Die Pranke des Panthers
Verfasst: Dienstag 5. Juli 2016, 11:03
Der Blick gen Himmel versprach, dass es ein schöner Tag werden würde. Nur wenige Wolken am Himmel und der noch feuchte Waldboden federte unter seinen Schritten. Die Sonne schien zwischen dem Blätterdach aus Buchen und Eichen hervor und spielte vorwitzig mit den schwirrenden Insekten des Waldes. Hier und da hatte er schon einen Bewohner des Waldes gesehen einen Fuchs, einen Hasen und sogar eines der zierlichen scheuen Rehe war ihm an diesem Vormittage begegnet. So zog er gutgelaunt durch den Wald, genoss diesen Spaziergang auf der Suche nach besonderen Kräuter und Pilzen.
Er fühlte sich sicher nahe dem Hort des Wissens tief im Innern des alumerischen Reiches. Er atmete tief die Luft ein und lächelte. Ruhe und Frieden... wie er jenes inzwischen zu schätzen wusste und diese absolute Stille keine lauten Geräusche und Stimmen zu vernehmen. Die Brauen zogen sich zusammen, nein.. da waren Stimmen. Er sah auf und sah hinüber zum Hof von Fräulein Levar. Er musste zweimal hinsehen als er dort dieses hässliche Echsenwesen und den noch viel hässlicheren Letharen sah. Nein, das konnte nicht sein, oder doch. Sein Blick ging zu seiner Sichel und dem Pilzmesser, zurück zu der schwarzen Gestalt und dann schalt er sich im Stillen für seine Dummheit seine gesamte Ausrüstung im Kloster gelassen zu haben. Eigentlich war es eine ganz dumme Idee, doch als Fräulein Levar laut um Hilfe rief kam er näher.
Den Dolch steckte er weg, es war lächerlich zu glauben diesem Wesen damit gewachsen zu sein.
Sorge stieg in ihm auf, wenn sie sich schon so weit vorwagten... was würde als Nächstes kommen? Während er versuchte das Wesen in ein Gespräch zu verwickeln und abzulenken, eilte Fräulein Levar davon. Ein kurzes erleichtertes Aufatmen, sie würde gewiss Hilfe suchen.
Er betrachtete jene Gestalt und versuchte ruhig zu bleiben, falsch verstandene Tapferkeit war hier im Augenblick genauso fehl am Platz wie Flucht. Früher oder später würde ihn beides dazu reizen anzugreifen, da machte er sich keine falsche Hoffnung, es war ein Spielen auf Zeit.
Er hatte schonmal einen von schwarzen Schatten besessenen Fuchs beruhigt, doch war dieser Lethar etwas anderes. Es war ein denkendes Wesen, dazu noch absolut fanatisch veranlagt. Wenige Zeit später kam Fräulein Levar zurück, in Begleitung eines gerüsteten Fräulein Janareys.
Kurze Zeit später tauchten zwei Panther auf, einer im Süden und einer im Westen und sie wurden dadurch in die Zange genommen.
Er bewunderte diese schönen Tiere, nun nicht unbedingt wenn sie danach trachteten ihn als als ihr Hauptgericht auf die Speisekarte zu setzen. Dann ging alles recht schnell, auf einen Wink des Letharen griff einer der Panther an und ehe er ihm ausweichen konnte wurde er von diesem mächtigen Leib zu Boden gerissen und unter ihm begraben. Ein glühend heisser Schmerz zog durch seinen linken Arm als die Pranke ihre Krallen in sein Fleisch bohrte und an ihm riss. Noch ehe die Zähne sich in seinen Hals bohren konnten, wurde der schwere Leib von ihm heruntergerissen und etwas benommen sah er zu wie vier Braunbären ihn zerrissen. Er rappelte sich rasch auf, so es sein angeschlagender Zustand ihm möglich machte. Fräulein Janarey forderte ihn zum Rückzug auf. Der Lethar zog sich finstere Drohungen ausstossend zurück, doch er ahnte, dass er sich damit nicht zufrieden geben würde.
Traurig sah er die leblose Raubkatze an, so ein wunderschönes Tier und er bedauerte seinen Tod.
Fräulein Janarey brachte ihn ins Hospital, um sich seine Wunde anzusehen. Sie wurde untersucht, gereinigt und er musste verschiedene Arzneien zu sich nehmen. Durch seine Benommenheit, ob nun durch den Blutverlust oder der eingenommenen Medizin konnte er nicht genau sagen ob die Schicklichkeit gewahrt wurde.
Als er jedenfalls wieder gen Abend klarer denken konnte zog er sich rasch die Robe über und die Decke bis an die Nase. Hm, die beiden Damen die ihn am Abend versorgten ahnten vielleicht, dass es da etwas gab was ihn arg in Verlegenheit bringen konnte. Er war erleichtert als sie der Meinung waren, dass er in Begleitung zum Kloster aufbrechen konnte.
Die Geweihtenschaft des Klosters wurde informiert, ebenso erging ein Bericht an das Regiment. Er wusste, dass es so kommen würde, ja er spürte Fräulein Wächterin Lilians Blick auf sich. Ja, er hatte einmal keine Rüstung getragen, entgegen zu seiner Gewohnheit sonst darin sogar zu schlafen. Dinge änderten sich eben, auch er änderte sich. Nicht das er deswegen verweichlicht oder schwach wäre, nunja leichter angreifbar allemal. Unbewusst hatte er ihr Nahrung gegeben und so versprach er das nächste Mal eine Wache mitzunehmen. Sogar das Angebot für Unterricht nahm er dankbar an, um sie zu beruhigen.
Aber er würde keine Frauen schlagen oder mit ihnen kämpfen, das machte er ihr mehr als deutlich. Das ging gegen seine Prinzipien, jawohl.
Er fühlte sich sicher nahe dem Hort des Wissens tief im Innern des alumerischen Reiches. Er atmete tief die Luft ein und lächelte. Ruhe und Frieden... wie er jenes inzwischen zu schätzen wusste und diese absolute Stille keine lauten Geräusche und Stimmen zu vernehmen. Die Brauen zogen sich zusammen, nein.. da waren Stimmen. Er sah auf und sah hinüber zum Hof von Fräulein Levar. Er musste zweimal hinsehen als er dort dieses hässliche Echsenwesen und den noch viel hässlicheren Letharen sah. Nein, das konnte nicht sein, oder doch. Sein Blick ging zu seiner Sichel und dem Pilzmesser, zurück zu der schwarzen Gestalt und dann schalt er sich im Stillen für seine Dummheit seine gesamte Ausrüstung im Kloster gelassen zu haben. Eigentlich war es eine ganz dumme Idee, doch als Fräulein Levar laut um Hilfe rief kam er näher.
Den Dolch steckte er weg, es war lächerlich zu glauben diesem Wesen damit gewachsen zu sein.
Sorge stieg in ihm auf, wenn sie sich schon so weit vorwagten... was würde als Nächstes kommen? Während er versuchte das Wesen in ein Gespräch zu verwickeln und abzulenken, eilte Fräulein Levar davon. Ein kurzes erleichtertes Aufatmen, sie würde gewiss Hilfe suchen.
Er betrachtete jene Gestalt und versuchte ruhig zu bleiben, falsch verstandene Tapferkeit war hier im Augenblick genauso fehl am Platz wie Flucht. Früher oder später würde ihn beides dazu reizen anzugreifen, da machte er sich keine falsche Hoffnung, es war ein Spielen auf Zeit.
Er hatte schonmal einen von schwarzen Schatten besessenen Fuchs beruhigt, doch war dieser Lethar etwas anderes. Es war ein denkendes Wesen, dazu noch absolut fanatisch veranlagt. Wenige Zeit später kam Fräulein Levar zurück, in Begleitung eines gerüsteten Fräulein Janareys.
Kurze Zeit später tauchten zwei Panther auf, einer im Süden und einer im Westen und sie wurden dadurch in die Zange genommen.
Er bewunderte diese schönen Tiere, nun nicht unbedingt wenn sie danach trachteten ihn als als ihr Hauptgericht auf die Speisekarte zu setzen. Dann ging alles recht schnell, auf einen Wink des Letharen griff einer der Panther an und ehe er ihm ausweichen konnte wurde er von diesem mächtigen Leib zu Boden gerissen und unter ihm begraben. Ein glühend heisser Schmerz zog durch seinen linken Arm als die Pranke ihre Krallen in sein Fleisch bohrte und an ihm riss. Noch ehe die Zähne sich in seinen Hals bohren konnten, wurde der schwere Leib von ihm heruntergerissen und etwas benommen sah er zu wie vier Braunbären ihn zerrissen. Er rappelte sich rasch auf, so es sein angeschlagender Zustand ihm möglich machte. Fräulein Janarey forderte ihn zum Rückzug auf. Der Lethar zog sich finstere Drohungen ausstossend zurück, doch er ahnte, dass er sich damit nicht zufrieden geben würde.
Traurig sah er die leblose Raubkatze an, so ein wunderschönes Tier und er bedauerte seinen Tod.
Fräulein Janarey brachte ihn ins Hospital, um sich seine Wunde anzusehen. Sie wurde untersucht, gereinigt und er musste verschiedene Arzneien zu sich nehmen. Durch seine Benommenheit, ob nun durch den Blutverlust oder der eingenommenen Medizin konnte er nicht genau sagen ob die Schicklichkeit gewahrt wurde.
Als er jedenfalls wieder gen Abend klarer denken konnte zog er sich rasch die Robe über und die Decke bis an die Nase. Hm, die beiden Damen die ihn am Abend versorgten ahnten vielleicht, dass es da etwas gab was ihn arg in Verlegenheit bringen konnte. Er war erleichtert als sie der Meinung waren, dass er in Begleitung zum Kloster aufbrechen konnte.
Die Geweihtenschaft des Klosters wurde informiert, ebenso erging ein Bericht an das Regiment. Er wusste, dass es so kommen würde, ja er spürte Fräulein Wächterin Lilians Blick auf sich. Ja, er hatte einmal keine Rüstung getragen, entgegen zu seiner Gewohnheit sonst darin sogar zu schlafen. Dinge änderten sich eben, auch er änderte sich. Nicht das er deswegen verweichlicht oder schwach wäre, nunja leichter angreifbar allemal. Unbewusst hatte er ihr Nahrung gegeben und so versprach er das nächste Mal eine Wache mitzunehmen. Sogar das Angebot für Unterricht nahm er dankbar an, um sie zu beruhigen.
Aber er würde keine Frauen schlagen oder mit ihnen kämpfen, das machte er ihr mehr als deutlich. Das ging gegen seine Prinzipien, jawohl.