Verbesserungen ... in die eine oder andere Richtung
Verfasst: Samstag 14. Mai 2016, 00:44
Das Kind saß in seinem Versteck, gepeinigt von hämmernden Kopfschmerzen und warf die Schüssel mit nicht angerührtem Essen an die Wand. Das Geräusch verstärkte die Kopfschmerzen nur und es ließ sich weiter zu Boden gleiten.
"Aua... Aua...!" hätte man es jammern hören können. Aber es half nichts, es musste dringend die ihm gebotene Gelegenheit nutzen. Das Jucken war noch unerträglicher als der Kopfschmerz. Und zu dem Jucken kannte das Kind den Grund: Sandflöhe. Verflixte kleine Biester.
Zwar behauptete es immer wieder das Baden zu hassen, aber war ihm doch bewusst, dass nur das gegen diese Mistbiester helfen konnte. Und nun hatte sich zumindest dafür ein sicherer Platz geboten.
Möglichst unauffällig schlich das Kind in die Stadt zurück, bis zum Haus von Samija. Sie hatte ihm am heutigen Tage den Schlüssel zu dem Haus überlassen und vor allem damit den Zugang zu dem Waschzuber im Keller. Es versicherte sich nur flüchtig, dass es im Haus alleine war und ging dann hinab zur Waschecke, wo es sich seiner zerschlissenen und nicht gerade wohlriechenden Kleidung entledigte. Immer wieder blickte es dabei unwohl über seine Schulter - gerade als es dann anfing den abgegriffenen Verband vom Brustkorb zu wickeln. Er diente nicht zum Verbinden einer Verletzung sondern schlicht zum Verstecken seiner wahren Identität.
Der Dreckspatz wusch sich ausgiebig - schrubbte Rücken, Hals und Beine bis ihm die Haut brannte, und die elendigen Sandflöhe hoffentlich das Weite gesucht haben. Hätte jemand in diesem Moment einen Blick auf ihn geworfen, wäre wohl die Abneigung des Kindes gegen Schwimmen im Meer und das Badehaus offensichtlich geworden.
Denn der Bengel "Marid" war ganz eindeutig kein Bengel - sondern eine junge Natifah, deren Körper die ersten weiblichen Formen ausbildete.
Im Normalfall waren die Haare struppelig kurz gehalten, der Körper in viel zu große Lumpen gehüllt, der Brustkorb mit einer Bandage 'platt' gebunden und das Gesicht so mit Dreck versehen, dass ihn sich niemand genauer ansehen wollte.
Die seltene Gelegenheit des Badens ohne Gefahr zu laufen entdeckt zu werden, genoss das Kind nur kurz, denn die Kopfschmerzen hämmerten um so schlimmer. Mit fahrigen Fingern zog es sich wieder an und taumelte aus dem Bad in die obere Etage zurück. Mit jedem hämmernden Kopfschmerz verengte sich das Blickfeld des Kindes und so schaffte es es nicht mehr bis zum Haus hinaus. Auf halber Strecke gaben die Knie nach und es fiel der länge nach auf den Boden.
Es dauerte ein paar Stunden bis es die Schwäche überwunden hatte und wieder soviel Kraft sammeln konnte um den Rückweg in den Morgenstunden in das eigene Versteck zu finden.
"Aua... Aua...!" hätte man es jammern hören können. Aber es half nichts, es musste dringend die ihm gebotene Gelegenheit nutzen. Das Jucken war noch unerträglicher als der Kopfschmerz. Und zu dem Jucken kannte das Kind den Grund: Sandflöhe. Verflixte kleine Biester.
Zwar behauptete es immer wieder das Baden zu hassen, aber war ihm doch bewusst, dass nur das gegen diese Mistbiester helfen konnte. Und nun hatte sich zumindest dafür ein sicherer Platz geboten.
Möglichst unauffällig schlich das Kind in die Stadt zurück, bis zum Haus von Samija. Sie hatte ihm am heutigen Tage den Schlüssel zu dem Haus überlassen und vor allem damit den Zugang zu dem Waschzuber im Keller. Es versicherte sich nur flüchtig, dass es im Haus alleine war und ging dann hinab zur Waschecke, wo es sich seiner zerschlissenen und nicht gerade wohlriechenden Kleidung entledigte. Immer wieder blickte es dabei unwohl über seine Schulter - gerade als es dann anfing den abgegriffenen Verband vom Brustkorb zu wickeln. Er diente nicht zum Verbinden einer Verletzung sondern schlicht zum Verstecken seiner wahren Identität.
Der Dreckspatz wusch sich ausgiebig - schrubbte Rücken, Hals und Beine bis ihm die Haut brannte, und die elendigen Sandflöhe hoffentlich das Weite gesucht haben. Hätte jemand in diesem Moment einen Blick auf ihn geworfen, wäre wohl die Abneigung des Kindes gegen Schwimmen im Meer und das Badehaus offensichtlich geworden.
Denn der Bengel "Marid" war ganz eindeutig kein Bengel - sondern eine junge Natifah, deren Körper die ersten weiblichen Formen ausbildete.
Im Normalfall waren die Haare struppelig kurz gehalten, der Körper in viel zu große Lumpen gehüllt, der Brustkorb mit einer Bandage 'platt' gebunden und das Gesicht so mit Dreck versehen, dass ihn sich niemand genauer ansehen wollte.
Die seltene Gelegenheit des Badens ohne Gefahr zu laufen entdeckt zu werden, genoss das Kind nur kurz, denn die Kopfschmerzen hämmerten um so schlimmer. Mit fahrigen Fingern zog es sich wieder an und taumelte aus dem Bad in die obere Etage zurück. Mit jedem hämmernden Kopfschmerz verengte sich das Blickfeld des Kindes und so schaffte es es nicht mehr bis zum Haus hinaus. Auf halber Strecke gaben die Knie nach und es fiel der länge nach auf den Boden.
Es dauerte ein paar Stunden bis es die Schwäche überwunden hatte und wieder soviel Kraft sammeln konnte um den Rückweg in den Morgenstunden in das eigene Versteck zu finden.