Irgendwann in der Nacht erklingen im Adoraner Bauernviertel
Verfasst: Donnerstag 7. Juli 2016, 22:09
....wilde Gesänge, wie auch brabbelnde Erzählungen. Die Stimme gehört einer Frauensperson, klingt nicht süß melodisch, sondern ähnelt eher ungestümen Ausbrüchen auf einem Reibeisen. Falls jemand durch die Fenster späht oder im düsteren Zwielicht der Nacht einen Blick auf die wandelnde Sängerin zu erhaschen vermag, wird sie eine Person mit wild verzottelten, dunklen, langen Haaren sehen können. Die Kleidung alles andere als geziemlich, eher Teilen von Unterkleidung ähnelnd. So läuft und schwankt die magere Figur zwischen den Gärten und den Weg entlang. Hie und da ein paar neue Melodiefetzen anstimmend, oder sich nuschelnd an einem Zaun entlang hangelnd. Irgendwo am Wegesrand findet sich irgendwann sogar ein Körbchen, ein Flechtwerk, das man öfters schon in den Händen der Person gesehen hat, die dort im Haus mit dem fliederfarbenen Gartentürchen wohnt, da heraus ein paar verwelkte Blumen und Kräuter daraus hervor quellen. Irgendwann verstummt die Stimme, nur das Körbchen liegt einsam noch da.
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og....Thread offen für evtl. Ergänzungen
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