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Der Berg bewegt sich doch!
Verfasst: Sonntag 5. Juni 2016, 00:38
von Baznuk Donnerfaust
Der Abschluss Gong der Ratsversammlung war noch nicht gänzlich verklungen in den tiefen des Berges als die Brüder die Kunde über das kommende Unterfangen im restlichen Volke Cirmias verkündeten.
Ohne Gegenstimme fiel das Votum für einen offenen Krieg gegen die Letharen aus. Viele Stimme kamen ber Steintafel und noch mehr Stimmen wurden in der Ratsversammlung ausgesprochen. Wie es Eirins Beispiel gut beschrieben hatte wurde genug im vermeintlichen Ameisenhaufen, welcher Symbolisch für den Nilzadan stand herum gestochert. Die lange Zeit des ausharrens war vorrüber und der Berg würde sich bewegen, ansetzten um die Brut Alatars zu vernichten.
Genaure Planungen was die vorgehensweise angeht standen noch aus, doch jetzt schon war im Berg
ein noch eifrigeres treiben wie üblich zu erleben. Alle Schmieden, nicht nur die der Sippen sondern auch die großen Volksschmieden wurde beheizt, reichlich Rüstungen mussten neu geformt werden und viele Waffen für die doppelte und dreifache Bewaffnung der Kaluren.
Der Bhir Dâr und andere anerkannte Braumeister des Volkes würden sich zusätzlich um eine best möglichste Versorgung mit dem Kampfmoral bringenden Cirmias Bräu befassen. Die Baumeister sondierten, je nach Vorgehensweise die Einsetzbarkeit schweren Kriegsgerätes. Der Berg ist dabei, sich seit langem wieder einmal zu erheben...
Es wird Krieg geben meine Vilja, ich schenke dir eine Welt ohne die Brut Alatars, eine Welt ohne Ihr verderbliches Hasserfülltes treiben. Mit einiger Sorge auf das kommende Blicken, bettete er seine kleine Tochter. Er hat Ihr ein versprechen gegeben, ebenso wie den Brüdern und Cirmias selbst. Der Weg der dafür beschritten werden muss ist sicherlich nicht der übliche der Kaluren, doch nur weil es nicht der übliche Weg ist, ist es noch lange nicht der Falsche. Die Zeit ist reif das Volke Cirmias zu wahrer größe auferstehen zu lassen und Ihre Position in und um den Götterberg zu festigen.
Ein Volk, ein Vater eine Aufgabe.
Verfasst: Sonntag 5. Juni 2016, 21:16
von Murgosch Nachname
Es war Krieg eilig lief Murgosch in die Mine, seine Spitzhacke förderte die reinsten Erz er wusste das nun die Qualität zählen würde. Geschäftiges treiben in der Mine nicht nur da. An den Toren hört man das Schlägern von Bäumen in den Hallen das blubbern der Kesseln der Alchemisten. Jeder einzelne weiß was zu tun ist. Die Lore ist schon fast voll nur wenige Schaufeln und schon ist sie Richtung Schmelze unterwegs. Hämmer plätten Metalle und Formen sie zu Äxten, Schwerter und Rüstungen. Unaufhörlich wird produziert, eine Gigantische Kriegsmaschinerie wird geschaffen. Jeder einzelne Kalure ist dabei sein ganzes Können zu dem Unternehmen beizutragen. In den Augen sieht man die Zuversicht, der Sieg so war jedem klar ist unser.
Die ersten Späher werden an die Grenzen gesendet als Händler und Handwerker getarnt geben sie Truppenstandorte und Stärke der lagernden Einheiten weiter. Befestigungen werden beobachtet um festzustellen ob man die Vorbereitungen bemerkt hat. Gerüchte werden gestreut über neue Tunnelbauten unter Nilzadan so wie die Erneuerung einiger Befestigungen um die Rodung der Wälder zu kaschieren. Aber auch die Bergfestung wird verstärkt dickere Tore werden hergestellt die Mauern werden verstärkt.
Verfasst: Montag 6. Juni 2016, 11:05
von Gast
Ziemlich erschöpft kam er mit Myrnha von ihrer Erkundungstour wieder. Im Sippenhaus angekommen hatte er den ersten Krug köstlichen Donnerbräus noch nicht ganz angesetzt, als er sich auch schon erkundigte wie die Abstimmung der Sitzung ausging. Mit einem zufriedenem Brummen nahm er das Ergebnis zur Kenntnis und setzte den Krug an um ihn mit wenigen Schlücken zu leeren. Als er sich den Schaum aus dem Bart wischte legte sich ein zufriedenes Lächeln auf seine Lippen. So würden sie also in den Krieg gegen die Pantherfratzen ziehen. Ehrlich gesagt wurde dies auch Langsam Zeit kamen diese doch schon viel zu lange dem Berg zu nahe. Bei dem Gedanken daran donnerte seine Faust unbewusst auf den Tisch und sein Gesichtsausdruck verfinsterte sich. Jeden einzelnen von ihnen würde er am liebsten im Stücke reißen und diese Brut ein für alle Mal für Cirmias dem Erdboden gleichmachen. Doch zunächst mussten noch viele Vorbereitungen getroffen werden, dazu zählte als erstes sich noch ein Bier einzuverleiben, welches er dem Bhir-Dar abgeluchst hatte.
Behäbig drückte sich der wuchtige Kalure von der steinernen Bank nach oben, ein keuchen war schon zu hören und er rüttelte einige Male an seinem kugelrunden Bauch welcher auch sogleich fröhlich mitwippte als würde er sich im Takt zur Musik bewegen. Ein schnauben ertönte, der fitteste war er wahrlich gerade nicht, hatte er wohl einige Hummer zu viel verputzt. Doch im Kampf gegen die Blauhäute musste er alles aus sich rausholen um für Cirmias zu siegen, er wollte den Bergvater stolz machen. So nahm er sich in einem unbeobachteten Moment ein Fass des Donnerfaustbräus und hoffte das Grimm nicht ihn als Dieb ausmachen würde. Mit dem Fass unterm Arm verlies er das Sippenhaus und zog quer durch den heiligen Berg. Überall wo Kraft gebraucht wurde sei es um Kriegsgerät zu bewegen oder die Erzloren zur Schmelze zu bringen half er so gut er konnte. Kraft steckte in dem massigen Kaluren einige auch wenn er schnell erschöpft war. Doch die schwere Arbeit half ihm nach und nach wieder in eine bessere Form zu kommen. So sieht man ihn meistens Waffen, Rüstungen und anderes Kriegsgerät aus den Tiefen der Schmieden in weiter oben gelegene Abschnitte zu bringen. Doch auch das Kampftraining vernachlässigte er nicht, immer wenn sich die Gelegenheit bietet greift er zu seiner Axt um sich selbst auf den Krieg vorzubereiten.
Er war sich sicher, dass sie einen Sieg einfahren würden, für das Volk, für Cirmias!
Verfasst: Dienstag 7. Juni 2016, 09:22
von Tambar Donnerfaust
Kaum war der Kurzbart aus den tiefen Stollen unter dem Berg heraus und auf seine Brüder und Schwestern gestoßen, dauerte es auch nicht all zu lange bis er die Kunde vom anstehenden Krieg vernahm.
Bisher hatte er sich fast ausschliesslich der Feinschmiedekunst und dem Bolzen und Armbrustbau verschrieben, doch die Kunde vom Krieg gegen die verhassten Blaulinge lies ihn zu der Rüstung greifen die er von Nurin bekommen hatte.
Er steckte noch nicht all zu oft in solch einer Rüstung, die meisten passten ihm nach kurzer Zeit einfach nicht mehr. Was aber bestimmt nicht mit dem enorm vielen essen zu tun hatte. Nein, das musste andere Gründe haben, ganz sicher.
So dauerte es eine ganze Weile bis er sich ungeübt in die Rüstung gezwengt hatte und mit Axt und Schild in den Händen ging er auf die Jagd nach Riesen um sich der Schulung im Kampf zu widmen. Lange blieb er in den tiefen Höhlen und übte unnachgiebig sich gegen die Riesen zu behaupten.
Am frühen Abend als er dann wider im Sippenhaus ankam, wurde erst einmal eine dreifach Portion Essen zu sich genommen und mit bestem Bier aus Grimms Produktion nachgespült.
So ausgeruht und erholt ging auch er in die Werkstat an seinen eigentlichen Arbeitsplatz und begann die Bolzenvorräte auf zu stocken. Schliesslich solle sich im Nachhinein kein Blauling beschweren er hätte nicht genug in sich stecken.
Selbst der kleinste Kiesel schmerzt...
Verfasst: Mittwoch 8. Juni 2016, 13:37
von Dorlikin Donnerfaust
Es war Krieg!!
Das hatte er in der letzten Zeit immer wieder gehört. Und die Erwachsenen entfalteten rege Aktivität um ihm herum. Rüstungen wurden gereinigt und aus gebessert, Waffen geschmiedet oder geschärft...Es brummte vor Bewegung nur so. Und so verzog.auch Dorlikin sich in sein Zimmer und räumte es nach langer Zeit wieder einmal auf. Man konnte ja nie wissen. Er reinigte seine eigene Mithrillrüstung und ölte die beweglichen Stellen ein. Schild und langaxt wurden geschrubbt als auch die Treue Mithrillschleuder die er zum Geburtstag bekommen hatte wurde versorgt. Sie war sein ganzer Stolz und so kümmerte er sich auch besonders um dehnbaren Zugelemente aus Geisterpilzfasern. Mit einer speziellen Feile,welche er sich aus der.Werkstatt holte, faste er.seine Mithrillkugeln an, so dass sie nicht.mehr rund sondern ehr wie ein zehnseitiger Würfel aussahen. Für einen Dämon der so ein Geschoss mit Wucht ins Gemächt bekam würde.sich die Arbeit lohnen. Er war sich fast sicher, dass die Erwachsenen ihn nicht vorne würden mit kämpfen lassen aber irgendjemand musste ja auch auf den Berg aufpassen wenn die Großen Weg waren. Und so hörte man ihn noch bis spät in die Nacht in seinem Zimmer feilen. Es war schwer.doch wenn die Dämonen kamen wollte er bereit sein.
Cirmias Mahal!
Verfasst: Mittwoch 8. Juni 2016, 14:28
von Kazgar Donnerfaust
Vom Schweiß durchtränkt knallte Kazgar die Spitzhacke unermüdlich in den steinigen Boden der heilige Mine Nilzadans. Ruhepausen gönnte er sich dieser Tage wenige. Es blieb einfach keine Zeit.
Die Rüstungen und Waffen der Brüder und Schwestern mussten erhitzt, gebogen, ausgebesser, gereinigt und geölt werden. Die Bolzenmacher brauchten loderndes Erz, die Stoffschmiede hochwertiges und hartes Material und auch die Tränkebrauer fragten regelmäßig nach Krümmeln seltener Vorkommnisse. All die Meisterschmiede des kalurischen Reichs waren in heller Aufregung und so blieb das ein oder andere Bier wohl in den Fäßern des Biah dars. Trotz der Hektik im Berg war sich ein jeder Kalur sicher: Sobald der große Rat die Erlaubnis erteilt, würde Cirmias schützende Hand über seine fleißigen Kinder wachen und jeder Bläulinge, der sich ihnen in den Weg stellt, wird zurück zu seinem schwächlichen Herrn verbannt.
Wenn er spät Abends zurück zum Haus auf der Frostklamm kam, erblickten seine stets müden Augen Bruder Geodiz, welcher mit verrücktem Blick zwischen seinen seltsamen Büchern und den offenbar zusammenhanglosen, wirren Zeichnungen saß. Es beschlich ihm das Gefühl, dass auch der verrückte Bruder seinen Teil zum Sieg beitragen würde. Vielleicht mehr, als die Brüder und Schwestern es von ihm erwarten.
Verfasst: Mittwoch 8. Juni 2016, 15:46
von Maya Taruval
Währenddessen auf der SP Burg...
Vor der brennenden Sonne zurückgezogen und fast im Schatten des
überhängenden Dachs liegend genoss sie den letzten Rest des Tages oben auf
der Burgmauer. Faulenzen muss ja auch mal sein. Also, Schuhe aus, Füße
hoch. Ab und an verlor sich ihr Blick dann zum Berg hin.
Gelegentlich drangen von der Frostklamm geschäftige Geräusche an ihr Ohr.
Hämmerschläge auf (meistens) Metall, manchmal dumpfer, vielleicht Holz. Ein
fleißiges Völkchen diese Zwerge. Sowas dachte sie sich dabei und schmunzelte
vor sich hin. Von der Burg aus war von dem Treiben nichts zu sehen. Nichts
was ihre besondere Aufmerksamkeit auf sich gezogen hätte. So widmete sie
das Gro ihrer Zeit dort der Kirsch-Bananen-Milch (yummi!), wenn sie die nicht
gerade auf dem Tischlein neben sich abgestellt hatte, und bemerkte nichts von
den Vorbereitungen. Wer hätte auch Böses ahnen sollen.
Verfasst: Mittwoch 8. Juni 2016, 17:18
von Kaz
Schlürfenden Schrittes verließ der Ohrex die Ratsversammlung in Richtung Klamm.Sein Weg hatte kein bestimmtes Ziel.Er wurde von seinen Füssen in eine Richtung getrieben und fand sich kurze Zeit später auf den Zinnen der Mauer wieder in die in Richtung der Frostklamm aufragte.Hier ließ er sich an der Pfeife mümmeln nieder und legte seinen Blick auf die vor ihm liegende Klamm.Die Ruhe wurde nur unterbrochen von dem ein oder anderen stapfenden Geräusch verursacht durch die riesigen Füsse der Klammriesen.
Der Berg durfte es auf keinen Fall zulassen das diesem seit Jahrhunderten gewohntem Geräusch ein weiteres hinzu kam.Die vermehrten Fußstapfen der Blauhäute im heiligen Schuh waren ihm genauso wie seinen Brüdern und Schwestern ein Ärgernis, doch war es richtig das der Berg sich bewegte und die Äxte aus den Stollen ziehen würden?
Die Pfeife an der der Getwergelyn mümmelte war schon längst erloschen und nur kalter Geschmack von Asche lag auf der Zunge des Kaluren.
Von klein auf war der Vorsatz der Kaluren, dass der Berg sich nicht bewegt, doch vielleicht war es diesmal anders?
Die vorangegangenen Zwischenfällen beeinflussten seine Entscheidung und doch hatte er bei der Abstimmung gezögert, doch umso lange er darüber nachdachte verstand er den Drang von Baznuk und seinen Brüdern und Schwestern.
Auch er würde die Äxte schärfen bis sich Schneide den Augen eines jeden Lebewesens auf Gerimor entzog.
Im Berg rumorte es und Kaz wollte bereit sein!
Verfasst: Donnerstag 9. Juni 2016, 22:46
von Gast
"Übrigens, wir ziehen in den Krieg."
"Oh? Gegen die Fratzen aus dem Westen?"
"Genau."
"Mrâ, dann muss akh mich noch mehr anstrengen. Akh kümmer mich um die Rüstungen aus Leder."
"Mach das."
Gesagt getan. Noch in derselben Nacht machte Thona sich an die letzten drei Lektionen ihres dicken, alten Lehrbuches, welches sie von ihrer Großmutter bekommen hatte. Es galt schnellstmöglichst für die Sippe, das Volk und für Cirmias meisterlich zu werden, um ihren Brüdern und Schwestern im Kampf gegen die Letharen wenigstens so eine Hilfe sein zu können, wenn auch noch nicht auf dem Schlachtfeld selbst. Da würde sie vermutlich nur kalurisch gut aussehen und für die Ehre mit anwesend sein. Wenn man sie denn lassen würde, so ganz ohne Kampferfahrung und als KalurIN. Aber das würde sich noch zeigen. Erst einmal hieß es lernen, lernen, lernen, Bier trinken, lernen, lernen, lernen, Bier trinken... Das Essen und Schlafen natürlich nicht vergessend! Aber hauptsächlich: Lernen! Und so werden Tage am Stück vergehen, in denen man die gerade mit ihrem Bruder aus den Stollen gekraxelte Kurzbärtin im Sippenhaus in der Schneiderecke sitzen sieht. Das dicke Buch durchblätternd und immer wieder Übungen in der Praxis versuchend.
Verfasst: Samstag 11. Juni 2016, 09:35
von Gast
Nachdenklich hatte sich sich die Stirn der Kalurin verzogen. Der Blick fokussierte das goldene Eichhörnchen der Bauhütte, welches sie noch immer regelmäßig mit Nüssen füttete. Das Gespräch mit Baznuk ließ sie nicht in Ruhe. Er wollte, dass sie an Vilja und sich denkt. Sie versicherte ihn, dass sie die Klamm nicht einfach aufgeben konnte - immerhin war sie eine Wächterin des Berges, wie jeder Kalure der noch atmen konnte. Doch, was brachte Vilja eine tote Mutter? Da schüttelte sie ihren Kopf schnaubend, die Hutfeder wippte wirr auf. Was brachte ihr eine feige? Sie hatte Baznuk versprochen aufzupassen, klug zu handeln. Doch sie konnte nicht ihr Blut ignorieren, dass in ihr kochte und nicht ihren Schlägel ignorieren, welcher in ihrer Hand leichter wurde - sobald sie Blaulinge sah.
Sie hatte es ihm nicht gesagt, da sie nicht wollte das er sich Sorgen machte: Aber sie würde nicht einfach gehen. Selbst gegen eine Übermacht hatte sie zumindest die Chance noch einen mit in den Tod zu ziehen und derweil den Nachschub sichern. Doch sie erkannte natürlich einen verlorenen Kampf, so wie jener als der Speer sich in ihre Brust rammte. Unwillkürlich strich die Hand über die nun ziehende stelle oberhalb ihrer rechten Brust. Diese Arroganz ihr den Speer nicht zwischen die Augen zu rammen.. es machte sie krank. Sie hatten so viel vergnügend darin Leben verrotten zu sehen.
Brummelnd stand sie Kalurin auf und verließ die Bauhütte um die Wachbären zu striegeln. Unweigerlich glitt der grüne Blick an der Bauhütte empor. Jeden Morgen tat sie nun diese Aufgabe seitdem Darogan es ihr beauftragte. - nun ja, fast, immerhin starb sie vor wenigen Wochen fast. Der Bär stieß Eirin gegen den Kopf und schnaubte ihr warmen Fleischatem in das Ohr. Sie gluckste vergnügt auf und umgriff den Hals des Bärens um etwas mit ihm zu rangeln. Seine große Pranke war sanft, als er mit ihr fiel und sie spielerisch beiseite schob. "Ich ziehe jetzt in den Krieg." Brummte sie unter einer Pranke hervor, die ihr mit der weichen Unterseite mitten in das Gesicht geklatscht wurde. Unter der Kraft sank ihr Kopf zurück und sie sah kurz Sternchen. "Mrâ.. war das ein nor?" Da neigte sie sich voran und grabbelte mit den kleinen kräftigen Fingern durch das Fell. "Dar machst dir doch nur Sorgen um dein Futter!". War das ein gar missmutiges brummen vom Bär? Sie ließ sich in sein Fell nieder und stierte nachdenklich in den Lavafluss. Mit der Zeit inder sie die Bären fütterte, wurden sie immer zutraulicher - am Anfang blieben sie kaum stehen als sie versuchte sie zu striegeln. "Akh komm' mrâ wieder, aber dieser Abschaum ist schon auf der Klamm und kommt immer wieder, immer so nah an die Tore Nilzadan. Sie verhöhnen uns. Wir müssen nun raus.. das erste Mal in der Geschichte Nilzadans, verlässt ein Teil der Wächter den Berg um in den Krieg zu ziehen."
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Verfasst: Sonntag 12. Juni 2016, 08:23
von Antorius
Neun Jahre und 153 Tage...
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Neun Jahre und 153 Tage lagen noch vor ihm was die weitere Ausbildung in seinem neuen Zuhause und seiner 'Familie' betraf. Natürlich konnte er nicht die ganze Zeit im Berg bleiben, da die Aufgaben und Pflichten im Kloster und als Geweihter ihn von ihnen fortführten.
So hatte er schweigend der Versammlung gelauscht, nicht immer alles verstanden, da ab und an schon etwas lauter und hitziger debattiert wurde, um doch am Ende zu einer gewissen Reihenfolge und Ruhe zu finden. Ja, er war hier um zu lernen und als 'halber' Donnerfaust, wie Baznuk immer betonte, soweit es erlaubt sei sie zu unterstützen und ihnen zu helfen.
Seine Begegnung mit den Blauhäuten konnte er auf genau eine Begebenheit vor vielen Jahren reduzieren und damals hatte ihn das Wesen einfach gehen lassen. Diesmal würde es vermutlich anders sein, sollten sie einander begegnen. Er war ein Mann des Wortes, der Vernunft, doch was wenn Worte und Mitgefühl nicht ausreichten. Er war nicht so tapfer oder mutig wie die Kaluren, dachte er bei sich, auch wenn er es immer versuchte zu sein... so erfüllte ihn der Gedanke an die Blauen und wozu sie fähig sein könnten ihn mit Furcht. Möge die Herrin mit uns allen sein und uns leiten. Möge sie die Kaluren und den heiligen Berg beschützen.
Seine Kriegsaxt waren dank der entzückenden Berronen geschärft und bereit. Ein Lobesgedicht und eine eigen komponiertes Liedchen auf ihre Barttracht hatte sie doch bewogen überhaupt in Erwägung zu ziehen ihm zu helfen. Sein erstes gebrautes Bier konnte sie noch nicht überzeugen, also musste er auch dort weiter üben üben üben...
Grimms strengem Urteil betreffend des Bhirbrauens würde er sich erst unterziehen, wenn Berronan mit seinem Ergebnis halbwegs zufrieden war.
Verfasst: Sonntag 12. Juni 2016, 11:29
von Baznuk Donnerfaust
Eine Missliche Lage war es, als die Kunde den Nilzadan erreichte das der Emir in den Händen der Pantherwämser ist. Es wäre keine leichte Entscheidung geworden gegen die Letharen vorzugehen solange der Emir in Ihren Händen ist. Die Verwicklungen der Völker in einen Krieg untereinander, wäre nicht gut gewesen, sofern dem Emir etwas passiert wäre.
Doch die Entscheidung wurde dem Kalurischen Volke abgenommen, als die Menekaner Ihre Verbündeten zu den Waffen riefen um direkt gegen den Westen und die schändliche blaue Brut vorzugehen. Viele Äxte folgten dem Ruf des Getwergelyn Bruder und zogen ins menekanische Reich um der bitte nachzukommen und vor allem erneut ein altes Bündnis zu festigen.
Die mächtige Streitmacht der Wüste, welche sogar für kalurische Verhältnisse sehr stark war boten ein imposantes Bild am frühen Abend. Die Legion Kaluren, in Ihren schweren Rüstungen und massiven Waffen boten dazu eine perfekte Ergänzung zu den leichteren, beweglichen Truppen der Wüste. Der rasche Sturm durch das Feindesland und Ausmachung des Geiselhortes mündeten schon alsbald in heftige Schlachten. Viel Blut wurde vergossen, auf beiden Seiten. Doch unterlagen die Blaulinge und der restliche Anhang aus dem Westen schnell diesem Aufgebot.
Als diese Kunde den jungen Priester erreichte wurde er nachdenklich. War er es doch der die Letharen als große Bedrohung einstufte aufgrund Ihrer Offensiven Vorgehensweisen gegenüber dem Berg. Baznuk war sich so sicher das die Blaulinge im Schatten des Berges zu ungeahnter Stärke heran gewachsen waren.
Ein absoluter Irrtum wie es sich zeigte, sicherlich waren Sie gefährlich, doch bei weitem nicht in dem Maße das der Berg sich bewegen muss. Nachdenklich verweilte er alleine in der Bauhütte, hatte er so falsch gelegen? Er war der Kiesel, der die Steine ins Rollen brachte, dass sich der Berg entgegen Jahrhunderte Jahre Tradition nicht bewegt. Wie Ihn die ältesten des Volkes immer warnen, er muss viel besonnener werden.
Letztlich hatte es auch etwas gutes für sich. Ein Probelauf für den Ernstfall beim auffahren der kalurischen Kriegsmaschinerie. Hand in Hand, unermüdlich bis zu Erschöpfung trieb Cirmias Volk die Vorbereitungen bis ans äußerste. Die Waffenkammer waren über und über gefüllt. Die Baumeister hatten schweres Belagerungsgerät und anderes Unheil aus Geodiz wirren Geist gefertigt, alles Einsatz bereit.
Der Berg war für den Ernstfall bereit, doch dieser war nicht jetzt.