Königliche Depeschen an Adel, Ritter, Kirchen und Klöster
Verfasst: Montag 1. August 2016, 11:51
Königliche Dekrete erreichen den alumenischen Adel und die Kirchen und Klöster der Lichtbringerin.
***
Den getreuen Dienern der Lichtbringerin und Vasallen des Reiches
Der tugendhaften Streiterin
Und dem Reiche Alumenas zu Ehr
Wir beobachten mit Freude und Wohlwollen die neu erblühende Einigkeit zwischen Kirche, Adel und Volk, die sich im Königreich allerorten bemerkbar macht. Lange Zeit mussten wir eine stetig wachsende Kluft bedauern, die sich zwischen der Kirche der Lichtbringerin und dem Adel des Reiches aufgetan hatte, als ob ein schleichendes und heimtückisches Gift durch unsere Adern flösse, das unsere Herzen blind füreinander gemacht hatte.
Zu Unserem größten Bedauern war es hier auf Gerimor, der Wiege der Schöpfung, wo vor vielen Jahren der Gedanke geboren wurde, die Ritter von Alumenas sollten ihr Schwert nicht länger dem Schutz und Schirm der Kirche leihen, sondern es müsse zwei voneinander getrennte Orden geben. Einen, der sich ganz den Idealen der Lichtbringerin und dem Schutz der Gläubigen verschreiben würde, und einen, der nur dem Reich, dem Adel und Seinen Untertanen verpflichtet wäre. Während es gute Gründe für diese Entscheidung gegeben haben mag, fürchten Wir doch, dass Sie dem Königreich mehr Schaden als Segen gewesen ist und einen Keil zwischen Kirche und Reich getrieben hat, wo ein einendes Band der Hoffnung und Stärke hätte gespannt werden müssen. Denn wer sind denn die Gläubigen, denen Schutz und Schirm gewährt werden muss, wenn nicht die frommen Bürger des Reiches? Und nach welchem Maßgaben soll der Adel sein Volk regieren, wenn nicht nach den Tugenden der Lichtbringerin?
Mit dem Niedergang des noblen Ordens der Adlerritter stellt sich diese Frage mit neuer Dringlichkeit und Wir wünschen und verfügen deshalb, dass der Orden der Ritter von Alumenas wieder erblühen soll und die Spaltung der Ritterorden ein Ende findet. Wir verbinden damit Unseren unbedingten Wunsch und Willen, dass die Ritter von Alumenas der Bevölkerung in diesen düsteren Zeiten ein besonderes Beispiel von Einigkeit, Frömmigkeit und Tugend und ein Symbol der Hoffnung geben, auf dass niemals in Vergessenheit gerate, auf welchen Pfeilern das Königreich Alumenas dereinst errichtet wurde und in wessen Namen Wir streiten.
Mögen Kirche und Reich gemeinsam in neuem Glanz erstrahlen
gegeben und verfügt am 01. Ashatar des Jahres 259 im Namen des Reiches und der Kirche Temoras
*
in Vertretung für den Rat der Sieben

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Den getreuen Dienern der Lichtbringerin und Vasallen des Reiches
Der tugendhaften Streiterin
Und dem Reiche Alumenas zu Ehr
Wir beobachten mit Freude und Wohlwollen die neu erblühende Einigkeit zwischen Kirche, Adel und Volk, die sich im Königreich allerorten bemerkbar macht. Lange Zeit mussten wir eine stetig wachsende Kluft bedauern, die sich zwischen der Kirche der Lichtbringerin und dem Adel des Reiches aufgetan hatte, als ob ein schleichendes und heimtückisches Gift durch unsere Adern flösse, das unsere Herzen blind füreinander gemacht hatte.
Zu Unserem größten Bedauern war es hier auf Gerimor, der Wiege der Schöpfung, wo vor vielen Jahren der Gedanke geboren wurde, die Ritter von Alumenas sollten ihr Schwert nicht länger dem Schutz und Schirm der Kirche leihen, sondern es müsse zwei voneinander getrennte Orden geben. Einen, der sich ganz den Idealen der Lichtbringerin und dem Schutz der Gläubigen verschreiben würde, und einen, der nur dem Reich, dem Adel und Seinen Untertanen verpflichtet wäre. Während es gute Gründe für diese Entscheidung gegeben haben mag, fürchten Wir doch, dass Sie dem Königreich mehr Schaden als Segen gewesen ist und einen Keil zwischen Kirche und Reich getrieben hat, wo ein einendes Band der Hoffnung und Stärke hätte gespannt werden müssen. Denn wer sind denn die Gläubigen, denen Schutz und Schirm gewährt werden muss, wenn nicht die frommen Bürger des Reiches? Und nach welchem Maßgaben soll der Adel sein Volk regieren, wenn nicht nach den Tugenden der Lichtbringerin?
Mit dem Niedergang des noblen Ordens der Adlerritter stellt sich diese Frage mit neuer Dringlichkeit und Wir wünschen und verfügen deshalb, dass der Orden der Ritter von Alumenas wieder erblühen soll und die Spaltung der Ritterorden ein Ende findet. Wir verbinden damit Unseren unbedingten Wunsch und Willen, dass die Ritter von Alumenas der Bevölkerung in diesen düsteren Zeiten ein besonderes Beispiel von Einigkeit, Frömmigkeit und Tugend und ein Symbol der Hoffnung geben, auf dass niemals in Vergessenheit gerate, auf welchen Pfeilern das Königreich Alumenas dereinst errichtet wurde und in wessen Namen Wir streiten.
Mögen Kirche und Reich gemeinsam in neuem Glanz erstrahlen
gegeben und verfügt am 01. Ashatar des Jahres 259 im Namen des Reiches und der Kirche Temoras
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in Vertretung für den Rat der Sieben

