkzeug entlang laufen biss er das Gelb mit kühlendem Öl und Wasser stoppte; An der rechten Stelle.
Sorffältig schmiedete er Fassreifen, und brannte sie in Bottiche und Kübel zum Anrühren von Mörtel und Kalk, welche die Füllsteine zwischen den Futtermauern des Wehrbaues festigen würde. Auf dass die Mauern stolz und trutzig sich dem Feinde entgegenstellen.